Presse-
meldungen

Die BEUMER Group gehört zu den „Wirtschaftsmachern“
Beckum, 15. April 2019

BEUMER Group unterstützt Kampagne „Logistikhelden“:

Das Ansehen der Logistik in der Öffentlichkeit ist nach Ansicht vieler Branchenvertreter verbesserungswürdig. Um die Leistungen und vielfältigen Tätigkeiten insbesondere bei Schulabgängern und Arbeitssuchenden bekannt zu machen, startet im Juni 2019 erstmals eine übergreifende Imagekampagne der Logistik. Mit dabei ist die BEUMER Group. Der Systemanbieter gehört zu den Unterstützern dieser Aktion.

Die Imagekampagne der „Logistikhelden“ startet im Juni 2019 bundesweit. Sie richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger und Arbeitssuchende und will das Ansehen des drittgrößten deutschen Wirtschaftsbereichs in der Öffentlichkeit verbessern. Die Idee: An einer konzertierten Aktion beteiligen sich möglichst viele logistiknahe Verbände, Vereine, Medien und Unternehmen, die damit gemeinsam ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit schaffen. In der neu gegründeten Initiative „Die Wirtschaftsmacher“, die als Absender der Imagekampagne fungiert, bündeln Interessenvertretungen, Logistikdienstleister sowie Industrie und Handel gezielt ihre Kräfte und erreichen gemeinsam mehr Sichtbarkeit und Reichweite als jeder für sich allein.

Das Konzept überzeugte auch die BEUMER Group. Das Unternehmen nimmt in seiner Branche eine Spitzenposition auf dem Weltmarkt ein und hat sich mit zukunftsweisenden Anlagen und Systemen für die Intralogistik in der Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie mit Sortier- und Verteilanlagen international einen sehr guten Namen erarbeitet. „Mit dieser Imagekampagne möchten wir den Herausforderungen durch den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel souverän begegnen“, sagt Burkhard Paul Pieper, Personalleiter bei der BEUMER Group. „Außerdem ist dies eine sehr gute Gelegenheit, uns am Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitergeber zu präsentieren.“

Herzstück der Kampagne sind „Logistikhelden“, die als sympathische und glaubwürdige Botschafter für die Leistungsfähigkeit und Professionalität aller logistischen Handlungsfelder insgesamt stehen. Es sind Menschen aus der Logistikpraxis in unterschiedlichen Unternehmen, die spannende Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag erzählen. Auf Plakaten, in Anzeigen, im Internet und auf den gängigen Social-Media-Kanälen sowie Videoportalen präsentieren die Logistikhelden „starke Fakten“ wie die jährliche Kilometerleistung eines Berufskraftfahrers oder die Zahl der gelieferten Pakete im Rahmen humanitärer Logistik. Die Motive besitzen dank authentischer Bildsprache und starker Farbgebung einen hohen Wiedererkennungswert.

Entstanden ist die Idee zur Kampagne im Themenkreis „Image der Logistik“ der BVL (Bundesvereinigung Logistik e.V.), in dem sich auch die BEUMER Group engagiert. Derzeit entwickeln spezialisierte Agenturen konkrete Pläne für die Kampagne.

Frauke Heistermann, Sprecherin der Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ und Mitglied im BVL-Vorstand, ist optimistisch, dass genügend Unterstützer zusammenkommen, um die Kampagne zum Erfolg zu führen: „Unser Ziel ist es, das Image der Logistik langfristig zu verbessern. Dabei sind wir auf einem guten Weg. Rund 75 Unternehmen, Institutionen, Verbände und Medienpartner zählen bereits zu den Unterstützern. Wir freuen uns über jeden weiteren ‚Wirtschaftsmacher‘.“

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BEUMER Group’s tote-based baggage handling solution the preferred choice for Kuwait City’s iconic Terminal 2 international airport project
Aarhus, 09. April 2019

Kuwait International Airport has opted for a tote-based baggage handling system for its iconic new Terminal 2 airport project, which brings together the best of contemporary design and technology. Once operational, it will bring Kuwait to the forefront of global aviation.

The BEUMER Group, a leading global supplier of automated baggage handling systems (BHS), is providing the bespoke BHS based on its technology range. Designed specifically to meet the various demands of the new hub, which includes fast transfer times, the new system will incorporate industry-leading technology such as in-tote hold baggage screening (HBS) and an 1800-position early baggage storage (EBS) CrisStore® function.

The new terminal’s state-of-the-art BHS with the CrisBag® system, will overcome various challenges through the use of BEUMER Group’s advanced high and low-level control system, which will be key to ensuring a flexible and reliable performance when handling major baggage flows.

Explaining Kuwait’s decision to build one of the world’s most innovative and advanced airports, Sheikh Salman Sabah Salem al-Humoud al-Sabah, Kuwait’s Directorate General of Civil Aviation (DGCA), says that the new USD 12 billion mega-hub will meet the rapid growth in air traffic in the region.

In a statement released last year at the Kuwait Investment Forum, he predicted, "Kuwait will witness a rapid growth in passenger and cargo movements in the coming 20 years. To keep pace with this growth, the DGCA has also revamped the existing airport through a number of projects, such as the construction of the new passenger Terminal 2.”

Given Kuwait Airport’s strategic location, the new airport, which is scheduled to be completed by 2022, is expected to serve as the region’s leading hub for traffic flowing between Africa, Europe, Asia, the Americas and the Middle East.

The new passenger terminal will have the capacity to handle 25 million passengers per year and accommodate all aircraft types through 51 gates and stands. Kuwait airport has contracted the BEUMER Group’s Middle East Customer Support Team to provide ongoing residential maintenance functions, with BEUMER Group specialists responsible for all day to day functions of the CrisBag® operation.

Klaus Toftgaard, CEO of BEUMER Group Middle East, applauds this decision, pointing out that this is by far and away the best strategy for the owner of a technologically-advanced BHS to ensure optimum efficiency. He stresses “this is now the solution being adopted by leading global airports, since it draws upon the in-depth knowledge of the system’s designer and builder to ensure that the system will continue to run smoothly, even in the most challenging environments.”

The Ministry of Public Works Kuwait is leading this prestigious project with Foster and Partners in association with Gulf Consult as the designers and Limak Insaat as the main contractor.

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„Made in Germany – Made by Vielfalt“
Beckum, 02. April 2019

BEUMER Group: Familienunternehmen setzen gemeinsam ein Zeichen zur Förderung von Toleranz und Weltoffenheit

Insgesamt 50 Unternehmen sprechen sich unter dem Motto „Made in Germany – Made by Vielfalt“ für mehr Toleranz und Weltoffenheit aus. Mit dabei ist auch die BEUMER Group.Die gemeinsame Kommunikationsmaßnahme wird im März 2019 umgesetzt. Sie umfasst die Veröffentlichung einer Anzeige in ausgewählten Printmedien sowie auf Plakatflächen in 15 Städten Deutschlands.

Ein eindeutiges Zeichen für mehr Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit setzen – das ist das Ziel der gemeinsamen Initiative. Im Mittelpunkt steht eine Anzeige mit dem Leitmotiv „Made in Germany – Made by Vielfalt“. Der darunter stehende Anzeigentext verdeutlicht die Haltung der teilnehmenden Unternehmen: Nicht die Herkunft der Menschen ist entscheidend, sondern ein friedvolles und tolerantes Miteinander. Auf diese Weise beziehen die Unternehmen Stellung und positionieren sich eindeutig gegen Fremdenfeindlichkeit. „Als Familienunternehmen tragen wir Verantwortung für unsere Mitarbeiter und die Gesellschaft“, sagt Dr. Christoph Beumer, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der BEUMER Group. „Deshalb bekennen wir uns durch die Teilnahme an der Initiative zu einer offenen Kultur und möchten ein Zeichen zur Förderung von Toleranz und Weltoffenheit setzen.“ Dr. Beumer führt das Familienunternehmen seit dem Jahr 2000 in der dritten Generation.

Entstanden ist die Idee auf Initiative von Dr. Timm Mittelsten Scheid, Gesellschafter bei Vorwerk sowie Mitglied der Vorwerk Unternehmerfamilie. „Das Thema beschäftigt mich persönlich sehr. Ich finde es wichtig, dass auch die Wirtschaft in Zeiten dieser gesellschaftspolitischen Debatten ein Zeichen setzt“, erläutert er sein Engagement. „Daher freut es mich umso mehr, mit der Idee auf so viel positive Resonanz im Kreise der Familienunternehmen gestoßen zu sein.“

Die Anzeige wird seit dem 26. März veröffentlicht. Sie erscheint unter anderem in ausgewählten Tageszeitungen wie Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, WELT, in Publikationen der Funke Mediengruppe sowie in weiteren Veröffentlichungen wie Bunte, Focus und Cicero. Darüber hinaus wird die Anzeige auf verschiedenen Plakatflächen in den zehn größten Städten Deutschlands zu sehen sein, wie Hannover, Lübeck, Bielefeld und Mannheim.

Eine Auflistung der beteiligten Unternehmen in alphabetischer Reihenfolge: ACEG, B. Braun, Baerlocher, Bahlsen, Berner Group, Beumer Group, Boehringer Ingelheim, BPW Bergische Achsen KG, Brose, Claas, Deichmann, Dräger, emz, fritz-kola, Funke Mediengruppe, Giesecke+Devrient, Gira, Hansa-Flex, Henkel, Hipp, Horsch, Hubert Burda Media, Jägermeister, Kienbaum, Klett, Kostal, Krone, Lemken, Lindner, Marquard & Bahls, Messer Group, Metzler, Murtfeldt, Nolte Küchen, ODDO BHF, Oetker-Gruppe, Otto Group, Röchling, Sartorius, Sennheiser, SMS group, Stihl, Ströer, Südvers, Trigema, Vaillant, Vorwerk, Werksviertel Mitte, Wörwag, Würth.

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BEUMER Group’s baggage handling system plays important role in the smooth running of Singapore Changi Airport’s baggage operations
Aarhus, 26. März 2019

Changi Airport Group’s (CAG) recently released 2018 performance figures make for impressive reading. The multi-award-winning airport is now handling more than 65 million passenger movements annually.

Behind the scenes, BEUMER Group’s BHS plays a key role in ensuring the overall smooth handling of passengers’ baggage.

"Changi Airport first put its trust in our baggage handling technology in 1998,” says BEUMER Group Managing Director, Klaus Schäfer. He explains that the airport has deployed BEUMER’s baggage handling system in Terminals 2, 3 and 4, and over the years, has also extended the relationship by having BEUMER undertake year-round operational and maintenance support of the BHS as part of the overall care package.

The confidence placed in BEUMER’s technology by CAG has paid off.

Significantly, the company continues to deliver industry leading BHS reliability using the same number of personnel as when the contract first started in 2001. Furthermore, they have put in some truly noteworthy performances.

While the number of bags handled across the whole airport doubled in the last five years, the number of staff employed by BEUMER remained the same. With an average increase of 26,000 bags processed each day, BEUMER’s expertise ensured that the BHS could handle the rising demand on capacity and continued to run smoothly.

