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„Wir unterstützen unsere Kunden beim Wachsen“
Beckum, 19. Juni 2019

Interview mit Thomas Wiesmann, Director Sales Logistic Systems bei der BEUMER Group

Auf der LogiMAT 2019 in Stuttgart präsentierte die BEUMER Group ihren neu entwickelten BG Sorter aus dem Geschäftsfeld Sortier- und Verteiltechnik. Die Hochleistungsanlage ermöglicht eine präzise und kontrollierte Bearbeitung ganz unterschiedlicher Packstücke. Für optimale Warenflüsse hat der Systemintegrator zudem ein effizientes Warehouse Control System im Programm. Wie Anwender von dieser umfassenden Kompetenz profitieren können und welche Trends auf sie zukommen, erklärt Thomas Wiesmann im Interview. Er ist Director Sales Logistic Systems bei der BEUMER Group.

Herr Wiesmann, auf der LogiMAT haben Sie den neu entwickelten BG Sorter gezeigt, den die BEUMER Group im Jahr 2018 erstmals präsentierte. Wie kam die Hochleistungssortieranlage am Markt an?

Wiesmann: Sehr gut. Wir haben seit der Markteinführung schon einige spannende Projekte realisieren können. Dazu gehört zum Beispiel das neue Verteilzentrum der Österreichischen Post in Wernberg in Kärnten. Täglich werden hier bis zu 30.000 Pakete ausgeliefert. Unser BG Sorter ist das Herzstück des Zentrums. Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit und vor allem Geschwindigkeit stellen in dieser Branche ein wertvolles Gut dar, das bei den Kunden an oberster Stelle steht. Die Österreichische Post wird mit unserer Anlage als einziger Paketdienstleister in Österreich sechs Tage in der Woche zustellen, von Montag bis Samstag. Der BG Sorter ist leistungsstark, energieeffizient und extrem leise – sehr zum Wohle der Mitarbeiter.

Was zeichnet diesen Hochleistungssorter aus, und wie profitieren die Anwender konkret davon?

Wiesmann: Mit unserem BG Sorter erhalten Betreiber eine sehr genaue und kontrollierte Sortierung bei maximaler Flexibilität. Das heißt: Es können sowohl Kippschalen- als auch Quergurtsorter in den Kundenanlagen zum Einsatz kommen. Damit bietet die neue Sorter-Familie für jede Stückgutart die richtige Variante. Zur Sortierung ganz unterschiedlicher Artikel wie Pakete oder Tüten stellt der BG Sorter CB („cross belt“) eine verlässliche Lösung dar. Mit dem sogenannten „Full-Cross-Belt-Design“ sind die Quergurtförderer so ausgeführt, dass sie eine maximale Gurtbreite erreichen. Der konkrete Vorteil für die Kunden: Bei gleicher Sortergröße steht mehr nutzbare Gurtfläche zur Verfügung. Das Risiko, dass Produkte zwischen den Gurten liegen bleiben, wird reduziert. Auch die Kippschalen-Ausführung bietet einige Vorzüge. Wir haben die Kippschalen so gestaltet, dass sich kein Fördergut zwischen den Schalen verklemmen kann. Das sogenannte „Closed Deck“ schließt die Lücke dazwischen. Diese Funktion reduziert Stillstandszeiten und vermeidet mögliche Schäden am Sorter oder an der Ware. Der Betreiber ist flexibler bei der Handhabung unterschiedlich großer Artikel. Die Kippschalen-Ausführung kann Artikel mit einem Gewicht von bis zu 60 Kilogramm transportieren. Die Baureihe ist zudem mit dem bewährten, auf Servoantrieben basierenden OptiDrive oder mit dem berührungslosen Linearsynchronmotor als Antriebssystem erhältlich. Beide reduzieren im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten den Energiebedarf und die CO2-Emissionen.

Sie haben mit dieser Entwicklung das Beste aus der Crisplant Technologie und das Beste aus der BEUMER Technologie vereint. Können Sie uns dazu nähere Informationen geben?

Wiesmann: Sowohl Crisplant, die heute unter dem Namen BEUMER Group A/S firmiert, als auch wir haben uns über Jahrzehnte ein umfangreiches Know-how in der Entwicklung hochwertiger Sortieranlagen erarbeitet. Seit der Akquisition im Jahr 2009 konnten wir unser Portfolio vergrößern, Synergien nutzen und die Stärken in der Technik weiter ausbauen. Mit dem BG Sorter vereinen wir nun zukunftsweisende Eigenschaften, die einen neuen Maßstab in der Sortierung eines möglichst großen Produktmixes setzen. Mit dem skalierbaren System unterstützen wir unsere Kunden bei zukünftigem Wachstum und Veränderungen des Marktes.

Welche Anforderungen stellen Online-Händler heute an die Sortiertechnik und wie haben sich diese in Lauf der vergangenen Jahre verändert?

Wiesmann: Der Wettbewerbsdruck auf Post- und KEP-Unternehmen nimmt weiter zu. Sie müssen nicht nur Kosten einsparen, sondern umweltbewusster agieren und marktbestimmenden Trends folgen. Grundsätzlich wird die Materialflusstechnik komplexer, die Anlagen müssen immer spezifischere Aufgaben erledigen können oder sich an veränderte Gegebenheiten anpassen lassen. Höchst effiziente Prozesse sind erforderlich, um eine schnelle Auslieferung der Pakete an den Kunden zu ermöglichen. Der Versandhandel bietet immer mehr Produkte an, die wegen ihrer Dimensionen bislang schwer automatisch zu transportieren waren. Um den gestiegenen Leistungsanforderungen gerecht zu werden, ist mehr Automation erforderlich. Zudem steigt die Anzahl der benötigten Sortier- und Verteilanlagen, denn um Kunden noch schneller beliefern zu können, werden mehr kleinere Verteilzentren in Kundenähe gebaut.

Um komplette Materialflüsse in Verteilzentren vom Wareneingang bis zum Warenausgang in Echtzeit zu steuern, bieten Sie als Systemintegrator ein flexibles und modular aufgebautes Warehouse Control System (WCS) an. Was zeichnet diese Lösung aus?

Wiesmann: Unser WCS vernetzt und steuert Materialflüsse von der Qualitätssicherung, dem Picken der Waren, der Kommissionierung bis zum Warenausgang zentral und abhängig von der jeweiligen Auslastung. Wie effektiv dieses ist, zeigt zum Beispiel der Einsatz im neuen Europa-Logistikzentrum des polnischen Auto-Ersatzteilehändlers Inter Cars in der Nähe von Warschau. Dort steuert es den Pack- und den Warenausgangssorter sowie das Put-to-Light-System im Wareneingang, koordiniert das automatische Bereitstellen und Anbringen der zum Versand der Waren erforderlichen Etiketten und übernimmt das Routing der einzelnen Artikel auf den Förderstrecken. Diese Routenplanung optimiert die Leistung des Systems und steuert die Verteilung der verschiedenen Ersatzteiltypen.

Als zusätzliches Modul bieten wir Betreibern auch unser BG Fusion an. Mit dieser Visualisierung hat der Bediener eine webfähige Benutzeroberfläche für Konfiguration, Monitoring und Reporting zur Verfügung. Sie stellt Anlagendaten wie Alarme einheitlich und zentral dar und zeigt Status- und Störungsmeldungen sowie alle relevanten Daten an. Über die Schnittstelle zur Maschinensteuerung lässt sich der gesamte Anlagenstatus überwachen. BG Fusion kombiniert Maschinen- und Auftragsdaten, so dass der verantwortliche Mitarbeiter den aktuellen Auftragsstatus in Echtzeit verfolgen kann.

Warum werden solche Softwaresysteme immer wichtiger, und welchen konkreten Nutzen hat der Anwender davon?

Wiesmann: Sie sind das Bindeglied zwischen dem Enterprise Resource Planning (ERP) oder dem Warehouse Management System (WMS) des Kunden und dem gesamtem Materialflussequipment. Sie sorgen dafür, dass die Produkte innerhalb des Verteilzentrums in der gewünschten Zeit am richtigen Ort ankommen. Betreiber können ihre Prozesse optimal aufeinander abstimmen, ihren Durchsatz erhöhen und Kosten reduzieren. Mit unserem Know-how in der Sortiertechnik wissen wir genau, wie wir diese Systeme beim Anwender einsetzen können, so dass dieser den maximalen Nutzen erzielt.

Worauf haben Sie bei der Entwicklung der WCS-Software den Fokus gelegt?

Wiesmann: Anders als bei vielen Mitbewerbern liegt unser Fokus nicht darauf, die Prozesse des Kunden an das WCS anzupassen. Vielmehr passen wir das System mit seiner modularen Bauweise projektbezogen auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden an.

Ausblick in die Zukunft: Welche Herausforderungen sehen Sie auf die Logistikbranche zukommen, und wie müssen sich Anbieter in punkto IT-Kompetenz weiterentwickeln?

Wiesmann: Der E-Commerce nimmt immer weiter Fahrt auf. Wir rechnen hier weiterhin mit einem zweitstelligen Wachstum pro Jahr. Um sich in diesem Umfeld gegen Wettbewerber behaupten zu können, hängt der Erfolg von Versandhändlern und Logistikdienstleistern künftig noch mehr von der Leistungsfähigkeit ihrer Verteilzentren ab. Um die Leistung zu steigern, ist die Digitalisierung unausweichlich.

Was heißt das nun konkret für uns Anbieter? Um zukunftsfähig zu sein, müssen wir die Kompetenz über Maschinen und Anlagen inklusive der nötigen Software und Steuerung mit digitalen Innovationen ergänzen. Die Kompetenz im Maschinenbau ist vorhanden. Wir haben gerade hier in Deutschland viele Hidden Champions, die es mit ihren Produkten und Systemen zum Weltmarktführer gebracht haben. Für die erforderliche digitale Kompetenz ist es aus meiner Sicht komfortabler, digitale Technologien zu adaptieren. Dazu haben wir die BEAM GmbH in Berlin gegründet. Mit diesem autark aufgestellten Company-Builder versuchen wir, einzigartige B2B-Aufgaben in der Logistik gemeinsam mit Start-ups zu lösen. Dazu wollen wir drei Firmen pro Jahr gründen und unter dem Dach der BEAM in eine eigene Gesellschaft überführen. Unser Ziel ist es, neue, aber auch disruptive Geschäftsfelder in der Logistik für uns zu erschließen.

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Eine gesunde Portion Sicherheit
Beckum, 17. Juni 2019

Davert setzt bei Verpackung palettierter Bio-Produkte auf BEUMER stretch hood A:

Die Davert GmbH ist Anbieter von Bio-Lebensmitteln und steht für kontinuierliche Weiterentwicklung von Verarbeitungsverfahren und sorgfältige Kontrolle – vom Anbau bis zur Verpackung. Hier kommt die BEUMER Group ins Spiel. Denn die fertigen Waren wie Reis, Hülsenfrüchte und Getreideprodukte sowie Zucker, Trockenfrüchte, Nüsse, Öl- und Keimsaaten in bester Bio-Qualität sind geschützt vor Staub und Schädlingen zu lagern und anschließend beschädigungsfrei zu den Drogerie- und Naturkostmärkten zu transportieren. Dafür lieferte der Systemanbieter die Verpackungsanlage BEUMER stretch hood A. Diese überzieht die chaotisch palettierten Säcke, Kartons und Eimer mit einer hochdehnbaren Stretchfolie, schützt sie so vor äußeren Einflüssen und hält die Ware auch bei plötzlichen Bremsmanövern sicher im Stapel.

Die Zahl der Verbraucher, die Wert auf eine gesunde und nachhaltige Ernährung legen, wächst stetig. Nicht nur, weil es vielen besser schmeckt und sie sich selbst etwas Gutes tun möchten, sondern auch, weil Konsumenten immer kritischer hinterfragen und wissen wollen, wie die Lebensmittel erzeugt oder verarbeitet werden. Antworten darauf geben insbesondere die Biomärkte und Naturkostläden. Einer der Hersteller und Vertreiber hochwertiger Bio-Produkte ist die Davert GmbH. Mit seinen rund 150 Mitarbeitern sitzt das Unternehmen in Ascheberg, einer Gemeinde im südlichen Münsterland im Kreis Coesfeld – in unmittelbarer Nähe zum gleichnamigen Naturschutzgebiet Davert. „Mit unserer Herkunftsgarantie verpflichten wir uns zu fairem Handel und langfristigen Geschäftsbeziehungen weltweit“, sagt Erwin Tenbrink, Technischer Leiter bei Davert. Das Unternehmen berät seine Partner bei der Produktauswahl, beim Anbau und betreut Infrastrukturprojekte. Bei seinen Kunden setzt Davert auf eine Multichannel-Strategie: Vertrieben werden die Waren sowohl im eigenen Online-Shop als auch in ausgewählten Drogeriemärkten und bei Naturkost-Einzelhändlern.

Sauberkeit hat oberste Priorität

„Um unseren strengen Qualitätsstandards gerecht zu werden, achten wir auf ein Höchstmaß an Sauberkeit“, erläutert Tenbrink. Bevor Getreide, Hülsenfrüchte, Reis und Co. verschickt werden, durchlaufen sie einen besonderen Qualitäts-Parcours. Mitarbeiter überprüfen die ankommende Rohware und legen notwendige Reinigungsschritte fest. In einer Mühle zum Beispiel entzieht ein Luftstrom im Aspirationskanal dem Getreide Halmreste, Spelzen und Staub. Über Siebe werden Körner unterschiedlicher Größe voneinander getrennt. Weiterhin sondieren Anlagen Unkrautsamen und leichte Teilchen wie kranke Körner und sortieren diese aus, ein optoelektronischer Sortierer entfernt die Fremdkörner. „Prophylaktisch setzen wir auch eine Druckbehandlungsanlage ein, um jeglichen Schädlingsbefall von vornherein auszuschließen“, berichtet Tenbrink. „Durch das plötzliche Ablassen des Drucks werden sämtliche Vorratsschädlinge wie Käfer, Motten oder Milben und deren Larven und Eier vernichtet, ohne die Qualität der Ware in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen.“

Nach diesem Qualitätssicherungsprozess füllen die Mitarbeiter die Waren unterschiedlich ab: Reis, Mehl, Leinsamen oder Getreide kommen in Säcke, große Lagermengen in Big Bags. Abgepackte Hülsenfrüchte, Nüsse, Trockenobst oder Müsli in Kartons, Honig in Eimer. Je nach Filialbestellungen stapelt das Team die verschiedenen Wareneinheiten anschließend chaotisch auf Paletten. „Wir haben bis hierhin bereits sehr viel Wert auf Sauberkeit gelegt“, erläutert Tenbrink: „Wichtig ist es nun, diese Kette weiterzuführen und die Produkte auch in unserem Hochregallager vor Staub und Schädlingen zu schützen.“ Zudem müssen die Einheiten auf den Ladeflächen der Lkw sicher und ohne Schaden zu den Händlern gelangen. Das ist die Aufgabe der Verpackung.

