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BEUMER Group and ALSTEF consortium awarded new baggage handling contract by Aéroports de Paris at Paris Charles de Gaulle Airport
Aarhus, 04. August 2015

A consortium of automated baggage handling specialists, BEUMER Group and ALSTEF, has been awarded a contract by the owner and operator of Charles de Gaulle Airport, Aéroports de Paris (ADP), for a baggage handling system to handle check-in bags from the Airport's existing Terminal 2E to Satellite 3 (S3). This satellite provides additional airbridges for large-capacity airliners, including the Airbus A380.

The contract will provide an automated baggage handling system in Satellite 3, which previously used the systems in Terminals 2E and 2F to handle check-in and baggage handling.

The decision to award the contract to the BEUMER Group and Alstef consortium was the result of an analysis of competing tenders based on technical and financial criteria. A key factor in the decision was the robustness of the baggage handling system that will allow ADP to realise operational goals in line with the predicted growth figures.

Both BEUMER Group and ALSTEF share a long history of cooperation and partnership with the airport. BEUMER Group company, Crisplant, has supplied tilt-tray sorting systems to the airport since 1993 whilst ALSTEF’s partnership with Aéroports de Paris at CDG and Orly Airports began in 1997.

The consortium’s new baggage handling system will connect six existing check-in islands to a new Crisplant CrisBag® system, with a capacity of 3200 bags/hour, and to five integrated Standard 3 screening machines. ALSTEF will supply and install 500 metres of conveyors, 12 make-up laterals and 6 make-up carousels.

“From 2018, this new BHS will allow Air France and SkyTeam partners to improve sorting efficiency and reduce the delay for bags checked in at Terminal 2E. The additional equipment to collect and sort connecting baggage will be covered in a new call for tenders in 2016,” explains Nadine Vennat, at Aéroports de Paris.

The combination of high-level controls for the baggage handling system, with SAC and SCADA systems, and the low-level controls, will provide Charles de Gaulle Airport with comprehensive management of the entire baggage handling system process. The high-level controls will also feature a web-based user interface to enable remote control of the baggage handling system from a tablet device. In addition, the integration of RFID scanning of bag tags in the new baggage handling system will ensure that Aéroports de Paris remains at the forefront of airport technology. RFID baggage labels have been shown to minimise the number of mishandled bags and have been trialled by Aéroports de Paris since 2013 with the installation of RFID scanners by Air France and KLM.

“The new system will provide the tracking reliability and system availability needed by one of the world’s largest airports due to the inherent flexibility of the CrisBag system,” explains Klaus Schäfer, Managing Director of Crisplant a/s.

"ALSTEF conveyors have been approved and integrated in Paris CDG airport for many years,” adds Pierre Marol, President and CEO of ALSTEF. “A team of ALSTEF employees has also been working on-site since 2004, which has provided insights into the operational requirements of this major European hub.”

The new system is scheduled to begin operation in the summer of 2018. The Airport’s trust in both consortium partners is reflected in a 40-month maintenance contract under which BEUMER Group and ALSTEF will continue to maintain and optimise the system so that CDG Airport can maintain peak operating efficiency.

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Kapazitäten für künftiges Wachstum
Beckum, 31. Juli 2015

Neuer Auftrag für die BEUMER Group: Der Intralogistik-Spezialist liefert und installiert eine Hochgeschwindigkeits-Sortier- und Verteilanlage für das neue Distributionszentrum des skandinavischen Modehändlers Varner im schwedischen Vänersborg. Auftraggeber ist Swisslog, weltweit führender Anbieter von Automatisierungslösungen für Lager- und Verteilzentren, der das Projekt als Generalunternehmer betreut.

Herzstück des neuen Distributionszentrums von Varner ist ein Quergurtsorter LS-4000 CB von Crisplant, Mitglied der BEUMER Group. Das Sortier- und Verteilsystem zeichnet sich durch seine hohe Geschwindigkeit und einen modularen Aufbau aus, der spätere Erweiterungen mühelos möglich macht. Darüber hinaus verbraucht der Sorter rund 75 Prozent weniger Energie als vergleichbare Systeme. Niedrige Wartungskosten und eine hohe Verfügbarkeit sind weitere Vorteile der Crisplant-Lösung. Alle weiteren Komponenten des Logistikzentrums werden an den Sorter angebunden: Vom Wareneingang über Paletten- und Kleinteilelager bis zur automatischen Warenausgabe und dem Versand.

Der leicht verständliche Aufbau und die intuitive Bedienung des Sortier- und Verteilsystems soll den Mitarbeitern bei Varner die tägliche Arbeit soweit wie möglich vereinfachen. Swisslog installiert zudem Regalbediengeräte und Fördertechnik sowie ein eigenes Warehouse Management System in dem Distributionszentrum. Das skandinavische Modehandelsunternehmen möchte mit dem Projekt Kapazitäten für zukünftiges Wachstum schaffen. Die Inbetriebnahme ist für den Sommer 2016 geplant.

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Bewusst Verantwortung übernehmen
Beckum, 24. Juli 2015

Die BEUMER Group bietet im Rahmen ihres umfassenden Customer Supports einen Residential Service an. Damit können Logistik-Dienstleister die Verantwortung für Verfügbarkeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit ihrer Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik an BEUMER Spezialisten übertragen. Der Komplettanbieter wartet mit fundiertem technischem und logistischem Know-how aus der Chemieindustrie auf und stellt somit eine hohe Effizienz der Maschinen sicher. Damit kümmert sich BEUMER – bei Bedarf dauerhaft – um einen reibungslosen Betrieb vor Ort – und das weltweit.

Chemische Erzeugnisse bilden häufig den Beginn der Wertschöpfungskette vieler Produkte in ganz unterschiedlichen Branchen. Deshalb ist in der chemischen Industrie ein kontrolliertes, fehlerfreies und vor allem sachgerechtes Handling der Materialien von großer Bedeutung. Diese müssen zuverlässig abgefüllt, palettiert und sicher verpackt werden, um sie ohne Schaden an die Verarbeiter zu liefern. Mit diesen Aufgaben beauftragen die Hersteller zunehmend Logistik-Dienstleister. An diese sind damit hohe Anforderungen gestellt. Denn die Materialien können beispielsweise sehr verschiedene Eigenschaften aufweisen: Zum Teil besitzen sie hohe Produkttemperaturen oder ein ungewöhnliches Fließverhalten, weswegen die gefüllten Säcke häufig wenig formstabil sind. „Trotzdem müssen sie konstant sicher und schonend gehandhabt werden können“, kennt Kornelius Thimm, Leiter des Geschäftsbereichs Customer Support bei der BEUMER Group in Beckum, die Branche. „Dazu kommen beispielsweise steigende Durchsatzraten der eingesetzten Anlagen und Systeme.“ Eine weitere hohe Anforderung: Der gesamte Materialfluss ist sicher zu steuern, zu regeln und transparent darzustellen. „Erfüllen die Dienstleister diese Ansprüche nicht, steht schnell ein Wettbewerber bereit“, weiß Thimm. Damit die Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen bei den Anwendern über ihre komplette Betriebsdauer immer optimal auf die Aufgaben abgestimmt sind und die Prozesse nahtlos laufen, bietet die BEUMER Group einen umfangreichen Service an: Die rund 1.000 Mitarbeiter des Customer Supports unterstützen die Dienstleister weltweit.

Neben den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilsysteme ist bei der BEUMER Group der Customer Support ein eigenständiger Zweig – „quasi ein Unternehmen im Unternehmen“, erklärt Thimm. „Wir haben einen eigenen Vertrieb und wickeln eigene  Projekte ab“ Das Ziel sei immer, Anwender so zu unterstützen, dass sie noch bessere Ergebnisse erzielen und damit auf steigende Ansprüche ihrer Auftraggeber reagieren können. Dazu gehören auf die Kunden abgestimmte Schulungsprogramme und weltweit positionierte Techniker, die in kürzester Zeit vor Ort sind und längere Ausfallzeiten an den Anlagen verhindern. Anwendern steht im Störungsfall zudem eine Hotline permanent und kompetent zur Seite (24/7/365).

Residential Service: Wir übernehmen Verantwortung

Im Rahmen des Customer Supports können die Dienstleister verschiedene Service-Vereinbarungen abschließen. „Grundsätzlich stimmen wir diese immer individuell auf die speziellen Anforderungen unserer Kunden ab“, erläutert Thimm. „Serviceintervalle sowie die Reaktionszeiten legen wir vertraglich fest.“ Die Vereinbarungen beinhalten zum Beispiel Ersatzteilversorgung, vorbeugende Instandhaltung, laufende Wartung und den Betrieb der Anlagen. Der Leiter des Customer Supports erkennt einen starken Trend: Immer mehr Hersteller, und insbesondere die Logistik-Dienstleister wollen sich ganz auf ihr Hauptgeschäft konzentrieren und die Verantwortung über ihre eingesetzten Anlagen und Maschinen abgeben. „Mit unserem Residential Service erhält der Anwender für seine Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik alles aus einer Hand – und das jederzeit“, verspricht Thimm. Die BEUMER Mitarbeiter übernehmen die Verantwortung für Betriebszeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit der Anlagen. „Je nach Bedarf setzen wir ein Team von Spezialisten ein, das sich vor Ort dauerhaft um den Betrieb sowie die Verfügbarkeit der Maschinen kümmert.“

Dabei legt BEUMER sehr viel Wert darauf, dass die lokalen Ansprechpartner dem gleichen Kulturkreis angehören und die gleiche Sprache sprechen wie der Anwender. „Deswegen senden wir auch nicht einfach Kollegen aus Beckum nach Singapur oder Brasilien“, sagt Thimm. Für eine optimale Betreuung ist es entscheidend, das Unternehmen genau zu verstehen: Wie ist es aufgestellt? Welche Ziele verfolgt es und wohin möchte es sich entwickeln? Das verlangt auch jede Menge Fingerspitzengefühl. Als global agierendes Unternehmen ist BEUMER in der Lage, dieser Herausforderung zu begegnen.

