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Ohne Materialverluste und mit wenig Aufwand ans Ziel
Beckum, 19. November 2014

Um im Zementwerk in Bernburg nahe Magdeburg alternative Brennstoffe wie zerkleinertes Kunststoffmaterial, Textilien und Papier von der Lagerhalle zu den Beschickungssystemen des Ofens zu fördern, ersetzt die SCHWENK Zement KG ihre alte Trogkettenförderlinie durch einen modernen Pipe Conveyor der BEUMER Group. Dieses komplett geschlossene Fördersystem sorgt nicht nur für einen umweltfreundlicheren und energieeffizienteren Transport des Schüttguts. Der Wartungsaufwand ist erheblich geringer und die Anlage lässt sich optimal an die Umgebungsbedingungen anpassen.

Das SCHWENK Zementwerk in Bernburg ist mit seiner Produktvielfalt und seiner Produktionskapazität eines der größten und leistungsfähigsten Baustoffwerke Deutschlands. Die Zementproduktion an der Saale blickt auf eine lange Geschichte zurück. Denn hier befinden sich ergiebige Vorkommen an hochwertigem Kalkstein. Das Werk existiert bereits seit 1960. Nach der Wende hat SCHWENK es im Jahr 1990 übernommen, die bestehenden Anlagen abgerissen und ein komplett neues Werk errichtet. Zum Produktportfolio gehört heute eine breite Palette leistungsfähiger Spezialbindemittel in konstant hoher Qualität. Mit moderner Mischtechnik stellt das Unternehmen die ideale Produktlösung her, die im Tunnel-, Straßen- und Brunnenbau, in der Geothermie und Umwelttechnik gefordert ist.

Für das Zementwerk spielt eine nachhaltige Produktion eine besonders große Rolle. Weil die Herstellung dieses Baustoffs seit jeher zu den besonders energieintensiven Industrien zählt, minimiert SCHWENK den Einsatz primärer Brennstoffe wie Kohle und Öl und setzt verstärkt auf Ersatzbrennstoffe. Dabei handelt es sich vorwiegend um Mischungen aus hochkalorischen Abfällen, hauptsächlich Kunststoff- und Verpackungsresten und Textilien. Diese werden in einer externen Aufbereitungsanlage zu hochwertigen Brennstoffen mit definierten Produktparametern aufbereitet.

Wärmeintensive Prozesse

Zur Zementherstellung wird der Kalkstein abgebaut, zerkleinert und mit weiteren Rohstoffen homogenisiert. Gurtförderer transportieren diesen Rohschotter und weitere Stoffe anschließend vom Mischbett ins Werk. Dort werden sie in den Rohmühlen auf die für den Brennprozess notwendige Feinheit gemahlen und getrocknet. Das Rohmehl wird anschließend in großen Silos homogenisiert und zwischengelagert. Um den Portlandklinker – ein grobstückiges Zwischenprodukt – zu erhalten, gelangt das Rohmehl zunächst in den Zyklonvorwärmer, anschließend in den sogenannten Kalzinator, die beide mit den alternativen Brennstoffen befeuert werden. Bei Temperaturen über 950 Grad Celsius wird der Kalksteinanteil im Rohmehl entsäuert. Danach erreicht das Material das Drehrohr und wird dort bei Temperaturen von etwa 1.450 Grad Celsius gebrannt.

Um die Brennstoffe von der Lagerhalle zu den Beschickungssystemen für den Hauptbrenner zu transportieren, setzte SCHWENK bisher auf eine Trogkettenförderlinie. Bei diesen mechanischen Stetigförderern sind Mitnehmer an einer endlos geschlossenen Kette installiert, die das Schüttgut in einem Trog transportieren. „Wir hatten diese Anlage nun schon seit mehr als zehn Jahren im Einsatz. Deswegen mussten wir sie auch immer häufiger warten“, berichtet Dirk Fabian, Produktionsleiter bei SCHWENK in Bernburg. Ein weiteres Problem: Der Trogkettenförderer konnte das Schüttgut, das eine Dichte von nur 0,2 Tonnen pro Kubikmeter aufweist, nach dem weiteren Ausbau der Dosiertechnik nicht mehr in ausreichender Menge zu den Dosierwaagen (und damit zum Hauptbrenner) fördern. „Wir suchten eine alternative Lösung, die sowohl ökologisch als auch wartungsarm ist“, beschreibt Dirk Fabian. Der neue Förderer sollte zudem aufgrund seiner Konstruktion optimal an die kurvige Streckenführung im Werk angepasst sein.

Umfassende Kompetenz, optimal unterstützt

Als Lieferant für die passende Fördertechnik war für die Baustoffhersteller die BEUMER Group die erste Adresse. Mit dem international tätigen Systemanbieter verbindet SCHWENK eine jahrelange und enge Partnerschaft. BEUMER hat für die SCHWENK Putztechnik GmbH & Co. KG mit Sitz in Ulm unter anderem mehrere Hochleistungslagenpalettierer vom Typ BEUMER paletpac® geliefert, die mit der neu entwickelten Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet sind. In der Baubranche ist BEUMER als Anbieter von Fördertechniklösungen bereits seit fast 80 Jahren ebenfalls  etabliert. Um international tätige Baustoffhersteller mit Komplettlösungen stets optimal zu unterstützen, hat der Systemanbieter seine vielfältigen Kompetenzen in dieser Branche weltweit gebündelt und verschiedene Centers of Competence geschaffen. Dazu gehört zum Beispiel das Geschäftsfeld „Pipe Conveyor“. Diese weltweit zuständigen Zentralen kümmern sich um den Vertrieb und das Projektmanagement. Sie sammeln und bereiten das Know-how der einzelnen Landesgesellschaften auf und geben es gezielt an die weltweit verteilten Fachleute der Unternehmensgruppe in den jeweiligen Bereichen weiter.

Hoher Umweltschutz, geringe Wartung

„Gemeinsam mit den Verantwortlichen in Bernburg entwickelten wir eine Lösung, die auf die Anforderungen ideal abgestimmt ist“, sagt Michal Mikulec, Geschäftsführer der BEUMER Group Czech Republic a.s., der das Projekt betreut hat. Im Gespräch war zunächst eine Kombination aus einem neuen Trogkettenförderer und mehreren offenen Gurtförderern, doch diese Lösung wurde schnell verworfen. Aufgrund des Umweltschutzes und des geringeren Wartungsaufwands kristallisierte sich rasch ein Pipe Conveyor für das Zementwerk heraus. „Mit seiner geschlossenen Bauform schützt dieser die Umwelt sicher vor herabfallenden Transportgütern. Auf laufender Strecke kann sich außerdem kein Staub entwickeln“, erklärt Michal Mikulec. Diese Förderer bieten noch weitere Vorteile. Sie können lange Distanzen und enge Kurvenradien bewältigen. Und wegen ihrer Kurvengängigkeit sind im Vergleich zu anderen Gurtförderern wesentlich weniger Verteilertürme nötig. Damit spart der Anwender deutlich Kosten und BEUMER kann mit dieser Eigenschaft das System an individuelle Streckenführungen anpassen. Die Unternehmensgruppe lieferte und installierte eine Anlage mit einem Durchmesser von 200 Millimetern und einer Länge von 230 Metern. Sie fördert bis zu 15 Tonnen Material in der Stunde. BEUMER war zudem für den Gesamtprozess verantwortlich. Dazu gehörten die verfahrenstechnische Auslegung sowie der komplette Stahlbau.

