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Moderne Zeiten
Beckum, 19. Juni 2018

BEUMER Customer Support unterstützt mit Vertriebsbüro West Kunden bei Umbaumaßnahmen von Anlagen unterschiedlicher Anbieter:

Um ihre Kunden mit einem noch umfassenderen Leistungsspektrum zu unterstützen, hat die BEUMER Group das Vertriebsbüro West im Ruhrgebiet eröffnet. Darüber wird der BEUMER Customer Support künftig insbesondere Umbauprojekte und Modernisierungen, zum Beispiel bei bestehenden Förderanlagen wie Becherwerken und Klinkertransportanlagen auch anderer Marken, weltweit abwickeln. Das Ziel: In enger Zusammenarbeit mit dem Hauptstandort in Beckum bleibt von der Anfrage über die technische Auslegung bis zur Montage vor Ort alles in einer Hand. Der Betreiber hat nur einen Ansprechpartner – und kann sich der hohen Verfügbarkeit seiner Anlagen sicher sein.

Mit den weltweit führenden Zementherstellern konkurrieren zu können und für lukrative Bauprojekte gerüstet zu sein, sind ambitionierte Ziele vieler Unternehmen aus der Baustoffbranche. Doch dazu benötigen sie Anlagen, die zuverlässig laufen und sich den steigenden Anforderungen am Markt anpassen. „Wir sorgen für eine hohe Verfügbarkeit über die komplette Laufzeit“, verspricht Guido Hesse, Director Customer Support bei der BEUMER Group. „Unsere Kunden wissen genau, dass sie sich auf uns verlassen können.“ Der Systemanbieter hat seine Dienstleistungen deutlich ausgebaut. Inzwischen arbeiten weltweit mehr als 1.000 Mitarbeiter der Gruppe für dieses Geschäftsfeld. Sie kümmern sich vom ersten Projektgespräch bis zur laufenden Anlage um ihre Kunden.

„Wir bieten umfassende Lösungen an“, beschreibt Hesse. „Diese werden individuell auf die Kundenanforderungen abgestimmt und Serviceintervalle sowie die Reaktionszeiten vertraglich festgelegt.“ Tritt ein Anlagenstillstand ein, sind die weltweit positionierten Techniker schnell vor Ort und verhindern längere Ausfallzeiten. Um diese auf ein Minimum zu reduzieren, bietet der Customer Support mit seiner Hotline, die rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr erreichbar ist, auch eine kompetente telefonische Unterstützung an. Die Techniker erstellen Ferndiagnosen und beseitigen Störungen schnell und zuverlässig. Der BEUMER Customer Support kümmert sich auch darum, dass die Anlagen stets auf dem neuesten Stand sind. „Wir modernisieren die Systeme umfassend“, sagt Hesse. Damit erreichen Betreiber unter anderem eine höhere Leistung und Verfügbarkeit, einen minimierten Energieverbrauch, ergonomischere Arbeitsbedingungen, sie erhalten neue Funktionen oder auch eine verbesserte Anlagenauslastung. Dazu nehmen die BEUMER Mitarbeiter Updates vor oder erweitern die Systeme.

„Weil alle Anlagen, die beim Anwender im Einsatz sind, aufeinander abgestimmt sein müssen, entwickeln wir nicht nur unsere eigenen Produkte weiter – wir kümmern uns auch um mechanische und steuerungstechnische Umbauten von Fremdfabrikaten“, beschreibt Hesse. Um dies zukünftig noch besser abwickeln zu können, hat die Unternehmensgruppe im Ruhrgebiet das neue Vertriebsbüro West eröffnet. Das Team von Spezialisten hat sich auf die Umsetzung von Projekten konzentriert, in denen bestehende Förderanlagen für Schüttgüter wie Becherwerke und Klinkertransportanlagen auch von anderen Marken mithilfe der BEUMER Technologie umgebaut oder modernisiert werden.

