KEP-Betreiber tun alles, um ihre Lieferkette zu optimieren und so Umwelt-, Sozial- und Governance-Bedenken (ESG) zu begegnen.
Anstatt nur die Emissionen aus Transport und Fahrzeugen zu senken, suchen viele Betreiber nach neuen Wegen, um ihre Betriebsabläufe nachhaltiger zu gestalten. So widmen sich immer mehr KEP-Unternehmen einem Bereich, der im Kontext von ESG manchmal übersehen wird: ihren Gebäudebetrieben.
Null Emissionen bis 2040
In den letzten Jahren hat die KEP-Branche einen verstärkten Fokus auf ESG-Themen und eine wachsende Bereitschaft zur Investition in ESG-freundlichere Technologien gezeigt.
Immer mehr KEP-Betreiber haben auch begonnen, eine weitere potenziell effektive Strategie zur Emissionssenkung zu erforschen: nachhaltige Gebäudebetriebe.
Was sind nachhaltige Gebäudebetriebe?
Werfen wir einen Blick auf einige der ESG-Merkmale des Gebäudes:
- 684 Paneele, die rund 25 Prozent des gesamten Energiebedarfs des Gebäudes decken
- Teilweise aus recycelten Materialien wie Stahl und Bodenbelägen gebaut
- Ein Gebäudemanagementsystem zur Überwachung der Bedingungen und zur Sicherstellung einer hohen Effizienz der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
- Drei Ladestationen für Elektrofahrzeuge
- Regenwasserrückhaltesystem zur Bewässerung
DHL eCommerce ist bei Weitem nicht der einzige KEP-Betreiber, der in nachhaltige Gebäudebetriebe investiert.
Eine weitere faszinierende Fallstudie ist der französische Postdienstleister La Poste Group, der sage und schreibe 400 Millionen Euro investiert, um seinen Energieverbrauch zu senken und die Kohlenstoffemissionen seiner Gebäude zu begrenzen. Ein Teil der Investition wird neue Leistungssteuerungssysteme abdecken, um die Energieeffizienz an den 1.300 Standorten des Unternehmens zu verbessern.