Eingesetzt werden zugfeste und langlebige Fördergurte. „Um bei SCHWENK die optimale Gurtausführung zu ermitteln, berechneten wir die Zugkräfte sowie die Kräfte, die durch Beschleunigung und Verzögerung entstehen – und das immer unter Berücksichtigung des Eigengewichts des Gurts und des Förderguts“, berichtet Michal Mikulec. Vorausberechnet haben die Ingenieure weiterhin die Gurtlagen in den entsprechenden Kurvenradien für den leeren und den beladenen Gurt. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Geräuschemission der Pipe Conveyor. „Mit speziellen Tragrollen sowie geräuscharmen Lagern und Elektromotoren arbeiten diese sehr leise. Das macht den Betriebsalltag für unsere Mitarbeiter angenehmer und die Menschen in der Umgebung des Werkes werden nicht belästigt“, sagt Dirk Fabian.

Reibungsloser Betrieb

In der Lagerhalle nehmen Kräne die aufbereiteten Ersatzbrennstoffe auf und werfen sie in die Austragsbunker mit dem Austragssystem. Von dort schafft der Kettengurtförderer das Material kontinuierlich zum neuen Pipe Conveyor. Dieser fördert es zu den Dosierwaagen des Hauptbrenners.

BEUMER konnte die Linienführung des Förderers optimal an das Werk anpassen. Eine weitere Anforderung, die die Experten erfüllten: Stützen sollten hier den Lkw-Verkehr unter dem Pipe Conveyor auf keinen Fall behindern. Deshalb befestigten die Techniker die erste Stütze direkt an der Lagerhalle. Das Spannsystem des Förderers hat BEUMER als Spannturm ausgelegt. Dieser befindet sich direkt bei der Aufgabestation.

Von der Auftragserteilung bis zur Inbetriebnahme im Februar 2014 dauerte es gerade mal acht Monate. „Wir haben die Anlage von BEUMER nun schon seit einigen Monaten in Betrieb“, sagt Dirk Fabian. „Wir sind sehr zufrieden. Sie ist äußerst robust und wir haben auch keine Betriebsausfälle mehr.“

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Noch effizienter zum stabilen und geometrisch genauen Stapel
Beckum, 06. November 2014

Die BEUMER Group, Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik, verfolgt konsequent den hohen Anspruch, ihren Kunden in allen Belangen nachhaltige Lösungen zu bieten – und das aus einer Hand. Der Spezialist hat deshalb seinen bewährten Hochleistungslagenpalettierer BEUMER paletpac komplett überarbeitet. Der Anwender profitiert jetzt von einer noch besseren Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten. Der BEUMER paletpac kommt in Hochleistungsverpackungslinien zum Einsatz, in denen auch sensible und hochwertige Produkte schonend und effizient palettiert werden müssen.

Mit der Lagenpalettierer-Baureihe BEUMER paletpac liefert der Intralogistik-Spezialist Hochleistungsmaschinen, die Schüttgutsäcke schonend und exakt Lage für Lage auf Paletten stapeln. Dazu gehören Produkte wie zum Beispiel Zement, Mörtel, PE-Granulate, Industriesalze oder Düngemittel, die in Papier-, PE- oder PP-Säcke abgefüllt sind. Durch die geometrische Genauigkeit bei der Lagen- und Stapelbildung werden in sich sehr stabile Sackstapel erstellt, die zur platzsparenden Lagerung auch übereinander gestapelt werden können. Damit für Unternehmen der Einsatz des BEUMER paletpac noch nachhaltiger wird, hat BEUMER ihn jetzt überarbeitet. BEUMER konnte bei der Optimierung die Herstellkosten senken – das spürt der Anwender bei den Anschaffungskosten. Aber auch im laufenden Betrieb überzeugt die optimierte Ausführung durch geringere Verbräuche.

Auf höhere Effizienz getrimmt

Bisher waren große Antriebe in der Anlage verbaut, nun genügen kleinere Motoren, die als Servoantriebe ausgeführt sind. Das optimiert den Energieverbrauch, der zuvor für die Hubbewegung aufgebracht werden musste. Außerdem müssen diese Motoren weniger gewartet werden, was die Kosten für den Anwender weiter reduziert.

Bei der Gesamtkonstruktion hat BEUMER auf bessere Zugänglichkeit und damit auch bessere Reinigungsmöglichkeiten unterhalb der Maschine geachtet. Eine weitere Neuerung: Die äußeren Rahmenelemente des Ablegetischs lassen sich einklappen. Damit passt der gesamte Palettiererkopf vollständig in einen Transportcontainer. Der Palettiererkopf muss somit nicht zuvor demontiert und die Gesamtzahl der zum Kunden gesendeten Container kann reduziert werden. Das verringert Transportkosten und verkürzt die Montagezeit beim Kunden.

Den Palettenschlepp, der das Hubwerk automatisch nach und nach mit Leerpaletten versorgt, haben die BEUMER Spezialisten ebenfalls modifiziert. Dabei wurde das Führungssystem für den Palettenschieber geändert, ein neues Seitenführungssystem eingesetzt, die Antriebsleistung angepasst und die Systembreite verringert. Der Anwender kann jetzt schnell und unkompliziert den Palettierer auf verschiedene Palettengrößen anpassen, ohne ein Werkzeug benutzen zu müssen. Mit einer Packhöhe bis 2.400 Millimeter palettiert der BEUMER paletpac Säcke auf jeder gängigen Palettengröße – einschließlich Zwischengrößen wie Paletten mit den Maßen 1.400 x 1.200 Millimeter – und in allen technisch möglichen Packmustern. Über ein Multiprogramm kann der Anwender die Parameter einfach und schnell einstellen. Der BEUMER paletpac kann mit einer Klammer-, Stab- oder der neu entwickelten Doppelbanddrehvorrichtung ausgeführt werden, die die Säcke schnell und formstabil in die geforderte Position bringt.

Damit der Anwender den BEUMER paletpac einfach und schnell bedienen kann, hat der Intralogistik-Spezialist mit dem BEUMER Group Human Machine Interface (HMI) ein Bediengerät mit optimierter Benutzeroberfläche und Navigation entwickelt. Der Mitarbeiter an der Anlage erhält so ein leicht verständliches und intuitives Interaktionskonzept, mit dem sich die Arbeitsabläufe effizient gestalten lassen. Und weil der Bediener unabhängig von seinen Vorkenntnissen, seiner Ausbildung und seinen Fertigkeiten schon mit wenig Schulungsaufwand die Maschine sicher steuern kann, spart das Zeit und Kosten und sorgt für eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Die BEUMER Group verfolgt mit diesen Neuerungen den ganzheitlichen Ansatz des Total Value of Ownership (TVO). Denn damit ein Unternehmen effizient arbeiten kann, müssen Anlagen und Systeme sowie die zugehörigen Produktionsprozesse am langfristigen Kundennutzen ausgerichtet sein. Ein Produkt wird nicht nur von seiner ökonomischen Seite betrachtet, sondern auch von seiner ökologischen und sozialen. Dazu gehören zum Beispiel ergonomische Mensch-Maschine-Schnittstellen. Anwender können somit die Wirksamkeit ihrer betrieblichen Investitionen gesamtheitlich und vor allem aussagekräftiger beschreiben. Sie können nicht nur ihre direkten Kosten ermitteln, sondern vor allem den ‚Total Value‘ der zu liefernden Lösung über die gesamte Betriebszeit. Dazu werden drei Faktoren herangezogen, die sich gegenseitig beeinflussen: Marktentwicklungen, Risikomanagement und Nachhaltigkeit.

