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Perfekt in die Umgebung integriert
Beckum, 03. Februar 2016

Das Portlandzementwerk Wotan H. Schneider KG im rheinland-pfälzischen Üxheim-Ahütte in der Vulkaneifel setzt in seinem Betrieb auf einen modernen Pipe Conveyor der BEUMER Group, um Klinker zur Zementmühle zu transportieren. Das rund 200 Meter lange Fördersystem ist exakt an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Weil es komplett geschlossen ist, fällt während des Transports kein Material auf Straße und Fahrzeuge. Damit kann auch kein Staub an die Umgebung abgegeben werden. Das kommt dem Umweltschutz deutlich zugute. Der wirtschaftliche Förderer ist zudem energieeffizient und einfach zu warten.

In der Hillesheimer Kalkmulde in der Vulkaneifel haben sich vor rund 380 Millionen Jahren riesige Vorräte an Kalkstein angelagert. Zahlreiche dolomitische Felsbildungen und einzelne Basalt- und Lavakegel spiegeln die geologische Vielfalt dieser Gegend wider. Mitten in dieser Region liegt die kleine Gemeinde Üxheim-Ahütte. Am Rand des rund 180 Einwohner umfassenden Örtchens befindet sich seit 1923 die Portlandzementwerk Wotan H. Schneider KG – kurz Wotan Zement genannt. Das mittelständische Familienunternehmen stellt mit rund 70 Mitarbeitern neun Zementsorten her. „Dazu gehören hochwertige Portland-, Portlandkalkstein-, Portlandpuzzolan-, Hochofen- und Portlandhüttenzemente“, beschreibt der Technische Leiter Gerd Morenhoven das Portfolio. Diese gelangen als Sack- oder Siloware zu den Baustellen, Transportbetonwerken, Betonfertigteilbetrieben und Baustoffhändlern.

In den Steinbrüchen Üxheim, Nohn, Berndorf und Kerpen, die sich alle recht nah beieinander in der Hillesheimer Kalkmulde befinden, gewinnt das Unternehmen die erforderlichen Rohstoffe (Kalkstein und Mergel) Zur Zementklinker-Herstellung werden Kalkstein und  Mergel zerkleinert und mit weiteren Rohstoffen homogenisiert. In den Rohmühlen werden die Rohstoffe  auf die für den Brennprozess notwendige Feinheit gemahlen und getrocknet. Das Rohmehl wird anschließend in großen Silos homogenisiert und zwischengelagert. Um den Zementklinker – ein grobstückiges Zwischenprodukt – zu erhalten, gelangt das Rohmehl zunächst in den Zyklonvorwärmer. Bei Temperaturen über 950 Grad Celsius wird das Rohmehl vorgewärmt und entsäuert. Danach erreicht das Material den Drehrohr-Ofen und wird dort bei Temperaturen von etwa 1.450 Grad Celsius gebrannt. „Die gestiegene Nachfrage nach Portlandzementen hat dazu geführt, dass wir etwas Zementklinker zukaufen. Die Anlieferung erfolgt per LkW, dafür haben wir eine neue Klinker-Annahmestation errichtet“, sagt der Technische Leiter. Um von hier das Material für die Bearbeitung weiter zu transportieren, benötigte der Zementhersteller eine effiziente Förderlösung. Wir suchten eine Möglichkeit, die sowohl ökologisch als auch wartungsarm ist“, beschreibt Gerd Morenhoven. Der neue Förderer sollte sich optimal an das bestehende Werksgelände anpassen – er muss beispielsweise dem Verlauf der Zufahrtsstraße folgen und durfte beim Transport selbst bei Steigungen und Gefällen kein Material verlieren.

Umfassende Kompetenz, optimal unterstützt

Als Lieferant für die passende Fördertechnik war für die Baustoffhersteller die BEUMER Group erste Adresse. In der Baubranche ist der Anbieter von Fördertechniklösungen bereits seit 80 Jahren etabliert. Um Baustoffhersteller mit Komplettlösungen stets optimal zu unterstützen, hat der Systemanbieter seine vielfältigen Kompetenzen in dieser Branche weltweit gebündelt und verschiedene Centers of Competence geschaffen. Dazu gehört auch das Geschäftsfeld „Pipe Conveyor“. Diese weltweit zuständigen Zentralen kümmern sich um den Vertrieb und das Projektmanagement. Für dieses Projekt haben zum Beispiel die beiden Niederlassungen Österreich und Tschechien eng zusammengearbeitet.

Hoher Umweltschutz, geringe Wartung

„Gemeinsam mit den Verantwortlichen in Üxheim-Ahütte entwickelten wir eine Lösung, die auf die Anforderungen ideal abgestimmt ist“, sagt Josef Amon, Projekt Manager der BEUMER Group Austria GmbH, der das Projekt betreut hat. Aufgrund des Umweltschutzes und des geringeren Wartungsaufwands kristallisierte sich rasch ein Pipe Conveyor für das Zementwerk heraus. Wotan Zement hat bereits einen Pipe Conveyor im Einsatz. Und das System hat sich bewährt. „Mit seiner geschlossenen Bauform schützt dieser die Umwelt sicher vor Staub und Menschen und Fahrzeuge vor herabfallendem Material. Auf laufender Strecke kann sich außerdem kein Staub entwickeln“, erklärt Josef Amon. Die Förderer bieten noch weitere Vorteile. Sie bewältigen lange Distanzen und enge horizontale und vertikale Kurvenradien. Wegen ihrer Kurvengängigkeit sind im Vergleich zu anderen Gurtförderern – abhängig von der Förderlänge und verfügbaren Kurvenradien – wesentlich weniger oder keine Übergabetürme nötig. Damit spart der Anwender deutlich Kosten, und BEUMER kann das System an individuellen Anforderungen anpassen.

Die BEUMER Group lieferte und installierte eine Anlage mit einem Rohrdurchmesser von 200 Millimetern und einer Länge von 213 Metern. Sie fördert bis zu 200 Tonnen Material in der Stunde. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Geräuschemission des Pipe Conveyor. Mit speziellen Tragrollen sowie geräuscharmen Lagern und Elektromotoren arbeitet dieser sehr leise. „Das macht den Betriebsalltag für unsere Mitarbeiter angenehmer. Auch die Anwohner in der Umgebung werden nicht belästigt. Das ist ein wichtiger Aspekt, weil sich das Werk am Ortsrand befindet“, sagt Gerd Morenhoven.

Reibungsloser Verlauf bis zum Ziel

BEUMER lieferte und installierte nicht nur den Pipe Conveyor, sondern alle notwendigen Lösungen, um einen optimalen Betriebsablauf sicherzustellen. BEUMER hat das Fördersystem beispielsweise mit einem Magnetscheider ausgestattet.

Die Route des Pipe Conveyors verläuft nun entlang der Zufahrtstrasse über eine Brückenwaage bis zu einer Zweiwege-Weiche. Dort gelangt der Klinker entweder über ein bestehendes Reversierband zur Mühle – oder er wird in das vorhandene Klinkerlager weiter transportiert.

Konstruktive Herausforderungen

Die Unternehmsgruppe war für den Gesamtprozess verantwortlich: BEUMER Austria übernahm die Projektabwicklung: Die Mitarbeiter erstellten das Basis-Design und planten alle vom Kunden beigestellten Anlagen ein, lieferten die Komponenten und nahmen den Pipe Conveyor in Betrieb. Die BEUMER Czech Republic kümmerte sich um das Detail-Engineering, den kompletten Stahlbau und die Montage. „Wir planten die Gerüste so, dass sie die kundenseitig beigestellte Förderleitung für  pneumatischen Zementtransport aufnehmen konnte“, erklärt Josef Amon. Diese pneumatische Transportleitung war Bestandteil eines anderen Projektes. Durch die gleichzeitige Nutzung der Pipe Conveyor Gerüste als Rohrbrücke, führte dies bei dem anderen Projekt zu erheblichen Kosteneinsparungen. „Die Herausforderung bestand darin, zusätzliche Tragkonstruktionen dafür zu vermeiden.“ Die Ingenieure haben außerdem den Pipe Conveyor in die bereits bestehende Anlagenstruktur eingebunden. „Weil diese jedoch sehr alt war, bestanden dazu kaum noch Unterlagen“, erinnert sich Josef Amon. Aber auch diese Herausforderung konnte BEUMER konstruktiv lösen. Denn aufgrund seiner Charakteristik eignet sich der Pipe Conveyor dazu, sich ideal in bestehende Werke einzugliedern.

Die komplette Projektabwicklung dauerte etwa zehn Monate. Seit Februar 2015 ist die Anlage nun erfolgreich in Betrieb. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt der Technische Leiter Gerd Morenhoven. „Der Transport von der Lkw-Annahmestelle bis zum Klinkerlager oder der Mühle verläuft ruhig, schnell und ohne Materialverluste.“

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Ein zuverlässiger Energielieferant
Beckum, 28. Januar 2016

Die Herstellung von Zement ist besonders energieintensiv. Um den Einsatz teurer primärer Brennstoffe wie Kohle und Öl zu reduzieren, setzen Betreiber von Zementwerken verstärkt auf die sogenannten alternativen Brenn- und Rohstoffe (AFR – Alternative Fuels and Raw Materials). Die Nutzung konzentriert sich dabei allgemein auf die Brennstoffe. Weil weder der Herstellungsprozess, noch das Endprodukt Zement oder die Emissionen beeinträchtigt werden dürfen, müssen die nicht weiter verwertbaren, hochkalorischen Abfällen beispielsweise aus Kunststoff- und Verpackungsresten, Papier, Verbundmaterialien oder auch Textilien zuvor ofenfertig aufbereitet werden. Damit Kunden die daraus aufbereiteten Brennstoffe effizient fördern, lagern und dosieren können, hat die BEUMER Group das neue Geschäftsfeld AFR-Systems aufgestellt.

Deutschland im Oktober 1973: Aus politischen Gründen schränken die arabischen Länder die Erdölförderung ein – mit der Konsequenz, dass der Ölpreis in die Höhe schnellt. Eine äußerst prekäre Situation, denn Erdöl ist ein wichtiger Energielieferant – auch für die Zementindustrie, die ihre Drehrohröfen damit betrieb. Seit dieser ersten Ölkrise setzen die Anlagenbetreiber daher auf günstige alternative Brenn- und Rohstoffe.

Neben den mineralischen Abfällen, die als alternative Rohstoffe eingesetzt werden können, fokussiert sich der Markt auf die Brennstoffalternativen. Denn rund 30 Prozent der Produktionskosten werden für Energie aufgewendet. Neben den flüssigen alternativen Brennstoffen, wie Altöl oder Lösemittel, besteht das Gros der festen Brennstoffe aus Ganz- oder geshredderten Altreifen, Althölzern, oder Mischungen aus Kunststoffen, Papier, Verbundmaterialien oder Textitlen. Nachdem diese aufbereitet und qualitativ überwacht wurden, weisen sie ähnliche Heizwerte wie Braunkohle auf. Der Heizwert von Altreifen ist sogar mit dem von Steinkohle vergleichbar. Bei der Zementherstellung muss aber auch darauf geachtet werden, dass bei ihrem Einsatz die Ascherückstände qualitativ zum Zwischenprodukt Klinker passen. Denn bei ihrer Verwertung werden alle stofflichen Komponenten vollständig in den Klinker eingebunden und mineralisiert. Durch ihren Einsatz erfolgt der Produktionsprozess wirtschaftlich. Zudem werden primäre Rohstoff- und fossile Brennstoffvorkommen geschont und Deponievolumen reduziert.

