„Wir haben festgestellt, dass das ICS eine verbesserte Gepäckbeförderung sowohl zu als auch von Flugzeugen ermöglicht. Neben der reduzierten Reisezeit und dem zuverlässigen Energieverbrauch gibt es weniger Schleppzug-Einsätze auf dem Vorfeld, einen geringeren CO2-Fußabdruck und die Betriebskosten insgesamt werden deutlich reduziert.“
Die vielen Vorteile der ICS-Technologie rechtfertigen ihre Berücksichtigung als BHS-Lösung. Wie Gibbs sagt, durch ICS:
- Die Reisezeiten des Gepäcks können aufgrund der höheren Geschwindigkeiten der Wannen/Behälter auf den Hauptstrecken verkürzt werden.
- Die Gepäckdurchleuchtung wird durch die RFID-Identifizierung und -Verfolgung von Wannen oder Behältern auf fast 100 % verbessert.
- Die frühe Gepäcklagerung ist mit der ICS-Rack-Lieferung, -Lagerung und -Entnahme einfacher und flexibler.
- Energieeinsparungen sind möglich, zumindest auf dem Papier, müssen aber durch tatsächlichen Energiebedarf und Verbrauchsdaten nachgewiesen werden.
Die meisten Vorteile von ICS werden jedoch am besten realisiert, wenn sich die Art und Weise ändert, wie Gepäckräume verwaltet werden. Darüber hinaus funktioniert ICS am besten in einer gemeinsam genutzten Umgebung, in der die Ressourcenkosten für die Gepäckabfertigung, den Check-in und den Betrieb sowie die Wartung des Systems geteilt werden.
Abschließend betont Gibbs, dass der Business Case – der auch Nachhaltigkeitskomponenten umfasst – für jeden einzelnen Flughafen erstellt werden muss. ICS ist nicht für alle Stationen in allen Situationen die Antwort. Der Business Case für ICS muss auf jede einzelne Station und Anwendung zugeschnitten sein.
Fazit
Für Gibbs ist das Fazit, dass ICS sowohl wirtschaftlich als auch in Bezug auf die Technik für den Flughafen langfristig sinnvoll sein muss. Die Kosten, die Ingenieure den Flughäfen während der Planung, des Designs und der Analyse präsentieren, müssen realistisch und genau sein. Die effektivste Grundlage für eine Entscheidung, welches System für einen Flughafen das richtige ist, ist eine Total Cost of Ownership-Analyse, die auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Eine Total Cost of Ownership, die über die Lebensdauer eines Systems bewertet wird, kann zeigen, dass das billigste System oft nicht das kostengünstigste ist, insbesondere wenn wiederkehrende Kosten im Laufe der Zeit berücksichtigt werden.