BEUMER Customer Support Director, Finn Laugesen, is in no doubt as to why Changi Airport’s BHS can operate so reliably, "We build long term relationships with our customers, so we genuinely understand their needs and are thus able to deliver the required performance. As a direct result of customer understanding, we have demonstrated that peak loads on the system don’t require extra staff. Instead, by combining meticulous planning and rigorous on-going system checks we are able to avoid any surprises.”

He adds that in terms of passenger satisfaction, Changi Airport continues to receive awards.

CAG's Vice President for BHS, Ng Hoe Seng also acknowledges the success of the BHS relies on the strength of the operational relationship between the two companies, " The BEUMER Group has invested time and effort to understand our requirements. They play an important part in our operational ready acceptance tests, most recently at Terminal 4, where the new BHS began operations successfully and on-time, after extensive testing prior to the opening. This included BEUMER Group processing over a million bags in addition to the training of all ground personnel".

The original contract was followed by the installation of a CrisBag system in Terminal 3 which undertakes dual baggage sorting and inter-terminal transfer baggage, linking to Terminals 1, 2 and 3.

Terminal 4, also benefits from the BEUMER Group technology, having its own dedicated CrisBag tote-based system.

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Die Lehrjahre sind vorbei
Beckum, 18. März 2019

14 Jugendliche schließen ihre Ausbildung bei BEUMER erfolgreich ab:

Insgesamt 14 Auszubildende der BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG haben im vergangenen Monat ihre Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen erfolgreich abgeschlossen. Im Namen der Geschäftsführung und Mitarbeitern gratulierte Wolfgang Hoss, kaufmännischer Leiter, den neuen Fachkräften zu ihren guten Leistungen.

Ausgebildet zum Konstruktionsmechaniker sind nun Julia Niehaus, Franziska Recker, Alexander Ahrens, Marvin Frick, Marco Stripper, Max Thoß und Janik Welz. Zu den frisch gebackenen Industriemechanikern gehören Helena Schäfer, Janik Ahlmann, Henrik Steltig und Julian Nuphaus. Stefanie Borchers und Natalie Risse haben ihre Ausbildung zur Industriekauffrau, Jan Baum zum Industriekauffmann absolviert.

Besondere Anerkennung durch BEUMER und die IHK erfuhren Natalie Risse und Janik Ahlmann, die ihre Prüfung mit der Note „sehr gut“ ablegen konnten. BEUMER hat allen Auszubildenden ein Arbeitsverhältnis angeboten.

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Die Verpackung stimmt
Beckum, 05. März 2019

BEUMER Group liefert komplette und auf Kunden abgestimmte Verpackungslinien aus einer Hand:

Ob Zementindustrie, Bauindustrie und chemische Industrie, Konsumgütermarkt oder Logistikbranche – als Komplettanbieter liefert die BEUMER Group Verpackungslinien, die auf die Anwender und deren Besonderheiten abgestimmt sind sowie ergänzende Intralogistik-Lösungen aus einer Hand. Dazu ist die Produktpalette umfassend und modular aufgebaut. Zu den Kunden gehört unter anderem die dm-drogerie markt GmbH & Co. KG mit ihrem Logistikzentrum in Weilerswist bei Köln.

Installiert die BEUMER Group Verpackungslinien in der (petro-)chemischen Industrie, kann das so aussehen: Schüttgüter aus der chemischen Industrie gelangen vom Silo über eine Förderstrecke zur Form-Fill-Seal-Anlage BEUMER fillpac FFS. Die hocheffiziente Abfüllmaschine formt einen Sack aus einer vorgefertigten PE-Schlauchfolie und füllt ihn mit den technischen Kunststoffen des Kunden wie PE, PP, PA oder PS-Granulaten. Zuverlässig, schonend und nachhaltig abfüllen lassen sich auch Salze oder Düngemittel. Die Säcke werden vor dem Füllvorgang gewogen. Dazu ist der BEUMER fillpac FFS mit einer eichfähigen elektronischen Wägeeinrichtung ausgestattet. Diese stellt sicher, dass die Anlage die Säcke stets mit der gleichen Menge innerhalb der vorgegebenen Toleranzen füllt. Das System verschweißt anschließend die bis zu 25 Kilogramm schweren Säcke. In der Stunde können 2.600 Säcke bearbeitet werden.

Um Schüttgüter – insbesondere Zement und Baustoffe, aber auch andere Produkte – effizient in Papiersäcke zu füllen, hat der Systemanbieter den BEUMER fillpac R im Programm. Diese Anlagen arbeiten zuverlässig, schonend, nachhaltig und mit dem geforderten Durchsatz. Auch diese Baureihe ist mit einer speziellen Wägeeinrichtung ausgestattet. Je nach Anforderung und Materialeigenschaften wie Schüttgewicht, Korngröße, Materialdichte oder Fließverhalten bietet die BEUMER Group den BEUMER fillpac R als Luft- oder als Turbinen-Abfüllmaschine an. Luft-Abfüllmaschinen eignen sich, um rieselfähige und grobkörnige Produkte mit Partikelgrößen bis zehn Millimeter abzufüllen – das Turbinenverfahren ist vorwiegend für freifließende, feinkörnige Produkte wie Zement oder Gips geeignet. Ausstatten lässt sich die Anlage mit dem Sackaufstecker BEUMER bag placer und dem Sackbündelmagazin für eine noch effizientere Abfüllung.

Ordentlich und stabil auf die Palette

Die abgefüllten Säcke aus unterschiedlichen Materialien wie Papier, PE oder PP in verschiedenen Größen und Gewichten und unterschiedlichen Ausführungen (Ventilflach- oder Ventilbodensäcke) müssen anschließend stabil und exakt auf Paletten gestapelt werden. Hierfür hat der Systemanbieter den BEUMER paletpac im Programm. Dieser lässt sich auf Grund des modularen Aufbaus schnell montieren, ist für die Wartung gut zugänglich, intuitiv zu bedienen und flexibel an verschiedene Packmuster anpassbar. Je nach Produktanforderung kann der BEUMER paletpac mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung für sehr schonende, schnelle und genaue Positionierung der Säcke ausgestattet werden. Für die Palettierung von Kartons, Kisten, Kanistern oder Trays bietet die BEUMER Group den BEUMER robotpac an. Dieser platzsparende Knickarmroboter löst vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient. Für jedes Packgut erhält der Kunde ein passendes Greifsystem, das er für verschiedene Produkte flexibel und automatisch auswechseln kann.

Drogerie-Produkte bei dm sicher verpackt

Herzstück der Verpackungslinien ist die Hochleistungs-Verpackungsanlage BEUMER stretch hood. Diese überzieht die mit verschiedenen Produkten chaotisch palettierten Wareneinheiten mit einer hochdehnbaren Stretchhaube. Zum Beispiel abgefüllte und palettierte Säcke, aber auch Waschmittelkartons, Farbeimer oder Fässer, die auf Paletten gestapelt sind. Die Ware ist so beim Umschlag und bei einer Außenlagerung sicher vor Umwelteinflüssen, wie Sonne, Schmutz und Nässe geschützt. Dies ist wichtig, denn die Betreiber müssen die Waren sicher und in einwandfreiem Zustand zu den Abnehmern transportieren – wie die der dm-drogerie markt GmbH & Co. KG.

Die Drogeriemarkt-Kette hat eigene Verteilzentren im badischen Waghäusel und in Weilerswist bei Köln. Hier stellen die Mitarbeiter Kartonware für die Filialen zusammen. In Weilerswist kommt zusätzlich das sogenannte Kleinteileverteilzentrum hinzu. Hier werden kleine und einzelne Produkte, die sich auf Paletten nicht sicher unterbringen lassen, in Behälter und Kartons verpackt, anschließend kommissioniert, palettiert und verschickt. Die Verteilzentren in Waghäusel und Weilerswist distribuieren insgesamt ein Sortiment von 12.800 Artikeln.

Sicherer Schutz der Paletten

In Weilerswist kommen täglich bis zu 3.000 Paletten mit Waren an. Mitarbeiter erfassen und kontrollieren diese. Über eine Förderstrecke gelangen sie für die Zwischenlagerung in zwei vollautomatische Hochregallager. Auf Hängebahnen und fahrerlosen Transportsystemen fahren leere Paletten die 42 Gänge ab. Ein Lichtsignal zeigt an, welches Produkt in welcher Anzahl auf die jeweilige Palette kommt. Damit die Ware im einwandfreien Zustand zu den dm-Märkten gelangt, muss sie sicher und geschützt transportiert werden. Deshalb sind hohe Anforderungen an die Verpackungsanlagen gestellt. Im Einsatz sind zwei Hochleistungs-Maschinen der Baureihe BEUMER stretch hood. In der Stunde verpacken sie je 90 Paletten, sind aber für 100 Paletten ausgelegt. Über Lkw erhalten die Filialen ihre Waren rund 72 Stunden nach der Bestellung.

In der Farbe flexibel

Die Anlagen laufen einwandfrei. Die glatte Oberfläche der Folienhaube erhöht die Sichtbarkeit der palettierten Ware und der BEUMER stretch hood bietet eine wesentlich höhere Verfügbarkeit im Vergleich zu Wickelstretchern – dazu kommt: Sie sind bunter als andere Verpackungsmaschinen. Denn auf Wunsch von dm wurden sie in mehreren Farben lackiert. Damit passen sie in das stimmige Farbkonzept des gesamten Verteilzentrums: Gelb, Orange, Grün, Blau und Violett – diese Grundfarben ziehen sich durch die gesamte Gestaltung. Verantwortlich für das ungewöhnliche Design ist STOLLSTEINERart&business. Das Konzept dahinter: Die Farben signalisieren den Mitarbeitern, dass alle Arbeitsschritte ineinandergreifen.

Wie eine zweite Haut

Eine andere Lösung, Säcke vor Umwelteinflüssen zu schützen, ist das BEUMER bag-in-bag: Diese Anlage verpackt einzelne oder mehrere abgefüllte Papiersäcke schnell und zuverlässig mit einer wetterbeständigen Kunststofffolie. So ist ihr Inhalt bei Lagerung und Transport vor Nässe, Staub oder Insektenbefall geschützt.

Alle Anlagen einer Linie stattet der Systemanbieter zudem mit dem gleichen Human Machine Interface (HMI) aus. Mit diesem Bediengerät erhält der Mitarbeiter ein leicht verständliches und intuitives Interaktionskonzept, mit dem sich die Arbeitsabläufe effizient gestalten lassen.

Am Ende dieser Verpackungslinie geht es noch weiter: Mit Systemlösungen der BEUMER Group können die Vollpaletten oder auch einzelne Säcke zur Einlagerung in einem angeschlossenen Lager oder direkt zur Ladefläche der Lkw weitergeleitet werden. Bei den Bestandteilen handelt es sich im Wesentlichen um Transporttechnologien wie Förderer oder fahrzeugbasierte Systeme. Dazu kommen verschiedene Handhabungslösungen und Manipulatoren wie Roboter, Puffer- und Lagermodule. Die BEUMER Group greift dabei immer auf einen Systembaukasten zu. Damit sind die Lösungen jederzeit erweiterbar und können mit den Anforderungen des Kunden mitwachsen.