Ein Ansprechpartner – schnellere Entscheidungen

„Wir arbeiten dabei eng mit unserem Hauptstandort in Beckum zusammen. Damit erhält der Kunde von der Anfrage über die technische Auslegung bis zur Montage vor Ort alles aus einer Hand“, erläutert Hesse. Weil Betriebe so nur noch einen Ansprechpartner haben, profitieren sie von einem deutlich geringeren Organisations- und Abstimmungsaufwand und entscheiden sich in der Regel schneller, Modernisierungen umzusetzen. „Die Kosten für solche Maßnahmen kommen bei den Kunden meist aus dem Instandhaltungsbudget oder den Werksinvestitionen. Hesse sagt: „Mit unserem neuen Büro West können wir auf jede Anfrage weltweit sofort reagieren und mit unserem umfassenden Know-how unterstützen.“ Es sind keine externen Berater erforderlich wie bei der Abstimmung von Neuinvestitionen, was die Entscheidungsfindung erheblich beschleunigt.

Modernisierung zahlt sich aus

Das BEUMER Umbaukonzept hat bereits eine hohe Kundenzufriedenheit erzielt, denn bestehende Strukturen bleiben soweit wie möglich erhalten. Betriebe können ihre Kosten reduzieren, weil sie nur Geld für wenige Komponenten in die Hand nehmen müssen. Sie erhalten damit einen schnellen Return on Investment. Dazu kommen kürzere Montage- und Übergabezeiten.

Als Marktführer entwickeln wir seit Jahrzehnten ausgereifte technische Umbaumaßnahmen für die Förderanlagen von Schüttgütern sämtlicher Hersteller“, sagt Hesse. „Deshalb können wir für unterschiedliche Anwendungsszenarien die jeweils passende Lösung anbieten. Wir kennen unsere Mitbewerber, deren Produkte und die Unterschiede.“ Als zum Beispiel bei einem afrikanischen Zementhersteller bei einem mehr als 60 Meter hohen Becherwerk eines anderen Anbieters, das für die Beschickung eines Silos eingesetzt wird, ein Schieflauf des Gurts auftrat, kam es immer wieder zu Produktionsausfällen. „Dabei handelt es sich um ein klassisches Problem“, sagt Hesse. Immer wieder musste die Anlage angehalten werden, damit die Arbeiter diesen Fehler korrigieren konnten. Langfristig war das keine Perspektive.

In diesem Fall bot sich im Rahmen des Customer Support eine Modernisierung der Anlage an. „Wir wollten nicht nur den Fehler beheben, sondern das Unternehmen dabei unterstützen, künftigen Leistungs- und Technologieanforderungen gerecht zu werden“, betont Hesse. Die BEUMER Spezialisten ersetzten den Gurt und die Becher durch Komponenten der von der BEUMER Group entwickelten Heavy-Duty-Technik. Bei dieser Lösung sind die Becher ausrissfest über Segmente und Schrauben an der Rückseite des Gurts befestigt. Wie bei allen Gurtbecherwerken von BEUMER kommen auch in den Becherwerken des Typs HD Gurte mit seilfreien Zonen zum Einsatz. An diesen können die Becher befestigt werden, ohne die Stahlseile zu beschädigen oder gar zu durchtrennen. Die Zugkräfte des Becherwerkgurts bleiben hierdurch in vollem Umfang erhalten. Zudem sorgt die Becherform für einen ruhigeren Lauf und damit für eine geringere Geräuschentwicklung. Ausgetauscht wurden weiterhin die Antriebs- und Umlenktrommel. Die neuen Fördergurte sind beständig gegen mechanischen Verschleiß und ermöglichen es, große Korngrößen zu fördern und hohe Zugbelastungen aufzunehmen. Der Zementhersteller konnte damit die Verfügbarkeit des Becherwerks steigern, den Energieverbrauch senken und erhält vor allem eine erhöhte Lebensdauer. Mit der eingesetzten Lösung ist das Unternehmen langfristig gesehen wettbewerbsfähiger, als wenn nur der Gurt ausgewechselt worden wäre.

