Presse-
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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Beckum, 23. Februar 2017

Materialfluss-Kongress 2017: BEUMER informiert über Intralogistiklösungen, die hohe Anforderungen des Online-Handels erfüllen

Auf dem 26. Materialfluss-Kongress (6. bis 7. April, Technische Universität München)  informiert die BEUMER Group über ihre hohe Kompetenz bei Sortier- und Verteilsystemen. Damit unterstützt sie Versandhändler und -dienstleister in Zeiten eines stetig wachsenden Online-Handels. Denn das Lieferversprechen des Anbieters nimmt einen immer höheren Stellenwert ein. Kunden erwarten ihre bestellte Ware pünktlich, in der richtigen Ausprägung und Qualität und am gewünschten Ort. Für eine hohe Zuverlässigkeit ist eine effiziente Intralogistik erforderlich – von der Lagerhaltung über die Sortierung bis zum Transport. 

Der Kongress thematisiert unter anderem die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Intralogistik. Denn diese Veränderung spüren insbesondere die Versandhändler und -dienstleister. Die Anlagen und Systeme, die sie einsetzen, müssen immer flexiblere Aufgaben erledigen können oder sich an veränderte örtliche Gegebenheiten anpassen lassen. Höchst effiziente Prozesse sind somit erforderlich, um eine schnelle Auslieferung der Pakete an den Kunden zu ermöglichen. Immer bedeutsamer wird zum Beispiel auch das Thema Tracking and Tracing – also die Verfolgung und Rückverfolgung von Sendungen. Damit lässt sich der Weg der Sendung protokollieren, und der Kunde weiß immer, wo sich sein Paket befindet oder wann es voraussichtlich bei ihm eintrifft. 

Um eine schnelle, sichere und fehlerfreie Sortierung, Verteilung und Kontrolle von höchst unterschiedlichen Waren wie Paketen, Tütenware und Sperrgut in hohen Stückzahlen zu ermöglichen, steht die BEUMER Group als Systemintegrator ihren Kunden von der Planung bis zur Inbetriebnahme zur Verfügung. Zur Produktbasis gehören modulare Hochleistungssortieranlagen. Diese stattet BEUMER zum Beispiel mit Modulen für Kommissionierarbeitsplätze aus. Häufig wird zusätzliche Sensorik installiert, mit der eventuelle Fehler erkannt und korrigiert werden können, um die Sortiergenauigkeit weiter zu erhöhen. Mit den Lösungen können Anwender sich einen Wettbewerbsvorsprung sichern und sind auf zukünftiges Wachstum im eigenen Versandhandel entsprechend vorbereitet.

Semiautomatische Entladevorrichtung

Um die Leistung in bestehenden Logistikzentren zu erhöhen, bietet sich eine maschinenunterstützte Pulkentladung von Wechselbrücken statt einer manuellen Entladung an. Dadurch ist ein deutlich höherer Tor-Durchsatz möglich. BEUMER hat dazu die erste Generation einer semiautomatisch arbeitenden Maschine, den BEUMER Parcel Picker, auf den Markt gebracht und informiert darüber die Fachbesucher. Die Entladevorrichtung entlastet Mitarbeiter von körperlich schwerer Arbeit und erhöht gleichzeitig die Produktivität. Das Personal in Post- und KEP-Unternehmen kann damit unterschiedlich große und schwere Pakete, Päckchen und Versandeinheiten mit hoher Leistung aus Wechselbrücken und Trailern entladen. Bei einem durchschnittlichen Paketspektrum und einem an der Anlage geübten Bediener sind Durchsätze von mehr als 2.500 Packstücken pro Stunde möglich.

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BEUMER Group has live and virtual-reality demos of advanced baggage handling technologies at Passenger Terminal Expo 2017, Amsterdam
Aarhus, 14. Februar 2017

BEUMER Group – a leading global supplier of automated baggage handling systems – will feature live and virtual-reality demonstrations of next-generation baggage handling technologies at Passenger Terminal Expo 2017, Amsterdam, Netherlands, 14 -16 March 2017.

Delegates will be able to experience optimised transfer baggage handling with a live demonstration of a Video Coding System and take a virtual-reality tour of the advanced CrisBag® tote-based baggage handling system. The BEUMER Group stand will also feature the autover® Independent Carrier System (ICS) with the latest intelligent autoca® carrier for transporting CrisBag® totes as well as bags ranging from standard to out-of-gauge sizes.

The Video Coding System (VCS) combines cameras installed on the sorter with controls from BEUMER Group’s Airport Software Suite to eliminate the need to divert bags with no-read tags to a Manual Encoding Station (MES). The VCS technology allows the bag to remain on the sorter whilst it sends an image of the tag to an operator for remote encoding at a workstation or via a tablet. The additional benefits of the VCS, including increased flexibility during peak coding periods, are outlined in a recent BEUMER Group White Paper.

In a second demonstration, delegates can take a virtual-reality tour of the CrisBag® tote-based baggage handling system via an Oculus Rift head-set. This demonstration will show delegates why many airports consider CrisBag® to be the future of high-speed, high-efficiency baggage handling.

The BEUMER Group stand will also feature the autover® independent carrier system with the latest intelligent autoca® carrier. This enables airports to improve flexibility and process efficiency by ensuring accurate, gentle and reliable baggage handling across a wide range of bag sizes. The autoca®’s ability to carry totes also offers unique integration with CrisBag®, which is one of the world’s most widely installed tote-based baggage handling and transport systems.

Klaus Schäfer, Managing Director, BEUMER Group A/S, “These systems enable airports to make significant improvements in their baggage handling processes resulting in improved efficiency in addition to contributing to enhanced passenger satisfaction by reducing in the number of mis-handled bags.”

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Die Einfachheit der Komplexität
Beckum, 06. Februar 2017

BEUMER Group optimiert mit Supply Chain Management Lieferkette vom Rohstofflieferanten bis zum Endkunden:

Gemessen an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung gehört der Anlagenbau zu den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland. Durch die Globalisierung nimmt der Druck, insbesondere aus China, auf die hiesigen Anbieter stetig zu. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sie immer komplexere Lösungen entwickeln, die oft speziell auf ihre Kunden zugeschnitten sind. In Produktion, Logistik und bei den beteiligten Partnern führt dies zu einer Intransparenz, die in der Angebotsphase eine genaue Kalkulation erschwert. Um den daraus resultierenden Projekt- und Unternehmensrisiken effizient zu begegnen, versucht die BEUMER Group durch ein ganzheitliches Konzept zum Supply Chain Management die Transparenz in der Angebotsphase zu maximieren. Denn nur durch die frühzeitige Konfiguration der Supply Chain kann dem Kunden die beste Lösung für sein individuelles Projekt geboten werden.

„Wir fertigen unsere Anlagen nach dem Engineer-to-Order-Prinzip“, erklärt Johannes Stemmer aus dem Bereich Corporate Strategy bei der BEUMER Group. „Unsere Kunden bekommen Anlagen, die exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind – wie ein Maßanzug.“ Und genau wie sich Beinlängen, Taillen- oder Brustumfänge bei Menschen unterscheiden, sind auch die einzelnen Systemlösungen sehr kundenspezifisch. „Das spüren wir in Zeiten des E-Commerce gerade bei den Versandhändlern sehr deutlich“, sagt Johannes Stemmer. Wollen diese langfristig konkurrenzfähig sein, müssen sie sich zum Beispiel mit individuellen Zustellzeiten oder auch Same Day Delivery auseinandersetzen: Der Kunde bestellt und erhält noch am selben Tag die Ware. Charakteristisch ist zudem die Atomisierung der Sendungen: Der Kunde bestellt häufiger – zum Teil mehrmals am Tag –, aber in immer kleineren Mengen. Mit diesen Trends wird die Materialflusstechnik komplexer. Intralogistische Systeme wie die Hochleistungssortieranlagen der BEUMER Group müssen somit auch immer flexiblere Aufgaben erledigen können und sich an veränderte Gegebenheiten anpassen lassen. „Als Systemintegrator planen wir diese Anlagen, bauen sie und nehmen sie in Betrieb. Auf diese Weise können unsere Kunden ihre Waren schnell, sicher und fehlerfrei liefern“, beschreibt Johannes Stemmer. „Sie erhalten einen Wettbewerbsvorsprung und können sich auf zukünftiges Wachstum entsprechend vorbereiten. Doch diese Individualisierung hat ihren Preis.“

Ungenauigkeiten im Angebotsprozess

BEUMER stattet die Anlagen zum Beispiel mit verschiedenen Modulen und Funktionen aus wie Handaufgabeplätzen, semi-automatischen Einschleuseinheiten, Kamerasystemen oder Tools, die Fehler beim Sortierprozess korrigieren und damit die Genauigkeit erhöhen. Dazu kommen Antriebe, die sich in ihrer Leistung und Energieeffizienz unterscheiden. Eine Vielzahl an Produktvarianten entsteht. „Weil wir zum Beispiel die Kamerasysteme oder Sensoren nicht selbst fertigen, setzen wir hier auf ausgewählte Zulieferer“, erläutert Stemmer. Doch je komplexer eine Anlage wird und je mehr Partner im Boot sitzen, desto höher ist meist auch der Koordinations- und Entwicklungsaufwand. Anlagenbauer sind daher Einflüssen ausgesetzt, die sie nicht immer selbst in der Hand haben und die sich auch immer schwerer vorhersagen lassen. Damit steigen die Risiken bei der Kalkulation des Leistungsumfangs und bei der Ausarbeitung der Terminpläne. Eine weitere Schwierigkeit liegt in den langen Projektlaufzeiten: Betreiber haben Änderungswünsche, Wechselkurse und Rohstoffpreise können schwanken. Diese Komplexitätstreiber erschweren eine genaue Kalkulation zum Zeitpunkt der Angebotslegung.

Trotz allem: „Kunden erwarten eine klare Aussage. Deswegen können nur die Anbieter langfristig erfolgreich sein, die auch unter diesen schwierigen Bedingungen den Bedarf an Bauteilen und die Produktion zuverlässig planen können“, ist sich Johannes Stemmer sicher. Um mehr Transparenz im Angebotsprozess zu schaffen, setzt die BEUMER Group auf ein effizientes Supply Chain Management (SCM). Dieser Managementansatz ist prozessorientiert und umfasst dabei alle Flüsse von Rohstoffen, Bauteilen, Halbfabrikaten und Endprodukten sowie Informationen entlang der Wertschöpfungs- und Lieferkette. Das Ziel ist eine Ressourcenoptimierung für alle daran beteiligten Unternehmen. Damit das SCM wirkungsvoll die projektspezifische Planung der Lieferketten und die Koordination der beteiligten Akteure unterstützt, ist es genau auf die Anforderungen des Anbieters abzustimmen.

Das ist gar nicht so einfach. Für die einen ist dieser Managementansatz eine zentrale und übergeordnete Planungs- und Steuerungsfunktion, um interne und externe Versorgungsketten zu koordinieren und zu verantworten. Für die anderen ist es der Grundgedanke einer ganzheitlichen Sichtweise, der jedoch oft nur vereinzelt im Einkauf, Vertrieb oder Projektmanagement Anwendung findet. Der Grund liegt in der unterschiedlichen Wahrnehmung der einzelnen Abteilungen von Aufgaben und Zielen, die SCM zugeschrieben werden. Doch es ist wichtig, in der Endphase des Angebots ein klares Konzept mit den Lieferanten und Unterlieferanten abzustimmen. „Ein Angebot kann bei einem umfangreichen System bis zu 800 Seiten stark sein. Umso gewichtiger ist ein durchgängiges SCM“, betont Stemmer.

Komplexität wird beherrschbar

Bei der Einführung eines SCM sind nicht nur die Komplexitätstreiber wie Änderungswünsche oder schwankende Preise der Rohstoffe zu berücksichtigen, sondern auch die Faktoren, die den Angebotsprozess begünstigen können. „Der Kunde ist oft bereit, mehr zu investieren, wenn er dem Know-how des Anbieters vertraut und sich durch die individuelle Lösung seines Problems verstanden fühlt“, weiß Stemmer. Zu diesen Erfolgsfaktoren zählt bei der BEUMER Group zum Beispiel ihr umfangreicher Customer Support. Rund 1.000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für dieses Geschäftsfeld. Sie kümmern sich vom ersten Projektgespräch bis zur laufenden Anlage um ihre Kunden. Der Customer Support kann verschiedene Dienstleistungen umfassen. Mit dem Residential Service sind die BEUMER Mitarbeiter zum Beispiel dauerhaft vor Ort und übernehmen bewusst Verantwortung für einen reibungslosen Betrieb. Eine wichtige Rolle spielen zudem die hohe Kompetenz der BEUMER Vertriebsmitarbeiter und die technischen Leistungsparameter einer Anlage.

Um die Komplexität beherrschbar zu machen, baut die BEUMER Group ihre Anlagen modular auf. Dies erweist sich als sinnvoll, wenn Prozesse, Bauteile oder Kundenanforderungen ähnlich sind und häufig zum Einsatz kommen. Durch einheitliche, Vorgaben und Abläufe vereinfacht der Systemintegrator die Koordination bei der Planung und Steuerung der Supply Chain in der Angebotsphase. BEUMER stellt die Module individuell zusammen und passt sie an. Dabei fertigt der Systemanbieter Baugruppen oder Komponenten häufig kundenneutral vor. Die einzelnen Module haben durch Skaleneffekte eine hohe Wiederverwendbarkeit, womit sich auch die Bedarfe in der eigenen Fertigung besser steuern lassen. Geht ein Auftrag ein, verbucht BEUMER einen enormen Zeitgewinn und ist flexibel in der Lieferung – ein weiterer Erfolgsfaktor.