Die passenden Konzepte

Die BEUMER Mitarbeiter kümmern sich bei den Dienstleistern im Rahmen des Residential Service um eine nachhaltige und kontinuierliche Verbesserung der Prozesse und deren Ergebnisse. „Dazu setzen wir zum Beispiel auf die systematische Vorgehensweise des Six Sigma“, beschreibt Thimm. Diese statistische Methode arbeitet mit einem klar strukturierten Prozess, dem sogenannten DMAIC, der die Phasen Define, Measure, Analyze, Improve und Control beinhaltet. In der D-Phase beschreibt das Team die untersuchten Prozesse mit Daten und Fakten. Anschließend messen sie in der M-Phase die Prozessleistungen und analysieren diese in der A-Phase detailliert. Probleme, die in der Analysephase auftreten, werden nun in der I-Phase nach ihren Ursachen untersucht und behoben. Die C-Phase bildet den Schluss, indem die BEUMER Mitarbeiter hier die Verbesserungen überwachen und kontrollieren. „Wir können mit dieser Methode bei unseren Kunden beispielsweise die Qualität ihrer Prozesse optimieren. Damit senken diese ihre Kosten“, sagt Thimm.

Blick auf Morgen

Weiterhin übernehmen die BEUMER Mitarbeiter die vorbeugende Instandhaltung. „Damit vermeiden wir ungesteuerte Maschinenausfälle, die für Unternehmen sehr teuer werden können“, erklärt Thimm. In festgelegten Abständen führen die Mitarbeiter Inspektionen und Wartungen an den Anlagen durch. Dazu gehören auch vorbeugende Reparaturen oder sonstige Maßnahmen wie Schutzanstriche oder die Installation von Warneinrichtungen. Das BEUMER Team regelt und prüft vor Ort die Ersatzteile bezüglich Anzahl und Verfügbarkeit. Bei Bedarf passt es das Sortiment an. Zum Angebot gehört weiterhin das Facility Management. „Wir entwickeln und realisieren Konzepte, die einen langfristig reibungslosen Gebäudebetrieb ermöglichen“, beschreibt Thimm. Die Mitarbeiter prüfen technische Installationen und warten diese regelmäßig nach vereinbarten Intervallen.

„Wir kümmern uns aber nicht nur um Unternehmen die unsere Systeme einsetzen“, sagt Thimm. Den Customer Support und damit den Residential Service von BEUMER können alle Betriebe mit intralogistischen Anlagen in Anspruch nehmen. „Das Ziel ist immer, ihren Materialfluss noch reibungsloser zu gestalten, damit diese noch wertschöpfender arbeiten können“, erläutert Thimm. „Wir übernehmen die komplette Verantwortung damit die Dienstleister dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben.“

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Abfall rein, pure Energie raus
Beckum, 21. Juli 2015

Um im Reststoff-Heizkraftwerk der Linz AG Haushalts- und Industrieabfälle sowie Klärschlamm von der Aufbereitungsanlage zum Kraftwerk zu befördern, setzt der Energieversorger auf einen Pipe Conveyor der BEUMER Group. Dieser ist nicht nur äußerst energieeffizient. Durch seine geschlossene Form kann das Fördersystem die Abfallprodukte auch über öffentliche Einrichtungen transportieren, ohne dass dies Auswirkungen auf die Umgebung hat: Es entstehen keine Materialverluste, es werden keine unangenehme Gerüche frei, die Umgebung bleibt sauber. Mit seiner dreidimensionalen Kurvengängigkeit lässt der Pipe Conveyor sich zudem ideal an die Streckenführung anpassen.

In der Industriezeile des Linzer Hafens direkt an der Donau ist seit 2011 das neue Reststoff-Heizkraftwerk der Linz AG in Betrieb. Es ergänzt dort das Biomasse-Kraftwerk sowie den Fernwärmespeicher. Das Unternehmen erzeugt in dem Werk Fernwärme und elektrische Energie für seine Netze. Der Energieversorger hat damit nun die gesamte Abfallentsorgung in einer Hand – von der Sammlung bis zur umweltfreundlichen Verwertung. „Wir können eine viel höhere Versorgungssicherheit in unserem Fernwärmenetz sicherstellen sowie eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung“, freut sich Dipl.-Ing. Erich Ehrentraut, Leiter Abfallwirtschaft der Linz Service GmbH.

Energiegewinnung aus Müll- und Reststoffverbrennung ist besonders wirtschaftlich. Die entstehende Wärme wird zum Beispiel zur Stromerzeugung in Dampfturbinenprozessen verwendet. Rund 150.000 Tonnen Haus-, Gewerbe- und Industrieabfälle im Jahr transportieren Lkw, Schiffe und Bahnen zu der Reststoffaufbereitungsanlage, die sich auf einem Nachbargrundstück am Tankhafen befindet. Dazu kommen etwa 50.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm, der in einer Kläranlage im etwa 13 Kilometer entfernten Asten aufbereitet wird. Dieser und das ebenfalls aus Asten stammende Rechengut aus der Abwasser-Vorreinigung werden direkt zum Kraftwerk geliefert.

Die hocheffiziente Reststoffaufbereitungsanlage sortiert und zerkleinert den Abfall, Eisen- und Nichteisenmetalle sowie Störstoffe werden getrennt. Im Brennstoffbunker mit einer Kapazität von rund 3.000 Tonnen landen letztlich Stücke mit einer Maximalgröße von 80 Millimetern.

Pipe Conveyor ermöglicht sicheren Transport

„Die Reststoffaufbereitungsanlage und das Heizkraftwerk sind einige hundert Meter voneinander entfernt“, beschreibt Ehrentraut. Zudem liegt auf dieser Strecke unter anderem eine öffentliche Straße. „Wir mussten bei der Planung eine unbedingt sichere Verbindung für den Materialtransport garantieren“, berichtet er. Denn es durften keinerlei Abfälle, auch nicht in geringsten Mengen, zu Boden fallen. Außerdem sollte der Geruch der Abfälle die Menschen in der Nachbarschaft nicht belasten. Die Verantwortlichen der Linz AG evaluierten mehrere Lösungen für den Schüttguttransport. Schließlich entschieden sie sich für einen Pipe Conveyor der BEUMER Group. „Diese wirtschaftliche Anlage überzeugte uns“, berichtet Ehrentraut.

Umfassende Kompetenz, optimal unterstützt

Die BEUMER Group ist ein international tätiger Systemanbieter innovativer Intralogistik. Um Unternehmen weltweit mit Komplettlösungen stets optimal zu unterstützen, hat die Gruppe ihre vielfältigen Kompetenzen in den unterschiedlichen Branchen gebündelt und verschiedene Centers of Competence geschaffen. Dazu gehört zum Beispiel das Geschäftsfeld Pipe Conveyor. Diese weltweit zuständigen Zentralen kümmern sich um den Vertrieb und das Projektmanagement. Sie sammeln und bereiten das Know-how der einzelnen Landesgesellschaften auf und geben es gezielt an die weltweit verteilten Fachleute der Unternehmensgruppe in den jeweiligen Bereichen weiter.

„Gemeinsam mit den Verantwortlichen entwickelte BEUMER eine Lösung, die auf die Anforderungen ideal abgestimmt ist“, sagt Josef Staribacher, Geschäftsführer der österreichischen Niederlassung. Pipe Conveyor schützen mit ihrer geschlossenen Form nicht nur die Umwelt beim Transport vor herabfallenden Schüttgütern. Sie können auch lange Distanzen und enge Kurvenradien bewältigen. Und wegen ihrer Kurvengängigkeit sind im Vergleich zu anderen Gurtförderern wesentlich weniger Verteilertürme nötig. Der Anwender spart so deutlich Kosten und BEUMER kann mit dieser Eigenschaft das System an individuelle Streckenführungen sehr einfach anpassen.

BEUMER lieferte und installierte einen Pipe Conveyor mit einem Achsabstand von 475 Metern. Der Förderer transportiert bis zu 40 Tonnen Material in der Stunde. Die Anlage ist rund um die Uhr im Einsatz – sieben Tage in der Woche. Aufgrund der Anlagenplanung und geforderten Förderleistung wurde der Pipe Conveyor mit einem Durchmesser von 300 Millimetern dimensioniert. Der Höhenunterschied zwischen der Aufgabe- und Abwurfstelle beträgt 24 Meter.

Langlebig und geräuscharm

Eingesetzt werden langlebige und speziell für den Pipe Conveyor erzeugte Fördergurte. Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung hat BEUMER eigene Berechnungsprogramme entwickelt, die das Auslegungsverfahren aller relevanten Parameter wie Kurvenradien, Förderleistung und sonstiger Kundenanforderungen unterstützt. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Geräuschemission der gesamten Anlage. Um dies zu erreichen, werden spezielle Tragrollen sowie geräuscharme Lager verwendet und die richtige Fördergeschwindigkeit gewählt. „Das macht den Betriebsalltag für unsere Mitarbeiter wesentlich angenehmer und Menschen in der Umgebung der Förderstrecke werden nicht durch Lärm belästigt", sagt Ehrentraut.

Hohe Anlagenverfügbarkeit sichergestellt

Die Anlage ist nun seit vier Jahren in Betrieb und die Verantwortlichen der Linz AG sind sehr zufrieden. Begeistert ist der Energieerzeuger außerdem von der hohen Anlagenverfügbarkeit – dafür sorgt der BEUMER Customer Support. „Hochwertige Anlagen vermindern in der Regel Störungen und Maschinenstillstände und damit lange Ausfallzeiten“, sagt Staribacher. „Damit kann die Linz AG eine sichere Energieversorgung sicherstellen, weil eine kontinuierliche Befeuerung ermöglicht wird.“ Doch auch hochwertige Anlagen brauchen Wartung und Service. Bei der Linz AG kommen bei Bedarf Service-Mitarbeiter von BEUMER, die die Anlage prüfen und eventuell notwendige Einstellungen vornehmen.

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Für Ersatz ist schnellstens gesorgt
Beckum, 15. Juli 2015

Inter Cars S. A. mit Sitz im polnischen Warschau hat die BEUMER Group beauftragt, das neue Distributionszentrum mit Förder- und Sortiertechnik einschließlich einem Warehouse-Control-System auszurüsten. Hierbei tritt BEUMER als Systemsintegrator auf. Mit der neuen Intralogistik will der Händler den gestiegenen Anforderungen seiner Kunden gerecht werden und die Autoersatzteile über den Online-Handel noch schneller liefern. Im Juni 2016 soll das Verteilzentrum fertiggestellt sein.

