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Die Generation Z, C2C und neuer Wettbewerb definieren die KEP-Landschaft im Jahr 2025 neu

Wie verändertes Endkundenverhalten und neue Liefermodelle KEP-Betreiber dazu zwingen, Transparenz, Flexibilität und Fulfillment zu überdenken.

Hinweis: Dieser Text wurde ursprünglich auf Englisch verfasst und mithilfe von KI übersetzt.

Die KEP-Branche hat noch nie in einem komplexeren Umfeld agiert. Höhere Erwartungen, geringere Margen, steigende ESG-Anforderungen und ein beispielloser Wettbewerb auf der letzten Meile verändern die Erwartungen der Endverbraucher – und wie Betreiber reagieren müssen.

Das Geopost E-Shopper Barometer 2025 zeigt, dass die Generation Z die aktivste Online-Shopper-Generation ist, die jährlich mehr als 60 Online-Einkäufe pro Person tätigt. Dennoch ist sie auch die am schwersten zufriedenzustellende Generation: Nur drei von zehn geben an, mit ihrem Liefererlebnis zufrieden zu sein.

Die Generation Z erwartet Transparenz, Echtzeit-Tracking, Komfort und ESG-freundliche Optionen – auch wenn die meisten Käufer den Preis immer noch an erste Stelle setzen.

Dennoch zeigt das Barometer, dass eine wachsende Zahl von Endverbrauchern der Generation Z bereit ist, langsamere Lieferungen zu akzeptieren oder einen kleinen Aufpreis für umweltfreundliche Optionen zu zahlen.

Aktuelle Daten von Retail Economics und Auctane bieten zusätzlichen Kontext für E-Shopper im Allgemeinen. Während die Kosten immer noch die Lieferpräferenzen dominieren, steigt die Nachfrage nach besserer Transparenz, Echtzeit-Tracking und flexibleren Optionen stetig. Dies spiegelt eine breitere Verschiebung wider: Die Verbraucher wollen zunehmend mehr Kontrolle darüber, wie und wann Pakete ankommen.

Um die Daten hinter den steigenden Erwartungen der Generation Z und den wichtigsten Lieferprioritäten von E-Shoppern insgesamt zu untersuchen, laden Sie hier den vollständigen Bericht herunter.

Social Commerce und C2C gestalten die Paketströme neu

Zwei Verhaltensänderungen verändern die Nachfragemuster im gesamten Paketnetzwerk:

1. Social Commerce wird zum Mainstream

Rund 96 % der Generation Z geben an, dass soziale Medien ihre Einkäufe beeinflussen, und 61 % kaufen direkt innerhalb von Plattformen. Dies beschleunigt die Erwartungen an schnelle, transparente und hochflexible Lieferoptionen.

2. C2C wird zu einem Kernsegment des E-Commerce

Bis zu 72 % der regelmäßigen E-Shopper nutzen inzwischen C2C-Plattformen. Da sich das Kauf- und Verkaufsverhalten intensiviert, wächst die Nachfrage nach Out-of-Home (OOH)-Lösungen – insbesondere Paketautomaten und PUDOs –, die sowohl Käufern als auch Verkäufern Erschwinglichkeit und Komfort bieten.

Dies sind keine vorübergehenden Trends. Sie gestalten neu, wann, wo und wie sich Pakete auf der letzten Meile bewegen.

Gig-Plattformen erhöhen den Wettbewerbsdruck

Die rasche Expansion von Gig-Lieferdiensten wie Deliveroo, Wolt und Glovo verändert die Wettbewerbslandschaft. Einst auf die Bereitstellung von Takeaway-Food-Services konzentriert, liefern sie heute Lebensmittel, Einzelhandelswaren und sogar pharmazeutische Artikel und nutzen dichte, hyperlokale Netzwerke, um eine schnelle, flexible urbane Auftragsabwicklung zu gewährleisten.

Obwohl viele mit regulatorischen und finanziellen Gegenwinden zu kämpfen haben, ist ihr Einfluss auf die Liefererwartungen unbestreitbar.

Für traditionelle KEPs bedeutet dies eine weitere Wettbewerbsebene in einem ohnehin schon angespannten Markt. Gleichzeitig schafft die Instabilität von Gig-Plattformen Möglichkeiten für KEPs, sich durch Zuverlässigkeit, Compliance und End-to-End-Fulfillment-Services zu differenzieren, die Gig-Kurierdienste nicht bieten können.

KEP-Wandel vom Carrier zum Fulfillment-Partner

Einzelhändler suchen zunehmend nach Lieferpartnern, die Reverse Logistics, 3PL-Services und integriertes Fulfillment unterstützen können, nicht nur den traditionellen Pakettransport.

Betreiber wie PostNL, bpost und Australia Post haben diesen Übergang bereits begonnen und signalisieren einen breiteren Branchenwandel hin zu stärker eingebetteten, wertschöpfenden Servicemodellen.

Was das alles für 2026 bedeutet

Die Botschaft des Beumer Group KEP-Ausblicks 2026 ist klar: Die Erwartungen der Generation Z, das Wachstum von C2C, Social Commerce und der Wettbewerb in der Gig Economy verändern den KEP-Markt.

Diese Veränderungen schaffen aber auch Möglichkeiten für Betreiber, die bereit sind, Innovationen in den Bereichen Transparenz, Lieferauswahl, Fulfillment-Integration und nachhaltiger Betrieb voranzutreiben.

Die vollständige Analyse finden Sie im KEP-Ausblick 2026 der BEUMER Group, „Die miteinander verbundenen Herausforderungen“.

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