Presse-
meldungen

Hohe Qualität für eine hohe Leistung
Beckum, 20. Juli 2016

BEUMER liefert 13 Becherwerke und sechs Klinkerförderer an türkischen Zementhersteller:

Der Generalunternehmer Bilim Makina hat die BEUMER Group beauftragt, für das Zementwerk in Elazig im Osten der Türkei 13 Becherwerke für den Zement-, Klinker- und  Rohmehltransport,  sechs Stahlzellenförderer und 13 Siloausläufe für den Klinkertransport zu liefern und zu installieren. Das Werk, das quasi auf der „grünen Wiese“ entsteht, soll eine Kapazität von 5.000 Tagestonnen erreichen. Betreiber ist die Sycs Insaat Cimento Madencilik.

Im Lieferumfang enthalten sind zwei Hochleistungs-Gurtbecherwerke mit Achsabständen von jeweils 133 Metern. Zum Einsatz kommen diese, um den Vorwärmeturm mit Rohmehl zu beschicken. Die Größe dieser Anlagen ermöglicht eine Förderleistung von 500 Tonnen in der Stunde. Dafür sorgen hochwertige BEUMER Stahlseilgurte mit einer besonders hohen Festigkeitsklasse.

Die Lieferung der umfangreichen Technik ist abgeschlossen. Die BEUMER Mitarbeiter kümmern sich nun um die Montage. Verantwortlich für das Projekt bei BEUMER ist das Center of Competence (CoC) für den Geschäftsbereich Zement. Das CoC ermöglicht dem Komplettanbieter, überall auf der Welt auf gleichbleibend hohem Qualitätsniveau die passenden Anlagen und Systeme zu liefern. „Der Betreiber erhält zudem einen globalen Support und hat mit uns einen kompetenten Ansprechpartner“, sagt Andre Tissen, Director Business Unit Cement bei der BEUMER Group.

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BEUMER Group wins contract for the sortation system in Freightways’ new South Island Hub
Aarhus, 11. Juli 2016

BEUMER Group - a leading global supplier of automated parcel and post distribution systems - has been awarded the contract to supply an automated material handling system in Freightways’ new South Island Hub at Christchurch Airport, New Zealand. 

BEUMER Group’s automated sortation system will be based on a state-of-the-art, energy-efficient LS-4000CB cross-belt sorter with the capacity to handle up to 15,000 items per hour. The system has been specifically designed to enable efficient handling of the high volume of items in a short window, including wine boxes and fresh fish polystyrene containers which are shipped through the Freightways Courier Network.

“The decision to award the contract to BEUMER Group was influenced by the fact that they took the time to understand our business and operations, and transferred that knowledge into a system design that met and exceeded our operational requirements,” explains John Charles, National Operations Manager, New Zealand Couriers, part of Freightways. The Freightways group, which also includes Post Haste, Castle Parcels and Now Couriers, is New Zealand's largest independent courier network.

“In addition to industry-leading energy-efficiency and high-speed sortation the LS-4000CB sorter will provide the flexibility to enable Freightways to increase system capacity to meet future growth forecasts,” says Stephen Clark, Sales Director Logistics Systems BEUMER Group Australia.

The new hub will provide Freightways with direct airside access when it goes live in June 2017.

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„Gefragt sind die Lösungsanbieter, nicht so sehr die Produktlieferanten“
Beckum, 06. Juli 2016

Gregor Baumeister, Leiter des Geschäftsbereichs Palettier- und Verpackungssysteme

Herr Baumeister, seit Oktober 2015 sind Sie Leiter des Geschäftsbereichs Palettier- und Verpackungssysteme bei der BEUMER Group in Beckum. In dieser Funktion steuern und koordinieren Sie das globale Kompetenzzentrum in diesem Geschäftsfeld. Was sind Ihre Aufgaben und welche Ziele möchten Sie erreichen?

Gregor Baumeister: Mit der Leitung des Geschäftsbereichs Palettier- und Verpackungssysteme habe ich eine überaus spannende und vielfältige Aufgabe übernommen. In dieser Position steuere und verantworte ich über das Kompetenzzentrum sämtliche Aktivitäten des weltweiten Vertriebs. Gemeinsam mit meinem Team bin ich zudem für die Entwicklung und den Ausbau des umfangreichen Lösungsportfolios verantwortlich. Mein Ziel kann ich sehr einfach formulieren: Ich will das weltweite Wachstum dieses Geschäftsfelds stetig vorantreiben. Um das zu erreichen, müssen wir uns regional ausgewogen aufstellen, damit wir unsere Kunden überall auf der Welt optimal betreuen können. Wir setzen auf Industrien mit Potenzial, aber unterschiedlichen Konjunkturzyklen. Und Branchen, in denen wir fest etabliert sind, wie Baustoffe, Chemie oder Konsumgüter, werden wir weiterhin mit intelligenten Lösungen ansprechen.

Können Sie die Vorgehensweise des Kompetenzzentrums näher erklären? Und wie profitieren ihre Kunden weltweit davon?

Gregor Baumeister: In unseren Zielbranchen integrieren wir Verpackungs- und Intralogistik-Lösungen für branchenspezifische Anwendungen. Ein gutes Beispiel sind ganzheitliche Verpackungslinien für die chemische Industrie. Das Schüttgut gelangt vom Silo über eine Förderstrecke zu unserer innovativen Form-Fill-Seal-Anlage (FFS-Anlage). Die Absackmaschine ist mit einer integrierten hochpräzisen Wägetechnik ausgerüstet. Damit stellt sie die reproduzierbare Gewichtsgenauigkeit der Säcke sicher. Anschließend stapeln unsere zuverlässigen Hochleistungslagenpalettierer aus der Produktserie BEUMER paletpac die Säcke effizient auf Paletten. Um die Ladung zu sichern, setzen unsere Kunden auf die innovativen Hochleistungsverpackungsanlagen der Serie BEUMER stretch hood. Alle Maschinen dieser Linie nutzen das gleiche Human Machine Interface (HMI). Dies erleichtert dem Anwender die Bedienung und verkürzt seine Einarbeitungszeit deutlich. Am Ende dieser Verpackungslinie geht es aber noch weiter: Mit unseren Systemlösungen sorgen wir dafür, dass die palettierte und verpackte Ware weitergeleitet wird zur Einlagerung in einem angeschlossenen Lager – oder direkt weiter zum Versand. Dabei stellen wir mit unseren Systemen eine durchgängige Material- und Datenverfolgung sicher.

Die entsprechenden Lösungen und Kompetenzen, um diesen Materialfluss zu realisieren, haben wir in unserem Intralogistik-Team gebündelt. Der Kunde erhält damit komplette Lösungen aus einer Hand. Das Team entwickelt auch Sonderlösungen für sehr anspruchsvolle Aufgabenstellungen. Wir haben zum Beispiel eine hoch redundante Applikation für die Kautschukindustrie installiert, die einen effizienten Materialfluss ermöglicht, sowie komplexe Verpackungssysteme, die bei holzverarbeitenden Unternehmen weltweit im Einsatz sind.

Welche Erfahrungen bringen Sie in Ihre neue Tätigkeit mit ein?

Gregor Baumeister: Ich konnte in meinem Berufsleben umfangreiche Erfahrungen in der Intralogistik sammeln, die ich in meiner jetzigen Position bei BEUMER hervorragend nutzen werde. Dazu gehörten zum Beispiel mehrjährige Aufenthalte im Ausland. Das prägte mein multikulturelles Verständnis. Für namhafte Anbieter von Verpackungslinien und Intralogistiksystemen hatte ich unter anderem verantwortliche Tätigkeiten in Technik und Vertrieb übernommen. Zuletzt hatte ich eine internationale Vertriebsleitungsposition bei einem Anbieter und Hersteller von Logistiksystemen, Logistiksoftware, Arbeitsplatzeinrichtungen und Lagertechnik. An meiner neuen Aufgabe bei BEUMER reizt mich insbesondere die ganzheitliche Aufgabenstellung, die mit der Führung dieses Geschäftsfelds verbunden ist.

Wie haben sich die Anforderungen an die Intralogistik und insbesondere in der Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik im Lauf der vergangenen Jahre verändert?

Gregor Baumeister: Ich sehe auch in diesem Geschäftsfeld einen klaren Trend zu integrierten Systemen. Außerdem wünschen sich die Kunden die Komplettlösung aus einer Hand und damit nur einen – zuverlässigen und kompetenten – Ansprechpartner für die komplette Aufgabenstellung. Gefragt sind immer weniger Produktlieferanten als vielmehr Lösungsanbieter. Das heißt jedoch nicht, dass wir keine Einzelmaschinen mehr verkaufen. Wir stellen nur insbesondere bei sehr großen Unternehmen wie Baustoff- oder Chemiekonzernen fest, dass sie die Verantwortung bündeln und nur noch einen Ansprechpartner für ihre gesamte Linie wollen.

Gefordert ist ein kontrolliertes, fehlerfreies und vor allem sachgerechtes Handling der Produkte. Inwieweit hat sich damit der Stellenwert der Steuerungstechnik in der Intralogistik gewandelt?

Gregor Baumeister: Sie schneiden ein sehr umfangreiches Thema an. Die Steuerungstechnik ist ein zentraler Bestandteil eines jeden mechatronischen Systems. Und gerade im Umfeld von Industrie 4.0 wird der schon seit Jahren bestehende Trend zusammengefasst, Material- und Datenflüsse zu parallelisieren. Wir sehen darin eine Evolution, der wir sehr aufgeschlossen und positiv gegenüber stehen. Denn die Vorteile, die der Anwender von sich selbst optimierenden und steuernden Systemen hat, liegen auf der Hand. Sie erkennen zum Beispiel selbstständig Blockaden im Materialfluss und wählen alternative Routen. Oder: Die Werkstücke tragen alle wichtigen Informationen in Form von Parametern über den Ablauf der Produktion in sich. Sie wissen, wer sie sind und können sich über die  RFID-Technologie mit der Anlage 'unterhalten'.

Wie realisieren Sie bei den Anwendern sicher gesteuerte und geregelte Materialflüsse?

Gregor Baumeister: Das hängt immer davon ab, wie komplex die Aufgabenstellung ist. Manche Anwendungen lassen sich allein auf SPS-Ebene umsetzen. Andere wiederum erfordern übergeordnete Materialflussrechner oder Warehouse-Control-Systeme. Jedes System, das wir planen und installieren, basiert zwar auf Standardmodulen, doch die Lösung ist ganz spezifisch auf den Kunden abgestimmt. Denn keine Kundenanforderung gleicht eins zu eins der anderen.

BEUMER hat sich vom Maschinenbauer zum Systemintegrator und zum Softwareanbieter weiterentwickelt. Wie profitieren Ihre Kunden davon?

Gregor Baumeister: Das eine ist untrennbar mit dem anderen verbunden – und Unternehmen wollen ja auch nur noch einen Ansprechpartner haben. Wer also Systeme integriert, muss auch die zugehörige Software anbieten. Liefern wir für einen Kunden eine komplette Verpackungslinie mit angeschlossenem Blocklager, erhält er von uns ein voll funktionsfähiges System mit allen mechanischen und elektrischen Komponenten sowie dem dazu passenden Software-Programm. Den Schlüssel, um die Performance oder die Energieeffizienz zu steigern, sehen wir häufig in softwarebasierten Strategien. Nehmen Sie zum Beispiel im Auto die Getriebewahltaste „Sport“ und „Eco“. Das Umschalten erfolgt nicht mechanisch, sondern übernimmt die Software. Und genauso verhält es sich mit den verschiedenen Betriebszuständen in intralogistischen Systemen.

Worum handelt es sich bei diesen Intralogistik-Systemen, und welchen konkreten Nutzen hat der Anwender davon? In welchen Branchen kommen sie zum Einsatz?