Für sämtliche Branchen im Einsatz

Mit dem BEUMER paletpac können Anwender bis zu 2.500 Säcke in der Stunde, mit der Hochleistungsversion bis zu 5.500 Sack pro Stunde palettieren. Egal, ob chemische Industrie, Baustoff-, Lebensmittel-, Torf- oder Steine- und Erdenindustrie – BEUMER erfüllt mit dem BEUMER paletpac die insbesondere hinsichtlich Durchsatzraten und Zuverlässigkeit stets steigenden Markt- beziehungsweise Kundenanforderungen. Besonders Papier-, PE- und PP-Säcke werden einwandfrei palettiert. Alle gängigen Sackmaße und Sacktypen sowie Packmuster können mit dem BEUMER paletpac problemlos verarbeitet werden. Aufgrund der modularen Bauweise lässt sich der BEUMER paletpac an besondere markt- und kundenspezifische Anforderungen anpassen. Die auf Paletten akkurat gestapelten Säcke können anschließend problemlos in die nachgelagerte Verpackungsanlage – zum Beispiel den BEUMER stretch hood – gefördert werden.

BEUMER realisiert die gesamte Prozesskette: von der Absackung, dem anschließenden Sacktransport, der Palettierung über den anschließenden Vollpalettentransport bis zur Endverpackung.

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Für eine lange und strategische Kunden-Partnerschaft
Beckum, 04. November 2014

Um langfristig wettbewerbsfähig zu sein, sollten Unternehmen bei Investitionsentscheidungen nicht nur die Gesamtbetriebskosten betrachten. Viel wichtiger ist ein ganzheitlicher Ansatz. Mit dem Blick auf den Total Value of Ownership (TVO) lässt sich die Wirksamkeit der betrieblichen Investitionen umfassender, perspektivisch und damit aussagekräftiger beschreiben. Die BEUMER Group schließt bei der Entwicklung ihrer Anlagen und Systeme deshalb sowohl die ökonomischen als auch die ökologischen und sozialen Aspekte mit ein. BEUMER ist damit nicht nur Lieferant, sondern strategischer Partner der Post- und KEP-Unternehmen, der dafür Sorge trägt, dass Betreiber die steigenden Anforderungen am Markt stets erfüllen können.

„Der Druck auf Post- und KEP-Unternehmen im Wettbewerbsumfeld steigt. Sie müssen nicht nur Kosten einsparen, sondern auch Umweltbelastungen reduzieren und einflussreichen Trends folgen“, weiß Martin Mossinkoff, weltweit verantwortlicher Direktor des Geschäftsfelds „Logistiksysteme“ innerhalb des Bereichs Sortier- und Verteiltechnik. Dazu gehören neue Technologien, die zunehmende Nutzung neuer Vertriebskanäle wie E-Commerce – die bei den Kunden eine große Erwartungshaltung an umgehende Lieferungen hervorruft – und auch die wachsende Globalisierung. Damit nimmt die Nachfrage nach effizienten Sortier- und Verteilsystemen weiter zu, und das weltweit.

In vielen Ländern Asiens steigt beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt stetig, was wiederum zu einem Anstieg der Löhne führt. Das ist vor allem in China und Indien deutlich zu merken. Eine neue Mittelschicht entsteht, die das Konsumverhalten der Bevölkerung in den Entwicklungsländern wesentlich verändert. Das Handelsaufkommen erhöht sich und die Käufer verlangen immer kürzere Lieferzeiten. „Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt, etwa in den Verteilzentren. Auch hier wird immer mehr global gedacht und gehandelt, eine lokale Ausrichtung solcher Dienstleister sind nur noch Nischen“, sagt Martin Mossinkoff. Um somit auf dem Markt bestehen zu können, müssen sich die Post- und KEP-Unternehmen den wechselnden Anforderungen flexibel und dynamisch anpassen können. Damit Anwender ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können, liefert die BEUMER Group hochwertige Sortier- und Verteilsysteme sowie Dienstleistungen  aus einer Hand. Mit der Integration der dänischen Crisplant A/S und der Enexco Teknologies India Limited konnten wir außerdem unsere weltweite Marktpräsenz verstärken und sind in unseren Produktbereichen weltweit führend.

Investitionen für mehr Wettbewerbsfähigkeit

„Besonders der Trend zur Automatisierung ist für Dienstleister überlebenswichtig und setzt sich deshalb auch in Distributionszentren mit großen Schritten fort. Die Materialflusstechnik wird komplexer, die Anlagen müssen immer flexiblere Aufgaben erledigen können oder sich an veränderte örtliche Gegebenheiten anpassen lassen“, erklärt Martin Mossinkoff. Höchst effiziente Prozesse sind erforderlich, um eine schnelle Auslieferung der Pakete zu den Kunden ermöglichen zu können.

Der Versandhandel bietet beispielsweise neuerdings auch Produkte an, die wegen ihrer Dimensionen bislang schwer automatisch zu transportieren waren. Bestehende Lösungen zu automatisieren oder neue Anlagen und Systeme zu integrieren, ist für die Betreiber jedoch meist mit einem erheblichen Kostenaufwand verbunden. Um diese strategischen Investitionsentscheidungen gezielt treffen zu können, müssen die Unternehmen im Vorfeld alle direkten und indirekten Kosten analysieren, um den Return on Investment zu berechnen. Dabei sollten sie nicht nur die Anschaffungs- und die Betriebskosten im Blick haben.

Damit Unternehmen effizient arbeiten können, müssen ihre Anlagen und Systeme sowie die zugehörigen Produktionsprozesse am langfristigen Kundennutzen ausgerichtet sein. „Deshalb entwickeln wir alle Lösungen mit einem ganzheitlichen Ansatz, dem Total Value of Ownership (TVO)“, sagt Martin Mossinkoff. „Während die Total Costs of Ownership (TCO) ausschließlich die ökonomische Seite eines Produkts betrachtet, baut TVO darauf auf und schließt ökologische Aspekte wie einen energiesparenden Betrieb oder eine ressourcenschonende Produktion ebenso mit ein wie soziale Faktoren.“ Dazu gehören zum Beispiel Sorter, die sehr leise arbeiten und dabei nur geringe Vibrationen erzeugen. Das sorgt für ein angenehmeres Arbeitsklima.

Außerdem vereinfachen die Anlagen das Sortieren von Gütern aller Art, das automatisch statt von Hand erfolgt. Anwender können somit die Wirksamkeit ihrer betrieblichen Investitionen gesamtheitlich und vor allem aussagekräftiger beschreiben. Unternehmen haben die Möglichkeit, nicht nur ihre direkten Kosten zu ermitteln, sondern vor allem den ‚Total Value‘ der zu liefernden Lösung über die gesamte Betriebsdauer. Dazu ziehen wir drei Faktoren heran, die sich gegenseitig beeinflussen: Marktentwicklungen, Risikomanagement und Nachhaltigkeit.

