Presse-
meldungen

Lösungskompetent auf der ganzen Linie
Beckum, 24. März 2017

BEUMER Group auf der interpack 2017:

Die BEUMER Group zeigt auf der interpack, die vom 4. bis zum 10. Mai in Düsseldorf stattfindet, ihre hohe Kompetenz als Lösungsanbieter für ganzheitliche Verpackungsanlagen und Intralogistiksysteme. Zu den hocheffizienten Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen liefert die BEUMER Group auch die passenden Komponenten, um die Materialflüsse branchenspezifisch zu realisieren. So erhält der Kunde alles aus einer Hand – inklusive der Software und eines umfassenden Customer Supports. 

Als Komplettanbieter liefert und installiert die BEUMER Group Verpackungslinien und passt diese individuell an die Produkte des Anwenders an. Schüttgüter aus der Baustoffindustrie und auch andere industrielle pulverförmige Güter füllt die neue Abfüllmaschine BEUMER fillpac R effizient, schonend und mit dem geforderten Durchsatz in Säcke ab. Sie kann Materialien von sehr feiner bis sehr grober Struktur in unterschiedliche Sackformate und –typen wie Ventilboden- und Ventilflachsäcke abfüllen. Die BEUMER Group hat die nach dem Turbinenprinzip arbeitende Rundabfüllmaschine nun um einen Sackaufstecker und ein Sackbündelmagazin ergänzt. Damit lassen sich Leistung und Effizienz noch weiter steigern. Auf Grund seines modularen Aufbaus kann der BEUMER fillpac R gut in bereits bestehende Verpackungslinien integriert und angepasst werden. In der chemischen und petrochemischen Industrie kommt die hocheffiziente Form-Fill-Seal-Anlage BEUMER fillpac FFS zum Einsatz. Diese formt Säcke aus vorgefertigten PE-Schlauchfolien und befüllt diese mit dem Kundenprodukt. Beide Anlagen sind mit einer spezialisierten Wägeeinrichtung ausgerüstet, die sicherstellt, dass stets die exakte Menge abgefüllt wird. 

Anschließend werden die Säcke auf Paletten gestapelt. Hierfür hat der Systemanbieter den Hochleistungspalettierer BEUMER paletpac im Programm. Dieser kommt in Hochleistungsverpackungslinien zum Einsatz, in denen auch sensible und hochwertige Produkte und solche mit besonderem Fließverhalten schonend und effizient palettiert werden müssen. Je nach Produktanforderung ist er mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet. Für die Palettierung von Kartons, Kisten, Kanistern oder Trays bietet BEUMER den platzsparenden Knickarmroboter BEUMER robotpac. Dieser kann vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient lösen. Für jedes Packstück hat der Anbieter passende Greifsysteme entwickelt, die – auch vollautomatisch – flexibel ausgewechselt werden können. 

Die palettierten Waren müssen während des Transports sicher auf der Palette fixiert und bei der Außenlagerung vor Staub, Regen oder anderen Witterungseinflüssen geschützt sein. Dafür eignet sich die Hochleistungs-Haubenstretchanlage BEUMER stretch hood. Mit dem BEUMER stretch hood A hat der Intralogistik-Spezialist seine bewährte Verpackungsanlage von Grund auf neu konzipiert. Gegenüber früheren Versionen dieser Maschinenserie verfügt diese nun über eine höhere Durchsatzleistung, einen materialschonenderen Transport der Folie in die Anlage und einen um 40 Prozent geringeren Flächenbedarf. Der Systemlieferant kann die Anlage nun auch mit der neu entwickelten Easy-Opening-Haube ausstatten: Mit dieser Weltneuheit entfernen Angestellte in Handelsfilialen oder Logistikzentren einfach und schnell die Folie, wenn sie die Ware aus- oder umpacken – ganz ohne Schneidwerkzeug. 

Die BEUMER Group setzt mit dem Geschäftsfeld Palettier- und Verpackungsanlagen zudem branchenspezifische Anwendungen um, mit denen der Anbieter die Verpackungslinien zu kompletten Intralogistiksystemen erweitert. Dazu stattet er die Linien mit standardisierten Komponenten wie Förderelementen oder fahrzeugbasierten Systemen, verschiedenen Lösungen für das Handling und Manipulatoren wie Robotern, Puffer- und Lagermodulen sowie mit der passenden Software aus. Der Kunde erhält das komplette Intralogistiksystem aus einer Hand mit einem zuverlässigen und kompetenten Ansprechpartner. 

BEUMER auf der interpack 2017, Halle: 12, Stand E37

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Sicher im Betrieb – selbst unter härtesten Bedingungen
Beckum, 21. März 2017

Die BEUMER Group auf der Mining World Russia 2017:

Die BEUMER Group präsentiert auf der Mining World Russia, der internationalen Fachmesse für Bergbau und die Verarbeitung von Metallen und Mineralien (25. bis 27. April, Moskau), vielfältige Systemlösungen für die Fördertechnik. Besucher können sich zudem über den BEUMER Customer Support informieren. Dieser sorgt auch unter härtesten Bedingungen für einen reibungslosen Betrieb.

Um Rohstoffe wie Kohle oder Erze auch über große Strecken und über unwegsames Gelände transportieren zu können, hat die BEUMER Group kurvengängige Gurtförderer im Programm. Ausgeführt sind diese als Muldengurtförderer oder Pipe Conveyor. Beim Transport der Schüttgüter sind sie in der Regel nicht nur schneller, sondern auch kostengünstiger und umweltschonender als Lkw. Neben der Lieferung der kompletten Maschinen und Steuerungen für die Anlagen ist BEUMER häufig auch für den Gesamtprozess verantwortlich. Dazu gehören die Planung und Auslegung der Anlagen sowie die Koordinierung und Überwachung von Montage und Inbetriebnahme. Damit tritt die BEUMER Group in vielen Projekten auch als Generalunternehmer auf.

Die BEUMER Group bietet darüber hinaus einen weltweiten Customer Support. Dieser stellt einen reibungslosen Betrieb der Systeme beim Anwender sicher. Die kompetenten Fachleute übernehmen die fachgerechte Wartung und Instandhaltung der Anlagen und führen auch intensive Kundenschulungen durch. Die Servicevereinbarungen können mit dem BEUMER Customer Support individuell auf die Kundenanforderungen abgestimmt werden. Sie reichen von der reinen Wartung und Inspektion bis zum dauerhaften Einsatz von Servicepersonal vor Ort.

 

 

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BEUMER Group’s CrisBag® Totes Are First to be Approved by the TSA for US-based In-Tote Baggage Screening
Aarhus, 14. März 2017

BEUMER Group – a leading global supplier of automated baggage handling systems – is the first vendor to be certified as meeting TSA requirements for in-tote screening of baggage. CrisBag totes enable in-tote screening that, when used with Morpho Detection’s CTX 9800 DSi™ explosives detection system, meets the detection and false alarm rates for explosives specified by the TSA. 

The certification applies to U.S. airports and for U.S. pre-border clearance, making migration to a common-use model based on modern, RFID-enabled tote-based baggage handling system solutions more attractive. The certification benefits airports outside of the U.S. that implement, or plan to implement, U.S. pre-border clearance, as well as airports based in the U.S.

The TSA previously tested the effectiveness of the CrisBag system across a range of real-life conditions and situations at its full-scale Transportation Systems Integration Facility near Washington, D.C. Elements assessed included tracking, throughput, imaging, sorting and the detection of missing, unknown and oversized bags. This in depth evaluation also recorded how rapidly the CrisBag system associated specific bags with the individual totes. 

"Because each checked bag remains inside the same individually controlled tote from check-in and early baggage storage to screening and discharge, the CrisBag system provides 100% tracking and traceability at every stage,” said Klaus Schäfer, Managing Director, BEUMER Group A/S. “This is one of the main reasons why CrisBag has a 15-year history of successful operation in airports.

By collaborating with Morpho Detection and leveraging the imaging and operational capabilities of CTX 9800, BEUMER Group looks forward to bringing the benefits of in-tote screening and the CrisBag system to airports throughout the U.S.” 

Although tote-based systems have been accepted by airports throughout Canada, Europe, Middle East and Asia, it is a relatively new concept for North American airports. Recently, Calgary International Airport selected a second CrisBag system after having successfully implemented the system in their new international terminal, and last year, BEUMER Group was awarded a design and build contract at San Francisco Airport for the first U.S. tote-based, individual carrier system for baggage handling.

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BEUMER autover® adapts to changes in baggage sortation demand
Aarhus, 14. März 2017

BEUMER Group – a leading global supplier of automated baggage handling systems – has extended the capabilities of the BEUMER autover® independent carrier system (ICS) with the launch of new BEUMER autoca® carriers that support a wider range of baggage sizes.

These new autoca carriers mean the BEUMER autover system can now transport a wide variety of baggage, from standard to out-of-gauge (OOG). The new autoca also support CrisBag® totes from BEUMER Group's Crisplant® product range, enabling baggage to be easily transferred between autover and CrisBag systems at the same airport.