Gregor Baumeister: Für die Anwender sind wir Problemlöser, und so wollen wir von der Industrie auch wahrgenommen werden. Das zeigen wir mit diesen Systemen. Wir bringen keine sogenannten „Me too“-Lösungen auf den Markt, sondern äußerst effiziente und spezifische Systeme, die ganz individuelle Herausforderungen meistern. Ich hatte vorhin eine hoch redundante Applikation für die Kautschukindustrie erwähnt. Das ist ein sehr gutes Beispiel. Bei dieser Anwendung müssen die Kautschukballen nach dem Schneiden foliert und in große Behälter verpackt werden. Die spezielle Herausforderung dabei: Sie dürfen auf der Fördertechnik nicht anhalten, sonst würde der Kautschuk fließen, und ein Transport wäre nicht mehr möglich. Wir haben für den Kunden ein System entwickelt, das in allen Betriebszuständen einen kontinuierlichen Materialfluss sicherstellt. Umgesetzt haben wir das mit Komponenten aus unserem bewährten Portfolio. Dabei nutzen wir auch Technologien aus anderen Branchen – zum Beispiel transferieren wir Lösungen aus dem Geschäftsfeld Airport auf die Reifenindustrie. Weil wir branchenübergreifend arbeiten, können wir unseren Kunden ganz unterschiedliche Perspektiven anbieten.

Aus welchen Bestandteilen sind diese Systeme aufgebaut, und lassen sie sich modular erweitern?

Gregor Baumeister: Bei den Bestandteilen handelt es sich im Wesentlichen um Transporttechnologien wie Fördertechnik oder um fahrzeugbasierte Systeme. Dazu kommen beispielsweise verschiedene Handlinglösungen und Manipulatoren wie Roboter, Puffer- und Lagermodule. Weil wir dabei immer auf unseren Systembaukasten zugreifen, sind die Lösungen jederzeit erweiterbar und können mit dem Geschäft des Kunden mitwachsen. Eine gute Planung sieht auch immer verschiedene Wachstumsszenarien vor. Bereits in der Auslegungsphase planen wir deshalb potentielle Erweiterungen ein.

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BEUMER Corporation awarded Design & Build contract for the first US tote-based, Individual Carrier System for baggage handling in San Francisco Airport
Somerset, NJ, 29. Juni 2016

BEUMER Corporation – part of the BEUMER Group, a leading global supplier of automated baggage handling systems – has been chosen to partner with San Francisco International Airport (SFO) and its design-build teams to provide schematic design services for a new common-use individual carrier system (ICS) for baggage handling. As part of the airport’s Terminal 1 (T1) Redevelopment Program, this is the first tote-based baggage handling system to go into operation in a US airport.

The design-build teams will take the airport's Development Plan for the baggage handling system through design and construction. Using an iterative design process, the teams will develop and implement a tote-based system solution which meets the requirements of the airport and all other stakeholders.

Currently, Terminal 1 has multiple baggage systems, each of which is independently operated by a separate carrier, which is a legacy model from when airlines owned, maintained and operated their own baggage systems. Many airports around the globe are now migrating to a common-use model. This allows airlines to share the cost of using a single system, while providing a more efficient operation for the airport, greater flexibility for the airlines and a consolidated security checkpoint for compliance with Transportation Security Administration (TSA) regulations.

This is the first time in the US that a baggage handling system provider has been invited to participate in the programing phase of a baggage handling project. BEUMER Group’s role will be to help to recommend the system components that should be used at each stage of the baggage handling process.

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Die Verpackungsantwort für jede Branche
Beckum, 27. Juni 2016

BEUMER präsentierte auf der CeMAT Hochleistungs-Verpackungsanlagen in ganz unterschiedlichen Anwendungen: 

Ob Waschmittel, Farbeimer oder Fässer auf Paletten – die Hochleistungs-Verpackungsanlage BEUMER stretch hood überzieht die verschiedensten Produkte stets effizient mit einer hochdehnbaren Stretchhaube und erfüllt dabei die branchensspezifischen Anforderungen: Die Ware ist bei der Außenlagerung sicher vor Umwelteinflüssen, wie Sonne, Schmutz und Nässe geschützt. In blickdichter Ausführung schützt sie vor neugierigen Blicken, falls hochwertige Produkte nicht sichtbar sein sollen. Und als Inliner ausgeführt, verhindert die Haube den Kontakt der Ware mit dem Transportbehälter. Außerdem zeigte die BEUMER Group in diesem Zusammenhang noch die Easy Opening Haube als Weltneuheit: Anwender können einfach und schnell die Folie ohne Schneidwerkzeug entfernen. Auf der CeMAT präsentierte BEUMER diese Vielseitigkeit an unterschiedlichen Demo-Paletten.

Mit der BEUMER stretch hood A hat der Intralogistik-Spezialist seine bewährte Verpackungsanlage von Grund auf neu konzipiert. Bei der Entwicklung haben die Spezialisten verschiedene Komponenten analysiert und diese hinsichtlich ihrer Funktion, Anordnung und Ergonomie optimal kombiniert. Dazu gehören eine intuitive Menüführung der Maschinensteuerung über ein Soft-Touch-Panel oder auch ein materialschonender Transport der Folie in die Anlage. Sie verfügt über eine höhere Durchsatzleistung und  weist einen um über 40 Prozent reduzierten Flächenbedarf gegenüber früheren Typen dieser Maschinenserie auf. „Es gab auf dem Markt bisher noch kein Verpackungssystem für Paletten, bei dem der Bediener die Folie nicht mit einem Schneidwerkzeug öffnen musste“, erläutert Gregor Baumeister, der seit Oktober 2015 den Geschäftsbereich Palettier- und Verpackungssysteme bei der BEUMER Group in Beckum leitet. Angestellte in Handelsfilialen oder Logistikzentren haben es ab sofort leichter, wenn sie die Ware aus- oder umpacken. Bei herkömmlichen Öffnungsmethoden können sich die Mitarbeiter mit dem Schneidwerkzeug selbst verletzen oder auch Produkte beschädigen. „Für Unternehmen kann das teuer werden und natürlich steigt die Unfallgefahr“, kennt Baumeister die Branchen. Um hierfür eine Lösung zu bieten, hat BEUMER eine Technologie entwickelt, mit der Folien entlang einer Aufreißlinie gezielt geschwächt werden. Mitarbeiter können mit dem sogenannten ‚Easy Opening‘ die Haube ohne erforderliche Werkzeuge einfach und sehr schnell aufreißen. Daraus resultiert eine deutliche Steigerung der Entpackungsproduktivität.

Verschiedene Anforderungen – eine Maschine

„Auf der CeMAT präsentierten wir aber nicht nur diese Neuheit“, sagt Gregor Baumeister. „Wir wollten vor allem auch zeigen, in welch unterschiedlichen Märkten unsere Anlagen zum Einsatz kommen.“ Denn die BEUMER stretch hood A nutzen Kunden in der Zement-, Bau- und chemischen Industrie, aber zum Beispiel auch im Konsumgütermarkt und der Logistikbranche. Und jede Industrie hat ihre eigenen Anforderungen. Gemeinsam mit dem Vertrieb haben die Entwickler die verschiedenen Kundenwünsche analysiert und Anforderungen an das System ermittelt: „Dazu haben wir Kunden, aber auch Hersteller von Verpackungen und Paletten ins Boot geholt“, erklärt Baumeister. Das Ergebnis ist eine Verpackungsanlage mit sehr attraktivem Preis-Leistungsverhältnis, hoher Durchsatzleistung, geringem Platzbedarf, hoher Flexibilität sowie einem einfachen Bedien- und Wartungskonzept. Auf dem Messestand hatte BEUMER unterschiedliche Demo-Paletten mit ganz verschiedenen Produkten vorbereitet.

Effizienter Einsatz für den Handel

Für den Handel stellt die BEUMER stretch hood A eine effiziente Lösung dar, um Konsumgüter sicher für den Transport oder die Lagerung zu verpacken. „Wir präsentierten zum Beispiel eine gemischt kommissionierte Palette der großen Drogeriemarkt-Kette dm sowie eine Palette, auf der Waschmittel gelagert sind“, sagt Baumeister. Bei Lebensmitteln und Konsumgütern muss die Folienhaube insbesondere den Produktschutz sicherstellen. Immer wichtiger wird zudem der Eingriff-Schutz: Unbefugte können keine Waren von der Palette entnehmen, ohne die Folie dabei zu zerstören.

Um eine hohe Transportsicherung und Ladungsstabilität sicherzustellen, passt sich die Stretchfolie an jedes Produkt an, das auf einer Palette gestapelt ist. Die Folie ist beim Verpackungsvorgang sehr dehnbar und hält die Waren über die Rückstellkräfte in der Folie fest zusammen. Da im Gegensatz zur Schrumpffolienverpackung keine Hitze eingesetzt wird, kann die Folie beim Verpackungsprozess nicht mit dem Produkt verkleben.

Die Palette lässt sich hochregallagerfähig, mit Unterstretch, diversen Fußverstärkungen oder beispielsweise auch mit Banderolen verpacken. Durch die hohe Transparenz der Folie ist eine klare Sicht auf die verpackte Ware möglich. Auch Barcodes auf der Ware werden einwandfrei gelesen. Ebenso kann die Folie selbst als Werbeträger bedruckt und eingefärbt werden. Mit einer Auflegefolie auf der Palette schützt diese Verpackungslösung die gestapelte Ware außerdem gegen äußere Einflüsse von sechs Seiten. Dies ermöglicht eine saubere und trockene Außenlagerung von industriellen Produkten: Die Waren sind sicher vor Witterungseinflüssen, Feuchtigkeit, Insekten und UV-Strahlen geschützt. „Das Stretchhaubenverfahren erreicht zudem einen sehr hohen Ausstoß und verpackt pro Stunde 200 Paletten und mehr“, ergänzt Baumeister.

Stretchhaube im Metallfass?

Auch das ist möglich. Zum Beispiel, wenn der Inhalt nicht mit der Oberfläche der Behälter in Berührung kommen soll. Das ist zum Beispiel bei Schmier- und Klebstoffen, Frostschutzmitteln, Harzen, Bremsenreinigern, aber auch bei Schüttgütern wie Granulaten der Fall. Dann kann die Innenseite des Fasses mit einer Folienhaube ausgekleidet werden. BEUMER hatte dazu ein Metallfass auf einer Palette vorbereitet.

„Wir hatten noch zwei weitere Paletten“, erläutert Baumeister. „Auf der einen verpackten wir Eimer für den Baustoffbedarf, auf der anderen zeigten wir eine Blickdichte Folie. Das wird vor allem bei hochpreisigen Gütern wie zum Beispiel Spirituosen oder bei hochwertigen Konsumgütern wie Rasierklingen zunehmend häufiger gefordert.“

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„Die Intralogistik ist eine der tragenden Säulen der internationalen Wirtschaft"
Beckum, 07. Juni 2016

Herr Dr. Beumer, können Sie etwas zu den Trends sagen, die die Intralogistik aktuell bewegt? 

Dr. Beumer: Die Intralogistik ist eine der tragenden Säulen der internationalen Wirtschaft, sie ist nicht mehr notwendiges Übel, sondern Wettbewerbsvorteil und Wertschöpfungsfaktor von Unternehmen. Zudem ermöglicht sie neue Geschäftsmodelle wie E-Commerce oder die hochgradige Individualisierung von Produkten und Lieferungen. Wir alle schätzen die Bequemlichkeit und die Flexibilität, wenn wir Waren im Internet bestellen. Online-Shops kennen keine Öffnungszeiten, und über Computer, Tablet oder Smartphone können Kunden jederzeit von überall einkaufen. Gefallen ihnen Ihre Einkäufe nicht, schicken Sie diese einfach zurück.

Welche neuen Anforderungen ergeben sich damit für die Intralogistik? 