Steigenden Anforderungen flexibel anpassen

„Damit sich die Unternehmen mit ihren Anlagen und Systemen zum Beispiel auf veränderte Konsumverhalten oder auf Trends wie den zunehmenden E-Commerce flexibel umstellen können, analysieren wir gemeinsam mit den Anwendern, welche Lösung die geforderte Aufgabe bewältigen und ob diese auch künftigen Anforderungen gerecht werden kann“, erläutert Martin Mossinkoff. Entscheidend dabei ist, ob sich die Leistungsfähigkeit erhöhen lässt, ohne dass langfristig gesehen auch die Kosten steigen. Und diese steigen beispielsweise bei ineffizienten Sorter-Antrieben oder bei häufig anfallenden Wartungen.

Ein wichtiger Punkt ist deshalb die Verfügbarkeit der gelieferten und installierten Anlagen und Systeme. Denn Störungen und Maschinenstillstände führen gerade in der Intralogistik häufig zu langen Ausfallzeiten. Produktion und Lieferung können vollständig zum Erliegen kommen. Mögliche Risiken müssen klar erkannt, analysiert und bewertet werden. „Als strategischer Partner kümmern wir uns deshalb um unsere Kunden – vom ersten Projektgespräch bis zur laufenden Anlage – und darüber hinaus“, berichtet Martin Mossinkoff. „Dazu haben wir mit unserem Customer Support weltweit kompetente Fachleute an Bord. Im Rahmen dieses Services bieten wir flexible Vereinbarungen, eine effiziente Ersatzteilversorgung sowie ausführliche Schulungen und Trainings für die Anwender der Anlagen.“

In diesen Vereinbarungen kann zum Beispiel enthalten sein, dass die Mitarbeiter des Customer Supports die Systeme aufrüsten, sobald neue Sorter-Technologien und Softwaresteuerungen eingeführt werden. BEUMER ist es wichtig, nicht nur Fehler zu beheben, sondern die Unternehmen dabei zu unterstützen, künftigen Leistungs- und Technologieanforderungen gerecht zu werden. Weil zum Beispiel bei den Sortern im Lauf der Jahre die Mechanik verschleißt, müssen die Mitarbeiter bei den ersten Anzeichen reagieren, um möglichen Folgeschäden vorzubeugen. Die BEUMER Group ist damit in der Lage, eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen über die komplette Laufzeit sicherzustellen. „Unser Ziel ist immer, die Prozesse noch reibungsloser zu gestalten, um damit einen wertschöpfenden Materialfluss zu ermöglichen“, sagt Martin Mossinkoff.

Der dritte Faktor bezieht sich auf die Nachhaltigkeit. Denn gerade dieses Thema stellt für die Intralogistik eine besondere Herausforderung dar. Um auf die Frage nach der Nachhaltigkeit einer Anlage, Maschine oder eines Antriebs eine klare Antwort zu finden, hat BEUMER mit dem BEUMER Sustainability Index (BSI) ein Validierungssystem entwickelt. Damit messen die Fachleute systematisch und kontinuierlich die Nachhaltigkeit an jeder neuen Maschine wie auch an Bestandslösungen. Zur Bewertung mit dem BSI wird jede der drei Ebenen Ökonomie, Ökologie und Soziales in fünf Kategorien unterteilt. Darunter fallen „Effizienz und Effektivität“, „Lebensdauer“, „Betriebskosten“, „produktionsbedingter Rohstoffverbrauch“ sowie „Schulungs- und Ausbildungsstandards“. Diese Kategorien werden mit bis zu fünf Punkten bewertet. Aus deren Summe ergibt sich dann die Einstufung in die Level „Ausgezeichnet“, „Sehr gut“ und „Optimierungsfähig“. Wird ein Produkt als optimierungsfähig klassifiziert, unterziehen wir es einem Reengineering-Prozess, damit es einen höheren Level erreicht.

Auf Wachstum ausgelegt

Zur Produktbasis gehören modulare Hochleistungssortiersysteme, die eine schnelle, sichere und zielgenaue Sortierung, Verteilung und Kontrolle von höchst unterschiedlichen Waren wie Paketen, Tütenware und Sperrgut in hohen Stückzahlen ermöglichen. Mit der Anforderung an eine schnelle und zielgenaue Sortierung trat auch ein Kunde an BEUMER heran, der in seinem Distributionszentrum mit einer effizienten Sortiertechnik seinem globalen Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz nachkommen wollte. „Installiert haben wir unsere energiesparenden Crisplant LS-4000-Cross-Belt- und Tilt-Tray-Sorter. Denn die meiste Energie wird in diesem Zentrum für den Betrieb der Sortier- und Fördertechnik aufgebracht“, sagt Martin Mossinkoff. „Unsere Lösungen arbeiten mit der Linearsynchron-Antriebstechnologie. Dadurch liegt der Energieverbrauch um 75 Prozent unter dem von Sortierern mit herkömmlicher Technik.“

Der Prozess ist dort sehr komplex. Mitarbeiter legen die Kartons mit den Produkten vom Lager auf ein Förderband. Dieses führt sie einem Liniensorter zu, der die Pakete an eine von drei möglichen Stellen transportiert. An welche Stelle sie kommen hängt jeweils davon ab, ob die Waren chargenweise oder in neu zusammengestellten Kartons gemischt ausgeliefert werden sollen. An einer Station werden Kartons direkt zum Versand-Sorter geleitet, an eine andere Station werden diejenigen geliefert, die Artikel in bestimmten Chargen enthalten. Diese gehen zur Einschleusung des Vorsortierers. Und die letzte Station ist für Kartons vorgesehen, die Artikel enthalten, die für Mischlieferungen zusammengestellt werden. Diese kommen direkt ins Lager. Dort entnehmen Mitarbeiter die Artikel aus den Kartons und legen sie in den Regalen ab, um sie bei Bedarf zu entnehmen und in die Kunststoffschalen der Förderanlage zu legen. Der Förderer transportiert die Schalen dann zu einem weiteren Förderer auf Ebene zwei des Gebäudes. Die Schalen sowie die Kartons mit den Chargen werden zusammengeführt und geleert. Die Mitarbeiter legen die Artikel auf den LS-4000CB-Cross-Belt-Sorter. Dieser sortiert die Waren in den Kunststoffschalen automatisch in festgelegte Behälter, die im Kippbereich ausgeschüttet werden. Von dort aus werden sie über ein System von Förderbändern zu den Mitarbeitern transportiert, die die Artikel manuell auf den Endsortierer legen, einen Crisplant LS-4000CB Cross-Belt-Sorter. „Wir haben die Rutschen mit Trennelementen versehen. Diese fahren hoch, wenn eine komplette Charge geliefert wurde“, erklärt Martin Mossinkoff. Dadurch wird sie isoliert und kann nachfolgend vom Bediener in einen Karton verpackt werden. Der Karton wird anschließend auf einen Rollenförderer geschoben, der ihn zum Crisplant LS-4000E-Tilt-Tray-Versand-Sorter transportiert. Die System- und Gerätesteuerungen der Anlagen hat BEUMER nahtlos in das Lagermanagementsystem des Anwenders integriert. Engpässe werden somit verhindert und der Kunde erreicht einen schnelleren Durchsatz.

Effizienter, flexibler und fehlerfrei

Um dem Anwender eine maximale Betriebssicherheit bieten zu können, hat BEUMER einen Servicevertrag für drei Jahre abgeschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung sind Servicetechniker vor Ort stationiert, die für den Support und die vorbeugende Wartung aller Materialflusseinrichtungen sowie für das Management des lokalen Ersatzteilbestands zuständig sind. In dieser Vereinbarung ist auch enthalten, dass der Customer Support die Systeme aufrüstet, sobald neue Sorter-Technologien und Softwaresteuerungen eingeführt sind.