Zuverlässige und leistungsstarke Verpackungsanlage

Die Verantwortlichen machten sich auf die Suche nach einer Lösung, die diese Anforderungen erfüllt, zuverlässig und schnell arbeitet, hoch verfügbar ist, sich einfach warten lässt und wenig Platz erfordert. Dabei stießen sie auf die BEUMER Group. Der Komplettanbieter für Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik lieferte eine Hochleistungs-Verpackungsanlage der Baureihe BEUMER stretch hood A. „Bediener können sie sehr einfach und sicher handhaben“, beschreibt Volker Feldmeyer, Vertriebsingenieur bei der BEUMER Group, der Davert bei diesem Projekt betreut hat. „Um die Arbeit für das Wartungspersonal zu erleichtern und damit auch eine hohe Verfügbarkeit der Maschine sicherzustellen, kommt sie komplett ohne Bühne aus.“ Instandhaltungsarbeiten wie Wechsel der Messer oder Schweißbalken erfolgen auf Bodenniveau. Dazu öffnet der Bediener einfach eine Schublade und hat so freien Zugriff. Ein weiterer Vorteil liegt in der kompakten Bauweise und der damit einhergehenden geringen Bauhöhe und Aufstellfläche.

Ein materialschonendes Folientransportsystem führt die zuvor zugeschnittene und verschweißte Folienhaube der Anlage zu. Die Schweißnaht der Folienhaube kühlt bereits auf dem Weg zur Reff- und Stretcheinheit ab, so dass diese ohne Zeitverlust aufgerefft werden kann. Damit sind weder eine energieaufwendige Kühleinheit noch verzögerte Kühlzeiten erforderlich. Die Paletten werden so in einer schnelleren Taktung verpackt. Sparsame Motoren und ein reduzierter Druckluftbedarf sorgen für eine optimierte Energiebilanz. Der Umweltschutz ist für Davert wichtig. Das Unternehmen entschied sich nicht zuletzt für diese Art der Folierung, um Ressourcen zu sparen und möglichst wenig Müll zu produzieren. Hinzu kommt: Durch die glatte Oberfläche der transparenten und hochflexiblen Folie ist die palettierte Ware gut sichtbar. Die Folienverpackung schützt die Ware somit nicht nur vor Witterungseinflüssen und Feuchtigkeit – sie ermöglicht auch eine ansprechende Präsenz auf den Verkaufsflächen. „Außerdem erhöht die dehnbare Folie die Transportsicherheit deutlich“, beschreibt Feldmeyer. Bei Davert verpackt der BEUMER stretch hood A die Paletten hochregallagerfähig: Der Palettenfuß bleibt für die Kufen des Staplers frei, damit dieser die Folie nicht beschädigt. Damit kommt es zu keinen störenden Folienfetzen bei der Eingangs-Konturenkontrolle im Hochregallager.

Mit wenig Aufwand einfach bedienen

Um die Anlage zu steuern und dem Bediener ein ergonomischeres Arbeiten zu ermöglichen, setzt der Systemanbieter mit dem BEUMER Group Human Machine Interface (HMI) ein Bediengerät mit optimierter Benutzeroberfläche und grafischer Navigation ein. Mit diesem leicht verständlichen und intuitiven Interaktionskonzept lassen sich alle Arbeitsabläufe effizient gestalten. „Die Menüführung der Maschinensteuerung, eine Siemens SIMATIC S7, erfolgt mit dem Soft-Touch-Panel über Piktogramme“, erläutert Feldmeyer. „Über dieses Panel hat der Bediener zudem Zugriff auf alle erforderlichen Schulungsprogramme und -inhalte.“

„Wir haben dieses Projekt Hand in Hand mit der BEUMER Group umgesetzt“, ist Erwin Tenbrink zufrieden. Überzeugt ist er von der guten technischen Zusammenarbeit bei der Planung und Installation der Anlage. Ein wichtiger Punkt für ihn ist ein zuverlässiger Customer Support, denn auch diese hochwertige Maschine braucht Wartung und Service. „Bei Bedarf schicken wir unsere Service-Mitarbeiter vorbei, die die Anlage prüfen und eventuell notwendige Einstellungen vornehmen“, verspricht Feldmeyer. „Damit stellen wir jederzeit eine hohe Verfügbarkeit sicher.“

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Abflug in die Zukunft
Aarhus, 07. Juni 2019

Flughafen Kuwait setzt im Terminal 2 auf eine Behälterförderanlage der BEUMER Group: 

Der Flughafen Kuwait wird am neuen Terminal 2 auf ein Gepäckabfertigungssystem der BEUMER Group setzen. Der Betreiber profitiert damit von dem integrierten Durchleuchtungssystem in der auf Behältern basierten Transport- und Sortierlösung CrisBag sowie dem dynamischen Frühgepäckspeicher CrisStore. Zudem sorgt der Systemanbieter mit seinem umfangreichen Customer Support für einen reibungslos laufenden Betrieb. Das Projekt soll bis 2022 fertiggestellt sein.

Mit dem Ausbau will der Betreiber einen der innovativsten und fortschrittlichsten Flughäfen der Welt schaffen. Sheikh Salman Sabah Salem al-Humoud al-Sabah von der kuwaitischen Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) erklärt, dass der neue zwölf Milliarden Dollar teure Mega-Hub mit dem rasant wachsenden Flugverkehr in der Region Schritt halten wird. „Dazu hat die DGCA den bestehenden Flughafen durch eine Reihe von Projekten modernisiert, zum Beispiel mit dem Bau des neuen Terminal 2“, sagt er. Dieses soll die Abfertigung von 25 Millionen Passagieren pro Jahr ermöglichen und auf 51 Flugsteigen und Stellplätzen alle Flugzeugtypen aufnehmen können. Das automatisierte Gepäckabfertigungssystem dafür liefert die BEUMER Group.

Die Anlage besteht unter anderem aus einem CrisBelt-Förderer mit integrierter Gepäckdurchleuchtung, dem auf Behältern basierten Transport- und Sortiersystem CrisBag und dem Frühgepäckspeicher CrisStore mit 1.800 Positionen. Die BEUMER Group stellt damit eine hohe Verfügbarkeit, kurze Transportzeiten und eine lückenlose Gepäckverfolgung sicher. Mit dem übergeordneten und leistungsstarken Steuerungssystem kann der Betreiber auch große Gepäckströme flexibel und zuverlässig bewältigen.

Der Flughafen Kuwait hat den Systemanbieter zudem beauftragt, mit einem Customer-Support-Team vor Ort den reibungslosen Betrieb sicherzustellen. Klaus Toftgaard, CEO der BEUMER Group Middle East, begrüßt diese Entscheidung und weist darauf hin, dass damit eine optimale Effizienz der Anlage gewährleistet sein wird. „Diese Lösung basiert auf dem fundierten Wissen unserer Konstrukteure. Damit erreichen wir einen optimalen Betrieb auch in anspruchsvollen Umgebungen.“

Das Ministry of Public Works Kuwait leitet dieses prestigeträchtige Projekt gemeinsam mit dem Architekturbüro Foster + Partners in Zusammenarbeit mit Gulf Consult als Designer und dem türkischen Unternehmen Limak Insaat als Hauptauftragnehmer. Der neue Flughafen soll als führende Drehscheibe in der Region für den Verkehr zwischen Afrika, Europa, Asien, Amerika und dem Nahen Osten dienen.

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„Unsere Systemlösungen kommen überall zum Einsatz“
Beckum, 05. Juni 2019

Interview mit Andrea Prevedello, Global Sales Director CL Systems der BEUMER Group:

Auf der bauma in München informierte die BEUMER Group über ihre Systemlösungskompetenz unter anderem für die Bergbau- und die Rohstoffindustrie oder auch den Hafenumschlag. Zum Portfolio gehören kurvengängige Gurtförderer, Mischbettanlagen sowie Schiffsbelader. Wie Anwender von der BEUMER Group als Partner profitieren können und welche Trends auf sie zukommen, erklärt Andrea Prevedello im Interview. Er ist Global Sales Director CL Systems der BEUMER Group.

Herr Prevedello, auf der bauma haben Sie unter anderem über Überlandförderer und Pipe Conveyor informiert. Können Sie über ein aktuelles Projekt berichten?

Andrea Prevedello: Spontan denk ich da an ein spannendes Projekt in der belgischen Gemeinde Flémalle. Hier wurde früher ein Kohleheizkraftwerk betrieben. Die verbliebenen Rückstände sind auf einer Flugaschehalde deponiert. Um die Flugasche für die weitere Verschiffung zur Maas zu fördern, haben wir einen Pipe Conveyor installiert. Seine geschlossene Bauform verhindert den Kontakt des flüchtigen Materials mit der Umwelt und ermöglicht einen geräuscharmen Transport zum Zielort. Das ist sehr wichtig, weil die Anlage auch über öffentliche Straßen, Bahngleise und Wohngebiete führt. Der Abtransport der Flugasche erfolgt unter strikter Einhaltung der Sicherheitsnormen, berücksichtigt die Ruhebedürfnisse der Anwohner und schont die Umwelt. Innerhalb von zehn Jahren soll die Halde komplett abgetragen sein. Anschließend wird auf dem Gelände ein Naturpark entstehen.

Welche Herausforderungen mussten Sie bei diesem Projekt meistern, zum Beispiel bei der Montage der Anlage?

Andrea Prevedello: Die Montage war in dieser malerischen, aber eben auch sehr bergigen Umgebung eine ziemliche Herausforderung. Und weil der Pipe Conveyor über Straßen, Schienen und Wohngebiete führt, galt es für uns, öffentliche Regularien einzuhalten. Dazu haben wir drei Teams aufgestellt. Um das Fördersystem sicher zu gestalten, damit es beim Schüttguttransport weder zu Umwelt- noch zu Lärmbelastungen kommen kann, arbeiteten im ersten Team Mitarbeiter der Kommunalbehörden eng mit unseren Fachleuten zusammen. Das zweite Team bestand aus zehn BEUMER Mitarbeitern, die das System montierten. Für die Montagearbeiten kamen Spezialkräne und Hubschrauber zum Einsatz. Damit beauftragten wir das dritte Team: die Heliswiss International AG aus dem schweizerischen Küssnacht. Sie bieten Transport- und Montageflüge mit Schwerlast-Hubschraubern. Zentimetergenaue Flugmanöver waren erforderlich, damit die Techniker die an den Hubschraubern befestigten, schwebenden Elemente des Förderers sicher an der Stahlkonstruktion montieren konnten. Die Piloten mussten die Komponenten exakt an die Bohrlöcher des Anschlussstücks manövrieren, damit Team II sie miteinander verschrauben konnte. Dabei standen unsere Mitarbeiter auf an Kranen befestigten Plattformen in Höhen von bis zu 45 Metern. Das zu beobachten, war sehr beeindruckend.

Wie stellen Sie bei diesen Projekten sicher, dass der Kunde die optimale Lösung erhält, mit der er nachhaltig wettbewerbsfähig bleibt?

Andrea Prevedello: Eine wesentliche Eigenschaft unserer Transportlösungen ist, dass sie Horizontal- und Vertikalkurven ermöglicht. Damit können wir Strecken an die optimale Route anpassen und müssen nicht mit mehreren geraden Streckenabschnitten um Hindernisse herumbauen. Abhängig von den Eigenschaften des zu fördernden Materials lassen sich Steigungswinkel von bis zu 15 Grad umsetzen, je nach Topographie mit Längen von mehr als zwölf Kilometern. Und gerade wegen dieser Kurvengängigkeit sind wesentlich weniger oder keine Übergabetürme nötig. Der Kunde erhält eine ideale Lösung, er spart deutlich Kosten, und das System führt das Fördergut durchgängig auch über herausfordernde Steigungen und Gefällstrecken – das war vor allem in Flémalle ein ganz großer Vorteil. Mit Hilfe eigener Berechnungsprogramme ermitteln wir die statischen und dynamischen Gurtzugkräfte schon in der Projektierung. Dies ist die Voraussetzung für die sichere Auslegung der Kurven. Auf Grundlage dieser Berechnungen wählen wir die Fördergurte und die Antriebstechnik aus. Dies verspricht einen dauerhaft sicheren Betrieb der gesamten Anlage.

Hätte es für diese Aufgabe auch alternative Möglichkeiten gegeben, zum Beispiel den Einsatz von LKWs?

Andrea Prevedello: Bergwerksbetreiber, Zement- oder Baustoffhersteller setzen beim Transport von Schüttgut auch über große Entfernungen häufig auf LKWs. Die Fahrzeuge haben sicher auch ihre Berechtigung. Sie stoßen allerdings je nach Beschaffenheit des Geländes schnell an ihre Grenzen: Sie brauchen unter anderem gut ausgebaute Straßen – die Kosten für deren Bau, Instandhaltung und eventuellen Ausbau sind nicht unerheblich. Ebenso wenig darf der ökologische Aspekt vergessen werden: Neue Straßen und Zufahrten stellen einen gravierenden Eingriff in die Natur dar. Und das sollte gerade in der Gegend rund um Lüttich mit den kleinen Dörfern entlang der Maas sowie den Wäldern und Landschaften vermieden werden. Dazu kommen die Emissionen, die der LKW-Verkehr verursacht, sowohl im Hinblick auf Schadstoffe als auch auf Lärm und Staub.