Die bereits aufbereiteten Ersatzbrennstoffe werden in den meisten Fällen von externen Lieferanten ofenfertig angeliefert. Damit die Zement- und Kalkwerke die festen alternativen Brennstoffe sicher fördern und lagern können, bietet die BEUMER Group nun maßgeschneiderte AFR-Systeme an. Diese umfassen aufgrund der vielfältigen Erfahrungen und der Berücksichtigung der Kundenwünsche die gesamte Kette von der Annahme und Entladen des Lieferfahrzeugs, bis zum Lagern, Beproben, Fördern und Dosieren der festen alternativen Brennstoffe. Dabei bietet der Intralogistik-Anbieter BEUMER seinen Kunden jetzt weltweit Systeme aus einer Hand.

Auf jede Anwendung zugeschnitten

Im Programm hat die BEUMER Group das Startsystem für den Einsatz am Hauptbrenner. In der Zement- und Kalkindustrie werden die Primärbrennstoffe normalerweise auf Korngrößen von weniger als 100 Mikrometern gemahlen und über den Brenner aufgegeben. Dieser erzeugt am Ende des Drehrohrofen 2.000°C, bei der Kalkstein, Sand, Ton und Erz zum Zwischenprodukt Klinker reagieren. Um auf dem Sinterzonenbrenner feste Sekundärbrennstoffe einsetzen zu können, sollten diese mindestens einen ähnlichen Heizwert liefern wie Braunkohle (etwa 22 ± 2 MJ/kg), Korngrößen kleiner 30 Millimeter aufweisen und im Flug ausbrennen.

Die Anlieferung des ofenfertigen Materials erfolgt in der Regel in Schubbodenaufliegern. Daher bietet BEUMER eine Andockstation, die vor Ort auch als Lager dient. Wenn der Auflieger entleert ist, wird er vollständig getauscht oder im Großzelt per Radlader erneut befüllt. Das Material wird meist volumetrisch dosiert und zum Sinterzonenbrenner gefördert. Diese Lösung ist bewußt als Versuchsanlage konzipiert. Damit können Betreiber ihre Lieferanten sowie die Qualitäten der Brennstoffe und das Ofen- bzw. Emissionsverhalten testen.

Lösung für den Kalzinator

Mit dem zweiten System kann der Kalzinator mit gröberen Ersatzbrennstoffen wie zerkleinerte Altreifen oder die oben genannten Ersatzbrennstoffe in gröberer Form beschickt werden. Diese sind meist weniger aufbereitet, enthalten auch dreidimensionale Partikel und benötigen daher zum Ausbrennen längere Verweilzeiten als zum Beispiel die intensiver aufbereiteten, ausschließlich zweidimensionalen Sekundärbrennstoffe für den Hauptbrenner.

Der grobe Kalzinatorbrennstoff wird im Schubboden- oder Kipp-Lkw angeliefert. An der Annahmestelle werden diese Ersatzbrennstoffe staubsicher und schnell entladen und zwischengelagert. Ein weiteres Lager dient als Puffer, wodurch insgesamt eine Vorlagekapaziät von knapp 900 Kubikmetern vorgehalten werden kann. Von dort gelangt das Material über den Rohrgurtförderer auf die entsprechende Höhe im Vorwärmer. Der Ersatzbrennstoff wird dort gewogen und dosiert. Bei der Zuführung zur Feuerstelle im Kalzinator besteht oft die Gefahr, dass sich durch die thermische Strahlung oder Pulsationen das Material oder die Förderanlage entzünden können. Deswegen wurde eine klappenlose Spezialzuführung entwickelt, über die das Material dem Kalzinator sicher zugefördert werden kann.

Um nach den erfolgreichen Tests eine dauerhafte, sichere und automatische Versorgung sicherstellen zu können, bietet die BEUMER Group Anlagen für den permanenten Großbetrieb mit hohen thermischen Substitutionsraten an. Diese bestehen aus Annahmebereich und Lagersystem, in welches das Kransystem Festbrennstoffe unterschiedlicher Qualitäten in verschiedene Lagerzonen und Boxen einlagern kann. Die bisherigen Erfahrungen bestätigen, dass im Brennstoff immer mit Störstoffen oder Qualitätsdefiziten zu rechnen ist. Deswegen lässt sich die gesamte Lager- und Fördertechnik der Halle mit Vorkehrungen potentiell nachrüsten, die zum Beispiel den Brennstoff für den Hauptbrenner von metallischen, naßen und dreidimensionalen Störstoffen befreien oder störendes Überkorn vom jeweiligen Brennstoff aushalten.

Ausgestattet mit entsprechender Sensorik läuft der Betrieb vollautomatisch. Dabei kann der Kran selbstsändig zur Vergleichmäßigung genutzt werden, um Qualitätsschwankungen zu minimieren oder die Linien zum Hauptbrenner und dem Kalzinator beschicken.

Pipe Conveyor bewährt sich in der Praxis

Das Werk der Schwenk Zement KG in Bernburg ist mit seiner Produktionskapazität eines der größten und leistungsfähigsten Zementwerke Deutschlands. Um die Energiekosten zu senken, setzt das Zementwerk verstärkt auf den Einsatz von Ersatzbrennstoffen, die in externen Aufbereitungsanlagen zu hochwertigen Brennstoffen mit definierter Spezifikation aufbereitet werden.

Bisher setzte der Hersteller auf einen Trogkettenförderer. Jedoch verkürzten sich nach fast zehnjährigem Einsatz und häufigem Umbau die Wartungsintervalle zusehends. Die Brennstoffe wurden qualitativ auch immer besser, so dass sie schließlich mit ihrer Dichte von 0,2 t/m3 mit der bestehenden Technik auch nicht mehr in ausreichender Menge zum Hauptbrenner gefördert werden konnten. Daher suchte man nun nach einer zuverlässigen Lösung, die sowohl ökologisch wie auch wartungsarm ist. Zudem sollte der neue Förderer sich mit seiner Konstruktion optimal an die kurvige Streckenführung im Werk anpassen.

Die Schwenk Zement KG entschied sich daher für das BEUMER AFR-System mit seinem Pipe Conveyor, um ihren Hauptbrenner mit alternativen Brennstoffen zu versorgen. Das System arbeitet dabei weitestgehend automatisch von der Annahme bis zum Beschickungssystem am Drehrohrofen. In der Lagerhalle nehmen Kräne die aufbereiteten Ersatzbrennstoffe auf und füllen sie in die Austragsbunker mit ihren Austragsorganen. Von dort schafft ein Kettengurtförderer den Brennstoff kontinuierlich zum Pipe Conveyor, der es wiederum zu den Dosierwaagen vor dem Hauptbrenner fördert.

Der Pipe Conveyor, als kurvengängiges Herzstück, benötigt nur geringe Wartung und schützt mit seiner geschlossenen Bauform und leisen Fahrweise vor Emmissionen und den bekannten Verwehungen des Brennstoffs. Er überbrückt ohne Unterbrechung lange Distanzen und bewältigt enge Kurvenradien, die sich an die individuelle Werkssituation anpassen.

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Lücke schließen, Ausfallzeiten minimieren
Beckum, 26. Januar 2016

Um an Flughäfen Gepäckstücke effizient zu handhaben, kommen häufig Tilt-Tray-Sorter zum Einsatz. Ihre Kippelemente, auch Schalen genannt, ermöglichen es, Gepäckstücke zweidimensional  so nach beiden Seiten auszuschleusen. Bei herrkömmlichen Anlagen befinden sich zwischen den Schalen Lücken, durch die unter bestimmten Umständen ein Gepäckstück rutschen kann. Schiebt dieses sich dann noch unter ein Kippelement, blockiert dieses. Das ist eine der häufigsten Ursachen für ungeplante Stillstände. Die BEUMER Group hat mit TrayDeck genau hierfür eine effiziente Lösung entwickelt.

„TrayDeck ist eine Vorrichtung, die wir an der Schale befestigen. Bewegt sich die Schale, um das Gepäckstück auzuschleusen, folgt TrayDeck exakt ihrer Bewegung und schließt damit permanent die Lücke – auch in Kurven“, erklärt Finn Laugesen, Director Customer Support bei der BEUMER Group. Diese Lösung beeinflusst weder den Energieverbrauch noch die Kapazität der Sortieranlage.

Betreiber erhalten von BEUMER diese Vorrichtung nicht nur für Neuanlagen. Mit dem Plug-and-Play-System lassen sich auch bestehende Sorteranlagen einfach nachrüsten. Diese Montagearbeiten kann der Betreiber unter Anleitung des BEUMER Customer Supports selbst durchführen. Aktuell statten Flughafenbetreiber  im nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika ihre Gepäckförderanlagen mit TrayDeck aus.

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BEUMER Group UK to upgrade the International Arrivals Baggage reclaim carousels at Glasgow Airport, Scotland
Aarhus, 05. Januar 2016

BEUMER Group - a leading global supplier of airport baggage handling systems – has been awarded the contract to design, deliver, install and commission an upgrade to the international arrivals baggage reclaim carousels at Scotland’s Glasgow Airport. The contract, which was awarded to BEUMER Group as the Principal Contractor, forms part of Glasgow Airport’s strategic plan to create a modern, attractive airport and to support future growth in passenger numbers.

The existing carousels in the international arrivals baggage hall were based on obsolete, legacy equipment which was no longer supported by the manufacturer. This scenario compromised both the airport’s ability to maintain the carousels and the overall reliability of the system. BEUMER Group’s three new carousels will deliver higher reliability and throughput in addition to providing passengers with a faster reclaims process. The control software for the BEUMER Group carousels will be fully integrated into Glasgow Airport’s existing control systems.

“BEUMER Group UK was awarded this prestigious project due to our proven ability to upgrade legacy baggage handling systems with minimal disruption to the daily operation of the airport," explains Peter Gilks, BEUMER Group UK Managing Director Airport Division.

BEUMER Group is on track to have the new international arrivals baggage reclaim carousels fully operational by May 2016.

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Eine erfolgreiche Familiengeschichte
Beckum, 09. Dezember 2015

Die BEUMER Group mit Sitz in Beckum blickt mit einem Umsatz von 680 Millionen Euro erneut auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Das ist möglich, weil sich BEUMER auf seine unternehmerischen Kernkompetenzen konzentriert, innovativ ist und seine Internationalisierung strategisch und konsequent vorantreibt. Einen erheblichen Anteil daran haben die gemeinsamen Werte des Familienunternehmens. Denn auf deren Basis gelingt es dem Systemanbieter, die rund 4.100 Mitarbeiter mit unterschiedlichen Mentalitäten und Kulturen zu integrieren – besonders die, die durch Unternehmens-Zukäufe Teil der Gruppe geworden sind. Die BEUMER Group feiert in diesem Jahr ihr 80 jähriges Bestehen.

Mit innovativen Anlagen und Systemlösungen für die Intralogistik in der Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie mit Sortier- und Verteilsystemen hat sich die BEUMER Group eine sehr gute Position auf dem Weltmarkt erarbeitet. Die Lösungen kommen in unterschiedlichen Branchen zum Einsatz – zum Beispiel in der Zement-, Ziegel-, Kalk- und Gipsindustrie, im Agrar- und Bergbau, in den Bereichen Chemie, Pharmazie, Energie, Getränke, Nahrungs- und Genussmittel sowie an Flughäfen und in Logistikzentren. „Eine hohe Kundenzufriedenheit und eine langfristige, erfolgreiche Marktpräsenz erreichen wir nur dann, wenn das ganze Team nachhaltig in die Unternehmensstrategie einbezogen wird“, erklärt Dr. Christoph Beumer, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der BEUMER Group. Wie in einer richtigen Familie. Er führt das Familienunternehmen seit dem Jahr 2000 in der dritten Generation. Und wie innovativ und erfolgreich der Mittelständler ist, dokumentiert auch die umfangreiche Neuauflage des „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“ des Wirtschaftsverlags Deutsche Standards EDITIONEN.