A dedicated autoca collects a single item of baggage from a loading station, typically after check-in, and transports it independently to its destination. The new autoca carriers enable handling of OOG baggage on the same track, and at the same speed, as normal size bags. Not only do all autoca run in the same rail, the number of active autoca can also be adjusted on the fly to meet changing levels of sortation demand in the baggage handling system.

Both the autover and the CrisBag system are known for their "One bag per carrier/tote" design that increases traceability and security as well as ensuring 100% accurate track-and-trace of baggage at every stage of the handling process. In recent years, airports and airlines increasingly wanted to track baggage and provide this as a service to passengers, as well as meeting the requirements of IATA Resolution 753, which comes into effect in June 2018. No track and trace technology provides higher accuracy than that provided by autover and CrisBag ICS technology, making them ideal solutions to support both passenger and regulatory demands.

The inherent flexibility of the autover system is one of the reasons why airports such as Dubai, Montreal, Nice and most recently Sheremetyevo Airport, Russia have chosen the system for flexible and reliable baggage handling. 

In Sheremetyevo the autover will help keep baggage connection time between terminals to a minimum, while allowing each item of baggage to be properly transported through a maintenance free tunnel connection and allocated to the correct make-up position.

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BEUMER Group’s live and virtual-reality demos of advanced baggage handling technologies at ACI Asia-Pacific General Assembly 2017, Doha
Aarhus, 07. März 2017

BEUMER Group – a leading global supplier of automated baggage handling systems – will feature live and virtual-reality demonstrations of next-generation baggage handling technologies at the ACI Asia-Pacific General Assembly, Doha, April 10-12th 2017. 

The virtual-reality tour will allow delegates to experience the CrisBag® tote-based baggage handling system through a virtual-reality head-set. This will allow delegates to see why many airports consider this to be the future of high-speed, high-efficiency baggage handling. 

BEUMER Group will also enable delegates to interact with a live demonstration of a Video Coding System (VCS). This system combines cameras installed in the sortation system, with controls from BEUMER Group’s Airport Software Suite, to eliminate the need to divert bags with no-read tags to a Manual Encoding Station (MES). The VCS technology allows the bag to remain on the sorter whilst sending an image of the tag to an operator for remote encoding at a workstation or via a tablet. The additional benefits of the VCS, including increased flexibility during peak coding periods, have been outlined in a recent BEUMER Group White Paper. 

Klaus Schäfer, Managing Director, BEUMER Group A/S, “The VCS is an important tool to help hub airports to improve their baggage transfer service by reducing the number of mis-handled bags. This is one of the areas that can have a significant impact on transfer passenger satisfaction and airport ratings in general.” 

The BEUMER Group demonstrations will take place on Stand 5 at the ACI Asia-Pacific General Assembly, Doha, April 10-12th 2017.

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Heute bestellt, heute geliefert!
Beckum, 07. März 2017

BEUMER Group liefert umfangreiche Sortier- und Verteiltechnik an Hermes Germany GmbH

Hermes gehört sowohl hierzulande als auch in Europa zu den erfolgreichsten Logistikunternehmen. Um in Zeiten eines stetig wachsenden Online-Handels Qualitäts- und Lieferversprechen sicher einhalten zu können, stellt der Dienstleister sein komplettes Paket- und Verteilnetzwerk neu auf. Dazu errichtet Hermes in den kommenden zwei Jahren neun neue Logistikzentren. Die BEUMER Group wurde beauftragt, sechs dieser Logistikzentren mit leistungsstarker Sortier- und Verteiltechnik auszustatten. 

Zum Einsatz kommen an allen sechs Standorten hocheffiziente Sorter der Marke BEUMER. Die Energieübertragung dieser Anlagen erfolgt berührungslos auf induktiver Basis. Verfügbar sind sie mit motorisch angetriebenen Kipp- oder Quergurtelementen. Durch den modularen Aufbau lassen sie sich an die gegebenen Gebäudeverhältnisse ideal anpassen, was die Leistung der Sorter weiter optimiert. In den vier größten der sechs von BEUMER Group ausgestatteten Standorten werden Hochleistungssortieranlagen vom Typ BS 55 – WB/DB mit zwei Quergurtelementen auf einem Fahrwagen verbaut, in den beiden kleineren kommen die Kippschalensorter BS25 ET zum Einsatz. Die BEUMER Group liefert die Systeme schlüsselfertig. „Wir sind sehr glücklich, dass wir die Logistikstandorte von Hermes in den kommenden Jahren mit modernster Förder- und Sortiertechnik ausstatten dürfen", sagt Thomas Wiesmann, Leiter Vertrieb Sortier- und Verteilsysteme bei BEUMER Group. 

Den Anfang macht das neue Logistikzentrum in Bad Rappenau bei Heilbronn, das Mitte Mai den Betrieb aufnehmen wird. Weitere Logistikzentren werden in den Folgemonaten an das Hermes-Netz gehen. Die Fertigstellung des gesamten Projektprogramms ist für 2019 geplant. „Wir unterstreichen damit die langjährige Zusammenarbeit mit der BEUMER Group, die wir mit diesem Projekt auch in den kommenden Jahren fortsetzen“, sagt André Mushack, Head of Technical Systems bei Hermes Germany.

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Bereit für die Zukunft
Beckum, 27. Februar 2017

Auf der ProMAT in Chicago informiert die BEUMER Group über Intralogistiklösungen für den E-Commerce

Die BEUMER Group informiert auf der ProMAT in Chicago (3. bis 6. April) die Besucher über ihre hohe Kompetenz bei Sortier- und Verteilsystemen. Dazu gehören unter anderem Kippschalen- und Quergurt-Sorter, die sich durch ihre hohe Energieeffizienz auszeichnen. Zum Einsatz kommen sie, um beispielsweise Versandhändler und -dienstleister nachhaltig zu unterstützen.

Die BEUMER Group informiert auf der ProMat über ihre vollautomatischen Hochleistungs-Sortiersysteme wie Quergurt- und Kippschalen-Sorter. Mit diesen Anlagen lassen sich Päckchen und Pakete, Produkttrays oder auch Tütenware schnell und schonend sortieren. Das sichert die schnelle Verfügbarkeit der Güter und sorgt somit für einen hohen Nutzen für die Anwender. Gleichzeitig erfordern diese Sortiersysteme einen geringen Wartungsaufwand, unter anderem auf Grund der berührungslosen Energieübertragung. Sowohl die Quergurt- als auch die Kippschalten-Sorter arbeiten zudem äußerst energieeffizient. Der Systemintegrator stattet mit diesen Systemen weltweilt Post- und Verteilzentren aus. 

Die BEUMER Group steht ihren Kunden von der Planung bis zur Inbetriebnahme zur Seite. Anwender können sich einen Wettbewerbsvorsprung sichern und sind auf zukünftiges Wachstum im eigenen Versandhandel entsprechend vorbereitet.

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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Beckum, 23. Februar 2017

Materialfluss-Kongress 2017: BEUMER informiert über Intralogistiklösungen, die hohe Anforderungen des Online-Handels erfüllen

Auf dem 26. Materialfluss-Kongress (6. bis 7. April, Technische Universität München)  informiert die BEUMER Group über ihre hohe Kompetenz bei Sortier- und Verteilsystemen. Damit unterstützt sie Versandhändler und -dienstleister in Zeiten eines stetig wachsenden Online-Handels. Denn das Lieferversprechen des Anbieters nimmt einen immer höheren Stellenwert ein. Kunden erwarten ihre bestellte Ware pünktlich, in der richtigen Ausprägung und Qualität und am gewünschten Ort. Für eine hohe Zuverlässigkeit ist eine effiziente Intralogistik erforderlich – von der Lagerhaltung über die Sortierung bis zum Transport. 

Der Kongress thematisiert unter anderem die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Intralogistik. Denn diese Veränderung spüren insbesondere die Versandhändler und -dienstleister. Die Anlagen und Systeme, die sie einsetzen, müssen immer flexiblere Aufgaben erledigen können oder sich an veränderte örtliche Gegebenheiten anpassen lassen. Höchst effiziente Prozesse sind somit erforderlich, um eine schnelle Auslieferung der Pakete an den Kunden zu ermöglichen. Immer bedeutsamer wird zum Beispiel auch das Thema Tracking and Tracing – also die Verfolgung und Rückverfolgung von Sendungen. Damit lässt sich der Weg der Sendung protokollieren, und der Kunde weiß immer, wo sich sein Paket befindet oder wann es voraussichtlich bei ihm eintrifft. 