Wir statten unsere Gurtförderer mit umweltfreundlichen Elektroantrieben und Niedrigenergiegurten aus. Die eingesetzten Motoren werden meist regelbar ausgeführt. Dadurch lassen sich die Belastungen bei verschiedenen Betriebszuständen optimal auf die Antriebseinheiten verteilen. Führt die Strecke talwärts, arbeitet die Anlage im generatorischen Betrieb. Die hieraus gewonnene elektrische Energie wird über eine Rückspeiseeinheit in das öffentliche Netz zurückgeleitet. Unsere Gurtförderanlagen können bis zu 90 Prozent weniger Primärenergie als vergleichbare LKW-Transporte verbrauchen. Anwender reduzieren ihre Betriebskosten oft um einige Millionen Euro im Jahr. Falls sie nicht wissen, für welche Lösung sie sich entscheiden sollen – ein Kostenvergleich hilft.

Als Systemanbieter haben Sie Lagergeräte im Programm. Wie sieht der Lieferumfang aus, wie unterstützen Sie den Betreiber?

Andrea Prevedello: Für diese Lagergeräte bieten wir die volle Palette von Absetzern und Kratzern. Diese können verschiedene Funktionen abdecken, z. B. die einfache Lagerung oder das Mischen des Schüttguts, und einen maximalen Mischeffekt gewährleisten. Anwender können damit Schüttgutqualitäten effizient homogenisieren und damit die Gleichmäßigkeit der eingesetzten Rohstoffe sicherstellen. Meine Kollegen übernehmen das komplette Engineering der Anlage. Sie berechnen die Lagerabmessungen und übernehmen den Entwurf sowie die statischen Berechnungen der zugehörigen Lagerhallen. Je nach Anforderung sind die Mischbetten entsprechend angepasst. Wir legen sie als Längs- oder Kreislager aus. Die Form ergibt sich aus den Platzverhältnissen und der Menge des zu lagernden Materials. Wir bieten zudem materialspezifische Detaillösungen mit robuster und verschleißarmer Ausstattung an. Die Umweltbelastungen sind sehr gering, weil im Betrieb nur wenig Lärm und Staub entsteht.

Aus welchen Branchen kommen die Anwender, die auf Ihre Lösungen setzen?

Andrea Prevedello: Das ist sehr unterschiedlich. Unsere Systemlösungen kommen überall dort zum Einsatz, wo es um den Transport von großen Mengen Schüttgut geht. Das betrifft insbesondere die Erz- und Rohstoffindustrie, aber auch Anwendungen außerhalb dieser angestammten Bereiche – wie den Transport von Getreide. In Häfen helfen wir beispielsweise dabei, unterschiedliche Materialien effizient auf Schiffe zu befördern.

Worauf kommt es bei diesen Beladeanlagen an?

Andrea Prevedello: Unsere auf Schienen verfahrbaren und schwenkbaren Schiffsbelader sind mit einer teleskopierbaren Schurre und einem Schleudergurtförderer ausgestattet. Damit können wir die Beladung so effektiv und flexibel wie möglich gestalten. Der Schiffsbelader ist zudem mit einer Vorrichtung zur Entstaubung ausgerüstet, die einen emissionsfreien Betrieb sicherstellt. Ergänzend dazu bieten wir auch Losebeladeköpfe, mit denen Schüttgüter schnell und staubfrei in Silofahrzeuge verladen werden. Je nach Schüttdichte, Fließeigenschaft und Produkttemperatur der Verladegüter kommen spezielle Füllstandsmelder zum Einsatz.

Wegen steigender Lebensstandards vor allem in Schwellenländern und durch den Ausbau von Schlüssel- und Zukunftstechnologien wächst der Bedarf bei den meisten Rohstoffen. Wie wird sich diese Entwicklung auf den Anlagenbau auswirken?

Andrea Prevedello: Die Preise für Rohstoffe wie Eisenerz oder Kupfer steigen aktuell rasant an. Deshalb spüren wir die Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen. Um den steigenden Bedarf zu decken, geht ein Trend hin zu immer größeren Tonnagen und Durchsätzen, da größere Produktionsstätten effizienter sind. Viele Anwender möchten nicht mehrere Anlagen parallel aufstellen, sondern ihren kompletten Bedarf mit nur einer Linie oder einer möglichst geringen Zahl an Linien abdecken. Dieser Trend beeinflusst die Entwicklung unserer Anlagen und Systeme erheblich.

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Für eine deutlich vereinfachte Abfertigung
Beckum, 08. Mai 2019

BEUMER Group erhält 33-Millionen-Dollar-Auftrag vom karibischen Queen Beatrix International Airport auf Aruba:

Großauftrag für die BEUMER Group: Der Systemanbieter hat mit Aruba Airport Authority, dem Betreiber des internationalen Flughafens Queen Beatrix auf der niederländischen Karibikinsel Aruba, einen Vertrag unterzeichnet. Dieser umfasst unter anderem die Lieferung und Montage eines Hochgeschwindigkeits-Gepäckabfertigungssystems sowie den BEUMER Residential Service. Dieser kümmert sich um Betrieb und Wartung der Anlage vor Ort.

Der Auftrag ist Teil des Erweiterungs- und Modernisierungsprogramms Gateway 2030 des Flughafens Aruba. Die BEUMER Group installiert die behälterbasierte Transport- und Sortierlösung CrisBag und stattet diese mit einem Sprengstoffdedektor aus. Dieser erfüllt die Anforderungen der Transportation Security Administration, der amerikanischen Behörde für Transportsicherheit an Flughäfen. Zum Auftrag gehört zudem ein System, das das Gewicht der Koffer und Taschen ermittelt. Dazu kommt der dynamische Frühgepäckspeicher CrisStore. Damit kann der Betreiber auf das steigende Flugaufkommen souverän reagieren. „Dieser Auftrag ist das erste Projekt in der Karibik und in Lateinamerika, bei dem das Transportsystem und der Frühgepäckspeicher gemeinsam zum Einsatz kommen“, sagt Barry Lagerstedt, Senior Vice President, Integration Business bei BEUMER.

Mit dieser Anlage wird die Abfertigung für Reisen in die Vereinigten Staaten weiter optimiert. Denn das Gepäckstück bleibt über den gesamten Prozess im Behälter. Damit entfällt ein zweites, derzeit für US-Reisende notwendiges Kontrollverfahren. Das neue Gepäckabfertigungssystem ermöglicht es zudem, Inlands- und Auslandsflüge von einem gemeinsam genutzten Check-in abzuwickeln. Der Flughafen fertigt jährlich rund 2,8 Millionen Passagiere ab, 67 Prozent der Fluggäste kommen aus den USA.

Bei dem Projekt arbeitet das BEUMER Team sehr eng mit dem Flughafenbetreiber zusammen. Die endgültige Ausführung der Behälterförderanlage erfolgt in Zusammenarbeit mit NACO, dem Planungsbüro für das Hauptterminal des Flughafens, sowie Satterfield & Pontikes, zuständig für das Projektmanagement. Damit stellt die BEUMER Group sicher, dass das Gepäckabfertigungssystem perfekt integriert ist und seine maximale Effizienz erreichen kann.

„Wir sind froh, diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben", sagt James Fazio, CEO der Aruba Airport Authority N.V. „Das neue Gepäckabfertigungssystem ist das Herzstück des Umbauprojekts. Es wird zahlreiche Prozesse rund um den Passagier deutlich verbessern und beschleunigen.“

Die Installation beginnt im dritten Quartal 2020, die Fertigstellung ist in Abstimmung mit der Eröffnung des Projekts Gateway 2030 im zweiten Quartal 2021 geplant.

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Wirtschaftlicher Transport von Zementklinker
Beckum, 29. April 2019

BEUMER Group bietet robuste Gurtstahlzellenförderer:

Um in Zementwerken Klinker sicher und wirtschaftlich vom Ofenkühler zu den Silos zu transportieren, kommen die robusten Stahlzellenförderer (SZF) zum Einsatz. Die BEUMER Group bietet mit dem Gurtstahlzellenförderer (GSZF) als einziger Hersteller eine besondere Variante an: Der Gurt ermöglicht im Vergleich zum Zugorgan Kette, die bei den SZF genutzt wird, unter anderem eine höhere Geschwindigkeit und damit bei gleicher Leistung eine schmalere Bauweise. Somit eignen sich GSZF auch gut für Modernisierungen.

In der Regel kommt der Klinker mit 80 Grad plus Umgebungstemperatur aus dem Kühler. Doch während des Prozesses kann es zum sogenannten Ofenschuss kommen, ausgelöst durch einen Mehlschuss aus dem Vorwärmturm oder auch durch Ringbruch direkt im Ofen: Innerhalb weniger Sekunden schießen mehrere Tonnen Rohmehl oder Klinker durch den Kühler. Das Fördermaterial kann nicht ausreichend abkühlen und schießt anschließend mit Temperaturen von 500 bis 800 Grad Celsius auf den Förderer.

Mit ihren Stahlzellenförderern hat die BEUMER Group robuste und zuverlässige Lösungen im Programm. Die spezifische Ausführung der Zellen ermöglicht den sicheren Transport jeglichen Heißguts auf verschleißarme Art. Abgedichtete und überlappende Seitenwände sowie Bodenbleche der Zellen verhindern, dass der Klinker austreten kann, und minimieren den Staubdurchfall. In diesem Förderer kommt als Zugorgan in der Regel eine robuste Ein- oder Zweistrang-Doppellaschenkette zum Einsatz. Statt einer Kette bietet der Systemlieferant als einziger Hersteller auf dem Markt die Stahlzellenförderer auch mit den bewährten BEUMER Stahlseilgurten aus der Becherwerkstechnik als Zugorgan an. Dabei sind die Zellen so auf dem langlebigen und mit Stahlseilen verstärkten Gurt befestigt, dass sich die Wärme des in den Stahlzellen liegenden Klinkers nicht auf den Gurt übertragen kann. Im Aufgabebereich unterhalb des Kühlers wird der Gurt im Untertrum mit zur Wartung leicht demontierbaren Schottblechen gegen heißen Klinker im Falle eines Ofenschusses geschützt.

Ein entscheidender Vorteil beim GSZF ist: Er erreicht mit 0,6 Metern in der Sekunde die doppelte Fördergeschwindigkeit wie ein Stahlzellenförderer mit Kette. Damit eignet er sich auch gut für Umbauten oder Modernisierungen. Will der Betreiber zum Beispiel seine Ofenleistung steigern, kann er einen bestehenden Stahlzellenförderer mit Kette durch eine gleich breite Ausführung mit Gurt tauschen und erhält die doppelte Leistung – ohne am Stahlbau oder der Bandbrücke etwas ändern zu müssen. Im Fall eines Neubaus profitieren Zementwerke ebenfalls: Die schmalere, gewichtsreduzierte Bauweise des GSZF senkt die Stahlbau- und Frachtkosten. Zusätzlich reduziert das geringere Eigengewicht die statischen und dynamischen Lasten, die beispielsweise auf ein Klinkersilo oder die Fundamente einwirken. Der Betreiber kann dieses im Rahmen eines Neubauvorhabens auf eine geringere Last auslegen und somit günstiger errichten. Zudem senkt die leichte Bauweise die Betriebskosten.

Leise, wartungsarm und sicher

Der Gurt liegt flächig auf der Antriebs- und Umlenktrommel auf. Damit kommt es nicht zum unerwünschten Polygoneffekt, der bei der Kette auftritt. Die hohe Laufruhe verringert auch deutlich die Geräuschemissionen. Diese werden vom menschlichen Ohr als nicht einmal halb so laut empfunden wie bei konventionellen Stahlzellenförderern mit Kette. Das schützt Mitarbeiter und schont die Umwelt.

Der Einsatz des langlebigen BEUMER Stahlseilgurts verringert zudem den Wartungsaufwand und verlängert die Wartungsintervalle. Dazu kommt: Eine Kette kann bei nicht sachgemäßer präventiver Instandhaltung reißen und damit einen Förderer zum Absturz bringen. Der Gurt mit Stahlseilen dagegen altert nur und das Gummi wird spröde, er würde aber nie komplett reißen. Außerdem benötigt der Gurt keine Schmierung – die Kette dagegen häufig, allein schon, um die Geräusche zu reduzieren. Fett und Öl sind nicht nur teuer, sondern auch schädlich für Umwelt und Förderer. Denn darauf setzt sich Klinkerstaub fest, der sich in den Kettengliedern ablagert und damit den Verschleiß beschleunigt.

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Die BEUMER Group gehört zu den „Wirtschaftsmachern“
Beckum, 15. April 2019

BEUMER Group unterstützt Kampagne „Logistikhelden“:

Das Ansehen der Logistik in der Öffentlichkeit ist nach Ansicht vieler Branchenvertreter verbesserungswürdig. Um die Leistungen und vielfältigen Tätigkeiten insbesondere bei Schulabgängern und Arbeitssuchenden bekannt zu machen, startet im Juni 2019 erstmals eine übergreifende Imagekampagne der Logistik. Mit dabei ist die BEUMER Group. Der Systemanbieter gehört zu den Unterstützern dieser Aktion.

Die Imagekampagne der „Logistikhelden“ startet im Juni 2019 bundesweit. Sie richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger und Arbeitssuchende und will das Ansehen des drittgrößten deutschen Wirtschaftsbereichs in der Öffentlichkeit verbessern. Die Idee: An einer konzertierten Aktion beteiligen sich möglichst viele logistiknahe Verbände, Vereine, Medien und Unternehmen, die damit gemeinsam ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit schaffen. In der neu gegründeten Initiative „Die Wirtschaftsmacher“, die als Absender der Imagekampagne fungiert, bündeln Interessenvertretungen, Logistikdienstleister sowie Industrie und Handel gezielt ihre Kräfte und erreichen gemeinsam mehr Sichtbarkeit und Reichweite als jeder für sich allein.