Software aus dem Baukasten

Um bestmögliche Ergebnisse zu erhalten und eine durchgängige Material- und Datenverfolgung sicherzustellen, müssen die Abfüll-, Palettier-, Verpackungsanlagen und die weiteren Systemkomponenten optimal aufeinander abgestimmt sein. Dazu hat die BEUMER Group die modular aufgebaute BG Software Suite als übergeordnetes Rechensystem entwickelt. Sie kann individuell an die jeweiligen Aufgaben angepasst werden. Ohne Probleme lassen sich auch Produkte von Drittanbietern integrieren. Der Anwender kann diese Lösung bei Bedarf jederzeit erweitern und damit seine Materialflüsse optimieren. Prozessdaten oder Reporte zeigt die programmübergreifende Benutzeroberfläche BG Fusion an. Hierüber werden alle verfügbaren Daten abrufbar – ohne zwischen verschiedenen Applikationen wechseln zu müssen.

Mit dem Modul BEUMER Group Warehouse Control System lässt sich die Software Suite per Netzwerk an das Lagerverwaltungssystem oder die ERP-Lösung des Kunden anbinden. Der Komplettanbieter stellt für den Anwender so die Kommunikation der verschiedenen Steuerungsebenen untereinander sicher. Damit ist die BEUMER Group nicht nur in der Lage, die einzelnen Anlagen intelligent zu verknüpfen, sondern diese auch in bestehende Prozessleit- oder Warenwirtschaftssysteme des Kunden zu integrieren.

Online jederzeit die Kontrolle

Neu hat die BEUMER Group die BEUMER Overall Operation Monitoring App entwickelt. Mit dieser Anwendung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets hat der Anwender oder auch das Management stets den Überblick über alle relevanten Kennzahlen der kompletten Verpackungslinie oder einzelner Anlagen. Die App zeigt den Status quo von Verfügbarkeit, Leistungs- und Qualitätsgrad sowie den Energie- und Druckluftverbrauch an. Ein effizienter Betrieb ist somit jederzeit sichergestellt. Kunden können das Programm an ihre spezifischen Anforderungen anpassen. Damit sie ihre Wertschöpfungsketten besser organisieren und steuern können, besteht das Ziel darin, alle beteiligten Personen, Anlagen, Maschinen und Produkte in einem dynamischen Netzwerk horizontal und vertikal zu integrieren. Mit dieser zunehmenden Vernetzung entstehen hochgradig verknüpfte Systemstrukturen – ganz im Sinne von Industrie 4.0.

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Beumer-PCL Awarded GTAA Baggage 2025 Master Agreement
Aarhus, 31. Januar 2019

Toronto, Ontario (January 31, 2019)PCL Construction, one of the largest contracting organizations in North America has, in joint venture with BEUMER Group, a global leader in baggage-handling systems, signed a master agreement with the Greater Toronto Airports Authority (GTAA) for Toronto Pearson International Airport’s​ Baggage 2025 initiative.

To accommodate growth and to improve capacity, reliability, and efficiency at the airport, the GTAA is embarking upon an ambitious upgrade to Toronto Pearson’s baggage-handling operations, with a state-of-the-art, automated system.

The master agreement includes several design-build work packages that together will revolutionize the way the airport operates, enhancing the passenger experience and ultimately moving Toronto Pearson closer toward the vision of being the best airport in the world.

“With over a century of helping our partners succeed, our company takes pride in partnering with the best,” said Dave Filipchuk, PCL president and CEO. “Having successfully delivered a number of projects at Toronto Pearson, PCL is excited to continue building our relationship by partnering with Beumer to deliver a best-in-class solution that supports the GTAA in growing Toronto Pearson’s status as an international gateway.”

The modern and fully automated approach that the Beumer-PCL team will deliver is relatively new in North America but has been more broadly implemented in Europe and Asia.

“BEUMER Group values long-term partnerships, and with this contract we are set for a journey that will last for many years with a clear aim to transform Toronto Airport's baggage handling into a leading airport hub operation,” said Dr. Christoph Beumer, chairman and CEO, BEUMER Group. “We have listened to the GTAA's plans and applied our open mind and creativity to lay out the best solution for developing the airport's baggage-handling process for the benefit of their passengers and their staff."

“As Toronto Pearson’s passenger traffic continues to see significant growth, the GTAA recognizes the importance of planning to meet the demands of a future airport that could grow to welcome over 80 million annual passengers in the next twenty years,” said Howard Eng, president and chief executive officer, GTAA. “With the innovative solutions designed by our partners at BEUMER Group and PCL Construction, the airport will be well equipped to provide efficient, resilient baggage service and ready the system for an estimated 80 million pieces of luggage per year by the mid-2030s.”

As part of the master service agreement, the GTAA will implement Beumer’s automated tote-based baggage transport and sortation system, CrisBag®, at Toronto Pearson. With this solution, each item of baggage remains in the same individually controlled tote and is 100% tracked and traceable at every stage of the baggage-handling process, which is key to complying with the Canadian Air Transport Security Authority (CATSA) requirements for US transborder clearance.

Beumer and PCL look forward to working with the GTAA and partners that include Brock Solutions, B+H Architects, Peter Sheffield & Associates, The Mitchell Partnership, and Mulvey & Banani International. Construction on the first four work packages is set to begin at the end of January, with completion scheduled for 2021.

About PCL Construction

PCL is a group of independent construction companies that carries out work across Canada, the United States, the Caribbean, and in Australia. These diverse operations in the civil infrastructure, heavy industrial, and buildings markets are supported by a strategic presence in 31 major centers. Together, these companies have an annual construction volume of $9 billion, making PCL the largest contracting organization in Canada and one of the largest in North America. Watch us build at PCL.com.

About GTAA

The Greater Toronto Airports Authority (GTAA) is the operator of Toronto Pearson International Airport. The GTAA’s vision is to make Toronto Pearson the best airport in the world. Towards this objective, the GTAA focuses on ensuring the safety and security of passengers and airport employees, enhancing the passenger experience and supporting the success of its airline partners. Toronto Pearson is Canada's largest airport and the second-busiest North American international airport.

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Steinige Wege sicher meistern
Beckum, 29. Januar 2019

BEUMER Group auf der bauma 2019:

Auf der bauma, die vom 8. bis 14. April in München stattfindet, informiert die BEUMER Group unter anderem über wirtschaftliche Transportlösungen für die Bergbauindustrie. Überlandförderer und Pipe Conveyor fördern verschiedene Rohstoffe auch über große Strecken und über oft unwegsames Gelände. In der Regel ist dies schneller, kostengünstiger und umweltschonender als der Einsatz von Lkw. Der Systemlieferant bietet zudem umfangreiche Technik für die Zement- und Baustoffindustrie und ist der einzige Anbieter, der komplette Verpackungslinien aus einer Hand liefert – von der Abfüllung über die Palettierung bis zur Transportverpackung der Palette.

Mit den Überlandförderern und dem Pipe Conveyor der BEUMER Group können Anwender aus der Bergbauindustrie unterschiedliche Schüttgüter auch über lange Strecken und über oft unwegsames Gelände transportieren. Große Steigungswinkel und enge Kurvenradien ermöglichen eine individuelle und an die jeweilige Aufgabenstellung und Topographie angepasste Streckenführung. Bei der Projektierung dieser Anlagen setzt die BEUMER Group für Planung, Durchführung und Dokumentation auf kamerabestückte Drohnen. Mit speziellen Softwarelösungen wertet der Systemanbieter die aufgenommenen Luftbilder photogrammetrisch aus, um daraus digitale Geländemodelle zu generieren.

Für Lagerplätze, ob mit oder ohne Mischbettanlagen, hat der Systemanbieter Absetzer und Brückenkratzer im Programm. Diese halden das Schüttgut auf und sorgen für einen maximalen Mischeffekt. Anwender können damit auch große Mengen unterschiedlicher Schüttgüter und Schüttgutqualitäten effizient homogenisieren und damit die Gleichmäßigkeit der eingesetzten Rohstoffe sicherstellen. Für eine effiziente Verladung liefert die BEUMER Group Schiffsbelader mit feststehenden Auslegern und ausfahrbaren Teleskopgurtförderern. Ergänzend dazu bietet die BEUMER Group Losebeladeköpfe, mit denen Schüttgüter schnell und staubfrei in Silofahrzeuge verladen werden.

Sowohl für Unternehmen aus der Zement- als auch der Baustoffindustrie zeigt die BEUMER Group wirtschaftliche Lösungen auf der Messe. In Zementwerken wird Klinker mit Temperaturen von 500 bis 800 Grad vom Ofenkühler zu den Silos transportiert. Für den effizienten Transport bietet die BEUMER Group mit ihren Gurtstahlzellenförderern robuste Lösungen an. Im Vergleich zum Zugorgan Kette ermöglicht der Gurt unter anderem eine höhere Geschwindigkeit und damit bei gleicher Leistung eine schmalere Bauweise. Somit eignen sich diese Förderer auch gut für Modernisierungen.

Geht es um die Abfüllung, Palettierung und Verpackung von Zement, bietet die BEUMER Group komplette Verpackungslinien aus einer Hand – ein klares Alleinstellungsmerkmal in dieser Branche. Der Systemanbieter hat die Abfüllmaschine BEUMER fillpac für unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Ausführungen im Programm. Das Besondere an dieser Abfülltechnik ist, dass verschiedene Materialien von sehr feiner bis sehr grober Struktur gehandhabt werden können. Dazu kommen unterschiedliche Palettierlösungen sowie eine Hochleistungs-Verpackungsanlage mit ausgefeilten Features.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Klimadiskussion nimmt der Einsatz sogenannter alternativer Brenn- und Rohstoffe (AFR – Alternative Fuels and Raw Materials) bei der energieintensiven Zementherstellung stetig zu. Die BEUMER Group bietet für Zementwerke maßgeschneiderte Systeme für die gesamte Materialflusskette – von der Annahme und dem Entladen des Lieferfahrzeugs bis zum Lagern, Beproben, Fördern und Dosieren der festen alternativen Brennstoffe.

BEUMER auf der bauma: Halle B2, Stand 413

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Der sichere Weg in die Verpackung
Beckum, 23. Januar 2019

BEUMER Group auf der POWTECH 2019:

Auf der POWTECH 2019, die vom 9. bis 11. April in Nürnberg stattfindet, zeigt die BEUMER Group in Halle 1, Stand 627 ihre Kompetenz als Systemlieferant für komplette Hochleistungs-Verpackungslinien. Für hohen Durchsatz der Linie für (petro-)chemische Produkte oder Baustoffe legt der Anbieter die Leistung der einzelnen Maschinen und Komponenten und der übergeordneten Steuerung optimal aus.