Um eine schnelle, sichere und fehlerfreie Sortierung, Verteilung und Kontrolle von höchst unterschiedlichen Waren wie Paketen, Tütenware und Sperrgut in hohen Stückzahlen zu ermöglichen, steht die BEUMER Group als Systemintegrator ihren Kunden von der Planung bis zur Inbetriebnahme zur Verfügung. Zur Produktbasis gehören modulare Hochleistungssortieranlagen. Diese stattet BEUMER zum Beispiel mit Modulen für Kommissionierarbeitsplätze aus. Häufig wird zusätzliche Sensorik installiert, mit der eventuelle Fehler erkannt und korrigiert werden können, um die Sortiergenauigkeit weiter zu erhöhen. Mit den Lösungen können Anwender sich einen Wettbewerbsvorsprung sichern und sind auf zukünftiges Wachstum im eigenen Versandhandel entsprechend vorbereitet.

Semiautomatische Entladevorrichtung

Um die Leistung in bestehenden Logistikzentren zu erhöhen, bietet sich eine maschinenunterstützte Pulkentladung von Wechselbrücken statt einer manuellen Entladung an. Dadurch ist ein deutlich höherer Tor-Durchsatz möglich. BEUMER hat dazu die erste Generation einer semiautomatisch arbeitenden Maschine, den BEUMER Parcel Picker, auf den Markt gebracht und informiert darüber die Fachbesucher. Die Entladevorrichtung entlastet Mitarbeiter von körperlich schwerer Arbeit und erhöht gleichzeitig die Produktivität. Das Personal in Post- und KEP-Unternehmen kann damit unterschiedlich große und schwere Pakete, Päckchen und Versandeinheiten mit hoher Leistung aus Wechselbrücken und Trailern entladen. Bei einem durchschnittlichen Paketspektrum und einem an der Anlage geübten Bediener sind Durchsätze von mehr als 2.500 Packstücken pro Stunde möglich.

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BEUMER Group has live and virtual-reality demos of advanced baggage handling technologies at Passenger Terminal Expo 2017, Amsterdam
Aarhus, 14. Februar 2017

BEUMER Group – a leading global supplier of automated baggage handling systems – will feature live and virtual-reality demonstrations of next-generation baggage handling technologies at Passenger Terminal Expo 2017, Amsterdam, Netherlands, 14 -16 March 2017.

Delegates will be able to experience optimised transfer baggage handling with a live demonstration of a Video Coding System and take a virtual-reality tour of the advanced CrisBag® tote-based baggage handling system. The BEUMER Group stand will also feature the autover® Independent Carrier System (ICS) with the latest intelligent autoca® carrier for transporting CrisBag® totes as well as bags ranging from standard to out-of-gauge sizes.

The Video Coding System (VCS) combines cameras installed on the sorter with controls from BEUMER Group’s Airport Software Suite to eliminate the need to divert bags with no-read tags to a Manual Encoding Station (MES). The VCS technology allows the bag to remain on the sorter whilst it sends an image of the tag to an operator for remote encoding at a workstation or via a tablet. The additional benefits of the VCS, including increased flexibility during peak coding periods, are outlined in a recent BEUMER Group White Paper.

In a second demonstration, delegates can take a virtual-reality tour of the CrisBag® tote-based baggage handling system via an Oculus Rift head-set. This demonstration will show delegates why many airports consider CrisBag® to be the future of high-speed, high-efficiency baggage handling.

The BEUMER Group stand will also feature the autover® independent carrier system with the latest intelligent autoca® carrier. This enables airports to improve flexibility and process efficiency by ensuring accurate, gentle and reliable baggage handling across a wide range of bag sizes. The autoca®’s ability to carry totes also offers unique integration with CrisBag®, which is one of the world’s most widely installed tote-based baggage handling and transport systems.

Klaus Schäfer, Managing Director, BEUMER Group A/S, “These systems enable airports to make significant improvements in their baggage handling processes resulting in improved efficiency in addition to contributing to enhanced passenger satisfaction by reducing in the number of mis-handled bags.”

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Die Einfachheit der Komplexität
Beckum, 06. Februar 2017

BEUMER Group optimiert mit Supply Chain Management Lieferkette vom Rohstofflieferanten bis zum Endkunden:

Gemessen an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung gehört der Anlagenbau zu den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland. Durch die Globalisierung nimmt der Druck, insbesondere aus China, auf die hiesigen Anbieter stetig zu. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sie immer komplexere Lösungen entwickeln, die oft speziell auf ihre Kunden zugeschnitten sind. In Produktion, Logistik und bei den beteiligten Partnern führt dies zu einer Intransparenz, die in der Angebotsphase eine genaue Kalkulation erschwert. Um den daraus resultierenden Projekt- und Unternehmensrisiken effizient zu begegnen, versucht die BEUMER Group durch ein ganzheitliches Konzept zum Supply Chain Management die Transparenz in der Angebotsphase zu maximieren. Denn nur durch die frühzeitige Konfiguration der Supply Chain kann dem Kunden die beste Lösung für sein individuelles Projekt geboten werden.

„Wir fertigen unsere Anlagen nach dem Engineer-to-Order-Prinzip“, erklärt Johannes Stemmer aus dem Bereich Corporate Strategy bei der BEUMER Group. „Unsere Kunden bekommen Anlagen, die exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind – wie ein Maßanzug.“ Und genau wie sich Beinlängen, Taillen- oder Brustumfänge bei Menschen unterscheiden, sind auch die einzelnen Systemlösungen sehr kundenspezifisch. „Das spüren wir in Zeiten des E-Commerce gerade bei den Versandhändlern sehr deutlich“, sagt Johannes Stemmer. Wollen diese langfristig konkurrenzfähig sein, müssen sie sich zum Beispiel mit individuellen Zustellzeiten oder auch Same Day Delivery auseinandersetzen: Der Kunde bestellt und erhält noch am selben Tag die Ware. Charakteristisch ist zudem die Atomisierung der Sendungen: Der Kunde bestellt häufiger – zum Teil mehrmals am Tag –, aber in immer kleineren Mengen. Mit diesen Trends wird die Materialflusstechnik komplexer. Intralogistische Systeme wie die Hochleistungssortieranlagen der BEUMER Group müssen somit auch immer flexiblere Aufgaben erledigen können und sich an veränderte Gegebenheiten anpassen lassen. „Als Systemintegrator planen wir diese Anlagen, bauen sie und nehmen sie in Betrieb. Auf diese Weise können unsere Kunden ihre Waren schnell, sicher und fehlerfrei liefern“, beschreibt Johannes Stemmer. „Sie erhalten einen Wettbewerbsvorsprung und können sich auf zukünftiges Wachstum entsprechend vorbereiten. Doch diese Individualisierung hat ihren Preis.“

Ungenauigkeiten im Angebotsprozess

BEUMER stattet die Anlagen zum Beispiel mit verschiedenen Modulen und Funktionen aus wie Handaufgabeplätzen, semi-automatischen Einschleuseinheiten, Kamerasystemen oder Tools, die Fehler beim Sortierprozess korrigieren und damit die Genauigkeit erhöhen. Dazu kommen Antriebe, die sich in ihrer Leistung und Energieeffizienz unterscheiden. Eine Vielzahl an Produktvarianten entsteht. „Weil wir zum Beispiel die Kamerasysteme oder Sensoren nicht selbst fertigen, setzen wir hier auf ausgewählte Zulieferer“, erläutert Stemmer. Doch je komplexer eine Anlage wird und je mehr Partner im Boot sitzen, desto höher ist meist auch der Koordinations- und Entwicklungsaufwand. Anlagenbauer sind daher Einflüssen ausgesetzt, die sie nicht immer selbst in der Hand haben und die sich auch immer schwerer vorhersagen lassen. Damit steigen die Risiken bei der Kalkulation des Leistungsumfangs und bei der Ausarbeitung der Terminpläne. Eine weitere Schwierigkeit liegt in den langen Projektlaufzeiten: Betreiber haben Änderungswünsche, Wechselkurse und Rohstoffpreise können schwanken. Diese Komplexitätstreiber erschweren eine genaue Kalkulation zum Zeitpunkt der Angebotslegung.

Trotz allem: „Kunden erwarten eine klare Aussage. Deswegen können nur die Anbieter langfristig erfolgreich sein, die auch unter diesen schwierigen Bedingungen den Bedarf an Bauteilen und die Produktion zuverlässig planen können“, ist sich Johannes Stemmer sicher. Um mehr Transparenz im Angebotsprozess zu schaffen, setzt die BEUMER Group auf ein effizientes Supply Chain Management (SCM). Dieser Managementansatz ist prozessorientiert und umfasst dabei alle Flüsse von Rohstoffen, Bauteilen, Halbfabrikaten und Endprodukten sowie Informationen entlang der Wertschöpfungs- und Lieferkette. Das Ziel ist eine Ressourcenoptimierung für alle daran beteiligten Unternehmen. Damit das SCM wirkungsvoll die projektspezifische Planung der Lieferketten und die Koordination der beteiligten Akteure unterstützt, ist es genau auf die Anforderungen des Anbieters abzustimmen.