Mit den eingesetzten Sortieranlagen und den Softwaresteuerungen arbeitet das Verteilzentrum effizienter als herkömmliche Einrichtungen. Außerdem konnte das Unternehmen eine Reihe zentraler Ziele erreichen. Dazu zählen höhere betriebliche Effizienz, Flexibilität und Fehlerfreiheit bei der Auslieferung. Die Kosten für die Abwicklung sowie der Energieverbrauch konnten gesenkt werden, und die ökologischen Auswirkungen des Geschäftsbetriebs ließen sich ebenfalls verringern.

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Crisplant to supply high-speed distribution system to Swisslog for fashion retailer Varner's new distribution centre
Aarhus, 28. Oktober 2014

Crisplant – part of BEUMER Group and a leading global supplier of automated material handling systems – has been awarded a contract by Swisslog – a leading provider of automated intralogistics solutions for the retail and e-commerce industry – for the design and integration of a high-speed automated material handling system in Scandinavian fashion retailer Varner's new Central Distribution Centre in Vänersborg, Sweden, due to open in the summer of 2016.

The contract was awarded by Swisslog as general contractor for the material handling elements of the new distribution centre. Crisplant's role will support Swisslog's solution to help Varner meet the anticipated demands of future growth.

The Swisslog delivery comprises cranes and conveyors for pallets and light goods, a hanging garment solution, Swisslog’s proprietary warehouse management software and controls systems, and a Crisplant LS-4000CB cross-belt sorter, to serve as the backbone of the sortation system. The sorter will integrate all areas, including inbound, miniload system, order release module (ORM), Swisslog's AutoStore and the shipping lanes. System operation services performed by Swisslog’s on-site engineers are also part of the contract.

To help Varner obtain a scalable, cost-efficient, ergonomic and green distribution solution, Swisslog developed an innovative solution design based on Crisplant's LS-4000CB cross-belt sorter. High availability compared with conventional conveyor system design, and the simplicity of the sorter itself, ensures easy and straightforward understanding of the system's layout and capabilities. This greatly facilitates daily activities for managers and operators handling the system and preparing production.

LS-4000 sorters are well known for their green credentials with proven, low energy consumption of up to 75% less than sorters using conventional technology. In addition Crisplant's modular sorter design delivers reduced maintenance costs compared with conveyor technology.

The modular design also allows future extensions, enabling the system to grow along with demand in the distribution centre. The initial capacity will be 40,000 pallet locations in a high-bay warehouse, 330,000 dynamic locations in the miniload system, and 60,000 bins in an AutoStore small-parts storage system.

Integration of the system is due to start in April 2015 and handover to the customer is scheduled for summer 2016.

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Damit so gut wie nichts daneben geht
Beckum, 21. Oktober 2014

Schüttgüter wie Baustoffe, Kohle, Getreide, Futtermittel oder Mineralstoffe müssen oft über Straßen, Bahntrassen, Wasserläufe oder durch Naturschutzgebiete transportiert werden. Dabei entwickeln sich große Mengen Staub, die zu erheblichen Verschmutzungen in der Umgebung führen können. Auch beim Verladen, Abfüllen und Palettieren entstehen häufig Staubwolken. Für die Mitarbeiter bedeutet das nicht nur einen hohen Reinigungsaufwand. Produkte der chemischen Industrie können auch die Gesundheit angreifen oder zu gefährlichen Reaktionen führen. Die BEUMER Group sorgt mit ihren Förder-, Belade-, Abfüll- und Palettieranlagen dafür, dass nur noch minimalste Mengen Staub frei werden.

Die BEUMER Group gehört zu den führenden Anbietern von Anlagen, mit denen Anwender Schüttgut transportieren verladen, abfüllen und verpacken können. Um große Mengen Schüttgut beispielsweise vom Steinbruch oder Bergwerk zum Werk oder Hafen schnell und sicher zu befördern, hat BEUMER kurvengängige Gurtförderer im Programm. Diese bewältigen lange Distanzen, große Steigungswinkel und enge Kurvenradien und lassen sich individuell an die jeweilige Aufgabenstellung und Topographie anpassen. Je nach Anforderung bietet BEUMER offene Muldengurtförderer für höhere Durchsätze, stärkere Massenströme sowie größere Kurvenradien und geschlossene Pipe Conveyor, die das Fördermaterial vor Umwelteinflüssen und gleichzeitig die Umwelt vor dem Fördermaterial schützen. Um auch bei den offenen Muldengurtförderern die Staubentwicklung bei der Förderung zu minimieren, können diese abgedeckt oder eingehaust werden. Mit dieser Abdichtung stellen Anwender stets einen staubfreien Transport sicher.

Zum Portfolio von BEUMER gehören auch mechanische Senkrechtförderer wie Gurtbecherwerke. Diese sind in der Zementindustrie ein unverzichtbares Bindeglied in der Produktion. BEUMER dichtet die Schlote dieser Becherwerke zuverlässig ab. Das verhindert, dass Staub austreten kann. Dieser rieselt dagegen in den Becherwerksfuß, der mit einem dynamischen Boden ausgestattet ist. Feuchtes und klebriges Material kann sich somit nicht festsetzen und wird wieder in den Transportprozess aufgenommen.

Verladen, ohne dass was daneben geht

Um Silofahrzeuge schnell und staubfrei zu beladen, hat die BEUMER Group Losebeladeköpfe entwickelt. Diese sind nach dem sogenannten Doppelwandsystem konstruiert. Damit sind der Materialeinlauf und das Entstaubungssystem voneinander getrennt. Setzt der Losebeladekopf auf einen Einfüllstutzen auf, senkt sich sein Verschlusskegel weiter ab und gleichzeitig öffnet sich der Auslaufstutzen. Die Absenktiefe des Verschlusskegels ist variabel. Mit Hilfe des Füllstandsmessgeräts lässt sich die Füllhöhe im Fahrzeug einstellen. Der Anwender kann den Losebeladekopf seitlich bewegen, um geringe Positionsungenauigkeiten auszugleichen.

Erhältlich ist der Losebeladekopf auch mit einem integrierten Druckluftfilter. Damit lassen sich die zentralen Entstaubungssysteme von den Staubtransporteinrichtungen unabhängig betreiben. Der aus dem Silofahrzeug abgesaugte Staub wird während der Beladung dem Fördergutstrom wieder zugeführt. Der Druckluftfilter besteht aus Filterschläuchen zwischen innerem Teleskoprohr und äußerem Faltenbalg. Die Absaugung erfolgt über einen außen angebrachten Ventilator. Durch Zeitrelais gesteuerte Druckluftstöße sorgen für die Reinigung.