Dr. Beumer: Die Ansprüche an Liefergenauigkeit und Flexibilität nehmen permanent zu. Same Day Delivery ist insbesondere beim Lebensmittel-Onlinehandel fast schon Standard. Kunden bekommen ihre Bestellung noch am selben Tag geliefert, ob Tiefkühlpizza, Erdbeereis oder Kopfsalat. Damit steigt auch die Atomisierung der Bestellungen. Kein gewerblicher oder privater Besteller macht sich Gedanken, welcher intralogistische Aufwand dahintersteckt, wenn ein Produkt bestellt wird, und das zweite ein paar Minuten später – mit dem Anspruch, das in einer Lieferung zusammenzufassen und bitteschön nur einmal an der Haustür zu klingeln. Mit dieser fortschreitenden Entwicklung der Warenströme im Zuge des E-Commerce und der damit verbundenen Retourenthematik steigt auch der Grad der Vernetzung, Automatisierung und Systemintegration. Das ist für mich übrigens der entscheidende Lösungsansatz. 

Können Sie das näher erläutern? 

Dr. Beumer: Die Lieferketten sind heute durchgängig organisiert und vernetzt – von den Ursprungspunkten der Rohstoffe bis zur Lieferung an die Haustür des Verbrauchers und darüber hinaus bis zur Retoure, zur Entsorgung und zum Recycling. Dabei prägen die Erwartungen der Verbraucher und Wirtschaftspartner die Supply Chains: Für den Verbraucher spielt der Nutzen von Produkten und Dienstleistungen eine wichtige Rolle. Diese müssen auf seine individuellen Interessen und Bedürfnisse zugeschnitten sein. Auf der Seite der Industrie hingegen sichert erst eine hohe Produktivität die Wirtschaftlichkeit der Produktionsprozesse. Dafür ist eine zuverlässige und kostengünstige Logistik unerlässlich. Die neue Individualität legt dabei die Messlatte für die Logistik jedoch so hoch, dass sie mit Staplern und Hochregallagern allein nicht mehr effizient erreicht werden kann. Zunehmend bedeutsam werden deshalb die in den Ausgangs- und Verbindungspunkten eingesetzte Technik, die Value added Services – und die Steuerung der Vernetzung durch Software. 

Wie wichtig ist die Flexibilität von Lieferketten? 

Dr. Beumer: Das ist das Entscheidende. Die Globalisierung verändert die Wirtschaft und die Märkte permanent und nachhaltig. Sie werden einerseits immer internationaler, andererseits immer regionaler. Auf der einen Seite lassen sich Kunden aus Europa ihre im Internet konfigurierten Laptops in Texas zusammenbauen oder ihre Sommerklamotten in Vietnam schneidern. Das Zeug wollen sie dann aber auch spätestens 48 Stunden später an der Haustür haben. Auf der anderen Seite legen sie Wert auf Biogemüse aus der Region. Ebenso bedienen sich Unternehmen am Weltmarkt, möchten aber auf ihren spezialisierten Zulieferer aus der Nachbarschaft nicht verzichten. Auf ein solches Beschaffungs-, Produktions- und Absatzverhalten müssen sich große und kleine Unternehmen einstellen. Das bedeutet tiefgreifende Veränderungen in der gesamten Supply Chain und erfordert eine enorme Flexibilität. Beides ist nur mit der richtigen Intralogistik zu erreichen. 

Die CeMAT 2016 hatte das Leitthema "Smart Supply Chain Solutions" gewählt. Welche Aussage steckt da dahinter? 

Dr. Beumer: Das Leitthema war sehr gut gewählt. Es zeigt, wie sich Logistikprozesse künftig automatisiert und vernetzt steuern lassen. Mit der zunehmenden Digitalisierung verändern sich Wertschöpfungsketten grundlegend, und es entstehen vollkommen neue Geschäftsmodelle. Mit dem digitalen Wandel und den damit einhergehend grundlegend veränderten Denkmodellen stehen nicht nur die Unternehmen der Intralogistikbranche vor neuen Aufgaben, sondern auch die Dienstleister. Künftig wird deren Erfolg noch mehr nur von der Leistungsfähigkeit ihrer Logistikzentren abhängen. Intralogistik und Digitalisierung sind untrennbar miteinander verbunden. Industrie 4.0 ist bereits Realität, ebenso das Internet der Dinge, das in manchen Bereichen zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Die Potenziale sind enorm, da wir es bei der Digitalisierung der Intralogistik mit hoch skalierbaren Systemen zu tun haben. Intelligente Lösungen gibt es bereits, aber wir haben die Technologie noch lange nicht ausgereizt. Immer mehr Logistikunternehmen und Lagerbetreiber setzen zum Beispiel auf autonom agierende innerbetriebliche Transportsysteme, die ihre Route eigenständig organisieren, oder auf Lager, die Leerstände in Echtzeit erkennen und füllen. 

Unternehmen setzen Fahrerlose Transportsysteme schon seit geraumer Zeit ein. Sehen Sie hier einen Entwicklungstrend? 

Dr. Beumer: Ja, ganz klar. Die Entwicklung geht weg von schweren und starren Lagertechnikgeräten hin zu kleinteiligen, multifunktional einsetzbaren Fahrzeugen. Diese können die Aufgaben des innerbetrieblichen Transports und der Lagerbedienung weitaus flexibler übernehmen. Die Fahrzeuge stimmen sich selbstständig darüber ab, wer welchen Auftrag übernimmt und welche Route fährt. Dies korreliert für mich unmittelbar mit der zunehmenden Bedeutung von kleinen Ladungsträgern und kartonverpackter Ware. Denn genau diese kommen in Folge des E-Commerce und der Atomisierung immer häufiger zum Einsatz. Daneben spielen auch Lean-Konzepte in der Montage eine Rolle. Immer in Kombination mit reduzierten Bestands- und Bestellmengen. Auf uns kommt eine völlig neue Form der Intralogistik zu.

Was ist erforderlich, um die Veränderungen meistern zu können? 

Dr. Beumer: Eine vorausschauende und integrierende Planung der Prozesse sowie sichere und zuverlässige Technik. Diese beinhaltet zum Beispiel immer mehr Prozessoren, Bedienelemente, Software oder Steuerungen. All das muss in ein harmonisches, ergonomisches, leistungsfähiges und bedienbares System integriert werden, mit dem sich dieses gigantische Datenaufkommen effizient steuern lässt. Nur mit IT kann die Komplexität in der Logistik beherrscht werden und nur damit lassen sich künftig sämtliche Warenflüsse intelligent steuern. Gefordert sind smarte Lösungen für die Supply Chain. Es geht um die kontinuierliche Leistungssteigerung der IT und ihrer Komponenten. Diese reicht mittlerweile weit über das Lager und Distributionszentrum hinaus und integriert beispielsweise die Fertigung oder die Versorgung von Montage-Arbeitsplätzen ebenso wie den Verbraucher. Damit steigert sie die Wertschöpfung und Profitabilität aller Beteiligten entlang der gesamten Supply Chain. Das wirkt sich auch auf den Maschinen- und Anlagenbau aus: Bei vielen Anbietern hat die Software bei der Entwicklung neuer Lösungen bereits einen Anteil von 50 Prozent und mehr. 

Was bedeutet das für Sie als Hersteller intralogistischer Anlagen und Systeme? 

Dr. Beumer: Steigerungen bei Leistung und Effizienz sind heute oft nur noch durch leistungsfähigere Software möglich, ohne dass wir zwangsläufig auch die Maschine und Anlage anfassen müssen. Dadurch eröffnet sich auch für uns ein spannendes Geschäftsfeld – mit großem Nutzen für unsere Kunden. Wir haben uns vom Komponentenlieferanten zum Systemintegrator entwickelt. Unsere Anlagen statten wir von Beginn an mit intelligenter Software und Steuerungen aus. Anwender bekommen einen klaren Mehrwert: Ihre Abläufe sind flexibler, auch bei Losgröße 1 arbeiten sie effizient, sie können ihre Prozesse auf umfassender Datenbasis gesamtheitlich optimieren und erreichen durch die höhere Transparenz deutliche Einsparungen. 

Was haben die Besucher auf der CeMAT erwartet? 

Dr. Beumer: Die CeMAT zeigte Lösungen für all diese Trends auf und schaffte Potenziale. Der extrem wichtige Ausstellungs-Schwerpunkt Logistics-IT stellte die Schnittstelle zwischen allen Bereichen der Logistik dar. Software steht über allen Einheiten und vernetzt sie. Für IT-Experten war die CeMAT damit ebenso ein Muss wie für Logistiker, Produktionsleiter und Geschäftsführer weltweit. Sie konnten sich einen Komplettüberblick über den Markt verschaffen und die Bausteine der Fertigungs- und Logistik-Fabriken von morgen entdecken.

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Global ein schlagkräftiger Partner
Beckum, 02. Juni 2016

Conveying & Loading Systems: BEUMER entwickelt und realisiert weltweit komplexe Systemlösungen für die Schüttgutindustrie

Mit dem neugeschaffenen Bereich Conveying & Loading Systems (CL Systems) entwickelt und realisiert die BEUMER Group weltweit komplexe Systemlösungen für unterschiedliche Branchen wie Bergbau oder die Zementindustrie. Das Team besteht aus kompetenten Mitarbeitern der weltweit verteilten Niederlassungen, die projektbezogen zusammenarbeiten. Was sie alle eint: Sie verstehen den Anwender und können so maßgeschneiderte Lösungen entwickeln. Dies zeigen drei eindrucksvolle Referenzen.

„Mit unserer umfassenden Systemlösungskompetenz beraten wir unsere Kunden und liefern ihnen komplette Anlagensysteme“, verspricht Dr. Andreas Echelmeyer, der seit August 2015 die Abteilung Conveying and Loading Systems bei der BEUMER Group am Hauptstandort in Beckum leitet. „Dabei stellt jede Branche ihre ganz eigenen Anforderungen.“ Das wichtigste sei es, dem Kunden genau zuzuhören und dabei die richtigen Fragen zu stellen. Und das gehe nur vor Ort. Deswegen sind auch die Mitarbeiter in den weltweit aufgestellten Gruppengesellschaften mit den Kunden in engem Kontakt. Sie kennen sich mit den landesspezifischen Gepflogenheiten aus, beherrschen die Sprache und wissen um die jeweiligen Markt- und Kundenanforderungen. Sie erkennen entsprechende Potenziale und eventuellen Handlungsbedarf. Zu den Anwendern, bei denen BEUMER erfolgreich eine Förderanlage in Betrieb genommen hat, gehört die TPI Polene Public Company Ltd. Der drittgrößte Zementhersteller in Thailand transportiert mit dieser komplexen Systemlösung gebrochenen Kalkstein vom Steinbruch zum Mischbett. 

Schwierige Umgebung sicher gemeistert

„Die Herausforderung bestand in der Beschaffenheit des Geländes zwischen Steinbruch und Zementwerk“, weiß Dr. Echelmeyer. Denn dieses ist ausgesprochen anspruchsvoll. „Wir mussten nicht nur zahlreiche Hindernisse, sondern auch eine steil abwärts führende Förderstrecke berücksichtigen.“ Das Team plante ein komplexes, aber vor allem wirtschaftliches Gesamtsystem aus insgesamt acht Gurtförderern mit einer Streckenlänge von 6.129 Metern. Zudem lieferte BEUMER eine PLC-Anlagensteuerung, Übergabe- und Filtersysteme sowie Fremdkörperabscheider. 

Ausgelegt ist das System für eine Förderleistung von 2.200 Tonnen in der Stunde. Das Kernstück des Kalksteintransports besteht aus zwei hangabwärts führenden, generatorisch betrieben Gurtförderern gefolgt von einem Muldengurtförderer mit Horizontalkurven. Das Material gelangt vom Brecheraustragsband zu den ersten beiden Muldengurtförderen. Anschließend wird das Fördergut über ein Beschleunigungsband mit der Geschwindigkeit von 2,6 Metern in der Sekunde auf den langen Overland-Conveyor übergegeben, der eine Geschwindigkeit von 4,5 Metern in der Sekunde erreicht. Drei weiterführende Förderer transportieren das Material schließlich zum Mischbett.