Das ist gar nicht so einfach. Für die einen ist dieser Managementansatz eine zentrale und übergeordnete Planungs- und Steuerungsfunktion, um interne und externe Versorgungsketten zu koordinieren und zu verantworten. Für die anderen ist es der Grundgedanke einer ganzheitlichen Sichtweise, der jedoch oft nur vereinzelt im Einkauf, Vertrieb oder Projektmanagement Anwendung findet. Der Grund liegt in der unterschiedlichen Wahrnehmung der einzelnen Abteilungen von Aufgaben und Zielen, die SCM zugeschrieben werden. Doch es ist wichtig, in der Endphase des Angebots ein klares Konzept mit den Lieferanten und Unterlieferanten abzustimmen. „Ein Angebot kann bei einem umfangreichen System bis zu 800 Seiten stark sein. Umso gewichtiger ist ein durchgängiges SCM“, betont Stemmer.

Komplexität wird beherrschbar

Bei der Einführung eines SCM sind nicht nur die Komplexitätstreiber wie Änderungswünsche oder schwankende Preise der Rohstoffe zu berücksichtigen, sondern auch die Faktoren, die den Angebotsprozess begünstigen können. „Der Kunde ist oft bereit, mehr zu investieren, wenn er dem Know-how des Anbieters vertraut und sich durch die individuelle Lösung seines Problems verstanden fühlt“, weiß Stemmer. Zu diesen Erfolgsfaktoren zählt bei der BEUMER Group zum Beispiel ihr umfangreicher Customer Support. Rund 1.000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für dieses Geschäftsfeld. Sie kümmern sich vom ersten Projektgespräch bis zur laufenden Anlage um ihre Kunden. Der Customer Support kann verschiedene Dienstleistungen umfassen. Mit dem Residential Service sind die BEUMER Mitarbeiter zum Beispiel dauerhaft vor Ort und übernehmen bewusst Verantwortung für einen reibungslosen Betrieb. Eine wichtige Rolle spielen zudem die hohe Kompetenz der BEUMER Vertriebsmitarbeiter und die technischen Leistungsparameter einer Anlage.

Um die Komplexität beherrschbar zu machen, baut die BEUMER Group ihre Anlagen modular auf. Dies erweist sich als sinnvoll, wenn Prozesse, Bauteile oder Kundenanforderungen ähnlich sind und häufig zum Einsatz kommen. Durch einheitliche, Vorgaben und Abläufe vereinfacht der Systemintegrator die Koordination bei der Planung und Steuerung der Supply Chain in der Angebotsphase. BEUMER stellt die Module individuell zusammen und passt sie an. Dabei fertigt der Systemanbieter Baugruppen oder Komponenten häufig kundenneutral vor. Die einzelnen Module haben durch Skaleneffekte eine hohe Wiederverwendbarkeit, womit sich auch die Bedarfe in der eigenen Fertigung besser steuern lassen. Geht ein Auftrag ein, verbucht BEUMER einen enormen Zeitgewinn und ist flexibel in der Lieferung – ein weiterer Erfolgsfaktor.

Gleiche Ziele, unterschiedliche Strategien

Die Erfolgsfaktoren begünstigen und als Wettbewerbsvorteile ausbauen ist das Ziel, das jedes Unternehmen mit SCM verfolgt. Doch die Betriebe unterscheiden sich. Die einen stellen nur Produkte her, andere komplette Systeme, die einen fertigen weltweit, andere setzen fast ausschließlich auf Zulieferer. Durch diese unterschiedlichen Rahmenbedingungen ergeben sich unterschiedliche SCM-Strategien und SCM-Betrachtungsbereiche für die Unternehmen. Letztere beziehen sich auf einzelne Unternehmensbereiche, auf das eigene Gesamtunternehmen, auf den Kooperationsverbund mit den beteiligten Partnern oder auf die Zusammenarbeit mit dem Kunden. Es gibt damit nicht die eine erstrebenswerte Lösung für die Gestaltung der Supply Chain. Mit steigender Stufe – vom funktions- bis zum kundenbasierten Ansatz – wachsen auch die Anforderungen an das Managementsystem. Den Chancen und Möglichkeiten eines kundenbasierten SCM-Ansatzes steht die Gefahr einer Überforderung der Unternehmensressourcen und Kompetenzen bei einer ganzheitlichen Umsetzung gegenüber.

Firmen, die ihr SCM funktionsorientiert ausrichten, fertigen überwiegend Produkte, seltener komplette Systeme. Meist produzieren sie selbst, haben einen hohen Wertschöpfungsanteil und ihre Zulieferer sind oft nur wenige Kilometer vom eigenen Standort entfernt. Der Angebotsprozess im Unternehmen beruht oft auf Erfahrung. Im Produktgeschäft wird vorrangig standardisiert. Dadurch lassen sich die Leistungsparameter und Kundenwünsche der Lösungen weitgehend vorkonfigurieren. Der kundenspezifische Anteil der Produkte ist eher gering. SCM auf Stufe eins hat meist einen untergeordneten Stellenwert, weil die Firmen für Nischenmärkte produzieren und hier weniger Wettbewerb herrscht. Mit SCM wollen sie Erfolgsfaktoren wie Termintreue, Preis oder die Qualität verbessern.

Transparenz schaffen

Ein zentrales Ziel der BEUMER Group ist es, durch ein unternehmensbasiertes SCM eine interne Transparenz sicherzustellen. Damit legte die Gruppe ihren Blick nicht nur auf Vertrieb, Einkauf oder Produktion, sondern auf das Gesamtunternehmen. „Durch die Globalisierung sind wir in den vergangenen zehn Jahren enorm gewachsen. Unseren Umsatz konnten wir von 100 Millionen auf über 700 Millionen Euro vervielfachen“, erklärt Johannes Stemmer. Im gleichen Maße ist auch die Anzahl der Mitarbeiter von rund 700 im Jahre 2004 auf aktuell über 4.000 Beschäftigte gewachsen. Durch insgesamt 35 operative Gruppengesellschaften und fünf Produktionsstandorte ist die Unternehmensgruppe weltweit präsent. „SCM ist für uns ein zentraler Baustein, um Transparenz im Unternehmen zu schaffen und eine reibungslose Kommunikation aller Beteiligten zu ermöglichen“, erläutert Stemmer.

Einen Schritt weiter gehen Unternehmen mit dem auf dem Verbundziel basierten SCM und erweitern damit ihren Blick über die eigene Firma hinaus bis zu ihren Lieferanten. Um diese in die eigene Unternehmensstruktur einzubinden, sind synchrone Prozesse und Systeme erforderlich. Dazu verständigen sich beide Seiten auf gemeinsame Netzwerkziele im Verbund, die den Unternehmens- und Bereichszielen übergeordnet sind. Damit ergeben sich auch Anforderungen an Kooperation und Transparenz der beteiligten Akteure. Das betrifft zum Beispiel die Informationsbereitstellung, die Ressourcenverwendung oder gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Anders als bei der BEUMER Group verfügen Unternehmen, die auf diese Strategie setzen, meist über eine sehr kleine oder keine eigene Fertigung. Der Zukaufanteil und die eigene Engineering-Leistung sind hoch. Das SCM im Lieferantennetzwerk soll die Profitabilität der Supply Chain im Verbund verbessern, die Kooperation mit Lieferanten stärken und das Innovationspotenzial der Lieferkette besser nutzen.

Der Kunde im Fokus

„Unsere Kunden trugen verstärkt den Wunsch an uns heran, ‚alles aus einer Hand‘ beziehen zu wollen“, sagt Stemmer. „Wir haben uns deshalb in den vergangenen Jahren vom Produkthersteller zum Systemlieferanten entwickelt.“ Damit hat die BEUMER Group auch ihr SCM auf die Kundenanforderungen ausgerichtet. Diese Strategie beschreibt die flexible Ausrichtung der Lieferkette auf die individuellen Bedürfnisse der Anwender im Angebotsprozess und gilt als Kernkompetenz für Systemintegratoren. Denn die Komplexität im Angebotsprozess hängt vor allem von der Komplexität der zu liefernden Anlage ab. Die Anzahl der zu berücksichtigenden Kundenanforderungen ist in der Regel sehr hoch. Das macht die Anpassung der Supply Chain an die projektspezifischen Rahmenbedingungen sehr umfangreich.

Um die Komplexität weiter zu verringern und auf individuelle Anforderungen eingehen zu können, hat die BEUMER Group in den verschiedenen Geschäftsfeldern das jeweilige Know-how und die Kompetenzen aller Niederlassungen gebündelt und entsprechende Center of Competence gegründet. Diese weltweit zuständigen Zentralen kümmern sich um Forschung und Entwicklung, den Vertrieb, das Projektmanagement, den Einkauf und vor allem um die Betreuung der Gruppengesellschaften. „Damit stellen wir eine durchgängige Kommunikation aller beteiligten Akteure unternehmensweit bereits in der Angebotsphase sicher“, beschreibt Stemmer. SCM schafft als Querschnittfunktion die notwendigen Nahtstellen zwischen den Unternehmensbereichen.