Alles begann mit einer Tragrolle

Es ist der 9. Dezember 1935. Der 33-jährige Unternehmer Bernhard Beumer beginnt mit vier Mitarbeitern seinen ersten Arbeitstag. Bisher hat er bei einem Essener Unternehmen in der Fördertechnik gearbeitet. Sein wichtigstes Gründungskapital ist neben Mut und Entschlossenheit vor allem der Erfahrungsschatz aus seinen bisherigen Tätigkeiten: Angefangen hatte er als Reparaturschlosser, war dann im Bergbau beschäftigt und arbeitete einige Zeit im Ruhrgebiet. Anschließend absolvierte er sein Ingenieurstudium. Mit der Idee, auf eigenen unternehmerischen Beinen zu stehen, beschäftigt sich Bernhard Beumer schon länger. Als er hört, dass in seiner Heimatstadt Beckum eine leer stehende Fabrik zu erwerben ist, greift er zu. Der Grundstein seiner Geschäftsaktivitäten ist die klassische Fördertechnik.

Der Unternehmer beginnt bei Null. Doch der junge Oberingenieur kennt sich aus und weiß von den Bedürfnissen der Kunden. Dazu bringt er schon mit der Gründung seiner Firma die ersten Aufträge aus der Baustoff- und Zementindustrie und auch aus dem Bergbau mit. Ein entscheidender Schritt für den Erfolg der BEUMER Fördertechnik ist seine Entwicklung der Tragrolle mit Labyrinthdichtung. Diese Innovation lässt sich der Firmengründer patentieren und integriert sie in weitere Produkte. Aus dieser Tragrolle leitet er auch das noch heute bestehende Firmenzeichen ab: Der Kreis stellt das Rohr der Tragrolle im Querschnitt dar, der Pfeil steht für die Tragrollenachse und deren Laufrichtung. Die Firma wächst, bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs sind bereits etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Sohn als Nachfolger

Bernhard Beumer heißt nicht nur der Firmengründer, sondern auch sein ältester Sohn. Und was liegt für den Sohn näher als in die Fußstapfen seines Vaters zu treten? Nach seinem Maschinenbaustudium arbeitet er 18 Jahre lang Seite an Seite mit seinem Vater und übernimmt nach dessen Tod im Jahr 1981 schließlich die Firma. An seiner Seite stehen seine beiden Brüder Peter und Ludwig. Peter Beumer wird den Geschäftsbereich Sortieren und Verteilen aufbauen, Ludwig Beumer ist für die Finanzen verantwortlich. In der Fördertechnik treibt Bernhard Beumer vor allem die Entwicklung der Becherwerke voran. Schnell erkennt er: Eine Kette als Zugelement ist zu schwer. Durch ihr Eigengewicht hebt sich ein Großteil ihrer Zugkraft auf. BEUMER ist damals schon Experte in der Gurtfördertechnik. Das bringt Bernhard Beumer auf die Idee, den Gurt als Zugelement für Becherwerke zu nutzen. Um die Becher zuverlässig am Gurt zu befestigen, setzt er einen Gurt mit Stahlseilen ein. Er ordnet die Stahlseile so an, dass seilfreie Zonen entstehen. In diese können nun Löcher gestanzt werden, um die Becher fest auf dem Gurt zu verschrauben.

Mit diesen Becherwerken schafft BEUMER eine Fördertechnik, mit der sich deutlich höhere Geschwindigkeiten fahren und größere Achsabstände umsetzen lassen. Heute erreichen Gurtbecherwerke von BEUMER Achsabstände von 178 Metern und mehr. Bis Mitte der 1980er Jahre installiert der Anbieter insgesamt etwa 100 Anlagen, in den Jahren 2007 und 2008 sind es weltweit rund 450 – pro Jahr. Neben der Produktentwicklung in der Fördertechnik treibt Bernhard Beumer jun. auch erste Entwicklungen im Bereich der Verladeanlagen voran. Auch für die Internationalisierung der Gruppe stellt er entscheidende Weichen und gründet unter anderem Gesellschaften in Brasilien, den USA und Asien.

Über Stock und Stein – kurvengängige Bandanlagen

In den 1960er Jahren legt BEUMER die Grundlagen für kurvengängige Bandanlagen. Die ersten theoretischen Auslegungen am Markt stammen aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Beckumer. Heute zählt die Unternehmensgruppe zu den Technologieführern dieser Anlagen – sowohl in offener Ausführung als Muldengurtförderer wie auch als Pipe Conveyor. Eine eindrucksvolle Referenz ist die 12,5 Kilometer lange Muldengurtförderanlage in der chinesischen Provinz Sichuan, die 2008 in Betrieb geht und die pro Stunde aktuell rund 2.200 Tonnen Kalkstein vom Steinbruch ins Zementwerk transportiert. Ihre Linienführung ist mehrfach vertikal und horizontal kurvengängig. Die Anlage überbrückt insgesamt 1,5 Kilometer Wasserfläche, große Bambuswälder und überwindet auch auf kurzen Distanzen Höhenunterschiede bis zu 100 Metern. Zu diesem Projekt hat die BEUMER Group nun den Auftrag erhalten, einen weiteren Förderer in ähnlicher Größe zu liefern und zu installieren. Der Kunde plant bereits eine dritte Ausbaustufe.

Kein schweres Heben mehr

Im Bereich Verladetechnik entwickelte Bernhard Beumer jun. neue Produkte wie zum Bespiel die dreidimensionale Belademaschine, um Zementsäcke auf Lkw zu verladen. Die Arbeiter werden damit körperlich wesentlich entlastet. In den 1970er Jahren entwickeln die Ingenieure diese Belademaschine bis zur kompletten Automatisierung weiter. Daraus entsteht der erste stationäre Palettierer. Heute stapelt der BEUMER paletpac Papier-, PE- und PP-Säcke auf Paletten verschiedener Größen flexibel, genau und stabil. Je nach Produktanforderung ist er mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet. Mit letzterer lassen sich in Säcken abgefüllte Schüttgüter besonders schonend, schnell und sehr genau auf Paletten schichten. Um die palettierten Stapel wirtschaftlich und effizient zu verpacken, hat die BEUMER Group mit dem BEUMER stretch hood eine bewährte Hochleistungs-Verpackungsanlage im Angebot. Diese Technologie wurde hinsichtlich Funktion, Wirtschaftlichkeit und Ergonomie weiter optimiert und zur Interpack im Mai 2014 das erste Mal präsentiert. Seitdem erhält BEUMER eine sehr gute Kundenresonanz auf diese Anlage.

Stückgut statt Schüttgut

Als Peter Beumer nach seinem Auenthalt in den USA Ende der 1960er-Jahre zurück nach Beckum kam, trieb er die „Fließtechnik“ weiter voran. BEUMER hatte zum Beispiel Kreisförderer für Schlachthöfe gebaut, die mit Röllchenbahnen und Teleskopbändern realisiert wurden, oder auch spezielle Hängeförderer: An Schienen hingen Ketten, an denen Gestelle angebracht waren. Diese konnten manuell bestückt werden. Schnell stieß Peter Beumer auf manuelle Sortierkreisel. Dabei handelte es sich um kreisrunde Rollenbahnen, in die Pakete zum Transport eingeschleust wurden. Mitarbeiter standen an entsprechenden Endstellen und entnahmen die Pakete. Im Einsatz waren diese beispielsweise beim Schöpflin-Versand. BEUMER griff diese Idee auf und dachte sie weiter. Das Ziel war, den Sortierkreisel zu automatisieren. Die Ingenieure entwickelten die bekannten Kippelemente zu den sogenannten 3D-Kippelementen weiter: Die Schalen kippen dabei nicht nur zur Seite, sie verdrehen sich auch so, dass die Teile längs orientiert ausgeschleust werden. Der Vorteil: Die Endstellenteilung wird verkleinert. Mit diesen 3D Tilt Tray Sortern konnte BEUMER jetzt in etablierte Märkte vorstoßen, in denen das dänische Unternehmen Crisplant – das später Mitglied der BEUMER Group wurde – Marktführer war: Logistik, KEP und Flughäfen.

Die dritte Generation

Seit dem Jahr 2000 führt nun Dr.-Ing. Christoph Beumer, der Enkel des Firmengründers, das Unternehmen. „Für den Erfolg ist maßgeblich der familiäre Geist verantwortlich. An unseren Wahlspruch ‚Nicht der kurzfristige Gewinn, sondern der langfristige Erfolg ist unser Ziel‘, haben wir uns bis heute konsequent gehalten“, sagt er. Den langfristigen Erfolg des Unternehmens sichert BEUMER durch kontrolliertes Wachstum, ein breites Angebotsspektrum und die globale Aufstellung. Die Anlagen und Systeme sind in allen Teilen der Welt im Einsatz. Dazu treibt die Unternehmensgruppe ihre Internationalisierung voran und gründet Gruppengesellschaften, in China und in Thailand sogar Produktionsstandorte. Das Unternehmen ist dadurch in den vergangenen Jahren organisch sehr stabil gewachsen. Unerschrocken von der aufziehenden Finanz- und Weltwirtschaftskrise übernimmt BEUMER 2009 den dänischen Sortiertechnik-Spezialist Crisplant, später andere Unternehmen in Indien, den USA und Belgien. Hunderttausende Koffer an Flughäfen in Frankfurt, London, Peking, Singapur und in aller Welt gehen täglich über Gepäckanlagen von BEUMER. Tausende Pakete laufen jeden Tag über Transportbänder des Intralogistikspezialisten in Paketzentren von Hermes, GeoPost, Deutsche Post/DHL, UPS oder FedEx. Mit der indischen Enexco Technologies, Hersteller von Mahlanlagen und Packmaschinen für die Zementindustrie, hat BEUMER seine Präsenz in wichtigen Märkten gestärkt und gleichzeitig sein Portfolio systematisch ausgeweitet, ohne die angestammten Segmente zu verlassen. Und die Integration der doch sehr verschiedenen Kulturen? Diese sieht der Geschäftsführer als Chance, voneinander zu lernen. „Wir wollen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem jeder die Individualität des anderen respektiert“, betont Dr. Beumer. Und weil die lokalen Mitarbeiter in den Gruppengesellschaften die gleiche Sprache wie die Kunden sprechen, fühlen diese sich verstanden. Das schafft eine hohe Kundenbindung.

Der Weg zum Komplettanbieter

Um Schüttgüter wie Zement, Mörtel oder Gips auch in Säcke abfüllen und damit komplette Verpackungslinien für die Baustoffindustrie anbieten zu können, bringt der Anbieter mit dem BEUMER fillpac im Jahr 2013 eine innovative Abfüllanlage auf den Markt. Diese können Anwender flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren und anpassen. Auf der Achema 2015 präsentiert sich BEUMER schließlich auch für die Chemiebranche erstmals als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik: Die neueste Entwicklung ist eine innovative Form-Fill-Seal-Anlage (FFS-Anlage). Der BEUMER sealpac reagiert sehr flexibel bei unterschiedlichem Schüttgewicht, Fließverhalten und Kornverteilung.

Mehr als nur Service

BEUMER liefert und installiert aber nicht nur Anlagen und Systeme. Der Anbieter sorgt mit kompetenten Fachleuten auch weltweit für einen reibungslosen Betrieb. Die BEUMER Group hat dazu mit ihrem Customer Support ein viertes, eigenständiges Geschäftsfeld aufgestellt. Die Gruppe stellt so eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen sicher. Die Fachleute kümmern sich vom ersten Projektgespräch bis zur laufenden Anlage um die Kunden. Der Customer Support bietet verschiedene Service-Vereinbarungen an. Diese werden individuell auf die Kundenanforderungen abgestimmt und Serviceintervalle sowie die Reaktionszeiten vertraglich festgelegt. Die Vereinbarungen reichen von der reinen Wartung und Inspektion bis zum dauerhaften Einsatz von Servicepersonal vor Ort. Die BEUMER Group bietet im Rahmen ihres umfassenden Customer Supports zudem einen Residential Service an. Damit können Kunden die Verantwortung für Verfügbarkeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen an BEUMER Spezialisten übertragen. Der Komplettanbieter wartet mit fundiertem technischem und logistischem Know-how auf und stellt somit eine hohe Effizienz der Maschinen sicher. Damit kümmert sich BEUMER bei Bedarf dauerhaft um einen reibungslosen Betrieb direkt bei den Anwendern – und das weltweit.