Nach einer mehr als einjährigen partnerschaftlichen Planungsphase erteilte Inter Cars BEUMER den Auftrag, sein neues Distributionszentrum vor den Toren Warschaus mit der kompletten Förder-, Kommissionier- und Sortiertechnik auszustatten sowie mit der Steuerung der gesamten Funktionalität. Dazu gehört der Wareneingang, die Qualitätsicherung, das Picken der Produkte, die Kommissionierung und der Warenausgang. Mehr als fünf Kilometer Fördertechnik verbinden diese Bereiche. Ein Highlight stellt der Kommissioniersorter dar: ein BEUMER BS7 Belt Tray Sorter mit 361 seriell für die schonende Behandlung von Autoersatzteilen entwickelten Endstellen. Die zu Kundensendungen konsolidierten Bestellungen werden im Warenausgang von einem Schiebeschuhsorter auf 51 Ziele verteilt. Neben der Maschinensteuerung auf SPS-Basis liefert BEUMER den Materialflussrechner (WCS) für das gesamte Distributionszentrum. Er erhält die Aufträge vom Lagerverwaltungsrechner (WMS), den der Kunde separat beauftragt hat. „Kommissionierung, Verpackung und Versand lassen sich somit aufeinander abstimmen, der Anwender kann seinen Durchsatz optimieren und Kosten reduzieren“, erklärt Martin Mossinkoff, weltweit verantwortlicher Direktor des Geschäftsfelds „Logistiksysteme“ bei der BEUMER Group. „Inter Cars erhält von uns das komplette System, also alles aus einer Hand. Das vermeidet Schnittstellen und der Anwender hat mit uns nur noch einen Ansprechpartner.“ Die Kollegen der polnischen Tochter der BEUMER Group unterstützen bei Aufbau und Inbetriebnahme, weil sie für die nächsten fünf Jahre die Wartung- und Instandhaltung im Rahmen eines Residential-Service-Vertrages übernommen haben.

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Für den Bediener ganz einfach
Beckum, 13. Juli 2015

Die BEUMER Group, Intralogistik- und Komplett-Anbieter von Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen, hat auf der Fachmesse „interpack 2014“ mit dem neuen BEUMER stretch hood A die Weiterentwicklung ihrer bewährten Hochleistungs-Verpackungsanlage vorgestellt. Seitdem hat der Intralogistik-Anbieter eine sehr gute Kundenresonanz auf die Verpackungsanlage erhalten. Den neuen BEUMER stretch hood A haben die Spezialisten hinsichtlich Funktion, Wirtschaftlichkeit und Ergonomie optimiert. Überzeugt hat die Kunden insbesondere die einfache, intuitive und sichere Bedienung.

„Unser neuer BEUMER stretch hood A macht es dem Bediener so einfach wie möglich“, ist Volker Feldmeyer, Business Development Manager bei der BEUMER Group, überzeugt. Für ihn ist das einer der Hauptfaktoren für diese sehr gute Resonanz seit der Markteinführung. Die Anlagen gingen an Kunden in den unterschiedlichsten Märkten. Dazu gehören Zement-, Bau- und chemische Industrie, aber auch der Konsumgütermarkt und die Logistikbranche. „Gemeinsam mit dem Vertrieb haben sich unsere Entwickler die Kundenanforderungen des Marktes genau angeschaut und sich die Frage gestellt: Wie können wir eine Verpackungsanlage entwickeln, die die Erwartungen der Anwender erfüllt, zudem auf dem höchstem Niveau arbeitet und sich dementsprechend gegenüber den Mitbewerberprodukten am Markt durchsetzt“, erklärt Feldmeyer. „Dazu haben wir Kunden, aber auch Hersteller von Verpackungen und Paletten ins Boot geholt.“ Das Ziel für BEUMER bestand darin, eine Verpackungsanlage zu entwickeln, die noch bedienungsfreundlicher ist. Zum Einsatz kommt deshalb das eigens dafür entwickelte BEUMER Group Human Machine Interface (HMI). Dabei handelt es sich um ein Touchpanel mit optimierter Benutzeroberfläche und grafischer Navigation. Videosequenzen zeigen hier dem Bediener, wie einfach die Maschine zu bedienen ist. Mit diesem leicht verständlichen und intuitiven Interaktionskonzept kann er an der Maschine die Arbeitsabläufe deutlich effizienter gestalten.

Der BEUMER stretch hood A kommt komplett ohne Bühne und ohne Treppe aus. Alle erforderlichen Instandhaltungsarbeiten lassen sich ohne Betreten der Maschine vom Boden aus erledigen, das schafft eine hohe Sicherheit und erleichtert die Arbeit. Und weil Fragen nach der Nachhaltigkeit für Unternehmen gerade bei steigenden Energie- und Rohstoffkosten immer wichtiger werden, setzt BEUMER bei dem Einsatz der Technik grundsätzlich auf geringen Strom- und Druckluftbedarf. „Damit erhalten wir eine ausgewogene Energiebilanz“, erläutert Feldmeyer.

BEUMER kann mit der neu entwickelten Hochleistungs-Verpackungsanlage sämtliche Leistungsanforderungen abdecken – je nach Anforderung erhält der Anwender seine auf sein Profil zugeschnittene Verpackungslösung. Die neueste Entwicklung ist eine Hochgeschwindigkeitsversion, die bis zu 200 Paletten in der Stunde kontinuierlich im Transportfluss verpacken kann, ein großer Vorteil im Vergleich zu vielen Wettbewerbsanlagen, die diese Leistung nur bei stehenden Ladeeinheiten erreichen können. Auch die Verpackung von unterschiedlichen Produktstapelumfängen stellt für die neue Maschine kein Problem dar: Zwei Folienrollenformate übereinander angeordnet dienen zum Verpacken unterschiedlicher Palettengrößen. Die neue Maschinengeneration BEUMER stretch hood A löst durch ihre modulare Bauweise alle vorherigen Baureihen ab.

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Mit unternehmerischer Weitsicht zum Erfolg
Beckum, 29. Juni 2015

Die BEUMER Group mit Sitz in Beckum wurde als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnet. Auf dem Deutschen Mittelstands-Summit, der am 26. Juni in Essen stattfand, ehrte Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar das Unternehmen mit dem begehrten Preis. BEUMER hatte sich zuvor einem zweistufigen wissenschaftlichen Analyseverfahren unterzogen. Der Intralogistik-Komplettanbieter darf sich nun zum zweiten Mal Top-Innovator nennen.

Für die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen hat die BEUMER Group ein Innovationsmanagement fest in die Unternehmensstrategie integriert. In den vergangen zwei Jahren hat die Firmenruppe dadurch fast 100 Patente angemeldet. Der Entwicklungsprozess einer solch hohen Anzahl will gut geplant sein. „Unsere Strategie besteht aus drei Teilen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter und Vorsitzende der Geschäftsführung Dr. Christoph Beumer. „Das Ideenmanagement, die Koordination von Forschung und Entwicklung sowie das strategische Produktmanagement.“ Die besten Ideen entstehen in den Köpfen der eigenen Mitarbeiter. Diese Einfälle sammeln sogenannte Idea Scouts und geben sie an das Innovationsmanagement weiter. Die Produktverantwortlichen filtern anschließend, wie viel Potenzial jede Idee hat, um den möglichen Markterfolg abzuschätzen.

„Ohne unsere engagierten Mitarbeiter wäre unser Erfolg nicht möglich“, erklärt Dr. Hermann Brunsen, Technischer Geschäftsführer bei BEUMER. „Sie sorgen jeden Tag für eine hohe Kundenzufriedenheit und eine langfristig erfolgreiche Marktpräsenz.“ BEUMER gehört international zu den führenden Herstellern der Intralogistik in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen.Das Unternehmen beschäftigt inzwischen rund 4.000 Mitarbeiter und feiert in diesem Jahr sein 80. Firmenjubiläum.

Wissenschaftlich begründet

Grundlage der Auszeichnung ist eine zweistufige Analyse. Diese haben Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt. Die Wissenschaftler untersuchen das Innovationsmanagement und den -erfolg der mittelständischen Unternehmen anhand von mehr als 100 Parametern in fünf Kategorien. Wer letztlich diesen Preis erhält, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung.

In diesem Jahr haben Franke und sein Team so viele Anmeldungen wie noch nie geprüft: Von 302 Qualifikanten schafften es 234 Unternehmen ins Finale. Davon erhielten 178 Firmen in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung. Darunter befinden sich 71 nationale und 31 Weltmarktführer. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten – der Durchschnitt aller kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland liegt bei 6,6 Prozent. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung – hier liegt der Durchschnitt aller KMU in Deutschland bei 1,5 Prozent. Zwei Drittel der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

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Formen, füllen, verschweißen – und das äußerst effizient
Beckum, 23. Juni 2015

Die BEUMER Group hat als Komplettanbieter von Abfüll-, Palettier- und Verpackungssystemen nun eine innovative Form-Fill-Seal-Anlage (FFS-Anlage) auf den Markt gebracht. Die Kundenanforderungen in der Chemie sind sehr unterschiedlich, Schüttgewicht, Fließverhalten und Kornverteilung der chemischen Produkte erfordern Flexibilität bei der Absackung und Verpackung, bis sie den Abnehmer erreichen. Daher wird mit der neuen BEUMER FFS-Anlage Wert auf eine nachhaltige Arbeitsweise gelegt. Hohe Durchsatzleistung, Verfügbarkeit und kompakte Bauweise zeichnen das neue System aus. Die reproduzierbare Gewichtsgenauigkeit der Säcke ist sichergestellt. Außerdem können die Bediener das äußerst energieeffiziente System ergonomisch handhaben.

Produkte aus der Chemie und Petrochemie besitzen zum Teil hohe Produkttemperaturen, können ein ungewöhnliches Fließverhalten aufweisen und wenig formstabil sein. Sind diese Materialien in Säcken abgefüllt, kann ihre Handhabung deswegen äußerst schwierig sein. BEUMER hat als Partner der Chemieunternehmen deshalb das Produktprogramm mit dem BEUMER sealpac erweitert. Diese FFS-Maschine formt einen Sack aus einer vorgefertigten PE-Schlauchfolie und füllt diesen mit technischen Kunststoffen wie PE, PP, PA oder PS. Zuverlässig, schonend und nachhaltig abfüllen lassen sich zudem Salze, Baustoffe, Dünge- oder Lebensmittel. Diese Anlage ist mit einer Wägeeinrichtung ausgerüstet, die zum einen sicherstellt, dass nicht zu viel Material abgefüllt wird. Denn das ist auf Dauer mit hohen Kosten für den Produzenten verbunden. Zum anderen darf sich auch nicht zu wenig Material in den Säcken befinden, weil die angegebene Menge immer auch dem tatsächlichen Inhalt entsprechen muss. Betreiber erreichen mit der neuen FFS-Anlage somit immer exakte Füllgewichte. Anschließend verschweißt das System die bis zu 25 Kilogramm schweren Säcke. Anwender können auf diese Weise bis zu 2.600 Säcke in der Stunde handhaben.