Wirtschaftlicher Betrieb garantiert

Ein besonderes Merkmal der hangabwärts führenden Förderer ist ihre Energieerzeugung von insgesamt 640 Kilowatt in der Stunde. Diese wird ins Stromnetz eingespeist.  Die Förderer tragen damit maßgeblich zu einem wirtschaftlichen Betrieb des Gesamtsystems bei. „Wir haben sehr viel Erfahrungen mit kurvengängigen, generatorisch betriebenen Systemen“, erläutert Dr. Echelmeyer. Wichtig ist hierbei ein gezieltes und sicheres Stillsetzen der Großbandanlage, um auch bei unvermeidbaren Ereignissen wie einem Stromausfall Probleme auszuschließen. 

Um den Abzug aus dem Mischbett zu bedienen und die Mühlenvorbunker der Rohmühlen mit dem Material zu beschicken, lieferte BEUMER weitere vier Bandanlagen mit einer Gesamtlänge von 989 Metern. Alle Förderer konnten in nur elf Monaten gebaut und montiert werden. Nach der Inbetriebnahme-Phase von drei Monaten folgten noch Leistungstests. Anschließend übergab das Team dem Kunden die Gesamtanlage. „Um einen dauerhaft einwandfreien Betrieb sicherzustellen, haben wir die Montage und die Inbetriebnahme betreut und überwacht“, betont Dr. Echelmeyer. „Dies ist stets Bestandteil unserer Leistung.“ Zum Standardlieferumfang gehört zudem eine intensive Schulung des Bedien- und Wartungspersonals. 

Komplex und kuvengängig

Auch der vietnamesische Zementhersteller Cong Thanh setzt auf die Systemlösungskompetenz der BEUMER Group, um gebrochenen Kalkstein vom Steinbruch zum Mischbett zu transportieren. In einem gemeinsamen Workshop mit dem Kunden hat das CL-Team die verschiedenen technischen Möglichkeiten intensiv diskutiert. Dabei erarbeiteten die Mitarbeiter auf Basis des zur Verfügung stehenden schmalen Geländes verschiedene Routenverläufe und verglichen diese. „Wir haben dafür entsprechende Software, mit der wir Satelliten- und Luftbilder  mit Topografiedaten abgleichen können“, erklärt Dr. Echelmeyer. Eine besondere Herausforderung stellte eine teilweise steil abfallende Förderstrecke mit zahlreichen Geländehindernissen und sieben Straßenüberquerungen dar. 

Zum Einsatz kommt nun ein Gesamtsystem aus vier Förderern mit einer Gesamtlänge von 3,5 Kilometern. Dazu lieferte BEUMER noch eine PLC-Anlagensteuerung. Hauptbestandteil ist ein Overland-Conveyor mit drei Horizontalkurven und einer Gesamtantriebsleistung von 600 Kilowatt. Ausgelegt ist er für eine kontinuierliche Förderleistung von 2.200 Tonnen in der Stunde. 

Lkw transportieren das Haufwerk von der Abbruchfront des Steinbruchs zum Brecher. Abzugsförderer übergeben den auf weniger als 100 Millimeter vorgebrochenen Kalkstein auf ein Beschleunigungsband, das den langen Gurtförderer beschickt. 

Der abwärtsfördernde Muldengurtförderer hat eine Breite von einem Meter, einen Achsabstand von 3.200 Metern und fällt 70 Meter ab. Er ist mit zwei Heckantrieben und einem Kopfantrieb mit jeweils 200 Kilowatt ausgestattet. Seine Fördergeschwindigkeit beträgt 4,5 Meter in der Sekunde. Ein besonderes Merkmal sind die geringen Betriebsausgaben. Denn durch die hangabwärts führende Strecke lässt sich der Förderer bei voller Beladung nahezu energieneutral betreiben. Sein Verbrauch beträgt bei kontinuierlichem Betrieb weniger als 200 Kilowatt. Je Tonne Fördergut werden damit keine 0,1 Kilowatt pro Tonne benötigt. „Dies trägt gemeinsam mit den geringen Wartungs- und Instandhaltungskosten maßgeblich zum wirtschaftlichen Betrieb bei“, sagt Dr. Echelmeyer. Nach der Montage und der Inbetriebnahme hat sein Team die Anlage einem Leistungstest unterzogen und in allen Punkten erfolgreich abgenommen. 

Mitten durch den Regenwald

Die Abteilung CL-Systems der BEUMER Group ist auch in Indonesien sehr erfolgreich. Der Anlagenbauer Sinoma International Engineering Co., Ltd. erhielt vom indonesischen Endkunden Cemindo Gemilang den Auftrag, auf Java ein schlüsselfertiges Zementwerk zu liefern. Dieses sollte bei der Klinkerproduktion eine Durchsatzleistung von 10.000 tato erreichen. Sinoma beauftragte in diesem Zusammenhang BEUMER mit der Planung und Lieferung eines Überlandförderers zwischen Steinbruch und Zementwerk. 

Bei diesem Projekt stellte nicht nur die anspruchsvolle, topographische Routenführung eine Herausforderung dar, sondern auch der immergrüne Regenwald. Gemeinsame Gespräche zwischen dem BEUMER Team, Sinoma und dem Endkunden fanden statt. Das Team erarbeitete verschiedene Routenverläufe und stellte diese gegenüber. „Insbesondere der sehr enge Landkorridor erforderte neben dem tropischen Klima eine komplexe, anspruchsvolle Planung“, erläutert Dr. Echelmeyer. Seine Mitarbeiter konzipierten unter anderem eine Lösung mit engen Horizontalkurven, die sich optimal in die Landschaft einschmiegt. 

Das Gesamtsystem umfasst nun insgesamt sechs Förderanlagen mit einer Gesamtlänge von 7,6 Kilometern. BEUMER lieferte zudem Abzugs- und Beschleunigungsförderer sowie eine PLC-Anlagensteuerung. 

Geregelte Beladung sichergestellt

Ausgelegt ist dieses für einen kontinuierlichen Massenstrom von maximal 3.000 Tonnen in der Stunde. Hauptbestandteil ist ein 7,4 Kilometer langer Überlandförderer. Diesem Muldengurtförderer ist ein Zwischenbunker mit einem Fassungsvermögen von etwa 120 Tonnen vorgeschaltet. Über einen drehzahlgeregelten Abzugsförderer gelangt das Material aus diesem Bunker auf ein nachgeschaltetes Beschleunigungsband, das den Überlandförderer beschickt. Diese geregelte Beladung stellt insbesondere während der Anfahrphase einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage sicher. Die Dimensionierung der Antriebskomponenten und des Gurtes wird hierdurch ebenfalls günstig beeinflusst und reduziert die Betriebskosten. 

„Das Beschleunigungsband mit einer Geschwindigkeit von vier Metern in der Sekunde schützt den Gurt des Überlandförderes und erhöht dadurch seine Lebensdauer",  sagt Dr. Echelmeyer. Zum weiteren Schutz sind Abscheideaggregate für Eisen- und Nichteisenmetalle vorgeschaltet. Kurze Muldengurtförderer transportieren den Kalkstein anschließend zum Mischbett. 

Der Muldengurtförderer hat eine Breite von 1.200 Millimeter und einem Achsabstand von 7.381 Metern. Installiert sind ein Heckantrieb und zwei Kopfantriebe mit jeweils 545 Kilowatt. Die Anlage fördert mit einer Geschwindigkeit von fünf Metern in der Sekunde und überwindet eine Höhendifferenz von minus188 Metern. 

Mensch und Tier geschützt

Das Fördersystem führt auch an Dörfern vorbei und läuft über weite Strecken durch schützenswerte Regenwälder. Um die Geräuschbelastung für Mensch und Tier zu senken, hat das CL-Systems-Team zahlreiche konstruktive Maßnahmen getroffen. „Wir haben zum Beispiel geräuscharme Tragrollen sowie entsprechend dimensionierte Schutzhauben an den Antriebsstationen eingesetzt“, erklärt Dr. Echelmeyer. Somit durchquert der Kalkstein den Regenwald quasi im Flüsterbetrieb. Die Bauzeit betrug nur etwa ein Jahr.

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BEUMER Group UK offers virtual-reality tour of the latest baggage handling technology at The British-Irish Airports Expo 2016
Aarhus, 24. Mai 2016

BEUMER Group UK invites delegates at British-Irish Airports Expo to experience a virtual-reality tour of an advanced CrisBag® tote-based baggage handling system. In addition, delegates will be invited to participate in a hands-on demonstration of a Video Coding System to optimise the baggage handling process for no-read labels on transfer baggage. Delegates will also be able to meet the experts behind BEUMER Group’s recent Whitepaper on IATA Resolution 753.

“Future baggage handling systems must be capable of transporting and sorting an extremely wide portfolio of baggage products and must also feature increased security to meet the key requirement to 'track & trace' all baggage items handled within the system,” states Peter Gilks, Managing Director, BEUMER Group UK's Airports Division. “The new IATA Resolution 753 requires all IATA airports to work with their partner airlines and ground handling companies in assessing possible upgrades in order to comply with this new regulation. As the BEUMER Group Whitepaper explains, if an upgrade is required, this can also be seen as an opportunity for all stakeholders to drive down costs by accessing the new levels of efficiency offered by modern baggage handling equipment and controls.”

The virtual-reality tour of a CrisBag® tote-based baggage handling system will show why many airports consider this the system of the future. By use of the latest Oculus Rift technology viewers, BEUMER Group has created a virtual reality experience of being "inside the system" to experience first-hand the power of a high-speed baggage handling system.

Delegates will also have the opportunity to discuss their own airport’s strategy for compliance to IATA Resolution 753 and explore how compliance can be used as part of a cost-down process.

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„Der Kunde hat immer einen kompetenten Ansprechpartner“
Beckum, 13. Mai 2016

Andre Tissen ist Director Business Unit Cement bei der BEUMER Group in Beckum:

Um ihren Kunden überall auf der Welt als Komplettanbieter stets die optimalen Anlagen und Systeme liefern zu können, hat die BEUMER Group das Center of Competence (CoC) für den Geschäftsbereich Zement gegründet. Damit soll vor allem die Kommunikation unter den weltweiten BEUMER Experten optimiert werden. Andre Tissen ist seit Oktober 2013 Leiter dieses Geschäftsbereichs. In dieser Funktion steuert und koordiniert er das globale Kompetenzzentrum.

Herr Tissen, was sind Ihre Aufgaben, und welche Ziele haben Sie sich gesteckt?

Andre Tissen: Mit dem Center of Competence (CoC) für das Geschäftsfeld Zement hat die BEUMER Group eine weltweit zuständige Zentrale geschaffen, die ich als global verantwortlicher Direktor seit Ende 2013 leite. Von meinem Büro hier am Standort Beckum bin ich für die gesamte Entwicklung dieses Geschäftsfelds verantwortlich. Dazu gehören die Optimierung und Ausweitung der Produktpalette, die wir in dieser Sparte anbieten, sowie die Unterstützung der Gruppengesellschaften. Denn nur mit unseren internationalen Gruppengesellschaften können wir neue Märkte angehen und unsere Kunden umfassend betreuen.

Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, wie Kunden vom CoC profitieren?

Andre Tissen: In der Zementindustrie haben wir weltweit Experten mit umfangreichem Know-how. Über das CoC bündeln wir dieses Wissen und stellen es den einzelnen Gruppengesellschaften zur Verfügung. Davon profitiert ein Kunde in den USA genauso wie ein Anwender auf den Philippinen oder hier in Deutschland. Über das Kompetenzzentrum bieten wir einen globalen Support. Der Kunde hat bei Bedarf immer einen kompetenten Ansprechpartner.

Sie nannten die Weiterentwicklung von Produkten. Woran arbeiten Sie, und wie sieht der aktuelle Stand aus?