„Ich betrachte das Unternehmen als ein kleines Schmuckkästchen“, erklärt Dr. Beumer die Firmengeschichte. „Mein Großvater hat es gegründet – damals war es zuerst nur ein Holzkästchen. Er hat es etwas mit Samt ausgekleidet. So hat er das Unternehmen dann an die zweite Generation weitergegeben. Diese hat wieder ein wenig mehr hineingetan und es schöner gemacht.“ In dieser Tradition wurde das Schmuckkästchen schließlich an ihn übergeben. Derjenige, der dieses Schmuckkästchen erhält, hat einzig die Aufgabe, es zu verwahren, zu erhalten und, wenn möglich, immer ein bisschen schöner zu machen – in keinem Fall darf er es verbrauchen. „Es wird zwar ein Unternehmen vererbt, in erster Linie aber Verantwortung übertragen“, betont Dr. Beumer.

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Ein sehr attraktiver Arbeitgeber
Beckum, 07. Dezember 2015

Fachkräfte sind schwer zu finden – das gilt nicht nur für Deutschland. Die Gründe dafür liegen hierzulande auch in der demographischen Entwicklung. Die Berufswelt wird zudem insgesamt emotionaler. Softskills wie Teamplay und Kommunikation sowie Werte wie Life-Balance und Selbstverwirklichung spielen eine immer größere Rolle. Dazu kommen aber auch der Unternehmensstandort: Je ländlicher dieser ist, desto schwieriger ist es, neue Mitarbeiter zu gewinnen. In den Ballungszentren gibt es dafür ein anderes Problem: Dort befinden sich mehr potenzielle Arbeitgeber im „Kampf“ um die besten Talente (Stichwort „war for talents“). Die BEUMER Group bietet in der Maschinenbauregion Münsterland spannende Perspektiven und ein attraktives Umfeld, insbesondere auch für Einsteiger. Das Employer Branding der BEUMER Group ist hierauf ausgerichtet.

Was macht einen Arbeitgeber attraktiv? Schon lange können Unternehmen qualifizierte Fachkräfte nicht mehr nur mit einem guten Gehalt ködern. Vor allem Berufseinsteiger sind wählerischer geworden. Für die BEUMER Group stehen die Mitarbeiter an erster Stelle. „Für uns ist nicht der kurzfristige Gewinn, sondern der langfristige Erfolg das Ziel, und das funktioniert nur mit hervorragend ausgebildeten und motivierten Kollegen“, sagt Dr. Christoph Beumer, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der BEUMER Group. „Nur wenn wir das ganze Team nachhaltig in unser Unternehmen einbinden, erreichen wir, dass unsere Kunden zufrieden sind und wir uns erfolgreich dem Wettbewerb stellen können“, erklärt er. Und dass das Unternehmen zu den beliebtesten Arbeitgebern Deutschlands gehört, bestätigt das Ergebnis einer aufwendigen Studie. Das Nachrichtenmagazin Focus ließ zusammen mit den sozialen Internet-Plattformen XING und kununu deutschlandweit mehr als 70.000 Arbeitnehmer aus allen Hierarchie- und Altersstufen befragen. Beurteilt wurden die 806 besten Unternehmen aus 22 Branchen mit mehr als 500 Mitarbeitern.

„Würden Sie Freunden oder Bekannten empfehlen, in Ihrem Unternehmen zu arbeiten?“ und: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Führungsverhalten Ihres Vorgesetzten?“ Das waren nur zwei von vielen Fragen, die die Mitarbeiter bei der BEUMER Group in Deutschland positiv beantwortet haben. Das familiengeführte Unternehmen belegte bei dem Ranking im Vergleich mit anderen Unternehmen mittlerer Größe mit bis zu 2.000 Mitarbeitern den dritten Platz. Im Branchenvergleich „Maschinen- und Anlagenbau“ aller Unternehmensgrößen erreichte der Intralogistik-Anbieter Position acht, und unter allen 806 Unternehmen kam die BEUMER Group auf Platz 85.

Weltweite Spitzenposition lockt

Das liegt sicherlich auch daran, dass die BEUMER Group in ihrer Branche eine Spitzenposition auf dem Weltmarkt einnimmt und in den vergangenen Jahren sehr große Zuwächse verzeichnen konnte. Denn das Unternehmen hat sich mit innovativen Anlagen und Systemen für die Intralogistik in der Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie mit Sortier- und Verteilanlagen international einen sehr guten Namen erarbeitet. Dazu kommt: die BEUMER Group nutzt äußerst erfolgreich die Chancen, die die Globalisierung bietet.

Doch die Firmenzentrale ist nicht in Berlin, München oder Düsseldorf, sie ist in Beckum. Einer Stadt im Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen mit etwa 37.000 Einwohnern. Der Ort hat einiges zu bieten, darunter historische Sehenswürdigkeiten in einem grünen Umland mit hohem Freizeitwert und guten Sportmöglichkeiten. Die ländliche Region ist aber auch eine Herausforderung, der sich zahlreiche mittelständische Firmen stellen müssen. Und weil es nicht nur Beckum so geht, sondern auch einigen internationalen Standorten, setzt die BEUMER Group auf ein weltweites Employer Branding. Damit möchte sie den Herausforderungen durch den demographischen Wandel und des Fachkräftemangels begegnen. Außerdem will sich die Gruppe so am Arbeitsmarkt aktiv als attraktiver Arbeitergeber präsentieren. Die BEUMER Group rückt dabei seine Mitarbeiter in den Vordergrund. Denn die Kampagne soll genau das verkörpern, was den internationalen Anbieter intralogistischer Lösungen ausmacht: die Menschen.

Der Mitarbeiter im Mittelpunkt

Die BEUMER Group ist ein Familienunternehmen, das international sehr erfolgreich ist. Die Mitarbeiter sind dabei ein ganz wesentliches Element. Denn jeder Einzelne trägt jeden Tag durch seine Leistung zum Erfolg des Unternehmens bei. Damit dies gelingt, orientieren sich Arbeitgeber und -nehmer an den gleichen Werten. Das macht die Kultur bei der BEUMER Group aus. Doch was ist den Mitarbeitern wichtig? Haben sich die Anforderungen an den Arbeitgeber verändert? Dazu hat die Gruppe Fragebögen an den einzelnen Standorten verteilt und die Kernaussagen der Kampagne daraus abgeleitet. Um junge Menschen auf die BEUMER Group aufmerksam zu machen, wird die Initiative mit Plakaten und Radio-Spots sowie der neu gestalteten Karrierewebsite www.beumergroup.com/karriere.de begleitet. Dort berichten Mitarbeiter über sich, das Unternehmen und eine attraktive Arbeitswelt, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.

Berufsziel: Qualifizierter Arbeitnehmer

Ein besonderes Augenmerk legt die BEUMER Group auf die Entwicklung des eigenen Nachwuchses. Die BEUMER Group bietet zum Beispiel für Studenten, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit vor sich haben, spannende, praxisrelevante Themen in einem internationalen Umfeld an. Sie werden dabei durch erfahrene Mitarbeiter intensiv betreut. Die BEUMER Group bietet Abschlussarbeiten in den Bereichen Automatisierungstechnik, Konstruktion, Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung an. Die Studenten lernen in dieser Zeit das Unternehmen kennen und die BEUMER Group die potenziellen Nachwuchskräfte. Haben sie ihren Studienabschluss schon in der Tasche, können die frischgebackenen Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler oder beispielsweise auch Informatiker direkt bei der BEUMER Group einsteigen.

Sie haben aber auch die Möglichkeit, an einem internationalen Traineeprogramm teilzunehmen. Dieses bereitet die Hochschulabsolventen auf verantwortungsvolle Fach- oder Führungspositionen im Unternehmen vor. Sie durchlaufen ein zweijähriges Entwicklungsprogramm im Vertrieb, in der Technik, im Customer Support oder im kaufmännischen Bereich. Den Einstieg finden sie in den ersten Monaten an dem Standort, an dem sie eingestellt sind. Um ihren persönlichen und beruflichen Horizont zu erweitern, gehen sie anschließend für einige Monate ins Ausland, danach folgt ein Einsatz in einer fachfremden Abteilung. Danach absolvieren sie eine weitere Programmphase in einer anderen der weltweiten Niederlassungen und beenden schließlich ihr Programm an ihrem heimischen Standort. Begleitet werden sie von ihrem Mentor, der regelmäßig Feedback-Gespräche mit dem Trainee durchführt. Die Teilnehmer wirken an wichtigen Projekten verantwortlich mit. Darüber hinaus bietet die BEUMER Group den Absolventen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Christian Penger hat ein solches Programm durchlaufen und ist nun Leiter Corporate Management: „Das Programm bietet Hochschulabsolventen einen tollen Start in die Berufswelt – kombiniert mit internationalen Einsatzmöglichkeiten. Durch die vielen Einsatzbereiche innerhalb der Unternehmensgruppe ist man schon sehr früh in der Lage, ein eigenes Netzwerk aufzubauen und die Ansprechpartner im Unternehmen zu kennen. Bereits während meiner Zeit als Trainee durfte ich früh erfahren, dass die Übernahme von Verantwortung mehr ist als nur ein bloßer Slogan.“

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Auf schnellstem Weg zum Empfänger
Beckum, 17. November 2015

Der internationale Paket- und Expressdienstleister DPD hat in der englische Stadt Hinckley im südwestlichen Leicestershire sein neues Super-Hub eröffnet. Damit möchte das Unternehmen der steigenden Nachfrage gerecht werden und für künftiges Wachstum gerüstetet sein. Das Warenverteilzentrum kann damit bis zu 720.000 Pakete täglich handhaben. Dazu setzt das Unternehmen auf innovative und umfangreiche Sortier-, Verteil- und Fördertechnik der BEUMER Group mit einer Länge von insgesamt drei Kilometern.

Seit Kurzem ist das neue Hub 4 der DPD Group UK im Einsatz. BEUMER lieferte und installierte dafür drei Paketsorter vom Typ BS 25 ET mit einer Gesamtlänge von 2.700 Metern, zwei Kleingutsortern vom Typ BS 7 BT mit einer Gesamtlänge von 270 Metern, Einschleuseinheiten mit Zuführlinien, Endstellenförderer sowie zwei Karusselle für nicht förderfähige Güter. Kameras und Scanner mit nachgeschalteter OCR-Erkennung und Video-Coding reduzieren die Nachbearbeitung von „No-Reads“ an den Sortern auf ein Minimum. Um Materialflüsse optimal und durchgehend zu steuern, hat BEUMER die Gesamtanlage mit der modular aufgebauten BG Software Suite ausgestattet. Mit der programmübergreifenden Benutzeroberfläche BG Fusion kann der Bediener alle verfügbaren Daten abrufen – ohne zwischen verschiedenen Applikationen wechseln zu müssen. Die Benutzeroberfläche ist mit einem umfangreichen Statistik-Paket ausgerüstet.

Die Installation und Inbetriebnahme dauerte nur 18 Monate. Damit konnte DPD das Superhub 4 fast zwei Monate früher als vertraglich vereinbart ans landesweite Verteilnetz anbinden. Am ersten Produktionstag hat die Anlage bereits 92.000 Pakete und Päckchen sortiert. Nach der Hochlaufphase wird sie mehr als 500.000 Pakete und Päckchen in einer Schicht bearbeiten können. Damit ist das Hub für Weihnachten – die Hauptsaison für den Paketversand – gut gerüstet.