Das Konzept überzeugte auch die BEUMER Group. Das Unternehmen nimmt in seiner Branche eine Spitzenposition auf dem Weltmarkt ein und hat sich mit zukunftsweisenden Anlagen und Systemen für die Intralogistik in der Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie mit Sortier- und Verteilanlagen international einen sehr guten Namen erarbeitet. „Mit dieser Imagekampagne möchten wir den Herausforderungen durch den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel souverän begegnen“, sagt Burkhard Paul Pieper, Personalleiter bei der BEUMER Group. „Außerdem ist dies eine sehr gute Gelegenheit, uns am Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitergeber zu präsentieren.“

Herzstück der Kampagne sind „Logistikhelden“, die als sympathische und glaubwürdige Botschafter für die Leistungsfähigkeit und Professionalität aller logistischen Handlungsfelder insgesamt stehen. Es sind Menschen aus der Logistikpraxis in unterschiedlichen Unternehmen, die spannende Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag erzählen. Auf Plakaten, in Anzeigen, im Internet und auf den gängigen Social-Media-Kanälen sowie Videoportalen präsentieren die Logistikhelden „starke Fakten“ wie die jährliche Kilometerleistung eines Berufskraftfahrers oder die Zahl der gelieferten Pakete im Rahmen humanitärer Logistik. Die Motive besitzen dank authentischer Bildsprache und starker Farbgebung einen hohen Wiedererkennungswert.

Entstanden ist die Idee zur Kampagne im Themenkreis „Image der Logistik“ der BVL (Bundesvereinigung Logistik e.V.), in dem sich auch die BEUMER Group engagiert. Derzeit entwickeln spezialisierte Agenturen konkrete Pläne für die Kampagne.

Frauke Heistermann, Sprecherin der Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ und Mitglied im BVL-Vorstand, ist optimistisch, dass genügend Unterstützer zusammenkommen, um die Kampagne zum Erfolg zu führen: „Unser Ziel ist es, das Image der Logistik langfristig zu verbessern. Dabei sind wir auf einem guten Weg. Rund 75 Unternehmen, Institutionen, Verbände und Medienpartner zählen bereits zu den Unterstützern. Wir freuen uns über jeden weiteren ‚Wirtschaftsmacher‘.“

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„Made in Germany – Made by Vielfalt“
Beckum, 02. April 2019

BEUMER Group: Familienunternehmen setzen gemeinsam ein Zeichen zur Förderung von Toleranz und Weltoffenheit

Insgesamt 50 Unternehmen sprechen sich unter dem Motto „Made in Germany – Made by Vielfalt“ für mehr Toleranz und Weltoffenheit aus. Mit dabei ist auch die BEUMER Group.Die gemeinsame Kommunikationsmaßnahme wird im März 2019 umgesetzt. Sie umfasst die Veröffentlichung einer Anzeige in ausgewählten Printmedien sowie auf Plakatflächen in 15 Städten Deutschlands.

Ein eindeutiges Zeichen für mehr Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit setzen – das ist das Ziel der gemeinsamen Initiative. Im Mittelpunkt steht eine Anzeige mit dem Leitmotiv „Made in Germany – Made by Vielfalt“. Der darunter stehende Anzeigentext verdeutlicht die Haltung der teilnehmenden Unternehmen: Nicht die Herkunft der Menschen ist entscheidend, sondern ein friedvolles und tolerantes Miteinander. Auf diese Weise beziehen die Unternehmen Stellung und positionieren sich eindeutig gegen Fremdenfeindlichkeit. „Als Familienunternehmen tragen wir Verantwortung für unsere Mitarbeiter und die Gesellschaft“, sagt Dr. Christoph Beumer, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der BEUMER Group. „Deshalb bekennen wir uns durch die Teilnahme an der Initiative zu einer offenen Kultur und möchten ein Zeichen zur Förderung von Toleranz und Weltoffenheit setzen.“ Dr. Beumer führt das Familienunternehmen seit dem Jahr 2000 in der dritten Generation.

Entstanden ist die Idee auf Initiative von Dr. Timm Mittelsten Scheid, Gesellschafter bei Vorwerk sowie Mitglied der Vorwerk Unternehmerfamilie. „Das Thema beschäftigt mich persönlich sehr. Ich finde es wichtig, dass auch die Wirtschaft in Zeiten dieser gesellschaftspolitischen Debatten ein Zeichen setzt“, erläutert er sein Engagement. „Daher freut es mich umso mehr, mit der Idee auf so viel positive Resonanz im Kreise der Familienunternehmen gestoßen zu sein.“

Die Anzeige wird seit dem 26. März veröffentlicht. Sie erscheint unter anderem in ausgewählten Tageszeitungen wie Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, WELT, in Publikationen der Funke Mediengruppe sowie in weiteren Veröffentlichungen wie Bunte, Focus und Cicero. Darüber hinaus wird die Anzeige auf verschiedenen Plakatflächen in den zehn größten Städten Deutschlands zu sehen sein, wie Hannover, Lübeck, Bielefeld und Mannheim.

Eine Auflistung der beteiligten Unternehmen in alphabetischer Reihenfolge: ACEG, B. Braun, Baerlocher, Bahlsen, Berner Group, Beumer Group, Boehringer Ingelheim, BPW Bergische Achsen KG, Brose, Claas, Deichmann, Dräger, emz, fritz-kola, Funke Mediengruppe, Giesecke+Devrient, Gira, Hansa-Flex, Henkel, Hipp, Horsch, Hubert Burda Media, Jägermeister, Kienbaum, Klett, Kostal, Krone, Lemken, Lindner, Marquard & Bahls, Messer Group, Metzler, Murtfeldt, Nolte Küchen, ODDO BHF, Oetker-Gruppe, Otto Group, Röchling, Sartorius, Sennheiser, SMS group, Stihl, Ströer, Südvers, Trigema, Vaillant, Vorwerk, Werksviertel Mitte, Wörwag, Würth.

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BEUMER Group’s baggage handling system plays important role in the smooth running of Singapore Changi Airport’s baggage operations
Aarhus, 26. März 2019

Changi Airport Group’s (CAG) recently released 2018 performance figures make for impressive reading. The multi-award-winning airport is now handling more than 65 million passenger movements annually.

Behind the scenes, BEUMER Group’s BHS plays a key role in ensuring the overall smooth handling of passengers’ baggage.

"Changi Airport first put its trust in our baggage handling technology in 1998,” says BEUMER Group Managing Director, Klaus Schäfer. He explains that the airport has deployed BEUMER’s baggage handling system in Terminals 2, 3 and 4, and over the years, has also extended the relationship by having BEUMER undertake year-round operational and maintenance support of the BHS as part of the overall care package.

The confidence placed in BEUMER’s technology by CAG has paid off.

Significantly, the company continues to deliver industry leading BHS reliability using the same number of personnel as when the contract first started in 2001. Furthermore, they have put in some truly noteworthy performances.

While the number of bags handled across the whole airport doubled in the last five years, the number of staff employed by BEUMER remained the same. With an average increase of 26,000 bags processed each day, BEUMER’s expertise ensured that the BHS could handle the rising demand on capacity and continued to run smoothly.

BEUMER Customer Support Director, Finn Laugesen, is in no doubt as to why Changi Airport’s BHS can operate so reliably, "We build long term relationships with our customers, so we genuinely understand their needs and are thus able to deliver the required performance. As a direct result of customer understanding, we have demonstrated that peak loads on the system don’t require extra staff. Instead, by combining meticulous planning and rigorous on-going system checks we are able to avoid any surprises.”

He adds that in terms of passenger satisfaction, Changi Airport continues to receive awards.

CAG's Vice President for BHS, Ng Hoe Seng also acknowledges the success of the BHS relies on the strength of the operational relationship between the two companies, " The BEUMER Group has invested time and effort to understand our requirements. They play an important part in our operational ready acceptance tests, most recently at Terminal 4, where the new BHS began operations successfully and on-time, after extensive testing prior to the opening. This included BEUMER Group processing over a million bags in addition to the training of all ground personnel".

The original contract was followed by the installation of a CrisBag system in Terminal 3 which undertakes dual baggage sorting and inter-terminal transfer baggage, linking to Terminals 1, 2 and 3.

Terminal 4, also benefits from the BEUMER Group technology, having its own dedicated CrisBag tote-based system.

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Die Lehrjahre sind vorbei
Beckum, 18. März 2019

14 Jugendliche schließen ihre Ausbildung bei BEUMER erfolgreich ab:

Insgesamt 14 Auszubildende der BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG haben im vergangenen Monat ihre Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen erfolgreich abgeschlossen. Im Namen der Geschäftsführung und Mitarbeitern gratulierte Wolfgang Hoss, kaufmännischer Leiter, den neuen Fachkräften zu ihren guten Leistungen.

Ausgebildet zum Konstruktionsmechaniker sind nun Julia Niehaus, Franziska Recker, Alexander Ahrens, Marvin Frick, Marco Stripper, Max Thoß und Janik Welz. Zu den frisch gebackenen Industriemechanikern gehören Helena Schäfer, Janik Ahlmann, Henrik Steltig und Julian Nuphaus. Stefanie Borchers und Natalie Risse haben ihre Ausbildung zur Industriekauffrau, Jan Baum zum Industriekauffmann absolviert.

Besondere Anerkennung durch BEUMER und die IHK erfuhren Natalie Risse und Janik Ahlmann, die ihre Prüfung mit der Note „sehr gut“ ablegen konnten. BEUMER hat allen Auszubildenden ein Arbeitsverhältnis angeboten.

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Die Verpackung stimmt
Beckum, 05. März 2019

BEUMER Group liefert komplette und auf Kunden abgestimmte Verpackungslinien aus einer Hand:

Ob Zementindustrie, Bauindustrie und chemische Industrie, Konsumgütermarkt oder Logistikbranche – als Komplettanbieter liefert die BEUMER Group Verpackungslinien, die auf die Anwender und deren Besonderheiten abgestimmt sind sowie ergänzende Intralogistik-Lösungen aus einer Hand. Dazu ist die Produktpalette umfassend und modular aufgebaut. Zu den Kunden gehört unter anderem die dm-drogerie markt GmbH & Co. KG mit ihrem Logistikzentrum in Weilerswist bei Köln.

Installiert die BEUMER Group Verpackungslinien in der (petro-)chemischen Industrie, kann das so aussehen: Schüttgüter aus der chemischen Industrie gelangen vom Silo über eine Förderstrecke zur Form-Fill-Seal-Anlage BEUMER fillpac FFS. Die hocheffiziente Abfüllmaschine formt einen Sack aus einer vorgefertigten PE-Schlauchfolie und füllt ihn mit den technischen Kunststoffen des Kunden wie PE, PP, PA oder PS-Granulaten. Zuverlässig, schonend und nachhaltig abfüllen lassen sich auch Salze oder Düngemittel. Die Säcke werden vor dem Füllvorgang gewogen. Dazu ist der BEUMER fillpac FFS mit einer eichfähigen elektronischen Wägeeinrichtung ausgestattet. Diese stellt sicher, dass die Anlage die Säcke stets mit der gleichen Menge innerhalb der vorgegebenen Toleranzen füllt. Das System verschweißt anschließend die bis zu 25 Kilogramm schweren Säcke. In der Stunde können 2.600 Säcke bearbeitet werden.

Um Schüttgüter – insbesondere Zement und Baustoffe, aber auch andere Produkte – effizient in Papiersäcke zu füllen, hat der Systemanbieter den BEUMER fillpac R im Programm. Diese Anlagen arbeiten zuverlässig, schonend, nachhaltig und mit dem geforderten Durchsatz. Auch diese Baureihe ist mit einer speziellen Wägeeinrichtung ausgestattet. Je nach Anforderung und Materialeigenschaften wie Schüttgewicht, Korngröße, Materialdichte oder Fließverhalten bietet die BEUMER Group den BEUMER fillpac R als Luft- oder als Turbinen-Abfüllmaschine an. Luft-Abfüllmaschinen eignen sich, um rieselfähige und grobkörnige Produkte mit Partikelgrößen bis zehn Millimeter abzufüllen – das Turbinenverfahren ist vorwiegend für freifließende, feinkörnige Produkte wie Zement oder Gips geeignet. Ausstatten lässt sich die Anlage mit dem Sackaufstecker BEUMER bag placer und dem Sackbündelmagazin für eine noch effizientere Abfüllung.

Ordentlich und stabil auf die Palette

Die abgefüllten Säcke aus unterschiedlichen Materialien wie Papier, PE oder PP in verschiedenen Größen und Gewichten und unterschiedlichen Ausführungen (Ventilflach- oder Ventilbodensäcke) müssen anschließend stabil und exakt auf Paletten gestapelt werden. Hierfür hat der Systemanbieter den BEUMER paletpac im Programm. Dieser lässt sich auf Grund des modularen Aufbaus schnell montieren, ist für die Wartung gut zugänglich, intuitiv zu bedienen und flexibel an verschiedene Packmuster anpassbar. Je nach Produktanforderung kann der BEUMER paletpac mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung für sehr schonende, schnelle und genaue Positionierung der Säcke ausgestattet werden. Für die Palettierung von Kartons, Kisten, Kanistern oder Trays bietet die BEUMER Group den BEUMER robotpac an. Dieser platzsparende Knickarmroboter löst vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient. Für jedes Packgut erhält der Kunde ein passendes Greifsystem, das er für verschiedene Produkte flexibel und automatisch auswechseln kann.