Gleiche Ziele, unterschiedliche Strategien

Die Erfolgsfaktoren begünstigen und als Wettbewerbsvorteile ausbauen ist das Ziel, das jedes Unternehmen mit SCM verfolgt. Doch die Betriebe unterscheiden sich. Die einen stellen nur Produkte her, andere komplette Systeme, die einen fertigen weltweit, andere setzen fast ausschließlich auf Zulieferer. Durch diese unterschiedlichen Rahmenbedingungen ergeben sich unterschiedliche SCM-Strategien und SCM-Betrachtungsbereiche für die Unternehmen. Letztere beziehen sich auf einzelne Unternehmensbereiche, auf das eigene Gesamtunternehmen, auf den Kooperationsverbund mit den beteiligten Partnern oder auf die Zusammenarbeit mit dem Kunden. Es gibt damit nicht die eine erstrebenswerte Lösung für die Gestaltung der Supply Chain. Mit steigender Stufe – vom funktions- bis zum kundenbasierten Ansatz – wachsen auch die Anforderungen an das Managementsystem. Den Chancen und Möglichkeiten eines kundenbasierten SCM-Ansatzes steht die Gefahr einer Überforderung der Unternehmensressourcen und Kompetenzen bei einer ganzheitlichen Umsetzung gegenüber.

Firmen, die ihr SCM funktionsorientiert ausrichten, fertigen überwiegend Produkte, seltener komplette Systeme. Meist produzieren sie selbst, haben einen hohen Wertschöpfungsanteil und ihre Zulieferer sind oft nur wenige Kilometer vom eigenen Standort entfernt. Der Angebotsprozess im Unternehmen beruht oft auf Erfahrung. Im Produktgeschäft wird vorrangig standardisiert. Dadurch lassen sich die Leistungsparameter und Kundenwünsche der Lösungen weitgehend vorkonfigurieren. Der kundenspezifische Anteil der Produkte ist eher gering. SCM auf Stufe eins hat meist einen untergeordneten Stellenwert, weil die Firmen für Nischenmärkte produzieren und hier weniger Wettbewerb herrscht. Mit SCM wollen sie Erfolgsfaktoren wie Termintreue, Preis oder die Qualität verbessern.

Transparenz schaffen

Ein zentrales Ziel der BEUMER Group ist es, durch ein unternehmensbasiertes SCM eine interne Transparenz sicherzustellen. Damit legte die Gruppe ihren Blick nicht nur auf Vertrieb, Einkauf oder Produktion, sondern auf das Gesamtunternehmen. „Durch die Globalisierung sind wir in den vergangenen zehn Jahren enorm gewachsen. Unseren Umsatz konnten wir von 100 Millionen auf über 700 Millionen Euro vervielfachen“, erklärt Johannes Stemmer. Im gleichen Maße ist auch die Anzahl der Mitarbeiter von rund 700 im Jahre 2004 auf aktuell über 4.000 Beschäftigte gewachsen. Durch insgesamt 35 operative Gruppengesellschaften und fünf Produktionsstandorte ist die Unternehmensgruppe weltweit präsent. „SCM ist für uns ein zentraler Baustein, um Transparenz im Unternehmen zu schaffen und eine reibungslose Kommunikation aller Beteiligten zu ermöglichen“, erläutert Stemmer.

Einen Schritt weiter gehen Unternehmen mit dem auf dem Verbundziel basierten SCM und erweitern damit ihren Blick über die eigene Firma hinaus bis zu ihren Lieferanten. Um diese in die eigene Unternehmensstruktur einzubinden, sind synchrone Prozesse und Systeme erforderlich. Dazu verständigen sich beide Seiten auf gemeinsame Netzwerkziele im Verbund, die den Unternehmens- und Bereichszielen übergeordnet sind. Damit ergeben sich auch Anforderungen an Kooperation und Transparenz der beteiligten Akteure. Das betrifft zum Beispiel die Informationsbereitstellung, die Ressourcenverwendung oder gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Anders als bei der BEUMER Group verfügen Unternehmen, die auf diese Strategie setzen, meist über eine sehr kleine oder keine eigene Fertigung. Der Zukaufanteil und die eigene Engineering-Leistung sind hoch. Das SCM im Lieferantennetzwerk soll die Profitabilität der Supply Chain im Verbund verbessern, die Kooperation mit Lieferanten stärken und das Innovationspotenzial der Lieferkette besser nutzen.

Der Kunde im Fokus

„Unsere Kunden trugen verstärkt den Wunsch an uns heran, ‚alles aus einer Hand‘ beziehen zu wollen“, sagt Stemmer. „Wir haben uns deshalb in den vergangenen Jahren vom Produkthersteller zum Systemlieferanten entwickelt.“ Damit hat die BEUMER Group auch ihr SCM auf die Kundenanforderungen ausgerichtet. Diese Strategie beschreibt die flexible Ausrichtung der Lieferkette auf die individuellen Bedürfnisse der Anwender im Angebotsprozess und gilt als Kernkompetenz für Systemintegratoren. Denn die Komplexität im Angebotsprozess hängt vor allem von der Komplexität der zu liefernden Anlage ab. Die Anzahl der zu berücksichtigenden Kundenanforderungen ist in der Regel sehr hoch. Das macht die Anpassung der Supply Chain an die projektspezifischen Rahmenbedingungen sehr umfangreich.

Um die Komplexität weiter zu verringern und auf individuelle Anforderungen eingehen zu können, hat die BEUMER Group in den verschiedenen Geschäftsfeldern das jeweilige Know-how und die Kompetenzen aller Niederlassungen gebündelt und entsprechende Center of Competence gegründet. Diese weltweit zuständigen Zentralen kümmern sich um Forschung und Entwicklung, den Vertrieb, das Projektmanagement, den Einkauf und vor allem um die Betreuung der Gruppengesellschaften. „Damit stellen wir eine durchgängige Kommunikation aller beteiligten Akteure unternehmensweit bereits in der Angebotsphase sicher“, beschreibt Stemmer. SCM schafft als Querschnittfunktion die notwendigen Nahtstellen zwischen den Unternehmensbereichen.

Um die entstehenden Kosten in einem Projekt transparenter darzustellen, setzt der Systemintegrator auf Kostenanalysen einzelner Baugruppen oder Produkte. Die Transparenz im Angebot steigert BEUMER durch detaillierte Kapazitäts- und Ressourcenplanungen und betrachtet die Gesamtbeschaffungskosten – die Total Landed Costs – aus Kundensicht. „Wir erkennen Einsparungspotenziale leichter und können sie aktiv erschließen“, sagt Stemmer. Diese Potenziale können sich beispielsweise durch Präferenzabkommen verschiedener Länder, Local-Content-Anforderungen oder Bewertungen verschiedener Produktionszenarien zeigen. Denn sie haben einen erheblichen Einfluss auf den Angebotspreis.

Keine überraschenden Kosten

„Mit dem kundenbasierten Supply Chain Management haben wir unseren Weg gefunden“, ist Johannes Stemmer überzeugt. „Wir konzentrieren uns auf unsere unternehmerischen Kernkompetenzen, sind innovativ und treiben unsere Internationalisierung strategisch und konsequent voran.“ Wichtig ist die maximale Transparenz der beteiligten Akteure bei der projektspezifischen Supply-Chain-Konfiguration. Für die BEUMER Group ist das besonders wichtig. Denn die Zusammenarbeit mit den Kunden basiert für den Systemlieferanten auf gegenseitigem Vertrauen. „Der Kunde muss uns als vertrauensvollen Sparringspartner begreifen, der ihm durch exzellente Lösungskompetenz in seinem Projekt zum Erfolg verhilft“, betont Stemmer.

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Schneller und sicherer handhaben
Beckum, 02. Februar 2017

Tire Technology Expo 2017: BEUMER Group präsentiert erste Live-Demo des automatisierten Transportsystems für Reifenrohlinge

Die BEUMER Group, international führender Hersteller von Intralogistiksystemen, präsentiert auf der Tire Technology Expo 2017 (14. bis 16. Februar, Hannover) auf Stand 3020 in einer Live-Demonstration ihr innovatives Tire Tray System. Dieses automatisiert die Handhabung von Reifenrohlingen, um die Gefahr von Beschädigung und Verformung während des Aufbaus und der Bearbeitung zu minimieren. Jeder Reifen wird beim Verlassen der Reifenaufbaumaschine in eine eigene, individuell überwachte Schale verladen. Der Reifen wird dann gelagert oder direkt zur Heißpresse transportiert. Dabei bleibt er immer in der gleichen Schale. Dies macht die Handhabung schneller und sicherer. 

Als einer der weltweit führenden Lieferanten von Cross-Belt-Sortieranlagen bietet die BEUMER Group eine einzigartige Palette von Lösungen, um fertige Reifen während der Endbearbeitung, Qualitätsprüfung, Palettierung und Logistik zu handhaben. Das umfassende Portfolio von Schlüsselprodukten ist wegweisend, was Technologie und Kosten-Nutzen-Verhältnis für hochwertige Anwendungen in der Reifenindustrie betrifft. 

Das Tire Tray System ist bereits bei einem weltweit tätigen Reifenhersteller erfolgreich im Einsatz.

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BEUMER Group highlights next-generation end-to-end baggage handling system at Inter Airport SEA 2017
Aarhus, 31. Januar 2017

BEUMER Group– a leading global supplier of automated baggage handling systems – will feature an end-to-end tote-based baggage handling and transport system in an immersive, virtual-reality tour on Stand A020 at Inter Airport South East Asia 2017, from 15-17 February 2017, at the Singapore Expo.

Based on the CrisBag® system, the tour will allow visitors to the BEUMER Group stand to experience the speed and efficiency of tote-based baggage handling via an Oculus Rift virtual-reality head-set. The tour will also reveal why many airports consider the tote-based system to be the next generation in energy-efficient baggage handling. The system’s ‘one bag per tote’ concept also enhances security and process efficiency by providing 100% tracking and traceability by for each item of baggage throughout the check-in, sorting and screening processes.

The CrisBag® system is the one of the world’s most widely-installed tote-based systems and is already installed in a number of international airport hubs including Changi Airport in Singapore. At Changi, CrisBag® is used as a dual-purpose system for sorting baggage and for extensive baggage transfers between Terminals 1, 2 and 3. A CrisBag® system has also been installed at Abu Dhabi Airport's new Midfield Terminal and additional CrisBag® systems are installed for Changi Airport’s new Terminal 4 building and at Calgary Airport, Canada.

Other baggage handling systems from BEUMER Group’s Crisplant range have been installed in airports throughout China, including Shanghai Pudong, Guangzhou, Hong Kong, Changsha and Nanjing.

“BEUMER Group is helping airports throughout south-east Asia to respond to increased market demands by providing state-of-the-art technology and guidance on best practice. This combination enables airports to increase the capacity and efficiency of their baggage handling systems whilst minimising energy consumption,” explains Klaus Schäfer, Managing Director, BEUMER Group A/S.

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Nur wer forscht, kann Neues entdecken
Beckum, 31. Januar 2017

BEUMER Group vom deutschen Stifterverband mit dem Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ ausgezeichnet:

Von den rund 3,5 Millionen Unternehmen in Deutschland forschen weniger als ein Prozent. Zu dieser kleinen, aber exklusiven Gemeinschaft gehört die BEUMER Group. Um sein besonderes Engagement für Forschung und Entwicklung zu würdigen, hat der Stifterverband der deutschen Wissenschaft den Systemanbieter nun mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über diese Ehrung“, sagt Mark Antonius Behler, der bei der BEUMER Group für das Innovationsmanagement verantwortlich ist. „Das bestätigt, dass unsere Richtung stimmt.“

Eine gute Idee ist zwar eine wichtige Voraussetzung, für eine erfolgreiche Innovation braucht es aber deutlich mehr. „Diese Idee muss technisch umgesetzt und zur Marktreife gebracht werden“, weiß Behler. Und nur wer forscht, kann Neues entdecken und Innovation und Wachstum schaffen. Die BEUMER Group hat deshalb ein Innovationsmanagement für die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen fest in die Unternehmensstrategie integriert. Und weil es sich bei diesen Prozessen um bereichsübergreifende Vorgänge handelt, wird eine Innovationskultur von allen Beschäftigten geprägt und getragen.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeichnet regelmäßig kreative, Forschung treibende Unternehmen mit diesem speziellen Gütesiegel aus. Die Würdigung gilt für zwei Jahre.

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Keine langen Warteschlangen mehr
Aarhus, 26. Januar 2017

BEUMER Group UK stellt Frühgepäckspeicher und Gepäckabfertigungssystem am Süd-Terminal des Flughafens Gatwick fertig:

Die BEUMER Group UK hat am Pier 1, dem Süd-Terminal des Flughafens Gatwick, ein Gepäckabfertigungssystem und einen Frühgepäckspeicher vom Typ CrisBag installiert. Dieser Auftrag war Teil einer umfassenden und rund 218 Millionen Euro teuren Neugestaltung dieses Flughafenabschnitts.