Weniger Verschleiß, mehr Übersichtlichkeit

Bei auf dem Markt üblichen Anlagen pendeln die Säcke von einer Bearbeitungsstation zur nächsten. Das erzeugt Vibrationen, die sich auf die Anlagen übertragen und schon nach kurzer Zeit zu Verschleiß führen können. BEUMER führt dagegen die Säcke in einer geraden Bewegung zu den einzelnen Bearbeitungsstationen. Die Maschine läuft wesentlich ruhiger und es treten kaum Vibrationen auf.

Beim BEUMER sealpac sind die einzelnen Arbeitsstationen für das Formen, Füllen und Schließen in Modulbauweise ausgeführt. Diese Aufteilung erleichtert den Servicetechnikern die Arbeit, weil sie jede Einheit für sich betrachten und bei Bedarf austauschen können. Ein Alleinstellungsmerkmal des BEUMER sealpac ist sein symmetrischer Aufbau. Damit ist der Betreiber frei in der Entscheidung, von welcher Seite Mitarbeiter die Anlage bedienen. Weil der BEUMER sealpac dazu noch äußerst kompakt gebaut ist, lässt er sich flexibel und platzsparend aufstellen.

BEUMER setzt bei dieser Anlage auf bewährte Komponenten, die konsequent weiterentwickelt wurden. Alle Bauteile sind auf dem Markt frei verfügbar. Das senkt die Investitionskosten für Betreiber und die Lieferzeiten von Ersatzteilen. Mit verschiedenen Optionen wie Druckmarkensteuerung, automatischem Folienrollenwechsel, freistehender Folienabwicklung, schienengebundener oder freier Verfahrbarkeit und der Möglichkeit der Verarbeitung vorgereckter Folien lässt sich die Anlage individuell an die jeweiligen Kundenanforderungen anpassen.

Kosten auf der ganzen Linie sparen

In der Chemieindustrie sind Anlagen oft 24 Stunden am Tag an sieben Tagen der Woche in Betrieb. Jeder Stillstand kann erhebliche Kosten verursachen. Deshalb legt BEUMER sehr viel Wert auf hohe Verfügbarkeit. Der sealpac ist robust gestaltet, das verlängert die Wartungsintervalle. Und durch seinen modularen Aufbau lässt er sich sehr einfach reinigen. Betreiber können die Anlage in kurzer Zeit umrüsten. Wie alle Anlagen und Systeme von BEUMER zeichnet sich auch der sealpac durch eine energieeffiziente, umweltfreundliche und sichere Arbeitsweise aus. Die Baureihe ist mit einem ergonomischen Bedienterminal (HMI – Human Machine Interface) mit optimierter Benutzeroberfläche und Navigation ausgestattet. Damit kann der Anwender das System einfach und schnell bedienen. Der Mitarbeiter an der Anlage erhält so ein leicht verständliches und intuitives Interaktionskonzept, mit dem sich die Arbeitsabläufe effizient gestalten lassen.

Mit dieser neuen Anlage hat der Intralogistik-Anbieter die Produktpalette entlang der Wertschöpfungskette seiner Kunden erweitert. Anwender haben damit von der Projektierung über die Abwicklung bis hin zum Service nur noch einen Ansprechpartner.

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BEUMER Group announces handover of sortation system for new JD.com logistics center in China
Aarhus, 22. Juni 2015

BEUMER Group, a leading global supplier of automated material handling systems, has finished the handover of a complete material handling and sortation system for a new logistics center in Shanghai for JD.com, China's largest e-tailer.

JD.com's industry-leading self-operated logistics network has been central to the company's growth, by enabling timely and reliable fulfillment for customers. Given the underdevelopment of third-party fulfillment services in China in terms of warehousing and logistics facilities, and last-mile delivery services, JD.com made a strategic decision in 2007 to build and operate its own nationwide fulfillment infrastructure. JD.com launched operations for the initial phase of its first highly automated "Asia No.1" warehouse, located in Shanghai in 2014.

The new sortation system comprises seven conveyor lines, which are suspended from the ceiling to free as much floor space as possible in the 100,000m² warehouse. Cartons and plastic bags arrive at warehouse levels 1 and 2, from where they are automatically inducted to the 254m long Crisplant LS-4000CB cross-belt sorter, with destination sorting to 131 chutes. The complete material handling system has a sortation capacity of 13,521 items per hour.

As the largest online direct sales company in China, JD.com accounted for more than 56% of the country's direct B2C e-commerce market in Q1 of 2015. The company fulfilled a total of more than 689 million orders in 2014 from its warehouses to satisfy demand from its over 105 million active customers.

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Was Sie schon immer über Chemie wissen wollten
Beckum, 18. Juni 2015

Typisch Chemie ist, wenn es knallt und stinkt? Ganz bestimmt nicht. Was Schüler im Unterricht freut, wollen Chemieunternehmen möglichst vermeiden – oder absolut kontrolliert durchführen. Denn bei der Herstellung ihrer anspruchsvollen Produkte muss es stets sicher und effizient zugehen. Welche hochwertigen Anlagen und Systeme dabei zum Einsatz kommen können, zeigt in diesen Tagen die Achema in Frankfurt am Main. Erwartet werden Besucher aus aller Welt. Die rund 3.800 Aussteller zeigen ihre Ideen und Neuheiten, mit denen Hersteller ihre Produktionsabläufe optimierter gestalten können. Mit dabei ist auch die global aufgestellte BEUMER Group, die ihren Hauptsitz in Beckum hat.

Auf einer Fläche von 120 Quadratmetern präsentiert sich das Unternehmen in Halle 3 auf Stand F50 erstmals als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik für chemische Betriebe. Damit liefert der Anbieter komplette Verpackungslinien, mit denen Betreiber technische Kunststoffe, Salze, Baustoffe, Dünger, aber auch Kakaopulver in der Lebensmittelbranche zuverlässig, schonend und nachhaltig in Säcke abfüllen können. Dass dabei sehr viel Know-how erforderlich ist, weiß Norbert Stemich, Geschäftsführer der BEUMER Maschinenfabrik: „In der Chemie sind die Kundenanforderungen extrem unterschiedlich. Die Anlagen und Systeme, die hier zum Einsatz kommen, müssen flexibel auf unterschiedliche Materialeigenschaften reagieren können. Nur so gelangen die Waren sicher zu den Abnehmern.“

Auf dem Messestand konnte er schon zahlreiche Kunden begrüßen. Zu diesem enormen Interesse trägt eine ganz besondere Innovation bei. „Wir haben nun erstmals eine sogenannte FFS-Maschine im Programm“, sagt Norbert Stemich. Die Abkürzung steht für Form – Fill – Seal. Die Anlage formt einen Sack aus einer vorgefertigten PE-Schlauchfolie und füllt diesen mit dem jeweiligen Material ab. Damit die Säcke immer gleich schwer sind, stellt eine Wägeeinrichtung sicher, dass das Material exakt abgefüllt wird. Anschließend verschweißt das System die bis zu 25 Kilogramm schweren Säcke. Firmen können auf diese Weise bis zu 2.600 Säcke in der Stunde befüllen.

Anschließend werden die Säcke vollautomatisch sicher, genau und wirtschaftlich von einem Hochleistungspalettierer palettiert  und mit einer durchsichtigen und elastischen Folienhaube verpackt. Die Verpackung gibt den Stapeln einen sicheren Halt während des Transports und der Lagerung und  schützt das Produkt vor Schmutz, Insekten oder Feuchtigkeit. Dazu hat BEUMER die bestehende Verpackungsmaschine komplett überarbeitet: Sie verbraucht jetzt weniger Energie, benötigt weniger Stellfläche und ist besonders bedienerfreundlich und ergonomisch konstruiert.

„Mit unserer neuen FFS-Maschine können wir unseren Kunden jetzt eine komplette Verpackungslinie aus einer Hand bieten“, sagt Norbert Stemich. „Ergänzt wird dieses Angebot  durch unseren umfassenden BEUMER Customer Support. Denn Unternehmen aus der Chemieindustrie können die Verantwortung für Verfügbarkeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit ihrer Befüllungs- und Verpackungsanlagen  an die BEUMER Group abgeben."

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Kontinuierlich Sack für Sack exakt befüllen
Beckum, 26. Mai 2015

Zement, Mörtel oder Gips – Schüttgewicht, Fließverhalten und Kornverteilung dieser Produkte, die in Säcken abgefüllt und verpackt zu den Abnehmern gelangen, können sich erheblich unterscheiden. Die BEUMER Group, Komplettanbieter von Abfüll-, Palettier- und Verpackungssystemen bietet mit der Abfüllmaschine BEUMER fillpac eine Lösung an, die Anwender flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren und anpassen können. Je nach Anforderungen hat die BEUMER Group verschiedene Ausführungen im Programm. Das Besondere: Eine spezielle Wägeelektronik stellt die Gewichtsgenauigkeit der Säcke sicher. Betreiber können Ausschuss aufgrund zu hoher oder zu geringer Füllgewichte nahezu ausschließen.

Baustoffe haben ihre ganz speziellen Eigenschaften. Dazu können hohe Produkttemperaturen gehören, verschiedene Volumen und Gewichte, sie können ein ungewöhnliches Fließverhalten aufweisen und wenig formstabil sein. Damit Hersteller der Materialien diese unterschiedlichen Waren ganz ohne Verluste entsprechend abfüllen können, hat die BEUMER Group als Partner für diese Industrie mit dem BEUMER fillpac eine effiziente Abfüllanlage im Programm. Anlagen dieser Baureihe füllen zuverlässig, schonend, nachhaltig und mit dem geforderten Durchsatz ab.

Genaue Füllungsgrade sichergestellt

Die Ingenieure haben den BEUMER fillpac mit einer Wägeeinrichtung ausgerüstet. Über eine spezielle Software kommuniziert diese permanent mit dem Füllstutzen. Die automatische Sackgewichtskontrolle ermittelt das präzise Füllgewicht während des Befüllens. Damit erreicht die Anlage immer exakte Füllungsgrade. Die Verpackungslinie arbeitet somit effizienter, weil keine Säcke auf Grund zu hoher oder zu geringer Füllgewichte aus dem Materialfluss genommen werden müssen. Zudem entspricht die auf dem Sack angegebene Menge immer dem tatsächlichen Inhalt.