Drogerie-Produkte bei dm sicher verpackt

Herzstück der Verpackungslinien ist die Hochleistungs-Verpackungsanlage BEUMER stretch hood. Diese überzieht die mit verschiedenen Produkten chaotisch palettierten Wareneinheiten mit einer hochdehnbaren Stretchhaube. Zum Beispiel abgefüllte und palettierte Säcke, aber auch Waschmittelkartons, Farbeimer oder Fässer, die auf Paletten gestapelt sind. Die Ware ist so beim Umschlag und bei einer Außenlagerung sicher vor Umwelteinflüssen, wie Sonne, Schmutz und Nässe geschützt. Dies ist wichtig, denn die Betreiber müssen die Waren sicher und in einwandfreiem Zustand zu den Abnehmern transportieren – wie die der dm-drogerie markt GmbH & Co. KG.

Die Drogeriemarkt-Kette hat eigene Verteilzentren im badischen Waghäusel und in Weilerswist bei Köln. Hier stellen die Mitarbeiter Kartonware für die Filialen zusammen. In Weilerswist kommt zusätzlich das sogenannte Kleinteileverteilzentrum hinzu. Hier werden kleine und einzelne Produkte, die sich auf Paletten nicht sicher unterbringen lassen, in Behälter und Kartons verpackt, anschließend kommissioniert, palettiert und verschickt. Die Verteilzentren in Waghäusel und Weilerswist distribuieren insgesamt ein Sortiment von 12.800 Artikeln.

Sicherer Schutz der Paletten

In Weilerswist kommen täglich bis zu 3.000 Paletten mit Waren an. Mitarbeiter erfassen und kontrollieren diese. Über eine Förderstrecke gelangen sie für die Zwischenlagerung in zwei vollautomatische Hochregallager. Auf Hängebahnen und fahrerlosen Transportsystemen fahren leere Paletten die 42 Gänge ab. Ein Lichtsignal zeigt an, welches Produkt in welcher Anzahl auf die jeweilige Palette kommt. Damit die Ware im einwandfreien Zustand zu den dm-Märkten gelangt, muss sie sicher und geschützt transportiert werden. Deshalb sind hohe Anforderungen an die Verpackungsanlagen gestellt. Im Einsatz sind zwei Hochleistungs-Maschinen der Baureihe BEUMER stretch hood. In der Stunde verpacken sie je 90 Paletten, sind aber für 100 Paletten ausgelegt. Über Lkw erhalten die Filialen ihre Waren rund 72 Stunden nach der Bestellung.

In der Farbe flexibel

Die Anlagen laufen einwandfrei. Die glatte Oberfläche der Folienhaube erhöht die Sichtbarkeit der palettierten Ware und der BEUMER stretch hood bietet eine wesentlich höhere Verfügbarkeit im Vergleich zu Wickelstretchern – dazu kommt: Sie sind bunter als andere Verpackungsmaschinen. Denn auf Wunsch von dm wurden sie in mehreren Farben lackiert. Damit passen sie in das stimmige Farbkonzept des gesamten Verteilzentrums: Gelb, Orange, Grün, Blau und Violett – diese Grundfarben ziehen sich durch die gesamte Gestaltung. Verantwortlich für das ungewöhnliche Design ist STOLLSTEINERart&business. Das Konzept dahinter: Die Farben signalisieren den Mitarbeitern, dass alle Arbeitsschritte ineinandergreifen.

Wie eine zweite Haut

Eine andere Lösung, Säcke vor Umwelteinflüssen zu schützen, ist das BEUMER bag-in-bag: Diese Anlage verpackt einzelne oder mehrere abgefüllte Papiersäcke schnell und zuverlässig mit einer wetterbeständigen Kunststofffolie. So ist ihr Inhalt bei Lagerung und Transport vor Nässe, Staub oder Insektenbefall geschützt.

Alle Anlagen einer Linie stattet der Systemanbieter zudem mit dem gleichen Human Machine Interface (HMI) aus. Mit diesem Bediengerät erhält der Mitarbeiter ein leicht verständliches und intuitives Interaktionskonzept, mit dem sich die Arbeitsabläufe effizient gestalten lassen.

Am Ende dieser Verpackungslinie geht es noch weiter: Mit Systemlösungen der BEUMER Group können die Vollpaletten oder auch einzelne Säcke zur Einlagerung in einem angeschlossenen Lager oder direkt zur Ladefläche der Lkw weitergeleitet werden. Bei den Bestandteilen handelt es sich im Wesentlichen um Transporttechnologien wie Förderer oder fahrzeugbasierte Systeme. Dazu kommen verschiedene Handhabungslösungen und Manipulatoren wie Roboter, Puffer- und Lagermodule. Die BEUMER Group greift dabei immer auf einen Systembaukasten zu. Damit sind die Lösungen jederzeit erweiterbar und können mit den Anforderungen des Kunden mitwachsen.

Software aus dem Baukasten

Um bestmögliche Ergebnisse zu erhalten und eine durchgängige Material- und Datenverfolgung sicherzustellen, müssen die Abfüll-, Palettier-, Verpackungsanlagen und die weiteren Systemkomponenten optimal aufeinander abgestimmt sein. Dazu hat die BEUMER Group die modular aufgebaute BG Software Suite als übergeordnetes Rechensystem entwickelt. Sie kann individuell an die jeweiligen Aufgaben angepasst werden. Ohne Probleme lassen sich auch Produkte von Drittanbietern integrieren. Der Anwender kann diese Lösung bei Bedarf jederzeit erweitern und damit seine Materialflüsse optimieren. Prozessdaten oder Reporte zeigt die programmübergreifende Benutzeroberfläche BG Fusion an. Hierüber werden alle verfügbaren Daten abrufbar – ohne zwischen verschiedenen Applikationen wechseln zu müssen.

Mit dem Modul BEUMER Group Warehouse Control System lässt sich die Software Suite per Netzwerk an das Lagerverwaltungssystem oder die ERP-Lösung des Kunden anbinden. Der Komplettanbieter stellt für den Anwender so die Kommunikation der verschiedenen Steuerungsebenen untereinander sicher. Damit ist die BEUMER Group nicht nur in der Lage, die einzelnen Anlagen intelligent zu verknüpfen, sondern diese auch in bestehende Prozessleit- oder Warenwirtschaftssysteme des Kunden zu integrieren.

Online jederzeit die Kontrolle

Neu hat die BEUMER Group die BEUMER Overall Operation Monitoring App entwickelt. Mit dieser Anwendung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets hat der Anwender oder auch das Management stets den Überblick über alle relevanten Kennzahlen der kompletten Verpackungslinie oder einzelner Anlagen. Die App zeigt den Status quo von Verfügbarkeit, Leistungs- und Qualitätsgrad sowie den Energie- und Druckluftverbrauch an. Ein effizienter Betrieb ist somit jederzeit sichergestellt. Kunden können das Programm an ihre spezifischen Anforderungen anpassen. Damit sie ihre Wertschöpfungsketten besser organisieren und steuern können, besteht das Ziel darin, alle beteiligten Personen, Anlagen, Maschinen und Produkte in einem dynamischen Netzwerk horizontal und vertikal zu integrieren. Mit dieser zunehmenden Vernetzung entstehen hochgradig verknüpfte Systemstrukturen – ganz im Sinne von Industrie 4.0.

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Beumer-PCL Awarded GTAA Baggage 2025 Master Agreement
Aarhus, 31. Januar 2019

Toronto, Ontario (January 31, 2019)PCL Construction, one of the largest contracting organizations in North America has, in joint venture with BEUMER Group, a global leader in baggage-handling systems, signed a master agreement with the Greater Toronto Airports Authority (GTAA) for Toronto Pearson International Airport’s​ Baggage 2025 initiative.

To accommodate growth and to improve capacity, reliability, and efficiency at the airport, the GTAA is embarking upon an ambitious upgrade to Toronto Pearson’s baggage-handling operations, with a state-of-the-art, automated system.

The master agreement includes several design-build work packages that together will revolutionize the way the airport operates, enhancing the passenger experience and ultimately moving Toronto Pearson closer toward the vision of being the best airport in the world.

“With over a century of helping our partners succeed, our company takes pride in partnering with the best,” said Dave Filipchuk, PCL president and CEO. “Having successfully delivered a number of projects at Toronto Pearson, PCL is excited to continue building our relationship by partnering with Beumer to deliver a best-in-class solution that supports the GTAA in growing Toronto Pearson’s status as an international gateway.”

The modern and fully automated approach that the Beumer-PCL team will deliver is relatively new in North America but has been more broadly implemented in Europe and Asia.

“BEUMER Group values long-term partnerships, and with this contract we are set for a journey that will last for many years with a clear aim to transform Toronto Airport's baggage handling into a leading airport hub operation,” said Dr. Christoph Beumer, chairman and CEO, BEUMER Group. “We have listened to the GTAA's plans and applied our open mind and creativity to lay out the best solution for developing the airport's baggage-handling process for the benefit of their passengers and their staff."

“As Toronto Pearson’s passenger traffic continues to see significant growth, the GTAA recognizes the importance of planning to meet the demands of a future airport that could grow to welcome over 80 million annual passengers in the next twenty years,” said Howard Eng, president and chief executive officer, GTAA. “With the innovative solutions designed by our partners at BEUMER Group and PCL Construction, the airport will be well equipped to provide efficient, resilient baggage service and ready the system for an estimated 80 million pieces of luggage per year by the mid-2030s.”

As part of the master service agreement, the GTAA will implement Beumer’s automated tote-based baggage transport and sortation system, CrisBag®, at Toronto Pearson. With this solution, each item of baggage remains in the same individually controlled tote and is 100% tracked and traceable at every stage of the baggage-handling process, which is key to complying with the Canadian Air Transport Security Authority (CATSA) requirements for US transborder clearance.

Beumer and PCL look forward to working with the GTAA and partners that include Brock Solutions, B+H Architects, Peter Sheffield & Associates, The Mitchell Partnership, and Mulvey & Banani International. Construction on the first four work packages is set to begin at the end of January, with completion scheduled for 2021.

About PCL Construction

PCL is a group of independent construction companies that carries out work across Canada, the United States, the Caribbean, and in Australia. These diverse operations in the civil infrastructure, heavy industrial, and buildings markets are supported by a strategic presence in 31 major centers. Together, these companies have an annual construction volume of $9 billion, making PCL the largest contracting organization in Canada and one of the largest in North America. Watch us build at PCL.com.

About GTAA

The Greater Toronto Airports Authority (GTAA) is the operator of Toronto Pearson International Airport. The GTAA’s vision is to make Toronto Pearson the best airport in the world. Towards this objective, the GTAA focuses on ensuring the safety and security of passengers and airport employees, enhancing the passenger experience and supporting the success of its airline partners. Toronto Pearson is Canada's largest airport and the second-busiest North American international airport.

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Steinige Wege sicher meistern
Beckum, 29. Januar 2019

BEUMER Group auf der bauma 2019:

Auf der bauma, die vom 8. bis 14. April in München stattfindet, informiert die BEUMER Group unter anderem über wirtschaftliche Transportlösungen für die Bergbauindustrie. Überlandförderer und Pipe Conveyor fördern verschiedene Rohstoffe auch über große Strecken und über oft unwegsames Gelände. In der Regel ist dies schneller, kostengünstiger und umweltschonender als der Einsatz von Lkw. Der Systemlieferant bietet zudem umfangreiche Technik für die Zement- und Baustoffindustrie und ist der einzige Anbieter, der komplette Verpackungslinien aus einer Hand liefert – von der Abfüllung über die Palettierung bis zur Transportverpackung der Palette.

Mit den Überlandförderern und dem Pipe Conveyor der BEUMER Group können Anwender aus der Bergbauindustrie unterschiedliche Schüttgüter auch über lange Strecken und über oft unwegsames Gelände transportieren. Große Steigungswinkel und enge Kurvenradien ermöglichen eine individuelle und an die jeweilige Aufgabenstellung und Topographie angepasste Streckenführung. Bei der Projektierung dieser Anlagen setzt die BEUMER Group für Planung, Durchführung und Dokumentation auf kamerabestückte Drohnen. Mit speziellen Softwarelösungen wertet der Systemanbieter die aufgenommenen Luftbilder photogrammetrisch aus, um daraus digitale Geländemodelle zu generieren.

Für Lagerplätze, ob mit oder ohne Mischbettanlagen, hat der Systemanbieter Absetzer und Brückenkratzer im Programm. Diese halden das Schüttgut auf und sorgen für einen maximalen Mischeffekt. Anwender können damit auch große Mengen unterschiedlicher Schüttgüter und Schüttgutqualitäten effizient homogenisieren und damit die Gleichmäßigkeit der eingesetzten Rohstoffe sicherstellen. Für eine effiziente Verladung liefert die BEUMER Group Schiffsbelader mit feststehenden Auslegern und ausfahrbaren Teleskopgurtförderern. Ergänzend dazu bietet die BEUMER Group Losebeladeköpfe, mit denen Schüttgüter schnell und staubfrei in Silofahrzeuge verladen werden.

Sowohl für Unternehmen aus der Zement- als auch der Baustoffindustrie zeigt die BEUMER Group wirtschaftliche Lösungen auf der Messe. In Zementwerken wird Klinker mit Temperaturen von 500 bis 800 Grad vom Ofenkühler zu den Silos transportiert. Für den effizienten Transport bietet die BEUMER Group mit ihren Gurtstahlzellenförderern robuste Lösungen an. Im Vergleich zum Zugorgan Kette ermöglicht der Gurt unter anderem eine höhere Geschwindigkeit und damit bei gleicher Leistung eine schmalere Bauweise. Somit eignen sich diese Förderer auch gut für Modernisierungen.

Geht es um die Abfüllung, Palettierung und Verpackung von Zement, bietet die BEUMER Group komplette Verpackungslinien aus einer Hand – ein klares Alleinstellungsmerkmal in dieser Branche. Der Systemanbieter hat die Abfüllmaschine BEUMER fillpac für unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Ausführungen im Programm. Das Besondere an dieser Abfülltechnik ist, dass verschiedene Materialien von sehr feiner bis sehr grober Struktur gehandhabt werden können. Dazu kommen unterschiedliche Palettierlösungen sowie eine Hochleistungs-Verpackungsanlage mit ausgefeilten Features.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Klimadiskussion nimmt der Einsatz sogenannter alternativer Brenn- und Rohstoffe (AFR – Alternative Fuels and Raw Materials) bei der energieintensiven Zementherstellung stetig zu. Die BEUMER Group bietet für Zementwerke maßgeschneiderte Systeme für die gesamte Materialflusskette – von der Annahme und dem Entladen des Lieferfahrzeugs bis zum Lagern, Beproben, Fördern und Dosieren der festen alternativen Brennstoffe.