Das behälterbasierte Transport- und Sortiersystem CrisBag ist der erste Frühgepäckspeicher, der in Gatwick zum Einsatz kommt. Er teilt jedem Gepäckstück einen separaten Behälter zu, damit es bei sämtlichen Schritten wie dem Durchleuchten oder dem Transport- und Sortiervorgang durchgängig identifiziert und nachverfolgt werden kann. Dies erhöht die Sicherheit und verhindert Fehler und Engpässe. Kein Koffer kann somit bei der Gepäckabfertigung verloren gehen. Der Speicher hat Platz für 2.600 Gepäckstücke. Mit dem CrisBag-System können Passagiere ihr Gepäck bis zu 18 Stunden vor dem Flug aufgeben. Es wird deponiert und im richtigen Zeitfenster zum passenden Flug geführt. Dieser Service schafft mehr Zufriedenheit bei den Kunden und hilft, Warteschlangen zu verkürzen.

Als Teil des neuen Gepäckabfertigungssystems hat die BEUMER Group CrisBelt-Bandförderer installiert. Fast 500 Permanentmagnet-Motoren treiben diese an. Im Vergleich zu konventionellen Antrieben reduzieren sie den Energieverbrauch um die Hälfte. Das Gepäckabfertigungssystem bedient das komplette Süd-Terminal. In der Stunde lassen sich etwa 4.240 Gepäckstücke bearbeiten. Das Einzigartige: Durch ein Fenster können die Passagiere einen Blick auf das neue Abfertigungssystem und somit auf ihre Koffer und Taschen werfen. 

„Die BEUMER Group hat uns dabei unterstützt, eines der größten Projekte in der Geschichte dieses Flughafens umzusetzen“, sagt Paul Morgan, Senior-EPC- (Engineering, Procurement and Construction) Manager des Flughafens Gatwick. „Wir sind sehr zufrieden mit den hochmodernen Lösungen.“ Die Anlagen verbessern nicht nur die Gepäckabfertigung im Terminal Süd deutlich. Der Flughafen ist auch auf die stetig steigende Anzahl der Passagiere bestens vorbereitet.

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Reibungslose Abläufe selbst in Spitzenzeiten
Beckum, 12. Januar 2017

BEUMER Group hat das Gepäckabfertigungssystem am Terminal 2 des Flughafens Rio Galeão im brasilianischen Rio de Janeiro in wenigen Monaten fertiggestellt:

Die BEUMER Group hat die Erweiterung des Gepäckabfertigungssystems am Terminal 2 des Flughafens Rio de Janeiro-Antônio Carlos Jobim nach nur sieben Monaten und ohne Unterbrechung des Flughafenbetriebs erfolgreich abgeschlossen. Dieser Auftrag war Teil der Investitionen, mit denen der Flughafenbetreiber im Sommer 2016 während der Olympischen Spiele die Zufriedenheit der Athleten und Besucher im hohen Maße sicherstellen wollte. Rio de Janeiro-Antônio Carlos Jobim ist der wichtigste internationale Verkehrsflughafen der brasilianischen Metropole.

Das BEUMER Team hatte einen Entwurf erarbeitet, mit dem sich das Gepäckaufkommen in Spitzenzeiten sicher bewältigen lässt und dabei auch künftiges Wachstum berücksichtigt. Für das Abfluggepäck hat das Abfertigungssystem nun sieben statt vorher fünf Förderlinien und Gepäcksammelbereiche. Die BEUMER Mitarbeiter haben für die ankommenden Koffer und Taschen zehn bestehende Rundläufe verlegt und mit zwei weiteren ergänzt. Neu ist auch eine Check-In-Linie für das Transfergepäck. Die BEUMER Group hat zudem ein SCADA Prozesssteuerungssystem eingeführt. Dieses sorgt für einen störungsfreien und zuverlässigen Betrieb des Abfertigungssystems. Im Rahmen des umfangreichen Customer Supports bleibt ein Team von Spezialisten der BEUMER Group noch bis Ende 2016 vor Ort. Es übernimmt die Verantwortung für Verfügbarkeit, Leistung und Wirtschaftlichkeit der Anlage. Die BEUMER Mitarbeiter warten mit fundiertem logistischen und technischen Know-how auf und stellen somit eine hohe Effizienz des Systems sicher.

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Hier macht die Arbeit Spaß
Beckum, 19. Dezember 2016

BEUMER: Erster Preis im Wettbewerb „Attraktiver Arbeitgeber im Kreis Warendorf 2016"

Die BEUMER Group ist Sieger des Wettbewerbs um den Titel „Attraktiver Arbeitgeber im Kreis Warendorf 2016“. Ausgeschrieben wurde dieser von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung in Warendorf im Münsterland. Eine unabhängige und fachkundige Jury bewertete die über 40 Teilnehmer nach Kriterien wie flexible Arbeitszeiten, Betriebsklima, Bezahlung oder Karrierechancen im Unternehmen. In der Kategorie Betriebsgröße von 251 bis 1.000 Mitarbeiter setzte sich die BEUMER Group gegen ihre Konkurrenten durch und belegte den ersten Platz. Wolfgang Hoss, CFO der BEUMER Maschinenfabrik und Personalchef Burkhard Pieper nahmen die Auszeichnung bei der Preisverleihung in Oelde entgegen.

„Wir freuen uns sehr über unsere hervorragende Platzierung. Als Familienunternehmen in der dritten Generation stehen bei uns vor allem die Mitarbeiter im Mittelpunkt. Ihre Zufriedenheit ist die Vorrausetzung für den Erfolg unseres gesamten Unternehmens,“ erklärt Wolfgang Hoss. „Deshalb legen wir bei BEUMER großen Wert auf die Förderungen und Weiterbildung unserer Kollegen, und versuchen ein Umfeld zu schaffen, das sie herausfordert und ihnen hilft, sich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weiterzuentwickeln,“ ergänzt Burkhard Pieper. „Die Auszeichnung ist für uns ein Beweis, dass wir in dieser Hinsicht schon Vieles richtig machen.“

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Für gute Beziehungen stark machen
Aarhus, 13. Dezember 2016

Klaus Schäfer, Geschäftsführer der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft, zum Honorarkonsul ernannt:

Das deutsche Wappenschild ziert seit kurzem das Firmengebäude der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft in Aarhus. Denn Geschäftsführer Klaus Schäfer ist zum Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland für die Region Mitteljütland ernannt worden. Neben seiner Tätigkeit bei der BEUMER Group kümmert er sich ab sofort auch darum, die Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark zu stärken – sowohl im Handel als auch in der Kultur. Mit seiner langjährigen Berufserfahrung im Königreich ist Klaus Schäfer für diese Aufgabe die Idealbesetzung. 

Manchmal passt im Leben einfach alles zusammen – dann verknüpfen sich lange gepflegte Kontakte mit Kenntnissen und Fähigkeiten zu etwas ganz Neuem. So wie bei Klaus Schäfer. Seit 2010 ist der gebürtige Hesse Geschäftsführer der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft in Aarhus. Er verfügt über ausgezeichnete Beziehungen, ist mit den örtlichen Verhältnissen vertraut und bestens in Aarhus und der Region Mitteljütland vernetzt. Und weil Klaus Schäfer damit sehr gute Voraussetzungen für einen Honorarkonsul mitbringt, hat ihn das Auswärtige Amt in diese Position berufen. Um seine neuen Aufgaben wird er sich von seinem Büro aus kümmern, das sich nach wie vor in der dänischen BEUMER Niederlassung befindet. „Ich bin Teil eines Teams der deutschen Botschaft, das aus mehreren Konsuln besteht, die auf die verschiedenen Regionen Dänemarks verteilt sind“, erklärt er. 

Wenn deutsche Staatsbürger Pässe beantragen wollen, Dokumente beglaubigen oder deutsche Staatsbürger in Problemfällen Unterstützung benötigen – das sind nur einige der Aufgaben, die jetzt neben der Tätigkeit als Geschäftsführer der dänischen BEUMER Gruppengesellschaft auf ihn zu kommen. „Ich will in meiner neuen Funktion ein hilfreicher Ansprechpartner für die deutschen Staatsbürger in Dänemark sein“, verdeutlicht Klaus Schäfer. Aarhus ist zudem die zweitgrößte Stadt im Königreich und wurde zu Europas Kulturhauptstadt 2017 gewählt. Der BEUMER Group Manager nimmt daher künftig auch sehr viele repräsentative Aufgaben wahr: Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen, Lesungen und Musikabenden, Eröffnen von Ausstellungen oder auch die Kontaktpflege mit den Universitäten. Besonders wichtig ist für ihn, die guten Beziehungen Deutschlands zu Dänemark als Wirtschaftspartner zu stärken. „Mit meiner Erfahrung und den zahlreichen Kontakten, die ich im Lauf meines Berufslebens sammeln konnte, kann ich die richtigen Menschen zusammenführen“, sagt er. „Ich kenne die Bedingungen am Arbeitsmarkt und kann damit gute Informationen für deutsche Arbeitnehmer und Unternehmen bieten.“ 

Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner von Dänemark. Die Dänen exportieren insbesondere Industriegüter, Maschinen und landwirtschaftliche Produkte. In die Gegenrichtung liefern die Deutschen Maschinen und Fahrzeuge, Halbfertig- und Fertigwaren, Chemikalien und ebenfalls landwirtschaftliche Erzeugnisse. 

Für die Stelle eines Honorarkonsuls gibt es übrigens keine Ausschreibung – und auch keine Bezahlung. Es ist eine rein ehrenamtliche Tätigkeit. „Damit sind auch keine besonderen Rechte oder Vorteile verbunden“, sagt Klaus Schäfer. „Strafzettel fürs Falschparken muss ich trotzdem bezahlen.“

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Frischer Wind für wachsende Märkte
Beckum, 17. November 2016

BEUMER Group: Stephan Heessels ist neuer Leiter des Geschäftsfelds Logistiksysteme 

Stephan Heessels leitet jetzt als global verantwortlicher Direktor das Geschäftsfeld Logistiksysteme bei der BEUMER Group am Hauptsitz in Beckum. In dieser Funktion steuert und koordiniert der 48-jährige das internationale Kompetenzzentrum in diesem Unternehmensbereich. Der gebürtige Niederländer verantwortet den weltweiten Vertrieb des breiten Produktportfolios ebenso wie die strategische Weiterentwicklung der internationalen Märkte KEP (Kurier, Express und Paketdienste), Versandhandel und Handelsdistribution. 

Mit Stephan Heessels hat sich die BEUMER Group einen Kollegen ins Team geholt, der für diese Aufgabe jede Menge Erfahrung mitbringt. Denn er war bereits von 1999 bis 2001 als Projektmanager für Crisplant a/s tätig. Der dänische Weltmarktführer in der Sortier- und Verteiltechnik ist seit 2009 Teil der BEUMER Group. Dort verantwortete Stephan Heessels unter anderem Projekte an Flughäfen in Madrid und Paris oder auch bei der spanischen Modekette ZARA. Umfangreiche Erfahrungen konnte er anschließend als Konstruktionsleiter sammeln, als Geschäftsführer bei einem marktführenden Lieferanten von integrierten Materialflusssystemen für Fluggepäck, Lager und Produktionsausrüstung sowie als Hauptgeschäftsführer bei einem dominierenden dänischen Unternehmen in der Kälte- und Wärmetechnik. Schon seit 2013 nimmt Heessels bei der BEUMER Group eine leitende Position im Geschäftsfeld Logistiksysteme ein. Studiert hat er Maschinenbau im niederländischen Hertogenbosch und Betriebswirtschaftslehre in Utrecht.

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Darauf lässt sich bauen
Beckum, 02. November 2016

BEUMER bietet erweiterte Förder-, Belade- und Abfüllanlagen für Zementwerke: 

Die BEUMER Group entwickelt als Systemanbieter Lösungen, die optimal auf die Anforderungen in Zementwerken abgestimmt sind. Dazu gehören unter anderem Förder-, Belade- und Abfüllanlagen, die die Ingenieure aus Beckum permanent optimieren und für unterschiedliche Aufgabenstellungen in verschiedenen Versionen anbieten. Das Ziel ist stets, einen noch effizienteren Betrieb beim Kunden zu ermöglichen. Anwender müssen zum Beispiel seltener Wartungen durchführen, können die Leistungen ihrer Becherwerke deutlich steigern oder exaktere Ergebnisse beim Abfüllen erzielen. International tätige Zementkonzerne können zudem mit den innovativen Lösungen ihre Werke äußerst kosteneffizient und nachhaltig modernisieren. 

Um in Zementwerken Klinker sicher und wirtschaftlich zu transportieren, muss das Fördersystem hohe Anforderungen erfüllen. Der Zementklinker kommt mit Temperaturen von bis zu 200 Grad Celsius, bei Ansatzfall bis zu 600 Grad Celsius, aus dem Klinkerkühler der Ofenanlage und wird anschließend im Klinkersilo zwischengelagert. Damit er störungsfrei dorthin gelangt, muss das Fördersystem den hohen Temperaturen standhalten. Hier kommen BEUMER Stahlzellenförderer zum Einsatz. Diese sind nicht nur äußerst robust, sie ermöglichen auch komplizierte Linienführungen und können große Förderhöhen überwinden. „Als Zugträger dienen in der Regel hoch belastbare BEUMER Doppellaschenketten“, erklärt Michael Brachthäuser, Leiter des Geschäftsbereichs Zement bei der BEUMER Group. Möglich sind damit Steigungen von bis zu 60 Grad bei einer Geschwindigkeit von 0,3 Metern pro Sekunde. „Um die Leistung zu steigern, haben wir eine Variante entwickelt, bei der die Stahlzellen an einem Gurt statt an einer Kette befestigt sind“, sagt Michael Brachthäuser. 