Um die entstehenden Kosten in einem Projekt transparenter darzustellen, setzt der Systemintegrator auf Kostenanalysen einzelner Baugruppen oder Produkte. Die Transparenz im Angebot steigert BEUMER durch detaillierte Kapazitäts- und Ressourcenplanungen und betrachtet die Gesamtbeschaffungskosten – die Total Landed Costs – aus Kundensicht. „Wir erkennen Einsparungspotenziale leichter und können sie aktiv erschließen“, sagt Stemmer. Diese Potenziale können sich beispielsweise durch Präferenzabkommen verschiedener Länder, Local-Content-Anforderungen oder Bewertungen verschiedener Produktionszenarien zeigen. Denn sie haben einen erheblichen Einfluss auf den Angebotspreis.

Keine überraschenden Kosten

„Mit dem kundenbasierten Supply Chain Management haben wir unseren Weg gefunden“, ist Johannes Stemmer überzeugt. „Wir konzentrieren uns auf unsere unternehmerischen Kernkompetenzen, sind innovativ und treiben unsere Internationalisierung strategisch und konsequent voran.“ Wichtig ist die maximale Transparenz der beteiligten Akteure bei der projektspezifischen Supply-Chain-Konfiguration. Für die BEUMER Group ist das besonders wichtig. Denn die Zusammenarbeit mit den Kunden basiert für den Systemlieferanten auf gegenseitigem Vertrauen. „Der Kunde muss uns als vertrauensvollen Sparringspartner begreifen, der ihm durch exzellente Lösungskompetenz in seinem Projekt zum Erfolg verhilft“, betont Stemmer.

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Schneller und sicherer handhaben
Beckum, 02. Februar 2017

Tire Technology Expo 2017: BEUMER Group präsentiert erste Live-Demo des automatisierten Transportsystems für Reifenrohlinge

Die BEUMER Group, international führender Hersteller von Intralogistiksystemen, präsentiert auf der Tire Technology Expo 2017 (14. bis 16. Februar, Hannover) auf Stand 3020 in einer Live-Demonstration ihr innovatives Tire Tray System. Dieses automatisiert die Handhabung von Reifenrohlingen, um die Gefahr von Beschädigung und Verformung während des Aufbaus und der Bearbeitung zu minimieren. Jeder Reifen wird beim Verlassen der Reifenaufbaumaschine in eine eigene, individuell überwachte Schale verladen. Der Reifen wird dann gelagert oder direkt zur Heißpresse transportiert. Dabei bleibt er immer in der gleichen Schale. Dies macht die Handhabung schneller und sicherer. 

Als einer der weltweit führenden Lieferanten von Cross-Belt-Sortieranlagen bietet die BEUMER Group eine einzigartige Palette von Lösungen, um fertige Reifen während der Endbearbeitung, Qualitätsprüfung, Palettierung und Logistik zu handhaben. Das umfassende Portfolio von Schlüsselprodukten ist wegweisend, was Technologie und Kosten-Nutzen-Verhältnis für hochwertige Anwendungen in der Reifenindustrie betrifft. 

Das Tire Tray System ist bereits bei einem weltweit tätigen Reifenhersteller erfolgreich im Einsatz.

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BEUMER Group highlights next-generation end-to-end baggage handling system at Inter Airport SEA 2017
Aarhus, 31. Januar 2017

BEUMER Group– a leading global supplier of automated baggage handling systems – will feature an end-to-end tote-based baggage handling and transport system in an immersive, virtual-reality tour on Stand A020 at Inter Airport South East Asia 2017, from 15-17 February 2017, at the Singapore Expo.

Based on the CrisBag® system, the tour will allow visitors to the BEUMER Group stand to experience the speed and efficiency of tote-based baggage handling via an Oculus Rift virtual-reality head-set. The tour will also reveal why many airports consider the tote-based system to be the next generation in energy-efficient baggage handling. The system’s ‘one bag per tote’ concept also enhances security and process efficiency by providing 100% tracking and traceability by for each item of baggage throughout the check-in, sorting and screening processes.

The CrisBag® system is the one of the world’s most widely-installed tote-based systems and is already installed in a number of international airport hubs including Changi Airport in Singapore. At Changi, CrisBag® is used as a dual-purpose system for sorting baggage and for extensive baggage transfers between Terminals 1, 2 and 3. A CrisBag® system has also been installed at Abu Dhabi Airport's new Midfield Terminal and additional CrisBag® systems are installed for Changi Airport’s new Terminal 4 building and at Calgary Airport, Canada.

Other baggage handling systems from BEUMER Group’s Crisplant range have been installed in airports throughout China, including Shanghai Pudong, Guangzhou, Hong Kong, Changsha and Nanjing.

“BEUMER Group is helping airports throughout south-east Asia to respond to increased market demands by providing state-of-the-art technology and guidance on best practice. This combination enables airports to increase the capacity and efficiency of their baggage handling systems whilst minimising energy consumption,” explains Klaus Schäfer, Managing Director, BEUMER Group A/S.

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Nur wer forscht, kann Neues entdecken
Beckum, 31. Januar 2017

BEUMER Group vom deutschen Stifterverband mit dem Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ ausgezeichnet:

Von den rund 3,5 Millionen Unternehmen in Deutschland forschen weniger als ein Prozent. Zu dieser kleinen, aber exklusiven Gemeinschaft gehört die BEUMER Group. Um sein besonderes Engagement für Forschung und Entwicklung zu würdigen, hat der Stifterverband der deutschen Wissenschaft den Systemanbieter nun mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über diese Ehrung“, sagt Mark Antonius Behler, der bei der BEUMER Group für das Innovationsmanagement verantwortlich ist. „Das bestätigt, dass unsere Richtung stimmt.“

Eine gute Idee ist zwar eine wichtige Voraussetzung, für eine erfolgreiche Innovation braucht es aber deutlich mehr. „Diese Idee muss technisch umgesetzt und zur Marktreife gebracht werden“, weiß Behler. Und nur wer forscht, kann Neues entdecken und Innovation und Wachstum schaffen. Die BEUMER Group hat deshalb ein Innovationsmanagement für die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen fest in die Unternehmensstrategie integriert. Und weil es sich bei diesen Prozessen um bereichsübergreifende Vorgänge handelt, wird eine Innovationskultur von allen Beschäftigten geprägt und getragen.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeichnet regelmäßig kreative, Forschung treibende Unternehmen mit diesem speziellen Gütesiegel aus. Die Würdigung gilt für zwei Jahre.

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Keine langen Warteschlangen mehr
Aarhus, 26. Januar 2017

BEUMER Group UK stellt Frühgepäckspeicher und Gepäckabfertigungssystem am Süd-Terminal des Flughafens Gatwick fertig:

Die BEUMER Group UK hat am Pier 1, dem Süd-Terminal des Flughafens Gatwick, ein Gepäckabfertigungssystem und einen Frühgepäckspeicher vom Typ CrisBag installiert. Dieser Auftrag war Teil einer umfassenden und rund 218 Millionen Euro teuren Neugestaltung dieses Flughafenabschnitts.

Das behälterbasierte Transport- und Sortiersystem CrisBag ist der erste Frühgepäckspeicher, der in Gatwick zum Einsatz kommt. Er teilt jedem Gepäckstück einen separaten Behälter zu, damit es bei sämtlichen Schritten wie dem Durchleuchten oder dem Transport- und Sortiervorgang durchgängig identifiziert und nachverfolgt werden kann. Dies erhöht die Sicherheit und verhindert Fehler und Engpässe. Kein Koffer kann somit bei der Gepäckabfertigung verloren gehen. Der Speicher hat Platz für 2.600 Gepäckstücke. Mit dem CrisBag-System können Passagiere ihr Gepäck bis zu 18 Stunden vor dem Flug aufgeben. Es wird deponiert und im richtigen Zeitfenster zum passenden Flug geführt. Dieser Service schafft mehr Zufriedenheit bei den Kunden und hilft, Warteschlangen zu verkürzen.

Als Teil des neuen Gepäckabfertigungssystems hat die BEUMER Group CrisBelt-Bandförderer installiert. Fast 500 Permanentmagnet-Motoren treiben diese an. Im Vergleich zu konventionellen Antrieben reduzieren sie den Energieverbrauch um die Hälfte. Das Gepäckabfertigungssystem bedient das komplette Süd-Terminal. In der Stunde lassen sich etwa 4.240 Gepäckstücke bearbeiten. Das Einzigartige: Durch ein Fenster können die Passagiere einen Blick auf das neue Abfertigungssystem und somit auf ihre Koffer und Taschen werfen. 

„Die BEUMER Group hat uns dabei unterstützt, eines der größten Projekte in der Geschichte dieses Flughafens umzusetzen“, sagt Paul Morgan, Senior-EPC- (Engineering, Procurement and Construction) Manager des Flughafens Gatwick. „Wir sind sehr zufrieden mit den hochmodernen Lösungen.“ Die Anlagen verbessern nicht nur die Gepäckabfertigung im Terminal Süd deutlich. Der Flughafen ist auch auf die stetig steigende Anzahl der Passagiere bestens vorbereitet.