BEUMER auf der bauma: Halle B2, Stand 413

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Der sichere Weg in die Verpackung
Beckum, 23. Januar 2019

BEUMER Group auf der POWTECH 2019:

Auf der POWTECH 2019, die vom 9. bis 11. April in Nürnberg stattfindet, zeigt die BEUMER Group in Halle 1, Stand 627 ihre Kompetenz als Systemlieferant für komplette Hochleistungs-Verpackungslinien. Für hohen Durchsatz der Linie für (petro-)chemische Produkte oder Baustoffe legt der Anbieter die Leistung der einzelnen Maschinen und Komponenten und der übergeordneten Steuerung optimal aus.

Ob für (petro-)chemische Produkte oder Baustoffe – je nach Betriebsbedingungen, Art und Weise der Handhabung und vorgesehener Verwendung kann sich das Verhalten von Pulvern und Schüttgütern komplett ändern. Das wirkt sich unter anderem auch auf das Fließverhalten aus, das einen erheblichen Einfluss auf die optimale Auslegung von Fördersystemen, Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen hat. Die BEUMER Group plant, baut und errichtet Systeme, die bis ins Detail an die branchenspezifischen Anforderungen angepasst sind.

Schüttgüter aus der Baustoffindustrie und auch andere industrielle pulverförmige Güter füllt die Abfüllmaschine BEUMER fillpac R schonend und mit dem geforderten Durchsatz in unterschiedliche Sackformate und -typen wie Ventilboden- und Ventilflachsäcke ab. Dabei kann es sich um Materialien von sehr feiner bis sehr grober Struktur handeln. Für hohen Durchsatz wird die nach dem Turbinenprinzip arbeitende Rundabfüllmaschine über das Sackbündelmagazin und den Sackaufstecker BEUMER bag placer mit Leersäcken versorgt. In der chemischen und petrochemischen Industrie kommt die hocheffiziente Form-Fill-Seal-Anlage BEUMER fillpac FFS zum Einsatz. Sie formt Säcke aus vorgefertigten PE-Schlauchfolien und befüllt diese mit dem Kundenprodukt. Der Kunde kann entsprechend seiner Anforderung eine passende Maschinenleistungsklasse aus dieser Produktfamilie auswählen.

Je nach Gebinde bietet die BEUMER Group verschiedene Palettierlösungen an. Handelt es sich um Schüttgut, liefert der Full-Liner seinen Kunden den BEUMER paletpac. Dieser kommt in Hochleistungs-Verpackungslinien zum Einsatz, in denen auch sensible und hochwertige Produkte und solche mit besonderem Fließverhalten schonend und effizient palettiert werden müssen. Je nach Produktanforderung ist er mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet, die die Säcke schnell und formstabil in die geforderte Position bringt.

In der (petro-)chemischen Industrie können die Produkte in speziellen Säcken, Fässern, Kanistern, Kartons oder Eimern abgefüllt sein. Um diese zu palettieren, liefert die BEUMER Group den platzsparenden Knickarmroboter BEUMER robotpac. Je nach Gebinde stattet der Systemlieferant diesen mit dem entsprechenden Greifwerkzeug aus, das der Kunde flexibel und automatisch auswechseln kann, falls auch andere Gebinde palettiert werden müssen. Der Gabelgreifer ist zum Beispiel für die Palettierung von Kartonagen konzipiert, der Fingergreifer speziell für Sackware. Für maximale Leistung bietet die BEUMER Group für beide Typen einen Doppelgreifer an. Dazu kommen Parallelgreifer für formstabile Gebinde, Sauggreifer für Güter mit saugfähigen, glatten Oberflächen sowie eine große Anzahl von Sondergreifern und Kombinationswerkzeugen.

Die auf Paletten akkurat gestapelten Gebinde können anschließend problemlos in die nachgelagerte Verpackungsanlage – zum Beispiel den BEUMER stretch hood – gefördert werden. Diese überzieht die palettierte Ware mit einer hochdehnbaren Stretchhaubenfolie. Die Ware ist so sowohl beim Umschlag als auch bei einer Außenlagerung sicher vor Umwelteinflüssen wie Sonne, Schmutz und Nässe geschützt.

BEUMER auf der POWTECH 2019, Halle: 1, Stand 627

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Fit für die Zukunft
Aarhus, 14. Januar 2019

Paketdienstleister Whistl UK nimmt im neuen HUB Sortieranlage der BEUMER Group in Betrieb:

Whistl UK ist der zweitgrößte Paketdienstleister in Großbritannien. Um auf diegestiegenen Online-Bestellungen der Menschen im Nordwesten Englands flexibler reagieren zu können, hat das Unternehmen die BEUMER Group beauftragt, für sein neues Hauptverteilzentrum in Bolton einen Cross Belt-Sorter zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Die Anlage zeichnet sich insbesondere durch eine äußerst ergonomische Arbeitsweise aus. Damit kann Whistl UK unterschiedlich große Packstücke effizient sortieren und sein strategisches Wachstum weiter vorantreiben.

Mit dem Cross Belt-Sorter der BEUMER Group sortiert Whistl UK künftig Päckchen und Pakete kleiner und mittlerer Größe wie Kartons, Versandtaschen oder auch Polybeutel sehr schnell. Der Paketdienstleister reagiert damit auf den boomenden Online-Handel im Nordwesten Englands. Ausschlaggebend für die Investitionsentscheidung war nicht nur die kostengünstige und damit wirtschaftliche Arbeitsweise der Anlage. Für das umweltbewusste Unternehmen spielte auch die hohe Energieeffizienz eine wichtige Rolle.

Der neue Sorter zeichnet sich unter anderem durch seine ergonomische Bedienung aus. Dazu hat die BEUMER Group die Anlage so gestaltet, dass der Mitarbeiter – äußerst körperschonend – an seinem Platz weniger heben und sich drehen und grundsätzlich kaum monoton wiederkehrende Bewegungen ausführen muss. Der Systemanbieter unterstützt damit den Paketdienstleister, eine sichere und ergonomische Arbeitsumgebung für das Personal zu schaffen. Die BEUMER Group übernahm zudem das Gesamtkonzept dieser Lösung und bietet einen umfassenden Service.

„Die einzigartige Bauweise ermöglicht es uns, die unterschiedlichen Packstücke sehr effizient zu bearbeiten“, erklärt Whistl-Geschäftsführer Nick Wells. „Wir können damit auf die zunehmenden Online-Bestellungen unserer Kunden flexibel reagieren. Das ist ein wesentlicher Aspekt unserer Wachstumsstrategie."

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BEUMER lands $33 million contract at Aruba’s Queen Beatrix International Airport
Aarhus, 08. Januar 2019

BEUMER Group has signed an agreement with Aruba Airport Authority N.V. for the design and installation of a $33 million, high-speed baggage transportation and sortation system at Aruba’s Queen Beatrix International Airport. The installation, which also includes BEUMER’s residential program for on-site operation and maintenance, is part of the airport’s Gateway 2030 expansion and modernisation program.

The baggage handling system (BHS) features a tote-based CrisBag® high speed baggage transportation and sortation system, with integration to a full TSA-compliant EDS screening system with in-tote screening functionality, and a Baggage Image Weight Identification System (BIWIS) to streamline the airport’s U.S. pre-clearance process.

The new system will eliminate the requirement to reclaim checked luggage and undergo a second passenger screening process which presently is in place for U.S. travellers. Additionally, the new system will allow U.S and non-U.S. bound flights to operate from a common-use check-in facility. Aruba Airport handles approximately 2.8 million passengers annually, with 67 percent coming from the United States.

The Aruba Airport project is the first airport in the Caribbean and Latin America to showcase BEUMER Group’s integrated ICS system (CrisBag) and bag storage system (CrisStore) to handle the peak flight demands of the airport, according to BEUMER Senior Vice President Barry Lagerstedt.

“The application of U.S. Customs Pre-Clearance as well as the interface with TSA-compliant protocol baggage screening is a perfect application for our integrated CrisBag baggage handling and storage solution and provides the highest reliability and security of any system available,” BEUMER Senior Vice President Barry Lagerstedt said. “Our team has worked very closely with the Aruba Airport programme team to verify system capabilities, operational benefits and future capabilities. We are proud to design a scalable and redundant tote-based system, and we look forward to a successful long-term relationship with Aruba Airport."

The final design of BEUMER’s tote-based CrisBag system will be carried out in collaboration with the airport’s main terminal designer, NACO, and program management consultant Satterfield & Pontikes to ensure that the baggage handling system and the building are properly integrated and that the new system is designed and built with the optimal efficiency.

“We are very pleased to have crossed this important milestone,” said Aruba Airport Authority N.V. CEO James Fazio. “The new baggage handling system is the centerpiece of the airport’s redevelopment project and will allow for the modernisation and streamlining of many of our passenger processes, most notably, a significantly more efficient U.S. Customs pre-clearance operation, improved baggage screening, and a more efficient use of the airport check-in hall capacity. We are very pleased to be partnering with BEUMER Group on this important system and look forward to working on transforming our airport in the upcoming years.”

Installation will begin in Q3 of 2020, with completion expected in Q2 of 2021 in coordination with the opening of the Gateway 2030 project construction phase 1.

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Wer hat die Erfolgsformel?
Beckum, 05. Dezember 2018

BEUMER Group im neuen Index der deutschen Weltmarktführer:

Was kennzeichnet eigentlich einen Weltmarktführer? Aus Sicht der Hochschule St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer handelt es sich um weltweit aktive und erfolgreiche Unternehmen mit zumeist führender Technologie und familiärer Führung. Und dazu gehört die BEUMER Group. Das mittelständische Unternehmen ist international Vorreiter in der Entwicklung und Herstellung intralogistischer Systemlösungen. Damit gehört es in den neuen „Weltmarktführer-Index für Deutschland, Österreich und die Schweiz“ – einer Datenbank mit rund 1.300 Einträgen. Der Index setzt auf einen objektiven und transparenten Auswahlprozess.

Befindet sich der Stammsitz des Unternehmens mindestens zur Hälfte im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz? Ist es auf drei oder mehr Kontinenten tätig? Besitzt es eigene Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften? Liegt der Jahresumsatz bei mindestens 50 Millionen Euro und ist das Unternehmen in seinem relevanten Segment Nr. 1 oder zumindest Nr. 2? Dies sind nur einige Kriterien, um in den neuen Weltmarktführerindex aufgenommen zu werden. Entstanden ist dieser unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller von der Universität St.Gallen in Kooperation mit der Akademie Deutscher Weltmarktführer in Schwäbisch Hall. Mit dabei: die BEUMER Group mit Hauptsitz in Beckum. Der Systemanbieter erfüllt alle diese und noch weitere Kriterien.

Die BEUMER Group hat sich mit zukunftsweisenden Anlagen und Systemlösungen für die Intralogistik in der Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie mit Sortier- und Verteilsystemen eine sehr gute Position auf dem Weltmarkt erarbeitet. Die BEUMER Anlagen kommen in ganz unterschiedlichen Branchen zum Einsatz – zum Beispiel in der Zement-, Ziegel-, Kalk- und Gipsindustrie, im Agrar- und Bergbau, in den Bereichen Chemie, Pharmazie, Energie, Getränke, Nahrungs- und Genussmittel sowie an Flughäfen und in Logistikzentren.

Um langfristig erfolgreich zu sein und seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, verbessert der Systemanbieter seine Produkte permanent, damit die Kunden ihre Kosten senken und Prozesse optimieren können. Dazu hat der Weltmarktführer seit Jahren ein Innovationsmanagement fest in seine Strategie integriert und so in der Vergangenheit fast 100 Patente angemeldet. „Jedoch ist es im Zeitalter der digitalen Transformation nicht nur wichtig, interne Prozesse zu verbessern, sondern auch neue Geschäftsmodelle zu entwickeln“, sagt Johannes Stemmer, Director Digital Transformation bei der BEUMER Group. „Deshalb treiben wir mit zwei Ausgründungen in Berlin und in Dortmund den digitalen Wandel konsequent voran.“ Diese entwickeln unter anderem sogenannte Minimum Viable Products, also minimal ausgestattete Prototypen, deren Marktpotenzial bis zur Marktreife geprüft wird. Johannes Stemmer sieht in Deutschland viele Hidden Champions, die es mit ihren Produkten und Systemen zum Weltmarktführer gebracht haben. „Das ist eine sehr gute Ausgangslage, um sich auf deren Basis die erforderliche digitale Kompetenz anzueignen, die es zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit braucht“, sagt er.

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„Wir haben alle Chancen der Welt“
Beckum, 22. November 2018

Interview mit Johannes Stemmer, Director Digital Transformation bei der BEUMER Group

Die digitale Transformation ist unausweichlich. Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich mittendrin. Wie kann sich ein mittelständischer Maschinenbauer und weltweit führender Systemanbieter intralogistischer Lösungen diesem Wandel stellen und maximalen Nutzen daraus ziehen? Die Antworten nennt Johannes Stemmer, Director Digital Transformation bei der BEUMER Group.

Herr Stemmer, was verstehen Sie unter digitaler Transformation in Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen?

Stemmer: Zusammengefasst geht es um die Sicherung unserer Zukunftsfähigkeit. Dazu verbinden wir 80 Jahre Erfahrung, mit der wir zu einem der weltweit führenden Systemanbieter in der Intralogistik geworden sind, mit Innovationen, die getrieben sind von den aktuellen Herausforderungen aus der Digitalisierung.

Was ist wichtig, damit die digitale Transformation gelingt?