Ob für (petro-)chemische Produkte oder Baustoffe – je nach Betriebsbedingungen, Art und Weise der Handhabung und vorgesehener Verwendung kann sich das Verhalten von Pulvern und Schüttgütern komplett ändern. Das wirkt sich unter anderem auch auf das Fließverhalten aus, das einen erheblichen Einfluss auf die optimale Auslegung von Fördersystemen, Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen hat. Die BEUMER Group plant, baut und errichtet Systeme, die bis ins Detail an die branchenspezifischen Anforderungen angepasst sind.

Schüttgüter aus der Baustoffindustrie und auch andere industrielle pulverförmige Güter füllt die Abfüllmaschine BEUMER fillpac R schonend und mit dem geforderten Durchsatz in unterschiedliche Sackformate und -typen wie Ventilboden- und Ventilflachsäcke ab. Dabei kann es sich um Materialien von sehr feiner bis sehr grober Struktur handeln. Für hohen Durchsatz wird die nach dem Turbinenprinzip arbeitende Rundabfüllmaschine über das Sackbündelmagazin und den Sackaufstecker BEUMER bag placer mit Leersäcken versorgt. In der chemischen und petrochemischen Industrie kommt die hocheffiziente Form-Fill-Seal-Anlage BEUMER fillpac FFS zum Einsatz. Sie formt Säcke aus vorgefertigten PE-Schlauchfolien und befüllt diese mit dem Kundenprodukt. Der Kunde kann entsprechend seiner Anforderung eine passende Maschinenleistungsklasse aus dieser Produktfamilie auswählen.

Je nach Gebinde bietet die BEUMER Group verschiedene Palettierlösungen an. Handelt es sich um Schüttgut, liefert der Full-Liner seinen Kunden den BEUMER paletpac. Dieser kommt in Hochleistungs-Verpackungslinien zum Einsatz, in denen auch sensible und hochwertige Produkte und solche mit besonderem Fließverhalten schonend und effizient palettiert werden müssen. Je nach Produktanforderung ist er mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet, die die Säcke schnell und formstabil in die geforderte Position bringt.

In der (petro-)chemischen Industrie können die Produkte in speziellen Säcken, Fässern, Kanistern, Kartons oder Eimern abgefüllt sein. Um diese zu palettieren, liefert die BEUMER Group den platzsparenden Knickarmroboter BEUMER robotpac. Je nach Gebinde stattet der Systemlieferant diesen mit dem entsprechenden Greifwerkzeug aus, das der Kunde flexibel und automatisch auswechseln kann, falls auch andere Gebinde palettiert werden müssen. Der Gabelgreifer ist zum Beispiel für die Palettierung von Kartonagen konzipiert, der Fingergreifer speziell für Sackware. Für maximale Leistung bietet die BEUMER Group für beide Typen einen Doppelgreifer an. Dazu kommen Parallelgreifer für formstabile Gebinde, Sauggreifer für Güter mit saugfähigen, glatten Oberflächen sowie eine große Anzahl von Sondergreifern und Kombinationswerkzeugen.

Die auf Paletten akkurat gestapelten Gebinde können anschließend problemlos in die nachgelagerte Verpackungsanlage – zum Beispiel den BEUMER stretch hood – gefördert werden. Diese überzieht die palettierte Ware mit einer hochdehnbaren Stretchhaubenfolie. Die Ware ist so sowohl beim Umschlag als auch bei einer Außenlagerung sicher vor Umwelteinflüssen wie Sonne, Schmutz und Nässe geschützt.

BEUMER auf der POWTECH 2019, Halle: 1, Stand 627

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Fit für die Zukunft
Aarhus, 14. Januar 2019

Paketdienstleister Whistl UK nimmt im neuen HUB Sortieranlage der BEUMER Group in Betrieb:

Whistl UK ist der zweitgrößte Paketdienstleister in Großbritannien. Um auf diegestiegenen Online-Bestellungen der Menschen im Nordwesten Englands flexibler reagieren zu können, hat das Unternehmen die BEUMER Group beauftragt, für sein neues Hauptverteilzentrum in Bolton einen Cross Belt-Sorter zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Die Anlage zeichnet sich insbesondere durch eine äußerst ergonomische Arbeitsweise aus. Damit kann Whistl UK unterschiedlich große Packstücke effizient sortieren und sein strategisches Wachstum weiter vorantreiben.

Mit dem Cross Belt-Sorter der BEUMER Group sortiert Whistl UK künftig Päckchen und Pakete kleiner und mittlerer Größe wie Kartons, Versandtaschen oder auch Polybeutel sehr schnell. Der Paketdienstleister reagiert damit auf den boomenden Online-Handel im Nordwesten Englands. Ausschlaggebend für die Investitionsentscheidung war nicht nur die kostengünstige und damit wirtschaftliche Arbeitsweise der Anlage. Für das umweltbewusste Unternehmen spielte auch die hohe Energieeffizienz eine wichtige Rolle.

Der neue Sorter zeichnet sich unter anderem durch seine ergonomische Bedienung aus. Dazu hat die BEUMER Group die Anlage so gestaltet, dass der Mitarbeiter – äußerst körperschonend – an seinem Platz weniger heben und sich drehen und grundsätzlich kaum monoton wiederkehrende Bewegungen ausführen muss. Der Systemanbieter unterstützt damit den Paketdienstleister, eine sichere und ergonomische Arbeitsumgebung für das Personal zu schaffen. Die BEUMER Group übernahm zudem das Gesamtkonzept dieser Lösung und bietet einen umfassenden Service.

„Die einzigartige Bauweise ermöglicht es uns, die unterschiedlichen Packstücke sehr effizient zu bearbeiten“, erklärt Whistl-Geschäftsführer Nick Wells. „Wir können damit auf die zunehmenden Online-Bestellungen unserer Kunden flexibel reagieren. Das ist ein wesentlicher Aspekt unserer Wachstumsstrategie."

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BEUMER lands $33 million contract at Aruba’s Queen Beatrix International Airport
Aarhus, 08. Januar 2019

BEUMER Group has signed an agreement with Aruba Airport Authority N.V. for the design and installation of a $33 million, high-speed baggage transportation and sortation system at Aruba’s Queen Beatrix International Airport. The installation, which also includes BEUMER’s residential program for on-site operation and maintenance, is part of the airport’s Gateway 2030 expansion and modernisation program.

The baggage handling system (BHS) features a tote-based CrisBag® high speed baggage transportation and sortation system, with integration to a full TSA-compliant EDS screening system with in-tote screening functionality, and a Baggage Image Weight Identification System (BIWIS) to streamline the airport’s U.S. pre-clearance process.

The new system will eliminate the requirement to reclaim checked luggage and undergo a second passenger screening process which presently is in place for U.S. travellers. Additionally, the new system will allow U.S and non-U.S. bound flights to operate from a common-use check-in facility. Aruba Airport handles approximately 2.8 million passengers annually, with 67 percent coming from the United States.

The Aruba Airport project is the first airport in the Caribbean and Latin America to showcase BEUMER Group’s integrated ICS system (CrisBag) and bag storage system (CrisStore) to handle the peak flight demands of the airport, according to BEUMER Senior Vice President Barry Lagerstedt.

“The application of U.S. Customs Pre-Clearance as well as the interface with TSA-compliant protocol baggage screening is a perfect application for our integrated CrisBag baggage handling and storage solution and provides the highest reliability and security of any system available,” BEUMER Senior Vice President Barry Lagerstedt said. “Our team has worked very closely with the Aruba Airport programme team to verify system capabilities, operational benefits and future capabilities. We are proud to design a scalable and redundant tote-based system, and we look forward to a successful long-term relationship with Aruba Airport."

The final design of BEUMER’s tote-based CrisBag system will be carried out in collaboration with the airport’s main terminal designer, NACO, and program management consultant Satterfield & Pontikes to ensure that the baggage handling system and the building are properly integrated and that the new system is designed and built with the optimal efficiency.

“We are very pleased to have crossed this important milestone,” said Aruba Airport Authority N.V. CEO James Fazio. “The new baggage handling system is the centerpiece of the airport’s redevelopment project and will allow for the modernisation and streamlining of many of our passenger processes, most notably, a significantly more efficient U.S. Customs pre-clearance operation, improved baggage screening, and a more efficient use of the airport check-in hall capacity. We are very pleased to be partnering with BEUMER Group on this important system and look forward to working on transforming our airport in the upcoming years.”

Installation will begin in Q3 of 2020, with completion expected in Q2 of 2021 in coordination with the opening of the Gateway 2030 project construction phase 1.

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Wer hat die Erfolgsformel?
Beckum, 05. Dezember 2018

BEUMER Group im neuen Index der deutschen Weltmarktführer:

Was kennzeichnet eigentlich einen Weltmarktführer? Aus Sicht der Hochschule St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer handelt es sich um weltweit aktive und erfolgreiche Unternehmen mit zumeist führender Technologie und familiärer Führung. Und dazu gehört die BEUMER Group. Das mittelständische Unternehmen ist international Vorreiter in der Entwicklung und Herstellung intralogistischer Systemlösungen. Damit gehört es in den neuen „Weltmarktführer-Index für Deutschland, Österreich und die Schweiz“ – einer Datenbank mit rund 1.300 Einträgen. Der Index setzt auf einen objektiven und transparenten Auswahlprozess.

Befindet sich der Stammsitz des Unternehmens mindestens zur Hälfte im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz? Ist es auf drei oder mehr Kontinenten tätig? Besitzt es eigene Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften? Liegt der Jahresumsatz bei mindestens 50 Millionen Euro und ist das Unternehmen in seinem relevanten Segment Nr. 1 oder zumindest Nr. 2? Dies sind nur einige Kriterien, um in den neuen Weltmarktführerindex aufgenommen zu werden. Entstanden ist dieser unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller von der Universität St.Gallen in Kooperation mit der Akademie Deutscher Weltmarktführer in Schwäbisch Hall. Mit dabei: die BEUMER Group mit Hauptsitz in Beckum. Der Systemanbieter erfüllt alle diese und noch weitere Kriterien.

Die BEUMER Group hat sich mit zukunftsweisenden Anlagen und Systemlösungen für die Intralogistik in der Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie mit Sortier- und Verteilsystemen eine sehr gute Position auf dem Weltmarkt erarbeitet. Die BEUMER Anlagen kommen in ganz unterschiedlichen Branchen zum Einsatz – zum Beispiel in der Zement-, Ziegel-, Kalk- und Gipsindustrie, im Agrar- und Bergbau, in den Bereichen Chemie, Pharmazie, Energie, Getränke, Nahrungs- und Genussmittel sowie an Flughäfen und in Logistikzentren.