Andre Tissen: Wir optimieren alle unsere Anlagen und Systeme permanent weiter. Ein deutlicher Trend geht zum Beispiel dahin, dass immer mehr Auftraggeber ihre Anlagen schlüsselfertig erhalten wollen. Sie wünschen alles aus einer Hand, also nicht nur einzelne Maschinen, sondern eine Kombination mehrerer Maschinen, ein komplettes System, in dem die Einzelkomponenten aufeinander abgestimmt sind. Damit gewinnt auch das Thema Automatisierung an Bedeutung. Hier profitieren wir von der sehr guten Aufstellung der BEUMER Group. Unsere Sortier- und Verteilanlagen sind mit hohem Automatisierungsgrad in vielen Distributionszentren weltweit sehr erfolgreich im Einsatz. In diesem Geschäftsfeld gehören wir zu den Weltmarktführern. Erfahrungen, die wir in den verschiedenen Branchen sammeln, können wir oft auf andere übertragen.

BEUMER Group liefert komplette Verpackungslinien schlüsselfertig an die Anwender. Dazu legen wir die Anlagen und Systeme aus, installieren sie, nehmen sie in Betrieb und integrieren bei Bedarf die Produkte von Subunternehmen. Unsere Kunden geben damit die komplette Verantwortung an uns ab. Hinzu kommen veränderte Aufgabenstellungen – zum Beispiel nutzen die Zementhersteller zur Klinkerherstellung immer mehr Sekundärbrennstoffe, wie Reifen oder Hausmüll. Speziell hierfür erhalten sie mit unseren Förderlösungen die passenden Systeme, um diese Materialien zu transportieren.

Wie hat sich der chinesische Markt für Ihre Lösungen in der Zementindustrie entwickelt?

Andre Tissen: China ist für uns nach wie vor ein sehr wichtiger Markt. Es ist aber ruhiger geworden, weil sich der Bedarf an Klinkerkapazitäten in China mittlerweile auf eine Sättigungsgrenze hin entwickelt. In China gibt es zwei große Generalunternehmer, die mittlerweile rund 70 Prozent der weltweit neuen Klinkerproduktionslinien bauen. Diese Unternehmen vertreiben ihre Produkte inzwischen in mehr als 20 Ländern mit Schwerpunkt im Mittleren Osten, in Afrika und Asien. Seit Jahren setzen sie unter anderem auf verschiedene Anlagen von BEUMER Group wie Stahlzellenförderer, Becherwerke und Palettierer.

Wo liegen aktuell die Wachstumsmärkte für die Zementindustrie?

Andre Tissen: Kernregionen für uns sind im Augenblick Afrika, der Mittlere Osten und Südostasien. In Afrika haben wir zum Beispiel mit dem Zementhersteller Dangote Cement PLC einen sehr interessanten Kunden. Aber auch andere kleinere Unternehmen investieren dort. Es lohnt sich, weil die Nachfrage nach Zement durch die anhaltende Bautätigkeit in vielen Teilen Afrikas permanent steigt. Deswegen sind vor allem Großanlagen gefragt. Auch die USA werden immer interessanter, weil sich der Markt in Übersee langsam wieder stabilisiert. Unsere Hoffnung liegt nach wie vor auf dem russischen Markt. Sobald sich hier die politische Situation stabilisiert hat, rechnen wir wieder mit einer starken Nachfrage. Mit unserer russischen Gruppengesellschaft sind wir in nahezu allen Regionen Russlands und den GUS-Staaten vertreten. Uns ist es wichtig, dass trotz der politischen Ereignisse in den vergangenen Monaten unsere langjährige und auf gegenseitigem Vertrauen basierende Zusammenarbeit mit unseren russischen Partnern bestehen bleibt.

Wie sieht der Markt in Deutschland aus?

Andre Tissen: In Deutschland bewegt sich mehr als in den Jahren zuvor. Bei unseren Projekten handelt es sich meist um die Modernisierung von Zementwerken. Gefragt sind beispielsweise Anlagen für die Förderung alternativer Brennstoffe.

Welche BEUMER Produkte werden in der Zementbranche aktuell am meisten nachgefragt?

Andre Tissen: Dazu gehören unsere Becherwerke, Abfüllanlagen, Palettierer sowie unsere Hochleistungs-Verpackungsanlage BEUMER stretch hood. Diese vertreiben wir an Unternehmen sämtlicher Branchen, aber besonders häufig in der Baustoffindustrie. Dort werden palettierte Zement-, Mörtel-, Kalk- oder Gipssäcke verpackt. Sehr gefragt ist auch unser innovativer BEUMER fillpac. Damit bieten wir eine effiziente und optimierte Abfülltechnik an. Um die Schüttgüter schnell und staubfrei in Silofahrzeuge zu verladen, kommen unsere Losebeladeköpfe sehr oft zum Einsatz. Nach dem Doppelwandsystem konstruiert, trennen sie Materialeinlauf und Entstaubungssystem voneinander. Unsere Belade- und Palettieranlagen verladen in Säcken abgefüllte Schüttgüter beispielsweise vollautomatisch direkt auf die Ladefläche der Lkw. Diese Möglichkeit ist besonders effizient, da sonst viele Arbeitskräfte erforderlich wären. Dies ist in Schwellenländern der Fall, in denen der Umschlag von abgesackten Massengütern zunimmt und die Lohnkosten steigen. Und mit unseren kurvengängigen Gurtförderern bieten wir Muldengurtförderer oder Pipe Conveyor an, mit denen Betreiber unterschiedliche Schüttgüter auch über große Strecken und oft über unwegsames Gelände transportieren können.

Wie sieht der Wettbewerb in der Zementindustrie aus, gibt es weltweit viele Unternehmen, mit denen Sie konkurrieren?

Andre Tissen: Unsere Hauptwettbewerber kommen überwiegend aus Deutschland und unseren europäischen Nachbarländern. Um ganz vorn dabei zu bleiben, müssen wir mit unseren Anlagen und Systemen immer eine Generation weiter als die Wettbewerber sein. Das ist der Anspruch, den wir an uns selbst stellen. Ein Alleinstellungsmerkmal ist sicherlich, dass BEUMER Group als einer der wenigen Anbieter das gesamte Portfolio abdeckt – vom Steinbruch bis zum palettierten und verpackten Zementsack.

Woher wissen Sie, was die Anwender brauchen, um auch Morgen noch wettbewerbsfähig zu sein?

Andre Tissen: Unsere Mitarbeiter in den weltweiten Niederlassungen haben das Ohr ständig am Markt. Sie stehen mit den Anwendern in permanentem Kontakt. Wenn sich frühzeitig Trends ergeben, bekommen wir das mit und können entsprechend handeln. Mit den großen Zementherstellern führen wir außerdem regelmäßige Workshops durch. Ein großer Vorteil ist, dass wir auf Grund unserer globalen Ausrichtung auf regionale Besonderheiten reagieren können. Das Thema Automatisierung ist bei den europäischen Anwendern sehr wichtig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. In anderen Ländern und Regionen spielt das dagegen eine geringere Rolle. Unsere Mitarbeiter vor Ort kennen die jeweiligen Gepflogenheiten und wissen, welche Lösung sich am besten eignet.

Wie haben sich die Anforderungen im Laufe der Jahre geändert?

Andre Tissen: Anwender wünschen immer häufiger ein Rundum-Sorglos-Paket. Für uns Anbieter ist das oft auch wettbewerbsentscheidend. Unsere Kunden erwarten, dass wir die Verantwortung für das komplette Projekt übernehmen und ihnen zum gegebenen Zeitpunkt nur noch den berühmten Schlüssel übergeben. Immer wichtiger für die Betreiber wird dabei ein umfangreicher Customer Support. Bei Maschinenstillstand erwarten Anwender schnelle Reaktionszeiten. Wir schließen deshalb mit ihnen Service-Vereinbarungen ab, die wir grundsätzlich individuell auf ihre Anforderungen abstimmen. Die Vereinbarungen reichen von der reinen Wartung und Inspektion bis zum dauerhaften Einsatz unseres Servicepersonals vor Ort. Der „Residential Service“ zum Beispiel umfasst die technische Betreuung, vorbeugende Wartung und Inspektion, Notfallpläne, System- und Prozessanalyse und -optimierung sowie Ersatzteil- und Gebäudemanagement. An Bedeutung gewinnt auch die Beziehung zu den Kunden. Das ist wie eine gute Freundschaft, die gepflegt werden will, und das setzt sehr viel gegenseitiges Vertrauen voraus. Wir sind nicht nur Lieferant, sondern Partner. Eine gute Geschäftsbeziehung ist für mich ein Geben und Nehmen. Es sollte immer eine Win-Win-Situation bestehen. Zwischen den Partnern muss deshalb ein offener Austausch auf Augenhöhe stattfinden.

Wie gehen Sie dabei mit Fremdanlagen um?

Andre Tissen: Wir unterstützen unsere Kunden in allen Belangen – auch bei der Reparatur von ‚Fremdanlagen‘. Wir bauen auch Wettbewerberanlagen um und modernisieren sie.

Gibt es viele Kunden, denen der Anschaffungspreis wichtiger ist als die langfristigen Kosten, die auf sie zukommen?

Andre Tissen: Der Zementmarkt ist aufgrund der weltweiten Krisen in einer schwierigen Situation. Deswegen handeln manche Anwender sehr preisgetrieben. Wir versuchen, diesem Trend entgegenzuwirken. Dazu bieten wir nachhaltige Lösungen an, mit denen Kunden langfristig ihre Kosten senken können. Wir sind bestrebt, unsere Produkte bei gleicher Qualität zu einem besseren Preis anzubieten. Einen wesentlichen Vorteil haben unsere Kunden dabei: Mit unseren Anlagen und Systemen erhalten sie ein Baukastensystem. Das heißt, je nach Anforderungen können sie die Basisversion individuell erweitern.

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BEUMER Group Middle East offers virtual-reality tour of the latest baggage handling technology at Airport Show Dubai 2016
Aarhus, 27. April 2016

BEUMER Group Middle East invites delegates at Airport Show Dubai to experience a virtual-reality tour of an advanced CrisBag® tote-based baggage handling system. In addition, delegates will be invited to participate in a hands-on demonstration of a Video Coding System to optimise the baggage handling process for no-read labels on transfer baggage. Delegates will also be able to meet the experts behind BEUMER Group’s recent Whitepaper on IATA Resolution 753.

“These are very dynamic times for the airport industry,” states Klaus Schäfer, Managing Director, Crisplant. “The new IATA Resolution 753 requires all IATA airports to work with their partner airlines and ground handling companies in assessing possible upgrades in order to comply with this new regulation. As the Crisplant Whitepaper explains, if an upgrade is required, this can also be seen as an opportunity for all stakeholders to drive down costs by accessing the new levels of efficiency offered by modern baggage handling equipment and controls.”

The virtual-reality tour of a CrisBag® tote-based baggage handling system will show why many airports consider this the system of the future. By use of the latest Oculus Rift technology viewers Crisplant has created a virtual reality experience of being "inside the system" to experience first-hand the power of a high-speed baggage handling system.

Delegates will also have the opportunity to discuss their own airport’s strategy for compliance to IATA Resolution 753 and explore how compliance can be used as part of a cost-down process.

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Zu Gast in der Welt der Technik
Beckum, 22. April 2016

Tag der offenen Tür und Werksmesse bei BEUMER

Anlässlich des 80. Geburtstages öffnet am 1. Mai die BEUMER Maschinenfabrik in Beckum ihre Türen. Die Besucher erhalten eine gute Gelegenheit, das Intralogistik-Unternehmen zu besichtigen und sich über die Produkte ausführlich zu informieren. Zudem bietet das Familienunternehmen allen Gästen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Und wie es in Beckum Tradition ist, findet die jährliche Werksmesse in einer der Produktionshallen bei BEUMER statt.

Die BEUMER Group hat sich mit innovativen Anlagen und Systemen für die Intralogistik in der Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie mit Sortier- und Verteilsystemen eine führende Position auf dem Weltmarkt erarbeitet. Das  Familienunternehmen mit internationalen Gruppengesellschaften und Produktionsstandorten erwirtschaftete 2015 einen Jahresumsatz von 700 Millionen Euro. In Beckum beschäftigt das erfolgreiche Unternehmen etwa 1.000 Mitarbeiter, weltweit rund 4.000.