Das neue Hub 4 ist 470 Meter lang, knapp 40 Meter breit und mit 264 Laderampen ausgestattet. Die Sortiertechnik ist so ausgelegt, dass die Pakete bereits nach drei bis sieben Minuten das Gebäude verlassen. Am Warenausgang verteilen die Mitarbeiter das Fördergut manuell auf die Lkw oder Auflieger.

Dwain McDonald, CEO von DPD: „Der Erfolg des Projekts ist das Ergebnis aller Beteiligten. Wir haben konsequent in unser Netzwerk investiert. Das Super-Hub gibt uns viel Raum, uns in den nächsten Jahren weiter zu entwickeln und der steigenden Nachfrage nach unseren Dienstleistungen gerecht zu werden.“

„Wir freuen uns, DPD beim weiteren Wachstum und den Expansionsplänen im englischen  Markt unterstützen zu können“, sagt Martin Mossinkoff, weltweit verantwortlicher Direktor des Geschäftsfelds Logistiksysteme der BEUMER Group. „Wir arbeiten seit zehn Jahren äußerst erfolgreich mit der DPD Group UK zusammen und sind sehr glücklich über diese  enge Partnerschaft.“ Die Unternehmensgruppe lieferte und installierte bereits Sortier- und Verteiltechnik für die beiden Hubs 2 und 3.

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Eine ganz besondere Verbindung
Beckum, 12. November 2015

Die Calucem d.o.o., Mitglied der Calucem Group, stellt im kroatischen Pula Kalziumaluminat-Zemente her, die insbesondere in der Feuerfest-Industrie verwendet werden. Um den Weg zur verpackten Einheit effektiver und energieeffizienter zu gestalten, ersetzt der Hersteller seine bisherige Verpackungslinie durch Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen von BEUMER. Der Komplettanbieter lieferte alles aus einer Hand und realisierte eine Gesamtlinie. Um schnell und verlustfrei Materialwechsel durchzuführen, kommt dabei eine pneumatische Abfüllanlage anstelle einer in der Zementindustrie üblichen Turbinen-Abfüllmaschine zum Einsatz.

Pula liegt am südlichen Zipfel Istriens in Kroatien. Touristen lieben diese knapp 57.000 Einwohner große Stadt mit ihrem römischen Amphitheater, dem Augustustempel und dem Sergierbogen, der zwischen 29 und 27 vor Christus erbaut wurde. Das Klima ist mild, das Meer azurblau und friedlich. Viele Menschen leben hier vom Weinanbau, der Fischerei und vom Schiffsbau. Hergestellt wird in dieser geschichtsträchtigen Stadt aber noch etwas ganz anderes: Kalziumaluminat-Zement. Die Calucem d.o.o. gehört zu den führenden Anbietern dieses besonderen Baustoffs, der auch Feuerzement genannt wird. „Er ist widerstandsfähig gegenüber hohen Temperaturen, chemischen Angriffen und Korrosion“, erklärt Alfred Blažina, Geschäftsführer des Zementwerks. „Wegen dieser Eigenschaften kommt er in der Refraktorindustrie, bei Gießereien, in Öfen, Kaminen und Brennkammern sowie in der Bauindustrie zum Einsatz.“ Kalziumaluminat-Zement findet sich in rapiden Reparaturmörteln, Keramikklebern und Dichtungsmaterialien. Für Feuerbetone spielt der hydraulische Binder eine besonders wichtige Rolle. Er beeinflusst die Rheologie, die Abbindecharakteristik, das Sinterverhalten und die chemische Beständigkeit. „Wir exportieren unseren Zement in mehr als 60 Länder und sind in diesem Markt weltweit die Nummer zwei“, betont Blažina.

Gesuchte Lösung: kompakt, wartungsarm und energieeffizient

Wird Kalkstein mit Aluminiumoxid oder Bauxit bei Temperaturen von über 1.500 Grad Celsius gebrannt, entstehen Kalziumaluminate. „Je nach Anwendung unterscheiden sich die Verhältnisse der Zusammensetzungen“, beschreibt Alfred Blažina. Die Nachfrage nach immer beständigeren Hochleistungsprodukten wächst. Neu im Portfolio ist das Produkt HiPerCem für die Formulierung hochentwickelter Feuerbetone. „Das innovative Konzept basiert auf dem hohen Kalziumanteil, kombiniert mit einer optimierten Korngrößenverteilung“, beschreibt der Geschäftsführer. Im Angebot sind aber auch Produkte für konventionelle Stampf- und Gießmassen.

Diese unterschiedlichen Mischungen werden nach der Herstellung gemahlen und in Säcke abgefüllt, auf Paletten gestapelt, mit Folie verpackt und so zu den Kunden und Händlern gefahren. „Bisher standen uns dafür Anlagen zur Verfügung, die äußerst energieintensiv arbeiteten und die wir oft warten mussten“, sagt Blažina. Dazu kam: Rüsteten die Mitarbeiter die Abfüllanlage auf eine andere Zementmischung um, verlief das nie reibungslos. Je nach Zusammensetzung ist das Material mal feiner, mal gröber. Nach der Umstellung konnten beim Abfüllen große Mengen Staub entstehen – Material, das so verloren ging. Auf der Suche nach einer neuen Lösung und einem geeigneten Partner fand Calucem schnell den Intralogistik-Experten BEUMER. „Unser Produkt hat ganz spezifische Eigenschaften“, erklärt Alfred Blažina. „Wir brauchten einen Lieferanten, mit dem wir gemeinsam eine Lösung für unseren besonderen Baustoff entwickeln konnten.“

Von der Abfüllung bis zur Verpackung aus einer Hand

Als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik unterstützt die BEUMER Group ihre Kunden in all diesen Belangen und liefert nachhaltige Lösungen aus einer Hand. „Wir installierten die komplette Linie“, sagt David Žargi, Vertreter für BEUMER für den westlichen Balkan, der das Zementwerk in Pula betreut. Dabei führten die Spezialisten die einzelnen Anlagen und Systeme mit intelligenter Automatisierung zusammen und verknüpften sie effizient. „Wichtig für Calucem sind kompakte Anlagen, die energieeffizient arbeiten, wenig Wartung erfordern und die von den Mitarbeitern mit geringem Aufwand intuitiv bedient werden können“, sagt Žargi.

Luft- statt Turbinen-Abfüllmaschinen

„In der Zementindustrie erfolgt das Abfüllen in der Regel mit Hilfe des Turbinenverfahrens“, erläutert Stefan Bonenkamp, Inbetriebnehmer bei BEUMER. „Dieses Verfahren eignet sich vorzugsweise für frei fließende, feinkörnige Produkte wie etwa Zement.“ Um nun aber die unterschiedlichen Zusammensetzungen verlustfrei abzufüllen, installierten die BEUMER Techniker eine nach dem Luftfüllprinzip arbeitende Abfüllanlage vom Typ BEUMER fillpac mit zwei Stutzen. Denn dieser Baustoff kann feiner sein als herkömmlicher Portlandzement, aber auch pulverförmig oder grießig.

Luft-Abfüllmaschinen kommen bevorzugt in der Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz. Sie nutzen ein Gebläse, um die abzupackenden Materialien wie Mehl oder Kakaopulver zu fluidisieren. Die Produkte lassen sich so anschließend schonend und präzise in Säcke befördern – „ohne mechanische Beanspruchung und bei minimalem Förderluftverbrauch“, erklärt Stefan Bonenkamp. Die Produktabfüllung erfolgt nach dem Brutto-System: Die Säcke werden während des Füllvorgangs verwogen. Dazu ist der BEUMER fillpac mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung ausgestattet. Die Wägeelektronik stellt sicher, dass der BEUMER fillpac immer einen exakten Füllungsgrad erzielt. Eine spezielle Software ermöglicht die permanente Kommunikation zwischen Waage und Füllstutzen.

Das abzufüllende Produkt gelangt dann über eine Drehklappe in den Füllkessel. Der gleichmäßige Produktaustrag wird durch die getrennt voneinander einstellbare Kesselboden- und Ober-Belüftung ermöglicht. Diese sorgt für einen kontinuierlichen Produktfluss bei minimalem Druckluftverbrauch. Während der Befüllung saugt die spezielle Fülldüse mit Entlüftungskanal und einem zyklisch arbeitenden Ejektor die Luft aus dem Sack ab. Nach jedem Füllvorgang wird die Fülldüse freigeblasen. Das vermeidet Verschmutzungen am befüllten Sack. „Damit lassen sich die Förderluftmengen produktabhängig getrennt voneinander einstellen“, sagt Bonenkamp.

Platzsparende, zuverlässige und energieeffiziente Palettierlösung

Um die Säcke anschließend vollautomatisch, zuverlässig, effizient und vor allem schnell zu palettieren, benötigte Calucem eine platzsparende und energiearme Lösung. Der Beckumer Komplettanbieter lieferte mit dem BEUMER robotpac einen Knickarmroboter, der vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient löst. Er zeichnet sich durch hohe Präzision, Verfügbarkeit und schonende Produktbehandlung aus. Ein Ultraschallsystem vermisst die zu stapelnden Säcke exakt. Dies ermöglicht es, die Position des Packstücks genau zu berechnen und die Säcke präzise und vorsichtig abzulegen. Die Genauigkeit sorgt für ein optimales Stapelbild. Das dient nicht nur als Qualitätsmerkmal für den Endkunden, sondern sorgt auch für eine hohe Stabilität des Stapels während des Transports und der Lagerung. Der BEUMER robotpac palettiert bis zu 600 Säcke in der Stunde. Zum Einsatz kommen dafür zwei Greifwerkzeuge: ein Sauggreifer, der eine Pappauflage auf die Palette legt, und ein Gabelgreifer. Dieser palettiert die Säcke in der exakten Position auf den Ladungsträger. „Aufgrund seiner Flexibilität können Anwender mit dem BEUMER robotpac auch sehr komplexe Prozesse mit variierenden Rahmenparametern umsetzen“, beschreibt David Žargi. Weiterhin ist der Palettierroboter sehr robust, was für sicheren Betrieb auch unter extremen Bedingungen sorgt. „Die Antriebe arbeiten zuverlässig, stromsparend und leise. Das war für den Zementhersteller eine wichtige Voraussetzung“, erinnert sich der BEUMER Experte.

Klein, schnell und praktisch verpacken

Über Rollenbahnen gelangen die palettierten Säcke zur Verpackungsanlage. „Um die Linie auch an dieser Stelle kompakt und energieeffizient zu halten, kommt mit dem BEUMER stretch hood A eine neue Maschine aus unserem Portfolio zum Einsatz“, sagt David Žargi. „BEUMER hat diese Hochleistungs-Verpackungsanlage aus der stretch hood-Baureihe von Grund auf neu konzipiert. Bei der Entwicklung wurden verschiedene Komponenten analysiert und optimiert.“ Der Anwender kann diese im Vergleich zu den anderen Anlagen noch einfacher und sicherer handhaben. Um die Arbeit für das Wartungspersonal zu erleichtern und damit auch eine höhere Verfügbarkeit der Anlage sicherzustellen, kommt die neue Verpackungsanlage komplett ohne Bühne aus. Instandhaltungsarbeiten wie Wechsel der Messer oder Schweißbalken erfolgen jetzt auf Bodenniveau. Dazu öffnet der Bediener eine Schublade und hat so freien Zugriff auf Messer und Schweißbalken. Ein weiterer Vorteil liegt in der kompakten Bauweise und der damit einhergehenden geringen Bauhöhe und Aufstellfläche.