Um langfristig erfolgreich zu sein und seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, verbessert der Systemanbieter seine Produkte permanent, damit die Kunden ihre Kosten senken und Prozesse optimieren können. Dazu hat der Weltmarktführer seit Jahren ein Innovationsmanagement fest in seine Strategie integriert und so in der Vergangenheit fast 100 Patente angemeldet. „Jedoch ist es im Zeitalter der digitalen Transformation nicht nur wichtig, interne Prozesse zu verbessern, sondern auch neue Geschäftsmodelle zu entwickeln“, sagt Johannes Stemmer, Director Digital Transformation bei der BEUMER Group. „Deshalb treiben wir mit zwei Ausgründungen in Berlin und in Dortmund den digitalen Wandel konsequent voran.“ Diese entwickeln unter anderem sogenannte Minimum Viable Products, also minimal ausgestattete Prototypen, deren Marktpotenzial bis zur Marktreife geprüft wird. Johannes Stemmer sieht in Deutschland viele Hidden Champions, die es mit ihren Produkten und Systemen zum Weltmarktführer gebracht haben. „Das ist eine sehr gute Ausgangslage, um sich auf deren Basis die erforderliche digitale Kompetenz anzueignen, die es zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit braucht“, sagt er.

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„Wir haben alle Chancen der Welt“
Beckum, 22. November 2018

Interview mit Johannes Stemmer, Director Digital Transformation bei der BEUMER Group

Die digitale Transformation ist unausweichlich. Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich mittendrin. Wie kann sich ein mittelständischer Maschinenbauer und weltweit führender Systemanbieter intralogistischer Lösungen diesem Wandel stellen und maximalen Nutzen daraus ziehen? Die Antworten nennt Johannes Stemmer, Director Digital Transformation bei der BEUMER Group.

Herr Stemmer, was verstehen Sie unter digitaler Transformation in Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen?

Stemmer: Zusammengefasst geht es um die Sicherung unserer Zukunftsfähigkeit. Dazu verbinden wir 80 Jahre Erfahrung, mit der wir zu einem der weltweit führenden Systemanbieter in der Intralogistik geworden sind, mit Innovationen, die getrieben sind von den aktuellen Herausforderungen aus der Digitalisierung.

Was ist wichtig, damit die digitale Transformation gelingt?

Stemmer: Die digitale Transformation hat uns ja nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld fest im Griff. Heute besitzt quasi jeder ein Smartphone, Streaming-Dienste erobern die Welt und digitale Plattformen nehmen gigantische Ausmaße an. Viele Unternehmen, die hier aktiv sind, stehen in keinem Verhältnis zu normalen Firmen. Apple ist seit Anfang August als erstes Unternehmen der Welt mehr als eine Billion US-Dollar wert. Das sind mehr als die 15 größten Dax-Unternehmen zusammen. Mit dem Wandel zum Beispiel durch mobile Endgeräte ändert sich auch das Kaufverhalten der Gesellschaft. Der E-Commerce nimmt immer weiter Fahrt auf, und wir rechnen mit einem zweitstelligen Wachstum pro Jahr. Für die BEUMER Group ist das ein wichtiges Geschäftsfeld. Hier müssen wir neue Technologien schnell und agil adaptieren.

Schutzrechte sind dabei auch ein spannendes Thema, mit dem wir uns intensiv auseinandersetzen müssen. Eine klassische technische Innovation können wir patentieren, das ist bei Software schon deutlich schwieriger und bei Geschäftsmodellen fast unmöglich. Bei allen digitalen Innovationen nehmen Daten eine immer wichtigere Rolle ein. Ihr Wert wird im industriellen Kontext dabei häufig unterschätzt. Dabei ermöglichen Daten und die dadurch erhobenen Effizienzgewinne Vorteile für Kunden und Unternehmen und können in neue Geschäftsmodelle überführt werden. Hier sind uns andere Nationen ein Stück voraus, das gibt uns zu denken.

Wo steht Deutschland aktuell bei diesem Prozess?

Stemmer: Ich glaube, deutsche Unternehmen stehen grundsätzlich sehr viel besser da, als es oft in der Presse kommuniziert wird. Wir haben viele Hidden Champions, die es mit ihren Produkten und Systemen zum Weltmarktführer gebracht haben. Das ist eine sehr gute Ausgangslage, um sich auf deren Basis die erforderliche digitale Kompetenz anzueignen, die es zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit braucht. Ich denke, es ist aus Sicht eines Unternehmens komfortabler, die Technologien der Digitalisierung zu adaptieren, als von der Software-Seite aus den Know-how-Vorsprung im produzierenden Gewerbe wettzumachen. Es geht darum, die Kompetenz über Maschinen und Anlagen inklusive der nötigen Software und Steuerung mit der digitalen Innovation zu ergänzen. Gerade im industriellen B2B-Umfeld haben wir alle Chancen der Welt, ganz vorn mitzumischen.

Der Wortlaut ‚digitale Transformation‘ beinhaltet ja schon, dass es um einen bedeutenden Wandel geht. Wie sieht dieser für die Arbeitswelt und den einzelnen Menschen aus, welche Herausforderungen werden zu meistern sein?

Stemmer: Wir müssen vor allem die Menschen mitnehmen – und das in einer akzeptablen Geschwindigkeit. Bei uns haben wir eine große Bandbreite an verschiedenen Experten im Unternehmen. Einige Kollegen beschäftigen sich tagtäglich mit Innovation und Software, während andere Bereiche davon eher weniger berührt werden. Wichtig ist, die gesamte Belegschaft für dieses Thema zu sensibilisieren. Die digitale Transformation ist unausweichlich und wird unser Unternehmensumfeld verändern. Dabei dürfen wir nicht in Panik verfallen, aber müssen entsprechend schnell und konsequent agieren.

Wie sieht diese Sensibilisierung aus?

Stemmer: Ein plakatives Beispiel sind Streaming-Dienste. Jeder kennt Spotify, Apple Music oder Netflix. Neu ist, dass wir diese in der Theorie als Wettbewerber klassifizieren müssten. Nicht, weil sie klassische Produkte im Bereich der Intralogistik anbieten, sondern weil Streaming-Dienste die Mechanismen am Markt verändert haben. Unsere Sortieranlagen waren unter anderem in der Musikindustrie für die CD-Verteilung oder -Sortierung im Einsatz. Binnen weniger Monate wurde der gesamte Markt ausgehebelt, weil durch das Streamen kaum noch jemand im Plattenladen gekauft hat. Mit diesen Geschäftsmodellen haben diese Dienste dazu beigetragen, einen Marktbereich, in dem wir aktiv sind, innerhalb kürzester Zeit zu disruptieren. Das kann uns auch in vielen anderen Branchen so gehen.

Wie reagieren die Mitarbeiter darauf?

Stemmer: Sie sehen, dass hier gerade sehr viel passiert. Sie sehen aber auch die Chancen, die sich uns bieten, wenn wir schnell und effizient darauf reagieren. Wir dürfen uns nur nicht davor verschließen. Die Kern-DNA der BEUMER Group liegt im Anlagenbau. In der Vergangenheit haben wir uns primär auf physische Produkte und deren Automatisierung konzentriert, wie eine Verpackungsanlage, einen Sorter oder einen Gurtförderer. Damit kennen wir uns aus. Doch im Laufe der vergangenen Jahre gewann das Thema Software immer weiter an Relevanz, sodass wir mittlerweile weit über 200 Softwareentwickler bei uns in der Gruppe haben. Dieser Trend wird sich verstärken.

Wie kann diese Transformation verlaufen, gibt es da mehrere Stufen?

Stemmer: Es wäre naiv zu glauben, dass wir einfach einen Knopf drücken müssen, um diesen Wandel zu vollziehen. Das ist ein Prozess, der sich mehrere Jahre hinziehen wird: Wir müssen das Unternehmen digitaler aufstellen und die Mitarbeiter dafür begeistern. Hierzu stoßen wir viele Pilotprojekte an, die sich auf die konkrete Lösung von Kundenproblemen, auf bessere Prozesse oder auch auf neue Geschäftsmodelle durch Digitalisierung beziehen. Je nach Erfolg der Pilotphase werden die gewonnen Erkenntnisse in unseren Prozessen, Produkten und Dienstleistungen integriert und weiterentwickelt.

Die BEUMER Group will mit zwei Ausgründungen den digitalen Wandel vorantreiben. Wie sehen die Teams aus und wie ihre Tätigkeit?

Stemmer: Wir haben zum einen am Uni-Standort Dortmund die BG.evolution gegründet mit dem Ziel, digitale Innovationen von außen ins Unternehmen zu tragen. Das heißt: Kollegen nehmen sich eines Kundenproblems an und entwickeln sogenannte Minimum Viable Products, also minimal ausgestattete Prototypen, deren Marktpotenzial sie gegebenenfalls bis zur Marktreife prüfen. Wir können damit relativ schnell entscheiden, ob eine neue Technologie im konkreten Fall des Kundenproblems funktioniert oder nicht. Nehmen wir als Beispiel den Einsatz von Datenbrillen: Auf der Baustelle benötigen die Kollegen manchmal die Unterstützung von Mitarbeitern anderer Abteilungen aus dem Stammhaus, beispielsweise bei einem konkreten Fehlerbild oder einem Wartungsvorgang. Hier können wir unsere Service-Techniker oder auch den Kunden selbst durch neue Technologien besser unterstützen. Dazu testen wir Videobrillen. Die Vorteile: Die Hände der Kollegen bleiben auf der Baustelle frei und sie ermöglichen eine Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Ziel der BG.evolution ist es also, neue Technologien in konkreten Anwendungsfällen zusammen mit unseren Kunden zu validieren.

Die zweite Ausgründung ist die Beam GmbH in Berlin. Dabei handelt es sich um einen autark aufgestellten Company-Builder, mit dem wir versuchen, einzigartige Probleme in der Logistik gemeinsam mit Gründerteams zu lösen. Dazu wollen wir drei Start-ups pro Jahr gründen und unter dem Dach der Beam in eine eigene Gesellschaft überführen. Ziel ist es, neue Geschäftsfelder in der Logistik zu erschließen. Ein Beispiel: Am Flughafen endet die BEUMER Logistikkette bei der Gepäckausgabe. Denkbar wäre es, im Rahmen von Vielfliegerprogrammen oder für Businessreisende den Koffer bis ins Hotel bringen zu lassen. Das ist nicht die Kernkompetenz der BEUMER Group, aber ein vielversprechendes Geschäft. Ein junges Unternehmen könnte sich dieser Herausforderung annehmen und selbstständig eine Lösung entwickeln. Unser Ziel ist es, diese dann am Markt erfolgreich zu etablieren. Im Gegensatz zu Dortmund wollen wir in Berlin die Problemstellungen vor Gründern pitchen und sie dafür begeistern. Wir bieten ihnen eine Anschubfinanzierung, den Zugang zu unseren Experten und zu Kunden. Sie haben mit uns die Chance, ihre eigene Firma zu gründen.

Wie lernen Sie die Gründer kennen?

