4. Der Appell für ökologische Nachhaltigkeit
Angesichts der hohen Priorität von Umweltbelangen auf der globalen Agenda rückt zunehmend nicht nur die Fertigungsseite der Lieferkette in den Fokus, sondern auch die Nachhaltigkeit im Lager und beim Transport. Es ist daher dringender denn je für Mode-Logistikanbieter, Wege zu finden, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, z. B. durch den Einsatz kohlenstoffarmer Geräte mit langer Lebensdauer.
Einer der größten Trends beim Versuch, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, ist der Einsatz von Technologie und Daten. Mode-Logistiker nutzen Daten aus ihren gesamten Betriebsabläufen, um optimale Handhabungs- und Ladeanforderungen für Container, Lastwagen und das Lager zu berechnen.
Daten werden genutzt, um die Entscheidungsfindung im Bereich Nachhaltigkeit zu automatisieren, wie z. B. die Verfolgung von Vermögenswerten und die Durchführung von Wartungsarbeiten zum richtigen Zeitpunkt, die Optimierung von Routen und die Kraftstoffeffizienz. Tools für maschinelles Lernen bieten auch Einblicke in die Nachhaltigkeit von Lieferketten.
Und zunehmend werden automatisierte Roboter, die den Transport zwischen und innerhalb von Lagern reduzieren, sowie automatisierte Lieferroboter und unbemannte Lieferwagen als potenzielle Lösungen angesehen, um sowohl Kosten als auch Emissionen zu sparen.
Fazit
Wir haben nur vier Trends im heutigen Mode-E-Commerce behandelt, die sich auf die Fulfillment-Leistung und das Geschäftsergebnis von Mode-Logistikanlagen auswirken. Jede Entwicklung kann für Mode-Logistikbetriebe und deren Rentabilität eine echte Herausforderung darstellen, da Verbraucher Vielfalt und Geschwindigkeit fordern und gleichzeitig Maßaufnahmen zu den Auswirkungen des Klimawandels, des Energieverbrauchs und der Emissionen sehen möchten. Aber jede bietet auch eine Chance, die Mode-Logistikanbieter nutzen können. Die Veränderungen können als positiv angesehen werden, wenn Logistikanbieter ihnen mit Flexibilität und Anpassungsfähigkeit begegnen können.