Ein neues, materialschonendes Folientransportsystem führt die zuvor erstellte Folienhaube der Anlage zu. Auf dem Weg zur Reff- und Stretcheinheit kühlt die Schweißnaht der Folienhaube bereits ab, so dass diese ohne Zeitverlust gerefft werden kann. Damit sind weder eine energieaufwendige Kühleinheit noch lange Kühlzeiten erforderlich. Die Paletten werden in einer schnelleren Taktung verpackt . Das erhöht die Verpackungsleistung bei geringerem Verbrauch. Sparsame Motoren und ein reduzierter Druckluftbedarf sorgen für eine optimierte Energiebilanz. Hinzu kommt: „Durch die glatte Oberfläche der transparenten und hochflexiblen Folie ist die palettierte Ware gut sichtbar. Die Folienverpackung schützt die Ware vor Witterungseinflüssen und Feuchtigkeit. Außerdem wird die Transportsicherheit deutlich erhöht“, beschreibt David Žargi.

Mit wenig Aufwand einfach bedienen

Um die Anlagen zu steuern und dem Bediener ein ergonomischeres Arbeiten zu ermöglichen, setzt der Intralogistik-Spezialist mit dem BEUMER Group Human Machine Interface (HMI) ein neu entwickeltes Bediengerät mit optimierter Benutzeroberfläche und grafischer Navigation ein. Mit diesem leicht verständlichen und intuitiven Interaktionskonzept lassen sich alle Arbeitsabläufe effizient gestalten. Die Menüführung der Maschinensteuerung erfolgt mit dem Soft-Touch-Panel über Piktogramme. Über dieses Panel hat der Bediener zudem Zugriff auf alle erforderlichen Schulungsprogramme und -inhalte. Gesteuert werden die Anlagen über eine Siemens SIMATIC S7-300.

Alfred Blažina schaut begeistert einem Stapler hinterher, der eine Palette verpackter Säcke zum Warenausgang transportiert. „Wir haben dieses Projekt Hand in Hand mit BEUMER realisiert. Entstanden ist eine Verpackungslinie, die speziell auf unsere Anforderungen zugeschnitten ist.“ Überzeugt war der Zementhersteller von der guten technischen Zusammenarbeit bei der Planung, der Entwicklung sowie der optimalen Anpassung der Anlagen. Und weil BEUMER alles aus einer Hand geliefert hat, gibt es für Calucem nur noch einen Ansprechpartner. Auch das war Alfred Blažina wichtig. Denn auch diese hochwertigen Anlagen brauchen Wartung und Service. Bei Bedarf kommen deshalb Service-Mitarbeiter von BEUMER, die die Anlage prüfen und eventuell notwendige Einstellungen vornehmen.

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Leistung steigern, mit Modulen erweitern
Beckum, 09. November 2015

Die CeMAT India (9. bis 11.12.) ist die internationale Messe für Materialumschlag, Intralogistik, Lagerung und Logistik, die einmal im Jahr in Neu-Delhi stattfindet. Die BEUMER Group ist mit einem Messestand präsent und informiert als Systemanbieter über ihre innovativen Sortier- und Verteilanlagen.

In Indien steigt die Nachfrage nach Sortier- und Verteilsystemen, besonders im KEP-Markt. Dazu hat BEUMER Anlagen im Portfolio, die sich mit verschiedenen Modulen und Funktionen austatten lassen. Gemeinsam mit der dänischen Crisplant a/s, Mitglied der BEUMER Group, gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern von Sortier- und Verteilsystemen weltweit. Auf ihrem Stand informiert die BEUMER Group über ihr umfassendes Know-how. Dazu gehören vollautomatische Sortiersysteme wie der Kippschalen-Sorter des Typs Double Density, Tilt Tray oder auch der Hochgeschwindigkeits-Loop-Sorter Crisplant LS-4000. Diese kommen in Post- oder Distributionszentren weltweit zum Einsatz. Mit diesen Anlagen lassen sich Güter schnell und schonend sortieren. Die Quergurt- und Kippschalten-Sorter sorgen für einen hohen Nutzen für die Anwender.

Für die Hochleistungssorter hat die BEUMER Group mit dem OptiDrive zudem ein effizientes, kraftschlüssiges Antriebssystem entwickelt. Dieses arbeitet in beiden Wirkrichtungen – sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen. Damit stellt sich die Anpresskraft des Antriebsrads automatisch in Abhängigkeit von der geforderten Antriebskraft ein. Das steigert den Wirkungsgrad um bis zu 85 Prozent.

Die Besucher erfahren auf der Messe zudem alles über den BEUMER Customer Support. Dieser beinhaltet eine intensive Kundenbetreuung, flexible Servicevereinbarungen,  individuelle Modernisierungen, effiziente Ersatzteilversorgung sowie ausführliche Schulungen und Trainings für die Anwender – sowie einen Residential Service: Damit übernimmt die Gruppe bewusst Verantwortung für einen reibungslosen Betrieb, auch dauerhaft vor Ort.

BEUMER auf der CeMAT India/WIN India 2015: Halle 14, Stand A09

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Gregor Baumeister koordiniert globales Kompetenzzentrum
Beckum, 03. November 2015

Gregor Baumeister ist seit Oktober 2015 Leiter des Geschäftsbereichs Palettier- und Verpackungssysteme bei der BEUMER Group in Beckum. In dieser Funktion steuert und koordiniert der 45-jährige das globale Kompetenzzentrum. Er verantwortet den weltweiten Vertrieb sowie die strategische Entwicklung des breiten Produktportfolios für integrierte Verpackunglinien und intralogistische Materialflusssysteme für die produktionsnahen Industrien. „In meiner neuen Funktion werde ich die internationale Ausrichtung noch weiter voran treiben“, sagt Baumeister mit Blick auf die internationalen Märkte. „Mein Ziel ist es, Anwendern stets die in ihrer Branche und Situation am besten geeigneten Systemlösungen anbieten zu können. Dazu greifen wir auf unser modulares Baukastensystem zurück.“

Gregor Baumeister blickt auf rund 20 Jahre Erfahrung in der Intralogistik zurück. Dabei hat er verschiedene verantwortliche Vertriebspositionen in weltweit tätigen Unternehmen ausgefüllt. Zuletzt war er Vetriebsleiter Nord-Ost-Europa bei einer namhaften Firma. Internationale Erfahrung sammelte Baumeister zudem in Großbritannien und den USA. Der studierte Diplom-Ingenieur gilt als ausgewiesener Technologie- und Branchenexperte. 

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Mit wenig Anstrengung viel mehr erreichen
Beckum, 30. Oktober 2015

Um in Logistikzentren unterschiedlich große und schwere Pakete, Päckchen und Versandeinheiten aus den verschiedenen Containern oder Behältern zu entnehmen, mussten Mitarbeiter bisher körperlich hart arbeiten. Das war nicht nur anstrengend, sondern führte auch zu krankheitsbedingten Ausfällen. Die BEUMER Group hat nun mit dem BEUMER Parcel Picker eine innovative Neuheit auf den Markt gebracht: Die semiautomatisch arbeitende Maschine ermöglicht eine effiziente Pulkentladung ohne körperliche Anstrengung und erhöht den Durchsatz in den Logistikzentren der Post- und KEP-Unternehmen wesentlich.

Insbesondere durch den Online-Handel nimmt der Druck auf Post- und KEP-Unternehmen zu. Sie müssen schnell und fehlerfrei liefern, dabei besonderes Augenmerk auf die Gesundheit der Mitarbeiter und die Ergonomie der Arbeitsplätze richten. Denn mit immer höherem Warenumschlag steigt auch die körperliche Belastung der Mitarbeiter im Verteilzentrum – beispielsweise, wenn schwere Packstücke manuell zu bewegen sind. Nicht-ergonomische Arbeitsabläufe wie häufiges Bücken und schweres Heben erschweren die Tätigkeiten. Um die Arbeit effizienter für Mitarbeiter und Unternehmen zu gestalten, hat die BEUMER Group mit dem BEUMER Parcel Picker eine halbautomatische Vorrichtung entwickelt, mit der Wechselbrücken und Trailer schnell und körperschonend entladen werden können. Die Entwickler haben bei dieser robusten und kompakten Anlage auch darauf geachtet, dass sie sehr sicher und einfach zu bedienen ist. Im Vergleich zur heute üblichen manuellen Entladung können Betreiber damit die Leistung des Standorts deutlich steigern: Bei einem durchschnittlichen Paketspektrum und einem an der Anlage geübten Bediener sind Durchsätze von mehr als 2.500 Packstücken pro Stunde möglich.

Ein angenehmer Arbeitsplatz

Der BEUMER Parcel Picker besteht im Wesentlichen aus einem modifizierten stationären Teleskopförderer und einer stirnseitig angekoppelten Entladeeinheit, die der Mitarbeiter aktiv steuert. Geschoben wird die Einheit vom Teleskopförderer. Das wesentliche Bedienelement ist der sogenannte Manipulator. Damit zieht der Bediener die jeweils oben liegenden Pakete auf die Fördertechnik. Der Manipulator ist besonders leicht und stabil ausgeführt. Am vorderen Ende ist ein spezieller 'Mitnehmer' flexibel angebunden, der das Handling der Packstücke unterstützt und Beschädigungen durch zu starke Betätigung verhindert. Der Manipulator ist ergonomisch geformt und in seinem Schwerpunkt gewichtsneutral aufgehängt. Somit muss der Bediener diesen nicht tragen. Und da er die Packstücke zu keinem Zeitpunkt heben muss, wird er körperlich kaum belastet. Gleichzeitig steigt seine Produktivität, weil diese Tätigkeit ihn nicht ermüdet. Die Aufhängung ist zudem mit einer motorischen Höhenverstellung ausgestattet. Damit lässt sie sich optimal auf die Körpergröße des Mitarbeiters einstellen.

Damit der Mitarbeiter während des Betriebs keinerlei Gefahren ausgesetzt ist, hat BEUMER die Bedienerplattform unter ergonomischen, funktionalen und sicherheitstechnischen Gesichtspunkten gestaltet. Der Mensch auf der Anlage hat stets einen ausreichenden Abstand zu den Packstücken. Außerdem sind am Teleskopförderer Seitenwangen angebracht, die ihn zusätzlich vor sperrigen Ladungsträgern schützen. Unterstützt wird der Bediener durch zahlreiche automatische Assistenzsysteme. Alle für die Handhabung erforderlichen Bedien- und Anzeigeelemente sind übersichtlich angeordnet, der Mitarbeiter kann bequem darauf zugreifen.

Stets alles im Blick

Über eine einfach zu steuernde Bedieneinheit am Arbeitspult teilt der Mitarbeiter dem System die Bewegungsrichtung mit. Die Bewegung selbst leitet er über einen Fußtaster ein. Das ermöglicht einen sicheren Betriebsablauf. Eine Kamera, die an der Entladeeinheit angebracht ist, schaltet sich beim Zurückfahren automatisch ein. Der Mitarbeiter hat damit auf einem Monitor stets alles hinter sich sicher im Blick und erkennt eventuelle Hindernisse.

Der Mitarbeiter steuert die Entladeeinheit exakt vor die Wechselbrücke oder den Trailer. Als Orientierungshilfe dienen integrierte Laserpointer. Sobald sich der vordere Teil des BEUMER Parcel Pickers in der Wechselbrücke befindet, stellt sich die Lenkung auf Automatikbetrieb um. Die Anlage positioniert sich nun mithilfe seitlich angebrachter Abstandssensoren von selbst, bis die senkrechten Aufnahmeförderer vor den ersten Paketen stehen. Mit dem Manipulator greift der Anwender einzelne Packstückstapel und zieht diese durch leichte Bewegungen auf die Förderer des Ablagetischs. Dort werden sie zusammengeführt und als Pulkstrom an den Teleskopförderer übergeben. Um den Pulkstrom effizient zu verarbeiten, müssen die Pakete automatisch vereinzelt werden. Dazu hat BEUMER einen Singulator entwickelt, der auf die diskontinuierliche Arbeitsweise einer Loop-Sorter-Einschleusung abgestimmt ist.

