Von Jørgen Staun
Durch die Kombination bewährter Technologie mit neuen Systemdesigns können Betreiber praktisch jede Form kleinerer Pakete verarbeiten, während sie gleichzeitig eine hohe Kapazität aufrechterhalten und einen sehr geringen Platzbedarf haben.
Warum herkömmliche Sortiersysteme mit schwierigen oder unregelmäßigen Pakettypen nicht zurechtkommen
Leider haben herkömmliche Sortiersysteme nur eine begrenzte Fähigkeit, unregelmäßig geformte oder schwierige Artikel zu handhaben. Diese Pakettypen, oft als Restposten bezeichnet, können in folgenden Formen auftreten:
- Runde Objekte, wie Fußbälle und Röhren;
- Pakete mit mehr als einer natürlichen Oberfläche, die das System oft als zwei Pakete verwechselt;
- Lange, ungleichmäßig geformte Pakete;
- Kleine und klumpige Stücke; und
- Polybeutel, die nur einen kleinen Artikel enthalten.
Diese Artikel sind für das Standardsortiersystem alle schwierig zu verarbeiten, da sie sich jederzeit unkontrolliert bewegen und potenziell Staus und Blockaden im Sortiersystem verursachen können.
Egal wie sorgfältig ein konventionelles System konzipiert ist, es wird sich nicht an die Einführung dieser neuen Formen in den Paketmix anpassen können, während es mit hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit arbeitet. Dazu müsste die Geschwindigkeit reduziert und die Kapazität erheblich gesenkt werden.
Darüber hinaus kann eine herkömmliche Kippschalen- oder Quergurtlösung diese unregelmäßigen Artikel nicht unbedingt halten. Wenn sie beim Einschleusen nicht herunterrollen, fallen sie wahrscheinlich aufgrund der Geschwindigkeit – oder beim Durchfahren von Kurven – herunter. Jedes Mal, wenn ein Paket von einem in Betrieb befindlichen System fällt, besteht die Gefahr einer Beschädigung des Systems, und selbst wenn keine Beschädigung auftritt, muss der Betreiber das System immer noch abschalten, um das Paket zu holen. Dies bedeutet System-Ausfallzeit, was für jedes System, das 30.000-40.000 Pakete pro Stunde sortiert, nachteilig ist, da jede Minute zählt.
Wie man inkompatible Artikel mit neuem Systemdesign sortiert
Die BEUMER Group hat ein Systemdesign entwickelt, das diese Einschränkungen adressiert und das Problem löst, wie diese problematischen, inkompatiblen Artikel sortiert werden können.
Werfen wir einen genaueren Blick auf die Lösung.
Paketzuführung
Im neuen System werden Pakete lose vom Kipper in den Trichter gefüllt und dann zu den Bedienern transportiert, die sie vereinzeln und ausrichten. Jeder Artikel wird auf ein Einschleusband gelegt, das ihn auf eine freie Schale schleust. Die Anzahl der Einschleusbereiche kann je nach den Anforderungen des Paketzentrums bestimmt und gestaltet werden.
Einschleusung