Stemmer: Wir haben diesen Prozess vor rund einem Jahr in der Factory Berlin angestoßen. Das ist der größte Start-up-Campus Deutschlands. Unter den rund 1.500 bis 2.000 Gründern finden sich jede Menge Talente. Unser Geschäftsführer dort ist Robert Bach, selbst ein erfahrender Gründer. In Berlin befinden wir uns mitten in der Szene, können Veranstaltungen nutzen, selbst Vorträge halten und Offline-Events arrangieren, um Leute für uns zu begeistern. Natürlich können wir in diesem Rahmen auch sehr gut für uns werben: Wer ist die BEUMER Group? Was haben wir vor? Wen suchen wir und warum glauben wir, dass sich Gründer mit uns in Kontakt setzen sollten? Das ist für uns eine ideale Plattform, um präsent zu sein und ein Netzwerk zu knüpfen.

Wer sind die BEUMER Mitarbeiter in Dortmund und Berlin?

Stemmer: Das Team in Dortmund führt mein Kollege Christopher Kirsch. Er selbst ist erfahrener IT-Spezialist und war viele Jahre in Forschungseinrichtungen und Industrieprojekten tätig. Wir wollen mit Dortmund mehr Software- und Sensorik-Kompetenz ins Unternehmen tragen. Demensprechend sind wir hier stetig auf der Suche nach Talenten in Bereichen wie Internet of Things (IoT), Sensorik, Full Stack Development oder UX Design. Das sind mitunter relativ neue Berufsbezeichnungen für Mitarbeiter im Anlagenbau. Um hier nochmal auf die Datenbrillen zurückzukommen: Hier brauchen wir nicht die nur die Hardware in Form einer Datenbrille, sondern natürlich auch die Anbindung und Integration in unsere bestehende BEUMER Tool-Landschaft. Aber natürlich benötigen wir auch Leute, die sich mit den genauen Gegebenheiten auf der Baustelle und den typischen Fehlerbildern auskennen, um durch die Datenbrillen besseren Service leisten zu können. Daher arbeitet Dortmund sehr eng mit den Kollegen und Kunden im Stammhaus zusammen, während Berlin durch mehr Autarkie geprägt ist.

Herr Stemmer, was sind Ihre Aufgaben?

Stemmer: Meine Aufgabe ist es, die Brücke zu bauen zwischen der BG.evolution in Dortmund, der Beam in Berlin und der BEUMER Group. Dabei liegen BEUMER-interne Digitalisierungsprojekte bei mir, ebenso wie die Leitung der BG.evolution. Ich bilde die Schnittstelle zwischen den Kollegen in Dortmund, Berlin und den Gesellschaften der BEUMER Group und fördere und fordere einen regen Austausch. Zudem kümmere ich mich darum, die Kollegen für das Thema zu sensibilisieren, was einen nicht unbeträchtlichen Teil meiner Arbeit ausmacht. Denn beim Thema Digitale Transformation kann man im Grunde genommen gar nicht genug kommunizieren.

Wie verläuft die Zusammenarbeit mit dem Hauptsitz in Beckum?

Stemmer: Grundsätzlich sehr gut, aber auch hier lernen wir täglich viele Dinge dazu und probieren neue Formate zur Kollaboration aus. Unter anderem veranstalten wir mehrmals im Jahr an den Standorten USA, Dänemark und Beckum unsere sogenannten Pitch-Days. Dazu ermuntern wir die Kollegen, mit Ideen und Herausforderungen aus ihrem Arbeitsalltag aktiv teilzunehmen. Das findet dann in einer lockeren Runde in der Kantine statt. Wir wollen so neuen Input generieren, den wir gegebenenfalls intern, in Dortmund oder Berlin adressieren und die Kollegen und Ideengeber nach Möglichkeit in die Validierung einbinden.

Zudem hat die BEUMER Group verschiedene Geschäftsbereiche wie das Center of Competence (CoC) Logistik oder das CoC Airport. Hier nehmen wir an zentralen Meetings teil, um über unsere Themen zu sprechen, neue Probleme und Herausforderungen zu erfahren und einen regelmäßigen Austausch sicherzustellen. In verschiedenen Veranstaltungen im Haus versuchen wir, transparent und umfassend die Mitarbeiter zu informieren. Diese Termine sind ein wesentliches Schlüsselelement. Denn natürlich wollen sie wissen, was unsere Daseinsberechtigung ist, was wir überhaupt machen und warum. Wir lernen täglich dazu, welche Formate funktionieren, welche nicht. Bei bestimmten Projekten bieten wir Kollegen aus Beckum auch an, nach Berlin oder Dortmund zu kommen.

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Durch unberührte Natur und bewohntes Gebiet
Beckum, 12. November 2018

Asia Cement Group setzt im chinesischen Sichuan auf 13,7 Kilometer langen Muldengurtförderer der BEUMER Group:

Was 2009 mit der bis dato längsten Gurtförderanlage der BEUMER Geschichte begann, wurde 2016 noch einmal übertroffen: Um in der Nähe vom chinesischen Pengzhou in der Provinz Sichuan Kalkstein vom Steinbruch zum Zwischensilo zu transportieren, setzt Sichuan Yadong Cement Co, Ltd. seit einigen Jahren auf einen 12,7 Kilometer langen Overland Conveyor (OLC) der BEUMER Group. Der Muldengurtförderer führt durch gebirgiges Gelände und Naturschutzgebiete, über Wasserläufe und instabilen Untergrund. Im zweiten Projekt kommen zwei weitere OLC zum Einsatz, diesmal mit einer Gesamtlänge von 13,7 Kilometern. Diese transportieren den Kalkstein weiter zum Zementwerk. Anders als im ersten Auftrag bestand bei diesem die Aufgabe darin, den Förderer durch bewohntes Gebiet zu bauen. Das von der chinesischen Regierung festgelegte Level für Schallemissionen durfte hierbei nicht überschritten werden.

Ein traditionelles chinesisches Sprichwort besagt, dass die Wege in Sichuan fast so beschwerlich seien wie der Weg in den Himmel. So kann es je nach Ziel sein, dass Flüsse überquert und hohe Berge sowie tiefe Täler bewältigt werden müssen. Die südwestchinesische Provinz Sichuan verfügt  über die landesweit höchsten Vorkommen an unterschiedlichen Erzen, wie Titan, Lithium und Silber und hat wirtschaftlich einen sehr hohen Stellenwert. Als Stützen der Industrie gelten zudem die Branchen Elektronik, Maschinenbau, Hüttenindustrie, chemische Industrie, Medizin, Lebensmittel – und Baustoffe. Zu den Zementherstellern im Land gehört Sichuan Yadong Cement Co, Ltd. in der Nähe von Chengdu, der Provinzhauptstadt von Sichuan. Das Unternehmen ist Mitglied der Asia Cement Goup mit Sitz in Taipeh,Taiwan.

2004 beschloss die Unternehmensgruppe, in Sichuan ein neues Zementwerk zu errichten. Während der Entwicklungsphase erhielt die Asia Cement Group von der chinesischen Regierung die Genehmigung, eine stillgelegte Eisenbahntrasse zu nutzen, um den Kalkstein zu fördern. Als das Werk bereits zur Hälfte fertiggestellt war, entschied  die Regierung jedoch den Bau eines neuen Staudamms. Das für den Transport vorgesehene Gelände sollte überflutet werden, wodurch sich die Projektbedingungen grundsätzlich änderten:  Straßen würden überschwemmt und Lkw hätten erhebliche Umwege zurück zu legen. Zudem plante die Asia Cement Group, an diesem Standort zwei weitere Ofenlinien zu installieren. Als zeit- und kostengünstigere Alternative bot sich daher die Installation eines horizontal und vertikal kurvengängigen Muldengurtförderers an. Hierfür wandte sich das Unternehmen an die BEUMER Group. Seit Jahren verlässt sich Asia Cement bereits auf die Kompetenz des Systemanbieters und hat unter anderem einige Becherwerke in Betrieb.

Wissen, was der Kunde will

Die BEUMER Group übernahm das mechanische und elektrische Engineering und lieferte die Kernkomponenten des Overland-Conveyor (OLC), überwachte die Montage und nahm ihn in Betrieb. Von Vorteil ist: Die chinesischen Gruppengesellschaft BEUMER Machinery Shanghai ist  in Reichweite und schnell vor Ort. „Unsere Kollegen waren mit dem Kunden in engem Kontakt. Zudem kennen sie sich mit den landesspezifischen Gepflogenheiten aus, beherrschen die Sprache und wissen um die jeweiligen Markt- und Kundenanforderungen“, berichtet Dr. Andreas Echelmeyer, der den Bereich Conveying and Loading Systems bei der BEUMER Group leitet.

Im Mai 2006 vergab die Asia Cement Group den Auftrag für die 12,5 Kilometer lange Anlage. Der Overland-Conveyor erreicht einen Massenstrom von 1.500 Tonnen pro Stunde und eine Fördergeschwindigkeit von vier Metern in der Sekunde. „Im Vergleich zu anderen Förderlösungen eignen sich die offenen Muldengurtförderer für höhere Durchsätze. Des weiteren können horizontale und vertikale Kurvenradien realisiert werden“, erläutert Dr. Echelmeyer. Sie können an die jeweilige Aufgabenstellung und Topographie angepasst werden. Mit Hilfe der selbst entwickelten Berechnungsprogramme lassen sich die statischen und dynamischen Gurtzugkräfte schon in der Projektierung der Anlage genau ermitteln. Dies ist Grundvoraussetzung für die sichere Auslegung horizontaler Kurven. Des Weiteren werden auf Grundlage dieser Berechnungen die Fördergurte und die Antriebstechnik ausgewählt. Dies verspricht einen dauerhaft sicheren Betrieb der gesamten Anlage.

Gebirge, weicher Boden und extreme Höhen

Das zu bewältigende Gelände ist gebirgig und von dichten Bambuswäldern bewachsen, von denen ein Großteil unter Naturschutz steht. Daher hat die Regierung weder eine Genehmigung für eine Serviceroute erteilt, noch die Abholzung gestattet. Auch der Untergrund stellte die Ingenieure der BEUMER Group vor eine Herausforderung: „Der Boden ist wegen vorhergegangenem Kohleabbau instabil. An anderen Stellen besteht der Grund aus Granit, der nur teilweise abgetragen werden konnte“, erklärt Dr. Echelmeyer. Weiterhin musste auf der Strecke ein Teilabschnitt von 1,5 Kilometern über einen Fluss geleitet werden. Diese Randbedingungen führten dazu, dass rund 90 Prozent der Anlage vor Ort manuell montiert wurde. Weil der Transport mit Lkw teilweise unmöglich war, wurde die Anlage mit Mulis Stück für Stück zum Montageort transportiert.