Luft-Abfüllmaschinen für rieselfähige und grobkörnige Produkte

Je nach Anforderung und Materialeigenschaften wie Schüttgewicht, Fließverhalten oder Kornverteilung bietet die BEUMER Group die Baureihe als Luft- und als Turbinen-Abfüllmaschine an. Luft-Abfüllmaschinen eignen sich, um rieselfähige und grobkörnige Produkte mit Partikelgrößen bis zehn Millimeter abzusacken. Die Anlagen nutzen ein Gebläse, um die Materialien in einer Druckkammer zu fluidisieren. Die Produkte lassen sich so anschließend besonders schonend und präzise in Säcke befördern. Je nach Durchsatzmenge kann sich der Betreiber für eine Rund- oder eine Reihenabfüllmaschine entscheiden. Die Luft-Rundabfüllmaschinen besitzen vier bis zwölf kreisförmig angeordnete Füllmodule. Die Anlagen erreichen somit, je nach Anzahl der Füllstutzen, bei 25 Kilogramm schweren Säcken eine Maximalleistung zwischen 1.200 und 3.600 Säcken pro Stunde.

Die Luft-Reihenabfüllmaschinen sind in der Regel mit einem bis vier Füllmodulen ausgestattet. Abhängig von der Anzahl der nebeneinander angebrachten Füllstutzen erreicht die Anlage eine Leistung zwischen 300 und 1.200 25-kg-Säcke in der Stunde. Ob in Rund- oder Reihenanordnung – in beiden Ausführungen kann ein optionaler automatischer Sackaufstecker die Anlagenleistung und -auslastung zusätzlich verbessern. Der Füllvorgang erfolgt entweder automatisch beim Aufstecken eines leeren Sacks oder auf Knopfdruck. Für die Sackentnahme am Ende der Befüllung stehen zwei Konfigurationen zur Auswahl: entweder manuell oder automatisch mit senkrechtem Sackabwurf auf einen Gurtförderer.

Turbinen-Abfüllmaschinen für freifließende und feinkörnige Produkte

Füllen Betriebe vorwiegend freifließende, feinkörnige Produkte wie Zement oder Gips ab, ist das Turbinenverfahren die geeignete Wahl. In den Turbinen-Abfüllmaschinen kommen motorisch betriebene Schaufelräder zum Einsatz. Diese sind entweder horizontal oder vertikal angebracht und sorgen für einen besonders hohen Abfülldruck und damit für eine sehr gute Verdichtung bei den abzusackenden feinkörnigen Materialien. Die befüllten Säcke sind dabei ebenso kompakt wie formstabil. Der Anwender benötigt keine zusätzliche Entlüftung.

Mit bis zu 20 Füllmodulen ausgestattet füllt der BEUMER fillpac R zum Beispiel bis zu 300 Tonnen pro Stunde an feinkörnigen Materialien in diverse Sackvarianten. Als Feature bietet die BEUMER Group einen speziellen Sackaufstecker, der auch zuverlässig HDPE-Säcke für die Abfüllung vorbereitet. Die Füllturbine zeichnet sich durch Schnelligkeit und maximalen Materialdurchsatz aus. Die Sackgewichtskorrektur, die das Gewicht des jeweils nachfolgenden Sacks automatisch anpasst, sorgt dabei stets für exakte Ergebnisse. Das Öffnen und Schließen des vertikal montierten Füllstutzens erfolgt außerhalb des Schmutzbereichs – so ist der Dreistellungszylinder, der Grob- und Feinstrom regelt, vor Staub geschützt. Der Zylinder für den Sackabwurf befindet sich ebenfalls im staubfreien Bereich oberhalb des Füllstutzens. Diese Lösung verringert bei beiden Zylindern den Verschleiß und sorgt somit für eine höhere Lebensdauer.

Die BEUMER Group hat die Turbinen-Abfüllmaschine auch in Reihenbauweise im Programm. Die Füllmodule sind platzsparend und leicht zugänglich nebeneinander angeordnet und somit einfach zu warten. Die Reihenabfüllmaschinen eignen sich insbesondere in Produktionsumgebungen mit geringem Warendurchsatz.

Individuell abgestimmt

Ausgestattet ist die BEUMER Baureihe mit einem ergonomischen Bedienterminal. Mit dem verbesserten Mensch-Maschine-Schnittstellen-Konzept kann der Mensch an der Maschine einfach und intuitiv arbeiten. Nahezu alle Einbauteile des BEUMER fillpac sind auf dem Markt frei verfügbar. Das verringert Lieferzeiten für Ersatzteile und senkt Investitionskosten für Betreiber. Der Intralogistik-Anbieter hat die Anlage zudem so konzipiert, dass er individuelle Kundenanforderungen oder spezielle Wünsche flexibel und mit wenig Aufwand umsetzen kann.

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Pressefrühstück auf der ACHEMA
Beckum, 26. Mai 2015

Erstmals präsentiert sich BEUMER als Komplettanbieter für den Bereich Verpackung in der Chemieindustrie. Auf der Achema in Frankfurt am Main wird die Unternehmensgruppe die Neu- und Weiterentwicklungen Ihrer Produkte für diese Branche vorstellen. Hohe Durchsatzleistung, Verfügbarkeit und kompakte Maße zeichnen die neue Technologie aus.

Die BEUMER Group informiert über die Produktserie BEUMER paletpac® sowie die neu entwickelte Haubenstretchanlage BEUMER stretch hood® A. Diese hat sich nun in der Chemieindustrie sehr erfolgreich bewährt. Die BEUMER Group informiert zudem über ihren umfangreichen Customer Support mit Schwerpunkt Residential Service. Damit übernehmen die BEUMER Mitarbeiter bei den Anwendern die Verantwortung für Maschinenverfügbarkeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit.

Deshalb laden wir Sie herzlich zu einem Pressefrühstück auf der Achema 2015 in Frankfurt am Main ein. Die Veranstaltung beginnt am 16. Juni um 9:00 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Sie findet in Halle 3 an Stand F50 statt.

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BEUMER Group to present innovative automated sorting technologies at PARCEL-EXPO Asia Pacific 2015
Aarhus, 15. Mai 2015

BEUMER Group - a leading global supplier of automated parcel and post sorting systems - will showcase innovative automated sorting technologies at PARCEL-EXPO Asia Pacific 2015. These technologies will include products which have already been installed by BEUMER Group China and Crisplant Singapore to help major companies within the Asia Pacific region to achieve leading-edge speed, capacity and energy-efficiency from the sorting process.

The BEUMER Group will also present papers at PARCEL-EXPO Asia Pacific's two-day conference on business development, productivity and innovation in the Asia-Pacific region:

  • 'How automated identification can boost tracking capabilities' Wednesday 13 May, 'Innovation & Trends' moderated by Derek Osborn, CEO, Whatnext4U.
  • 'Automating the parcel distribution centre in a world of e-commerce' Thursday 14 May, 'Parcel Hub Development and Logistics' session.

"The sorting technologies being presented at this exhibition combine two of the leading names in automated sorting technologies, BEUMER and Crisplant. The innovations introduced by these BEUMER Group companies are already being used to achieve unprecedented capacity and energy efficiency to companies throughout the Asia Pacific region. These companies include the Singapore post office, SingPost; express parcel courier, SF Express; and two of China's leading online retailers, JD.com and VIPshop," explains Martin Mossinkoff, Managing Director, Logistic Systems, BEUMER Group.

BEUMER Group companies, BEUMER Group China and Crisplant Singapore, will be on Stand No. 4025 at the second PARCEL-EXPO Asia Pacific which will be held in Singapore on 13 - 14 May 2015.

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Optimaler Schutz, optimale Kosteneffizienz
Beckum, 12. Mai 2015

In der chemischen Industrie, der Baustoffbranche oder auch der Lebensmittelherstellung ist die rationelle Verpackung palettierter Waren für viele Unternehmen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Es geht um Transportsicherheit, Diebstahlschutz, Displaywirkung der verpackten Waren oder Schutz vor Witterungseinflüssen bei der Außenlagerung. Entscheidend sind aber auch Prozesseffizienz und reduzierte Kosten - also Energie- und Materialverbrauch - sowie der Ausstoß: die Anzahl der Paletten, die Unternehmen innerhalb einer bestimmten Zeit verpacken können. Um das geeignete Verpackungsverfahren auszuwählen, ist ein ganzheitlicher Ansatz wichtig. In einem Vergleich hat sich das Stretchhaubenverfahren als besonders effizient erwiesen.

Damit Waren unterschiedlicher Branchen im bestmöglichen Zustand zu den Kunden und Händlern gelangen, spielt die Palettierung und Verpackung eine ganz besondere Rolle. Ist die erforderliche Stabilität nicht gegeben, können sich durch scharfes Bremsen oder plötzliche Lenkmanöver auf Lkw-Ladeflächen gestapelte Waren wie Glas, Steine oder Ziegel aus dem Verbund lösen und zu Bruch gehen. Je nach Produkt entstehen so beträchtliche Kosten. Materialien wie zum Beispiel Zement, Mehl oder Kakaopulver sind insbesondere bei Transport und Lagerung vor Witterungseinflüssen und Feuchtigkeit zu schützen. Verschiedene Verpackungslösungen stehen Anwendern zur Auswahl. Es gilt dabei, das wirtschaftlichste und ökologisch nachhaltigste Verfahren einzusetzen. Derzeit gibt es auf dem Markt drei Palettenverpackungsverfahren: das Schrumpf-, das Wickelstretch- und das Stretchhaubenverfahren.

Mit Schrumpffolie effizient verpacken

Das Folienverpackungsverfahren für Paletten hat ein deutscher Chemieproduzent Mitte der 1960er Jahre entwickelt. Basis dafür war die Schrumpffolie. Diese wird in Blasextrudern mit Ringdüsen als Schlauch hergestellt und zur Haube weiterverarbeitet oder zur Flachfolie aufgeschlitzt. Heißluft erwärmt sie beim Schrumpfen bis zum Schmelzerweichungspunkt. Bei diesem Vorgang zieht sie sich zusammen, passt sich exakt den Konturen der palettierten Waren an und baut so beim Erkalten eine ladungssichernde Spannung auf. Die für den Schrumpfvorgang benötigte Hitze erzeugt die Verpackungsanlage entweder elektrisch oder mit Gas. Die Palette lässt sich bei Bedarf so verpacken, dass der Palettenfuß für die Kufen des Staplers frei bleibt. Damit lässt sie sich auch in Hochregalen einlagern. Möglich ist aber auch, die Folie über den Palettenfuß zu führen. Das Schrumpfverfahren eignet sich insbesondere für Produkte, die empfindlich für dauerelastische Verpackungsstapelverfahren sind - beispielsweise Glas. Das Verfahren bietet nicht nur eine hohe Ladungssicherung. Die Waren sind auch bei der Außenlagerung sicher gegen Umwelteinflüsse wie Schnee, Regen, UV-Strahlung, Staub und Insekten geschützt. Weil durch den Schrumpfvorgang die Folie milchig wird, lassen sich die verpackten Produkte oder aufgedruckte Barcodes allerdings nur schwer erkennen. Dazu kommen weitere Nachteile: Säcke aus Polyethylen (PE) können mit dem Kunststoff der Verpackungsfolie verschweißen und durch die Hitzeeinwirkung besteht Brandgefahr.

