Presse-
meldungen

Für ein sicheres Gefühl beim Fliegen
Aarhus, 08. Juni 2018

Flughafen Bergen steigert Effizienz mit Gepäckabfertigungsanlage der BEUMER Group:

Der Flughafen Bergen in Norwegen setzt am neuen Terminal 3 auf ein Gepäckabfertigungssystem der BEUMER Group. Dieses besteht aus dem behälterbasierten Transport- und Sortiersystem CrisBag mit dem integrierten Frühgepäckspeicher CrisStore. Der Betreiber profitiert nicht nur von der enormen Energieeffizienz. Die Anlage ist zudem nach ECAC 3 zertifiziert und erfüllt damit die geforderten Sicherheits-Standards.

Die Erweiterung des zweitgrößten Flughafens in Norwegen ist Teil eines Investitionsplan für alle Verkehrsträger, der von der norwegischen Regierung verabschiedet wurde. Ziel der Erweiterung ist es, die Zahl der Passagiere auf bis zu 7,5 Millionen pro Jahr zu erhöhen. Ursprünglich lag das geplante Aufkommen bei 2,8 Millionen Fluggästen. Dies wurde jedoch massiv überschritten. Aktuell kann Bergen mehr als sechs Millionen Menschen jährlich aufnehmen.

Von Anfang an stand die operative und ökologische Effizienz im Mittelpunkt – insbesondere bei der Gepäckabfertigung. Die Systemlösung der BEUMER Group spart Energie und erhöht die Leistung. Damit unterstützt sie den Betreiber, sein Ziel zu erreichen.

Der Flughafen Bergen erhöht mit dem Gepäckabfertigungssystem auch den Komfort für die Passagiere – unter anderem durch Self-Bag-Drop an den Check-In-Punkten. Damit können sie ihr Gepäck eigenständig aufgeben und einchecken. Das flexible CrisBag-System der BEUMER Group ist in der Lage, Standardgepäck sowie Gepäckstücke mit Überlängen bis 1.400 Millimeter auf demselben Förderer und mit derselben Geschwindigkeit zu transportieren. Linien für Sperrgepäck sind nicht erforderlich. Mit dem integrierten CrisStore-Frühgepäckspeicher kann die Behälterförderanlage bis zu 600 Taschen und Koffer dynamisch und gleichzeitig lagern. Für die schnelle Beladung in Wagen, auf Paletten und Container ist eine Gepäckausgabe auf Abruf möglich.

Die BEUMER Group hat ihr Transport- und Sortiersystem mit integriertem Sprengstoffdetektor nach ECAC (European Civil Aviation Conference) Standard 3 zertifizieren lassen. Damit erfüllt der Flughafenbetreiber alle Sicherheitsvorschriften. Das System zeichnet sich zudem durch seine niedrigen Betriebskosten aus – zum einen, weil nur wenige Ersatzteile erforderlich sind, zum anderen arbeitet es energiearm. „Der Stromverbrauch beim CrisBag ist deutlich geringer als bei Anlagen anderer Anbieter“, sagt Petter Hope, Projektmanager für Terminal 3 am Flughafen Bergen. „Das ist ein wichtiger Aspekt für unser grünes Flughafenprojekt.“ Dazu hat die BEUMER Group das System mit redundanten Schleifen ausgeführt. Der Betreiber kann die Anlage mit nur 70 Prozent der Leistung fahren.

„Mit dem Gepäckabfertigungssystem haben wir unsere Ziele in Bezug auf die Effizienz übertroffen“, sagt Petter Hope. „Durch den Einsatz des dynamischen Frühgepäckspeichers können wir die Anzahl der Sortierbehälter reduzieren, Platz sparen und die Flugzeugabfertiger unterstützen, die Beladeprozesse effizienter zu planen."

 ...
„Wir übernehmen die Verantwortung“
Beckum, 07. Juni 2018

BEUMER Residential Service kümmert sich um reibungslose Materialflüsse der Kunden – auch vor Ort:

Customer Support ist für die BEUMER Group viel mehr als „nur“ Service. Inzwischen arbeiten weltweit rund 1.000 Mitarbeiter des Systemanbieters für dieses Geschäftsfeld. Sie kümmern sich vom ersten Projektgespräch bis zur laufenden Anlage um ihre Kunden. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen verschiedene Leistungen. Eine besondere Komponente ist der Residential Service. Damit können Unternehmen die Verantwortung für Verfügbarkeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit ihrer Materialflüsse an die BEUMER Spezialisten übertragen. Diese sind für einen reibungslosen Anlagenbetrieb – auch dauerhaft vor Ort.

Als international führender Intralogistik-Hersteller mit maßgeschneiderten Systemlösungen in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen kennt die BEUMER Group die Herausforderungen der Kunden. Und diese stellen hohe Anforderungen an die Maschinenverfügbarkeit und damit an den Kundenservice. Der Systemanbieter hat seinen Customer Support deshalb schon früh zu einem eigenständigen Geschäftsfeld ausgebaut. Insbesondere durch ihre globale Aufstellung hat die Gruppe diese Dienstleistung in den vergangenen Jahren konsequent optimiert und mit speziell dafür ausgebildeten Mitarbeitern ausgeweitet. „Wir liefern nicht nur Serviceprodukte, wir kümmern uns“, beschreibt Guido Hesse, Director Customer Support bei BEUMER. „Dies wird für die Betreiber aus den verschiedenen Industriezweigen immer wichtiger.“ Damit Unternehmen wettbewerbsfähig sind oder bleiben, muss eine hohe Verfügbarkeit ihrer Anlagen und Maschinen stets sichergestellt sein.

Genug Zeit für das Kerngeschäft

Im Rahmen des Customer Support können die Kunden verschiedene Service-Vereinbarungen abschließen. Diese beinhalten zum Beispiel Ersatzteilversorgung, vorbeugende Instandhaltung, laufende Wartung und den Betrieb der Anlagen. Sie werden individuell auf die Kundenanforderungen abgestimmt und Serviceintervalle sowie Reaktionszeiten vertraglich festgelegt. „Immer mehr Hersteller und vor allem Logistik-Dienstleister wollen sich ganz auf ihr Hauptgeschäft konzentrieren und die Verantwortung für ihre eingesetzten Anlagen und Maschinen abgeben“, erkennt Hesse einen starken Trend. „Einen besonderen Part innerhalb unseres Customer Support nimmt deshalb der Residential Service ein.“ Mit dieser Dienstleistung übernehmen die BEUMER Mitarbeiter die Verantwortung für Betriebszeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit – je nach Bedarf ist ein Spezialistenteam auch dauerhaft vor Ort. Die Anlagen müssen über die komplette Betriebsdauer immer optimal auf die Aufgaben abgestimmt sein und die Prozesse nahtlos laufen. "In einem starken Wettbewerbsumfeld überzeugt die Kunden unsere Zuverlässigkeit und die erreichte hohe Verfügbarkeit der Anlagen“, weiß Hesse. Für eine zuverlässige Betreuung ist es entscheidend, das Unternehmen des Kunden genau zu verstehen: Wie ist es aufgestellt? Welche Ziele verfolgt es und wohin möchte es sich entwickeln? Das verlangt auch viel Fingerspitzengefühl.

Zuverlässiger Betrieb steigert Umsatz

Auf diese Dienstleistung setzt zum Beispiel ein Hersteller von Sportartikeln in seinem neuen Distributionszentrum. Der rund 40.000 Quadratmeter große neu angemietete Hallenkomplex befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bestandsgebäude. Beide Gebäude sind durch eine etwa 370 Meter lange Förderanlage miteinander verbunden. Während im Stammhaus die Belieferung von Einzel- und Großhändlern im In- und Ausland auf den Weg gebracht wird, bedient das Unternehmen aus dem zusätzlichen Hallenkomplex ausschließlich Bestellungen aus dem Internet – und das europaweit. Es will damit seinen Umsatz aus dem E-Commerce deutlich steigern. Zu Spitzenzeiten sollen am Tag bis zu 200.000 Online-Bestellungen abgewickelt werden.

Dies erfordert effiziente Materialflüsse und eine zuverlässig funktionierende Technik. Dazu befinden sich in der neuen Halle unter anderem vollautomatische Regalsysteme mit rund 300.000 Lagerplätzen, Kommissionierlösungen und Verpackungsstationen. Der größte Teil der Intralogistik besteht aus einer knapp neun Kilometer langen Förderanlage. „Die Rollenbahnen und Gurtförderer verbinden die einzelnen Bereiche miteinander und schaffen die Waren von A nach B“, beschreibt Günther Rother, Maintenance Manager bei der BEUMER Group. Er ist Teil des 70-köpfigen Serviceteams, das vor Ort für einen zuverlässigen Ablauf sorgt. Die Mannschaft arbeitet im Fünf-Schicht-Betrieb 24 Stunden am Tag – sieben Tage in der Woche.

Reibungsloser Betrieb über komplette Einsatzdauer

Damit die Anlagen über ihre komplette Betriebszeit immer optimal auf die Aufgaben abgestimmt sind und die Prozesse nahtlos laufen, übernehmen die BEUMER Mitarbeiter unter anderem die vorbeugende Instandhaltung. „Damit vermeiden wir ungesteuerte Maschinenausfälle, die für unseren Kunden sehr teuer werden können“, erklärt Günther Rother. In festgelegten Abständen führt das Team Inspektionen und Wartungen an den Anlagen durch. „Wir entfernen zum Beispiel Schmutz, weil sich dieser negativ auf die Betriebssicherheit der Maschinen und Anlagen auswirken kann“, sagt Rother. „Mechanisch bewegliche Teile schmieren wir und stellen sie bei Bedarf wieder korrekt ein.“ Das Team überprüft die Sicherheitseinrichtungen der Maschinen und Anlagen sowie die elektrotechnischen Komponenten und die Automatisierungstechnik. Dazu kommen notwendige korrektive Wartungsarbeiten wie Störungsdiagnostik und -beseitigung oder Reparaturen aufgrund außerplanmäßiger Ausfälle der Bauteile. „Wir entwickeln und realisieren außerdem Konzepte, die einen langfristig reibungslosen Gebäudebetrieb ermöglichen“, beschreibt der Maintenance Manager. Die Mitarbeiter prüfen technische Installationen und warten diese regelmäßig nach vereinbarten Intervallen.

Alle Ersatzteile vorhanden?