Kompakter und stärker

Die Basis für diese Variante stellt die bewährte BEUMER Gurttechnik dar, die auch in Becherwerken zum Einsatz kommt. Der Gurt ist durch Stahlseile verstärkt und kann in verschiedenen Breiten ausgeführt werden. Im Materialaufgabebereich ist der Gurt durch spezielle Ableitbleche gegen den bei instabilem Ofenbetrieb vorkommenden heißen Ansatzfall geschützt. „Der Gurtstahlzellenförderer erreicht mit bis zu 1.300 Kubikmetern Klinker pro Stunde eine höhere Förderleistung als der herkömmliche Stahlzellenförderer mit Kette“, beschreibt Michael Brachthäuser. Der Grund dafür ist die höhere Laufgeschwindigkeit von bis zu 0,6 Metern pro Sekunde, Steigungswinkel von bis zu 60 Grad sind auch hier möglich. Durch den Einsatz des Gurts wird Verschleiß praktisch vermieden, der bei einer Kette vermehrt auftritt. Eine Schmierung des Systems ist nicht erforderlich. Und weil die Lösung kompakter und leichter gebaut ist, reduziert das nicht nur die Kosten für die Stahlkonstruktion, sondern für das gesamte Projekt. Der Gurt liegt flächig auf der Antriebs- und Umlenktrommel auf, wodurch der unerwünschte Polygoneffekt vermieden wird, wie ihn die Zentralkette verursacht. Das sorgt für hohe Laufruhe, geringe Geräuschemission und schließt eine zusätzliche Belastung der gesamten Anlage und der angrenzenden Gebäude aus. 

Besonders geeignet ist dieser Förderertyp für Anlagenmodernisierungen. Durch die höhere Fördergeschwindigkeit lassen sich unter Verwendung der vorhandenen Bandgerüste und Stahlbaubrücken größere Mengen fördern. „Ein konkretes Beispiel: Ein Stahlzellenförderer mit Kette mit den Maßen 1.600 Millimeter Breite und 131 Meter Achsabstand hat ein Gewicht von etwa 128 Tonnen“, erläutert Michael Brachthäuser. Das Gewicht der Stahlkonstruktion beträgt etwa 80 Tonnen. Um die gleiche Aufgabe zu erfüllen, genügt ein Gurtstahlzellenförderer mit den Maßen 800 x 131 Meter, der nur 90 Tonnen wiegt – 38 Tonnen weniger als die Ausführung mit Kette. Die reinen Maschinenkosten bei dieser Ausführung mit Gurt liegen 25 Prozent niedriger, die Stahlkonstruktion ist mit lediglich 50 Tonnen etwa 30 Tonnen leichter. Aufgrund der geringeren Baugröße kann der Antrieb kleiner ausgelegt werden, was zusätzlich die Betriebskosten gegenüber einem konventionellen Stahlzellenförderer senkt. 

Leistung von Gurtbecherwerken erhöhen

Modernisierungen sind insbesondere auch bei Becherwerken ein großes Thema. Für eine kosteneffiziente Produktion sollten diese nur geringe Investitionskosten erfordern, lange Standzeiten aufweisen und sich ohne großen Aufwand warten lassen. Die Becher sind entweder an einem Gurt oder an einer Zentralkette befestigt. Gurtbecherwerke eignen sich vorwiegend für feines Schüttgut, weil sich grobkörnige Materialien zwischen Becher und Gurt setzen können und damit den Gurt beschädigen. Zentralkettenbecherwerke sind dagegen für den Transport aller Arten von grobem, heißem oder abrasivem Schüttgut ausgelegt. Doch der feine Staub des Materials führt bei Ketten in kürzerer Zeit zu Verschleiß als beim Gurt. Betreiber müssen die Becherwerke häufig warten und die Ketten zeitnah tauschen. Aufgrund der Reparatur steht der Betrieb still. Zudem sind die Ketten sehr teuer. „Wir haben deshalb die innovativen Hochleistungsgurtbecherwerke Typ HD entwickelt“, sagt Michael Brachthäuser. 

Diese sind so konstruiert, dass zwischen den einzelnen Bechern und dem Gurt kein Abstand mehr vorhanden ist. Damit kann sich während des Schöpf- und Füllvorgangs kein Grobgut festsetzen, wie das sonst häufig der Fall ist. Das erhöht die Lebensdauer des Gurtes deutlich. Befestigt sind die Becher ausrissfest über spezielle von der BEUMER Group entwickelte Segmente und Schrauben an der Rückseite des Gurts. Wie bei allen Gurtbecherwerken der BEUMER Group kommen auch in den Hochleistungsgurtbecherwerken die BEUMER Gurte mit seilfreien Zonen zum Einsatz. In diesen können Löcher für die Becherbefestigung eingebracht werden, ohne die Stahlseile zu beschädigen oder gar zu durchtrennen. Die Zugkräfte des Gurts bleiben in vollem Umfang erhalten. Während der stärkste bisherige Gurt eine Zugbelastung von 2.500 N/mm aufweist, wurde ein neuer BEUMER Gurt mit seilfreien Zonen und einer Zugbelastung von 3.300 N/mm entwickelt. Zudem sorgt die spezielle BEUMER Becherform für einen ruhigeren Lauf und damit für eine geringere Geräuschentwicklung. Je nach Material, das gefördert werden soll, bietet die BEUMER Group die Becher mit einer angepassten Bauform an oder stattet den Becherwerksfuß mit einem dynamischen Boden aus. Das verhindert, dass sich dort feuchte und klebrige Materialien festsetzen. So ausgestattete Gurtbecherwerke sind bei stark schleißenden Materialien wie Klinker deutlich langlebiger als Zentralkettenbecherwerke. 

Erfolgreich im Einsatz sind diese Becherwerke zum Beispiel bei vielen international tätigen Zementherstellern wie Dyckerhoff, Yamama Cement, HeidelbergCement und LafargeHolcim. BEUMER Group hat hier vorhandene Becherwerke in Hochleistungsgurtbecherwerke Typ HD kosteneffizient und einfach umgerüstet. Notwendig war dies, weil Ofenanlagen modifiziert und damit in der Leistung gesteigert wurden. Damit mussten auch die Becherwerke zu den Rohmühlen deutlich an Leistung zulegen. 

„Das Problem, dass sich grobkörniges Material beim vorhandenen Fremdbecherwerk zwischen Becher und Gurt klemmt und den Gurt beschädigt, bestand bei einem deutschen Kunden“, beschreibt Michael Brachthäuser. Weil mit der Modernisierung der Anlage die Durchsätze und damit auch die Laufzeit des Becherwerks pro Tag stiegen, verstärkte sich diese Herausforderung massiv. Der Gurt begann schon nach zwei Jahren porös zu werden. Vorgesehen war zunächst das alte Gurtbecherwerk gegen ein Kettenbecherwerk auszutauschen. Doch dann entschied sich der Betreiber der Anlage für die HD-Technologie der BEUMER Group. Voraussetzung: Bei der Umrüstung sollte das vorhandene Becherwerksgehäuse inklusive Antriebseinheit bestehen bleiben.
Eingesetzt wird diese spezielle BEUMER Becherwerkstechnologie unter anderem bei Umlaufbecherwerken in Roh- und Zementmühlen für Material mit Korngrößen bis zu 120 Millimetern und einer Feuchtigkeit bis zu sechs Prozent. Die erreichbaren Förderleistungen betragen mehr als 1.500 Tonnen in der Stunde. 

Nicht zu viel, nicht zu wenig – optimal abgefüllt

Für die Abfüllung von Zement in Säcke bietet die BEUMER Group den BEUMER fillpac. Diese nach dem Prinzip der rotierenden Füllstutzen arbeitende Maschine füllt sämtliche Zementsorten in die verschiedensten Sacktypen ab. Sie kann flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integriert und an spezielle Parameter angepasst werden. Das Besondere: Eine spezielle Wägeelektronik stellt die Gewichtsgenauigkeit der Säcke sicher. Ausschuss auf Grund zu hoher oder zu geringer Füllgewichte lässt sich nahezu ausschließen. Über eine spezielle Software kommuniziert die Wägeeinrichtung permanent mit dem Füllstutzen. Die automatische Sackgewichtskontrolle ermittelt das präzise Füllgewicht während des Befüllens. Damit erreicht die Maschine immer exakte Füllungsgrade. Die gesamte Verpackungslinie arbeitet somit effizienter, weil keine fehlgewichtigen Säcke aus dem Materialfluss ausgeschleust werden müssen. Zudem entspricht die auf dem Sack angegebene Menge immer dem tatsächlichen Inhalt. 

Die BEUMER Group hat diese Baureihe als Luft- und als Turbinen-Abfüllmaschine im Programm. Für feinkörnige Produkte wie Zement ist das Turbinenverfahren die geeignete Wahl. Die befüllten Säcke sind dabei ebenso kompakt wie formstabil. Der Anwender benötigt keine zusätzliche Entlüftung. Die BEUMER Group bietet je nach Aufgabe den BEUMER fillpac R mit sechs, acht, zehn, zwölf, 16 und 20 Stutzen an. Mit der kleinsten Version lassen sich 1.800 50-Kilogramm-Säcke oder 2.250 25-Kilogramm-Säcke in der Stunde befüllen, mit der größten Ausgabe 6.000 50-Kilogramm-Säcke oder 7.500 25-Kilogramm-Säcke – und das in diversen Sackvarianten. Als besonderes Feature bietet die BEUMER Group einen speziellen Sackaufstecker, der auch HDPE-Säcke zuverlässig für die Abfüllung vorbereitet. Die Füllturbine zeichnet sich durch Schnelligkeit und maximalen Materialdurchsatz aus. Die BEUMER Group hat die Turbinen-Abfüllmaschine auch in Reihenbauweise im Programm. Die Füllmodule sind platzsparend und leicht zugänglich nebeneinander angeordnet und somit einfach zu warten. Die Reihenabfüllmaschinen eignen sich insbesondere in Produktionsumgebungen mit geringem Warendurchsatz. 

Bis auf die Ladefläche

Mit dem BEUMER autopac bietet das Unternehmen ein System, mit dem Zementsäcke ohne manuellen Eingriff direkt von der Abfüllmaschine auf die Lkw-Ladeflächen verladen werden können. Die Säcke werden automatisch in Reihen- oder Verbandstapel platziert – ohne dass Paletten verwendet werden müssen. Je nach Leistungsklasse stapelt die Anlage zwischen 2.400 und 3.000 50-Kilogramm-Säcke in der Stunde. Die Beladehöhe kann, inklusive der Höhe der Lkw-Ladefläche, bis zu 3,5 Meter betragen. Je nach Sackformat und -material kann der Anwender die Lagenbildung flexibel wählen. 

Verladen werden kann beispielsweise in doppelten Fünfer- und Zehner-Verbänden. Um eine hohe Stabilität der Gesamtladung auf dem Lkw zu erzielen und die Ladefläche optimal auszunutzen, sind immer zwei Lagen spiegelverkehrt nebeneinander gestapelt. Die Säcke werden durch den Beladevorgang von zwei übereinanderliegenden Gurtförderern gepresst und dadurch entlüftet. Nach dem Ablegen drückt sie der Beladekopf zusätzlich an, was die Stapel kompakter und damit stabiler macht. Die Sackzuführstrecken lassen sich den Einbauverhältnissen anpassen. Entsprechende technische Lösungen für variable Förderstrecken stehen zur Verfügung. Anders als bei Anlagen, die die Säcke ansaugen und anheben, werden diese mit dem BEUMER autopac nicht deformiert. Im Vergleich zu Belade- und Palettieranlagen anderer Hersteller ist der BEUMER autopac in der Standardausführung zudem nur mit Elektroantrieben ausgestattet. Der Anwender hat so erheblich weniger Wartungsaufwand. Bei Vakuum-, Pneumatik- und Hydraulikantrieben kommt es zwangsläufig zu Leckagen, die die Ladung und die Anlage verschmutzen können. Dazu kommt, dass die energieintensiven Vakuumpumpen und Hydraulikantriebe zusätzliche Kühlaggregate benötigen, was die Anschaffungs- und Betriebskosten sowie den Energieverbrauch deutlich erhöht. Der BEUMER autopac verbraucht bei voller Leistung nur 0,15 Kilowatt pro Stunde. Die Antriebe und Maschinenteile sind übersichtlich angeordnet und leicht zugänglich, was die Wartung erheblich erleichtert.

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Bei geringeren Kosten noch schneller liefern
Aarhus, 25. Oktober 2016

Logistikanbieter Relais Colis beauftragt BEUMER mit automatisierter Paketsortieranlage für Verteiltzentrum bei Paris :

Relais Colis, ein auf E-Commerce spezialisierter französischer Logistikanbieter, hat die BEUMER Group beauftragt, im Verteilzentrum in Combs-la-Ville in der Nähe von Paris eine neue Hochleistungssortieranlage zu liefern und zu installieren. Mit dieser will der Anbieter dreimal mehr Pakete am Tag bewältigen als mit dem bestehenden System – und das in der Hälfte der Zeit. 