Wie die Anlagen und Systemlösungen entstehen, erfahren die Besucher auf dem Rundgang durch das Unternehmen: Sie erkunden das Werksgelände – beispielsweise die Produktionsstraße, das Hochregallager, die Forschung und Entwicklung, den Bereich der Konstruktion und auch das neue Bürogebäude. Auf der „Ländermeile“ werden ausgewählte Standorte der BEUMER Group vorgestellt, wie zum Beispiel Dänemark, China, Indien oder Australien.

Dazu kommen zahlreiche Unterhaltungsangebote wie das Projekt "GET racing": Das studentische Rennteam der Technischen Universität Dortmund stellt einen einsitzigen Rennwagen bereit, der schon auf verschiedenen Formula Student Events in Europa gefahren ist. Besucher haben die Gelegenheit, auf einer Teststrecke mal richtig Gas zu geben und Formel Eins-Luft zu schnuppern. BEUMER unterstützt das junge Rennteam bei seiner Arbeit. Überhaupt legt die Unternehmensgruppe sehr viel Wert auf die Entwicklung des eigenen Nachwuchses. Sie bietet zum Beispiel für Studierende spannende und praxisrelevante Themen für ihre Bachelor- und auch Masterarbeiten in einem internationalen Umfeld an. Die Besucher können sich im Ausbildungszentrum auch ein genaueres Bild vom Ausbildungsangebot der BEUMER Group machen. Spannende Aktionen sind zudem in den verschiedenen Bereichen der Fertigung sowie in der Forschung und Entwicklung vorbereitet. Und auch die kleinen Gäste kommen nicht zu kurz: Neben einem Karussel und einer Hüpfburg wird auch von 9.30 bis 16.30 Uhr wird ein betreutes Kinderprogramm angeboten.

Für das leibliche Wohl ist auf der „Schlemmermeile“ gesorgt: An verschiedenen Cateringstationen werden verschiedene, internationale Speisen und Getränke zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Für das passende Ambiente sorgen die Bannerabordnungen der Vereine und Verbände sowie die Beckumer Straßenmusikanten während der Werksmesse.

Zutritt zum Firmengelände und den Aktionen besteht von der Wilhelmstraße. Hier ist auch ausreichend Abstellfläche für Fahrräder eingerichtet. Der Gottesdienst in der ausgewiesenen Produktionshalle beginnt um 10 Uhr. Diesem Angebot aller Kirchengemeinden der Stadt Beckum folgen seit Jahren rund 1.000 Menschen.

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Ganz hoch hinaus
Beckum, 20. April 2016

BEUMER liefert das weltweit höchste Becherwerk an indischen Zementhersteller:

Vom Bauboom in Indien profitiert auch die ACC Wadi, die zur Schweizer Holcim-Gruppe gehört. Der indische Zementhersteller hat deshalb in Wadi im südindischen Bundesstaat Karnataka die Leistung seines Werks auf 13.000 Tagestonnen ausgebaut. Dafür lieferte die BEUMER Group als Generalunternehmer schlüsselfertig ein Hochleistungs-Gurtbecherwerk vom Typ HGBW-HC 1250 x 175,3 m. Dieses ist mit einem Achsabstand von 175,3 Metern derzeit das höchste weltweit.

BEUMER hatte an ACC bereits zuvor zwei Becherwerke mit Höhen von 174 und 171 Metern geliefert. Die zuverlässige Performance der beiden Anlagen hatte den Zementhersteller davon überzeugt, auch diesen Folgeauftrag an BEUMER zu vergeben. Die Größe des Becherwerks ermöglicht eine Förderleistung von rund 600 Tonnen in der Stunde. Dafür sorgen hochwertige Stahlseilgurte mit einer besonders hohen Festigkeitsklasse.

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BEUMER to exhibit sortation solutions that drive profitability, speed and precision at MODEX 2016
Somerset, NJ, 17. März 2016

BEUMER Group, a leader in sortation, distribution, palletizing and packaging systems, will exhibit at MODEX 2016 in booth 4137 with a broad range of flexible, high-speed and low-maintenance energy-efficient sortation and distribution solutions, including its automated BS 7 cross-belt sorter and an interactive “video wall” featuring several BEUMER Warehouse & Distribution solutions. Additionally, BEUMER will introduce its latest offering, the Rota-Sorter®, suitable for handling a vast range of items on a single line at top speed.

The Modex 2016 show runs April 4-7 at the Georgia World Congress Center in Atlanta, Georgia.

BEUMER highlights at the MODEX 2016 show include:

Rota-Sorter®
Rota-Sorter®, the latest solution by BEUMER, can handle a vast range of items on a single line at top speed. Its unique discharge technology makes sortation extremely gentle. The system also distinguishes itself through its flexibility and economic efficiency.

The Rota-Sorter® can sort a great variety of items, whether large or small, tall or flat, of different weight categories and in different packaging, on one single line. The range extends from flat lightweight items with dimensions of 120 x 60 x 5 mm to large packages with a format of 1,200 x 800 x 800 mm weighing up to 31.5 kg. High-speed operation is a matter of course: the Rota-Sorter® can sort an impressive 5,000 items per hour on one line. The sorter can be expanded to up to three lines arranged above each other, thus achieving a maximum capacity of 15,000 items per hour.

Warehousing & Distribution Solutions
To give booth visitors a unique and original “perspective” on the key capabilities and advantages offered by BEUMER for Warehousing & Distribution, Sortation Experts will be on hand to discuss key issues impacting customer’s operations, including order accuracy, omni-channel fulfillment strategies, improving throughput and service levels and peak season planning. To illustrate these solutions and connect them to business requirements, BEUMER experts will guide booth visitors through an interactive, touchscreen video wall, providing visibility into the full line of BEUMER cross-belt and tilt tray sortation systems.

Additional BEUMER Sorter Models on Display
For those that prefer a hands on-approach instead of a virtual one, the booth will also include actual samples of several BEUMER tilt tray and cross belt sorter models including the BS-7 and BS-25. Attendees will get an in-depth look at the robust parts and decades of engineering built into the industry's leading sortation products.

Customer Support
For BEUMER Group, Customer Support is much more than just a service. While it was once enough to "simply" prevent or quickly solve malfunctions and machine downtimes, the intralogistics provider has now significantly extended this service. Approximately 1,000 employees worldwide now work for this business segment. They take care of the customer, starting with the first project discussion, up until the system is in operation. Customer support comprises different types of agreements. With its Residential Service, the group assumes, for example, the responsibility to provide trouble-free operation on site, even for the long-term.

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Ein kompetenter Ansprechpartner genügt
Beckum, 16. März 2016

BEUMER: Komplettanbieter für Verpackungslinien in unterschiedlichen Branchen

Jede Branche hat ihre Besonderheiten und unterliegt ganz speziellen Anforderungen. Um diese zu meistern, reichen Lösungen von der Stange nicht aus. Die BEUMER Group liefert und installiert komplette Verpackungslinien aus einer Hand und passt sie individuell auf die Produkte des Anwenders an. Dieser erreicht damit stets reproduzierbar präzise Ergebnisse.

Damit Waren unterschiedlicher Branchen in bestmöglichem Zustand zu den Kunden und Händlern gelangen, müssen sie sicher abgefüllt, palettiert und verpackt werden. Doch jedes Produkt hat andere Eigenschaften. Waren wie Glas, Steine, Getränkeflaschen oder Ziegel können sich auf Lkw-Ladeflächen durch scharfes Bremsen oder plötzliche Lenkmanöver aus dem Verbund lösen und zu Bruch gehen. Und Nahrungsmittel wie Mehl oder Kakaopulver sind insbesondere bei Transport und Lagerung vor Witterungseinflüssen und Feuchtigkeit zu schützen. In diesen Fällen sind vor allem an die Verpackung sehr hohe Anforderungen gestellt. Produkte aus der Chemie und Petrochemie besitzen zum Teil hohe Produkttemperaturen und können ein ungewöhnliches Fließverhalten aufweisen, so dass die Produktsäcke wenig formstabil sind. Baustoffe wie Zement, Mörtel oder Gips unterscheiden sich durch unterschiedliche Schüttgewichte oder Korngröße. Bei all diesen Materialien spielt neben der Palettierung und Verpackung insbesondere die Abfüllung eine wesentliche Rolle. Denn diese sorgt dafür, dass die Säcke stets reproduzierbar mit der exakt gleichen Menge gefüllt sind.

Hersteller in diesen doch sehr verschiedenen Branchen müssen sich in einem wettbewerbsintensiven Markt bei steigenden Rohstoff- und Energiepreisen behaupten. Genau das eint sie. Denn sie verfolgen alle ein Ziel: Dem Verbraucher hochwertige Waren zu akzeptablen Preisen anbieten zu können. Die BEUMER Group kennt die spezifischen Anforderungen dieser Industrien und kann als Systemanbieter Anwendern die komplette Verpackungslinie kundenindividuell auslegen, liefern und installieren. Dabei kommt alles aus einer Hand. Der Vorteil: Kunden haben damit nur noch einen Ansprechpartner. Das erleichtert die Kommunikation bei Projekten sowie im laufenden Betrieb bei Wartung, Instandhaltung und Modernisierung.

Kein Körnchen zu viel, aber auch keins zu wenig

In der Schüttgutindustrie muss der Kunde das hergestellte Material effizient in Säcke füllen. Insbesondere für Baustoffe, aber auch für Produkte aus der Nahrungsmittelindustrie wie Mehl, Zucker oder Kakaopulver bietet die Gruppe dafür den BEUMER fillpac an. Anlagen dieser Baureihe füllen Säcke zuverlässig, schonend, nachhaltig und mit dem geforderten Durchsatz ab. Die Ingenieure haben den BEUMER fillpac mit einer Wägeeinrichtung ausgerüstet. Über eine spezielle Software kommuniziert diese permanent mit dem Füllstutzen. Die automatische Sackgewichtskontrolle ermittelt das präzise Füllgewicht während des Befüllens. Damit erreicht die Anlage immer exakte Füllungsgrade. Die Verpackungslinie arbeitet somit effizienter, weil keine Säcke auf Grund zu hoher oder zu geringer Füllgewichte aus dem Materialfluss genommen werden müssen. Zudem entspricht die auf dem Sack angegebene Menge immer dem tatsächlichen Inhalt. Je nach Anforderung und Materialeigenschaften wie Schüttgewicht, Fließverhalten oder Korngröße bietet die BEUMER Group die Baureihe als Luft- und als Turbinen-Abfüllmaschine an. Luft-Abfüllmaschinen eignen sich, um rieselfähige und grobkörnige Produkte mit Partikelgrößen bis zehn Millimeter abzusacken. Füllen Betriebe vorwiegend freifließende, feinkörnige Produkte wie Zement oder Gips ab, ist das Turbinenverfahren die geeignete Wahl.

Partner der Chemieindustrie

Auf der Achema 2015 hat die BEUMER Group eine neue hocheffiziente Form-Fill-Seal(FFS)-Anlage präsentiert. Diese formt einen Sack aus einer vorgefertigten PE-Schlauchfolie und füllt ihn mit den technischen Kunststoffen des Kunden wie PE, PP, PA oder PS. Zuverlässig, schonend und nachhaltig abfüllen lassen sich zudem Salze, Baustoffe, Dünge- oder Lebensmittel. Diese Anlage ist – genau wie der BEUMER fillpac – mit einer Wägeeinrichtung ausgerüstet, die zum einen sicherstellt, dass nicht zu viel Material abgefüllt wird. Denn das ist auf Dauer mit hohen Kosten für den Kunststoffproduzenten verbunden. Zum anderen darf sich auch nicht zu wenig Material in den Säcken befinden, weil die angegebene Menge immer auch dem tatsächlichen Inhalt entsprechen muss. Betreiber erreichen mit der neuen FFS-Anlage somit immer exakte Füllgewichte. Anschließend verschweißt das System die bis zu 25 Kilogramm schweren Säcke. Anwender können auf diese Weise bis zu 2.600 Säcke in der Stunde handhaben. Der embapac ist robust gestaltet, das verlängert die Wartungsintervalle. Und durch seinen modularen Aufbau lässt er sich sehr einfach reinigen.