„Insgesamt verwalten wir hier etwa 2.500 unterschiedliche Ersatzteile“, sagt Rother. „Bei Bedarf passen wir das Sortiment in Bezug auf Anzahl und Verfügbarkeit ständig an.“ Um zum einen die tägliche Arbeit zu unterstützen und zum anderen eine hohe Transparenz für den Kunden sicherzustellen, hat das BEUMER Team ein genau abgestimmtes Instandhaltungsplanungs- und -steuerungssystem (CMMS – Computerised Maintenance Management System) programmiert. Die Software verwaltet alle instandhaltungsrelevanten Informationen in einer Datenbank. Sie stellt unter anderem Bestellinformationen für Ersatzteile frühzeitig bereit, verwaltet das Ersatz- und Verschleißteillager und ermittelt den Bedarf. Damit lässt sich auch jeder Beschaffungsvorgang genau dokumentieren.

„Wir haben ein Ersatzteilkonzept ausgearbeitet, das es uns ermöglicht, innerhalb von zwei Minuten mit der erforderlichen Komponente an der entsprechenden Reparaturstelle zu sein“, erklärt Markus Petermeier, Operations and Maintenance Manager bei der BEUMER Group. „Außerdem haben wir ein Trainingsmodul entwickelt, mit dem sich jeder unserer Techniker an allen Anlagenteilen schulen kann. Damit schaffen wir es, die Verfügbarkeit so zu gestalten, wie der Kunde es wünscht. Und hier bewegen wir uns in einem Bereich von über 99 Prozent.“ Für einen erfolgreichen Betrieb umfasst der Residential Service auch Notfallpläne sowie Übungen zur Systemwiederherstellung und Störungsbeseitigung, um kürzeste Reaktionszeiten zu ermöglichen. Darunter fällt auch die Ferndiagnose durch die BEUMER Hotline.

Ein Ansprechpartner für alles

Servicetechniker Daniel Schweer gehört ebenfalls zum Team: „Wir kümmern uns auch um die Anlagenteile, die von anderen Anbietern geliefert wurden.“ Der Kunde hat damit nur einen Ansprechpartner, und der befindet sich für alle Fragen direkt vor Ort. Das erleichtert die Kommunikation erheblich. „Wir erwerben uns dadurch auch ein noch breiteres Wissen“, sagt Daniel Schweer. Plant der Kunde, die Anlage zu erweitern, kann das vielseitig ausgebildete BEUMER Team ganz unterschiedliche Lösungen entwickeln.

Die BEUMER Group bietet damit Unterstützung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr, zugeschnitten auf die Bedürfnisse ihrer Kunden – in diesem Fall auf den Sportartikelhersteller. „Unser Ziel ist es immer, den Materialfluss noch reibungsloser zu gestalten, so dass unsere Kunden wertschöpfender arbeiten können“, erläutert Hesse. „Wir übernehmen die komplette Verantwortung, damit sie dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben.“

 ...
Unterstützer in Zeiten von E-Commerce
Beckum, 30. Mai 2018

BEUMER Group auf der Intra Logistica 2018 in Mailand:

Auf der Intralogistica Italia, der internationalen Messe für Materialtransport, Intralogistik und Logistik (29.5. bis 1.6.2018, Messe Mailand, Rho) informiert die BEUMER Group unter anderem über ihren neuentwickelten BG Sorter aus dem Geschäftsfeld Sortier- und Verteiltechnik. Die Hochleistungsanlage bietet eine präzise und kontrollierte Sortierung bei maximaler Flexibilität. Damit unterstützt der Lösungsanbieter seine Kunden in Zeiten des E-Commerce und im Umfeld von Industrie 4.0 noch besser.

Die BEUMER Group informiert in Mailand über ihre zukunftsweisenden Produkte und Kompetenz als Lösungsanbieter. Zur Sortierung ganz unterschiedlicher Artikel wie Pakete oder Tütenwaren bietet der BG Sorter CB („cross belt“) eine verlässliche Lösung. Mit dem sogenannten „Full-Cross-Belt-Design“ sind die Quergurtförderer so ausgeführt, dass eine maximale Gurtbreite erreicht wird. Der Vorteil für die Kunden: Bei gleicher Sortergröße steht mehr nutzbare Gurtfläche zur Verfügung. So können ganz verschiedene Güter einfach und sicher gehandhabt werden. Das Risiko, dass Produkte zwischen den Gurten liegen bleiben, wird reduziert. Auch die E-Tray-Ausführung (Kippschale) bietet zahlreiche Vorteile. Ein verbessertes Kippschalen-Design verhindert ein Einklemmen der Fördergüter zwischen den Schalen. Kollisionen bis hin zum Anlagenstillstand werden dadurch vermieden. Alle Daten und Fakten zu dieser Neuentwicklung erhalten Interessierte auf dem Messestand.

Als Systemanbieter liefert und installiert die BEUMER Group zudem komplette Verpackungslinien und passt diese individuell an die Produkte des Anwenders an. Zum Programm gehört zum Beispiel die Form-Fill-Seal-Anlage BEUMER fillpac FFS, die vor allem in der Chemiebranche zur Abfüllung in Kunststoffsäcke zum Einsatz kommt. Mit dem BEUMER fillpac R erhalten Anwender eine Maschine, mit der sich verschiedene Materialien – insbesondere aus der Baustoffindustrie – abfüllen lassen. Die Säcke stapelt der leistungsstarke Lagenpalettierer BEUMER paletpac effizient auf Paletten. Mit den Hochleistungs-Verpackungsanlagen der Serie BEUMER stretch hood lassen sich die palettierten Waren während des Transports sicher mit einer Stretchfolie auf der Palette fixieren und bei Außenlagerung vor Staub, Regen oder anderen Witterungseinflüssen schützen.

BEUMER auf der Intralogistica Italia 2018, Halle: 10, Stand: L18

 ...
BEUMER Group receives Innovation Award
Aarhus, 17. Mai 2018

BEUMER Group beat off strong opposition to win the Innovation Award at this year's Airport Show in Dubai. The prize-winning CrisBag® Reclaim on Demand triumphed in recognition of its being a revolutionary and smart development in airport baggage handling.

Unlike the baggage check-in experience, the reclaim process has hitherto been conspicuously devoid of automation – but the CrisBag Reclaim on Demand system is set to redress the balance.

Integrated into a tote-based baggage handling system such as BEUMER's CrisBag, Reclaim on Demand extends tote-based baggage handling into the arrivals hall. As each item of hold baggage is unloaded from the aircraft/ULD it is placed in its own tote and transported to the arrivals hall, where it is held in an individual, secure kiosk.

Instead of having to wait by the carousel, passengers will have the freedom to relax in the arrivals retail area, where they will have spending opportunities, before being notified via a text message to their mobile phone that their bags are ready for collection. A QR code sent to the same phone is used to unlock the Reclaim on Demand kiosk.

Another major advantage of Reclaim on Demand is that it supports IATA Resolution 753 by extending 100% traceability into the reclaim area and eliminates the risk of bags being taken by the wrong passenger. It also reduces the possibility of bags going astray while being transferred from the plane to the carousel. Further, on the rare occasion when a bag is reported as lost, it will be easier to trace because each bag is in its own individual tote.

"The CrisBag Reclaim on Demand solution uses self-service pick-up kiosks to improve the passenger experience on arrival. We are very pleased to receive this award, which demonstrates BEUMER Group's expertise and ability to integrate emerging technologies," said Klaus Schäfer, Managing Director, BEUMER Group A/S.

 ...
Der Ball kommt ins Rollen
Aarhus, 15. Mai 2018

BEUMER Group übergibt am Flughafen Moskau-Scheremetjewo Gepäckabfertigungssystem termingerecht zur Fußball-WM:

Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft im Juni 2018 in Russland hat die BEUMER Group am Flughafen Moskau-Scheremetjewo das neue Gepäckabfertigungssystem an den Betreiber übergeben. Das BEUMER autover läuft durch einen fast zwei Kilometer langen Tunnel, der den Nord- mit dem Südteil des Flughafens verbindet. Es ermöglicht kurze Anschlusszeiten für Passagiere und Gepäck und unterstreicht die Rolle Moskau-Scheremetjewos als wichtiges Luftfahrt-Drehkreuz.

Das Gepäckabfertigungssystem BEUMER autover läuft am Flughafen Moskau-Scheremetjewo durch einen zwei Kilometer langen Tunnel, der sich direkt unter den Start- und Landebahnen befindet. Mit einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde gelangt das Gepäck zum Zielort. Für die Passagiere steht ebenfalls ein Tunnel bereit.

In Moskau besteht das BEUMER autover System aus einem etwa 4,8 Kilometer langen Schienensystem sowie 187 sogenannten BEUMER autoca. Jedes dieser Fahrzeuge nimmt ein Gepäckstück auf und ermöglicht somit eine hundertprozentige Gepäckverfolgung. In der Stunde lassen sich mehr als 900 Gepäckstücke transportieren. Durch die Wahl des BEUMER Systems wird Moskau-Scheremetjewo die Gepäckanschlusszeit zwischen den Terminals auf ein Minimum reduzieren können. Die berührungslose Energie- und Datenübertragung hält zudem die Wartungs-, Betriebs- und Instandhaltungskosten des BEUMER autover gering. Und weil so gut wie keine Verschleißteile verbaut sind und das Schienensystem nahezu wartungsfrei ist, kommt es kaum zu Folgekosten.

Scheremetjewo ist mit über 40 Millionen Passagieren im Jahr der größte Flughafen Russlands. Der Ausbau des neuen Nordterminals erhöht die Kapazität auf 59 Millionen. Das Gesamtkonzept sieht vor, die Anzahl der Fluggäste bis zum Jahr 2026 auf 85 Millionen pro Jahr zu steigern. „Wir werden die optimalen Voraussetzungen für unsere Partner schaffen“, sagt Andrey Nikulin, stellvertretender Generaldirektor des Flughafens. Dazu gehört auch Aeroflot, die größte russische Fluggesellschaft. „Damit wollen wir weltweit zu einem der größten Luftfahrt-Drehkreuze werden“, erläutert Nikulin. „Für die Fußball-Weltmeisterschaft können wir Gäste und Teilnehmer auf höchstem Niveau in Empfang nehmen.“

Bei dem Projekt gab es für die BEUMER Group einige Herausforderungen, die der Systemanbieter aber sicher meistern konnte. „Wir mussten zum einen unser BEUMER autover unter den bestehenden Start- und Landebahnen installieren und zum anderen einen reibungslosen Betrieb für die Weltmeisterschaft sicherstellen“, sagt Klaus Schäfer, Geschäftsführer der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft in Aarhus. „Die geplante Übergabe konnten wir erfolgreich abschließen.”