Oder doch besser wickeln?

Rund zehn Jahre nach Einführung der Schrumpffolie arbeitete ein amerikanisches Rohölförder- und Chemieunternehmen die Inhaltsstoffe für eine dehnbare Folie aus. Das Wickelstretchverfahren war geboren. Weil die Erstinvestitionen in Maschinen im Vergleich zu Schrumpf- oder Haubenstretchanlagen deutlich günstiger sind, gehört diese Lösung bis heute bei vielen Unternehmen verschiedener Branchen zum beliebtesten Verpackungsverfahren. Der Verbrauch von Wickelstretchfolie für Palettenverpackungen wird allein in Europa auf 1,4 Millionen Tonnen pro Jahr geschätzt. Weil das Verfahren sehr viel Material erfordert, müssen Bediener die Folienrollen jedoch häufig wechseln. Deshalb eignet es sich vor allem bei kleinem Produktionsausstoß.

Die Wickelstretchfolie ist dehnbar. Damit verfestigt sie beim Verpacken die palettierte Ware. Allerdings bringt dieses Verfahren nur eine geringe vertikale Spannkraft auf die Ladung. Genau diese sorgt jedoch für den eigentlichen Halt bei der Transportbelastung. Für schwere und scharfkantige Güter wie Steine oder Ziegel eignet sich dieses Verfahren damit nicht. Ein weiterer Nachteil: Um die Produkte vor Witterungseinflüssen und Feuchtigkeit zu schützen, muss der Anwender die Ladung mit zusätzlichen Folien sichern. Wegen der Folienüberlappung lässt sich weder eine gute Displaywirkung erzielen noch können unter der Folie aufgebrachte Barcodes gut erkannt werden. Und weil die Folie gewickelt wird, kann sie nicht bedruckt werden. Dazu kommt, dass bedingt durch die Hafteigenschaften der Folie Schmutzpartikel angezogen werden und so die Produkte bei längerer Lagerung verstauben. Auch bietet sie keinen Diebstahlschutz - Unbefugte können Waren von der Palette entnehmen, ohne die Folie zu zerstören. Ein weiteres Problem: Bei palettierten Waren in automatischen Logistikzentren können abstehende Folienreste, die bei diesem Verfahren typisch sind, die Sensorik in der Fördertechnik oder bei Regalbediengeräten irritieren. Dies führt immer wieder zu Fehlermeldungen. Und aufgrund der vielen Einstellparameter lässt sich die Folienmenge, die für die Verpackung benötigt wird, nicht exakt berechnen.

Mit der Stretchhaube zu hoher Transportsicherheit

Die Stretchhaubentechnik ist eine Kombination aus Folienhauben- und Wickelstretchverfahren. BEUMER installierte die erste Anlage 1988 in Belgien. Der Durchbruch für dieses Palettenverpackungsverfahren kam aber erst vor rund 15 Jahren. Denn durch deutlich verbesserte Rohmaterialien ließ sich die Qualität der Folien wesentlich steigern. Die Stretchfolie passt sich wie beim Schrumpfen an jedes Produkt an, das auf einer Palette gestapelt ist. Und genau wie beim Wickeln ist die Folie sehr dehnbar und verfestigt so das Material über die Rückstellkräfte. Dieses Verfahren bietet somit eine hohe Ladungsstabilität. Die Verpackungsfolie verklebt beim Prozess auch nicht mit dem Produkt. Die Palette lässt sich sowohl hochregallagerfähig als auch mit Unterstretch verpacken. Die glatte und lochfreie Oberfläche der Folie ermöglicht eine klare Sicht auf die verpackte Ware. Somit wird am Point of Sale eine ausgezeichnete Displaywirkung erzielt. Auch auf der Ware befindliche Barcodes werden einwandfrei erkannt. Die verwendete Folie ist recyclebar. Beim Stretchhaubenverfahren wird sie zudem nicht erhitzt. Das reduziert die Brandgefahr deutlich, erhöht die Betriebssicherheit und verringert somit Versicherungsprämien. Weil weniger Folie und Energie erforderlich sind, belastet das die Umwelt weniger. Für die meisten Anwendungsfälle in der Industrie und für Verbraucherprodukte bietet das Stretchhaubenverfahren damit einen sicheren Schutz für gestapelte Waren. Mit einer Auflegefolie auf der Palette schützt diese Verpackungslösung sie außerdem gegen äußere Einflüsse von sechs Seiten. Das sorgt für eine saubere und trockene Außenlagerung: Die Waren sind sicher vor Witterungseinflüssen, Feuchtigkeit, Insekten und UV-Strahlen.

Verpackungsverfahren im Vergleich

BEUMER hat für jedes dieser Verpackungsverfahren innovative Anlagen und Systeme im Programm. Doch um langfristig wettbewerbsfähig zu sein, sollten Unternehmen bei ihren Investitionsentscheidungen nicht nur die Gesamtbetriebskosten betrachten. Um das geeignete Verpackungsverfahren zu wählen, ist ein ganzheitlicher Ansatz wichtiger. Mit dem Blick auf den Total Value of Ownership (TVO) lässt sich die Wirksamkeit der anfallenden betrieblichen Investitionen umfassender und damit aussagekräftiger beschreiben. Die BEUMER Group schließt bei der Entwicklung ihrer Anlagen und Systeme deshalb sowohl die ökonomischen als auch die ökologischen und sozialen Aspekte mit ein. Firmen können damit ihre Investitionen strategisch planen.

Stretchen verdoppelt den Durchsatz

Weil neben der Ladungssicherung auch der Schutz gegen Umwelteinflüsse für die meisten Unternehmen bei der Wahl des geeigneten Verpackungsverfahrens entscheidend ist, haben die BEUMER Experten das Schrumpfhauben- und das Stretchhaubenverfahren verglichen - und einen klaren Kostenvorteil beim Stretchen ermittelt. Dazu nahmen sie einen palettierten Stapel mit einer Höhe von 1.630 Millimetern als Beispiel. Anlagen, die palettierte Waren mit der Schrumpftechnik verpacken, können 35 bis 70 Paletten pro Stunde verarbeiten. Die Stärke der Folie liegt zwischen 120 und 180 Mikrometer. Das Stretchhaubenverfahren erreicht pro Stunde mit 100 bis 120 Paletten fast den doppelten Ausstoß. Die zu verarbeitende Folie ist mit 70 und 140 Mikrometer auch dünner. Wegen der Dehnbarkeit der Folie erfordert das Stretchhaubenverfahren zudem weniger Material.

2014 lag der Marktpreis für Schrumpffolie bei 1,70 Euro pro Kilogramm. Die Verpackungskosten für eine Folienhaube betrugen etwa 1,02 Euro. Bei 300.000 Paletten im Jahr beliefen sich die Folienkosten auf etwa 306.000 Euro. Beim Stretchhaubenverfahren ist der aktuelle Marktpreis für Folie mit 1,90 Euro pro Kilogramm etwas teurer. Um eine Folienhaube zu bilden, ist dafür aber lediglich Material für 57 Cent erforderlich. Bei gleicher Anzahl der zu verarbeitenden Paletten im Jahr entsteht so mit circa 159.000 Euro ein deutlicher Kostenunterschied. Der Anwender kann eine Kostenersparnis von rund 52 Prozent erzielen.

Auch beim Energiebedarf unterscheiden sich die Systeme. Der Gasverbrauch beim Schrumpfen beträgt im Schnitt etwa zwei Kilowattstunden pro Palette. Die Kosten für die Energie, die erforderlich ist, um eine Stretchhaube zu bilden, belaufen sich auf sechs Cent. Bei den angenommenen 300.000 Paletten im Jahr ergeben sich für den Anwender somit Kosten von circa 18.000 Euro. Weil die Haubenstretchanlage ohne Gas arbeitet und die Kosten für den Stromverbrauch bei beiden Verfahren nahezu identisch sind, spart der Anwender mit dem stretch hood-Verfahren diese Kosten ein.

Beim Schrumpfen schwanken die Instandhaltungskosten insbesondere bei älteren Maschinen zwischen 2.000 und 8.000 Euro im Jahr. Als Berechnungsgrundlage werden 4.000 Euro angenommen. Die ermittelten Durchschnittskosten beim Stretchverfahren belaufen sich zwischen 1.000 und 3.000 Euro im Jahr. Bei einem Mittelwert von 2.000 Euro spart der Anwender 2.000 Euro für Wartungsmaßnahmen. Der Betreiber hat somit mit der Stretchhaubentechnik auch hier deutlich weniger Kosten im Jahr.

Mit dem BEUMER stretch hood® A hat der Beckumer Intralogistik-Spezialist die bewährte Verpackungsanlage von Grund auf neu konzipiert. Bei der Entwicklung haben die Spezialisten verschiedene Komponenten analysiert und diese hinsichtlich ihrer Funktion, Anordnung und Ergonomie optimiert. Dazu gehören zum Beispiel eine intuitive Menüführung der Maschinensteuerung über ein Soft-Touch-Panel, ein optimierter, ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz für den Bediener sowie ein materialschonender Transport der Folie in die Anlage mit einem innovativen Folientransportsystem. Die neue Anlage verfügt zudem über eine höhere Systemleistung und benötigt deutlich weniger Aufstellfläche.

Individuell gelöst

Weil jedes Produkt individuelle Handhabungseigenschaften hat, gilt es deshalb für den Anwender, diese sorgfältig zu analysieren. Nur so kann er die Anforderungen an die Palettenverpackung festlegen. BEUMER stellt einen Online-Konfigurator zur Verfügung, mit der Betreiber die Wirtschaftlichkeit verschiedener Verpackungsverfahren sowie deren Wertschöpfung für ihr Unternehmen berechnen und bewerten können. Die BEUMER Experten erstellen zudem eine auf den Kunden zugeschnittene Präsentation. Damit erhält der Anwender einen zuverlässigen Vergleich über die verschiedenen Verpackungen, den jeweiligen Energieverbrauch, die Instandhaltungs- sowie über die Investitions- und Anlagenkosten.