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Reibungslose Abläufe selbst in Spitzenzeiten
Beckum, 12. Januar 2017

BEUMER Group hat das Gepäckabfertigungssystem am Terminal 2 des Flughafens Rio Galeão im brasilianischen Rio de Janeiro in wenigen Monaten fertiggestellt:

Die BEUMER Group hat die Erweiterung des Gepäckabfertigungssystems am Terminal 2 des Flughafens Rio de Janeiro-Antônio Carlos Jobim nach nur sieben Monaten und ohne Unterbrechung des Flughafenbetriebs erfolgreich abgeschlossen. Dieser Auftrag war Teil der Investitionen, mit denen der Flughafenbetreiber im Sommer 2016 während der Olympischen Spiele die Zufriedenheit der Athleten und Besucher im hohen Maße sicherstellen wollte. Rio de Janeiro-Antônio Carlos Jobim ist der wichtigste internationale Verkehrsflughafen der brasilianischen Metropole.

Das BEUMER Team hatte einen Entwurf erarbeitet, mit dem sich das Gepäckaufkommen in Spitzenzeiten sicher bewältigen lässt und dabei auch künftiges Wachstum berücksichtigt. Für das Abfluggepäck hat das Abfertigungssystem nun sieben statt vorher fünf Förderlinien und Gepäcksammelbereiche. Die BEUMER Mitarbeiter haben für die ankommenden Koffer und Taschen zehn bestehende Rundläufe verlegt und mit zwei weiteren ergänzt. Neu ist auch eine Check-In-Linie für das Transfergepäck. Die BEUMER Group hat zudem ein SCADA Prozesssteuerungssystem eingeführt. Dieses sorgt für einen störungsfreien und zuverlässigen Betrieb des Abfertigungssystems. Im Rahmen des umfangreichen Customer Supports bleibt ein Team von Spezialisten der BEUMER Group noch bis Ende 2016 vor Ort. Es übernimmt die Verantwortung für Verfügbarkeit, Leistung und Wirtschaftlichkeit der Anlage. Die BEUMER Mitarbeiter warten mit fundiertem logistischen und technischen Know-how auf und stellen somit eine hohe Effizienz des Systems sicher.

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Hier macht die Arbeit Spaß
Beckum, 19. Dezember 2016

BEUMER: Erster Preis im Wettbewerb „Attraktiver Arbeitgeber im Kreis Warendorf 2016"

Die BEUMER Group ist Sieger des Wettbewerbs um den Titel „Attraktiver Arbeitgeber im Kreis Warendorf 2016“. Ausgeschrieben wurde dieser von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung in Warendorf im Münsterland. Eine unabhängige und fachkundige Jury bewertete die über 40 Teilnehmer nach Kriterien wie flexible Arbeitszeiten, Betriebsklima, Bezahlung oder Karrierechancen im Unternehmen. In der Kategorie Betriebsgröße von 251 bis 1.000 Mitarbeiter setzte sich die BEUMER Group gegen ihre Konkurrenten durch und belegte den ersten Platz. Wolfgang Hoss, CFO der BEUMER Maschinenfabrik und Personalchef Burkhard Pieper nahmen die Auszeichnung bei der Preisverleihung in Oelde entgegen.

„Wir freuen uns sehr über unsere hervorragende Platzierung. Als Familienunternehmen in der dritten Generation stehen bei uns vor allem die Mitarbeiter im Mittelpunkt. Ihre Zufriedenheit ist die Vorrausetzung für den Erfolg unseres gesamten Unternehmens,“ erklärt Wolfgang Hoss. „Deshalb legen wir bei BEUMER großen Wert auf die Förderungen und Weiterbildung unserer Kollegen, und versuchen ein Umfeld zu schaffen, das sie herausfordert und ihnen hilft, sich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weiterzuentwickeln,“ ergänzt Burkhard Pieper. „Die Auszeichnung ist für uns ein Beweis, dass wir in dieser Hinsicht schon Vieles richtig machen.“

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Für gute Beziehungen stark machen
Aarhus, 13. Dezember 2016

Klaus Schäfer, Geschäftsführer der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft, zum Honorarkonsul ernannt:

Das deutsche Wappenschild ziert seit kurzem das Firmengebäude der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft in Aarhus. Denn Geschäftsführer Klaus Schäfer ist zum Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland für die Region Mitteljütland ernannt worden. Neben seiner Tätigkeit bei der BEUMER Group kümmert er sich ab sofort auch darum, die Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark zu stärken – sowohl im Handel als auch in der Kultur. Mit seiner langjährigen Berufserfahrung im Königreich ist Klaus Schäfer für diese Aufgabe die Idealbesetzung. 

Manchmal passt im Leben einfach alles zusammen – dann verknüpfen sich lange gepflegte Kontakte mit Kenntnissen und Fähigkeiten zu etwas ganz Neuem. So wie bei Klaus Schäfer. Seit 2010 ist der gebürtige Hesse Geschäftsführer der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft in Aarhus. Er verfügt über ausgezeichnete Beziehungen, ist mit den örtlichen Verhältnissen vertraut und bestens in Aarhus und der Region Mitteljütland vernetzt. Und weil Klaus Schäfer damit sehr gute Voraussetzungen für einen Honorarkonsul mitbringt, hat ihn das Auswärtige Amt in diese Position berufen. Um seine neuen Aufgaben wird er sich von seinem Büro aus kümmern, das sich nach wie vor in der dänischen BEUMER Niederlassung befindet. „Ich bin Teil eines Teams der deutschen Botschaft, das aus mehreren Konsuln besteht, die auf die verschiedenen Regionen Dänemarks verteilt sind“, erklärt er. 

Wenn deutsche Staatsbürger Pässe beantragen wollen, Dokumente beglaubigen oder deutsche Staatsbürger in Problemfällen Unterstützung benötigen – das sind nur einige der Aufgaben, die jetzt neben der Tätigkeit als Geschäftsführer der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft auf ihn zu kommen. „Ich will in meiner neuen Funktion ein hilfreicher Ansprechpartner für die deutschen Staatsbürger in Dänemark sein“, verdeutlicht Klaus Schäfer. Aarhus ist zudem die zweitgrößte Stadt im Königreich und wurde zu Europas Kulturhauptstadt 2017 gewählt. Der BEUMER Group Manager nimmt daher künftig auch sehr viele repräsentative Aufgaben wahr: Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen, Lesungen und Musikabenden, Eröffnen von Ausstellungen oder auch die Kontaktpflege mit den Universitäten. Besonders wichtig ist für ihn, die guten Beziehungen Deutschlands zu Dänemark als Wirtschaftspartner zu stärken. „Mit meiner Erfahrung und den zahlreichen Kontakten, die ich im Lauf meines Berufslebens sammeln konnte, kann ich die richtigen Menschen zusammenführen“, sagt er. „Ich kenne die Bedingungen am Arbeitsmarkt und kann damit gute Informationen für deutsche Arbeitnehmer und Unternehmen bieten.“ 

Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner von Dänemark. Die Dänen exportieren insbesondere Industriegüter, Maschinen und landwirtschaftliche Produkte. In die Gegenrichtung liefern die Deutschen Maschinen und Fahrzeuge, Halbfertig- und Fertigwaren, Chemikalien und ebenfalls landwirtschaftliche Erzeugnisse. 

Für die Stelle eines Honorarkonsuls gibt es übrigens keine Ausschreibung – und auch keine Bezahlung. Es ist eine rein ehrenamtliche Tätigkeit. „Damit sind auch keine besonderen Rechte oder Vorteile verbunden“, sagt Klaus Schäfer. „Strafzettel fürs Falschparken muss ich trotzdem bezahlen.“

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Frischer Wind für wachsende Märkte
Beckum, 17. November 2016

BEUMER Group: Stephan Heessels ist neuer Leiter des Geschäftsfelds Logistiksysteme 

Stephan Heessels leitet jetzt als global verantwortlicher Direktor das Geschäftsfeld Logistiksysteme bei der BEUMER Group am Hauptsitz in Beckum. In dieser Funktion steuert und koordiniert der 48-jährige das internationale Kompetenzzentrum in diesem Unternehmensbereich. Der gebürtige Niederländer verantwortet den weltweiten Vertrieb des breiten Produktportfolios ebenso wie die strategische Weiterentwicklung der internationalen Märkte KEP (Kurier, Express und Paketdienste), Versandhandel und Handelsdistribution. 

Mit Stephan Heessels hat sich die BEUMER Group einen Kollegen ins Team geholt, der für diese Aufgabe jede Menge Erfahrung mitbringt. Denn er war bereits von 1999 bis 2001 als Projektmanager für Crisplant a/s tätig. Der dänische Weltmarktführer in der Sortier- und Verteiltechnik ist seit 2009 Teil der BEUMER Group. Dort verantwortete Stephan Heessels unter anderem Projekte an Flughäfen in Madrid und Paris oder auch bei der spanischen Modekette ZARA. Umfangreiche Erfahrungen konnte er anschließend als Konstruktionsleiter sammeln, als Geschäftsführer bei einem marktführenden Lieferanten von integrierten Materialflusssystemen für Fluggepäck, Lager und Produktionsausrüstung sowie als Hauptgeschäftsführer bei einem dominierenden dänischen Unternehmen in der Kälte- und Wärmetechnik. Schon seit 2013 nimmt Heessels bei der BEUMER Group eine leitende Position im Geschäftsfeld Logistiksysteme ein. Studiert hat er Maschinenbau im niederländischen Hertogenbosch und Betriebswirtschaftslehre in Utrecht.