 ...
Die Chemie stimmt
Beckum, 07. Mai 2018

Achema 2018: BEUMER Group präsentiert sich als Komplettanbieter für optimal aufeinander abgestimmte Verpackungslinien

Auf der Achema 2018, die vom 11. bis 15. Juni in Frankfurt a. M. stattfindet, präsentiert sich die BEUMER Group als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik. Der Full-Liner ist in der Lage, alle Komponenten einer Linie optimal aufeinander abzustimmen. Damit erhält der Anwender maximale Leistungsfähigkeit. Als Exponat können die Besucher die Abfüllmaschine BEUMER fillpac FFS sehen. Mit einer 3D-Raumvermessung können Verpackungslinien passend in Bestandsgebäude eingeplant werden. Diese Technik stellt der Customer Support auf der Achema vor.

Für Pharma- und Chemieunternehmen entwickelt die BEUMER Group komplette Verpackungslinien aus einer Hand. Damit kann der Kunde Schnittstellen vermeiden oder minimieren, und er hat nur einen Ansprechpartner. Das Besondere ist: Der Systemanbieter legt die Leistung der einzelnen Maschinen und Komponenten wie die übergeordnete Steuerung optimal aus. Der Kunde erhält eine komplette Linie mit optimalem Durchsatz.

Die Form-Fill-Seal-Anlage BEUMER fillpac FFS formt einen Sack aus einer vorgefertigten PE-Schlauchfolie und füllt ihn mit den technischen Kunststoffen des Kunden wie PE-, PP-, PA- oder PS-Granulaten. Zuverlässig und schonend abfüllen lassen sich zudem Salze oder Düngemittel. Die Granulate werden vor dem Füllvorgang gewogen. Dazu ist der BEUMER fillpac FFS mit einer eichfähigen elektronischen Wägeeinrichtung ausgestattet. Anschließend verschweißt das System die bis zu 25 Kilogramm schweren Säcke. Die BEUMER Group bietet den BEUMER fillpac FFS jetzt sowohl für den Hochleistungsbereich für bis zu 2.600 Säcke in der Stunde als auch für geringere Durchsätze bis 1.800 oder 2.500 Säcke in der Stunde an. Je nach Kundenanforderung kann nun eine passende Maschinenleistungsklasse aus der erweiterten Produktfamilie ausgewählt werden.

Die abgefüllten Säcke müssen anschließend stabil und exakt auf Paletten gestapelt werden. Der BEUMER paletpac des Systemanbieters ist hierfür bestens geeignet. Er ist für die Wartung gut zugänglich, intuitiv zu bedienen und kann flexibel an verschiedene Packmuster angepasst werden.

Für die Palettierung von Kartons, Kisten, Kanistern oder Trays hat der Systemanbieter den BEUMER robotpac im Programm. Dieser platzsparende Knickarmroboter löst vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben. Kernstück der Linie ist die Hochleistungs-Verpackungsanlage BEUMER stretch hood. Diese überzieht die palettierte Ware mit einer hochdehnbaren Stretchhaubenfolie. Die Ware ist so beim Umschlag als auch bei einer Außenlagerung sicher vor Umwelteinflüssen, wie Sonne, Schmutz und Nässe geschützt.

Mit 3D-Raumvermessung sicher planen

Müssen bei den Kunden zum Beispiel Verpackungslinien in Bestandsgebäude eingebaut werden, erreichen die BEUMER-Mitarbeiter mit der 3D-Raumvermessung eine höhere Planungssicherheit. Dieses Verfahren ist sehr präzise: Einzelne Elemente wie Säulen, Tore, Übergänge oder Einbauten lassen sich so genau wie gewünscht angeben. Zudem können auch Maschinen, Anlagen und andere bauliche Gegebenheiten automatisch mit vermessen werden. Dadurch werden exakte Maßaufnahmen und räumliche Gegebenheiten sehr schnell und präzise erfasst.

BEUMER auf der Achema: Halle 3.0, Stand F50

 ...
Ein frischer Wind in Asien
Beckum, 27. April 2018

BEUMER Group: Amir Reza Sinai ist neuer Geschäftsführer der thailändischen Tochtergesellschaft:

Amir Reza Sinai ist seit dem ersten Januar 2018 neuer Geschäftsführer der BEUMER Group (Thailand) Co., Ltd. mit Sitz in Bangkok. Mit 59 Mitarbeitern in der Tochtergesellschaft – regionaler Hauptsitz der BEUMER Group in Südost- und Ostasien – werden Kunden der Geschäftsfelder Conveying & Loading Systems, Palettier- und Verpackungssysteme sowie Zement betreut.

Bevor Amir Reza Sinai zur BEUMER Group kam, war er in der indonesischen Niederlassung eines weitweit agierenden Anlagenbauers als Geschäftsführer tätig. Seit dem ersten Januar 2017 arbeitet er für die thailändische BEUMER Tochtergesellschaft, und leitete ein knappes Jahr die indonesische Repräsentanz in Jakarta.

„Mit Amir Reza Sinai haben wir einen Fachmann ins Boot geholt, der über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Zementindustrie in Südostasien und Ozeanien verfügt“, erklärt Dr. Detlev Rose, Vertriebsgeschäftsführer bei der BEUMER Group. „Wir sind sehr glücklich, Kunden in dieser Region mit seiner Erfahrung nun noch besser unterstützen zu können.“

 ...
Schnell bis zur kompletten Verpackung
Beckum, 25. April 2018

BEUMER Group liefert flexible Verpackungslinie an mexikanischen Zementhersteller Cruz Azul:

Die Cooperativa La Cruz Azul S.C.L., drittgrößter Zementhersteller in Mexiko, benötigte eine komplette Verpackungslinie, um unterschiedliche Varianten eines neuen Fliesenmörtels flexibel abfüllen, palettieren und verpacken zu können – und das vollautomatisch. Die BEUMER Group setzte sich mit einer überzeugenden Lösung gegen den Wettbewerb durch – und lieferte alles aus einer Hand. Dazu gehört auch die Abfüllanlage BEUMER fillpac R, die an die Abfüllung verschiedener Materialien  angepasst ist. Um die hochwertigen Materialien noch effizienter abzufüllen, ist sie mit dem Sackaufstecker BEUMER bag placer ausgerüstet. Cruz Azul erreicht mit der neuen Verpackungslinie die geplante Produktionskapazität.

Gigantische Brücken, Hochhäuser, Straßen-, U-Bahn- und Abwassertunnel: Mexiko baut fleißig – zum Teil die derzeit größten Bauprojekte in Lateinamerika. Damit ist das Land gleich nach Brasilien der zweitgrößte Zementmarkt des Kontinents. Um sich gegen nationalen und internationalen Wettbewerb zu behaupten, entwickeln mexikanische Produzenten immer hochwertigere Materialien. Zu diesen Herstellern gehört die Cooperativa La Cruz Azul mit Hauptsitz in Mexiko-Stadt. Das im Jahr 1881 gegründete führende Unternehmen fertigt ausschließlich für den heimischen Markt. Der Hersteller betreibt im Land vier Werke und stellt pro Jahr unter anderem etwa acht Millionen Tonnen Portlandzement her. Das Hauptwerk liegt in Jasso im Bundesstaat Hidalgo. Die Stadt befindet sich in einer besonders kalksteinreichen Region. Mitarbeiter der Zementfabrik haben im Jahr 1927 einen Fußballverein gegründet, der heute in der ersten mexikanischen Fußballiga spielt und sowohl im Land als auch international Erfolge aufweisen kann.

Entscheidend: Liefertreue und Qualität

Erfolg spielt auch beim Zementhersteller Cruz Azul eine große Rolle. Der nationale Marktanteil liegt bei 22 Prozent. Mit dem Ziel, diesen weiter auszubauen, entwickelte die Kooperative deshalb ein neues Produkt, einen exquisiten Fliesenmörtel in acht Varianten. „Um wettbewerbsfähig zu sein, ist eine hohe Qualität der Baustoffe wichtig“, erläutert Victor Luna, Technischer Leiter bei Cruz Azul in Hidalgo. Aber nicht nur das: „Händler und Endkunden wollen die Produkte pünktlich zum genannten Zeitpunkt und in der geforderten Menge erhalten.“ Termintreue sei daher ein ganz entscheidender Faktor für Kundenzufriedenheit und Vertrauen – und damit eine Basis für langfristige Geschäftsbeziehungen. Eine geringe Menge des Mörtels soll in Big-Bags, das Gros aber in 20- und 25-Kilogramm-Säcken verkauft werden. Dafür benötigte der Hersteller eine komplette Verpackungslinie, die besondere Anforderungen erfüllen muss: Da die verschiedenen Varianten der neuen Produktlinie unterschiedliche Materialdichten und damit jeweils andere Fließeigenschaften aufweisen, soll sich die Abfüllanlage flexibel auf die Materialien sowie auf die kleinere Sackgröße einstellen lassen können, ohne dass Mitarbeiter die Maschine aufwendig umrüsten müssen. Anschließend soll die Linie die Säcke präzise und stabil auf Paletten stapeln und so verpacken, dass der Inhalt unter anderem vor Transportschäden und Witterungseinflüssen geschützt ist.

Auf den richtigen Partner gesetzt

März 2015: Nachdem bereits ein Angebot eines anderen Lieferanten vorliegt und sich das Projekt in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, bitten  die Verantwortlichen der Kooperative Cruz Azul  die BEUMER Group ebenfalls ein Angebot abzugeben. „Seit mehr als 30 Jahren arbeiten wir eng zusammen“, sagt Victor Luna. „Wir pflegen sehr gute Beziehungen zueinander und vertrauen auf die Marke BEUMER.“

Dieses Vertrauen kommt nicht von ungefähr. Überzeugen konnte die BEUMER Group zum Beispiel im Jahr 2008. Der Systemanbieter lieferte und installierte in einem umfangreichen Großauftrag für das Werk im Bundesstaat Puebla in nur 26 Monaten fünf Becherwerke sowie zwei Palettier- und Verpackungslinien. Diese bestehen aus Palettierern der Reihe BEUMER paletpac und den Hochleistungsverpackungsanlagen BEUMER stretch hood. Genau wie im aktuellen Projekt bestand eine der Anforderungen an diese Linien darin, unterschiedlich abgesackte Materialien palettieren und verpacken zu können, ohne die Maschinen aufwendig umstellen zu müssen. „Die BEUMER Group lieferte uns damals eine anpassungsfähige Technologie, mit der meine Kollegen bis heute wirtschaftlich arbeiten können“, betont Victor Luna.