Offene Fahrzeuge staubfrei beladen

Für die staubfreie Beladung offener Fahrzeuge bietet BEUMER verschiedene Teleskopbeladeanlagen. Dabei wird der Losebeladekopf bis auf den Fahrzeugboden abgesenkt und die Materialzufuhr eingeschaltet. In der unteren Entstaubungshaube befindet sich ein Füllstandsschalter, der durch das aufsteigende Material bedämpft wird. Dieser sorgt dafür, dass der Losebeladekopf automatisch hochgezogen wird. Der Rand der Entstaubungshaube bleibt beim Hochziehen immer auf dem Materialkegel stehen, damit kein Staub nach außen dringen kann. Die Faltenbälge oder Teleskoprohre für die Staubabsaugung werden an ein zentrales Entstaubungsluftnetz angeschlossen. Entsprechende Einrichtungen oder Segmentschieber fördern das Material der Anlage zu. Die Losebeladeköpfe lassen sich auch mit Füllstandsmeldern ausrüsten. Ist das Fahrzeug gefüllt, schalten diese die Materialzufuhr zuverlässig ab. Je nach spezifischer Eigenschaft des Materials kommen verschiedene Füllstandsmelder zum Einsatz. Kriterien für die Auswahl des richtigen Schalters sind beispielsweise die Schüttdichte, die Fließeigenschaft und die Produkttemperatur.

Belademobile für Silofahrzeuge

Besonders in der Zementindustrie sind große Beladeleistungen gefordert. Stationär angeordnete Losebeladeköpfe reichen oft nicht mehr aus – vor allem dann, wenn das Silofahrzeug während der Beladung auf einer Fahrzeugwaage steht und nicht verfahren werden darf. Der Anwender muss den Losebeladekopf zu jedem Einfüllstutzen des Fahrzeuges fahren können. Je nach Materialeigenschaft und Fahrweglänge kann er zwischen verschiedenen fahr- oder schwenkbaren Fördereinrichtungen auswählen. Diese mobilen Fördereinrichtungen lassen sich je nach Platzverhältnissen mit ein oder zwei Losebeladeköpfen ausrüsten.

Säcke staubfrei befüllen

Damit das Schüttgut palettiert und verpackt zum Kunden transportiert werden kann, muss es zuerst in Säcke abgefüllt werden. Hier liefert der Intralogistik-Anbieter mit der Abfüllmaschine BEUMER fillpac eine innovative Lösung und bietet damit als Komplettanbieter Anlagen und Systeme für Verpackungslinien aus einer Hand. Die neue Maschine lässt sich flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren. Dabei kann sie optimal an die Gegebenheiten beim Kunden angepasst werden. Das Besondere am BEUMER fillpac: Über eine spezielle Wägeelektronik wird die Gewichtsgenauigkeit der Säcke sichergestellt. Ausschuss aufgrund zu hoher oder zu geringer Füllgewichte kann nahezu ausgeschlossen werden. Über eine spezielle Software kommuniziert die Wägeeinrichtung permanent mit dem Füllstutzen. Die automatische Sackgewichtskorrektur ermittelt das exakte Füllgewicht der Säcke während des Befüllens. Damit werden immer exakte Füllungsgrade erreicht. Der Füllstutzen ist mit einer speziellen Haube ausgerüstet. Diese reduziert die Abgabe des Staubs an die Umgebung auf ein absolutes Minimum. Zudem befinden sich Absaugpunkte an beiden Seiten im Bereich des Füllstutzens. Der Staub wird direkt dort, wo er entsteht, abgesaugt und dem Prozess wieder zugeführt. Damit lassen sich Säcke so gut wie staubfrei befüllen. Der Dreistellungszylinder, der Grob- und Feinstrom regelt, ist zudem vor Staub geschützt, weil dieser vertikal und außerhalb des Schmutzbereichs angeordnet ist. Der Zylinder für den Sackabwurf befindet sich ebenfalls im staubfreien Bereich oberhalb des Füllstutzens.

Anschließend werden die Papier-, PE- oder PP-Säcke auf Paletten verschiedener Größen flexibel, genau und stabil gestapelt. Dazu hat BEUMER den Hochleistungs-Lagenpalettierer BEUMER paletpac® entwickelt. Damit bei diesem Prozess kein Staub austritt, müssen die Säcke besonders schonend gehandhabt werden. BEUMER führt dazu den Palettierer mit einer Klammer- oder der neu entwickelten Doppelbanddrehvorrichtung aus. Diese bringen die Säcke schnell und formstabil in die geforderte Position, ohne diese zu deformieren. Der BEUMER Customer Support rüstet bestehende Palettierer mit der Doppelbanddrehvorrichtung bei Bedarf einfach nach.

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Perfect coordination
Beckum, 15. Oktober 2014

At Pack Expo 2014 (Nov. 2-5, McCormick Place in Chicago) the BEUMER Group will be presenting its full line of machinery for filling, palletizing and packaging. One new addition to its product range is the redesigned BEUMER stretch hood, a highly efficient system for packaging palletized goods.

BEUMER delivers filling, palletizing and packaging equipment from a single source. Using intelligent automation, the full-line supplier links individual machines and systems to create efficient packaging lines. An example is the new BEUMER fillpac bagging system, which can be incorporated flexibly into existing packaging lines. It is equipped with a calibratable electronic weighing unit which ensures that the fillpac always achieves accurate filling quantities. Special software enables the unit to communicate continuously with the filling spouts. This allows users to get the best out of their packaging lines, as it is not necessary to reject bags with incorrect weights from the process.

BEUMER also offers the paletpac high-performance layer palletizer, which stacks paper, PE and PP bags on different sized pallets flexibly, accurately and stably. BEUMER has overhauled this product so that it works even more efficiently. Users benefit from improved accessibility, shorter installation time, greater flexibility and therefore lower costs. The palletizer can be fitted with a double belt turning mechanism which allows bags filled with bulk materials to be stacked on pallets gently, quickly and accurately. BEUMER's Customer Support specialists can easily retrofit existing machines with this solution.

In addition, BEUMER has redesigned its high-performance stretch hood from the bottom up. As part of this, its experts analyzed and optimized various components. They added a soft touch panel for better menu guidance and optimized the workstations according to ergonomic principles. An innovative film transport system gently conveys the film to the machine. For users this means enhanced performance and better availability.

Visitors to the trade fair will also learn about BEUMER's Customer Support. Experts provide maintenance and service for customers all over the world, ensuring that their systems keep running at all times.

BEUMER at Pack Expo, North Upper Hall, Booth #6007

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Nicht zu viel, nicht zu wenig – Säcke optimal befüllen
Beckum, 13. Oktober 2014

Der Intralogistik-Experte hat sein Produktportfolio um die Abfüllmaschine BEUMER fillpac erweitert und bietet damit als Komplettanbieter Anlagen und Systeme für Verpackungslinien aus einer Hand. Die neue Maschine lässt sich flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren. Dabei kann sie optimal an die Gegebenheiten beim Kunden angepasst werden. Das Besondere am BEUMER fillpac: Über eine spezielle Wägeelektronik wird die Gewichtsgenauigkeit der Säcke sichergestellt. Ausschuss aufgrund zu hoher oder zu geringer Füllgewichte kann nahezu ausgeschlossen werden.

Ausgestattet ist der BEUMER fillpac mit einer Wägeeinrichtung. Über eine spezielle Software kommuniziert diese permanent mit dem Füllstutzen. Die automatische Sackgewichtskontrolle ermittelt das exakte Füllgewicht der Säcke während des Befüllens. Damit werden beim Befüllen der Säcke immer exakte Füllungsgrade erreicht. Der Anwender kann damit seine Verpackungslinie effizienter gestalten, weil keine Säcke aufgrund zu hoher oder zu geringer Füllgewichte aus der Linie genommen werden müssen. Zudem entspricht die auf dem Sack angegebene Menge stets dem tatsächlichen Inhalt.