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Darauf lässt sich bauen
Beckum, 02. November 2016

BEUMER bietet erweiterte Förder-, Belade- und Abfüllanlagen für Zementwerke: 

Die BEUMER Group entwickelt als Systemanbieter Lösungen, die optimal auf die Anforderungen in Zementwerken abgestimmt sind. Dazu gehören unter anderem Förder-, Belade- und Abfüllanlagen, die die Ingenieure aus Beckum permanent optimieren und für unterschiedliche Aufgabenstellungen in verschiedenen Versionen anbieten. Das Ziel ist stets, einen noch effizienteren Betrieb beim Kunden zu ermöglichen. Anwender müssen zum Beispiel seltener Wartungen durchführen, können die Leistungen ihrer Becherwerke deutlich steigern oder exaktere Ergebnisse beim Abfüllen erzielen. International tätige Zementkonzerne können zudem mit den innovativen Lösungen ihre Werke äußerst kosteneffizient und nachhaltig modernisieren. 

Um in Zementwerken Klinker sicher und wirtschaftlich zu transportieren, muss das Fördersystem hohe Anforderungen erfüllen. Der Zementklinker kommt mit Temperaturen von bis zu 200 Grad Celsius, bei Ansatzfall bis zu 600 Grad Celsius, aus dem Klinkerkühler der Ofenanlage und wird anschließend im Klinkersilo zwischengelagert. Damit er störungsfrei dorthin gelangt, muss das Fördersystem den hohen Temperaturen standhalten. Hier kommen BEUMER Stahlzellenförderer zum Einsatz. Diese sind nicht nur äußerst robust, sie ermöglichen auch komplizierte Linienführungen und können große Förderhöhen überwinden. „Als Zugträger dienen in der Regel hoch belastbare BEUMER Doppellaschenketten“, erklärt Michael Brachthäuser, Leiter des Geschäftsbereichs Zement bei der BEUMER Group. Möglich sind damit Steigungen von bis zu 60 Grad bei einer Geschwindigkeit von 0,3 Metern pro Sekunde. „Um die Leistung zu steigern, haben wir eine Variante entwickelt, bei der die Stahlzellen an einem Gurt statt an einer Kette befestigt sind“, sagt Michael Brachthäuser. 

Kompakter und stärker

Die Basis für diese Variante stellt die bewährte BEUMER Gurttechnik dar, die auch in Becherwerken zum Einsatz kommt. Der Gurt ist durch Stahlseile verstärkt und kann in verschiedenen Breiten ausgeführt werden. Im Materialaufgabebereich ist der Gurt durch spezielle Ableitbleche gegen den bei instabilem Ofenbetrieb vorkommenden heißen Ansatzfall geschützt. „Der Gurtstahlzellenförderer erreicht mit bis zu 1.300 Kubikmetern Klinker pro Stunde eine höhere Förderleistung als der herkömmliche Stahlzellenförderer mit Kette“, beschreibt Michael Brachthäuser. Der Grund dafür ist die höhere Laufgeschwindigkeit von bis zu 0,6 Metern pro Sekunde, Steigungswinkel von bis zu 60 Grad sind auch hier möglich. Durch den Einsatz des Gurts wird Verschleiß praktisch vermieden, der bei einer Kette vermehrt auftritt. Eine Schmierung des Systems ist nicht erforderlich. Und weil die Lösung kompakter und leichter gebaut ist, reduziert das nicht nur die Kosten für die Stahlkonstruktion, sondern für das gesamte Projekt. Der Gurt liegt flächig auf der Antriebs- und Umlenktrommel auf, wodurch der unerwünschte Polygoneffekt vermieden wird, wie ihn die Zentralkette verursacht. Das sorgt für hohe Laufruhe, geringe Geräuschemission und schließt eine zusätzliche Belastung der gesamten Anlage und der angrenzenden Gebäude aus. 

Besonders geeignet ist dieser Förderertyp für Anlagenmodernisierungen. Durch die höhere Fördergeschwindigkeit lassen sich unter Verwendung der vorhandenen Bandgerüste und Stahlbaubrücken größere Mengen fördern. „Ein konkretes Beispiel: Ein Stahlzellenförderer mit Kette mit den Maßen 1.600 Millimeter Breite und 131 Meter Achsabstand hat ein Gewicht von etwa 128 Tonnen“, erläutert Michael Brachthäuser. Das Gewicht der Stahlkonstruktion beträgt etwa 80 Tonnen. Um die gleiche Aufgabe zu erfüllen, genügt ein Gurtstahlzellenförderer mit den Maßen 800 x 131 Meter, der nur 90 Tonnen wiegt – 38 Tonnen weniger als die Ausführung mit Kette. Die reinen Maschinenkosten bei dieser Ausführung mit Gurt liegen 25 Prozent niedriger, die Stahlkonstruktion ist mit lediglich 50 Tonnen etwa 30 Tonnen leichter. Aufgrund der geringeren Baugröße kann der Antrieb kleiner ausgelegt werden, was zusätzlich die Betriebskosten gegenüber einem konventionellen Stahlzellenförderer senkt. 

Leistung von Gurtbecherwerken erhöhen

Modernisierungen sind insbesondere auch bei Becherwerken ein großes Thema. Für eine kosteneffiziente Produktion sollten diese nur geringe Investitionskosten erfordern, lange Standzeiten aufweisen und sich ohne großen Aufwand warten lassen. Die Becher sind entweder an einem Gurt oder an einer Zentralkette befestigt. Gurtbecherwerke eignen sich vorwiegend für feines Schüttgut, weil sich grobkörnige Materialien zwischen Becher und Gurt setzen können und damit den Gurt beschädigen. Zentralkettenbecherwerke sind dagegen für den Transport aller Arten von grobem, heißem oder abrasivem Schüttgut ausgelegt. Doch der feine Staub des Materials führt bei Ketten in kürzerer Zeit zu Verschleiß als beim Gurt. Betreiber müssen die Becherwerke häufig warten und die Ketten zeitnah tauschen. Aufgrund der Reparatur steht der Betrieb still. Zudem sind die Ketten sehr teuer. „Wir haben deshalb die innovativen Hochleistungsgurtbecherwerke Typ HD entwickelt“, sagt Michael Brachthäuser. 

Diese sind so konstruiert, dass zwischen den einzelnen Bechern und dem Gurt kein Abstand mehr vorhanden ist. Damit kann sich während des Schöpf- und Füllvorgangs kein Grobgut festsetzen, wie das sonst häufig der Fall ist. Das erhöht die Lebensdauer des Gurtes deutlich. Befestigt sind die Becher ausrissfest über spezielle von der BEUMER Group entwickelte Segmente und Schrauben an der Rückseite des Gurts. Wie bei allen Gurtbecherwerken der BEUMER Group kommen auch in den Hochleistungsgurtbecherwerken die BEUMER Gurte mit seilfreien Zonen zum Einsatz. In diesen können Löcher für die Becherbefestigung eingebracht werden, ohne die Stahlseile zu beschädigen oder gar zu durchtrennen. Die Zugkräfte des Gurts bleiben in vollem Umfang erhalten. Während der stärkste bisherige Gurt eine Zugbelastung von 2.500 N/mm aufweist, wurde ein neuer BEUMER Gurt mit seilfreien Zonen und einer Zugbelastung von 3.300 N/mm entwickelt. Zudem sorgt die spezielle BEUMER Becherform für einen ruhigeren Lauf und damit für eine geringere Geräuschentwicklung. Je nach Material, das gefördert werden soll, bietet die BEUMER Group die Becher mit einer angepassten Bauform an oder stattet den Becherwerksfuß mit einem dynamischen Boden aus. Das verhindert, dass sich dort feuchte und klebrige Materialien festsetzen. So ausgestattete Gurtbecherwerke sind bei stark schleißenden Materialien wie Klinker deutlich langlebiger als Zentralkettenbecherwerke. 

Erfolgreich im Einsatz sind diese Becherwerke zum Beispiel bei vielen international tätigen Zementherstellern wie Dyckerhoff, Yamama Cement, HeidelbergCement und LafargeHolcim. BEUMER Group hat hier vorhandene Becherwerke in Hochleistungsgurtbecherwerke Typ HD kosteneffizient und einfach umgerüstet. Notwendig war dies, weil Ofenanlagen modifiziert und damit in der Leistung gesteigert wurden. Damit mussten auch die Becherwerke zu den Rohmühlen deutlich an Leistung zulegen. 

