Von BEUMER Group
Dieser Artikel untersucht drei Methoden zur Verbesserung der Leistung und Effizienz Ihres Logistikzentrums.
Omnichannel-Fulfillment: B2B- und B2C-Operationen mit denselben Systemen verwalten
Der Aufstieg des E-Commerce hat einen Zustrom von B2C-Kunden in Mode-Distributions- und Fulfillment-Zentren gebracht. Die Kombination von B2B und B2C – oder Omnichannel-Fulfillment – in einem einzigen Betrieb sollten Unternehmen in Betracht ziehen, da diese Geschäftsstruktur große Vorteile bietet. Wenn B2B und B2C unter verschiedenen Systemen betrieben werden, ist es für ein Unternehmen schwierig, einen vollständigen Echtzeit-Überblick über alle Bestände über alle Kanäle hinweg zu erhalten.
Als Intralogistik-Betreiber im Modebereich können Sie das Omnichannel-Fulfillment auf verschiedene Weisen handhaben. Ihre Business-to-Business- und Business-to-Consumer-Produktion kann an verschiedenen Standorten stattfinden, oder Sie können die beiden Arten des Fulfilments unter einem Dach zusammenfassen. Sie können die steigenden B2C-Bestellungen mithilfe von Technologien wie Pouch-Sorter-Systemen, fahrerlosen Transportsystemen, Robotik und künstlicher Intelligenz verwalten.
Einen guten Partner wählen
Ein erfahrener Systemintegrator kann Ihnen helfen, die oben beschriebenen entscheidenden Elemente zu bewerten.
Die Investition in Automatisierungswerkzeuge und -technologien ist jedoch teuer, und wenn Sie in Technologie investieren, ohne zuvor Ihre Bedürfnisse zu ermitteln, könnten Sie am Ende eine Lösung haben, die langfristig nicht funktioniert. Ein Systemintegrator kann Ihnen helfen herauszufinden, welche Aufgaben automatisiert werden müssen. Er weiß auch, wie Ihre aktuelle Technologie optimal genutzt werden kann und wie Sie sich auf zukünftige Integrationen vorbereiten können.
Retouren in Gewinne verwandeln
Da die Omnichannel-Logistik immer häufiger wird, verzeichnen Mode-Fulfillment-Zentren weiterhin einen deutlichen Anstieg der Retourenquoten. Die überwältigende Anzahl von Retouren stellt die Betreiber vor viele Herausforderungen, darunter die Kosten für Artikel, die nicht weiterverkauft oder entsorgt werden können, der Zeitaufwand für die Bearbeitung und Neuklassifizierung der Produkte durch das Personal sowie die zusätzlichen Kosten und der Platzbedarf für die Handhabung und Lagerung der Waren. Infolgedessen ist fast ein Drittel der Logistikabläufe im Modebereich mittlerweile der Retourenabwicklung gewidmet, und die damit verbundenen Kosten sind explodiert.
Obwohl Retouren für viele Logistikunternehmen im Modebereich eine Quelle der Frustration sind, bieten sie auch eine Chance.
Ab in den Beutel
Das Pouch- (oder Taschen-) Sorter-System kann dazu beitragen, Retouren für Betreiber zu einem Plus zu machen. Diese spezialisierte Fulfillment-Systemtechnologie kann sowohl eingehende als auch ausgehende Artikel transportieren, sortieren, sequenzieren und lagern. Dadurch hat sie das Potenzial, eine Reihe von Schritten im E-Commerce-Fulfillment im Allgemeinen zu vereinfachen und zu rationalisieren. Ein modernes Pouch-System-Design kann Retouren vereinfachen, indem jeder Artikel direkt in einen Beutel gelegt wird, anstatt ihn wieder in ein Regal oder in eine konventionelle Lagerung zu legen, wo er bei einer erneuten Bestellung manuell entnommen werden müsste. Das System puffert Retourenprodukte, die innerhalb einer bestimmten Anzahl von Tagen oder Wochen weiterverkauft werden. Pouch-Systeme reduzieren auch die Anzahl der manuellen Berührungspunkte, und je weniger ein Artikel berührt wird, desto kürzer und sauberer ist der Vorgang und desto kostengünstiger.