Stemmer: Die digitale Transformation hat uns ja nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld fest im Griff. Heute besitzt quasi jeder ein Smartphone, Streaming-Dienste erobern die Welt und digitale Plattformen nehmen gigantische Ausmaße an. Viele Unternehmen, die hier aktiv sind, stehen in keinem Verhältnis zu normalen Firmen. Apple ist seit Anfang August als erstes Unternehmen der Welt mehr als eine Billion US-Dollar wert. Das sind mehr als die 15 größten Dax-Unternehmen zusammen. Mit dem Wandel zum Beispiel durch mobile Endgeräte ändert sich auch das Kaufverhalten der Gesellschaft. Der E-Commerce nimmt immer weiter Fahrt auf, und wir rechnen mit einem zweitstelligen Wachstum pro Jahr. Für die BEUMER Group ist das ein wichtiges Geschäftsfeld. Hier müssen wir neue Technologien schnell und agil adaptieren.

Schutzrechte sind dabei auch ein spannendes Thema, mit dem wir uns intensiv auseinandersetzen müssen. Eine klassische technische Innovation können wir patentieren, das ist bei Software schon deutlich schwieriger und bei Geschäftsmodellen fast unmöglich. Bei allen digitalen Innovationen nehmen Daten eine immer wichtigere Rolle ein. Ihr Wert wird im industriellen Kontext dabei häufig unterschätzt. Dabei ermöglichen Daten und die dadurch erhobenen Effizienzgewinne Vorteile für Kunden und Unternehmen und können in neue Geschäftsmodelle überführt werden. Hier sind uns andere Nationen ein Stück voraus, das gibt uns zu denken.

Wo steht Deutschland aktuell bei diesem Prozess?

Stemmer: Ich glaube, deutsche Unternehmen stehen grundsätzlich sehr viel besser da, als es oft in der Presse kommuniziert wird. Wir haben viele Hidden Champions, die es mit ihren Produkten und Systemen zum Weltmarktführer gebracht haben. Das ist eine sehr gute Ausgangslage, um sich auf deren Basis die erforderliche digitale Kompetenz anzueignen, die es zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit braucht. Ich denke, es ist aus Sicht eines Unternehmens komfortabler, die Technologien der Digitalisierung zu adaptieren, als von der Software-Seite aus den Know-how-Vorsprung im produzierenden Gewerbe wettzumachen. Es geht darum, die Kompetenz über Maschinen und Anlagen inklusive der nötigen Software und Steuerung mit der digitalen Innovation zu ergänzen. Gerade im industriellen B2B-Umfeld haben wir alle Chancen der Welt, ganz vorn mitzumischen.

Der Wortlaut ‚digitale Transformation‘ beinhaltet ja schon, dass es um einen bedeutenden Wandel geht. Wie sieht dieser für die Arbeitswelt und den einzelnen Menschen aus, welche Herausforderungen werden zu meistern sein?

Stemmer: Wir müssen vor allem die Menschen mitnehmen – und das in einer akzeptablen Geschwindigkeit. Bei uns haben wir eine große Bandbreite an verschiedenen Experten im Unternehmen. Einige Kollegen beschäftigen sich tagtäglich mit Innovation und Software, während andere Bereiche davon eher weniger berührt werden. Wichtig ist, die gesamte Belegschaft für dieses Thema zu sensibilisieren. Die digitale Transformation ist unausweichlich und wird unser Unternehmensumfeld verändern. Dabei dürfen wir nicht in Panik verfallen, aber müssen entsprechend schnell und konsequent agieren.

Wie sieht diese Sensibilisierung aus?

Stemmer: Ein plakatives Beispiel sind Streaming-Dienste. Jeder kennt Spotify, Apple Music oder Netflix. Neu ist, dass wir diese in der Theorie als Wettbewerber klassifizieren müssten. Nicht, weil sie klassische Produkte im Bereich der Intralogistik anbieten, sondern weil Streaming-Dienste die Mechanismen am Markt verändert haben. Unsere Sortieranlagen waren unter anderem in der Musikindustrie für die CD-Verteilung oder -Sortierung im Einsatz. Binnen weniger Monate wurde der gesamte Markt ausgehebelt, weil durch das Streamen kaum noch jemand im Plattenladen gekauft hat. Mit diesen Geschäftsmodellen haben diese Dienste dazu beigetragen, einen Marktbereich, in dem wir aktiv sind, innerhalb kürzester Zeit zu disruptieren. Das kann uns auch in vielen anderen Branchen so gehen.

Wie reagieren die Mitarbeiter darauf?

Stemmer: Sie sehen, dass hier gerade sehr viel passiert. Sie sehen aber auch die Chancen, die sich uns bieten, wenn wir schnell und effizient darauf reagieren. Wir dürfen uns nur nicht davor verschließen. Die Kern-DNA der BEUMER Group liegt im Anlagenbau. In der Vergangenheit haben wir uns primär auf physische Produkte und deren Automatisierung konzentriert, wie eine Verpackungsanlage, einen Sorter oder einen Gurtförderer. Damit kennen wir uns aus. Doch im Laufe der vergangenen Jahre gewann das Thema Software immer weiter an Relevanz, sodass wir mittlerweile weit über 200 Softwareentwickler bei uns in der Gruppe haben. Dieser Trend wird sich verstärken.

Wie kann diese Transformation verlaufen, gibt es da mehrere Stufen?

Stemmer: Es wäre naiv zu glauben, dass wir einfach einen Knopf drücken müssen, um diesen Wandel zu vollziehen. Das ist ein Prozess, der sich mehrere Jahre hinziehen wird: Wir müssen das Unternehmen digitaler aufstellen und die Mitarbeiter dafür begeistern. Hierzu stoßen wir viele Pilotprojekte an, die sich auf die konkrete Lösung von Kundenproblemen, auf bessere Prozesse oder auch auf neue Geschäftsmodelle durch Digitalisierung beziehen. Je nach Erfolg der Pilotphase werden die gewonnen Erkenntnisse in unseren Prozessen, Produkten und Dienstleistungen integriert und weiterentwickelt.

Die BEUMER Group will mit zwei Ausgründungen den digitalen Wandel vorantreiben. Wie sehen die Teams aus und wie ihre Tätigkeit?

Stemmer: Wir haben zum einen am Uni-Standort Dortmund die BG.evolution gegründet mit dem Ziel, digitale Innovationen von außen ins Unternehmen zu tragen. Das heißt: Kollegen nehmen sich eines Kundenproblems an und entwickeln sogenannte Minimum Viable Products, also minimal ausgestattete Prototypen, deren Marktpotenzial sie gegebenenfalls bis zur Marktreife prüfen. Wir können damit relativ schnell entscheiden, ob eine neue Technologie im konkreten Fall des Kundenproblems funktioniert oder nicht. Nehmen wir als Beispiel den Einsatz von Datenbrillen: Auf der Baustelle benötigen die Kollegen manchmal die Unterstützung von Mitarbeitern anderer Abteilungen aus dem Stammhaus, beispielsweise bei einem konkreten Fehlerbild oder einem Wartungsvorgang. Hier können wir unsere Service-Techniker oder auch den Kunden selbst durch neue Technologien besser unterstützen. Dazu testen wir Videobrillen. Die Vorteile: Die Hände der Kollegen bleiben auf der Baustelle frei und sie ermöglichen eine Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Ziel der BG.evolution ist es also, neue Technologien in konkreten Anwendungsfällen zusammen mit unseren Kunden zu validieren.

Die zweite Ausgründung ist die Beam GmbH in Berlin. Dabei handelt es sich um einen autark aufgestellten Company-Builder, mit dem wir versuchen, einzigartige Probleme in der Logistik gemeinsam mit Gründerteams zu lösen. Dazu wollen wir drei Start-ups pro Jahr gründen und unter dem Dach der Beam in eine eigene Gesellschaft überführen. Ziel ist es, neue Geschäftsfelder in der Logistik zu erschließen. Ein Beispiel: Am Flughafen endet die BEUMER Logistikkette bei der Gepäckausgabe. Denkbar wäre es, im Rahmen von Vielfliegerprogrammen oder für Businessreisende den Koffer bis ins Hotel bringen zu lassen. Das ist nicht die Kernkompetenz der BEUMER Group, aber ein vielversprechendes Geschäft. Ein junges Unternehmen könnte sich dieser Herausforderung annehmen und selbstständig eine Lösung entwickeln. Unser Ziel ist es, diese dann am Markt erfolgreich zu etablieren. Im Gegensatz zu Dortmund wollen wir in Berlin die Problemstellungen vor Gründern pitchen und sie dafür begeistern. Wir bieten ihnen eine Anschubfinanzierung, den Zugang zu unseren Experten und zu Kunden. Sie haben mit uns die Chance, ihre eigene Firma zu gründen.

Wie lernen Sie die Gründer kennen?

Stemmer: Wir haben diesen Prozess vor rund einem Jahr in der Factory Berlin angestoßen. Das ist der größte Start-up-Campus Deutschlands. Unter den rund 1.500 bis 2.000 Gründern finden sich jede Menge Talente. Unser Geschäftsführer dort ist Robert Bach, selbst ein erfahrender Gründer. In Berlin befinden wir uns mitten in der Szene, können Veranstaltungen nutzen, selbst Vorträge halten und Offline-Events arrangieren, um Leute für uns zu begeistern. Natürlich können wir in diesem Rahmen auch sehr gut für uns werben: Wer ist die BEUMER Group? Was haben wir vor? Wen suchen wir und warum glauben wir, dass sich Gründer mit uns in Kontakt setzen sollten? Das ist für uns eine ideale Plattform, um präsent zu sein und ein Netzwerk zu knüpfen.

Wer sind die BEUMER Mitarbeiter in Dortmund und Berlin?

Stemmer: Das Team in Dortmund führt mein Kollege Christopher Kirsch. Er selbst ist erfahrener IT-Spezialist und war viele Jahre in Forschungseinrichtungen und Industrieprojekten tätig. Wir wollen mit Dortmund mehr Software- und Sensorik-Kompetenz ins Unternehmen tragen. Demensprechend sind wir hier stetig auf der Suche nach Talenten in Bereichen wie Internet of Things (IoT), Sensorik, Full Stack Development oder UX Design. Das sind mitunter relativ neue Berufsbezeichnungen für Mitarbeiter im Anlagenbau. Um hier nochmal auf die Datenbrillen zurückzukommen: Hier brauchen wir nicht die nur die Hardware in Form einer Datenbrille, sondern natürlich auch die Anbindung und Integration in unsere bestehende BEUMER Tool-Landschaft. Aber natürlich benötigen wir auch Leute, die sich mit den genauen Gegebenheiten auf der Baustelle und den typischen Fehlerbildern auskennen, um durch die Datenbrillen besseren Service leisten zu können. Daher arbeitet Dortmund sehr eng mit den Kollegen und Kunden im Stammhaus zusammen, während Berlin durch mehr Autarkie geprägt ist.

Herr Stemmer, was sind Ihre Aufgaben?

Stemmer: Meine Aufgabe ist es, die Brücke zu bauen zwischen der BG.evolution in Dortmund, der Beam in Berlin und der BEUMER Group. Dabei liegen BEUMER-interne Digitalisierungsprojekte bei mir, ebenso wie die Leitung der BG.evolution. Ich bilde die Schnittstelle zwischen den Kollegen in Dortmund, Berlin und den Gesellschaften der BEUMER Group und fördere und fordere einen regen Austausch. Zudem kümmere ich mich darum, die Kollegen für das Thema zu sensibilisieren, was einen nicht unbeträchtlichen Teil meiner Arbeit ausmacht. Denn beim Thema Digitale Transformation kann man im Grunde genommen gar nicht genug kommunizieren.

Wie verläuft die Zusammenarbeit mit dem Hauptsitz in Beckum?

Stemmer: Grundsätzlich sehr gut, aber auch hier lernen wir täglich viele Dinge dazu und probieren neue Formate zur Kollaboration aus. Unter anderem veranstalten wir mehrmals im Jahr an den Standorten USA, Dänemark und Beckum unsere sogenannten Pitch-Days. Dazu ermuntern wir die Kollegen, mit Ideen und Herausforderungen aus ihrem Arbeitsalltag aktiv teilzunehmen. Das findet dann in einer lockeren Runde in der Kantine statt. Wir wollen so neuen Input generieren, den wir gegebenenfalls intern, in Dortmund oder Berlin adressieren und die Kollegen und Ideengeber nach Möglichkeit in die Validierung einbinden.

Zudem hat die BEUMER Group verschiedene Geschäftsbereiche wie das Center of Competence (CoC) Logistik oder das CoC Airport. Hier nehmen wir an zentralen Meetings teil, um über unsere Themen zu sprechen, neue Probleme und Herausforderungen zu erfahren und einen regelmäßigen Austausch sicherzustellen. In verschiedenen Veranstaltungen im Haus versuchen wir, transparent und umfassend die Mitarbeiter zu informieren. Diese Termine sind ein wesentliches Schlüsselelement. Denn natürlich wollen sie wissen, was unsere Daseinsberechtigung ist, was wir überhaupt machen und warum. Wir lernen täglich dazu, welche Formate funktionieren, welche nicht. Bei bestimmten Projekten bieten wir Kollegen aus Beckum auch an, nach Berlin oder Dortmund zu kommen.

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Durch unberührte Natur und bewohntes Gebiet
Beckum, 12. November 2018

Asia Cement Group setzt im chinesischen Sichuan auf 13,7 Kilometer langen Muldengurtförderer der BEUMER Group:

Was 2009 mit der bis dato längsten Gurtförderanlage der BEUMER Geschichte begann, wurde 2016 noch einmal übertroffen: Um in der Nähe vom chinesischen Pengzhou in der Provinz Sichuan Kalkstein vom Steinbruch zum Zwischensilo zu transportieren, setzt Sichuan Yadong Cement Co, Ltd. seit einigen Jahren auf einen 12,7 Kilometer langen Overland Conveyor (OLC) der BEUMER Group. Der Muldengurtförderer führt durch gebirgiges Gelände und Naturschutzgebiete, über Wasserläufe und instabilen Untergrund. Im zweiten Projekt kommen zwei weitere OLC zum Einsatz, diesmal mit einer Gesamtlänge von 13,7 Kilometern. Diese transportieren den Kalkstein weiter zum Zementwerk. Anders als im ersten Auftrag bestand bei diesem die Aufgabe darin, den Förderer durch bewohntes Gebiet zu bauen. Das von der chinesischen Regierung festgelegte Level für Schallemissionen durfte hierbei nicht überschritten werden.