Dies ist das erste Projekt von Relais Colis, in dem automatisierte Sortieranlagen zum Einsatz kommen, und damit Teil einer firmenweiten Umstrukturierung der Verteilzentren, Abholstellen und Hubs. Der Logistikanbieter liefert im Jahr rund 30 Millionen Pakete aus. Sein Ziel ist es, in den kommenden vier Jahren die Kundenzahl um das 25-fache zu erhöhen und den Umsatz zu verdreifachen. Für 2017 plant das Unternehmen für das Verteilzentrum in Lyon die Installation eines ähnlichen Systems. 

Die BEUMER Group liefert einen Quergurtsorter vom Typ LS-4000CB, der Pakete unterschiedlicher Größe handhaben kann. Die Anlage ist so ausgelegt, dass sie sich für künftiges Wachstum erweitern lässt. Die Pakete sollen in und rund um Paris verteilt werden. Größere Pakete werden direkt auf ein Auslegerband ausgeschleust und in Lkw geladen, die kleinen Pakete zuvor in große Säcke gepackt und in Kisten verstaut. Der LS-4000CB ist flexibel und verfügt über eine dynamische Waage für die Packstücke. Ausgestattet ist er zudem mit optischer Zeichenerkennung OCR und Videocodiersystem. Beide Features ermöglichen die Fernablesung von Adressen, während der Sorter die Pakete fördert. Dies steigert die Effizienz deutlich, weil die Mitarbeiter weniger Hand anlegen müssen. 

„Wir wollen an allen Abholstellen die Annahmezeit für eine Lieferung am Folgetag auf 20 Uhr verlängern“, erläutert Geschäftsführer Jean-Sebastien Leridon. „Wir planen zudem, die Zahl der Abholstellen bis zum Jahr 2020 auf 8.000 zu erhöhen.“ Damit will Relais Colis in der Lage sein, die Paketverteilung in ganz Frankreich sicherzustellen. Möglich sei dies alles nur mit der richtigen Organisation – und natürlich der engen Zusammenarbeit mit den passenden Partnern wie der BEUMER Group, ist der Geschäftsführer überzeugt.

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Dem Gift die Wirkung genommen
Beckum, 22. September 2016

Pipe Conveyor der BEUMER Group sorgt im Hafen von Callao/Peru für staubfreien Transport von Erzkonzentraten

Transportadora Callao S.A., Betreiber eines Spezialverladeterminals im Hafen von Callao/Peru, setzt auf einen Pipe Conveyor der BEUMER Group, um Zink-, Kupfer- oder Bleikonzentrate verschiedener Bergbaufirmen vom Lager zum Terminal zu befördern. Der rund 3.000 Meter lange Förderer passt sich mit seiner dreidimensionalen Kurvengängigkeit der Streckenführung optimal an. Noch wichtiger: Das System verhindert den Kontakt der Konzentrate mit der Umwelt und fördert sie staubfrei zu den Schiffsladeräumen. Die BEUMER Group übernahm das Engineering, die Lieferung sowie den Stahlbau, überwachte die Montage und nahm den Pipe Conveyor in Betrieb.

Callao grenzt direkt an den Pazifischen Ozean. Mit rund 877.000 Einwohnern zählt es zu den größten Städten Perus. Hier befindet sich nicht nur der größte Flughafen des Landes, sondern auch einer der bedeutendsten Fischerei- und Handelshäfen Südamerikas. In diesem Hafen ist ein modernes Schiffsbeladeterminal für Erzkonzentrate entstanden. Betreiberin ist die Transportadora Callao S.A.

Etwa 75 Prozent der Im- und Exporte Perus, eines der wichtigsten Bergbauländer weltweit, werden in Callao bewältigt. Um die steigende Nachfrage nach diesen wertvollen Materialien noch effizienter erfüllen zu können, beschloss die peruanische Regierung, den Hafen auszubauen. Neben weiteren Lagerhallen umfassten diese Pläne auch das modernste und größte Schiffsbeladeterminal im Land. Aber noch etwas sollte geändert werden: die Art und Weise, wie die Rohstoffe zu den Schiffsbeladeplätzen gelangen. Bis zum Bau des Spezialterminals wurden LKWs eingesetzt, um die Konzentrate von den Lagern zum Hafenterminal zu transportieren. „Seit Beginn der Tätigkeiten von Transportadora Callao sind mehr als 130.000 LKW-Fahrten pro Jahr eingespart worden“, erklärt Víctor Sam, CEO der Transportadora Callao S.A. Das Unternehmen, ein Konsortium aus fünf Firmen aus der Bergbau- und Hafenbranche (Produzenten und Lagerbetreiber), hat eine Konzession des Staates Peru zum Bau und Betrieb der nötigen Infrastruktur erhalten.

Pipe Conveyor: staubfrei zum Ziel

Die Minen in Zentralperu befördern ihre Konzentrate zu den Lagern, die sich in einer Entfernung von etwa drei Kilometern vom Hafen befinden. Daher war eine absolut sichere Verbindung für den Materialtransport erforderlich, durch die eine Emission von Partikeln in die Atmosphäre vermieden wird. Schließlich fiel die Entscheidung auf den Pipe Conveyor der BEUMER Group. Direkter Ansprech- und Projektpartner war Helmut Wolf von der BEUMER Group Austria GmbH: „Wir entwickelten gemeinsam mit den Verantwortlichen auf Kundenseite eine Lösung, die auf die Streckenführung und die Umgebungsbedingungen ideal abgestimmt ist.“

Der geschlossene Transport durch den Pipe Conveyor schützt nicht nur die Umwelt vor schädlichen Einflüssen durch die Verunreinigung mit Bleikonzentrat während des Transportes. Es werden auch große Distanzen überbrückt und sehr enge Kurvenradien ermöglicht. Und wegen der Kurvengängigkeit dieses Gurtförderers sind – abhängig von der Länge des Förderers und verfügbaren Kurvenradien – wesentlich weniger oder keine Übergabetürme nötig. Der Anwender spart so deutlich Kosten und die BEUMER Group kann das System an individuelle Streckenführungen anpassen. Eingesetzt werden zugfeste und langlebige Fördergurte. Um dabei die optimale Gurtausführung zu ermitteln, nutzen die Ingenieure verschiedene Berechnungsprogramme. Damit analysieren sie Zugkräfte oder auch Kräfte, die durch Beschleunigung und Verzögerung entstehen. Ermittelt werden damit auch die möglichen Kurvenradien. Die BEUMER Group liefert dazu für jedes Projekt maßgeschneiderte Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Geräuschemission der gesamten Anlage. Dafür sorgen spezielle Tragrollen, geräuscharme Lager und die Wahl der richtigen Fördergeschwindigkeit. „Das macht den Arbeitsalltag der Mitarbeiter wesentlich angenehmer", sagt BEUMER Ingenieur Wolf. Dazu führt Victor Sam aus, dass „die Geräuschmessungen entlang des Pipe Conveyors durchgehend Werte ergeben haben, die weit unter den erlaubten Grenzwerten liegen.“

Förderleistung: 2.300 Tonnen in der Stunde

Die BEUMER Group lieferte und installierte einen Pipe Conveyor mit einem Achsabstand von 3.195 Metern. „Aufgrund der Anlagenplanung und der geforderten Förderleistung haben wir ihn mit einem Durchmesser von 400 Millimetern dimensioniert“, erklärt Helmut Wolf. „Der Förderer transportiert 2.300 Tonnen pro Stunde bei einer Geschwindigkeit von 4,5 Metern in der Sekunde und wird von drei Motoren mit je 650 Kilowatt Leistung angetrieben. Wir haben das System mit Filtern, Abstreifern, einem Entstaubungs- und einem Steuerungssystem für die Anlage ausgerüstet." Die BEUMER Group übernahm das Engineering und die Automation, lieferte den Stahlbau und alle erforderlichen Komponenten. Die Baustellenleiter überwachten die Montage und nahmen die Anlage in Betrieb.

Der Prozess läuft nahezu störungsfrei und vor allem sicher: LKW und Züge liefern die Erzeugnisse der Bergbaufirmen von den Minen zu den Erzlagern, von denen aus sie dann der Open-Access-Station zugeführt werden. Dort werden die Konzentrate von einem 43 Meter langen Zuführband aufgenommen, das diese in einer Höhe von sechs Metern an den Pipe Conveyor übergibt. Ein Entstaubungssystem sorgt dafür, dass bei diesem Vorgang kein Material freigesetzt wird. „Das Zuführband haben wir mit einem Metallsuchgerät und einem Elektromagneten ausgerüstet“, erklärt Helmut Wolf. „Auf diese Weise verhindern wir, dass Metallstücke den nachgelagerten Pipe Conveyor beschädigen.“ Am Streckenende verläuft das Fördersystem im Marinehafen von Callao am Meer entlang bis zum Übergabeturm. Dort öffnet sich der Gurt automatisch. Er gibt das Material auf einen weiteren Gurtförderer, der das Erz zur Schiffsbeladeanlage befördert.

Víctor Sam: „Dieses moderne System, das jetzt seit 17 Monaten in Betrieb ist, hat eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit von 500 Prozent bei der Verladung von Konzentraten bewirkt und die Wartezeiten der Schiffe bis zur Beladung um mehr als 80 Prozent verringert. Diese Vorteile führen zu Einsparungen bei den Exporteuren und verbessern die Wettbewerbsfähigkeit der Bergbauindustrie des Landes."

Reibungslos integriert, Herausforderungen gemeistert

„Eine große Herausforderung für uns war es, den Pipe Conveyor in das bestehende Umfeld zu integrieren“, sagt Helmut Wolf. Denn die BEUMER Anlage stellt die Verbindung zwischen den einzelnen Gurtförderern unterschiedlicher Hersteller dar. „Bei der Projektabwicklung mussten wir zudem viele behördliche Auflagen beachten“, berichtet Helmut Wolf. Das Projekt stellt eine vom Staat Peru erteilte Konzession an Transportadora Callao S.A. dar, die Odebrecht Perú Ingeniería y Construcción mit der Ausführung der Arbeiten und Buenaventura Ingenieros S.A. mit der Überwachung der Arbeiten beauftragte. Odebrecht wiederum betraute die BEUMER Group mit der kompletten Ausführung des Streckenabschnitts auf dem Festland.

Der Streckenabschnitt an Land beginnt am „Open Access“, wo das Konzentrat aus den Lagern übernommen wird. Danach passiert der Pipe Conveyor eine Raffinerie und einen militärischen Bereich. „Das war der vorgegebene Streckenverlauf, an den wir uns halten mussten“, erläutert Helmut Wolf. Im Bereich des Raffineriegeländes mussten die Anlagen dazu noch mit speziellen feuerbeständigen Verkleidungen versehen werden. Dank dieser großartigen Ingenieursarbeit kann Transportadora Callao an ihrem Spezialterminal Schiffe für Massengut bis 60.000 Tonnen DWT bedienen, ohne die Arbeiten an den anderen Terminals im Hafen von Callao zu behindern.

Weltweit vernetzt und auf einen Punkt gebracht

Um Unternehmen wie Odebrecht und Transportadora Callao mit Komplettlösungen optimal zu unterstützen, hat die BEUMER Group ihre vielfältigen Kompetenzen weltweit in den unterschiedlichen Branchen gebündelt und verschiedene Centers of Competence geschaffen. Dazu gehört auch das Geschäftsfeld Pipe Conveyor. Diese weltweit zuständige Zentrale kümmert sich um den Vertrieb und das Projektmanagement. Sie sammelt und bereitet das Know-how der einzelnen Landesgesellschaften auf und gibt es gezielt an die weltweit agierenden Fachleute der Unternehmensgruppe weiter – zum Beispiel an Helmut Wolf und sein Team. „Sowohl in der Bauphase als auch beim Support während des Betriebs hat das technische Team von BEUMER seine Professionalität und Einsatzbereitschaft gezeigt und nach nun eineinhalb Jahren Betrieb und mehr als vier Millionen Tonnen transportierter Konzentrate können wir bescheinigen, dass die angestrebten Ziele erreicht worden sind“, erklärt Víctor Sam.

Auch nach der Inbetriebnahme sorgt die BEUMER Group mit einem umfangreichen Customer Support für eine hohe Anlagenverfügbarkeit. Gerade hat Transportadora Callao einen Teleservice-Vertrag mit dem Systemlieferanten unterzeichnet, so dass alle eventuell auftretenden Störungen in den Anlagen durch die Spezialisten von BEUMER bearbeitet werden können. Um im Falle eines Falles Störungen und Maschinenstillstände und damit lange Ausfallzeiten zu vermeiden, kommen bei Bedarf Service-Mitarbeiter von der BEUMER Group nach Callao, um die notwendigen Anpassungen vorzunehmen.

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Immer für den anderen da sein
Beckum, 02. September 2016

BEUMER Customer Support sichert intralogistische Prozesse:

Customer Support ist für die BEUMER Group viel mehr als Service. Galt es einst, „nur“ Störungen und Maschinenstillstände zu verhindern oder schnell zu beheben, hat der Intralogistik-Anbieter diese Dienstleistung deutlich ausgebaut. Inzwischen arbeiten weltweit rund 1.000 Mitarbeiter der Gruppe für dieses Geschäftsfeld. Sie kümmern sich vom ersten Projektgespräch bis zur laufenden Anlage um ihre Kunden. Der Customer Support umfasst verschiedene Vereinbarungen. Mit dem Residential Service übernimmt die Gruppe zum Beispiel bewusst Verantwortung für einen reibungslosen Betrieb, auch dauerhaft vor Ort.