Der BEUMER fillpac ist für Kapazitäten von 300 bis 6.000 Sack pro Stunde ausgelegt. Er kann verschiedene Sackarten befüllen. Mit einem speziellen Aufstecker ausgerüstet, befüllt der fillpac auch HDPE-Säcke. Der Dreistellungszylinder, der Grob- und Feinstrom regelt, ist vor Staub geschützt, weil dieser vertikal und außerhalb des Schmutzbereichs angeordnet ist. Der Zylinder für den Sackabwurf befindet sich ebenfalls im staubfreien Bereich oberhalb des Füllstutzens. Diese Lösung verringert bei beiden Zylindern den Verschleiß und sorgt somit für eine höhere Lebensdauer.

Nahezu alle Einbauteile des BEUMER fillpac sind auf dem Markt frei verfügbar. Das verringert Lieferzeiten für Ersatzteile und senkt die Investitionskosten für den Betreiber. Außerdem wurde die Anlage so gestaltet, dass sie bei Wartungen gut zugänglich ist. Die großzügig dimensionierte Füllturbine reduziert die Abfüllzeiten und erhöht damit den Durchsatz. Ausgestattet ist die BEUMER Anlage auch mit einem ergonomischeren Bedienterminal. Das verbesserte Mensch-Maschine-Schnittstellen-Konzept ermöglicht ein einfaches und intuitives Arbeiten. BEUMER hat die Anlage außerdem so konzipiert, dass individuelle Kundenanforderungen oder spezielle Wünsche flexibel und mit wenig Aufwand umgesetzt werden können.

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Mit dem richtigen System zum Erfolg
Beckum, 10. Oktober 2014

Auf der französischen Verpackungsmesse Emballage 2014 (17. bis 20. November, Paris) informiert die BEUMER Group über ihre hohe Kompetenz als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik. Die Besucher erfahren alles über die neuen Abfüllmaschinen der Produktserie BEUMER fillpac, die sich vor allem durch ihre Wägeelektronik auszeichnen, sowie über die komplett neu entwickelte Haubenstretchanlage BEUMER stretch hood A.

In der Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik liefert die Unternehmensgruppe als Systemlieferant alles aus einer Hand. Dabei führt die BEUMER Group die einzelnen Anlagen und Systeme mit intelligenter Automatisierung zusammen und verknüpft sie effizient. Zu den Anlagen gehört der innovative BEUMER fillpac. Dieser lässt sich flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren. Ausgestattet ist die Anlage mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung. Dabei stellt die Wägeelektronik sicher, dass der BEUMER fillpac immer exakte Füllungsgrade erzielt. Eine spezielle Software ermöglicht die permanente Kommunikation zwischen Waage und Füllstutzen. Der Anwender kann damit seine Verpackungslinie optimieren, weil keine fehlgewichtigen Säcke aus dem Prozess ausgeschleust werden müssen.

Um  vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient zu lösen,  bietet BEUMER mit dem BEUMER robotpac einen platzsparenden Knickarmroboter an. Dieser stapelt Gebinde wie Säcke, Kartons, Kisten, Kanister oder Trays sicher und wirtschaftlich. Für jedes Packgut hat BEUMER ein passendes Greifsystem entwickelt, das flexibel ausgewechselt werden kann.

Flexibel, genau und stabil stapelt der Hochleistungs-Lagenpalettierer BEUMER paletpac Papier-, PE- und PP-Säcke auf Paletten verschiedener Größen. Der Intralogistik-Experte hat diesen nun komplett überarbeitet. Der Anwender profitiert jetzt von einer verbesserten Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten. Der BEUMER paletpac ist je nach Produktanforderung mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet. Mit der Doppelbanddrehvorrichtung lassen sich Säcke besonders schonend, schnell und sehr genau auf Paletten stapeln. Die Fachleute des Customer Supports können bestehende Palettierer mit dieser Lösung einfach nachrüsten.

Neu im Programm der Intralogistik-Spezialisten ist eine neue Maschine aus der Produktserie BEUMER stretch hood. Die Hochleistungs-Verpackungsanlage wurde von Grund auf neu konzipiert. Bei der Entwicklung hat BEUMER verschiedene Komponenten analysiert und diese hinsichtlich ihrer Funktion, Anordnung und Ergonomie optimiert. Dazu gehören zum Beispiel die verbesserte Menüführung der Maschinensteuerung über ein Soft-Touch-Panel, ein optimierter, ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz für den Bediener sowie ein materialschonender Transport der Folie in die Anlage mit einem innovativen Folientransportsystem.

BEUMER auf der Emballage 2014, Halle: 5a, Stand L104

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BEUMER Group to exhibit at Inter Airport China
Aarhus, 06. Oktober 2014

BEUMER Group – an international leader in the manufacture of intralogistics systems for conveying, loading, palletising, packaging, sortation and distribution – will be exhibiting at Inter Airport China, being held at the China International Exhibition Centre, Beijing, on 15-17 October 2014.

One of BEUMER Group’s main areas of activity is servicing growing airport hubs where passenger numbers have risen sharply, employing the latest baggage handling technology solutions to fulfil the airports' needs. Recent projects include a CrisBag®-based system for Abu Dhabi International Airport, a tilt-tray system for the newly opened Hamad International Airport, Doha, and BEUMER autover® for Nice Côte d’Azur Airport.

BEUMER Group has a strong, local project management and engineering set-up in China with BEUMER Machinery (Shanghai), and airport projects are handled jointly with BEUMER Group company, Crisplant. Crisplant has operated in China for a number of years and is known for the design and installation of the baggage handling system in Shanghai Pudong's Terminal 2 as well as in Chek Lap Kok International Airport, Hong Kong, Changsha Huanghua International Airport, Guangzhou Baiyun International Airport, Xi'an Xianyang International Airport and Beijing Capital International Airport.

A recently completed project was a baggage handling system designed to raise the capacity of Nanjing Lukou International Airport to an annual 18 million passengers. The system can directly sort bags to all the make-up carousels from any check-in position, so there is no necessity for any check-in desks to be dedicated to particular airlines. This delivers the advantage of smoothing peak processing times, with airlines being able to operate only as many desks as are necessary to ensure good service and short waiting times.

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Immer im Fluss
Beckum, 24. September 2014

Auf der SyMAS 2014, Fachmesse für die Verarbeitung, Lagerung und Transport von Schüttgütern und Pulvern (29. bis 30.10., Krakau/Polen), zeigt die BEUMER Group ihre Kompetenz als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik. Die Besucher erfahren zudem alles über Förderanlagen, dem Warehouse-Management-System sowie über den umfangreichen Customer Support von BEUMER.

Für die Schüttgutindustrie plant, baut und errichtet die BEUMER Group Fördersysteme, Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen, die bis ins Detail an die individuellen Anforderungen des Anwenders angepasst sind. Mit den Gurtförderern erhalten Anwender wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen. Die kurvengängigen Bandanlagen sind offen als Muldengurtförderer oder geschlossen als Rohrgurtförderer ausgeführt. Sie können optimal an die Umgebung angepasst werden und überwinden lange Distanzen und große Höhenunterschiede. Dafür sorgen ihre optimale Linienführung durch das Gelände sowie die engen Horizontal- und Vertikalkurven, die sich in der Streckenführung auch überlagern lassen.

