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Wie hat sich das Gepäckfördersystem entwickelt und welche Systeme werden heute in Flughäfen eingesetzt?

Sind Sie neugierig, wie sich Gepäckfördersysteme und Gepäckförderbänder in Flughäfen entwickelt haben und ob Flughäfen heute noch die gleichen Systeme verwenden? Dann lesen Sie weiter!

Hinweis: Dieser Text wurde ursprünglich auf Englisch verfasst und mithilfe von KI übersetzt.

Von BEUMER Group

 

Die Entwicklung des Gepäckfördersystems am Flughafen

Es ist kaum vorstellbar, aber in den Anfängen des Flugverkehrs gaben die Passagiere ihr Gepäck selbst auf der Start- und Landebahn ab und nahmen es dort auch wieder entgegen.

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Mit dem Aufkommen der Luftfahrt und der zunehmenden Nutzung von Flugzeugen als Transportmittel wurden die Flugzeuge jedoch größer und die Flughäfen komplexer.

Das alte System der Gepäckaufgabe und -abholung konnte nicht mehr zugelassen werden und ein neues Gepäckfördersystem musste erfunden werden.

Wie ein Gepäckfördersystem funktioniert

So entwickelte sich ein Funktionsprinzip, das bis heute die Funktionsweise von Gepäckfördersystemen bestimmt.

Die Passagiere gaben ihr Gepäck an einem Check-in-Schalter ab, ein Förderband transportierte das Gepäck dann zu einem Ort, an dem auf schnelles Be- und Entladen spezialisiertes Flughafenpersonal es auf Wagen, auch Gepäckwagen genannt, verlud.

Nach der Ankunft des Flugzeugs wurde das Gepäck aus dem Flugzeug entladen und zu Wagen transportiert. Diese wurden zu einem Sammelpunkt, oft neben dem Terminalgebäude, gefahren. Das Gepäck wurde auf ein Förderband – oder direkt auf ein Karussellband – gelegt und ins Innere des Gebäudes transportiert. Dort wurde das Gepäck auf ein Karussellband befördert, wo es von den Passagieren in Empfang genommen werden konnte.

Frühe Technologie, die in einem Gepäckfördersystem verwendet wurde

Historische Gepäckfördersysteme verwendeten die im Tagebau eingesetzte Technologie und bestanden aus einfachen, geraden Förderbändern.

Im Laufe der Zeit wurden die Anlagen jedoch komplexer und neue Einrichtungen – wie z. B. runde Förderbänder, Sortierspuren, Sortieranlagen und Parkeinrichtungen (später bekannt als Gepäcklager) – wurden eingeführt, um das stetig wachsende Gepäckvolumen zu bewältigen.

Die Automatisierung des Gepäckfördersystems

Im Jahr 1971 wurde das erste automatisierte Gepäckfördersystem von BNP Associates erfunden, und diese Technologie wird heute in allen großen Flughäfen der Welt eingesetzt.

Durch die Automatisierung des Systems steuert ein zentrales Steuerungssystem mit speziell entwickelter Gepäckfördersoftware das gesamte Gepäckfördersystem. Heute gehört dazu auch eine mobile Gepäckfördersoftware, mit der die Systemmanager Probleme von ihren Mobiltelefonen aus überprüfen und beheben können.

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Technologien, die in Gepäckfördersystemen eingesetzt werden

Moderne Gepäckfördersysteme lassen sich im Allgemeinen in drei Systeme einteilen:

Fördertechnik

Das Förderband-Gepäckfördersystem besteht aus einem riesigen Netzwerk von Hunderten von verschiedenen Förderbändern mit Verbindungsstellen, die alle miteinander verbinden. Durch dieses Netzwerk von Flughafen-Förderbändern und Verbindungsstellen kann Ihre Tasche automatisch zu fast jedem Zielort geschickt werden. Computer steuern die Förderbandverbindungen, um sicherzustellen, dass das Gepäck genau dort landet, wo es hin muss. Wenn die Tasche zu einer Verbindungsstelle kommt, lässt eine Maschine, ein so genannter Pusher, sie entweder passieren oder schiebt sie auf ein anderes Förderband.

ICS-Gepäckfördersysteme mit Spezialbehältern

Bei Gepäckfördersystemen mit Spezialbehältern wird jede Tasche zu Beginn ihrer Reise in einen eigenen Behälter verladen und während der gesamten Reise durch das Transport- und Sortiersystem mit dem Behälter „verheiratet“. Der Behälter fährt auf einer Schiene ähnlich einer Achterbahn seinem Ziel entgegen. Das Gepäckstück wird durch ein eindeutiges Radiofrequenz-Identifikations-Tag (RFID) identifiziert, das am Behälter angebracht ist und das leichter zu lesen ist als ein System, bei dem das Gepäckstück das Gepäcketikett mit den Zielinformationen verdecken kann.

Diese Systeme sind auch als Individual Carrier Systems (ICS) bekannt und werden auf regionalen Flughäfen und großen Flughafendrehkreuzen auf der ganzen Welt eingesetzt.

Der große Vorteil von ICS-Gepäckfördersystemen ist, dass höhere Geschwindigkeiten möglich sind als bei Fördersystemen, was sie zu einer ausgezeichneten Lösung sowohl für die Sortierung mit mittlerer als auch mit hoher Kapazität macht. Sie bieten einen sicheren Transport ohne Gepäckstaus, ohne „verlorene Verfolgung“ und das Gepäck kann im Behälter unterzogen werden. Die ICS-Gepäckfördersysteme eignen sich auch für Flughäfen mit einem oder mehreren Terminals sowie für Inter-Terminal-Verbindungen.

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In das Gepäckfördersystem integrierte Sicherheitskontrolle

Nach dem 11. September 2001 begannen die meisten Flughäfen auf der ganzen Welt, die Gepäckdurchleuchtung direkt in ihre Gepäckfördersysteme zu integrieren.

In den USA bezeichnet die Transportation Security Administration diese Systeme als Checked Baggage Inspection System (CBIS), wobei aufgegebenes Gepäck direkt in Explosive Detection System (EDS)-Maschinen eingespeist wird. Das CBIS kann Gepäckstücke nach dem Sicherheitsstatus sortieren, der jedem Gepäckstück von einer EDS-Maschine oder einem Sicherheitskontrollpersonal zugewiesen wurde.

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Trotz ihrer bescheidenen Anfänge hat sich das Gepäckfördersystem im Laufe der Zeit zu einem sehr ausgeklügelten, vollautomatischen System entwickelt. Es kann sich heute um kilometerlange Netzwerke handeln, die von intelligenten Algorithmen und Software gesteuert werden, die speziell dafür entwickelt wurden, große Mengen an Gepäck zu ihren Bestimmungsorten zu befördern.

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