Was macht eigentlich eine gute Beziehung zwischen Anbieter und Anwender aus? Da muss Kornelius Thimm nicht lange überlegen. „Wir haben Kunden, die uns schon seit vielen Jahrzehnten treu sind. Das beruht sicherlich auf einem tiefen Vertrauensverhältnis“, ist der Leiter des Geschäftsbereichs Customer Support bei der BEUMER Group überzeugt. Denn die Maschinen und Systeme laufen bei den Kunden zuverlässig. Seine Kollegen sorgen für eine hohe Anlagenverfügbarkeit über die komplette Laufzeit. „Unsere Kunden wissen genau, dass wir sie nicht im Regen stehen lassen“, ergänzt Thimm.

Als international führender Hersteller der Intralogistik mit maßgeschneiderten Systemlösungen in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen kennt die BEUMER Group die Herausforderungen der Kunden. Und diese stellen immer höhere Anforderungen an die Maschinenverfügbarkeit und damit an den Kundenservice. Die BEUMER Group hat den Customer Support deshalb zu einem eigenständigen Geschäftsfeld entwickelt und ausgebaut. Insbesondere durch ihre globale Aufstellung hat die Gruppe diese Dienstleistung in den vergangenen Jahren konsequent optimiert und mit speziell dafür ausgebildeten Mitarbeitern ausgeweitet. „Wir liefern nicht nur Serviceprodukte, wir kümmern uns“, betont Kornelius Thimm. Und das wird für die Betreiber aus den verschiedenen Industriezweigen immer wichtiger. Dabei geht es auch nicht immer nur darum, Störungen und Maschinenstillstände und damit lange Ausfallzeiten zu vermeiden. Ganz gleich, in welcher Branche sie tätig sind, die Unternehmen müssen sich den steigenden Anforderungen am Markt anpassen und zum Beispiel die Leistungsfähigkeit ihrer Anlagen erhöhen. „Dafür sind wir die richtigen Ansprechpartner“, verspricht der Service-Leiter.

Individuell wie ein Maßanzug

Der Customer Support bietet verschiedene Vereinbarungen an. Diese werden individuell auf die Kundenanforderungen abgestimmt und Serviceintervalle sowie die Reaktionszeiten vertraglich festgelegt. Die Konzepte entwickeln die Mitarbeiter jeweils individuell mit den Kunden und passen sie an deren Anforderungen an. Tritt ein Anlagenstillstand ein, sind die weltweit positionierten Techniker schnell vor Ort und verhindern damit längere Ausfallzeiten. Um diese auf ein Minimum zu reduzieren, bietet der Customer Support mit seiner Hotline, die rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr erreichbar ist, auch eine kompetente telefonische Unterstützung an. Die Techniker erstellen Ferndiagnosen und beheben jede Störung schnell und zuverlässig. Die Systeme sind damit rasch wieder einsatzbereit. Zudem ermitteln die Mitarbeiter die Ursachen der Störung, um zu verhindern, dass diese wieder auftritt.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Eine Komponente des Customer Support ist die Ersatzteillogistik. Entscheiden sich Kunden, diese Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, prüfen die Service-Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen alle Verschleiß- und Ersatzteile und sorgen für Nachschub über die gesamte Lebensdauer der Anlage. „Wir empfehlen bereits beim Verkauf der Neuanlage, welche Ersatzteile der Kunde auf Lager haben sollte“, sagt Thimm. „Bei Teilen auslaufender Maschinentypen informieren wir den Kunden rechtzeitig und beraten ihn hinsichtlich der Ersatz- und Austauschmöglichkeiten.“ Persönliche Ansprechpartner bieten technischen Support für alle Anfragen. Bei der Wartung der Anlagen prüfen Mitarbeiter des Customer Support vor Ort, ob die Teile ersetzt werden müssen. Sind Ersatzteile notwendig, kümmert sich die BEUMER Group um eine schnelle Lieferung.

Wissen individuell vermitteln

Damit die Anlagen mit einer maximalen Betriebszeit laufen, müssen Anwender regelmäßig geschult werden. Denn die Leistung der Anlage ist auch von der Instandhaltung und dem Betrieb durch das Kundenpersonal abhängig. Dieses wird auf den neuesten Stand gebracht und neue Mitarbeiter an die Systeme herangeführt. Schulungsbedarf ergibt sich bei der Inbetriebnahme, aber auch nach mehreren Monaten, wenn die Anlage bereits in Betrieb ist. Denn erst dann können die Anwender detaillierte Fragen stellen. „Die Schulungsprogramme sind auf den Kunden und seine Anlage maßgeschneidert“, weiß Kornelius Thimm. Die technische Beratung der Kunden durch Mitarbeiter des Customer Support hält das Know-how der Anwender aufrecht.

Der Customer Support bietet Basisschulungen bis hin zu Weiterbildungen an. Diese sind auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden abgestimmt und werden für Maschinen und Anlagen von BEUMER Group als auch von fremden Herstellern durchgeführt. Damit garantiert die Gruppe beispielsweise einen hohen Gesundheits- und Sicherheitsstandard. Erfahrene Mitarbeiter vermitteln Detailkenntnisse und eine strukturierte Vorgehensweise für Wartung und Betrieb der Anlagen. Dies ist besonders für Maschinenbediener wichtig, da die Mechanik und Steuerungstechnik immer aufwendiger und komplexer werden.

Um künftigen Leistungs- und Technologieanforderungen gerecht zu werden, sorgen die Mitarbeiter des BEUMER Customer Support auch dafür, dass die Anlagen stets auf dem neuesten Stand sind. „Wir modernisieren die Systeme umfassend“, sagt Thimm. Damit erreicht der Betreiber eine höhere Leistung und Verfügbarkeit, einen minimierten Energieverbrauch, ergonomischere Arbeitsbedingungen, er erhält neue Funktionen oder auch eine verbesserte Anlagenauslastung. Dazu nehmen die Mitarbeiter Updates vor oder erweitern die Systeme.

Bewusst Verantwortung übernehmen

Einen besonderen Part in diesem Geschäftsfeld nimmt der Residential Service ein. Damit können Kunden die Verantwortung für Verfügbarkeiten, Leistung und Wirtschaftlichkeit ihrer Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik aber auch von Sortier- und Verteilanlagen in Logistikzentren oder auf Flughäfen auf die BEUMER Group übertragen. Die BEUMER Group Mitarbeiter warten mit fundiertem logistischem und technischem Know-how auf und stellen somit eine hohe Effizienz der Maschinen sicher. Je nach Bedarf setzt die BEUMER Group ein Team von Spezialisten ein, das sich vor Ort dauerhaft um den Betrieb und die Verfügbarkeit der Gesamtanlagen kümmert.

Dabei legt die BEUMER Group sehr viel Wert darauf, dass die lokalen Ansprechpartner dem gleichen Kulturkreis angehören und die gleiche Sprache sprechen wie der Anwender. „Deswegen senden wir auch nicht einfach Kollegen aus Beckum nach Singapur oder Brasilien“, sagt Thimm. Für eine optimale Betreuung ist es entscheidend, das Unternehmen genau zu verstehen: Wie ist es aufgestellt? Welche Ziele verfolgt es und wohin möchte es sich entwickeln? Das verlangt auch jede Menge Fingerspitzengefühl.

Zum Beispiel sollen Logistik-Dienstleister Produkte zuverlässig abfüllen, palettieren und effizient verpacken. Das kann unter Umständen mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sein, weil die Produkte sehr verschiedene Eigenschaften aufweisen können. Trotzdem müssen sie konstant sicher und schonend gehandhabt werden. Dazu sollen sie auf steigende Durchsatzraten der eingesetzten Anlagen und Systeme reagieren können. Eine weitere hohe Anforderung: Der gesamte Materialfluss ist sicher zu steuern, zu regeln und transparent darzustellen. „Erfüllen die Dienstleister diese Ansprüche nicht, steht schnell ein Wettbewerber bereit“, weiß Thimm. Die Mitarbeiter des Customer Support sorgen dafür, dass die Anlagen bei den Anwendern über ihre komplette Betriebszeit immer optimal auf die Aufgaben abgestimmt sind und die Prozesse nahtlos laufen. Sie übernehmen weiterhin vorbeugende Instandhaltung sowie sonstige Maßnahmen wie Schutzanstriche oder die Installation von Warneinrichtungen. „Wir entwickeln zudem Konzepte, die einen langfristig reibungslosen Gebäudebetrieb ermöglichen, und setzen diese um“, beschreibt Thimm.

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BEUMER Group to present end-to-end baggage handling systems at Inter Airport China 2016
Aarhus, 30. August 2016

BEUMER Group– a leading global supplier of automated baggage handling systems – will present end-to-end baggage handling and transport systems at Inter Airport China, at the China International Exhibition Centre, Beijing, from 12-14 September 2016.

Visitors to the stand will be able to experience the speed and efficiency of tote-based baggage handling through an immersive, virtual-reality tour using Oculus Rift head-sets. The tour will demonstrate why many airports consider tote-based technology to be the next-generation of energy-efficient baggage handling systems. This is based on the ‘one bag per tote’ concept which provides 100% tracking and traceability of each item of baggage throughout the check-in, sorting and screening processes.

The CrisBag® system is the one of the world’s most widely-installed tote-based systems and is used by a number of international airport hubs including Changi Airport. At Changi, CrisBag® is used as a dual-purpose system for sorting baggage and for extensive inter-terminal baggage transfers between Terminals 1, 2 and 3. BEUMER Group will also supply and integrate the baggage handling system for Changi Airport’s new Terminal 4 building.

In other regions, a CrisBag® system will soon be in operation in Abu Dhabi Airport's new Midfield Terminal, while Calgary Airport Authority, Canada, has awarded BEUMER Group with the contract to integrate a second CrisBag® tote-based baggage transport and sorting system.

Other baggage handling systems from the Crisplant range have been installed by BEUMER Group in airports throughout China, including Shanghai Pudong, Guangzhou, Hong Kong, Changsha and Nanjing.

“This exhibition underlines the boom in China's airport infrastructure,” explains Klaus Schäfer, Managing Director, BEUMER Group A/S. “As the Chinese airports prepare to expand, BEUMER Group is providing guidance on best-practice, and state-of-the-art technology, to support increases in both the capacity and efficiency of the baggage handling systems.”

BEUMER Group will be in Hall 8A, Stand 604, at Inter Airport China, 12-14 September 2016.

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Dr. Andreas Echelmeyer, Director Conveying & Loading Systems, BEUMER Group „Wir müssen zuhören können“
Beckum, 25. August 2016

Herr Dr. Echelmeyer, Sie sind seit wenigen Monaten Director Conveying & Loading Systems bei der BEUMER Group in Beckum. Was sind Ihre Aufgaben und welche Ziele möchten Sie erreichen?

Dr. Andreas Echelmeyer: Seit August 2015 leite ich das neue Center of Competence (CoC) für Conveying & Loading Systems (CL Systems). Unter der Führung des CoC wollen wir komplexe Systemlösungen für ganz unterschiedliche Branchen wie Mining, die Rohstoffindustrie oder für den Hafenumschlag weltweit entwickeln und umsetzen. Doch dazu müssen uns die Anwender auch auf diesem Gebiet wahrnehmen. Die BEUMER Group ist als Anbieter innovativer Lösungen für die Intralogistik bekannt. Immer noch sind manche überrascht, wenn sie hören, wie rasant sich die BEUMER Group in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Wir treten heute auch als Anbieter für komplexe Systemlösungen in der Rohstoffindustrie auf, einem Bereich, der traditionell nur durch das Geschäft mit Einzelmaschinen bedient wurde. Unser Ziel ist es, global als schlagkräftiger Partner auch auf dem Gebiet des Anlagenbaus bekannt zu werden. Die Anfragen kommen seltener aus Deutschland, als vielmehr aus Australien, Fernost, Afrika, Südamerika oder den USA. Die Aufgabe besteht nun darin, ein internationales Team für Conveying & Loading Systems aufzubauen, das projektbezogen zusammenarbeitet. Denn um weltweit einen hohen Standard sicherzustellen, müssen wir in allen Regionen kompetente Mitarbeiter aus unseren Landesgesellschaften mit ins Boot holen.

Kompetent heißt: Sie müssen den Anwender verstehen, um uns seine Anforderungen präzise kommunizieren zu können und gemeinsam mit unserem Team in Beckum die passende Lösung zu entwickeln. Dazu gilt es für uns, neugierig und offen zu sein für diese Art der Zusammenarbeit.

Was hat sich mit dem Bereich CL Systems für die BEUMER Group nun geändert?

Dr. Andreas Echelmeyer: Wir haben unsere Wurzeln im Material-Handling. Dabei geht es insbesondere darum, Schüttgüter effizient zu bewegen. Jede Branche stellt jedoch ihre ganz eigenen Anforderungen. Die Zementindustrie setzt zum Beispiel immer stärker auf alternative Brennstoffe, die sogenannten Alternative Fuels and Raw Materials, um den Einsatz teurer primärer Brennstoffe wie Kohle und Öl zu reduzieren. Dabei kann es sich auch um der Anwendung entsprechend aufbereiteten Haushaltsmüll handeln. In der Handhabung ist dieses Material auf Grund der unterschiedlichen Zusammensetzung oft sehr komplex. Mit unserer umfassenden Systemlösungskompetenz beraten wir unsere Kunden und liefern ihnen komplette Anlagensysteme – für die Annahme am Werkstor über die Lagerung, die Mischung, den Transport und schließlich für das Einbringen in den Zementproduktionsprozess über Hauptbrenner oder Kalzinator.