Ordentlich und stabil auf die Palette

Diese gefüllten Säcke aus unterschiedlichen Materialien wie Papier, PE oder PP und in verschiedenen Größen und Gewichten müssen anschließend auf Paletten gestapelt werden. Dabei soll der Stapel stabil und gleichmäßig sein. Hierfür hat der Intralogistik-Anbieter den BEUMER paletpac im Programm. Dieser lässt sich schnell montieren, ist für die Bediener gut zugänglich und lässt sich flexibel auf die zu handhabenden Säcke anpassen. Je nach Produktanforderung lässt sich der BEUMER paletpac mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausstatten. Mit der Doppelbanddrehvorrichtung beispielsweise können Säcke, die auf Grund von Produkten mit besonderem Fließverhaltennicht formstabil sind, besonders schonend, schnell und sehr genau auf Paletten schichten.

Und für die Palettierung von Waren, die in Kartons, Kisten, Kanister oder Trays verpackt sind, bietet die BEUMER Group den BEUMER robotpac. Dieser platzsparende Knickarmroboter löst vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient. Für jedes Packgut erhält der Kunde ein passendes Greifsystem, das er flexibel auswechseln kann, falls verschiedene Produkte palettiert werden müssen.

Sicher verpackt, ohne Schaden zum Kunden

Je nach Anforderung müssen die palettierten Waren beim Transport sicher auf der Ladefläche stehen oder zum Beispiel bei der Außenlagerung vor Staub, Regen oder anderen Witterungseinflüssen geschützt sein. BEUMER hat mit der bewährten Hochleistungs-Verpackungsanlage BEUMER stretch hood eine effiziente Lösung für sämtliche Branchen im Programm. Diese hat der Komplettanbieter weiterentwickelt und hinsichtlich Funktion, Wirtschaftlichkeit und Ergonomie optimiert. Auf der Interpack im Mai 2014 hat der Anbieter diese überarbeitete Anlage vorgestellt und seitdem eine sehr gute Kundenresonanz erhalten. Die Kunden kommen dabei aus ganz verschiedenen Branchen wie der Zement-, Bau- und chemischen Industrie, aber auch aus der Lebensmittel- und der Kfz-Zulieferindustrie sowie der Logistikbranche. Überzeugt hat sie insbesondere die einfache, intuitive und sichere Bedienung.

Kunden erhalten damit eine Kombination von Anlagen und Systemen, die optimal aufeinander abgestimmt sind. Lösungen, die die Gruppe nicht im Programm hat, wie Waagen und Detektoren, kauft sie von ausgewählten Zulieferern zu und integriert diese in die Gesamtlinien. Um eine hohe Verfügbarkeit dieser Systeme beim Anwender sicherzustellen, hat die BEUMER Group mit ihrem Customer Support weltweit kompetente Fachleute im Einsatz, die vor Ort für einen reibungslosen Anlagenbetrieb sorgen. Sie übernehmen die fachgerechte Wartung und Instandhaltung, liefern Ersatzteile und führen Kundenschulungen durch. Im Rahmen dieses Customer Supports bietet die BEUMER Group insbesondere für die chemische Industrie einen Residential Service an. Damit können Logistik-Dienstleister die Verantwortung für Verfügbarkeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit ihrer Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik an die BEUMER Spezialisten übertragen. Der Komplettanbieter wartet mit fundiertem technischem und logistischem Know-how auf und stellt somit eine hohe Effizienz der Maschinen sicher. Damit kümmert sich BEUMER bei Bedarf dauerhaft um einen reibungslosen Betrieb vor Ort – und das weltweit.

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BEUMER Group awarded an extended Operation & Maintenance contract for the baggage handling system at Viracopos Airport
Aarhus, 15. März 2016

BEUMER Latinoamericana Equipamentos Ltda. (BLE) has been awarded a second Operation & Maintenance (O&M) contract for the baggage handling system at Viracopos International Airport, Brazil. The original 24 months O&M contract was awarded by Aeroportos Brasil Viracopos when BLE completed the supply, installation and commissioning of the baggage handling system in the airport’s new international terminal. The new contract extends the existing agreement and ensures that BLE will continue to operate and maintain the system for a total of 5 and a half years (66 months).

During the first year of the O&M contract BEUMER Latinoamericana Equipamentos’s on-site employees completed a number of work orders for preventive maintenance without a single work order required for corrective maintenance while the BEUMER Group baggage handling system handled the baggage from 4,400 flights with zero delays resulting from baggage handling.

Viracopos’ baggage handling system in the new Terminal 1 consists of 72 check-in stations; 2200 meters of belt conveyors; 6 standard 60-metre baggage-reclaim carousels and an 80-metre carousel to handle high-capacity planes such as the Airbus A380. The system also integrates a fully automated LS-4000 tilt-tray sorter with the capacity to sort up to 4,400 items of baggage per hour.

The O&M contract allocates full responsibility for the operation and maintenance of the baggage handling system to BEUMER Latinoamericana Equipamentos. This includes monitoring and supervision of the system via SCADA; monitoring the baggage flow and resolving operational anomalies.

“The new contract was awarded to BEUMER Latinoamericana Equipamentos due to the successful, error-free operation of the baggage handling system throughout its first year of operation and the close collaboration which has developed between BEUMER Latinoamericana Equipamentos and Viracopos Airport,” explains João Scharam, Maintenance Manager, Viracopos Airport.

BEUMER Latinoamericana Equipamentos Ltda. is part of the BEUMER Group, a leading global supplier of automated baggage handling systems.

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Grundstein für berufliche Zukunft gelegt
Beckum, 11. März 2016

16 Auszubildende der BEUMER Group erhalten ihr Zeugnis von der IHK:

Insgesamt 16 Auszubildende der BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG haben im vergangenen Monat ihre Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen erfolgreich abgeschlossen. Im Namen der Geschäftsführung und Mitarbeitern gratulierte Wolfgang Hoss, kaufmännischer Leiter, den frischgebackenen Fachkräften zu ihren guten Leistungen.

Stolz auf ihren Abschluss als Konstruktionsmechaniker sind Matthias Glinka, Moritz Küpper, Julian Röwekamp, Christoph Schnitker, Alexander Schürmann, Hasan Sen und Sebastian Vehrenkemper. Die Prüfung zum Industriemechaniker haben Kilian Plassmann, Björn Rößler, Markus Schröer und Ardit Zeqiri bestanden. Zum Energieelektroniker wurden Timo Korte und Nils Laumeier ausgebildet. Alexandra Ciezkowski, Katharina Eisfeld und Nicole Exner haben ihre Ausbildung zur Industriekauffrau erfolgreich abgeschlossen.

Die beiden Auszubildenden Katharina Eisfeld und Timo Korte haben ihre Prüfungen mit der Note „sehr gut“ abgelegt. Sowohl von BEUMER als auch von der IHK wird ihnen hierfür eine besondere Anerkennung ausgesprochen. Alle Auszubildenden werden im Anschluss an ihre Ausbildung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

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Die Welt durch die Datenbrille sehen
Beckum, 10. März 2016

BEUMER Group entwickelt Smart-Maintenance-System für Customer-Support:

Augmented Reality, also die erweiterte Realität, bietet interessante Möglichkeiten und Potenziale – zum Beispiel bei Wartungsmaßnahmen an intralogistischen Anlagen: Ein am Kopf getragener Minicomputer könnte dem Service-Mitarbeiter beispielsweise alle erforderlichen Informationen ins Sichtfeld einblenden. Das vereinfacht seine Arbeit – und er hat beide Hände frei. In der Entwicklungsabteilung der BEUMER Group steht dieses Thema deshalb ganz oben. Mit einer Smart-Maintenance-App auf mobilen Endgeräten haben Techniker des Customer Support bereits heute alle wichtigen Daten schnell zur Verfügung.

Damit Unternehmen keine hohen Kosten durch Ausfälle entstehen, sind Maschinen- und Anlagenstillstände schnell zu beheben. Gar nicht so einfach bei den immer komplexer werdenden Systemen. Erforderlich sind hochqualifizierte Service-Techniker. Doch auch diese wälzen oft zuerst dicke Handbücher, müssen Zeichnungen aufrollen oder sich über veraltete Pläne ärgern. Das kostet Zeit. Dabei könnte es im Zeitalter der Digitalisierung so einfach sein. Im Privatleben sind Tablets, Smartphones und Smartwatches nicht mehr wegzudenken. Selbst Datenbrillen halten immer mehr Einzug. Ein Tourist schlendert durch Paris, vor dem Eifelturm setzt er sich die Brille auf und erhält alle für ihn wichtigen Informationen – lagegerecht und maßstabsgetreu: Wie hoch ist das Bauwerk? Wie sind die Öffnungszeiten? Wie sah diese Szene vor 100 Jahren aus? „Diesen Technologietrend, die Realität mit digitalen Informationen zu ergänzen, haben wir aufgegriffen“, sagt Dr. Andreas Werner, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei der BEUMER Group. „Mit der Smart-Maintenance-App sollen zukünftig Wartungsarbeiten an intralogistischen Anlagen für Mitarbeiter des BEUMER Customer Support smart und einfach erfolgen.“

App vereinfacht Wartung
Durch AutoID-Merkmale auf dem Logistikelement – beispielsweise einem Förderer – und der Smart-Maintenance-App ließen sich die dazugehörigen Informationen erzeugen. Das können Stromlaufpläne, Wartungsanleitungen oder Steckerbelegungen sein. Der Service-Mitarbeiter visiert dazu am Ort des Geschehens das Objekt mit seinem Mobilgerät an. Die erforderlichen Daten werden in das Livebild der Gerätekamera eingeblendet. „Der Techniker betrachtet das fehlerhafte Teil und kann sofort alle zugehörigen Handbücher oder Warenbestände abrufen“, erklärt Dr. Andreas Werner. Jeder Arbeitsschritt wird angezeigt. Bei sehr komplexen Prozessen könnte er mit Hilfe der Datenbrille einen Kollegen anrufen und gemeinsam mit ihm via Live-Stream das Problem lösen. Gleichzeitig könnte er die Messwerte aufzeichnen und in Echtzeit auf das Back-End-System übertragen. Schließlich lässt sich per Videoaufzeichnungen und Fotos aufzeigen, ob der Auftrag vorschriftsgemäß und unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften ausgeführt wurde.

Datenbrille, Tablet oder Handy?
„Bei der Implementierung dieser tragbaren Computersysteme – oder auch Wearable Computer genannt – in die Intralogistik sind Aspekte wie Informationssicherheit, ergonomische User Interfaces und geeignete IT-Strukturen zu berücksichtigen“, erläutert Dr. Andreas Werner. Das Ziel ist, eine nachhaltige Wertschöpfung für Unternehmen und Kunden zu sichern. Doch welches mobile Endgerät ist am effizientesten? Zum Einsatz kommen kann die App zum Beispiel auf Smartphones und Tablets. Diese bieten Vorteile wie hohe Rechenleistungen. Damit lässt sich die enorme Masse an Daten, die bei den Service-Arbeiten erforderlich ist, sicher bewältigen. Ihre Schnittstellen sind standardisiert und sie haben einen direkten Zugang zum Internet. Außerdem lassen sie sich intuitiv und einfach bedienen. Ein großer Vorteil ist: Diese Geräte sind im Arbeitsleben akzeptierte Technologien, weil sie auch aus dem Privatleben nicht mehr wegzudenken sind. Smartwatches dagegen weisen eine niedrige Rechenleistung auf, Schnittstellen sind zum Teil herstellerspezifisch und der Anwender ist auf Zusatzgeräte angewiesen. Datenbrillen lassen sich ebenfalls sehr einfach bedienen und die Schnittstellen sind standardisiert. Allerdings ist die Verfügbarkeit dieser Technologie für Industrieapplikationen noch zu gering. Der Anwender ist wie bei den Smartwatches auf Zusatzgeräte angewiesen. Datenbrillen besitzen zwar viele Bedienvorteile, sie haben jedoch noch nicht den Reifegrad, der bereits heute eine industrielle Nutzung ermöglichen würde.