Ein traditionelles chinesisches Sprichwort besagt, dass die Wege in Sichuan fast so beschwerlich seien wie der Weg in den Himmel. So kann es je nach Ziel sein, dass Flüsse überquert und hohe Berge sowie tiefe Täler bewältigt werden müssen. Die südwestchinesische Provinz Sichuan verfügt  über die landesweit höchsten Vorkommen an unterschiedlichen Erzen, wie Titan, Lithium und Silber und hat wirtschaftlich einen sehr hohen Stellenwert. Als Stützen der Industrie gelten zudem die Branchen Elektronik, Maschinenbau, Hüttenindustrie, chemische Industrie, Medizin, Lebensmittel – und Baustoffe. Zu den Zementherstellern im Land gehört Sichuan Yadong Cement Co, Ltd. in der Nähe von Chengdu, der Provinzhauptstadt von Sichuan. Das Unternehmen ist Mitglied der Asia Cement Goup mit Sitz in Taipeh,Taiwan.

2004 beschloss die Unternehmensgruppe, in Sichuan ein neues Zementwerk zu errichten. Während der Entwicklungsphase erhielt die Asia Cement Group von der chinesischen Regierung die Genehmigung, eine stillgelegte Eisenbahntrasse zu nutzen, um den Kalkstein zu fördern. Als das Werk bereits zur Hälfte fertiggestellt war, entschied  die Regierung jedoch den Bau eines neuen Staudamms. Das für den Transport vorgesehene Gelände sollte überflutet werden, wodurch sich die Projektbedingungen grundsätzlich änderten:  Straßen würden überschwemmt und Lkw hätten erhebliche Umwege zurück zu legen. Zudem plante die Asia Cement Group, an diesem Standort zwei weitere Ofenlinien zu installieren. Als zeit- und kostengünstigere Alternative bot sich daher die Installation eines horizontal und vertikal kurvengängigen Muldengurtförderers an. Hierfür wandte sich das Unternehmen an die BEUMER Group. Seit Jahren verlässt sich Asia Cement bereits auf die Kompetenz des Systemanbieters und hat unter anderem einige Becherwerke in Betrieb.

Wissen, was der Kunde will

Die BEUMER Group übernahm das mechanische und elektrische Engineering und lieferte die Kernkomponenten des Overland-Conveyor (OLC), überwachte die Montage und nahm ihn in Betrieb. Von Vorteil ist: Die chinesischen Gruppengesellschaft BEUMER Machinery Shanghai ist  in Reichweite und schnell vor Ort. „Unsere Kollegen waren mit dem Kunden in engem Kontakt. Zudem kennen sie sich mit den landesspezifischen Gepflogenheiten aus, beherrschen die Sprache und wissen um die jeweiligen Markt- und Kundenanforderungen“, berichtet Dr. Andreas Echelmeyer, der den Bereich Conveying and Loading Systems bei der BEUMER Group leitet.

Im Mai 2006 vergab die Asia Cement Group den Auftrag für die 12,5 Kilometer lange Anlage. Der Overland-Conveyor erreicht einen Massenstrom von 1.500 Tonnen pro Stunde und eine Fördergeschwindigkeit von vier Metern in der Sekunde. „Im Vergleich zu anderen Förderlösungen eignen sich die offenen Muldengurtförderer für höhere Durchsätze. Des weiteren können horizontale und vertikale Kurvenradien realisiert werden“, erläutert Dr. Echelmeyer. Sie können an die jeweilige Aufgabenstellung und Topographie angepasst werden. Mit Hilfe der selbst entwickelten Berechnungsprogramme lassen sich die statischen und dynamischen Gurtzugkräfte schon in der Projektierung der Anlage genau ermitteln. Dies ist Grundvoraussetzung für die sichere Auslegung horizontaler Kurven. Des Weiteren werden auf Grundlage dieser Berechnungen die Fördergurte und die Antriebstechnik ausgewählt. Dies verspricht einen dauerhaft sicheren Betrieb der gesamten Anlage.

Gebirge, weicher Boden und extreme Höhen

Das zu bewältigende Gelände ist gebirgig und von dichten Bambuswäldern bewachsen, von denen ein Großteil unter Naturschutz steht. Daher hat die Regierung weder eine Genehmigung für eine Serviceroute erteilt, noch die Abholzung gestattet. Auch der Untergrund stellte die Ingenieure der BEUMER Group vor eine Herausforderung: „Der Boden ist wegen vorhergegangenem Kohleabbau instabil. An anderen Stellen besteht der Grund aus Granit, der nur teilweise abgetragen werden konnte“, erklärt Dr. Echelmeyer. Weiterhin musste auf der Strecke ein Teilabschnitt von 1,5 Kilometern über einen Fluss geleitet werden. Diese Randbedingungen führten dazu, dass rund 90 Prozent der Anlage vor Ort manuell montiert wurde. Weil der Transport mit Lkw teilweise unmöglich war, wurde die Anlage mit Mulis Stück für Stück zum Montageort transportiert.

Die BEUMER Group stimmte gemeinsam mit dem Zementhersteller den Streckenverlauf des OLC ab. Der Systemanbieter errechnete die Gurtzugkräfte unter Berücksichtigung von acht Horizontalkurven, die Radien von knapp 1.000 bis zu 5.000 Metern aufweisen. Der festgelegte Streckenverlauf wurde vor Ort auf seine Machbarkeit geprüft. Hierfür gingen Mitarbeiter die gesamte Strecke zu Fuß durch das unwegsame Gelände ab, um die vorgegebenen Standorte für die 460 Stützen direkt im Gelände genau auf ihre Tauglichkeit zu untersuchen. Es wurde hierbei darauf geachtet, dass sich der Verlauf des Förderers – so weit es technisch möglich ist – an die Topographie anschmiegt. Da Höhenunterschiede von bis zu 100 Metern auf kürzesten Abständen überwunden werden mussten, wurden mehrere Abschnitte mit bis zu 55 Meter hohen Brücken versehen. Ein Teilabschnitt wurde mit einem 130 Meter langen Tunnel realisiert.

In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden übernahm die BEUMER Group die Konstruktion des OLC und der Brücken. Der Systemanbieter entwickelte, baute und lieferte die Kernteile für die Antriebs- und Spannstationen sowie den Gurt mit einer Gesamtlänge von 25 Kilometern, die Tragrollen und die Antriebstechnik. Seit Februar 2009 fördert der OLC das Schüttgut vom Steinbruch zur Siloverladestation. Seit der Inbetriebnahme des ersten Abschnitts wurde der Massenstrom des Förderers in zwei Stufen erhöht. Heute fördert die Anlage einen Massenstrom von 2.200 Tonnen in der Stunde bei einer Fördergeschwindigkeit von 4,5 Metern in der Sekunde.

Der längste Gurtförderer in der Firmengeschichte

Im Juli 2013 beauftragte Asia Cement die BEUMER Group erneut: Nun sollten nicht mehr Lkw den Kalkstein von der Siloverladestation zum Zementwerk transportieren, sondern ein weiterer wirtschaftlicher OLC. Zur Deckung des Werkbedarfs wurde ein Massenstrom von 2.200 Tonnen Kalkstein in der Stunde benötigt. Im Rahmen dieses Projekts sollte der erste Förderer daran angepasst werden. „Wir planten einen zweiten Muldengurtförderer mit einer Gesamtlänge von 13,7 Kilometern“, sagt Dr. Echelmeyer begeistert. Mit dieser Länge ging die Anlage in die Firmengeschichte des Systemanbieters ein.

Solch große Projekte unterliegen oft Unvorhersehbarkeiten. Und auch hier mussten die Ingenieure Flexibilität zeigen. Während der Planungsphase kaufte der Zementhersteller ein weiteres Werk im etwa zehn Kilometer entfernten Lanfeng. „Wir mussten nun die Anlage so auslegen, dass sie die Möglichkeit bietet, beide Standorte mit Kalkstein zu versorgen“, erläutert Dr. Echelmeyer. Für das Team galt es, den OLC zweizuteilen. Nach einer Länge von 5,4 Kilometern lässt sich ein künftiger weiterer Förderer nach Lanfeng beschicken. Im Februar 2015 startete der Systemanbieter mit der Montage des Bandgerüsts.

Bei beiden Teilen des OLC sind vier Horizontalkurven mit Radien von 1.200, 1.500 und 1.800 Metern verbaut. „Wir lieferten das Engineering sowie Bauteile wie Trommeln, Motoren, Antriebs- und Steuerungstechnik und die gesamte Automatisierung“, beschreibt Dr. Echelmeyer. Die Montage erfolgte unter Aufsicht eines Richtmeisters der BEUMER Group, und ein BEUMER Elektroingenieur unterstützte die Verkabelung der Anlage. Die Inbetriebnahme im Mai 2016 übernahm der Systemanbieter. Der Muldengurtförderer versorgt nun drei Ofenlinien, eine vierte  ist geplant.

Statt über Stock und Stein leise ans Ziel

Die Anforderungen unterschieden sich bei beiden Projekten: Waren es im ersten Auftrag das gebirgige Gelände, instabiler Untergrund sowie das Durchqueren von Naturschutzgebieten und Flussläufen, musste die BEUMER Group beim zweiten Projekt die Anlage durch bewohntes Gebiet bauen. Genaue Vorgaben der chinesischen Regierung legten fest, wie hoch die Lärmemission der Anlage sein darf, um die Anwohner nicht zu belästigen. „Es galt für uns, den Geräuschpegel auf ein extrem niedriges Niveau zu begrenzen“, beschreibt Dr. Echelmeyer. Um die Lärmemission für die Bewohner zu senken, traf der Systemlieferant verschiedene konstruktive Maßnahmen. „Wir haben unter anderem geräuschreduzierte Tragrollen sowie entsprechend dimensionierte Schutzhauben an den Antriebsstationen eingesetzt“, erklärt Dr. Echelmeyer. Das Team der BEUMER Group optmimierte daher zusammen mit dem Betreiber nicht nur das Bandgerüst, sondern auch die komplett eingehauste Fördererbrücke.

Die BEUMER Group konnte bei diesem Gesamtprojekt einen sicheren und leisen Transport des Kalksteins ermöglichen, ohne Mensch und Natur zu stören.

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Digital, vernetzt und präzise sortiert
Beckum, 07. November 2018

BEUMER Group auf der LogiMAT 2019:

„Digital – Vernetzt – Innovativ“ lautet das Motto der LogiMAT 2019 in Stuttgart. Die BEUMER Group bringt auf der Messe genau das zum Ausdruck: Der Systemintegrator präsentiert seine neuentwickelten BG Sorter aus dem Geschäftsfeld Sortier- und Verteiltechnik. Die Hochleistungsanlagen bieten eine präzise und kontrollierte Sortierung bei maximaler Flexibilität. Damit setzt die BEUMER Group Trends, um ihre Kunden insbesondere in Zeiten des E-Commerce und im Umfeld von Industrie 4.0 noch besser zu unterstützen.

In Halle 5 an Stand A41 präsentiert der Systemanbieter seine zukunftsweisenden Produkte und seine Kompetenz als Lösungsanbieter – unter anderem in der Hochleistungs-Sortiertechnik. Zur Sortierung ganz unterschiedlicher Artikel wie Pakete oder Tütenwaren bietet der BG Sorter CB („cross belt“) eine verlässliche Lösung. Mit dem sogenannten „Full-Cross-Belt-Design“ sind die Quergurtförderer so ausgeführt, dass eine maximale Gurtbreite erreicht wird. Der Vorteil für die Kunden: Bei gleicher Sortergröße steht mehr nutzbare Gurtfläche zur Verfügung. Das Risiko, dass Produkte zwischen den Gurten liegen bleiben, wird reduziert. Auch die E-Tray-Ausführung (Kippschale) bietet zahlreiche Vorteile. Ein verbessertes Kippschalen-Design verhindert ein Einklemmen der Fördergüter zwischen den Schalen. Kollisionen und im schlimmsten Fall Anlagenstillstände werden dadurch vermieden.

Die BEUMER Group zeigt auf der Messe zudem den neuen BG Line Sorter, eine besonders wirtschaftliche Lösung für Post- und Verteilzentren mit mittlerer und kleinerer Kapazität. Er fördert sowohl Briefe und Tütenware als auch zerbrechliche Waren zuverlässig, genau und schonend. Der BG Line Sorter ist leise, wartungsarm – und mit seiner Modulbauweise eine langfristig sichere Investition. Über Augmented Reality können die Besucher die neuen Technologien am Messestand in Aktion sehen, verschiedene Stationen genauer unter die Lupe nehmen und sie virtuell bedienen.

Digital und vernetzt sind auch die kompletten Verpackungslinien, die der Systemanbieter an die Produkte des Anwenders anpasst. Zum Einsatz kommen diese maßgeschneiderten Lösungen unter anderem für Konsumgüter – von der Abfüllung in Säcke bis zum transportfertig verpackten Produktstapel, inklusive Steuerung und umfassendem Customer Support. Teil dieser Linien sind die Hochleistungs-Verpackungsanlagen der Serie BEUMER stretch hood A. Sie verpacken palettierte Waren mit einer hochdehnbaren Stretchhaube, fixieren sie damit für den Transport und Umschlag sicher auf der Palette und schützen sie bei der Außenlagerung vor Staub, Regen oder anderen Witterungseinflüssen. Auf der LogiMAT präsentiert die BEUMER Group eine Anlage in Aktion.

BEUMER auf der LogiMAT 2019, Halle: 5, Stand: A41

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