Wie definieren Sie für Ihre Arbeit Systemlösungskompetenz?

Dr. Andreas Echelmeyer: Um eine Lösung maßzuschneidern, müssen wir genau zuhören können und die richtigen Fragen stellen. Oft handelt es sich dabei um Fragen, mit denen sich der Kunde noch gar nicht auseinandergesetzt hat. Es kommt aber auch vor, dass er bereits eine konkrete Vorstellung von seiner Lösung hat. Gemeinsam analysieren wir die Aufgabenstellung. Im Dialog mit uns erkennt der Anwender, dass wir ihm eine optimale Systemlösung liefern können, die sich durchaus von seinen bisherigen Vorstellungen erheblich unterscheiden kann. Es geht also immer darum, den Anwender gut zu verstehen. Eine wichtige Voraussetzung für uns als Anlagenbauer ist zudem Flexibilität. Denn um individuelle Aufgabenstellungen zu meistern, müssen auch wir uns je nach Anwendung von bereits bewährten Lösungen trennen und ganz neue Ansätze finden.

Wie kommen Sie mit den Anwendern in Kontakt?

Dr. Andreas Echelmeyer: Unsere weltweit aufgestellten Mitarbeiter sind mit unseren Kunden in engem Kontakt. Wir tauschen uns permanent aus. Die Kollegen vor Ort kennen sich mit den landesspezifischen Gepflogenheiten aus, beherrschen die Landessprache und wissen um die jeweiligen Markt- und Kundenanforderungen. Sie erkennen entsprechende Potenziale und eventuellen Handlungsbedarf. Im besten Fall kommt aber auch der Kunde schon in einem frühen Stadium auf uns zu. Wir entwickeln dann gemeinsam mit ihm ein optimales System. Tritt ein Kunde an uns heran, zu dem bisher noch kein Kontakt bestand, schicken wir Spezialisten von unserem Standort in Beckum (Deutschland) zu ihm. Gemeinsam mit ihm sowie einem Team aus der lokalen Landesgesellschaft und den Spezialisten des CoC diskutieren wir dann vor Ort die konkrete Aufgabenstellung. Eine dritte Möglichkeit: Wir erhalten vom Kunden eine Ausschreibung. Wir analysieren und prüfen sie auf Vollständigkeit, ob alle unsere Fragen hinreichend beantwortet sind und werten sie anschließend aus. Gemeinsam mit den Kollegen aus der jeweiligen und zuständigen Niederlassung erarbeiten wir dann eine entsprechende Lösung.

Ihr Bereich nennt sich organisatorisch Center of Competence (CoC) – die globale Zusammenfassung innerhalb einer Matrix-Organisation. Arbeiten Sie auch mit anderen CoC zusammen?

Dr. Andreas Echelmeyer: Bei Aufträgen zum Beispiel aus der Zementindustrie sind wir mit unseren Kollegen aus dem CoC Zement in sehr engem Kontakt. Wir profitieren von ihrer Kompetenz genau wie sie von der unseren. Diese Zusammenarbeit ist immer projektbezogen.

Aus welchen Branchen kommen die Anfragen?

Dr. Andreas Echelmeyer: Das ist sehr unterschiedlich. Denn unsere Systemlösungen kommen überall dort zum Einsatz, wo es um den Transport von großen Mengen Schüttgut geht. Das betrifft insbesondere die Erz- und Rohstoffindustrie, aber auch Anwendungen außerhalb dieser angestammten Bereiche – wie der Transport von Nahrungsmitteln. In Häfen sorgen wir beispielsweise dafür, unterschiedliche Materialien effizient auf Schiffe zu befördern.

Welche Eigenschaften müssen Ihre Mitarbeiter mitbringen?

Dr. Andreas Echelmeyer: Sie können sich sicher vorstellen, dass wir für diese Aufgabe sehr erfahrene und kompetente Ingenieure einsetzen, die sich nicht einengen lassen dürfen. Denn oft beschreiten sie ganz neue Wege, um die passende Systemlösung umzusetzen. Gerade in der Fördertechnik für Überlandförderer werden die Anforderungen immer umfassender. Lkw-Transporte verlieren weltweit immer mehr an Akzeptanz. Deshalb müssen wir mit unseren Förderern immer komplexere Herausforderungen hinsichtlich der Topographie bewältigen. Wir konzipieren Systeme mit Längen von mehr als zwölf Kilometern, die das Fördergut über schwerste Steigungen und Gefällstrecken führen – und das an einem Stück ohne zwischengeschaltete Übergabetürme.

Um nicht vorher ein Expeditionsteam losschicken zu müssen, benötigen wir eine entsprechende Software, mit der wir Satelliten- und Luftbilder unterschiedlicher Auflösung mit den jeweiligen Topografiedaten überlagern können. Die Herausforderung für meine Mitarbeiter besteht nun darin, das Projekt einzuschätzen und zu bewerten, um dem Kunden ein konkretes Angebot machen zu können. Dafür steht uns in der Regel sehr wenig Zeit zur Verfügung. Erreichen können wir das nur mit einem internationalen und exzellenten Team.

Welche Erfahrungen bringen Sie in Ihre neue Tätigkeit mit ein?

Dr. Andreas Echelmeyer: Ich kenne sowohl die Sicht eines Anlagenbauers als auch die des Anwenders. Ich war acht Jahre in der Stahlindustrie beschäftigt. Als ehemaliger Produktionsleiter weiß ich, was es heißt, komplexe Anlagen zu betreiben, die mehr als 13.000 Tonnen Stahl am Tag herstellen. Und daher kenne ich auch die Anforderungen, die der Anwender an den Anlagenbau hat. Anschließend habe ich die Seiten gewechselt und bin seit zwölf Jahren im Anlagenbau tätig. In dieser Zeit habe ich unter anderem einen Bereich für den globalen Customer Support aufgebaut und weiß deshalb, was unsere Kunden erwarten: Sie stellen hohe Anforderungen an die Maschinenverfügbarkeit und damit an den Kundenservice.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklung für den Anlagenbau im Bergbau?

Dr. Andreas Echelmeyer: Die Preise für Rohstoffe wie Eisenerz oder Kupfer befinden sich seit etwa zwei, drei Jahren in einer tiefen Talsohle. Deshalb gestaltet sich der Markt aktuell auch sehr schwierig. Wir spüren das, weil Unternehmen Investitionen kürzen und Projekte stoppen. Wir rechnen mit weiteren zwei, drei Jahren mit geringer Investitionstätigkeit, dann wird sich der Markt aber wieder beruhigt haben. Was hat sich noch verändert? Generell gibt es einen Trend hin zu immer größeren Tonnagen und Durchsätzen, da größere Produktionsstätten effizienter sind. Viele Anwender möchten nicht mehrere Anlagen parallel aufstellen, sondern mit nur einer Linie oder einer möglichst geringen Zahl an Linien ihren kompletten Bedarf abdecken. Dieser Trend beeinflusst erheblich die Entwicklung unserer Anlagen und Systeme.

Heute geht der Trend zu einem umfassenden Produktportfolio, um den Kunden komplette Lösungen für den gesamten Produktionsprozess einschließlich Customer Support anzubieten. Kommen alle Komponenten aus dem Hause BEUMER?

Dr. Andreas Echelmeyer: Wir wollen den Kunden umfassend betreuen und damit auch Schnittstellen vermeiden. Deshalb liefern wir alles aus einer Hand. Bei vielen Komponenten, die nicht zu unserem Portfolio gehören, stellen wir uns immer die Frage „kaufen wir sie zu oder stellen wir sie selbst her“? Bei Getrieben und Elektromotoren, aber auch Systemen, mit denen sich zum Beispiel Materialströme messen lassen, setzen wir zum einen auf ausgewählte Partner. Zum anderen verschaffen wir uns auf Messen ein klares Bild über die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt. Nur so können wir unseren Kunden stets die optimale Lösung mit Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit liefern. Für einen Anlagenbauer ist es nicht ungewöhnlich, sehr viele Komponenten zuzukaufen. Damit konzentrieren wir uns auf unsere Kernkompetenz und haben immer die besten Lösungen im Einsatz. Unser Ziel ist stets, dem Kunden eine schlüsselfertige Anlage zu liefern, mit der er effizient arbeiten kann.

Planen Sie ein Schüttgut-EPC-Unternehmen (Engineering, Procurement and Construction) – oder gar ein EPCM-Anbieter (Engineering, Procurement and Construction Management) für Großanlagen zu werden – auch, um Schnittstellen zu vermeiden?

Dr. Andreas Echelmeyer: Nicht zwangsläufig. Als Anlagenbauer wollen wir uns um geeignete Systemlösungen kümmern und uns weniger mit dem Industrie- oder Erd- und Betonbau beschäftigen. Hinzu kommt: Ob in China oder Feuerland, Australien oder Alaska – überall herrschen andere klimatische Bedingungen und es gibt unterschiedliche Gesetzgebungen. Deshalb stellt sich bei jedem Projekt für uns die Frage: Wickeln wir es allein ab oder suchen wir uns in der Region einen starken Partner? Denn dieser kennt das eigene Umfeld, er ist meist gut vernetzt und weiß auch um die Preisgestaltung. Wir wollen stets die Schnittstelle sauber beherrschen. Ob wir auf einen Partner setzen, entscheiden wir in der Regel im Einzelfall. Wir haben das Thema EPC jedoch sehr genau im Blick.

Für unsere Kunden zählt, dass sie mit uns einen kompetenten Ansprechpartner haben. Denn sie wollen schließlich keinen Tunnel kaufen, auch keine Fundamente. Sie wollen ein System, das ihre Probleme löst.

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Intralogistiklösungen erfüllen hohe Anforderungen des Online-Handels: Effiziente Materialflüsse in Zeiten des E-Commerce
Beckum, 17. August 2016

In Zeiten eines stetig wachsenden Online-Handels hat das Lieferversprechen des Anbieters einen hohen Stellenwert. Kunden erwarten ihre bestellte Ware pünktlich, in der richtigen Ausprägung und Qualität und am gewünschten Ort. Wird dieser Anspruch nicht erfüllt, kann der Kunde nicht nur den Anbieter wechseln, in sozialen Netzwerken teilt er oft auch gleich anderen seine Unzufriedenheit mit. Für eine hohe Zuverlässigkeit ist eine effiziente Intralogistik erforderlich - von der Lagerhaltung über die Sortierung bis zum Transport. Diese muss wandlungsfähig sein, Komplexität beherrschen und sich in der Effizienz steigern lassen. Die BEUMER Group unterstützt Versandhändler und -dienstleister mit Kompetenz sowie mit leistungsstarker Sortier- und Fördertechnik.

Der Einkauf im Internet wird immer beliebter. Es geht einfach, unkompliziert und schnell. Käufer schätzen insbesondere die Bequemlichkeit und die Flexibilität. Denn Online-Shops kennen keine Ladenöffnungszeiten, und über Computer, Tablet oder Smartphone kann der Kunde jederzeit von überall einkaufen - vorausgesetzt er hat ein Netz. Kommen die Produkte zuhause an, kann er diese im Wohnzimmer ausprobieren und bei Nichtgefallen einfach zurückschicken. E-Commerce wird vor allem für den Vertrieb von Büchern, Bild- und Tonträgern, Bekleidung und Schuhen, Unterhaltungselektronik, Elektrogeräten oder Computern genutzt.

Im Jahr 2014 belief sich der Umsatz deutscher Unternehmen in diesem Sektor auf rund 66,5 Milliarden Euro. Für dieses Jahr gehen die Prognosen sogar bis zu 90,5 Milliarden. Weltweit wächst der Markt jährlich um 20 Prozent. Dadurch kommt es bei den Online-Händlern allerdings auch zu einem erheblichen Verdrängungswettbewerb. Nur diejenigen werden bestehen können, die in ihrem Segment das größtmögliche Sortiment anbieten und die erforderliche Zuverlässigkeit bieten können. Damit steigen die Erwartungen der Menschen an eine unbegrenzte Verfügbarkeit der Waren zum günstigsten Preis und an eine umgehende und fehlerfreie Lieferung.

Erwartungshaltung erfüllen

Wer als Online-Händler nachhaltig konkurrenzfähig bleiben und weitere Zielgruppen erschließen will, muss sich mit neuen Trends auseinandersetzen. Dazu gehören individuelle Zustellzeiten oder auch Same Day Delivery. Das heißt, der Kunde bestellt und erhält noch am selben Tag die Ware. Diese Möglichkeit soll den E-Commerce endgültig auf eine Stufe mit der Warenverfügbarkeit des lokalen Handels stellen. Die Sonderform des Expressversands deckt jedoch je nach Sitz des Online-Shops nur bestimmte Regionen ab. Angeboten wird dies innerhalb der City-Logistik in Großstädten und ist teurer als eine gewöhnliche Zustellung. Auch wenn das Thema die Branche beschäftigt, nur wenige Händler bieten die Versandart an. Charakteristisch für den E-Commerce ist zudem die Atomisierung der Sendungen. Der Kunde bestellt häufiger - zum Teil mehrmals am Tag -, aber immer kleinere Mengen. Das führt zu immer kleineren, dafür häufigeren Lieferungen. Das stellt die Hersteller intralogistischer Systeme als auch die betriebliche Logistik vor große Herausforderungen.

