Andere Fashion-Distributionsbetriebe haben jedoch ihren Ansatz für B2B- und B2C-Fulfillment vereinheitlicht. Sie haben beispielsweise beschlossen, ihren Wareneingang, ihren Überbestand und sogar die Kommissionierung gleichzeitig abzuwickeln, und erst beim Warenausgang wird die Produktion zwischen den beiden Kanälen aufgeteilt.
Überlegungen zur Verwaltung von B2B und B2C
Was ist also der beste Weg für Fashion-Fulfillment-Center, ihre Geschäfte sowohl für B2B als auch für B2C zu strukturieren? Was sollte ein Distributionszentrum berücksichtigen, wenn es entscheidet, ob es sein B2B- und B2C-Fulfillment zu einem einzigen Betrieb zusammenlegt oder getrennt hält?
Die Antwort wird für jeden Fulfillment-Betrieb unterschiedlich sein, abhängig von den folgenden Faktoren:
- Bestehende Strukturen: Welche Prozesse sind bereits vorhanden?
- Budget: Wie viel kann ausgegeben werden; ein vollflexibles System kostet Geld.
- ROI: Wie schnell muss der ROI realisiert werden?
- Ressourcen: Werden mehr Bediener benötigt?
Bestehende Strukturen
Der Ausgangspunkt wird für die Unternehmen unterschiedlich sein, abhängig von ihren aktuellen Strukturen, ihrem Status und ihren Zielen. Haben sie beispielsweise den Platz, um ihr B2B- und B2C-Fulfillment zu trennen? Oder deutet der Platz auf einen einheitlichen Ansatz für B2B und B2C hin? Sind ihre Kunden unbeständig und veränderlich? Es kann sein, dass ein kombinierter Ansatz nicht angemessen ist, sondern ein Prozess, bei dem mehr ihrer Ressourcen dasselbe tun, effizienter ist. Fulfillment-Automatisierung ist keine praktikable Lösung, es sei denn, das Fulfillment-Center verarbeitet ein bestimmtes Volumen.
Budget
Die richtige Lösung zu finden, hängt auch sehr vom Budget ab. Während die Automatisierung äußerst effizient ist, entstehen zusätzliche Kosten, wenn die Flexibilität zwischen B2B und B2C ebenfalls ein Kernelement des Geschäfts ist. Einige Betreiber entscheiden sich beispielsweise möglicherweise nicht für eine Investition in die Automatisierung und hoffen, die erforderliche Flexibilität durch ihre manuellen Ressourcen zu erreichen. Aber könnte der Preis für diese Flexibilität ihre Betriebskosten sein, angesichts der Ressourcen, die sie benötigen, um sowohl B2B als auch B2C zu bedienen? Supply-Chain-Manager müssen diese Art von finanziellen Überlegungen berücksichtigen, wenn sie den richtigen Ansatz für die Verwaltung ihres B2B- und B2C-Fulfillments in Betracht ziehen.
ROI
Ein weiterer zu berücksichtigender Parameter ist der ROI. Für viele Modeunternehmen ist der schnellste ROI der wichtigste Faktor. Für ein externes Logistikunternehmen muss die ROI-Perspektive beispielsweise kürzer sein als die typische Vertragsdauer von drei bis fünf Jahren, selbst wenn dies über einen Zeitraum von zehn Jahren höhere Gesamtbetriebskosten bedeutet. Für andere Unternehmen, bei denen der gewünschte ROI mit dem verfügbaren Budget nicht realisiert werden kann, könnte eine Lösung in einem Projekt gefunden werden, das in zwei oder drei Phasen umgesetzt wird. Letztendlich müssen Berechnungen auf der Grundlage der Gesamtinvestitions- und Betriebskosten und dessen, was für den Fulfillment-Betreiber am wichtigsten ist, angestellt werden.