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BEUMER Latinoamericana Equipamentos Ltda. finalises new BHS at Tefé Airport, Brazil
Aarhus, 06. Mai 2015

BEUMER Latinoamericana Equipamentos Ltda. - part of BEUMER Group, a leading global supplier of automated baggage handling systems - announces the completion of the contract to design, manufacture and integrate a new energy-efficient, automated baggage-handling system at Tefé Airport, Brazil.

The city of Tefé, on the southern bank of Lake Tefé in the heart of the Amazon rain forest in northern Brazil, can only be accessed by plane (1h 10min) or boat (16h) from Manaus - the capital of the state of Amazonas.

Tefé Airport, administrated by Brazilian airport operator Infraero, which manages 60 airports across Brazil, is one of the main gateways to the interior of northern Brazil and plays an important role in development and commercial activity in Tefé as well as in the surrounding cities. It is likewise socially important, in that it serves as a base for transporting humanitarian missions from neighbouring countries. Currently the airport operates regular regional flights as well as military aircraft of the Brazilian Air Force, Army and Navy.

The new baggage handling system for the departures area is part of the modernisation and expansion of the airport terminal, which has been extended from 590m² to 4,000m² The system integrates check-in scales and take-away conveyors with a complete baggage handling conveyor system. The new system is designed to shorten baggage processing times and help the airport improve its operational efficiency and deliver an enhanced passenger experience.

Due to the geographical location of the airport, Infraero takes the responsibility to increase the quality of life in the vicinity very seriously. To this end - and as expected from BEUMER Group equipment - the baggage handling system minimises energy consumption, operating and maintenance costs and environmental impact.

The contract underlines BEUMER Group's strong foothold in the South American regional airport market. In addition to the Tefé Airport contract, BEUMER Latinoamericana Equipamentos Ltda is also installing baggage handling systems at Antofagasta Airport, Chile, and the Brazilian airports Araraquara, Franca and Cascavel.

Tefé Airport expects its new baggage handling system to be in operation in the spring of 2015.

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BEUMER Group to demonstrate high-efficiency baggage handling at Dubai Airport Show 2015
Aarhus, 05. Mai 2015

BEUMER Group - a leading global supplier of baggage handling systems - will demonstrate high-efficiency, fully-automatic and semi-automatic baggage handling systems on Stand 6704 in the German Pavillion at Dubai Airport Show 2015, from 10th to 12th May.

The BEUMER Group stand will highlight the industry's first, high-speed tote-based baggage transport system to be certified to the European Civil Aviation Conference (ECAC) Standard 3 for in-tote screening using standard and extended tote sizes.

"With a choice of screening machines from the industry's leading manufacturers, Crisplant CrisBag® provides airports with a fully-integrated high-speed baggage handling and ECAC3-screening system," explains Klaus Schäfer, Managing Director, Crisplant. "With its compact footprint, high speed and 100% tracking and traceability of each item of baggage, CrisBag can be installed as a new system or as an upgrade and is currently being installed in Abu Dhabi International Airport's new Midfield Terminal."

Visitors to the stand will also be able to collect a copy of the BEUMER Group's recent white paper: 'Assessing the Impact of ECAC3 on BHS - Considerations for upgrading existing ECAC2 systems.'

BEUMER Group is a global company, working with airports around the world through a network of local offices. To provide close partnership and effective communication with airports throughout the region, BEUMER Group Middle East has offices in Dubai, Abu Dhabi and Qatar.

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Ein Sand für besondere Fälle
Beckum, 29. April 2015

Auf Basis ihres Klebsandes, der als besonders haftfähig und feuerresistent gilt, stellt die EKW GmbH im nordpfälzischen Eisenberg ein umfangreiches Portfolio an Feuerbetonen, Stampf-, Spritz- und Gießmassen, Trockenvibrations- und  plastischen Massen her. Zum Einsatz kommen diese zum Beispiel in Eisen-, Stahl- und Buntmetallgießereien, in der Aluminiumindustrie, in Stahlwerken und Zementfabriken. Das Schüttgut füllt der Hersteller in Papier- und Kunststoffsäcke ab. Um diese schnell und vor allem präzise auf Paletten zu stapeln, setzt EKW auf einen BEUMER paletpac. Der Hochleistungs-Lagenpalettierer zeigt sich in der staubigen Produktionsumgebung nicht nur als äußerst robust. EKW hat damit auch eine nachhaltige Lösung im Einsatz, die sich ergonomisch bedienen lässt und die äußerst hohen Anforderungen des Herstellers an eine energieeffiziente Prozesstechnologie erfüllt.

Eisenberg ist ein ganz besonderer Ort. Hier befindet sich eines der größten Klebsand-Vorkommen weltweit. Klebsand? Das ist ein Material mit einem relativ hohen Tonanteil, der die einzelnen Quarzkörner verklebt – daher kommt der Name. Entstanden ist dieser knetbare Rohstoff vor rund 30 Millionen Jahren durch verwitterte Sandsteine, die sich anschließend in Mulden und Senken gesammelt und sedimentiert haben. Das Charakteristische an diesem Abbauprodukt ist seine Feuerfestigkeit. Diese macht den speziellen Rohstoff so begehrt für die Feuerfestindustrie und die Gießereitechnik. „Der Klebsand, den wir hier abbauen und verarbeiten, gilt als sehr rein und ist durch seine mineralogische und chemische Zusammensetzung  besonders haftfähig“, beschreibt Axel Deubert, Instandhaltungsleiter bei der EKW GmbH.

Das Unternehmen hieß früher „Eisenberger Klebsandwerke“ und ist seit der Gründung im Jahr 1903 in Familienbesitz. Nach dem neuesten Stand der Technik produziert der Betrieb verschiedene Feuerbetone, neutrale, basische und saure halbplastische sowie Trockenvibrationsmassen. Dazu kommen spezifische Werkstoffe für Reparatur- und Spritzarbeiten. „Mit speziellen Rezepturen können wir unsere Produkte an individuelle Kunden-Bedürfnisse anpassen“, sagt Axel Deubert. EKW bietet zudem Systemlösungen an, mit denen sich unterschiedliche Schmelz- und Wärmebehandlungsöfen samt Peripherie funktionell auskleiden lassen. Am Hauptstandort arbeiten etwa 160 Mitarbeiter, weltweit zirka 400. EKW hat Tochtergesellschaften in Italien, Frankreich, Slowenien, Brasilien, Malaysia und Mexiko, mehrere Unternehmensbeteiligungen und Partnergesellschaften in Deutschland sowie zahlreiche Vertretungen weltweit.

Zuverlässige und schnelle Palettierlösung
Die Produkte gelangen ganz unterschiedlich zu den Kunden. Sie werden zum Beispiel direkt in Silofahrzeuge abgefüllt, in Big-Bags – oder in Papier- und Kunststoffsäcke. Letztere werden auf Paletten gestapelt und mit Folie verpackt. „Um den gestiegenen Ansprüchen in der Verpackungstechnik gerecht zu werden, haben wir in den vergangenen Jahren unsere zentrale Packanlage modernisiert“, sagt Deubert. Zu den Anforderungen zählen beispielsweise Transportsicherheit, Display-Wirkung der verpackten Waren und Schutz vor Witterungseinflüssen bei der Außenlagerung. „Entscheidend sind aber auch reduzierte Kosten beim Energie- und Materialverbrauch. Unsere Arbeit ist besonders energieintensiv“, beschreibt der Instandhaltungsleiter. EKW legt deshalb sehr viel Wert auf eine effiziente Prozesstechnologie. Als KMU hat sich der Hersteller freiwillig verpflichtet, den Betrieb nach ISO 50001 zertifizieren zu lassen. Wird dieses Energiemanagementsystem konsequent umgesetzt, lässt sich der Energiebedarf um bis zu 20 Prozent und mehr senken. Um energieeffizient produzieren zu können, hat EKW unter anderem die in die Jahre gekommene Schrumpfhauben- gegen einen Stretchhaubenanlage getauscht. Wichtig war zudem, ein verbessertes und kontinuierliches Stapelergebnis zu erreichen. „Wir legen sehr viel Wert darauf, dass unsere Produkte beim Kunden optimal präsentiert werden“, sagt Instandhaltungsleiter Deubert. Bei den Recherchen nach einem passenden Anbieter stießen die Verantwortlichen auf den robusten und nachhaltigen Hochleistungs-Lagenpalettierer paletpac. Dieser stapelt Schüttgutsäcke exakt Lage für Lage auf Paletten.

Investitionen richtig entscheiden
Der Komplettanbieter liefert nachhaltige Anlagen und Systeme für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik aus einer Hand. Das international führende  Unternehmen blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Baustoffbranche zurück. Alle Anlagen und Systeme entwickelt der Anbieter mit einem ganzheitlichen Ansatz, dem Total Value of Ownership. Dieser basiert auf der ökonomischen Betrachtung eines Produkts. Das heißt konkret: Wie viel kann der Betreiber mit dieser Lösung erwirtschaften? Dies schließt ökologische Aspekte wie den energiesparenden Betrieb ebenso ein wie soziale Faktoren. Dazu gehören zum Beispiel ergonomische Mensch-Maschine-Schnittstellen. Anwender können somit die Wirksamkeit ihrer betrieblichen Investitionen gesamtheitlich und vor allem aussagekräftiger beschreiben. Sie ermitteln nicht nur ihre direkten Kosten, sondern vor allem den ‚Total Value‘ der zu liefernden Lösung über die gesamte Betriebszeit.

Der Intralogistik-Anbieter lieferte eine Anlage, die 2.500 Säcke pro Stunde palettieren kann. Mit einer Packhöhe bis 2.400 Millimeter lagert die Anlage Säcke auf jeder gängigen Palettengröße – einschließlich Zwischengrößen wie Paletten mit den Maßen 1.400 x 1.200 Millimeter – und in allen technisch möglichen Packmustern.

Sehr breites Portfolio
Feiner Sand liegt in der Luft. Axel Deubert läuft durch die zentrale Mischanlage. „Den Klebsand bauen wir mit Radladern ab und befördern ihn zu den Silos. Die verschiedenen Rezepturen stellen wir aus dem Rohstoff sowie weiteren Materialien in den Großraummischern her.“ Hier werden alle Arten von Trockenmassen, vor allem Betone, für die vielfältigen Anwendungen in Gießereien, Stahlwerken und anderen Industriezweigen gemischt. Innerhalb weniger Minuten ist die gewünschte Konsistenz erreicht. „Wir produzieren hier zudem aus feinem Klebsand, Ton und anderen Zuschlagstoffen Mörtel – pro Stunde etwa acht Tonnen“, erklärt Deubert.