Der BEUMER Parcel Picker ist vielseitig nutzbar. Zum Einsatz kommt er als halbautomatische Entladevorrichtung für lose beladene Wechselbrücken. Zusätzlich kann der BEUMER Parcel Picker mit einem Modul zur automatischen Entladung von Rollbehältern ausgerüstet werden. Im Notfall besteht die Möglichkeit, diese innovative Anlage auch manuell, d.h. wie ein traditionelles Teleskopförderband zu nutzen.

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An der Quelle des Schaffens
Beckum, 28. Oktober 2015

Die BEUMER Group veranstaltete Anfang Oktober am Hauptsitz in Beckum einen 'Technik-Tag der deutschen Zementindustrie'. Die Gäste aus der Branche bekamen einen gezielten Überblick über das Leistungsspektrum der Unternehmensgruppe. Dazu wurden im firmeneigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum konkrete und innovative Lösungen präsentiert, mit denen Zementhersteller ihre Produktion effizienter gestalten können – zum Beispiel ein neuer Sackaufstecker für die Zementabfüllung im Hochleistungsbereich.

„Unser Ziel ist es, international tätige Zementkonzerne als Komplettanbieter optimal zu unterstützen“, sagte Andre Tissen, der im Oktober 2013 die Leitung des Geschäftsbereichs Zement bei der BEUMER Group übernommen hat. „Dazu bündeln wir die Kompetenzen aller Niederlassungen der Unternehmensgruppe, die in diesem Geschäftsfeld aktiv sind, und nutzen in unserem Center of Competence dieses komplette Know-how.“ Damit liefert BEUMER als Systemanbieter Zementproduzenten weltweit stets optimale Lösungen. Dazu gehören zum Beispiel innovative Förder-, Belade-, Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen sowie Mischbetten und Kreislager. Damit eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen und Systeme bei den Kunden stets sichergestellt ist, bietet BEUMER zudem einen umfassenden Customer Support. Dieser beinhaltet eine intensive Kundenbetreuung, flexible Servicevereinbarungen, individuelle Modernisierungen, effiziente Ersatzteilversorgung und ausführliche Schulungen und Trainings für die Anwender – sowie einen Residential Service. Damit übernimmt die Gruppe zum Beispiel bewusst Verantwortung für einen reibungslosen Betrieb der Anlagen und Systeme. Die BEUMER Mitarbeiter warten mit fundiertem logistischen und technischen Know-how auf und stellen somit eine hohe Effizienz der Maschinen sicher. Je nach Bedarf setzt BEUMER ein Team von Spezialisten ein, das sich vor Ort dauerhaft um den Betrieb und die Verfügbarkeit der Gesamtanlagen kümmert.

Sackaufstecker für besonders hohe Leistungen

Die BEUMER Group bietet mit der Abfüllmaschine BEUMER fillpac eine Lösung, die Anwender flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren und anpassen können. Mit bis zu 20 Füllmodulen ausgestattet und kompakt konstruiert, füllt der BEUMER fillpac bis zu 300 Tonnen Zement pro Stunde in unterschiedliche Sackvarianten. Ausgestattet ist die Anlage mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung. Dabei stellt die Wägeelektronik sicher, dass der BEUMER fillpac immer exakte Füllungsgrade erzielt. „Für die Anlage haben wir nun einen Sackaufstecker entwickelt, mit dem sie bis zu 16 Stutzen versorgen kann. Damit eignet sich die Anlage für den Hochleistungsbereich“, erklären Adam von Schwarz und Marc Tellen, Team Leader Research & Development. Denn so ausgerüstet, erreicht die Abfüllanlage eine Leistung von 6.000 Säcken in der Stunde. An dem Kundentag stieß diese Innovation auf besonderes Interesse bei den Teilnehmern.

Die Gäste bekamen zudem einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Verpackungstechnik. Dazu präsentierte Martin Aufenvenne, Engineer Research & Development, in einer Live-Vorführung den neuen BEUMER stretch hood A, eine konsequente Weiterentwicklung der bewährten Hochleistungs-Verpackungsanlage. Bei der Entwicklung hat BEUMER verschiedene Komponenten analysiert und optimiert. Dazu gehören zum Beispiel die verbesserte Menüführung der Maschinensteuerung über ein Soft-Touch-Panel, ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz für den Bediener sowie ein materialschonender Transport der Folie in die Anlage.

Zuverlässige Energielieferanten

Vorgestellt hat BEUMER zudem das Geschäftsfeld AFR-Systems, das der Anbieter neu aufgestellt hat. „Alternative Brennstoffe können den Einsatz teurer primärer Brennstoffe wie Kohle und Öl erheblich reduzieren“, erklärte André Tißen. Die bereits aufbereiteten Ersatzbrennstoffe werden in den meisten Fällen von externen Lieferanten ofenfertig angeliefert. Damit die Zement- und Kalkwerke die festen Materialien sicher fördern und lagern können, bietet BEUMER nun weltweit drei maßgeschneiderte AFR-Systeme an. „Diese umfassen auf Grund unserer vielfältigen Erfahrungen und der Berücksichtigung der Kundenwünsche die gesamte Materialflusskette von der Annahme und dem Entladen des Lieferfahrzeugs bis zum Lagern, Beproben, Fördern und Dosieren der festen alternativen Brennstoffe“, erläuterte André Tißen. Das erste System ist ein „Starter-Kit für den Hauptbrenner“, das zweite beschickt den Kalzinator mit gröberen Ersatzbrennstoffen wie zerkleinerten Altreifen, und das dritte Angebot umfasst Anlagen für den permanenten Großbetrieb. Diese bestehen aus Annahmebereich und Lagersystem, in welches die Kräne Materialien unterschiedlicher Qualitäten in verschiedene Lagerzonen und Boxen einlagern können.

Die Teilnehmer hatten zudem die Gelegenheit, in einem Firmenrundgang das Unternehmen besser kennenzulernen. Sie bekamen Einblicke in die Fertigung und begleiteten eine Werksinbetriebnahme.

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WiWo zeichnet Intralogistik-Anbieter aus
Beckum, 27. Oktober 2015

Die BEUMER Group belegt den siebten Platz unter den innovativsten deutschen mittelständischen Unternehmen. Das ergab eine Untersuchung des Magazins Wirtschaftswoche (WiWo). Dazu wertete die Unternehmensberatung Munich Strategy Group (MSG) zunächst die Daten von 3.300 deutschen Firmen aus, die zwischen zehn Millionen und einer Milliarde Euro umsetzen. Die Berater analysierten Jahresabschlüsse und Präsentationen, sprachen mit Kunden und Branchenexperten sowie Geschäftsführern, Inhabern und Beiräten der Unternehmen. Für diejenigen, die in die engere Wahl kamen, errechnete die Beratung einen eigenen Innovations-Score. Dabei achteten die Berater darauf, dass sich das jeweilige Unternehmen durch ständige Neuheiten auszeichnet, von Wettbewerbern als innovativ angesehen wird und eine ideenfördernde Kultur etabliert hat. Zudem flossen zu einem Drittel auch wirtschaftliche Indikatoren wie Umsatz- und Gewinnwachstum in die Bewertung ein.

BEUMER entwickelt und fertigt Lösungen für die Intralogistik in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilsysteme. Diese kommen in ganz unterschiedlichen Branchen zum Einsatz – zum Beispiel in der Zement-, Ziegel-, Kalk- und Gipsindustrie, im Agrar- und Bergbau sowie in der Chemie, Pharmazie, Energie, Getränke, Nahrungs- und Genussmittel. Dazu kommt ein umfassender Customer Support. 2014 erwirtschaftete der Intralogistik-Anbieter einen Jahresumsatz von 644 Millionen Euro. Bei dem Ranking erreichte BEUMER einen Innovations-Score von 177. Im Vergleich dazu hat das Unternehmen, das sich auf dem ersten Platz befindet, 192 Punkte erreicht.

„Ein innovatives Unternehmen zeichnet sich dadurch aus, dass es mehr als 25 Prozent seines Umsatzes mit Produkten macht, die erst in den vergangenen vier Jahren entstanden sind“, sagt MSG-Gründer und Studienleiter Sebastian Theopold.

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Calgary Airport Authority awards Crisplant a contract for a second CrisBag® baggage handling system at Calgary International Airport, Alberta, Canada
Beckum, 06. Oktober 2015

Crisplant – part of the BEUMER Group and a leading global supplier of automated baggage handling systems – has been awarded a contract by The Calgary Airport Authority, operator of Calgary International Airport (YYC), to install a second CrisBag® tote-based baggage sorting system with integrated Standard 3 screening.

Under the new contract, Crisplant will replace the conveyor-based baggage handling system in YYC’s existing terminal building with a CrisBag tote-based baggage sorting system with integrated Standard 3 screening. The contract also includes an extension to the existing system which will allow the CrisBag systems in the existing terminal and the airport’s new International Terminal to be linked, extending the 100% system-wide traceability for each item of baggage to both systems.

Crisplant was initially awarded a contract to install a CrisBag system in the new International Terminal as part of The Calgary Airport Authority’s International Facilities Project (IFP). Since that contract was awarded in 2011, Crisplant has worked extensively with the Authority on the design and installation of the system, which is among the first, and the largest of its type, in Canada.

“The new international terminal at Calgary International Airport will incorporate a number of innovative features to support passenger experience, operational efficiency and sustainability”, says Marco Mejia, Vice-President, Planning and Engineering, Calgary Airport Authority. “We have selected Crisplant’s CrisBag system again to support success on all measures across our full baggage-handling operation.”

The CrisBag system features a unique start/stop technology which allows sensor-controlled modules to power-on and power-off only when the totes are in operation. This, combined with a top speed of 10m/sec, makes CrisBag one of the fastest and most energy-efficient baggage-handling systems in the world.

In the final phase of the project, the CrisBag systems in the existing and international terminals will be linked via an inter-terminal baggage transfer connection. This will create a redundant system allowing both baggage handling systems to be controlled from a single control room. The combined systems will provide Calgary International Airport with optimised manning and back-up security, in addition to offering passengers the flexibility of checking-in at either terminal.

“System security and stability are our highest priorities," explains Klaus Schäfer, Managing Director, Crisplant. “Every detail of this project has been planned meticulously to allow both phases of the project to be completed with no disruption to the normal operation of the airport.”

The CrisBag system will provide an initial operational capacity of 8,000 bags per hour, inbound and outbound, when the new International Terminal at Calgary International Airport opens in Q4 2016. Planned expansion will further increase capacity to enable The Calgary Airport Authority to support anticipated passenger growth.

Work on replacing the conveyor-based baggage handling system in the existing terminal with a CrisBag system is scheduled to begin in Q4 2016 with completion and hand-over planned for 2018.

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BEUMER Group introduces TrayDeck: A unique solution to closing the gaps between trays on high-speed tilt-tray sorters
Beckum, 06. Oktober 2015

BEUMER Group - a leading global supplier of automated material handling systems - has developed TrayDeck as an effective solution to tilt-tray sorter stoppages caused by loose items falling from the tray and becoming trapped in the gap between trays. This is a common cause of sorter jams and stoppages which reduce the efficiency and throughput in parcel and post distribution centres.

“With TrayDeck both capacity and energy consumption of the sorter remain unaffected whilst the risk of unplanned downtime is minimised” explains Finn Laugesen, Director, Customer Support, BEUMER Group.

TrayDeck’s movable deck accurately follows the movement of the sorter to eliminate the gap between trays whilst allowing them to remain tilted as they enter a curve.

TrayDeck can be used in new installations or as an upgrade to an existing system. Retrofitting TrayDeck onto a legacy tilt-tray sorter is a plug-and-play installation which can be managed by Crisplant’s Customer Support team and carried out by the in-house technical or maintenance teams.

