Der grenzüberschreitende KEP steht vor einer neuen Ära der Komplexität.
Das Wachstum des internationalen E-Commerce und neue EU-Gesetzgebungen gestalten Compliance, Kapazität und Wettbewerb im Jahr 2026 neu.
Das Wachstum des internationalen E-Commerce und neue EU-Gesetzgebungen gestalten Compliance, Kapazität und Wettbewerb im Jahr 2026 neu.
Hinweis: Dieser Text wurde ursprünglich auf Englisch verfasst und mithilfe von KI übersetzt.
Der rasante Aufstieg des Übersee-E-Commerce verändert die Paketlogistik und erhöht den Druck auf KEP-Betreiber, die bereits in einem komplexen Umfeld arbeiten.
Laut dem ECDB-Bericht „Cross-Border eCommerce 2025“ wuchs der Markt im Jahr 2024 um 100 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich im Jahr 2025 um den gleichen Betrag wachsen.
Europa bleibt die weltweit größte grenzüberschreitende Region. Im Jahr 2024 gaben europäische E-Shopper 504 Milliarden US-Dollar im Ausland aus, was einem Anstieg von 88 % gegenüber den Zahlen von 2019 entspricht. Das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich führten den Markt an, wobei die meisten Käufe von US-amerikanischen und chinesischen Anbietern stammten.
Die Ausgaben in Asien und Amerika sind jedoch seit 2019 gestiegen, was auf die langfristige Globalisierung der Paketströme und ein anhaltendes zweistelliges Wachstum im kommenden Jahrzehnt hindeutet.
Trotz der starken Nachfrage kämpfen viele KEP-Netzwerke in Europa mit dem Anstieg kleiner, geringwertiger Pakete. Diese „Kleinsendungen“ erfordern eine intensive Zollabfertigung, doch die meisten Systeme wurden nicht für die effiziente Verarbeitung solch hoher Volumina konzipiert.
Die Zollabfertigung bleibt einer der größten Engpässe. Oberhalb bestimmter Schwellenwerte erfordern Pakete Deklarationen, die Identifizierung von Zolltarifnummern, Zolleinschätzungen und Vorabdaten. Manuelle Prozesse führen oft zu Ungenauigkeiten und Verzögerungen – insbesondere bei teilautomatisierten Netzwerken.
Betreiber, die digitale Vorabfertigung, automatisierte Code-Identifizierung und KI-gesteuerte Zolltools einsetzen, verzeichnen weitaus weniger Verzögerungen. Die digitalen Zollplattformen von DHL zeigen, dass digital-first Modelle einen klaren operativen Vorteil bieten.
Um mehr über die zolltechnischen Herausforderungen und wie digitale Tools diese überwinden können, zu erfahren, laden Sie unseren neuen Branchenbericht „Courier, Express and Parcel 2026 Outlook: The interconnected challenges“ herunter.
Neue EU-Gesetzgebung zielt darauf ab, die Abwicklung geringwertiger E-Commerce-Waren zu vereinfachen und Engpässe an wichtigen europäischen Eingangsknotenpunkten zu reduzieren. Zu den wichtigsten Maßnahmen werden voraussichtlich gehören:
Belgien – das im Jahr 2026 schätzungsweise 1,4 Milliarden importierte Pakete abwickeln wird – hat angedeutet, dass es die Pauschalgebühr vor der EU-weiten Umsetzung einführen könnte, was die Dringlichkeit in den Benelux-Hubs unterstreicht.
Obwohl die Reformen nicht alle zolltechnischen Herausforderungen beseitigen werden, werden KEP-Dienste mit starken Datenkapazitäten und automatisierten Arbeitsabläufen am meisten profitieren, sobald die neuen Regeln in Kraft treten.
Technologie allein wird die grenzüberschreitende Komplexität nicht lösen. Viele KEP-Dienste stärken ihre Position durch strategische Partnerschaften und Akquisitionen.
Jüngste Beispiele hierfür sind die Übernahme von MyUS durch Aramex zur Erweiterung seiner US-Präsenz und zur Verbesserung seiner grenzüberschreitenden MENA-Fähigkeiten sowie die Übernahme von Radial durch bpost zur Steigerung seiner US-Fulfillment-Kapazität und zur Demonstration, wie Post- und Kurierbetriebe sich durch internationale Expansion neu erfinden können.
Diese Schritte spiegeln eine breitere Verschiebung hin zu hybriden Betriebsmodellen wider, die globale Technologieplattformen mit lokaler Marktexpertise kombinieren.
Da grenzüberschreitender E-Commerce zur Norm wird, hängt die Wettbewerbsfähigkeit weniger von der Netzwerkgröße ab als vielmehr davon, wie effektiv Daten, Partner und Operationen integriert werden. Vier vorrangige Maßnahmen stechen für KEP-Dienste hervor, die steigende grenzüberschreitende Volumina bewältigen müssen:
Um mehr darüber zu erfahren, wie KEP-Dienste grenzüberschreitend wettbewerbsfähig bleiben können, laden Sie den BEUMER Group Branchenbericht 2026 Outlook, „The interconnected challenges“ herunter.