„Das Problem, dass sich grobkörniges Material beim vorhandenen Fremdbecherwerk zwischen Becher und Gurt klemmt und den Gurt beschädigt, bestand bei einem deutschen Kunden“, beschreibt Michael Brachthäuser. Weil mit der Modernisierung der Anlage die Durchsätze und damit auch die Laufzeit des Becherwerks pro Tag stiegen, verstärkte sich diese Herausforderung massiv. Der Gurt begann schon nach zwei Jahren porös zu werden. Vorgesehen war zunächst das alte Gurtbecherwerk gegen ein Kettenbecherwerk auszutauschen. Doch dann entschied sich der Betreiber der Anlage für die HD-Technologie der BEUMER Group. Voraussetzung: Bei der Umrüstung sollte das vorhandene Becherwerksgehäuse inklusive Antriebseinheit bestehen bleiben.
Eingesetzt wird diese spezielle BEUMER Becherwerkstechnologie unter anderem bei Umlaufbecherwerken in Roh- und Zementmühlen für Material mit Korngrößen bis zu 120 Millimetern und einer Feuchtigkeit bis zu sechs Prozent. Die erreichbaren Förderleistungen betragen mehr als 1.500 Tonnen in der Stunde. 

Nicht zu viel, nicht zu wenig – optimal abgefüllt

Für die Abfüllung von Zement in Säcke bietet die BEUMER Group den BEUMER fillpac. Diese nach dem Prinzip der rotierenden Füllstutzen arbeitende Maschine füllt sämtliche Zementsorten in die verschiedensten Sacktypen ab. Sie kann flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integriert und an spezielle Parameter angepasst werden. Das Besondere: Eine spezielle Wägeelektronik stellt die Gewichtsgenauigkeit der Säcke sicher. Ausschuss auf Grund zu hoher oder zu geringer Füllgewichte lässt sich nahezu ausschließen. Über eine spezielle Software kommuniziert die Wägeeinrichtung permanent mit dem Füllstutzen. Die automatische Sackgewichtskontrolle ermittelt das präzise Füllgewicht während des Befüllens. Damit erreicht die Maschine immer exakte Füllungsgrade. Die gesamte Verpackungslinie arbeitet somit effizienter, weil keine fehlgewichtigen Säcke aus dem Materialfluss ausgeschleust werden müssen. Zudem entspricht die auf dem Sack angegebene Menge immer dem tatsächlichen Inhalt. 

Die BEUMER Group hat diese Baureihe als Luft- und als Turbinen-Abfüllmaschine im Programm. Für feinkörnige Produkte wie Zement ist das Turbinenverfahren die geeignete Wahl. Die befüllten Säcke sind dabei ebenso kompakt wie formstabil. Der Anwender benötigt keine zusätzliche Entlüftung. Die BEUMER Group bietet je nach Aufgabe den BEUMER fillpac R mit sechs, acht, zehn, zwölf, 16 und 20 Stutzen an. Mit der kleinsten Version lassen sich 1.800 50-Kilogramm-Säcke oder 2.250 25-Kilogramm-Säcke in der Stunde befüllen, mit der größten Ausgabe 6.000 50-Kilogramm-Säcke oder 7.500 25-Kilogramm-Säcke – und das in diversen Sackvarianten. Als besonderes Feature bietet die BEUMER Group einen speziellen Sackaufstecker, der auch HDPE-Säcke zuverlässig für die Abfüllung vorbereitet. Die Füllturbine zeichnet sich durch Schnelligkeit und maximalen Materialdurchsatz aus. Die BEUMER Group hat die Turbinen-Abfüllmaschine auch in Reihenbauweise im Programm. Die Füllmodule sind platzsparend und leicht zugänglich nebeneinander angeordnet und somit einfach zu warten. Die Reihenabfüllmaschinen eignen sich insbesondere in Produktionsumgebungen mit geringem Warendurchsatz. 

Bis auf die Ladefläche

Mit dem BEUMER autopac bietet das Unternehmen ein System, mit dem Zementsäcke ohne manuellen Eingriff direkt von der Abfüllmaschine auf die Lkw-Ladeflächen verladen werden können. Die Säcke werden automatisch in Reihen- oder Verbandstapel platziert – ohne dass Paletten verwendet werden müssen. Je nach Leistungsklasse stapelt die Anlage zwischen 2.400 und 3.000 50-Kilogramm-Säcke in der Stunde. Die Beladehöhe kann, inklusive der Höhe der Lkw-Ladefläche, bis zu 3,5 Meter betragen. Je nach Sackformat und -material kann der Anwender die Lagenbildung flexibel wählen. 

Verladen werden kann beispielsweise in doppelten Fünfer- und Zehner-Verbänden. Um eine hohe Stabilität der Gesamtladung auf dem Lkw zu erzielen und die Ladefläche optimal auszunutzen, sind immer zwei Lagen spiegelverkehrt nebeneinander gestapelt. Die Säcke werden durch den Beladevorgang von zwei übereinanderliegenden Gurtförderern gepresst und dadurch entlüftet. Nach dem Ablegen drückt sie der Beladekopf zusätzlich an, was die Stapel kompakter und damit stabiler macht. Die Sackzuführstrecken lassen sich den Einbauverhältnissen anpassen. Entsprechende technische Lösungen für variable Förderstrecken stehen zur Verfügung. Anders als bei Anlagen, die die Säcke ansaugen und anheben, werden diese mit dem BEUMER autopac nicht deformiert. Im Vergleich zu Belade- und Palettieranlagen anderer Hersteller ist der BEUMER autopac in der Standardausführung zudem nur mit Elektroantrieben ausgestattet. Der Anwender hat so erheblich weniger Wartungsaufwand. Bei Vakuum-, Pneumatik- und Hydraulikantrieben kommt es zwangsläufig zu Leckagen, die die Ladung und die Anlage verschmutzen können. Dazu kommt, dass die energieintensiven Vakuumpumpen und Hydraulikantriebe zusätzliche Kühlaggregate benötigen, was die Anschaffungs- und Betriebskosten sowie den Energieverbrauch deutlich erhöht. Der BEUMER autopac verbraucht bei voller Leistung nur 0,15 Kilowatt pro Stunde. Die Antriebe und Maschinenteile sind übersichtlich angeordnet und leicht zugänglich, was die Wartung erheblich erleichtert.

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Bei geringeren Kosten noch schneller liefern
Aarhus, 25. Oktober 2016

Logistikanbieter Relais Colis beauftragt BEUMER mit automatisierter Paketsortieranlage für Verteiltzentrum bei Paris :

Relais Colis, ein auf E-Commerce spezialisierter französischer Logistikanbieter, hat die BEUMER Group beauftragt, im Verteilzentrum in Combs-la-Ville in der Nähe von Paris eine neue Hochleistungssortieranlage zu liefern und zu installieren. Mit dieser will der Anbieter dreimal mehr Pakete am Tag bewältigen als mit dem bestehenden System – und das in der Hälfte der Zeit. 

Dies ist das erste Projekt von Relais Colis, in dem automatisierte Sortieranlagen zum Einsatz kommen, und damit Teil einer firmenweiten Umstrukturierung der Verteilzentren, Abholstellen und Hubs. Der Logistikanbieter liefert im Jahr rund 30 Millionen Pakete aus. Sein Ziel ist es, in den kommenden vier Jahren die Kundenzahl um das 25-fache zu erhöhen und den Umsatz zu verdreifachen. Für 2017 plant das Unternehmen für das Verteilzentrum in Lyon die Installation eines ähnlichen Systems. 

Die BEUMER Group liefert einen Quergurtsorter vom Typ LS-4000CB, der Pakete unterschiedlicher Größe handhaben kann. Die Anlage ist so ausgelegt, dass sie sich für künftiges Wachstum erweitern lässt. Die Pakete sollen in und rund um Paris verteilt werden. Größere Pakete werden direkt auf ein Auslegerband ausgeschleust und in Lkw geladen, die kleinen Pakete zuvor in große Säcke gepackt und in Kisten verstaut. Der LS-4000CB ist flexibel und verfügt über eine dynamische Waage für die Packstücke. Ausgestattet ist er zudem mit optischer Zeichenerkennung OCR und Videocodiersystem. Beide Features ermöglichen die Fernablesung von Adressen, während der Sorter die Pakete fördert. Dies steigert die Effizienz deutlich, weil die Mitarbeiter weniger Hand anlegen müssen. 

„Wir wollen an allen Abholstellen die Annahmezeit für eine Lieferung am Folgetag auf 20 Uhr verlängern“, erläutert Geschäftsführer Jean-Sebastien Leridon. „Wir planen zudem, die Zahl der Abholstellen bis zum Jahr 2020 auf 8.000 zu erhöhen.“ Damit will Relais Colis in der Lage sein, die Paketverteilung in ganz Frankreich sicherzustellen. Möglich sei dies alles nur mit der richtigen Organisation – und natürlich der engen Zusammenarbeit mit den passenden Partnern wie der BEUMER Group, ist der Geschäftsführer überzeugt.

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