Die BEUMER Group stimmte gemeinsam mit dem Zementhersteller den Streckenverlauf des OLC ab. Der Systemanbieter errechnete die Gurtzugkräfte unter Berücksichtigung von acht Horizontalkurven, die Radien von knapp 1.000 bis zu 5.000 Metern aufweisen. Der festgelegte Streckenverlauf wurde vor Ort auf seine Machbarkeit geprüft. Hierfür gingen Mitarbeiter die gesamte Strecke zu Fuß durch das unwegsame Gelände ab, um die vorgegebenen Standorte für die 460 Stützen direkt im Gelände genau auf ihre Tauglichkeit zu untersuchen. Es wurde hierbei darauf geachtet, dass sich der Verlauf des Förderers – so weit es technisch möglich ist – an die Topographie anschmiegt. Da Höhenunterschiede von bis zu 100 Metern auf kürzesten Abständen überwunden werden mussten, wurden mehrere Abschnitte mit bis zu 55 Meter hohen Brücken versehen. Ein Teilabschnitt wurde mit einem 130 Meter langen Tunnel realisiert.

In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden übernahm die BEUMER Group die Konstruktion des OLC und der Brücken. Der Systemanbieter entwickelte, baute und lieferte die Kernteile für die Antriebs- und Spannstationen sowie den Gurt mit einer Gesamtlänge von 25 Kilometern, die Tragrollen und die Antriebstechnik. Seit Februar 2009 fördert der OLC das Schüttgut vom Steinbruch zur Siloverladestation. Seit der Inbetriebnahme des ersten Abschnitts wurde der Massenstrom des Förderers in zwei Stufen erhöht. Heute fördert die Anlage einen Massenstrom von 2.200 Tonnen in der Stunde bei einer Fördergeschwindigkeit von 4,5 Metern in der Sekunde.

Der längste Gurtförderer in der Firmengeschichte

Im Juli 2013 beauftragte Asia Cement die BEUMER Group erneut: Nun sollten nicht mehr Lkw den Kalkstein von der Siloverladestation zum Zementwerk transportieren, sondern ein weiterer wirtschaftlicher OLC. Zur Deckung des Werkbedarfs wurde ein Massenstrom von 2.200 Tonnen Kalkstein in der Stunde benötigt. Im Rahmen dieses Projekts sollte der erste Förderer daran angepasst werden. „Wir planten einen zweiten Muldengurtförderer mit einer Gesamtlänge von 13,7 Kilometern“, sagt Dr. Echelmeyer begeistert. Mit dieser Länge ging die Anlage in die Firmengeschichte des Systemanbieters ein.

Solch große Projekte unterliegen oft Unvorhersehbarkeiten. Und auch hier mussten die Ingenieure Flexibilität zeigen. Während der Planungsphase kaufte der Zementhersteller ein weiteres Werk im etwa zehn Kilometer entfernten Lanfeng. „Wir mussten nun die Anlage so auslegen, dass sie die Möglichkeit bietet, beide Standorte mit Kalkstein zu versorgen“, erläutert Dr. Echelmeyer. Für das Team galt es, den OLC zweizuteilen. Nach einer Länge von 5,4 Kilometern lässt sich ein künftiger weiterer Förderer nach Lanfeng beschicken. Im Februar 2015 startete der Systemanbieter mit der Montage des Bandgerüsts.

Bei beiden Teilen des OLC sind vier Horizontalkurven mit Radien von 1.200, 1.500 und 1.800 Metern verbaut. „Wir lieferten das Engineering sowie Bauteile wie Trommeln, Motoren, Antriebs- und Steuerungstechnik und die gesamte Automatisierung“, beschreibt Dr. Echelmeyer. Die Montage erfolgte unter Aufsicht eines Richtmeisters der BEUMER Group, und ein BEUMER Elektroingenieur unterstützte die Verkabelung der Anlage. Die Inbetriebnahme im Mai 2016 übernahm der Systemanbieter. Der Muldengurtförderer versorgt nun drei Ofenlinien, eine vierte  ist geplant.

Statt über Stock und Stein leise ans Ziel

Die Anforderungen unterschieden sich bei beiden Projekten: Waren es im ersten Auftrag das gebirgige Gelände, instabiler Untergrund sowie das Durchqueren von Naturschutzgebieten und Flussläufen, musste die BEUMER Group beim zweiten Projekt die Anlage durch bewohntes Gebiet bauen. Genaue Vorgaben der chinesischen Regierung legten fest, wie hoch die Lärmemission der Anlage sein darf, um die Anwohner nicht zu belästigen. „Es galt für uns, den Geräuschpegel auf ein extrem niedriges Niveau zu begrenzen“, beschreibt Dr. Echelmeyer. Um die Lärmemission für die Bewohner zu senken, traf der Systemlieferant verschiedene konstruktive Maßnahmen. „Wir haben unter anderem geräuschreduzierte Tragrollen sowie entsprechend dimensionierte Schutzhauben an den Antriebsstationen eingesetzt“, erklärt Dr. Echelmeyer. Das Team der BEUMER Group optmimierte daher zusammen mit dem Betreiber nicht nur das Bandgerüst, sondern auch die komplett eingehauste Fördererbrücke.

Die BEUMER Group konnte bei diesem Gesamtprojekt einen sicheren und leisen Transport des Kalksteins ermöglichen, ohne Mensch und Natur zu stören.

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Digital, vernetzt und präzise sortiert
Beckum, 07. November 2018

BEUMER Group auf der LogiMAT 2019:

„Digital – Vernetzt – Innovativ“ lautet das Motto der LogiMAT 2019 in Stuttgart. Die BEUMER Group bringt auf der Messe genau das zum Ausdruck: Der Systemintegrator präsentiert seine neuentwickelten BG Sorter aus dem Geschäftsfeld Sortier- und Verteiltechnik. Die Hochleistungsanlagen bieten eine präzise und kontrollierte Sortierung bei maximaler Flexibilität. Damit setzt die BEUMER Group Trends, um ihre Kunden insbesondere in Zeiten des E-Commerce und im Umfeld von Industrie 4.0 noch besser zu unterstützen.

In Halle 5 an Stand A41 präsentiert der Systemanbieter seine zukunftsweisenden Produkte und seine Kompetenz als Lösungsanbieter – unter anderem in der Hochleistungs-Sortiertechnik. Zur Sortierung ganz unterschiedlicher Artikel wie Pakete oder Tütenwaren bietet der BG Sorter CB („cross belt“) eine verlässliche Lösung. Mit dem sogenannten „Full-Cross-Belt-Design“ sind die Quergurtförderer so ausgeführt, dass eine maximale Gurtbreite erreicht wird. Der Vorteil für die Kunden: Bei gleicher Sortergröße steht mehr nutzbare Gurtfläche zur Verfügung. Das Risiko, dass Produkte zwischen den Gurten liegen bleiben, wird reduziert. Auch die E-Tray-Ausführung (Kippschale) bietet zahlreiche Vorteile. Ein verbessertes Kippschalen-Design verhindert ein Einklemmen der Fördergüter zwischen den Schalen. Kollisionen und im schlimmsten Fall Anlagenstillstände werden dadurch vermieden.

Die BEUMER Group zeigt auf der Messe zudem den neuen BG Line Sorter, eine besonders wirtschaftliche Lösung für Post- und Verteilzentren mit mittlerer und kleinerer Kapazität. Er fördert sowohl Briefe und Tütenware als auch zerbrechliche Waren zuverlässig, genau und schonend. Der BG Line Sorter ist leise, wartungsarm – und mit seiner Modulbauweise eine langfristig sichere Investition. Über Augmented Reality können die Besucher die neuen Technologien am Messestand in Aktion sehen, verschiedene Stationen genauer unter die Lupe nehmen und sie virtuell bedienen.

Digital und vernetzt sind auch die kompletten Verpackungslinien, die der Systemanbieter an die Produkte des Anwenders anpasst. Zum Einsatz kommen diese maßgeschneiderten Lösungen unter anderem für Konsumgüter – von der Abfüllung in Säcke bis zum transportfertig verpackten Produktstapel, inklusive Steuerung und umfassendem Customer Support. Teil dieser Linien sind die Hochleistungs-Verpackungsanlagen der Serie BEUMER stretch hood A. Sie verpacken palettierte Waren mit einer hochdehnbaren Stretchhaube, fixieren sie damit für den Transport und Umschlag sicher auf der Palette und schützen sie bei der Außenlagerung vor Staub, Regen oder anderen Witterungseinflüssen. Auf der LogiMAT präsentiert die BEUMER Group eine Anlage in Aktion.

BEUMER auf der LogiMAT 2019, Halle: 5, Stand: A41

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Hundertprozentig zum Ziel
Aarhus, 29. Oktober 2018

BEUMER Group übergibt Gepäckabfertigungssystem an Flughafen Paris-Charles de Gaulle:

Der Flughafen Paris-Charles de Gaulle setzt auf eine neue Gepäckabfertigungsanlage der BEUMER Group. Diese besteht aus dem behälterbasierten Transport- und Sortiersystem CrisBag und hält unter anderem die IATA-Resolution 753 ein, mit der Fluggesellschaften die lückenlose Verfolgung von Gepäck zwischen Check-in und Satellitenterminal gewährleisten können. Zudem ist sie nach ECAC 3 zertifiziert und erfüllt damit alle notwendigen Sicherheitsstandards.

Das neue Behälterfördersystem CrisBag transportiert die Koffer und Taschen vom Check-in im Terminal 2E durch einen 500 Meter langen Tunnel zum Satellitenterminal 3 (S3) und ermöglicht so eine hundertprozentige Gepäckverfolgung. Die BEUMER Group hat Geschwindigkeit und Leistung der Anlage so ausgelegt, dass diese selbst mit dem Gepäckaufkommen eines Großraumflugzeugs vom Typ Airbus A380 sicher zurechtkommt. Das System besteht aus mehr als 2.500 CrisBag-Modulen und kann rund 3.200 Koffer und Taschen in der Stunde handhaben.

„Wir arbeiten schon lange mit der Groupe ADP, dem Betreiber des Flughafens, zusammen“, sagt Klaus Schäfer, Geschäftsführer der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft. „Wir haben nicht nur das Gepäckabfertigungssystem modernisiert, sondern auch ein Durchleuchtungssystem eingebunden, das den ECAC-Standard 3 erfüllt.“ Die Gepäckstücke sind damit in weniger als 20 Minuten am Ziel – inklusive Durchleuchtung.

Nadine Vennat, Project Director der Groupe ADP erklärt: „In zweimonatigen intensiven Versuchen wurde die technische Leistungsfähigkeit des Systems mit Testgepäckstücken unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit unter Beweis gestellt – ohne den Betrieb im Terminal zu unterbrechen.“ Während der vierwöchigen Anlaufphase unterstützten die Teams der BEUMER Group und der Alstef Automation den Betreiber operativ, damit dieser das System selbst managen kann.