Die gleiche Sprache sprechen

An die Mitarbeiter des Customer Support stellt die BEUMER Group hohe Anforderungen. Bei den lokalen Ansprechpartnern wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass sie dem gleichen Kulturkreis angehören und die gleiche Sprache sprechen wie der Kunde. „Deswegen entscheiden wir vom Büro West aus, welche unserer Kollegen sich vor Ort um Projekte in Afrika oder Südostasien kümmern“, sagt Hesse. Für eine optimale Betreuung ist es entscheidend, den Anwender zu verstehen. Wie ist er aufgestellt? Welche Ziele verfolgt er und wohin möchte er sich entwickeln? Das verlangt auch jede Menge Fingerspitzengefühl. Als global agierendes Unternehmen ist die BEUMER Group in der Lage, diese Herausforderung zu meistern.

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Für ein sicheres Gefühl beim Fliegen
Aarhus, 08. Juni 2018

Flughafen Bergen steigert Effizienz mit Gepäckabfertigungsanlage der BEUMER Group:

Der Flughafen Bergen in Norwegen setzt am neuen Terminal 3 auf ein Gepäckabfertigungssystem der BEUMER Group. Dieses besteht aus dem behälterbasierten Transport- und Sortiersystem CrisBag mit dem integrierten Frühgepäckspeicher CrisStore. Der Betreiber profitiert nicht nur von der enormen Energieeffizienz. Die Anlage ist zudem nach ECAC 3 zertifiziert und erfüllt damit die geforderten Sicherheits-Standards.

Die Erweiterung des zweitgrößten Flughafens in Norwegen ist Teil eines Investitionsplan für alle Verkehrsträger, der von der norwegischen Regierung verabschiedet wurde. Ziel der Erweiterung ist es, die Zahl der Passagiere auf bis zu 7,5 Millionen pro Jahr zu erhöhen. Ursprünglich lag das geplante Aufkommen bei 2,8 Millionen Fluggästen. Dies wurde jedoch massiv überschritten. Aktuell kann Bergen mehr als sechs Millionen Menschen jährlich aufnehmen.

Von Anfang an stand die operative und ökologische Effizienz im Mittelpunkt – insbesondere bei der Gepäckabfertigung. Die Systemlösung der BEUMER Group spart Energie und erhöht die Leistung. Damit unterstützt sie den Betreiber, sein Ziel zu erreichen.

Der Flughafen Bergen erhöht mit dem Gepäckabfertigungssystem auch den Komfort für die Passagiere – unter anderem durch Self-Bag-Drop an den Check-In-Punkten. Damit können sie ihr Gepäck eigenständig aufgeben und einchecken. Das flexible CrisBag-System der BEUMER Group ist in der Lage, Standardgepäck sowie Gepäckstücke mit Überlängen bis 1.400 Millimeter auf demselben Förderer und mit derselben Geschwindigkeit zu transportieren. Linien für Sperrgepäck sind nicht erforderlich. Mit dem integrierten CrisStore-Frühgepäckspeicher kann die Behälterförderanlage bis zu 600 Taschen und Koffer dynamisch und gleichzeitig lagern. Für die schnelle Beladung in Wagen, auf Paletten und Container ist eine Gepäckausgabe auf Abruf möglich.

Die BEUMER Group hat ihr Transport- und Sortiersystem mit integriertem Sprengstoffdetektor nach ECAC (European Civil Aviation Conference) Standard 3 zertifizieren lassen. Damit erfüllt der Flughafenbetreiber alle Sicherheitsvorschriften. Das System zeichnet sich zudem durch seine niedrigen Betriebskosten aus – zum einen, weil nur wenige Ersatzteile erforderlich sind, zum anderen arbeitet es energiearm. „Der Stromverbrauch beim CrisBag ist deutlich geringer als bei Anlagen anderer Anbieter“, sagt Petter Hope, Projektmanager für Terminal 3 am Flughafen Bergen. „Das ist ein wichtiger Aspekt für unser grünes Flughafenprojekt.“ Dazu hat die BEUMER Group das System mit redundanten Schleifen ausgeführt. Der Betreiber kann die Anlage mit nur 70 Prozent der Leistung fahren.

„Mit dem Gepäckabfertigungssystem haben wir unsere Ziele in Bezug auf die Effizienz übertroffen“, sagt Petter Hope. „Durch den Einsatz des dynamischen Frühgepäckspeichers können wir die Anzahl der Sortierbehälter reduzieren, Platz sparen und die Flugzeugabfertiger unterstützen, die Beladeprozesse effizienter zu planen."

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