Abfülltechnik ‚Made in Germany‘

Die BEUMER Group präsentierte Cruz Azul die Abfüllanlage BEUMER fillpac R. „Der Betreiber kann die erforderlichen Parameter für die unterschiedlichen Produkte schnell und einfach ändern und das jeweilige Material effizient in die zwei- bis vierlagigen Papierventilsäcke abfüllen“, beschreibt Projektleiter Ralph Buchholz, Geschäftsführer der BEUMER de México. Beide Unternehmen waren sich schnell über Umfang der kompletten Verpackungslinie und Terminierung einig und unterzeichneten schon im April den Vertrag. „Cruz Azul legte sehr viel Wert auf das Qualitätssiegel ‚Made in Germany‘“, erzählt Buchholz. „Die Verantwortlichen reisten sogar eigens an unseren deutschen Hauptstandort in Beckum, um die Maschinen persönlich abzunehmen.“

Im Oktober 2015 lieferte der Systemanbieter die Anlagen. Die Installation übernahmen drei BEUMER Mitarbeiter aus Deutschland und einer aus Mexiko. „Dabei mussten wir die Linie in eine bestehende Gebäudestruktur und die vorhandene Silotechnik einbinden“, berichtet Buchholz. „Diese Herausforderung konnten meine Kollegen sicher meistern, weil sich unsere Lösungen nicht nur technisch, sondern auch an bauliche Gegebenheiten anpassen lassen.“ Beim BEUMER fillpac galt es für die Ingenieure zum Beispiel, die Aufhängung zu überarbeiten.

Genauer Füllungsgrad sichergestellt

Der BEUMER fillpac R arbeitet nach dem Turbinenfüllprinzip mit acht rotierenden Füllstutzen. Damit kann er den teilweise sehr feinen Fliesenmörtel sicher handhaben. Die rotierende Füllturbine zeichnet sich durch Schnelligkeit und maximalen Materialdurchsatz aus. „Die Säcke werden während des Füllvorgangs verwogen“, erklärt Buchholz. Dazu ist der BEUMER fillpac mit einer eichfähigen elektronischen Wägeeinrichtung ausgestattet. Diese stellt sicher, dass die Anlage die Säcke stets mit der gleichen Menge füllt. Eine spezielle Software ermöglicht den permanenten Abgleich des Gewichts zwischen Füllstutzen und Waage. Stimmt das ermittelte Gewicht nicht, werden die Säcke automatisch ausgeschleust. Kurz vor der Materialrückführung werden sie über eine Rutsche geleitet und aufgerissen. Das Material wird aufgefangen und über sogenannte Rückmehlschnecken sowie ein Becherwerk dem Prozess wieder zugeführt.

Die Anlage ist modular aufgebaut. „Weil das Material sehr fein und flüchtig ist, haben wir die Baureihe mit dem neuen Sackaufstecker der Baureihe BEUMER bag placer ausgestattet“, sagt Buchholz. Dazu kommt ein Sackbündelmagazin für 700 Säcke. Damit kann Cruz Azul die Effizienz der Abfüllanlage weiter steigern. Servomotoren treiben die Antriebsleiste und den Sauggreifer automatisch positionsgenau und energieeffizient an. Das Greif- und Aufstecksystem schießt die Säcke vom Stapel sicher auf den Füllstutzen. Pro Stunde lassen sich so mit hoher Genauigkeit 1.800 Säcke mit einem Füllgewicht von 25 Kilogramm in der Stunde oder 2.250 Säcke mit jeweils 20 Kilogramm füllen. „Den BEUMER bag placer kann der Betreiber auch an andere Sackformate anpassen“, erklärt Buchholz.

Um die Säcke anschließend vollautomatisch, zuverlässig und vor allem schnell zu palettieren, installierte die BEUMER Group einen Lagenpalettierer vom Typ BEUMER paletpac. Dieser kann 2.600 Säcke in der Stunde im Zehner- oder 2.500 Säcke im Achter-Verband auf Paletten mit den Maßen 1.220 x 1.020 x 245 Millimeter stapeln – und das präzise und schonend. „Dafür sorgt eine Doppelbanddrehvorrichtung, die die Säcke formstabil in die geforderte Lage dreht“, erläutert Buchholz. Was die Positioniergenauigkeit anbelangt, bietet diese einen immensen Vorteil gegenüber herkömmlichen Drehverfahren, denn die Anlagenkomponente bewegt die Säcke, ohne sie mechanisch zu verformen: Zwei parallel angetriebene Gurtförderer fahren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und drehen so die Säcke schnell an den gewünschten Platz. Die intelligente Steuerung der Doppelbanddrehvorrichtung bezieht die Maße und Gewichte der gefüllten Säcke mit ein. Damit erreicht sie eine exakte Positionierung, die durch die jeweiligen Packmuster vorgegeben ist. „Bei Produktwechsel ist hier keine Anpassung erforderlich“, sagt Buchholz.

Schnell und sicher verpackt

Über Rollenbahnen gelangen die fertigen Sackstapel zur Verpackungsanlage BEUMER stretch hood A. Diese verpackt hier in der Stunde 110 Palettenstapel mit einer Stretchfolienhaube mit Stärken von 40 bis 100 Mikrometer. „Das hängt von der Variante des Fliesenmörtels ab“, erklärt Buchholz. „Die Verpackung schützt die Produkte bei Lagerung und langen Transportwegen vor Staub und Feuchtigkeit und sorgt zudem dafür, dass die Säcke fest auf der Palette bleiben – ohne zu verrutschen.“ Um die Arbeit für das Wartungspersonal zu erleichtern und damit auch eine höhere Verfügbarkeit der Anlage sicherzustellen, kommt die Verpackungsanlage komplett ohne Bühne aus. Instandhaltungsarbeiten wie das Wechseln der Messer oder der Schweißbalken erfolgen auf Bodenniveau. Ein weiterer Vorteil liegt in der kompakten Bauweise und der damit einhergehenden geringen Bauhöhe und Aufstellfläche.

„Die BEUMER stretch hood A ist sehr energieeffizient“, betont Buchholz. So führt ein materialschonendes Folientransportsystem die zuvor zugeschnittene und verschweißte Folienhaube der Anlage zu. Ihre Schweißnaht kühlt bereits auf dem Weg zur Reff- und Stretcheinheit ab. Diese kann ohne Zeitverlust aufgerefft werden. Damit sind weder eine energieaufwendige Kühleinheit noch effizienzmindernde Kühlzeiten erforderlich. Die Paletten lassen sich deshalb mit dieser hohen Taktung verpacken.

Ohne Pause im Einsatz

Im Juni 2016 nahm Cruz Azul die Linie in Betrieb. Heute arbeitet sie rund um die Uhr. Damit kann der Zementhersteller seine geplante Produktionskapazität erreichen. Um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen, ist der Systemanbieter mit kompetenten Fachleuten sehr nah an dem Kunden – und kann bei möglichen Störungen oder Ausfällen sofort eingreifen. Zudem hat die BEUMER Group die entsprechenden Ersatzteile geliefert. Eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen ist somit stets sichergestellt.

Victor Luna ist mit der neuen Lösung sichtlich zufrieden: „Hier ist eine Verpackungslinie entstanden, die speziell auf unsere Anforderungen zugeschnitten ist.“ Begeistert ist er insbesondere von der flexiblen Abfülltechnik. Denn diese spare deutlich Zeit und Nerven, und die verschiedenen Mörtelsorten gelangen rascher zu den Abnehmern. Die BEUMER Group hat mit diesem Projekt den ersten BEUMER fillpac R auf dem amerikanischen Kontinent installiert. Die Zusammenarbeit mit dem Systemlieferanten wird weitergehen. Diskutiert wird aktuell über neue Projekte im Bereich Conveying and Loading und in der Palettiertechnik.

 ...
Neue Generation von Hochleistungssortierung: BG Sorter
Beckum, 18. April 2018

BEUMER Group steckt unternehmensweites Know-how in neuen Hochleistungssorter

Auf der LogiMAT in Stuttgart hat die BEUMER Group ihre neueste Sorterentwicklung präsentiert: Der BG Sorter ist für die Anforderungen in der Hochleistungssortierung bestens aufgestellt. Die neue Familie bietet für jedes Stückgut die richtige Variante. Kippschalen- oder Quergurtsorter können in den Kundenanlagen zum Einsatz kommen. Das System bietet mit der permanenten Kommunikation zu den Transporteinheiten eine präzise und kontrollierte Sortierung bei maximaler Flexibilität. Die berührungslose Energie- und Datenübertragung reduziert zudem den Wartungsaufwand und Verschleiß.

Zur Sortierung ganz unterschiedlicher Artikel wie Pakete oder Tütenwaren bietet der BG Sorter CB („cross belt“) eine verlässliche Lösung. Mit dem sogenannten „Full-Cross-Belt-Design“ sind die Quergurtförderer so ausgeführt, dass eine maximale Gurtbreite erreicht wird. Der Vorteil für die Kunden: Bei gleicher Sortergröße steht mehr nutzbare Gurtfläche zur Verfügung. So können ganz verschiedene Güter einfach und sicher gehandhabt werden. Das Risiko, dass Produkte zwischen den Gurten liegen bleiben, wird reduziert. Auch die E-Tray-Ausführung (Kippschale) bietet zahlreiche Vorteile. Ein verbessertes Kippschalen-Design verhindert ein Einklemmen der Fördergüter zwischen den Schalen. Kollisionen bis hin zum Anlagenstillstand werden dadurch vermieden.

Drahtlose Kommunikation in Echtzeit

„Unsere neue Baureihe basiert auf bewährten Technologien mit Schlüsselkomponenten wie dem Sortergerüst aus Stahl oder der berührungslosen Energieübertragung statt der üblichen Schleifleitungen“, erklärt Stephan Heessels, der als global verantwortlicher Direktor das Geschäftsfeld Logistiksysteme bei der BEUMER Group leitet. Anwender können dadurch den Wartungsaufwand an der Maschine und den Verschleiß deutlich reduzieren. Auch der bei Schleifleitungen auftretende Staub wird vermieden. Die permanente, drahtlose Kommunikation auf W-Lan-Basis ermöglicht eine Datenübertragung in Echtzeit – im Gegensatz zur Infrarotkommunikation, bei der Daten nur dann verschickt werden, wenn ein Infrarotsensorpunkt passiert wird. Beim BG Sorter kann somit die Kommunikationszeit auf Millisekunden begrenzt werden, und Abwurfprofile lassen sich in Echtzeit anpassen. Die W-Lan-Kommunikation ermöglicht zudem eine schonende Behandlung ganz unterschiedlicher Produkte: Der Betreiber kann jederzeit Abwurfprofile hinzufügen, auswählen und ändern, ohne die Hardware anpassen zu müssen. Außerdem erfolgt die Ausschleusung mit unterschiedlichen Abwurfgeschwindigkeiten sehr präzise.