Um die betrieblichen Abläufe zu validieren, erfolgten im ersten Schritt des Probebetriebs die sogenannten ORAT-Tests (Operational Readiness and Airport Transfer). Anschließend wurde das System mit technischer Unterstützung der BEUMER Group schrittweise in Betrieb genommen. Nadine Vennat: „Durch die Anwesenheit des BEUMER Teams konnten wir schnell Vertrauen in die Anlage fassen. Das hat uns dann auch bei der Entscheidung geholfen, das Gepäckabfertigungssystem bereits zwei Monate nach der Übergabe für den vollen Betrieb zu nutzen. Das war im Sommer 2018.“

Für ein umfassendes Management aller Prozesse der Gepäckabfertigung hat die BEUMER Group die übergeordneten Steuerungen mit SAC- und SCADA-Systemen sowie mit den untergeordneten Steuerungen kombiniert. Die übergeordneten Steuerungen verfügen zudem über eine webbasierte Benutzeroberfläche, mit der Mitarbeiter die Anlage beispielsweise mit einem Tablet fernsteuern können. Eingebunden sind RFID-Scanner für Gepäcktags, die nachweislich die Anzahl der fehlgeleiteten Gepäckstücke minimieren. Gemeinsam mit Geräten von Air France und KLM testet die Groupe ADP diese seit 2013.

Gemessen am Passagieraufkommen gehört Paris-Charles de Gaulle weltweit zu den zehn verkehrsreichsten Flughäfen. Damit ist die kontinuierliche Verfügbarkeit des neuen Gepäckabfertigungssystems von entscheidender Bedeutung. Um eine dauerhafte Optimierung und Effizienz sicherzustellen, hat der Betreiber mit der BEUMER Group einen 24/7-Wartungsvertrag abgeschlossen. Basierend auf den hohen Leistungskennzahlen stellt dieser sicher, dass die Gepäckabfertigung das vereinbarte hohe Leistungsniveau hält.

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Hervorragende Leistung und Top-Qualität
Beckum, 25. Oktober 2018

BEUMER Maschinenfabrik gehört zu Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben:

Zum zweiten Mal kürten das Wirtschaftsmagazin Capital und die Personalmarketing-Experten von Ausbildung.de und Territory Embrace die „Besten Ausbilder Deutschlands“. Die BEUMER Maschinenfabrik GmbH &Co. KG in Beckum erzielte dabei fünf von fünf möglichen Sternen und zählt damit zu den 500 besten Lehrbetrieben.

Über 700 Unternehmen haben an der umfangreichen Studie teilgenommen und einen Katalog mit mehr als 60 Fragen beantwortet. „Die Ausbildungsqualität der Unternehmen ist auf einem sehr hohen Niveau – und hat sich noch gesteigert“, resümiert Studienleiterin Ana Fernandez-Mühl von Territory Embrance, Anbieter für Employer Branding und Talent Relations. „Aber die Rekrutierung der Talente ist kein Selbstläufer. Erfolgreiche Unternehmen haben das verstanden. Sie bieten eine entsprechend hochwertige Ausbildung an und sprechen drüber.“

500 Unternehmen wurden aufgrund guter Bewertungen in den untersuchten Kriterien Betreuung, Lernen im Betrieb, Engagement des Unternehmens, Erfolgschancen und innovative Lernmethoden ausgezeichnet. Die BEUMER Maschinenfabrik hat überdurchschnittlich abgeschnitten und die Höchstbewertung von fünf Sternen erreicht. Damit zählt der Maschinenbauer zu „Deutschlands besten Ausbildern“ und glänzt durch hervorragende Leistungen und Top-Qualität. „Wir sind sehr glücklich mit diesem Ergebnis“, freut sich Michael Dilla, Leiter technische Berufsausbildung bei der BEUMER Maschinenfabrik. „Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, denn auf die Entwicklung unseres eigenen Nachwuchses legen wir ein besonderes Augenmerk.“

Die Teilnehmer der Studie setzen sich aus allen Regionen und Branchen des Landes zusammen – vom DAX-Konzern bis zum örtlichen Handwerksbetrieb. Jungen Menschen, die auf der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz sind, erhalten damit eine Orientierungshilfe in der Arbeitswelt.

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Dankeschön für eine erfolgreiche Zusammenarbeit
Beckum, 25. Oktober 2018

Drachenbootcup 2018: BEUMER Group unterstützt Fachschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Soest

Eine Einladung zum Abendessen, intensiven Erfahrungsaustausch, eine Spende für die Fachschaft sowie für ein afrikanisches Projekt: Damit bedankten sich Mitarbeiter der BEUMER Group in Beckum bei den Studierenden der Fachschaft Maschinenbau und Elektrotechnik der Fachhochschule (FH) Südwestfalen in Soest.

Denn im Juni belegten beim Drachenbootcup 2018 die Soester Studierenden in Münster den ersten Platz unter zahlreichen Teilnehmern. Im Rahmen der Akzeptansoffensive Industrie unterstützte der Beckumer Maschinenbauer das Team und sponserte das Boot.

Die FH Südwestfalen und die BEUMER Maschinenfabrik arbeiten schon seit Jahren eng zusammen, unter anderem mit dem Studienprogramm „Soester Modell“: Die Studierenden, haben die Möglichkeit, bei einem kooperierenden Unternehmen, das an der FH vermittelte Wissen unmittelbar im Rahmen betrieblicher Abläufe anzuwenden. Mit dem Drachenbootcup ergibt sich für die BEUMER Group eine weitere Möglichkeit, mit den Studierenden im Gespräch zu bleiben.

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Feierstunde für 275 Jahre Erfahrung
Beckum, 12. September 2018

BEUMER Group ehrt Mitarbeiter für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit

Ein Jubiläum der besonderen Art feierten langjährige Mitarbeiter der BEUMER Maschinenfabrik: Am 11. September ehrte der Anbieter von Intralogistiklösungen in Beckum elf Kolleginnen und Kollegen für ihre 25-jährige Betriebszugehörigkeit. Geehrt wurden die Jubilare unter anderem vom geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Christoph Beumer, Seniorchef Bernhard Beumer, weiteren Vertretern der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und ihren Vorgesetzten. Bei der Feierstunde überreichte Dr. Christoph Beumer den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die seit 1993 Teil der BEUMER Familie sind, eine Urkunde sowie ein Geschenk.

„Wir freuen uns sehr über Ihre Treue und auf unsere weitere erfolgreiche gemeinsame Arbeit“, sagte Dr. Christoph Beumer. „Die lange Betriebszugehörigkeit der Kolleginnen und Kollegen ist ein klares Zeichen für die gute Arbeitsatmosphäre in unserem Unternehmen.“

Für ihre 25-jährige Betriebszugehörigkeit wurden geehrt: Susanne Junker, Markus Föert, Peter Rahmann, Beate Brechtenkamp, Martin Hörster, Antje Westphal, Bernd Spitthöver, Katharina Münch, Leonie Hackenholt und Ines Langer. Ebenfalls zu den Jubilaren gehört Otto Schmelzer, der aus Termingründen nicht an der Feierlichkeit teilnehmen konnte.

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Gemeinsames Essen verbindet
Beckum, 10. September 2018

Verein Beckumer Industrie engagiert sich: „Social-Day“ bringt Azubis, Senioren und Flüchtlinge zusammen

Gemeinsam für einen guten Zweck – das ist das Ziel des „Social Day“ in Beckum, an dem sich Auszubildende aus Beckumer Industrieunternehmen engagieren. Für Freitag, den 7. September 2018, hatte sich der Verein Beckumer Industrie e.V. etwas besonders überlegt: Jugendliche sollten mit Senioren den Vormittag verbringen und sich anschließend zusammen im Alltag mit Flüchtlingen treffen, die in Beckum untergebracht sind, um gemeinsam zu kochen und zu essen. Das gemeinsame Mittagessen fand in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS), der Initiative „Willkommen in Beckum“ vom Mütterzentrum Beckum e.V. und dem Westfälischen Hof statt. Die Idee dazu ist das Ergebnis einer Umfrage, die im Vorfeld über Social-Media in Beckum gestartet wurde. Die Vorschläge wurden als Anregungen genutzt und aufgegriffen.

Pünktlich um 8.30 Uhr fanden sich die rund 60 Jugendlichen mit Franz-Josef Bütfering, Peer Karstedt und Hans-Peter Müller (ThyssenKrupp), Dirk Onnen (Knapheide), Sabrina König (Holcim), Yvonne Dröge-Esser (Berief Food), Bernd Steinhoff (Ruploh), Michael Dilla und Jörg Linnenbrink (BEUMER), Oliver Bublitz (Phoenix Zement) auf dem Beckumer Marktplatz für ein gemeinsames Foto ein. Dann ging es auch schon los: Die Azubis teilten sich in mehrere Gruppen auf. Eine davon begab sich in die Seniorenzentren Aktiva Annazentrum, Heinrich-Dormann und ins Julie-Hausmann-Haus. Gemeinsam mit einigen Senioren besichtigten sie in Beckum die BEUMER Maschinenfabrik, andere besuchten das örtliche Zement- und Stadtmuseum, ein drittes und viertes Team unterstützte beim alltäglichen Ablauf in den Seniorenzentren. Die Auszubildenden der Firmen ThyssenKrupp und Eternit besuchten Senioren im St. Anna in Neubeckum.

Tom Kliewe, Inhaber und Koch des Westfälischen Hofs, brachte gemeinsam mit einigen Flüchtlingen die zuvor getätigten Einkäufe in die Beckumer VHS, wo später gemeinsam gekocht und gegessen werden sollte. Dort fanden sich auch sein Kollege Udo Brinkmann und eine weitere Gruppe der Auszubildenden ein. Dabei waren zudem vier Flüchtlinge, die von der Initiative „Willkommen in Beckum“ betreut werden, und drei, die gerade bei ThyssenKrupp eine Ausbildung absolvieren. Gemeinsam schälten, schnippelten und kochten sie ein leckeres Mittagessen für alle Teilnehmer.

Diese trafen pünktlich um 12.30 Uhr in der Aula der VHS ein. Dagmar Lange vom Mütterzentrum Beckum e.V. berichtete von ihrer Arbeit bei „Willkommen in Beckum“, und einige ihrer Schützlinge erzählten von ihrer Flucht, ihrem Ankommen, von den zahlreichen Schwierigkeiten, aber auch von ihren Wünschen und den positiven Erfahrungen, die sie in Beckum machen durften. Beim gemeinsamen Essen vertieften sich die Gespräche sehr schnell. „Es ist eine super Aktion, die mir sehr am Herzen liegt, weil wir nur dann Integration schaffen, wenn wir immer wieder ins Gespräch kommen“, sagte Brigitte Bublies-Tielker vom Mütterzentrum Beckum e.V. Sie selbst konnte nicht am gemeinsamen Essen teilnehmen, war aber an der Organisation maßgeblich beteiligt. Ihr Dank galt insbesondere den Vertretern des Vereins Beckumer Industrie für die spontane Kooperationsbereitschaft sowie Christa Paschert-Engelke von der VHS Beckum und natürlich Thomas Kliewe und Udo Brinkmann für die tatkräftige Unterstützung und Realisierung.

An der Aktionen nahmen folgende Unternehmen teil: die Berief Food GmbH, BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, B+M Blumenbecker GmbH, Eternit GmbH, Frontmatec Hygiene GmbH, Holcim WestZement GmbH, Knapheide GmbH, , Phoenix Zementwerke, ThyssenKrupp Industrial Solutions AG und die Werner Ruploh KG.

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