The use of TrayDeck as a retro-fit upgrade has been thoroughly tested in legacy Crisplant tilt-tray installations and is currently being installed on a number of sorters in the Middle East and the Americas.

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BEUMER Group to extend DPD’s parcel handling hub in Athlone, Ireland
Beckum, 29. September 2015

BEUMER Group – a leading global supplier of automated material handling systems for conveying, loading, palletising, packaging, sortation and distribution – has been awarded a contract to supply a fully automatic parcel sortation system to DPD Ireland as part of the extension to its sortation hub facility in Athlone.

The hub currently operates two line sorters, both of which feed the same 40 chutes used to sort parcels to its network of 38 depots across Ireland. This facility is to be upgraded with a seven-bay building extension, doubling the size of the current premises.

As part of this project, BEUMER Group will install an energy-efficient Crisplant LS-4000CB cross-belt sorter comprising three induction units and four chutes in the extension. The new installation will link to the system in the original building, where it will service the existing 40 chutes. There will also be a fourth induction unit installed in the original building enabling the existing system to reach the four new chutes in the extension, and to take input from the rework area.

The system is designed to handle more than 8,000 items per hour using the four induction units, and when future handling requirements demand, it can be expanded to a capacity of 15,000 items per hour with a total of eight induction units.

The installation of the sortation system is scheduled for completion on 31 July 2016.

DPD’s Chief Executive Officer, Brendan O’ Neill, comments: “DPD is Ireland’s largest dedicated parcel carrier. Our parcel volumes continue to grow as a result of improved market conditions in Ireland and with the ongoing growth in e-commerce and online shopping, it was essential for us to expand the capacity and efficiency of our Athlone hub in order to maintain and improve the service levels to our customers. The hub’s location, right in the centre of Ireland, together with the new BEUMER sortation system, are the perfect combination.”

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BEUMER Group presents live demos and new software features at Inter Airport 2015
Beckum, 23. September 2015

BEUMER Group with Crisplant - a leading global supplier of automated baggage handling systems – will feature live demonstrations of two of its latest innovations in baggage handling efficiency: the CrisStore® rack-based storage system and the semi-automatic Baggage Unloader. The BEUMER Group stand will also feature new software controls for OCR/VCS and baggage handling system visualisation and management which have been added to its Airport Software Suite.

The space-efficient CrisStore® rack-based storage system is designed to enable airports of all sizes to improve the capacity, accuracy and security of Early Baggage Storage (EBS). It features 100% tracking and traceability of baggage in addition to dynamic allocation of luggage between different storage modules. These features enhance security and provide on-demand retrieval of an individual bag, or sorting of multiple bags for batch-loading onto ULDs. These capabilities enable a more flexible check-in process and increase the speed and accuracy of transferring baggage to the make-up area.

The second live demonstration will feature the Baggage Unloader, which is part of BEUMER Group's award-winning range of semi-automatic lifting aids.  The Baggage Unloader enables a single operator to slide arrivals baggage from the trolley and onto the reclaims conveyor by using the Baggage Unloader’s extendable ramp. This simple system increases throughput to around 10 seconds per bag in addition to significantly reducing the risk of injury associated with manual handling of in-gauge baggage.

“The innovations introduced by these three products reflect Crisplant’s ‘Made Different’ approach to baggage handling,” explains Klaus Schäfer, Managing Director, Crisplant. “By using every opportunity to increase the efficiency, capacity and manageability of new or upgraded baggage handling systems, airports of all sizes can take cost and time out of the baggage handling process.”

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BEUMER Azubi für Spitzenleistung ausgezeichnet
Beckum, 21. September 2015

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen hat am vergangenen Dienstag (15. September) Kathrin Gröne als eine der besten Azubi-Absolventen geehrt. Die 24-Jährige gehört damit zu den 54 Auszubildenden aus dem Kreis Warendorf, die ihre Prüfung in diesem Jahr mit der Traumnote „sehr gut“ abgeschlossen haben. Kathrin Gröne hat bei der BEUMER Maschinenfabrik in Beckum Industriekauffrau gelernt.

Die IHK-Bestenehrung fand im feierlichen Rahmen in der Volksbank Oelde statt. IHK-Vizepräsident Carl Pinnekamp übergab die Auszeichnung und betonte, wie wichtig gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Unternehmen in der Region seien. Kathrin Gröne arbeitet seit ihrem erfolgreichen Abschluss bei BEUMER im Corporate Management. Parallel zu ihrer Ausbildung begann sie ein Wirtschaftsstudium, das sie Ende 2016 mit dem Bachelor of Arts abschließen wird. Bevor sie bei BEUMER einstieg, absolvierte sie eine zwei-jährige Ausbildung zur Fremdsprachenassistentin.

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Umfassende Unterstützung
Moskau, 07. September 2015

Auf der CeMAT Russia (22. bis 25. September, Moskau) präsentiert sich die BEUMER Group als Komplettanbieter von Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilsystemen und informiert über innovative Lösungen. Damit verfolgt der Anbieter konsequent den hohen Anspruch, Anwendern in allen Belangen nachhaltige Anlagen und Systeme zu liefern – und das aus einer Hand.

Aus der Förder- und Verladetechnik informiert der Systemanbieter über Gurtförderanlagen mit horizontalen und vertikalen Kurven, Gurtbecherwerke, Heavy-Duty-Hochleistungsgurtbecherwerke für besonders große Fördermengen und -höhen sowie Stahlzellenförderer für Klinker. Dazu kommen Mischbetten und Kreislager. Neben der Lieferung der kompletten Maschinen und Steuerungen für die Anlagen ist BEUMER häufig auch für den Gesamtprozess verantwortlich. Dazu gehören die Planung und Auslegung der kompletten Anlagen sowie die Koordinierung und Überwachung von Montage und Inbetriebnahme.

Die Stärke der BEUMER Group ist es, einzelne Anlagen und Systeme mit intelligenter Automatisierung zusammenzuführen, um diese effizient zu verknüpfen. In der Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik liefert die Unternehmensgruppe alles aus einer Hand. Der BEUMER fillpac lässt sich flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren. Ausgestattet ist die Abfüllanlage mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung. Dabei stellt die Wägeelektronik sicher, dass der BEUMER fillpac immer exakte Füllungsgrade erzielt. Eine spezielle Software ermöglicht die permanente Kommunikation zwischen Waage und Füllstutzen. Der Anwender kann damit seine Verpackungslinie optimieren, weil keine fehlgewichtigen Säcke aus dem Prozess ausgeschleust werden müssen. Für chemische Produkte hat die BEUMER Group eine neue hocheffiziente Form-Fill-Seal(FFS)-Anlage entwickelt. Diese formt einen Sack aus einer vorgefertigten PE-Schlauchfolie und füllt ihn mit den technischen Kunststoffen des Kunden wie PE, PP, PA oder PS. Zuverlässig, schonend und nachhaltig abfüllen lassen sich zudem Salze, Baustoffe, Dünge- oder Lebensmittel. Diese Anlage ist – genau wie der BEUMER fillpac – mit einer Wägeeinrichtung ausgerüstet, die zum einen sicherstellt, dass nicht zu viel Material abgefüllt wird.

Um Papier-, PE- und PP-Säcke auf Paletten verschiedener Größen flexibel, genau, und stabil zu stapeln, hat der Intralogistikanbieter den Hochleistungs-Lagenpalettierer BEUMER paletpac im Programm. Damit dieser noch effizienter arbeitet, hat ihn BEUMER
komplett überarbeitet. Der Anwender profitiert von einer verbesserten Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten. Damit in Säcken abgefüllte Schüttgüter mit besonderem Fließverhalten schonend, schnell und sehr genau auf Paletten gestapelt werden können, kann der Palettierer mit der Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet werden. Der BEUMER Customer Support rüstet Anlagen mit dieser Lösung bei Bedarf einfach nach.

Zudem bietet BEUMER mit dem robotpac einen platzsparenden Knickarmroboter an, der vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient löst. Damit Anwender palettierte Stapel effizient verpacken können, hat BEUMER eine neue Maschine aus der Produktserie BEUMER stretch hood im Programm. Die Hochleistungs-Verpackungsanlage wurde von Grund auf neu konzipiert. Bei der Entwicklung haben die BEUMER Experten verschiedene Komponenten analysiert und optimiert.

In Russland steigt auch die Nachfrage nach Sortier- und Verteilsystemen, besonders im KEP-Markt. Daran hat der E-Commerce einen erheblichen Anteil. Dazu hat BEUMER Anlagen im Portfolio, die sich mit verschiedenen Modulen und Funktionen austatten lassen. Für Hochleistungssorter hat die BEUMER Group mit dem OptiDrive zudem ein effizientes, kraftschlüssiges Antriebssystem entwickelt. Dieses arbeitet in beiden Wirkrichtungen – sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen. Damit stellt sich die Anpresskraft des Antriebsrads automatisch in Abhängigkeit von der geforderten Antriebskraft ein. Das steigert den Wirkungsgrad um bis zu 85 Prozent.

Die Besucher erfahren auf der Messe zudem alles über den BEUMER Customer Support. Dieser beinhaltet eine intensive Kundenbetreuung, flexible Servicevereinbarungen,  individuelle Modernisierungen, effiziente Ersatzteilversorgung sowie ausführliche Schulungen und Trainings für die Anwender – sowie einen Residential Service.

BEUMER auf der CeMAT Russia 2015: Halle 3, Stand A377

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Kräftig in die Pedale treten
Beckum, 04. September 2015

Kilometer für Kilometer, bergauf und bergab, bei jedem Wetter – und das mit dem Fahrrad. Diesen Bedingungen setzen sich in diesen Tagen 45 Mitarbeiter der BEUMER Group aus Deutschland sowie den Standorten Dänemark, Russland und der Tschechischen Republik aus. In fünf Tagesetappen werden sie rund 630 Kilometer vom Hauptsitz in Beckum nach Ústí zurücklegen, dem Sitz der tschechischen BEUMER Gruppengesellschaft. Gestartet sind die Kollegen am Donnerstag unter dem Motto „Nicht nur im Business ein starkes Team“.

Was das spannende an dieser Radtour ist? Das kann Christian Penger, Leiter Corporate Management schnell beantworten. „Ich freue mich nicht nur auf die körperliche Herausforderung, sondern auf das Miteinander mit den Kollegen. Denn diese bringen ganz verschiedene Hintergründe, andere Sprachen und andere Kulturen mit.“ 35 Kollegen starteten am Donnerstag in Beckum, sie wurden durch Dr. Hermann Brunsen, Geschäftsführer der BEUMER Group, verabschiedet. Die erste Station ist Paderborn, dann geht es nach Bad Sachsa. In Leipzig stoßen zehn weitere Mitarbeiter dazu. Der Weg führt weiter über Dresden und schließlich auf der Zielgeraden nach Ústí. Dabei stellt die Strecke von Paderborn nach Bad Sachsa die größte Herausforderung dar: Das Team legt 170 Kilometer zurück – und 1.500 Höhenmeter.

Eine gemeinsame Radtour veranstaltete das  Beckumer Unternehmen bereits vor zwei Jahren. Unter dem Motto „Tour d'intégration“ fuhren die radbegeisterten Mitarbeiter vom Hauptsitz zum dänischen Standort nach Aarhus. BEUMER nutzte in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich die Chancen, die die Globalisierung bot. Das Unternehmen baute eine Fertigung in China, investierte in Schwellenländern und übernahm Wettbewerber in Dänemark, Indien, den USA und Belgien. Dem Standort Deutschland blieb das familiengeführte Unternehmen dabei stets treu. „Wir fühlen uns hier im Unternehmen wie in einer großen Famile“, sagte Christian Penger kurz vor dem Start. „Und wie in einer Familie respektieren wir jeden Einzelnen. Außerdem bieten die unterschiedlichen Kulturen eine tolle Chance, voneinander zu lernen.“ Auf solch einer Radtour sowieso.

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