In solchen Fällen muss das Flughafenpersonal die Taschen manuell aus den Schalen entnehmen, was zu erheblichen Verzögerungen führen und den Gepäckabfertigungsprozess behindern kann. Dies kann zu verpassten Flügen, verlorenem Gepäck und anderen Unannehmlichkeiten für Reisende führen.
Neben den Verzögerungen und Störungen, die durch in Plastikfolie verpackte Taschen verursacht werden, können diese auch ein Sicherheitsrisiko für das Flughafenpersonal darstellen. Wenn die Taschen eingeklemmt werden, müssen die Mitarbeiter sie von Hand entnehmen, was zu Zerrungen, Verstauchungen und anderen körperlichen Verletzungen führen kann.
Schulung und Richtlinien sind von entscheidender Bedeutung
Viele Flughäfen haben erkannt, dass das Bodenabfertigungspersonal in der richtigen Handhabung von in Plastikfolie verpackten Taschen geschult werden muss. Sie können die Taschen entweder manuell auf die Schale legen (wenn sie passen) oder die Taschen auf der Linie für übergrosse/überdimensionale Gepäckstücke zuführen. Runde Gegenstände sollten ausschliesslich über die Übergrössenlinien abgefertigt werden, und in Plastikfolie verpackte Trolley-Taschen sollten nur dann in den Sortierer gelangen, wenn sie über Wannen verladen werden.
An den Verladestellen müssen Schilder angebracht werden, die angeben, welche Arten von Gepäckstücken im System zulässig sind und welche nicht. Regelmässige Schulungen sollten auch für Check-in- und Bodenabfertiger über beförderbares und nicht beförderbares Gepäck durchgeführt werden. Diese Schulungen müssen fortlaufend sein und mindestens einmal jährlich und häufiger stattfinden, je nach Personalfluktuation. Zusätzlich zu diesen Massnahmen können Flughäfen auch in Geräte-Upgrades investieren, um zu verhindern, dass Taschen in den Kippschalen-Sortierern stecken bleiben. Einige Flughäfen haben beispielsweise Antihaftoberflächen auf den Schalen installiert, um zu verhindern, dass sich Taschen verfangen.