Smarte Instandhaltung am Singapore Airport
„Tablets sind bereits auf mehreren Flughäfen, die Gepäckabfertigungssysteme der BEUMER Group betreiben, erfolgreich im Einsatz“, beschreibt Dr. Andreas Werner. Dazu gehört auch der Singapore Changi Airport. Als Hauptluftfahrt-Drehkreuz für Südostasien ist dieser dafür bekannt, sehr fortschrittlich und passagierfreundlich zu sein. Das Gepäckabfertigungssystem wurde von der BEUMER Group entwickelt und integriert. Die BEUMER Group ist ausschließlich dafür verantwortlich, einen reibungslosen Betrieb, eine optimale Instandhaltung und somit die Langzeitauslegung der Gepäckabfertigungssysteme sicherzustellen. Darum kümmern sich 121 Mitarbeiter des Customer Support. Sie sind rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche am Gepäckleitstand im Einsatz und sind auch für die vorbeugende Wartung zuständig, damit die Anlage ununterbrochen zur Verfügung steht und bestmöglich funktioniert.

„Mit den Tablets kann das Instandhaltungspersonal sich von jedem Ort auf einzelne Komponenten der Anlagensteuerung aufschalten und so zum Beispiel Zustände überprüfen oder Änderungen vornehmen“, sagt Dr. Andreas Werner. Mit der integrierten Kamera können die BEUMER Group Mitarbeiter Barcodes von Bauteilen einscannen und weitere Daten, wie etwa Instandhaltungsprotokolle, einsehen. Wartungen und Reparaturen sind wesentlich schneller durchgeführt, die Anlagen stehen weniger still. Das sorgt für einen zuverlässigen Betrieb und senkt die Kosten.

Aktuell führen die Entwickler am Flughafen eine Innovationsstudie mit Datenbrillen durch. Dabei erhält der Mitarbeiter auf seinem tragbaren Gerät Informationen zum Anlagenlayout in 2D, eine Fehlerhistorie, gerätespezifische Informationen – und er hat einen VoIP-Zugang zum Support. Auf Bedienungs- und Wartungsanleitungen kann er einfach und schnell zugreifen. Damit steht ihm alles Wichtige zur Verfügung, das er zur Fehlerbehebung benötigt. Das Gerät lässt sich zudem über Bluetooth an das Smartphone anbinden.

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BEUMER Group wins contract for the Inter-terminal passage between the North Terminal Complex and the South Terminal Complex of Sheremetyevo Airport, Russia
Beckum, 09. März 2016

BEUMER Group - a leading global supplier of automated baggage handling systems – has been awarded a contract for the design, fabrication, delivery, assembly, commissioning and implementation of the automated baggage transportation system for the Inter-terminal passage between the North Terminal Complex and the South Terminal Complex of Sheremetyevo Airport, Russia.

Sheremetyevo is Russia’s largest airport, operating international and domestic flights to more than 200 destinations with more than 31 million passengers in 2015. As part of the Airport’s Master Plan up to 2030, the development of the North Terminal Complex with the capacity to handle 40 million passengers per year is one of the strategic directions of Sheremetyevo airport.

The North and South Terminal Complex will feature almost 2km of new underground tunnels connecting the southern and northern airport areas. These tunnels will be equipped with a BEUMER autover® independent baggage carrier system and provide the capacity to handle future growth in passengers. In addition to this the tunnels and BEUMER autover® system will provide short connection times for passengers and baggage.

“The development project for the North Terminal Complex at Sheremetyevo Airport represents a large-scale and unique project for Russian civil aviation,” explains Evgeny Tumel, Deputy General Director, Chief Engineer of Sheremetyevo Airport. “The underground terminal-to-terminal tunnels under active runways will be the first of their kind in Russia. It will help establish Sheremetyevo as a major hub and will raise Moscow’s transit, tourist and business potential.”

The baggage handling system will integrate a 4.8km BEUMER autover® system and include 187 autoca® intelligent destination coded vehicles (DCVs). The system will support a capacity of 900 bags per hour in each direction. As the BEUMER autover® rail has no moving parts it virtually eliminates the difficult task of carrying out maintenance in very long tunnels.

“By choosing the BEUMER autover® system, Sheremetyevo will keep baggage connection time between terminals to a minimum whilst allowing each item of baggage to be properly processed and allocated to the correct make-up position,” explains Vladislav Dementiev, General Director, BEUMER Russia.

Installation of the BEUMER autover® system is scheduled to start in February 2017.

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Crisplant offers virtual-reality tour of the latest baggage handling technology at Passenger Terminal Expo 2016, Cologne
Aarhus, 08. März 2016

Crisplant – part of the BEUMER Group and a leading global supplier of automated baggage handling systems – invites delegates at Passenger Terminal Expo 2016 to experience a virtual-reality tour of an advanced CrisBag® tote-based baggage handling system. In addition, delegates will be invited to participate in a hands-on demonstration of a Video Coding System to optimise the baggage handling process for no-read labels on transfer baggage. Delegates will also be able to meet the experts behind BEUMER Group’s recent Whitepaper on IATA Resolution 753.

“These are very dynamic times for the airport industry,” states Klaus Schäfer, Managing Director, Crisplant. “The new IATA Resolution 753 requires all IATA airports to work with their partner airlines and ground handling companies in assessing possible upgrades in order to comply with this new regulation. As the Crisplant Whitepaper explains, if an upgrade is required, this can also be seen as an opportunity for all stakeholders to drive down costs by accessing the new levels of efficiency offered by modern baggage handling equipment and controls.”

The virtual-reality tour of a CrisBag® tote-based baggage handling system will show why many airports consider this the system of the future. By use of the latest Oculus Rift technology viewers Crisplant has created a virtual reality experience of being "inside the system" to experience first-hand the power of a high-speed baggage handling system.

The hands-on demonstration of the new software controls for Video Coding which has been added to its Airport Software Suite will show how, by adding cameras and introducing a Video Coding System (VCS) into the BHS, the bag does not have to be diverted to an MES as an image of the tag is sent via the VCS to an operator who encodes the information remotely at a workstation or via a tablet.

Delegates will also have the opportunity to meet the experts responsible for Crisplant’s Whitepaper on the IATA Resolution 753. This will allow them to discuss their own airport’s strategy for compliance to IATA Resolution 753 and explore how compliance can be used as part of a cost-down process.

Crisplant will be in Hall: 10.1, Stand: 7035, at Passenger Terminal Expo 2016, Cologne, Germany, from 15th to 17th March 2016.

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Die Lösungsanbieter
Beckum, 08. März 2016

CeMAT 2016: BEUMER präsentiert sich auf der Weltleitmesse als Systemanbieter für Sortier- und Verteiltechnik sowie für Abfüll-, Palettier- und Verpackungslösungen

Die BEUMER Group zeigt auf der CeMAT (31. Mai bis 3. Juni, Hannover) nicht nur ihre hohe Kompetenz als Lösungsanbieter in der Sortier- und Verteiltechnik, sondern auch für ganzheitliche Verpackungs- und Intralogistik-Systeme. BEUMER liefert zu den hocheffizienten Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen  die passenden Komponenten, um die Materialflüsse branchenspezifisch zu realisieren. Der Kunde erhält alles aus einer Hand – inklusive der Software.

Als Systemintegrator liefert BEUMER komplette Verpackungslinien. Zum Programm gehört zum Beispiel die innovative Form-Fill-Seal-Anlage (FFS-Anlage) BEUMER embapac, die insbesondere in der Chemiebranche zum Einsatz kommt. Mit dem BEUMER fillpac erhalten Anwender eine Abfüllmaschine, mit der sich verschiedene Materialien – insbesondere aus der Baustoffindustrie – von sehr feiner bis sehr grober Struktur abfüllen lassen. Um die abgefüllten Säcke auf Paletten zu stapeln, erhalten Anwender die leistungsstarken Lagenpalettierer BEUMER paletpac. Diese sind je nach Produktanforderung mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet. Mit den bewährten Hochleistungs-Verpackungsanlagen der Serie BEUMER stretch hood lassen sich die palettierten Waren mit einer Stretchfolie effizient sichern. Auf dem Messestand in Hannover präsentiert BEUMER den Besuchern diese Anlage in Aktion – mit neuen innovativen Features.

BEUMER realisiert mit dem Geschäftsfeld Palettier- und Verpackungssysteme branchenspezifische Anwendungen, mit denen der Anbieter die Verpackungslinien zu kompletten Intralogistik-Systemen erweitert. Dazu stattet er die Linien mit standardisierten Komponenten wie Fördertechnik oder fahrzeugbasierten Systemen , verschiedenen Handlinglösungen und Manipulatoren wie Roboter, Puffer- und Lagermodule sowie der passenden Software aus. Der Kunde erhält das komplette Intralogistik-System aus einer Hand und hat nur einen und dazu zuverlässigen und kompetenten Ansprechpartner. BEUMER präsentiert sich damit auf der CeMAT als Problemlöser für ganz unterschiedliche Industrien.

Effizient sortiert und verteilt
In Zeiten des E-Commerce werden effiziente Materialflüsse immer wichtiger. Denn bei dem stetig wachsenden Online-Handel hat das Lieferversprechen des Anbieters einen hohen Stellenwert. Die BEUMER Group unterstützt Versandhändler und -dienstleister mit Kompetenz sowie mit leistungsstarker Sortier- und Fördertechnik. Dazu präsentiert BEUMER auf dem Messestand  Modelle unterschiedlicher Lösungen – wie dem E-Tray-Sorter. Die Energieübertragung dieser Standardanlage erfolgt berührungslos auf induktiver Basis. Verfügbar ist er mit motorisch angetriebenen Kippelementen und in den Baugrößen BS 25 und BS 55. Das Kippelement ermöglicht durch die integrierte Weichenfunktion ein zweidimensional  geführtes Ausschleusen der Stückgüter nach beiden Seiten der Anlage. Weil die Kippbewegung unabhängig von der Sortergeschwindigkeit ist, läuft die Anlage deutlich schneller als vergleichbare Sorter.

Dazu kommt ein Modell des BEUMER Belt Tray Sorters. Diesen kann der Anbieter je nach Anwendung mit verschiedenen Modulen und Funktionen ausstatten. Mit berührungsloser Energieübertragung und Linearmotorantrieb sortiert er Güter und fördert sie schonend und sicher in die richtige Endstelle, unabhängig von Größe, Form oder Oberflächenbeschaffenheit. Die Modulbauweise ermöglicht es, die Anlage den Gebäudeverhältnissen ideal anzupassen – und das ohne Leistungseinschränkungen. Ein weiteres Modell zeigt den Hochgeschwindigkeits-Loop-Sorter Crisplant LS-4000, der in Post- oder Distributionszentren zum Einsatz kommt. Mit den Quergurt- und Kippschalen-Sortern lassen sich Güter schnell und schonend handhaben.

Semiautomatische Entladevorrichtung
Um die Leistung in bestehenden Logistikzentren zu erhöhen, bietet sich eine maschinenunterstützte Pulkentladung von Wechselbrücken statt einer manuellen Entladung an. Dadurch ist ein deutlich höherer Tor-Durchsatz möglich. BEUMER hat dazu die erste Generation einer semiautomatisch arbeitenden Maschine, den BEUMER Parcel Picker, auf den Markt gebracht und präsentiert diesen auf der CeMAT. Die Entladevorrichtung entlastet Mitarbeiter von körperlich schwerer Arbeit und erhöht gleichzeitig die Produktivität. Das Personal in Post- und KEP-Unternehmen kann damit unterschiedlich große und schwere Pakete, Päckchen und Versandeinheiten mit hoher Leistung aus Wechselbrücken und Trailern entladen. Bei einem durchschnittlichen Paketspektrum und einem an der Anlage geübten Bediener sind Durchsätze von mehr als 2.500 Packstücke pro Stunde möglich.

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