Entscheidend ist die passende Intralogistik

Grundsätzlich wird die Materialflusstechnik komplexer, intralogistische Anlagen und Systeme müssen immer flexiblere Aufgaben erledigen können oder sich an veränderte örtliche Gegebenheiten anpassen lassen. Höchst effiziente Prozesse sind somit erforderlich, um eine schnelle Auslieferung der Pakete an den Kunden zu ermöglichen. Immer bedeutsamer wird zum Beispiel auch das Thema Tracking and Tracing - also die Verfolgung und Rückverfolgung von Sendungen. Damit lässt sich der Weg der Sendung protokollieren, und der Kunde weiß immer, wo sich sein Paket befindet, bzw. wann es voraussichtlich bei ihm eintrifft.

Um eine schnelle, sichere und fehlerfreie Sortierung, Verteilung und Kontrolle von höchst unterschiedlichen Waren wie Paketen, Tütenware und Sperrgut in hohen Stückzahlen zu ermöglichen, steht die BEUMER Group als Systemintegrator ihren Kunden von der Planung bis zur Inbetriebnahme zur Verfügung. Zur Produktbasis gehören modulare Hochleistungssortieranlagen. Damit können Anwender sich einen Wettbewerbsvorsprung sichern und sind auf zukünftiges Wachstum im eigenen Versandhandel entsprechend vorbereitet.

Konzept eines Kommissioniersystems

Die BEUMER Group hat schon zahlreiche Projekte gemeinsam mit Partnern aus der Intralogistik realisiert. Um Behälter oder Kartons sowohl für A-, B- als auch für C-Artikel mit einer hohen Verfügbarkeit zu handhaben, eignen sich Shuttlelager mit einer hohen Ein-/Auslagerfrequenz von mehr als 10.000 Einheiten in der Stunde. Die Lagerlösungen sind für diese Anwendungen im automatischen Kleinteile-Handling fest etabliert und eignen sich insbesondere für Unternehmen, die schnell wachsen und unterschiedliche Produkte lagern. Die Verbindung zwischen dem Wareneingang, dem Shuttlelager und den Kommissionierarbeitsplätzen sowie dem Warenausgang stellt ein Quergurtsorter her. Diese Sorterlösung schafft ebenfalls eine sehr hohe Verteilleistung von mehr als 10.000 Behältern in der Stunde. Neben der Verteilung von Behältern und Kartons sind Quergurtsorter ideal zur schonenden Handhabung von Produkten aller Art unabhängig von Größe, Form und Oberflächenbeschaffenheit geeignet. Mit dieser Eigenschaft erfüllen sie die besonderen Anforderungen, die Unternehmen im Versandhandel stellen. Aufgrund der berührungslosen Energie- und Datenübertragung ist der BEUMER Belt Tray Sorter sehr wartungsarm. Dank seiner modularen Bauweise lässt sich dieser Sorter besonders gut in bestehende Gebäude ohne Leistungseinbußen integrieren.

Der Quergurtsorter besteht aus einer Reihe fahrender Flachgurtförderer. Diese sind im 90-Grad-Winkel zur Laufrichtung angeordnet. Dadurch können sie die Waren wahlweise in Laufrichtung rechts oder links ein- und ausschleusen. Dazu werden die Produkte mit einer auf die Sortergeschwindigkeit und den Einschleuswinkel abgestimmten Geschwindigkeit auf den Quergurtförderer übergeben. Der umgekehrte Prozess findet beim Ausschleusen statt: Der Fördergurt bewegt sich in Ausschleusrichtung und das Fördergut wird schonend in die Endstelle geleitet.

Viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt

Die BEUMER Group stattet den Sorter mit Modulen für Kommissionierarbeitsplätze aus. Häufig wird zusätzliche Sensorik installiert, mit der eventuelle Fehler erkannt und korrigiert werden können, um die Sortiergenauigkeit weiter zu erhöhen. Sichere und zuverlässige Sortierprozesse sind jederzeit garantiert. Vollständige Auftragsbehälter gelangen automatisch zum Warenausgang, Anbruchbehälter werden aus jedem Modul ins Shuttlelager rückgeführt und leere Behälter gehen in den Wareneingang zur erneuten Befüllung zurück.

Den Versand vom Warenausgang bis an die Haustür oder zu den Abholstationen übernehmen in der Regel Dienstleister. Diese verfügen über ein flächendeckendes Netz mit Sortierzentren, Niederlassungen und einem Zustellservice. Deren Anlagen sind überwiegend auf das traditionelle Paketspektrum ausgelegt. Deutlich steigende Sendungsmengen bei gleichzeitig sinkender Sendungsgröße reizen ihre Leistung meist aus. Dazu kommen immer engere Lieferfenster und kürzere Zeiten für die Sortierung. Damit die Dienstleister die Anforderungen des E-Commerce erfüllen können, müssen sie ihre Leistung steigern.

Von der manuellen zur maschinengestützten Entladung

Die Leistung in bestehenden Gebäuden lässt sich erhöhen, indem eine maschinenunterstützte Pulkentladung von Wechselaufbaubrücken die manuelle Entladung ablöst. Dadurch ist ein deutlich höherer Durchsatz pro Tor möglich. Die BEUMER Group hat dazu die erste Generation einer semiautomatisch arbeitenden Maschine, den BEUMER Parcel Picker, auf den Markt gebracht. Dieser entlastet Mitarbeiter von körperlich schwerer Arbeit und erhöht gleichzeitig die Produktivität. Das Personal in Post- und KEP-Unternehmen kann damit unterschiedlich große und schwere Pakete, Päckchen und Versandeinheiten aus Wechselaufbaubrücken und Trailern mit hoher Leistung entladen. Die Entladeleistung steigt mit kleiner werdenden Sendungen.

Um den Pulkstrom effizient zu verarbeiten, müssen die Pakete automatisch vereinzelt werden. Dazu hat die BEUMER Group den Automatic Parcel Singulator entwickelt, der auf die diskontinuierliche Arbeitsweise einer Loopsorter-Einschleuseinheit abgestimmt ist. Der Automatic Parcel Singulator ist kompakt ausgeführt, seine Leistung wird von der Einschleuseinheit bedarfsgerecht abgefordert. Er arbeitet zudem sehr leise und ist sehr wartungsfreundlich. Eine typische Anwendung sieht zwei BEUMER Parcel Picker vor, die einen Automatic Parcel Singulator versorgen. Das Ergebnis der Vereinzelung wird von einem Bildsensor kontrolliert. Korrekt vereinzelte Pakete gelangen über eine Weiche zum Sorter, während nicht vereinzelte Sendungen zum Automatic Parcel Singulator zurückgeführt werden.

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BEUMER Group completes T2 Baggage Handling System at Aeroporto Internacional Tom Jobim (RIOgaleão), Brazil
Aarhus, 16. August 2016

BEUMER Latinoamericana Equipamentos Ltda., - part of BEUMER Group, a leading global supplier of automated baggage handling systems - announces the completion of the contract to refurbish the Baggage Handling System (BHS) at Terminal 2 (T2) of Aeroporto Internacional Tom Jobim (RIOgaleão), Brazil, meeting the deadline for the BHS to be fully operational for the Olympic Games 2016.

The upgrade is part of the investment to improve the overall services at the Aeroporto Internacional Tom Jobim (RIOgaleão). In a joint effort between the airport and its partners, including BEUMER Group and BNP, these improvements were designed to ensure high levels of passenger satisfaction for the international athletes, delegates and visitors using the airport during and after the Olympic Games.

The team created a custom layout designed to enable the airport to meet the peak demand throughout the Olympics as well as future growth forecasts. To achieve the new layout, BEUMER refurbished the existing baggage handling system and re-integrated part of this existing system with state-of-the-art equipment to enable higher capacity and efficiency.

With the deadline for the BHS to be fully operational for the Olympics 2016, BEUMER scheduled the refurbishment to be completed to an extremely tight timescale of less than seven months.The scheduling of the project also took into account that there should be no disruption to the normal operation of the airport throughout the integration process. This challenging deadline was achieved due to the meticulous planning, experience and commitment of the BEUMER project management team working in close cooperation with the airport.

The new BHS will handle baggage for departures and arrivals as well as for transfers. For departures, the airport now has seven baggage lines and make-up carousels, which include the addition of two new lines and carousels; the ten existing arrival baggage reclaim carousels have been relocated and augmented by two new carousels and a new recheck-in line and transfer carousel.

BEUMER was also responsible for the complete integration of new SCADA automation and supervisory software. This will help to ensure uninterrupted operation and reliability across the entire baggage handling system in the airport's new Terminal 2 and South Pier. Following the integration of the BHS, BEUMER personnel will remain resident on-site at Terminal 2 until the end of 2016 to provide a full range of services under an operation and maintenance contract awarded to BEUMER by the airport.

The completion of the BHS, and the inauguration of the South Pier in May 2016, marked the end of a major stage in the overall investment plan for Aeroporto Internacional Tom Jobim (RIOgaleão). The airport has already started to welcome the 1.5 million visitors and competitors who are expected to attend the Olympic Games 2016 in Brazil.

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BEUMER informiert auf der Khimia 2016 über Palettier- und Verpackungslösungen für die chemische Industrie: Erfolg auf der ganzen Linie
Beckum, 11. August 2016

Auf der Khimia (19. bis 22. September, Moskau), der internationalen Fachmesse für Chemieindustrie und -wissenschaft, informiert die BEUMER Group über komplette Verpackungslinien. Um dabei die komplexen Anforderungen von Herstellern in der Chemiebranche zu erfüllen, liefert der Intralogistik-Anbieter hocheffiziente Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen. Dazu kommt ein umfangreicher Kundenservice.

Realisiert die BEUMER Group in der chemischen Industrie eine Verpackungslinie, könnte diese so aussehen: Das Schüttgut gelangt vom Silo über eine Förderstrecke zur Form-Fill-Seal-Anlage BEUMER fillpac FFS. Diese Abfüllmaschine ist mit einer integrierten hochpräzisen Wägeeinrichtung ausgerüstet. Damit stellt sie die reproduzierbare Gewichtsgenauigkeit der Säcke stets sicher. Anschließend stapeln Hochleistungslagenpalettierer aus der Produktserie BEUMER paletpac die Säcke schnell und positionsgenau auf Paletten. Sie lassen sich je nach Produktanforderung mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausstatten, die die gefüllten Säcke in die geforderte Position bringt. Auch mit Granulat gefüllte Säcke lassen sich schonend und formstabil palettieren. Anspruchsvoll zu handhaben sind Säcke mit PE-Granulaten, die ein besonderes Fließverhalten aufweisen, oder Säcke, die hohen Temperaturen und erhöhter Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind. In diesen Fällen setzt BEUMER belüftete und speziell beschichtete Ablegetische ein. Die Belüftung erzeugt ein Luftpolster zwischen Sack und Ablegetisch. Dadurch bleiben die Säcke nicht am Untergrund haften und können formstabil palettiert werden.

Um die Ladung zu sichern, setzen die Kunden auf die Hochleistungsverpackungsanlagen der Serie BEUMER stretch hood. Denn gerade in der chemischen Industrie ist die rationelle Verpackung palettierter Waren für viele Unternehmen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Um eine hohe Transportsicherung und Ladungsstabilität sicherzustellen, passt sich die Stretchfolie an jedes Produkt an, das auf einer Palette gestapelt ist. Die Folie ist beim Verpackungsvorgang sehr dehnbar und hält die Waren über ihre Rückstellkräfte fest zusammen. Da im Gegensatz zur Schrumpffolienverpackung keine Hitze eingesetzt wird, kann die Folie beim Verpackungsprozess nicht mit dem Produkt verkleben. Zudem reduziert das die Brandgefahr deutlich, erhöht die Betriebssicherheit und verringert somit Versicherungsprämien. Durch die hohe Transparenz der Folie ist eine klare Sicht auf die verpackte Ware möglich. Auch Barcodes auf dem Produkt werden einwandfrei gelesen. Mit einer Auflegefolie auf der Palette schützt diese Verpackungslösung die gestapelte Ware außerdem gegen äußere Einflüsse von sechs Seiten. Dies ermöglicht eine saubere und trockene Außenlagerung der Produkte: Sie sind sicher vor Witterungseinflüssen, Feuchtigkeit, Insekten und UV-Strahlen geschützt.

Zudem stellt die BEUMER Group auf der Messe ihr Warehouse-Management-System (WMS) vor. Dieses erfüllt sämtliche wichtigen Anforderungen der Chemieindustrie wie Lagerung sensibler Stoffe, Chargenverfolgung oder raumsparendes und kosteneffizientes Lagermanagement.

Die Besucher erfahren auch alles über den umfassenden BEUMER Customer Support mit Schwerpunkt Residential Service. Unternehmen können damit die Verantwortung für Maschinenverfügbarkeit, Leistung und Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen an BEUMER Mitarbeiter abgeben. Diese sorgen vor Ort für einen reibungslosen Betrieb.

Die Kunden erhalten damit die Komplettlösung aus einer Hand und haben nur einen - zuverlässigen und kompetenten - Ansprechpartner für die komplette Aufgabenstellung.

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