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Die Vorteile des Einsatzes von Bergbauausrüstung für die Rekultivierung

Tagebaubetreiber müssen die Landschaft nach der Gewinnung von Mineralien wiederherstellen. Obwohl dies ein kostenintensiver Prozess sein kann, kann die Wiederverwendung vorhandener Bagger und Förderer für den Transport von Abraum und Oberboden eine kluge wirtschaftliche Entscheidung sein.

Hinweis: Dieser Text wurde ursprünglich auf Englisch verfasst und mithilfe von KI übersetzt.

Von Andreas Scholz

 

Der Tagebau ist unerlässlich für die Gewinnung von Materialien wie Kupfer, Gold, Eisen, Kalkstein und Kies, führt aber zu beeinträchtigten Landschaften, die wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden müssen. Der Ansatz zur Rekultivierung hat sich erheblich weiterentwickelt: War es einst akzeptabel, Seen zur Erholung anzulegen, so hat sich der Schwerpunkt nun auf die Wiederherstellung von Agrarflächen und die Förderung der Artenvielfalt verlagert.

Für die Rekultivierung eines Tagebaus sind Millionen Tonnen Lössboden und Abraum erforderlich. Die Wiederherstellung des Standorts in seinen ursprünglichen Zustand kann Jahrzehnte dauern. Es erfordert eine erhebliche Investition, aber die finanzielle Belastung kann verringert werden, indem vorhandene Bergbaugeräte wie Schaufelradbagger, Absetzer und Fördersysteme für Restaurierungszwecke angepasst werden.

VOM BERGBAU ZUR LANDSCHAFTSGESTALTUNG

Die Rekultivierung bietet die Möglichkeit, vorhandene Bergbaugeräte wiederzuverwenden und zur Sanierung des Standorts nach der Einstellung des Bergbaubetriebs einzusetzen. Es gibt deutliche Parallelen zwischen den Materialbewegungen in einem aktiven Bergwerk und denen, die bei der Rekultivierung des Landes beteiligt sind. Zum Beispiel:

  • Schaufelradbagger entfernen Abraum und formen Abraumhalden um
  • Bandwagen und mobile Förderbrücken transportieren Rekultivierungsmaterialien effizient über das Gelände
  • Abwurfvorrichtungen, die auf Schienen oder Raupen montiert sind, verteilen das Material auf Absetzer
  • Absetzer lagern und konturieren Materialien systematisch, um sie an die geplante Topographie anzupassen
  • Förderanlagen, sowohl stationär als auch mobil, erleichtern die kontinuierliche Bewegung von Schüttgut und reduzieren den Bedarf an LKW-Transporten.

Zusammen können diese Bergbausysteme das Gelände stabilisieren, glatte Hänge schaffen und bei Bedarf Oberboden auftragen, wodurch die Grundlage für die Wiederaufforstung, die landwirtschaftliche Sanierung oder andere Maßnahmen zur Wiederherstellung des Landes geschaffen wird.

VORTEILE DER WIEDERVERWENDUNG VON GERÄTEN

Der Einsatz von Bergbaugeräten in Rekultivierungsprojekten bringt mehrere Vorteile für Bergbaubetreiber. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

WIRTSCHAFTLICHE EFFIZIENZ

Der erneute Einsatz von Bergbaumaschinen wie Bagger, Absetzer und Förderer kann kostengünstiger sein als der Einsatz von LKW für den Bodentransport. Die Wiederverwendung vorhandener Infrastruktur minimiert den Bedarf an neuen Kapitalinvestitionen und reduziert die Gesamtprojektkosten und den CO2-Fußabdruck.

ARBEITSEFFIZIENZ

Es sind keine zusätzlichen LKW-Flotten, Arbeitskräfte oder Schulungen erforderlich, wenn Sie Bergbaugeräte wiederverwenden. Die vorhandene Belegschaft ist groß genug, um Ihren Rekultivierungsplan umzusetzen, und sie verfügt über die notwendigen Fähigkeiten, um die Geräte sicher und effizient zu bedienen.

GERÄTEZUVERLÄSSIGKEIT

Bergbaugeräte wie Schaufelradbagger und Absetzer sind für schwere Einsätze ausgelegt und können Jahrzehnte halten, Eigenschaften, die für langfristige Rekultivierungsprojekte erforderlich sind. Die Zuverlässigkeit ist erwiesen, da diese Geräte jahrelang im Einsatz waren, bevor sie für die Rekultivierung eingesetzt wurden.

GESETZLICHE BESTIMMUNGEN

Die europäische Gesetzgebung, wie z. B. die Richtlinie 2006/21/EG, schafft den Anstoß für die Rekultivierung von Tagebauen, um einen wertvollen Vermögenswert zu schaffen. Dies wird durch mehrere globale Faktoren vorangetrieben, darunter der Klimawandel und die Ernährungssicherheit, die die Rückgewinnung von Agrarflächen und die Verbesserung der Artenvielfalt immer wichtiger machen.

REKULTIVIERUNGSBEISPIEL

Bergbauunternehmen profitieren bereits von dem Einsatz von Bergbaugeräten im Rahmen der Rekultivierung. Ein Beispiel ist der Tagebau Hambach in Deutschland. Hambach produziert 40 Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr und wird bis 2030 in Betrieb bleiben, aber die Rekultivierung findet bereits parallel zum Bergbau statt. Die Integration beider Prozesse ermöglicht den Transport von unkonsolidierten Sedimenten über Förderbänder von der aktiven Mine zu den Gebieten, in denen die Rekultivierung bereits im Gange ist. Diese Sedimente werden verwendet, um die Mine wieder aufzufüllen, so dass parallel zur Kohlegewinnung neue Rekultivierungslandschaften geschaffen werden können. Landwirtschaft, Wiederaufforstung und die Schaffung besonderer Lebensräume, einschließlich Wasserwege, sind Teil des Plans.

TAKEAWAY

Der Einsatz von großtechnischen, automatisierten Bergbaugeräten in Rekultivierungsprojekten ist ein pragmatischer und kosteneffizienter Weg, um wirtschaftliche, ökologische und legislative Prioritäten in Einklang zu bringen. Es minimiert den Bedarf an neuen Kapitalinvestitionen und stellt sicher, dass beeinträchtigte Landschaften effektiv wiederhergestellt werden, wodurch das ökologische Gleichgewicht unterstützt und wertvolles Land für zukünftige Generationen bereitgestellt wird.