Diese Trockenmassen befüllt EKW über sechs Stutzen in die Papier- und Kunststoffsäcke. In der Stunde werden so bis zu 1.200 Säcke mit einem Gewicht von bis zu 25 Kilogramm verpackt. Das entspricht einer Menge von etwa 30 Tonnen Schüttgut am Tag und einer Jahresleistung von etwa 50.000 Tonnen. Der Füllvorgang ist abgeschlossen, die Anlage verschließt den Sack und lässt ihn auf ein Förderband kippen, das ihn zum BEUMER paletpac transportiert.

Schnelle und schonende Palettierung
Die Säcke werden schnell und behutsam über verschiedene Taktbänder und Drehvorrichtungen im gewünschten Packmuster auf dem Ablegetisch positioniert. Dann werden die Säcke lagenweise auf eine Europalette, die auf einer Drehvorrichtung bereitgestellt ist, abgelegt. Über ein Multiprogramm stellt der Mitarbeiter die Parameter für das gewünschte Stapelmuster einfach ein. Der BEUMER paletpac stapelt die Säcke im Wechselverband – jeweils acht Schichten, pro Schicht ein Fünferverband. Damit erreicht die Palette ein Gesamtgewicht von etwa einer Tonne. Durch die geometrische Genauigkeit bei der Lagen- und Stapelbildung entstehen in sich sehr stabile Stapel, die zur platzsparenden Lagerung auch übereinander gesetzt werden können. Der BEUMER paletpac 2500 kann bis zu 2.500 Säcke in der Stunde stapeln. „Wir palettieren im Regelfall aber nur etwa 2.000 Säcke“, sagt Deubert. Mitarbeiter können die BEUMER Anlage auf Produktwechsel zudem schnell umrüsten.

Über Rollenbahnen gelangen die Vollpaletten anschließend zur nachgelagerten Verpackungsanlage. Diese überzieht den kompletten Stapel mit einer dehnbaren Folienhaube, um die verschiedenen Produkte bei der Lagerung und beim Transport zu den Abnehmern vor Witterungseinflüssen oder Nässe bei der Außenlagerung zu schützen.

Deutlich reduzierter Wartungsaufwand
Axel Deubert zeigt zufrieden auf den Palettierer. „Er arbeitet nicht nur sehr schnell, genau und äußerst nachhaltig. Der paletpac ist zudem sehr robust.“ Ein wichtiger Aspekt bei EKW. Denn Papiersäcke sind aufgrund ihres Materials nie absolut dicht. Das betrifft auch PE-Säcke: Hier kann aufgrund ihrer Verschlussart immer ein wenig Material entweichen. Mit dem relativ hohen Staubanteil in der Luft kommt die Anlage jedoch gut zurecht. „Beim BEUMER paletpac merken wir ganz deutlich, dass er für die Baustoffbranche entwickelt wurde“, sagt Deubert. Aber auch hochwertige Anlagen brauchen Wartung und Service. Doch diese sind beim BEUMER paletpac sehr gering. „Kleinere Wartungsmaßnahmen können meine Mitarbeiter übernehmen“, beschreibt der Instandhaltungsleiter.

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Ein Ansprechpartner für Alles
Beckum, 16. April 2015

Auf der Achema 2015, internationale Leitmesse der Prozessindustrie, (15. bis 19. Juni, Frankfurt a. M.) präsentiert sich die BEUMER Group in der Chemieindustrie als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik. Der Anwender erhält somit alles aus einer Hand. Dazu gehört auch ein umfassender Customer Support mit dem Schwerpunkt Residential Service.

Für Unternehmen, die in der Chemiebranche tätig sind, liefert BEUMER die komplette Verpackungslinie. Diese haben damit nur noch einen Ansprechpartner. Um zum Beispiel die Papier-, PE- und PP-Säcke auf Paletten verschiedener Größen flexibel, genau, stabil und effizient zu stapeln, hat BEUMER den Hochleistungs-Lagenpalettierer BEUMER paletpac im Programm. Der Komplettanbieter hat diese Baureihe dahin gehend optimiert, dass der Anwender von einer verbesserten Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten profitiert. Der BEUMER paletpac ist je nach Produktanforderung mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet.

Auf der Achema informiert die BEUMER Group zudem über den neuen BEUMER stretch hood A, eine innovative und konsequente Weiterentwicklung ihrer bewährten Hochleistungs-Verpackungsanlage. Bei der Entwicklung haben die Experten verschiedene Komponenten analysiert und optimiert. Dazu gehören zum Beispiel die verbesserte Menüführung der Maschinensteuerung über ein Soft-Touch-Panel, ein optimierter, ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz für den Bediener sowie ein materialschonender Transport der Folie in die Anlage. Seit ihrer Markteinführung im Sommer 2014 hat die Verpackungsmaschine eine sehr gute Kundenresonanz auf dem Markt erfahren - insbesondere bei Anwendern aus der Chemieindustrie.

Sowohl Hersteller als auch Logistikunternehmen, die in dieser Branche tätig sind, setzen auf das Warehouse-Management-System (WMS) von BEUMER. Damit lassen sich sämtliche wichtigen Anforderungen der Schüttgüter wie Lagerung sensibler Stoffe, Chargenverfolgung oder raumsparendes und kosteneffizientes Lager-Management erfüllen. Es verfügt über eine Schnittstelle zu allen gängigen ERP-Systemen. Eingebunden sind die Lagerverwaltung, das Materialfluss-System sowie die Prozess-Steuerungen der einzelnen Machinen. Damit hat der Anwender seine Produktion und sein Lager stets lückenlos im Blick und kann diese optimal an die aktuellen Anforderungen anpassen.

Die Besucher erfahren auf der Achema zudem alles über den umfassenden BEUMER Customer Support mit Schwerpunkt Residential Service. Unternehmen aus der Chemieindustrie können damit die Verantwortung für Maschinenverfügbarkeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen an BEUMER Mitarbeiter abgeben. Diese sorgen vor Ort für einen reibungslosen Betrieb.

BEUMER auf der Achema 2015, Halle: 3, Stand F50.

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Wie es hinter den Werkstoren aussieht
Beckum, 13. April 2015

Wie sieht eigentlich der Arbeitsplatz einer Industriekauffrau, eines Mechatronikers, eines Baustoffprüfers oder Fachlageristen genau aus? Schüler und Eltern haben an den Tagen der offenen Tür, die am 18. und 25. April sowie am 9. Mai in Beckum stattfinden, die Gelegenheit, genau das herauszufinden. Denn an diesen Samstagen gewähren die ansässigen Industrieunternehmen spannende Einblicke in ihr Innenleben. Die potenziellen Berufsanfänger können sich über die verschiedenen Betriebe und Ausbildungsangebote aus erster Hand informieren.

Eine technische Ausbildung lohnt sich für junge Menschen - natürlich je nach Neigung. Die Industrie bietet eine enorm große Palette an spannenden Berufen. Deshalb hat es sich der Verein Beckumer Industrie, ein Verbund aus 16 Industrieunternehmen, zur Aufgabe gemacht, Schüler und junge Menschen gezielt darüber zu informieren. Gemeinsam mit der IHK Nord-Westfalen und der Akzeptanz-Offensive "In|du|strie - Gemeinsam. Zukunft. Leben" setzt sich der Verein aktiv für die Stärkung und Weiterentwicklung des Standorts Beckum ein. Ziel ist es, das Bewusstsein der Bürger für die Bedeutung der Industrie als Fortschritts- und Beschäftigungsmotor zu stärken. Die Tage der offenen Tür sind dafür ideale Gelegenheiten. Den Anfang machen am 18. April von 10 bis 14 Uhr die Firmen Christian Pfeiffer Maschinenfabrik und Maschinenfabrik Möllers, Phoenix Zementwerke Krogbeumker und die BEUMER Maschinenfabrik. Eine Woche später, am 25. April, öffnen um die selbe Zeit die Eternit AG und ThyssenKrupp Industrial Solutions ihre Tore. Am 9. Mai haben die Besucher die Gelegenheit, Mitarbeitern der Blumenbecker Gruppe, von Di Matteo Förderanlagen, Knappheide GmbH Hydraulik-Systeme, der Werner Rudolph Kommanditgesellschaft und Schrader-T+A Fahrzeugbau genauer über die Schulter zu schauen.

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Logistik nützt allen
Beckum, 25. März 2015

Am 16. April findet der achte Tag der Logistik statt. Die deutschlandweite Aktion, an der sich zahlreiche Unternehmen dieser Branche beteiligen, wird von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) vorangetrieben. Auch die BEUMER Group unterstützt diese Kampagne aktiv: Im Signal Iduna Park in Dortmund veranstaltet die studentische BVL-Regionalgruppe Ruhr den achten Studententag. BEUMER wird dort mit einem Stand vertreten sein und Schüler und Studenten über die vielfältigen Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten bei dem Intralogistik-Anbieter informieren. 

Dank professioneller Logistik steht der Lieblingsjoghurt verlässlich im Kühlregal, die frischen Blumen für den Geburtstag der Freundin auf dem Markt und das Paket mit den neuen Schuhen wird pünktlich zugestellt. Auch die an die Haustür gelieferten Medikamente, das Spenderorgan, das rechtzeitig von Klinik zu Klinik transportiert wird - ohne eine durchdachte Logistik wäre das alles nicht möglich. Mit 235 Milliarden Euro Umsatz und rund 2,9 Millionen Beschäftigten ist die Branche der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Doch die Öffentlichkeit verbindet mit Logistik vielfach noch die Lkw auf der Autobahn - Information und Aufklärung sind erforderlich. Deshalb stellen am 16. April Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung sowie Organisationen und Bildungseinrichtungen die Vielfalt und die Chancen, die die Logistik bietet, der breiten Öffentlichkeit vor. Die Besucher können sich ein genaueres Bild davon machen, welcher Nutzen die Logistik bringt.

Mit ihrem Stand bei der studentischen BVL-Regionalgruppe Ruhr wird BEUMER junge Menschen gezielt ansprechen und ihnen die beruflichen Möglichkeiten in dieser spannenden Branche aufzeigen. Die Unternehmensgruppe legt sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb nehmen hervorragend ausgebildete Mitarbeiter bei BEUMER eine besondere Rolle ein. Die Zahl der jungen Leute, die in Beckum ihre Ausbildung absolvieren, steigt von Jahr zu Jahr. Jugendliche, die hier ihre berufliche Laufbahn starten, erhalten eine hochwertige, umfassende und zukunftsweisende kaufmännische oder technische Ausbildung. Dafür sorgen ein modernes und facettenreiches Ausbildungskonzept sowie hoch motivierte Ausbilder und Mitarbeiter.

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