Die BEUMER Group hat beim BG Sorter sehr viel Wert auf einen niedrigen Wartungs- und Instandhaltungsaufwand gelegt. Mit der Zustandsüberwachung und den erweiterten Diagnosewerkzeugen erkennt der verantwortliche Mitarbeiter sich anbahnende Fehler frühzeitig. Dies wirkt sich positiv auf die Lebenszykluskosten aus. Für die Instandhaltung ist der Sorter leicht zugänglich. Die Entwickler haben die neue Anlage aber nicht nur kompakt gestaltet. Die Bauweise ermöglicht es Anwendern, den Platz über und unter der Anlage effektiv zu nutzen.

Innovative Fahrwagenkinematik

Für das Fahrwagensystem des BG Sorter wurde ein völlig neuartiger Fahrwagen mit zwei Gelenkpunkten pro Wagen und fest an den Achsen montierten Lauf- und Führungsrollen entwickelt. Der Vorteil dieser patentierten Lösung ist auf der einen Seite die Möglichkeit, deutlich kleinere Kurvenradien bei gleicher Teilung im Vergleich zur herkömmlichen Fahrwagengeometrie zu ermöglichen, und auf der anderen Seite ein deutlich reduzierter Polygoneffekt in den Kurven, was zu geringeren Schwingungen im System führt. Auf diese Weise wird die Lärmemission reduziert und die Lebensdauer der Anlage erhöht.

Verbaut sind im BG Sorter zudem speziell für ihn entwickelte größere Laufrollen als bei vergleichbaren Anlagen. Durch sie wurde zum einen der Rollwiderstand deutlich reduziert, was sich direkt in einem verminderten Energieverbrauch widerspiegelt, und zum anderen die Laufruhe erhöht und die Lärmemission verringert.

Energieeffizient angetrieben

Die Baureihe ist mit dem bewährten auf Servoantrieben basierenden OptiDrive oder mit dem berührungslosen Linearsynchronmotor (LSM) als Antriebssystem erhältlich. Beide reduzieren den Energiebedarf und die CO2-Emissionen. OptiDrive ist eine patentierte hocheffiziente, kraftschlüssige Antriebslösung, die eine wirtschaftliche Alternative zu den oft in Hochleistungssortern eingesetzten Asynchron-Linearmotorantrieben bietet. Das Besondere: Die Anpresskraft des Antriebsrads stellt sich automatisch in Abhängigkeit von der geforderten Antriebskraft ein – auch beim Bremsen. Das steigert den Wirkungsgrad auf bis zu 85 Prozent und erhöht die Lebensdauer der Antriebsräder. Der ebenfalls energieeffiziente synchron-lineare Motorantrieb (LSM) bietet den Vorteil, dass sich die beweglichen Teile nicht berühren und somit kein Verschleiß entsteht, ohne an Schnelligkeit, Leistung und Zuverlässigkeit einzubüßen.

BG Sorter CB: Quergurt-Design erhöht Leistung und Sicherheit

Als Quergurtsorter in der Ausführung CB erreicht der BG Sorter mit einer Geschwindigkeit von bis zu drei Metern in der Sekunde einen hohen Durchsatz. Die Tragleistung beträgt bis zu 50 Kilogramm pro Quergurtförderer. „Je nach Durchsatz und Produktmix können wir die Anlage mit einem Quergurtförderer pro Fahrwagen oder mit zwei oder drei Förderern konfigurieren“, erläutert Stephan Heessels. „Damit können wir unterschiedlichste Produktspektren bis zu einer Größe von 1.500 x 1.000 Millimeter sortieren.“ Insbesondere bei verschiedenen Produktgrößen kann durch die Konfiguration mit mehreren Quergurtförderern die Leistung des Systems gegenüber einer konventionellen Bestückung der Sorter mit nur einem Quergurtförderer pro Fahrwagen deutlich gesteigert werden.

Durch das Full-Cross-Belt-Design wird insbesondere dem steigenden Anteil von nicht formstabilen Fördergütern Rechnung getragen. Durch die maximale Gurtbreite werden diese sicher aufgenommen, transportiert und zielgenau ausgeschleust.

Die Stückgüter werden durch die neue Einschleuseinheit äußerst präzise auf die Quergurtförderer eingeschleust. Die Position der Stückgüter auf der Anlage wird nach dem Einschleusen überprüft und bei Bedarf korrigiert, so dass die Produkte immer optimal positioniert sind.

BG Sorter ET: Zwischenabdeckung verhindert Ausfälle

Der BG Sorter ET ist als Kippschalensorter ausgeführt. Er kann Artikel mit einem Gewicht von bis zu 60 Kilogramm transportieren. „Zu den häufigsten Ursachen für ungeplante Stillstände bei dieser Bauart gehört das Verklemmen des Förderguts zwischen den Schalen“, berichtet Stephan Heessels. „Um das zu verhindern, haben wir ein neues Schalendesign eingeführt.“ Das sogenannte „Closed Deck“ schließt die Lücke zwischen den einzelnen Schalen. Damit kann sich kein Gegenstand zwischen den Schalen verklemmen. Diese Funktion reduziert Stillstandszeiten und vermeidet mögliche Schäden am Sorter oder an der Ware. Der Betreiber ist zudem flexibler bei der Handhabung unterschiedlich großer Artikel.

„Mit unserem BG Sorter vereinen wir zukunftsweisende Eigenschaften, die einen neuen Maßstab für eine präzise und kostengünstige Handhabung eines möglichst großen Produktmixes setzen“, sagt Stephan Heessels. „Mit dem skalierbaren System unterstützen wir unsere Kunden bei zukünftigem Wachstum und sie erzielen eine langfristige Rendite.“

 ...
16 Millionen Passagiere mehr im Jahr
Aarhus, 16. April 2018

BEUMER Group nimmt Gepäckabfertigungssystem und Frühgepäckspeicher am Changi Airport in Singapur in Betrieb:

Die BEUMER Group hat im neuen Terminal 4 am Changi Airport in Singapur ein Gepäckabfertigungssystem erfolgreich in Betrieb genommen. Die Anlage besteht aus dem behälterbasierten Transport- und Sortiersystem CrisBag mit integriertem Frühgepäckspeicher sowie einem CrisBelt-Förderer. Der Flughafenbetreiber und die BEUMER Group verbindet eine 15-jährige Partnerschaft.

Im Vorfeld der Terminal-Eröffnung fanden umfangreiche Tests statt. Unter anderem hat die Changi Airport Group (CAG) mehr als eine Million Gepäckstücke auf der neuen Anlage bearbeitet und das gesamte Bodenpersonal geschult. CAG führte zusätzlich rund 100 Probeläufe mit 2.500 Flughafenmitarbeitern und 1.500 Helfern durch.

Das BEUMER Gepäckabfertigungssystem beinhaltet unter anderem die Anbindung von Anlagen zum Transport von Gepäck vom Check-in- und Self-Check-in-Bereich zum Flugsteig, einen CrisBelt-Förderer mit integrierter Gepäckdurchleuchtung und eine Videoüberwachungsanlage. In das behälterbasierte Transport- und Sortiersystem CrisBag ist ein Frühgepäckspeicher integriert. Es hat eine Länge von 5.000 Metern und stellt eine hohe Verfügbarkeit, kurze Transportzeiten sowie eine lückenlose Gepäckverfolgung sicher.

Mit einer übergeordneten Steuerung aus der Software-Suite der BEUMER Group kann die Anlage bis zu 5.400 Gepäckstücke in der Stunde bearbeiten. In Terminal 4 können somit bis zu 16 Millionen zusätzliche Passagiere pro Jahr mehr abgefertigt werden. Damit erhöht sich die Gesamtleistung des Flughafens auf jährlich 82 Millionen Menschen.

„Seit wir in Terminal 2 im Jahr 2002 einen Kippschalensorter installiert haben, hat der Changi Airport unsere Technologie im Einsatz“. sagt Klaus Schäfer, Geschäftsführer der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft in Aarhus. Es folgten die Installation einer CrisBag-Anlage in Terminal 3, die als duales Gepäckabfertigungssystem arbeitet, sowie einer Transfergepäckanlage zwischen den Terminals 1, 2 und 3.

 ...
Für ein perfektes Äußeres
Beckum, 05. April 2018

BEUMER Group stattet BEUMER fillpac R mit Ultraschall-Schweißvorrichtung aus

Als Lösungsanbieter für komplette Verpackungsanlagen bietet die BEUMER Group nun die Möglichkeit, die Abfüllanlage BEUMER fillpac R mit einer Ultraschall-Schweißvorrichtung auszurüsten. Betreiber erzielen damit eine noch bessere Optik der abgefüllten Säcke – und erhalten so einen deutlichen Imagevorteil gegenüber ihren Wettbewerbern.

Schüttgüter aus der Baustoffindustrie und auch andere industrielle pulverförmige Güter füllt die Abfüllmaschine BEUMER fillpac R effizient, schonend und mit dem geforderten Durchsatz in Säcke ab. Sie kann Materialien von sehr feiner bis sehr grober Struktur in unterschiedliche Sackformate und -typen wie Ventilboden- und Ventilflachsäcke abfüllen. Um das Erscheinungsbild der Säcke zu optimieren, stattet die BEUMER Group auf Wunsch den BEUMER fillpac R mit einer Ultraschall-Schweißvorrichtung aus.

Und so funktioniert es: Vor dem Abfüllen wird die an dem speziellen Füllstutzen montierte Blähmanschette aufgeblasen. Sie verhindert ein Austreten des Materials. Ist der Sack befüllt, wird er automatisch von dem Füllstutzen gezogen. Mit Ultraschall wird der Sack nun verschweißt. Der Sack sieht danach nicht nur sehr sauber und kompakt aus. Die Ultraschallverschweißung verhindert zudem, dass während des Transports auf den Ladeflächen von Lkws Material verschüttet oder verunreinigt wird. Betreiber können damit exakt die Füllmenge angeben – ohne Materialzugabe.

 ...
BEUMER Group sorter introduces industry-first features at LogiMAT 2018
Beckum, 13. März 2018

BEUMER Group - a leading global supplier of automated material handling systems - will introduce its new high-capacity BG Sorter at LogiMAT, Stuttgart Trade Fair Centre, Germany, from 13th to 15th March 2018.

