WAS sind nicht förderfähige Artikel?
Nicht förderfähig bezieht sich auf Artikel, die aufgrund ihrer Abmessungen, Form oder ihres Gewichts nicht vom System gehandhabt werden können und daher manuell gehandhabt werden müssen. Zeichnungen und Poster, die früher in Röhren versandt wurden, wurden oft als nicht förderfähige Artikel definiert. Dies liegt daran, dass sie sich rollten und beim Durchlaufen einer Sortiermaschine nicht kontrolliert werden konnten.
Manchmal können nicht förderfähige Artikel durch Hilfsmethoden förderfähig gemacht werden. Kleine, nicht förderfähige Päckchen können beispielsweise in eine Schale oder einen Karton gelegt werden, der den Artikel hält oder sichert. Die Schale oder der Karton wird dann als Normgröße, förderfähiger Artikel akzeptiert, während er das System durchläuft.
Nicht förderfähige Artikel werden auch als „nicht maschinengängig“, „irregulär“, „nicht kompatibel“ oder „NC-Artikel“ bezeichnet.
Eigenschaften von nicht förderfähigen Artikeln:
- Größe und Gewicht: Artikel, die zu groß oder zu schwer sind, um auf Standardförderbänder zu passen. Zum Beispiel übergroße Möbel oder schwere Maschinenteile.
- Irreguläre Form: Produkte mit unhandlichen oder unregelmäßigen Formen, wie z. B. lange Rohre, große Kunstwerke oder bestimmte Industrieanlagen, die nicht in die typischen Abmessungen für den Fördertransport passen.
- Zerbrechlichkeit: Empfindliche Artikel wie Glas oder Elektronik, die auf einem Fördersystem anfälliger für Beschädigungen sind, wodurch eine manuelle Handhabung erforderlich wird.
- Verpackungsbeschränkungen: Artikel, die unsachgemäß oder ohne stabile Verpackung verpackt sind, können ebenfalls in die Kategorie „nicht förderfähig“ fallen, da sie ein Risiko für das Fördersystem und andere Pakete darstellen.
Um über nicht förderfähige Artikel auf dem Laufenden zu bleiben, lesen Sie hier mehr über unförmige Päckchen und wie man mit ihnen umgeht.
WAS ist Restpost?
Restposten bezieht sich auf die Post und Päckchen, die nach Abschluss der primären oder planmäßigen Zustellungen verbleiben. Dazu können Artikel gehören, die beim ersten Versuch aus verschiedenen Gründen nicht zugestellt wurden, z. B. weil der Empfänger nicht erreichbar war, falsche Adressen vorlagen oder es zu betrieblichen Verzögerungen kam.
Postorganisationen sortieren klassische Briefe auf speziellen Maschinen, und Briefsortieranlagen können weltweit eingesetzt werden. Dies liegt daran, dass die Weltpostunion (UPU, die Leitungsorganisation der Vereinten Nationen für die internationale Zusammenarbeit im Postsektor) das weltweite Format eines Briefes als C5-Format definiert hat. Ebenso hat die Postkarte ein internationales Standardformat.
Da Briefsortieranlagen jedoch so spezialisiert sind, wird alles, was nicht in ihr Format passt, zu Restposten („der Rest“) und muss manuell bearbeitet werden. Und dazu gehören auch viele sehr kleine Päckchen. Restposten können daher auch ungewöhnliche Sendungen umfassen, die zu groß sind, um als Briefe betrachtet zu werden, und zu klein, um nach herkömmlichen Maßstäben als Päckchen zu gelten.
Glücklicherweise sind Päckchensortiermaschinen für kleinere Päckchen auch in der Lage, die Restposten zu bearbeiten und die KEP-Einrichtung von der manuellen Bearbeitung der Restposten zu entlasten.
Restposten werden manchmal auch als „Rest-Handpost“ bezeichnet.
Weitere Informationen zur Handhabung von Restposten finden Sie in unserem Artikel ‚Kleine Päckchen oder große Briefe?‘ hier.
WAS sind flache Sendungen und Flyer IN DER PÄCKCHENBRANCHE?
Der Begriff „flache Sendungen“ stammt auch aus dem Briefgeschäft, wo die Betreiber zwischen Briefen und flachen Sendungen unterscheiden. Flache Sendungen sind typischerweise flexible Umschläge oder Beutel, die flache Gegenstände wie Zeitschriften oder Reisepässe enthalten. Wie Briefe haben auch flache Sendungen eine Normgröße, aber eine Sortiermaschine für flache Sendungen akzeptiert nur eine Dicke von 20-30 mm.
In der Päckchenbranche wird ein kleines und flaches Päckchen als „flache Sendung“ oder „Päckchen“ bezeichnet.
Der Begriff „Flyer“ stammt aus der Päckchenbranche, wo die allgemeine Annahme ist, dass Päckchen nicht wegfliegen (wie Briefe im Wind). Da aber kleinere und leichtere Päckchen – flache Artikel – bis zu einem gewissen Grad „fliegen“, werden sie im Scherz als „Flyer“ bezeichnet, was sich auf kleine und leichte Päckchen bezieht. Die Terminologie ist eng mit der Version der Päckchenbranche von flachen Sendungen verbunden.
Wenn Sie eine Flyersortierung auf engstem Raum benötigen, finden Sie hier ein großartiges Beispiel für hohe Sortiergenauigkeit auf engstem Sortierraum.