Based on a single, common platform, the BG Sorter can be configured for cross-belt or tilt-tray sortation and combines high capacity with the ability to handle the widest mix of items. In the cross-belt configuration, the BG Sorter CB marks an industry first with its ‘full cross-belt’ design. In the tilt-tray configuration, the BG Sorter ET introduces a new intermediate deck design which prevents jams caused by items from becoming trapped between the trays. Both configurations use real-time intelligent wireless communication to increase sortation accuracy and quality.

Full cross-belt design: BG Sorter CB

The BG Sorter CB is the first sorter to introduce a ‘full cross-belt’ design. This design extends both the length and the width of the belts to enable the sorter to handle items up to 1.500 mm in length and 1.000 mm in width.

The BG Sorter CB offers a choice of three belt configurations: a single belt per carriage, or the option of two or three belts per carriage.

The combination of these features allows large items to be sorted on the same automated system as fragile and high-friction items. This significantly increases efficiency and supports the ability to offer later cut-off times for customers.

Tilt-tray with new intermediate deck: BG Sorter ET

A new intermediate deck design introduced by the BG Sorter ET helps to prevent one of the most common causes of unplanned down-time for tilt-tray sorters: the risk of items becoming jammed between the trays.

The deck closes the gap between the trays so that items are prevented from becoming trapped between trays. This feature significantly reduces the down-time required to clear a jammed item and avoids potential damage to the sorter or the item. The movable deck accurately follows the movement of the sorter and adds more flexibility to handle odd size items to reduce the level of manual handling.

Intelligent wireless communication

Both configurations of the BG Sorter use slotted wireless communication to provide contactless, secure and interference-free data transmission for the sorter controls. Unlike infrared communication, which sends data only when passing an infrared sensor point, wireless communication sends data instantly and in real time. This allows communication to be timed down to milliseconds and discharge profiles to be adapted in real-time. A full chute can therefore be by-passed by re-routing items on-the-fly to another chute. For the BG Sorter CB, the intelligent controls also allow automatic repositioning of items on the belts to ensure correct positioning and an even flow of items. These features optimise the sorting process by enabling greater accuracy and efficiency.

Intelligent wireless communication also provides advanced diagnostic tools and condition monitoring. This contributes to minimising cost by enabling early detection of potential system malfunctions. The combination of preventative maintenance and remote configuration directly from the control room, or via BEUMER Group’s Hotline, significantly reduces sorter down-time.

Reduced PLCCs and sustainable sorting

The BG Sorter uses innovative technologies to achieve ultra-low Product Life-Cycle Costs (PLCCs).  In addition to a servo drive based OptiDrive, the sorter offers the option of using BEUMER Group’s contactless Linear Synchronous Motor (LSM) contactless drive system.

In addition to reducing maintenance costs, both drive technologies offered provide a significant reduction in energy consumption of up to 70% compared to conventional drive technologies. This not only contributes to reducing the PLCC it also increases the environmental sustainability of the sorting process.

Extensive testing is an essential part of BEUMER Group’s approach to ensuring robust operation from the time that any system is installed and commissioned. To test every aspect of the BG Sorter’s operation a live trial of the system has been conducted in an Austrian Post hub. Hub manager, Ms. Kathrin Fischer, provided BEUMER with initial feedback on the system’s performance: “The system performed perfectly throughout the peak Christmas period but what impressed us most was its ultra-low noise level. The extremely quiet operation makes a significant contribution to improving the work environment and the level of care that we can provide for our staff.”

Stephan Heessels, Director, Logistic Systems, BEUMER Group concludes, “The BG Sorter brings together innovative features which deliver a new benchmark for the precise and cost-effective handling of the widest possible mix of items. In addition, the BG Sorter provides the flexibility to ensure that the system has the scalability to support future growth and deliver a long-term return on investment.”

BEUMER Group will be in Hall 5, Booth A41 at LogiMAT, Stuttgart Trade Fair Centre, Germany, from 13th to 15th March 2018.

 ...
BEUMER Group launches a new class of line sorter at LogiMAT 2018, Stuttgart
Beckum, 13. März 2018

BEUMER Group - a leading global supplier of automated material handling systems – will launch a new class of line sorter at LogiMAT, Stuttgart Trade Fair Centre, Germany from the 13th to 15th March 2018. The innovative BG Line Sorter provides an alternative to traditional sliding-shoe line sorters by combining the broad handling mix of a cross-belt sorter within the compact footprint of a line sorter.

The increased handling capabilities are achieved by replacing the traditional sliding-shoe discharge mechanism used on conventional line sorters with active slat-belts. The introduction of active slat-belt technology allows the new BG Line Sorter to overcome the limitations in the handling capability of traditional line sorters. These limitations are caused by the sliding-shoe discharge mechanism which does not efficiently discharge items which are not a standard shape. This limitation means that, whilst line sorters are used extensively to handle boxes, cartons or totes, they are not efficient for handling bagged, fragile, high-friction or thin items such as small polybags.  In contrast, the rolling discharge mechanism of the slat-belts handles standard and non-standard items on the same belt and with the same high level of efficiency. The BG Line Sorter therefore extends the handling mix to include standard and non-standard items.

Active slat-belt technology

Although active slat-belt technology is a new concept in line sorting, it has been proven extensively in high-speed loop sorters. The slat-belts discharge items by rolling them off the belt into chutes located on either side of the line as seen with the industry-proven, belt-based loop sorters. The belts are manufactured in a high-friction material to ensure precise positioning of each item and they provide extended weight-carrying capabilities.

A single slat-belt can accept an item which weighs up to 25 kg. As items can be inducted onto one or more slat-belts, the sorter can handle items with a maximum weight of 50 kg each.

Plug and play installation and easy scalability

The BG Line Sorter uses standard modules to simplify installation and provide an adaptable solution which ensures a long-term return on investment.

The standard unit is 2.95 metres long and is pre-assembled with all of the mechanical and electrical components, Information Technology (IT) and controls. Each unit is fully tested and certified in-house by BEUMER Group prior to installation.

The pre-assembled modules allow installation to be achieved using a minimum number of connection points. This ensures fast installation and commissioning to deliver almost plug-and-play operation. The modular structure also provides the flexibility for the system to be easily re-configured, re-positioned or expanded. This allows the BG Line Sorter to be adapted to meet changing business priorities and future-proofs the customer investment.

The use of industry-standard software and controls also contributes to a fast commissioning process. Low-level control is based on a centralised Programmable Logic Controller with distributed Input/Output (I/O). The Process Field Net (ProfiNet) communication protocol ensures stable and reliable communication combined with a high degree of flexibility whilst Infrared Data Association (IrDA) communication is used to interface with the carrier controllers.

The high-level control system is integrated seamlessly with host systems including the Warehouse Management System (WMS); Material Flow Control (MFC) and Warehouse Control System (WCS), in addition to subsystems and peripheral equipment. It can also be integrated with BEUMER Group’s Supervisory Control And Data Acquisition (SCADA) system. The high level of software integration provides access to vital management information which can enable the system to be continually optimised for Maximum efficiency.

Ultra-low Product Life-Cycle Costs (PLCCs)

The need to ensure ultra-low Product Life-Cycle Costs (PLCCs) was another priority in the design of the BG Line Sorter. Unlike conventional line sorters, the BG Line Sorter features Linear Synchronous Motor (LSM) technology.

LSM technology uses permanent magnets to generate magnetic fields which drive the chain of slat-belt units inside the frame. The LSMs eliminate contact between the stationary and moving parts of the drive system which prevents the components from being exposed to wear-and-tear whilst in operation. The elimination of wear-and-tear makes a significant contribution to the sorter’s ultra-low PLCCs. A further benefit of the LSMs is that they achieve an ultra-low level of acoustic noise to provide a safer and more comfortable working environment for operators.

Other features which contribute to the ultra-low PLCCs include pre-tensioning of the slat-belts before installation and life-lubricated driving wheels. These features enable the BG Line Sorter to eliminate the need for constant adjustment and servicing which results in a lighter maintenance requirement. The easy accessibility of all the components within the modules further reduces maintenance costs by making maintenance faster and more time efficient.

“Stephan Heessels, Director, Logistic Systems Division, BEUMER Group comments, “The launch of the BG Line Sorter introduces a radical new approach to line sorting. The active slat-belt technology enables the sorter to achieve a capacity of 1,500 to 10,000 items per hour in a compact and flexible footprint. It will also enable logistics companies to increase efficiency by handling an extended mix of items on a single belt.”

 ...
BEUMER Group sorter transforms Freightways’ parcel sortation in first six months of operation
Beckum, 13. März 2018

BEUMER Group, a leading global supplier of automated parcel and post distribution systems, announces that the largest automated parcel sortation system in the South Island of New Zealand has completed its first six months of operation. Installed in Freightways’ new South Island hub at Christchurch Airport, the BEUMER system is Freightways’ first automated material handling system.

“The investment in the automated system has transformed the Freightways Group’s network by enabling us to handle a record number of deliveries over the peak Christmas period,” explains John Charles, Freightways’ National Operations Manager. “This is helping the business to go from strength to strength in handling increased volumes year-on-year to our large New Zealand customer base”.

The mix of items which have been sorted includes wine boxes and polystyrene containers of fresh fish shipped through the Freightways Courier Network, so it was important to the business that these items were conveyable.

Stephen Clark, BEUMER Groups Area Sales Director Logistic Systems, comments, “Freightways needed an automated sortation system which could safely handle as wide a range of parcels as possible in a very short window. Assured gentle handling of every package was important to minimise the number of non-conveyable items.”

The system is based on BEUMER Group’s LS-4000CB cross-belt sorter which combines flexibility with extreme energy efficiency. With the capacity to handle up to 15,000 items per hour, the system should enable Freightways to meet its future volume growth forecasts for the next fifteen years.

The automation of the material handling process has supported the integration of multiple Freightways brands into a single operation. As New Zealand’s largest independent courier network the Freightways Group includes New Zealand Couriers, Post Haste, Castle Parcels, Now Couriers, Sub 60, DX Mail and Kiwi Express. The high speed and capacity provided by the automated system places the group in a strong position to respond to the growth in both business to business and e-commerce deliveries.

“The decision to award the contract to BEUMER was influenced by the fact that they took the time to understand our business and operations. They also transferred that knowledge into a system that met and exceeded our operational requirements. This has been reinforced by the systems performance over the just completed peak Christmas operation” concluded Charles.

 ...
Mit Volldampf ins Berufsleben
Beckum, 08. März 2018

Insgesamt 15 Auszubildende der BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG haben im vergangenen Monat ihre Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen erfolgreich abgeschlossen. Im Namen der Geschäftsführung und Mitarbeitern gratulierte Wolfgang Hoss, kaufmännischer Leiter, den neuen Fachkräften zu ihren guten Leistungen.

Glücklich mit ihrem Abschluss als Konstruktionsmechaniker/in sind Nadja Steinkötter, Jonas Borg, Viktor Büttner und Marvin Helmdach. Die Prüfung zum Industriemechaniker haben bestanden: Fabian Brunsen, Thomas Hegner, Michel Rewer und Veron Suka. Zum Mechatroniker wurden Thomas Kowalkowski und Tobias Platz ausgebildet, Jonas Hagenau zum Elektroniker, Daniel Ellefred zum Fachinformatiker und Laura Geisthövel, Tarek Ammura sowie Steffen Driftmeyer zur/zum Industriekauffrau/-mann.

Die beiden Auszubildenden Fabian Brunsen und Michel Rewer haben ihre Prüfung mit der Note „sehr gut“ abgelegt. Deshalb wurde sowohl von BEUMER als auch von der IHK eine besondere Anerkennung ausgesprochen. Alle Auszubildenden werden im Anschluss an die Ausbildung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

 ...
Vom Push- zum Pull-System
Aarhus, 28. Februar 2018

Passenger Terminal Expo 2018: BEUMER Group präsentiert Neuerungen bei Gepäckabfertigungssystem

Auf der Passenger Terminal Expo 2018 in Stockholm (20. bis 22. März) zeigt die BEUMER Group, wie sich ihr Gepäckabfertigungssystem von einem konventionellen Push- in ein effizientes Pull-System verwandelt. Zu den Neuerungen gehören damit eine Gepäckausgabe auf Abruf, der Einsatz von Big Data und Machine-Learning mit neuronalen Netzen sowie ein leistungsfähiges 3D-Visualisierungstool, das der Systemanbieter auf der Messe vorführen wird.

Am Stand 605 können sich die Besucher darüber informieren, wie die Gepäckausgabe auf Abruf an den Self-Service-Stationen den Komfort für ankommende Passagiere verbessert. Dies erhöht zudem die Sicherheit am Flughafen und schließt das Risiko aus, dass Gepäckstücke an den falschen Fluggast ausgegeben werden.

Auf Basis von Big Data entstehen ganz neue Möglichkeiten. Dazu gehört zum Beispiel Predictive Analytics. Damit lassen sich sowohl der Gepäckfluss als auch die Wartung beim Gepäckabfertigungssystem optimieren. Hinzu kommt eine 3D-Visualisierung und Machine Learning, das die Leserate der Gepäck-Tags mit neuronalen Netzen verbessert.

Diese neuen Funktionen erhöhen die Effizienz des dynamischen Frühgepäckspeichers. Dieser ermöglicht damit die Hochgeschwindigkeitsbeladung auf Rollwagen, Paletten und Container. Für das BEUMER Gepäckabfertigungssystem eignen sich dafür fahrerlose Transportfahrzeuge.

„Mit der Integration der neuen Technologien definieren wir die Vision für den Flughafen der Zukunft“, erläutert Klaus Schäfer, Geschäftsführer der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft in Aarhus. „Unser Gepäckabfertigungssystem bietet ein hohes Maß an Flexibilität, Kontrolle und Optimierung. Mit einem konventionellen Push-System kann das einfach nicht erreicht werden.“

 ...
Ein rundum geschlossenes System
Beckum, 15. Februar 2018

BEUMER liefert an Umweltdienste Bohn Komplettlösung, um alternative Brennstoffe zu fördern und aufzubereiten:

Um ihren Betrieb noch wirtschaftlicher zu gestalten, wird die zum Unternehmen Dyckerhoff gehörende Deuna Zement GmbH in ihrem Werk im thüringischen Deuna künftig die Hauptbrenner der beiden Drehofenanlagen über eine neue Anbindung mit alternativen Brennstoffen befeuern. Die Umweltdienste Bohn GmbH aus dem hessischen Alsfeld wurde im Zuge einer Lieferpartnerschaft mit alternativen Brennstoffen beauftragt, eine Aufbereitungsanlage auf dem Werksgelände von Deuna Zement zu errichten.

Die Umweltdienste Bohn erteilte der BEUMER Group den Auftrag, als Generalunternehmer eine Komplettlösung zu liefern, die die unterschiedlich zusammengesetzten Materialien effizient fördert und dosiert aufgeben kann. Kern dieser Anlage ist ein Pipe Conveyor: Das geschlossene System transportiert das Material umweltfreundlich, emissionsfrei und energiearm.

Der Lieferumfang umfasst zudem drei Aufgabetrichter mit Schneckenförderer, Gurtförderer, Sternsieb und Waagen. Dazu kommen Stahlbau, Elektronik und Steuerung. Die Inbetriebnahme ist für Februar 2018 geplant.

„Der Kunde hat sich für uns entschieden, weil wir die Komplettlösung aus einer Hand liefern“, sagt Tomas Hrala, Projektleiter bei der BEUMER Group. „Mit unserem Know-how und unseren maßgeschneiderten Systemen können wir ihn optimal betreuen.“ Umweltdienste Bohn erhält zudem eine umfassende Unterstützung und hat mit dem Systemanbieter jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner.

 ...
BEUMER Group to install sortation system for NACEX at new cross-docking super-hub near Madrid
Aarhus, 06. Februar 2018

BEUMER Group, a leading global supplier of automated parcel and post distribution systems, has been awarded a contract by Spanish courier, NACEX, part of Logista, to design and install the sortation system for its new cross-docking super-hub in the ‘Corredor del Henares’ near Madrid, Spain.

BEUMER Group's cross-belt sortation solution will help NACEX to expand its hub capabilities in this important region. It will also reinforce the company’s position as a leader in the express courier sector throughout Spain, Andorra and Portugal and enable its abilty to deliver cutting-edge service.

The 11,400 sqm logistics hub will comprise 104 loading docks for vans and light vehicles and 10 for trailer trucks, making it NACEX's largest hub in Spain. The BEUMER Group system will be based on two LS-4000CB cross-belt sorters and integrate induction units with weighing scales, chutes and a conveyor system. High and low-level controls with full sortation logic, visualisation and an information system will also be fully integrated with business logic and SCADA. The system will provide NACEX with a total capacity of 24,000 items per hour divided equally between parcels and fliers.

“There were two important factors in the decision to award the contract to BEUMER Group,” explains Manel Orihuela Chacón, General Subdirector, NACEX. “The first was the fact that the legacy BEUMER Group systems installed in our other hubs operate efficiently and continue to adapt to our future needs after more than a decade. The second reason was BEUMER Group’s meticulous proposals for optimising the parcel-flow within the super-hub. These proposals demonstrated the importance of designing the system to meet real-world operational needs and capacity rather than just theoretical capacity.”

“In short, we realised that, with BEUMER Group, we would not only get an optimum solution but also a reliable, long-term partner,” concludes Manel Orihuela Chacón.

BEUMER Group’s Stephan Heessels, Director for BEUMER Group Logistic Systems, explains, “The design of the system incorporated the need to handle fliers in addition to parcels up to 1000mm in length. The integration of the complete system will allow NACEX to handle this wide mix of items without limiting the overall system capacity.”

The Madrid site will be one of the first logistics platforms to achieve LEED certification from the US Green Building Council. Its status as a sustainable building has been achieved by adhering to the highest quality standards, both in the conceptual design and in its choice of materials. As the industry’s most energy-efficient sorter, the LS-4000CB sorter will strengthen the super-hub’s green credentials.

The new NACEX hub is scheduled to begin distributing parcels, locally and nationally, by the end of 2018.

 ...
BEUMER Group erhält Auftrag für Erweiterung des Gepäckabfertigungssystems im Terminal 2 des Flughafens Helsinki
Aarhus, 30. Januar 2018

BEUMER Group, ein weltweit führender Lieferant für automatische Gepäckabfertigungssysteme, hat einen Auftrag von Finavia für ein redundantes Gepäckabfertigungssystem zur Erweiterung des Terminals 2 am Flughafen Helsinki erhalten. Der neue Auftrag stellt eine Ergänzung zu der schon bestehenden erfolgreichen Partnerschaft zwischen der BEUMER Group und dem Flughafen Helsinki dar. Im Jahr 2009 installierte die BEUMER Group ein komplettes Gepäckabfertigungs- und Transfersystem in Terminal 2, mit dessen Hilfe Helsinki ultraschnelle Transitzeiten erreichte. Die neue Erweiterung des Gepäckabfertigungssystems für Terminal 2 ist so konzipiert, dass sie dem Flughafen Helsinki zu einer noch größeren Transferleistung, Redundanz und Flexibilität verhilft.

Der Auftrag umfasst eine Anlage, die auf zwei energieeffizienten Kippschalensortern LS-4000, einem behälterbasierten CrisBag®-System mit Gepäckdurchleuchtung im Behälter und CrisBelt-Förderern basiert, alle aus der Produktpalette Crisplant® der BEUMER Group.

Die neue Erweiterung zum Gepäckabfertigungssystem wurde so konzipiert, dass bei Sortierung und Make-up sowie im dynamischen Frühgepäckspeicher (EBS) durchgehende Redundanz sichergestellt ist. Der Sortierprozess erreicht komplette Redundanz dank einer nahtlosen Verbindung zwischen der neuen und der vorhandenen Anlage und der Möglichkeit, beide Anlagen von einem Kontrollraum aus zu steuern. Beim Gepäck-Make-up ist die Redundanz dadurch garantiert, dass jedes Sorterpaar in dieselben Endstellenrutschen ausschleust.

Die Integration des dynamischen EBS CrisStore® der BEUMER Group wird es den Bedienern ermöglichen, einzelne Gepäckstücke aus jeder der 1.000 Lagerpositionen abzurufen. Dies sorgt für höhere Effizienz, da es dem Flughafen Helsinki künftig die Bildung von Gepäck-Batches im Make-up-Bereich ermöglichen wird. Das neue EBS wird zudem das vorhandene, auf Gassen basierende Lager unterstützen, das als Teil der ersten CrisBag®-Anlage installiert wurde.
"Dank der Erweiterung des Terminals 2 wird der Flughafen Helsinki seine starke Wettbewerbsposition beibehalten, insbesondere im Transferverkehr zwischen Europa und Asien", erklärt Henri Hansson, Technischer Direktor der Finavia Corporation. "Das Passagiervolumen zwischen Helsinki und Asien ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Eines der Hauptziele des Entwicklungsprogramms 2014 bis 2020 von Finavia ist die Steigerung der Transferkapazität des Flughafens Helsinki."

Die Erweiterung wird für die hohe Entladekapazität sorgen, die für die schnelle und sichere Bearbeitung des Transfergepäcks nötig ist. Transfergepäck, dessen Herkunft als "sicher" eingestuft wurde, wird über LS-4000E Kippschalensorter direkt in die passende Endstelle geleitet. Transfergepäck mit "unsicherem" Ursprung wird über das neue CrisBag®-System zur ECAC-3-konformen Durchleuchtung im Behälter geleitet. Um die Anzahl an Röntgengeräten zu minimieren, führt die Anlage das Sperrgepäck zusammen mit dem Normalgepäck zum Durchleuchtungssystem für Gepäckstücke in Behältern.

Klaus Schäfer, Managing Director der BEUMER Group, fügt hinzu: “Der Flughafen Helsinki nutzt die Technologie der BEUMER Group, seit im Jahre 2009 die Anlage für T2 installiert wurde. Die Technologie hat bewiesen, dass sie die Hochleistungsziele des Flughafens Helsinki erfüllt. Zudem sind die Bediener mit dieser Technologie schon vertraut, so dass für die Bedienung der Anlagenerweiterung nur minimale Schulungen erforderlich sein werden.”

 ...
Energie auf der ganzen Linie sparen
Beckum, 18. Januar 2018

Für eine umweltfreundliche und schnelle Zuführung alternativer Brennstoffe setzt Zementhersteller OYAK Denizli Çimento Sanayii T.A.Ş. auf Pipe Conveyor der BEUMER Group.

Die Herstellung von Zement ist besonders energieintensiv und Energieeffizienz ist ein sehr wichtiger Faktor. Für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb hat sich das Werk Denizli Çimento Sanayii T.A.Ş. des Zementherstellers OYAK Group für alternative Brenn- und Rohstoffe entschieden, um Vorwärmer, Kalzinator und Hauptbrenner zu befeuern. Im Rahmen dieses Konzeptes hat sich Denizli Çimento entschlossen, in ein individuelles System aus dem Bereich AFR-Systems (Alternative Fuels and Raw Materials) der BEUMER Group zu investieren, mit dem die unterschiedlich zusammengesetzten Materialien, unter anderem geschredderte Altreifen, gelagert, gemischt und gefördert werden. Kern dieser Lösung sind die zwei in diesem Projekt eingesetzten Pipe Conveyor. Die vollständig geschlossenen Fördersysteme transportieren die Brenn- und Rohstoffe umweltfreundlich, staubfrei, energiearm und – was am wichtigsten ist – mit minimalem Personalbedarf. Diese Investition des Werkes Denizli Çimento – das AFR-System von BEUMER – ist seit Januar 2017 in Betrieb und hat sich als überaus effiziente und wirtschaftliche Lösung erwiesen.

Der türkische Zementmarkt boomt. Ob der dritte internationale Flughafen in Istanbul, die Autobahn Istanbul-Izmir oder noch viele weitere große Infrastruktur-, Stadtsanierungs- und Wohnungsbauprojekte, der Bedarf dieses Baustoffs ist riesig und verspricht, in den kommenden Jahren stetig weiterzuwachsen. Es ist offenkundig, dass Hersteller wie die OYAK Group an der Umsetzung dieser Infrastrukturprojekte einen wesentlichen Anteil haben werden. Eine Tochtergesellschaft ist der bedeutende Zementhersteller Denizli Çimento Sanayii T.A.Ş. im Westen Anatoliens in der Region Ägäis.

Sekundäre statt primärer Brennstoffe

Um erfolgreich zu produzieren, liegt dem Zementhersteller eine wirtschaftliche Fertigung besonders am Herzen. „Unsere Branche ist seit jeher besonders energieintensiv“, sagt Herr Berkan Fidan, stellvertretender Betriebsleiter bei OYAK Denizli Çimento Sanayii. „Das ist aber auch eine Stellschraube, an der sich drehen lässt.“ 2015 setzten sich die Unternehmensvertreter zusammen und beschlossen, effizienter und nachhaltiger zu produzieren und damit den Einsatz von teuren primären Brennstoffen wie Kohle, Gas und Öl auf ein Mindestmaß zu beschränken. Ziel war es, den Großteil der Energie aus alternativen Brennstoffen zu beziehen. Bei diesen Materialien handelt es sich um Brennstoffe für den Kalzinator und den Hauptbrenner in unterschiedlichen Zusammensetzungen, sogenannte Residue-Derived Fuels (RDF), sowie geschredderte Altreifen, deren Größe 120 x 120 mm in der Regel nicht überschreitet.

Doch dafür waren die bestehenden Anlagen nicht ausgelegt. „Wir brauchten einen Partner, der uns eine Komplettlösung liefert und installiert. Mit dieser Anlage sollen die unterschiedlichen Materialien gelagert, gemischt und zum Vorwärmturm und zum Hauptbrenner gefördert werden“, erklärt Herr Güngör Aydin, Projektleiter bei Denizli. Bei der Suche stieß der Zementhersteller auf die BEUMER Group. „Der Systemanbieter BEUMER hat uns in der Vergangenheit für ein anderes Projekt im Werk ein Becherwerk installiert“, sagt er. „Wir sind damit sehr zufrieden und konnten bisher nur gute Erfahrungen sammeln.“

Nachdem im Oktober 2015 die Kundenanfrage bei der BEUMER Group eingegangen war, wurde bereits einen Monat später der Vertrag unterzeichnet.

Für jeden Fall die passende Lösung

Um Zementhersteller auf dem Gebiet der alternativen Brenn- und Rohstoffe zu unterstützen, hat die BEUMER Group mit AFR-Systems ein komplettes Geschäftsfeld aufgestellt. „Mit unserem Know-how und maßgeschneiderten Systemen können wir unsere Kunden optimal betreuen“, sagt Herr Michal Hrala, Managing Director bei der BEUMER Group Czech Republic. „Wir haben nicht nur langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet, sondern berücksichtigen auch stets die Kundenwünsche.“ Der Systemanbieter muss somit in der Lage sein, die gesamte Kette von der Annahme und Entladung des Lieferfahrzeugs bis zum Lagern, Fördern und Dosieren der festen Brennstoffe anwenderspezifisch zu liefern und zu installieren. Der Endbenutzer kann somit alles aus einer Hand erhalten und braucht damit nur noch einen Ansprechpartner wie BEUMER.

„Wir evaluierten verschiedene Varianten mechanischer Transportsysteme“, erklärt Herr Berkan Fidan. Schließlich entschied sich OYAK Denizli für eine Komplettlösung der BEUMER Group, die auf der innovativen Pipe-Conveyor-Technologie basiert. Im Mai 2016 fertigte der von BEUMER zugelassene Lieferant CTN MAKİNA alle Stahlkomponenten des Systems und begann mit der Montage sowohl der eingeführten als auch der vor Ort hergestellten Bauteile. Für die beiden Linien installierte die BEUMER Group zwei Förderer mit Längen von 206 und 190 Metern sowie die dazugehörige Ausrüstung. Jeder Pipe Conveyor erreicht eine Leistung von 15 Tonnen in der Stunde. „Diese Förderer sind nicht nur ökologisch und wartungsarm“, beschreibt Herr Michal Hrala von der BEUMER Group. „Mit ihrer geschlossenen Bauform schützen sie die Umwelt sicher vor herabfallendem Material und vor Emissionen. Auf laufender Strecke kann sich außerdem kein Staub entwickeln." Auf Grund ihrer horizontalen und vertikalen Kurvengängigkeit können die Pipe Conveyor optimal an das Gelände angepasst werden. So sind im Vergleich zu anderen Gurtförderern wesentlich weniger Übergabetürme nötig. Damit spart der Anwender deutlich Investitionskosten und die BEUMER Group kann mit dieser Eigenschaft das System an individuelle Streckenführungen anpassen.

Die Fachleute der BEUMER Group kümmerten sich zudem um die Planung der Lagerhalle sowie die dazu erforderlichen Einrichtungen. Dazu kamen diverse Förderer und Zuleitungen, die Lieferung der mechanischen Ausrüstung und der Stahlkonstruktionen, die Montage und Inbetriebnahme. Darüber hinaus installierte BEUMER Group vor jedem Pipe Conveyor je zwei Behälter mit Austrageeinrichtung, die eine optimale Mischung der Brennstoffe ermöglichen. Am Ende der Förderer ist je ein Behälter für die Verteilung angebracht.

Effizientes Komplettsystem

Die Anlieferung des RDF-Materials erfolgt in Schubbodenaufliegern. An der Annahmestelle werden die alternativen Brennstoffe entladen und gelagert. Alle vier Behälter für ankommendes Material werden von einem Greiferkran aus der Lagerhalle beschickt und anschließend werden die unterschiedlichen Brennstoffe im Kalzinator sowie im Hauptbrenner des Ofens verbrannt.

„Bei der konstruktiven Auslegung der Anlagen standen wir allerdings vor einigen Herausforderungen“, erinnert sich Herr Michal Hrala. „Denn das Zementwerk befindet sich in einem erdbebengefährdeten Gebiet. Wir mussten den Anlagenbau entsprechend auslegen.“ Das heißt konkret: Die Pipe Conveyor sind so konstruiert, dass sie nicht nur den dynamischen Belastungen eines Bebens standhalten, sondern auch den Nachwirkungen. Eine weitere Hürde stellten die bestehenden Vorwärmtürme dar. Da diese nur wenig Platz boten, passten die Mitarbeiter der BEUMER Group die benötigten Einrichtungen an die engen Gegebenheiten an.

Kaum ein Jahr nach der Vertragsunterzeichnung erfolgte im Oktober 2016 die Inbetriebnahme des Systems. „Wir sind mit dem Komplettsystem der BEUMER Group sehr zufrieden“, resümiert Herr Güngör Aydin, Projektmanager bei Denizli. Alle gelieferten Transportsysteme und die dazugehörigen Ausrüstungen greifen wie Zahnräder ineinander und stellen eine kontinuierliche Brennstoffbeschickung sicher. „Wir sparen nicht nur Kosten, weil wir nun weniger teure primäre Brennstoffe benötigen. Wir arbeiten vor allem deutlich energieeffizienter“, teilte er mit. „Damit werden sich auch unsere Investitionskosten rasch amortisiert haben.“

 ...
20 von331 Dateien werden angezeigt
Weitere Meldungen laden...
Kontakt

Sie haben Fragen?
Wir helfen gerne weiter!

Verwenden Sie einfach unser

Kontaktformular
Oder rufen Sie uns an:
+49 2521 24-0
Facebookicon
Twitterticon
LinkedInicon
Youtubeicon