Die Stärke der BEUMER Group ist es, einzelne Anlagen und Systeme mit intelligenter Automatisierung zusammenzuführen, um diese effizient zu verknüpfen. In der Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik liefert die Unternehmensgruppe als Systemlieferant alles aus einer Hand. Dazu gehört die neue Abfüllanlage BEUMER fillpac. Diese lässt sich flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren. Ausgestattet ist sie mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung. Dabei stellt die Wägeelektronik sicher, dass der BEUMER fillpac immer exakte Füllungsgrade erzielt. Eine spezielle Software ermöglicht die permanente Kommunikation zwischen Waage und Füllstutzen. Der Anwender kann damit seine Verpackungslinie optimieren, weil keine fehlgewichtigen Säcke aus dem Prozess ausgeschleust werden müssen.

Um Papier-, PE- und PP-Säcke auf Paletten verschiedener Größen flexibel, genau, und stabil zu stapeln, hat der Intralogistikanbieter den Hochleistungs-Lagenpalettierer BEUMER paletpac im Programm. Damit dieser noch effizienter ist, hat ihn BEUMER komplett überarbeitet. Der Anwender profitiert von einer verbesserten Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten. Um das in Säcken abgefüllte Schüttgut schonend, schnell und sehr genau auf Paletten stapeln zu können, kann der Palettierer mit der Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet werden. Der BEUMER Customer Support rüstet Anlagen mit dieser Lösung bei Bedarf einfach nach.

Damit Anwender palettierte Stapel effizient verpacken können, hat BEUMER eine neue Maschine aus der Produktserie BEUMER stretch hood im Programm. Dabei wurde die Hochleistungs-Verpackungsanlage von Grund auf neu konzipiert. Bei der Entwicklung haben die Experten verschiedene Komponenten analysiert und optimiert. Dazu gehören zum Beispiel die verbesserte Menüführung der Maschinensteuerung über ein Soft-Touch-Panel, ein optimierter, ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz für den Bediener sowie ein materialschonender Transport der Folie in die Anlage mit einem innovativen Folientransportsystem. Zudem sorgt BEUMER für eine höhere Systemleistung und bessere Verfügbarkeit der Anlage für den Betreiber.

Um sämtliche wichtigen Anforderungen der Schüttgüter wie Lagerung sensibler Stoffe, Chargenverfolgung oder raumsparendes und kosteneffizientes Lager-Management zu erfüllen, hat BEUMER ein Warehouse-Management-System (WMS) entwickelt. Dieses verfügt über eine Schnittstelle zu allen gängigen ERP-Systemen. Eingebunden sind die Lagerverwaltung, das Materialfluss-System sowie die Prozess-Steuerungen der einzelnen Machinen. Damit hat der Anwender seine Produktion und sein Lager stets lückenlos im Blick und kann diese optimal an die aktuellen Anforderungen anpassen. Die Besucher erfahren auf der Messe zudem alles über den umfassenden BEUMER Customer Support.

BEUMER auf der SyMAS: Stand B30

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Zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit
Beckum, 19. September 2014

Auf dem 31. Deutschen Logistik-Kongress (22. bis 24. Oktober, Berlin) informiert die BEUMER Group über ihre hohe Kompetenz bei Sortier- und Verteilsystemen. Das Unternehmen mit Sitz in Beckum schließt bei der Entwicklung ihrer Anlagen und Systeme sowohl ökonomische als auch ökologische und soziale Aspekte mit ein. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz ist BEUMER nicht nur Lieferant, sondern strategischer Partner der Post- und KEP-Unternehmen. Die Fachleute sorgen dafür, dass Betreiber die steigenden Anforderungen am Markt stets erfüllen.

Damit Unternehmen effizient arbeiten können, müssen ihre Anlagen und Systeme sowie die zugehörigen Produktionsprozesse am langfristigen Kundennutzen ausgerichtet sein. Deshalb entwickelt die BEUMER Group nachhaltige und zuverlässige Hochleistungssortieranlagen für unterschiedliche Waren mit einem ganzheitlichen Ansatz, dem Total Value of Ownership (TVO). Während die Total Costs of Ownership ausschließlich die ökonomische Seite eines Produkts betrachten, baut TVO darauf auf und schließt ökologische Aspekte wie einen energiesparenden Betrieb oder eine ressourcenschonende Produktion ebenso mit ein wie eine ergonische Arbeitsplatzgestaltung oder reduzierte Emmissionen von Staub, Lärm und anderer Stoffe. Außerdem vereinfachen die Anlagen das Sortieren von Gütern aller Art, das automatisch statt von Hand erfolgt. Mit dem TVO-Ansatz können Anwender somit die Wirksamkeit ihrer betrieblichen Investitionen gesamtheitlich und vor allem aussagekräftiger beschreiben. Unternehmen haben die Möglichkeit, nicht nur ihre direkten Kosten zu ermitteln, sondern vor allem den ‚Total Value‘ der zu liefernden Lösung über die gesamte Betriebsdauer.

Damit der Automatisierungsgrad bei Sorier- und Verteilsystemen eine noch höhere Effizienz erreicht, müssen die passenden Antriebssysteme eingesetzt werden. Denn Energieeffizienz und Nachhaltigkeit entscheiden immer mehr über den Erfolg von Unternehmen. Die BEUMER Group hat ihre Anlagen deshalb mit dem neu entwickelten Antriebssystem BEUMER OptiDrive ausgestattet. Mit diesem kann der Anwender im Vergleich zu konventionellen Antrieben bis zu 75 Prozent Energie sparen.

Um Kunden in aller Welt kompetent zu unterstützen, bietet BEUMER einen Customer Support, der sich unter anderem um Service, Modernisierung von Anlagen, Ersatzteilversorgung und Anwenderschulungen kümmert. Vereinbarungen mit dem Kunden reichen dabei von der reinen Wartung und Inspektion bis zum dauerhaften Einsatz von BEUMER Servicepersonal vor Ort.

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Postal Technology International Awards 2014 shortlist announced
Aarhus, 10. September 2014

The shortlist for the 2014 Postal Technology International Awards has been announced. The awards are designed to honor and reward all the hard work currently taking place in the postal industry.

BEUMER Group is proud to announce it has been shortlisted for the ‘Supplier of the Year’ award at the Postal Technology International Awards 2014.

The results of the awards will be announced exclusively on September 23 at Post Expo 2014 in Stockholm, Sweden and published in the Postal Technology International Showcase.

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Prozesse reibungslos steuern
Beckum, 09. September 2014

In allen Belangen Kunden aus einer Hand nachhaltige Lösungen zu bieten, ist der hohe Anspruch, mit dem die BEUMER Group, Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik, ihre Anlagen und Systeme entwickelt. Um diese Prozesse zu steuern, koordinieren und abzubilden hat der Spezialist auch Warehouse-Management-Systeme (WMS) im Programm. Diese Systemlösungen stimmt BEUMER auf die individuellen Anforderungen der Kunden ab.

Das Thema Sicherheit wird für Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie der Getränke- und Lebensmittelindustrie oder in der Baustoff-, Elektronik- und Pharmaindustrie bei Transport und Lagerung von auf Paletten gestapelten Produkten immer wichtiger. Diese müssen zuverlässig abgefüllt, palettiert und sicher verpackt werden, um sie ohne Schaden an die Abnehmer zu liefern. Der Intralogistik-Spezialist BEUMER hat sein Produktportfolio um die Abfüllmaschine BEUMER fillpac erweitert und bietet damit als Komplettanbieter Anlagen und Systeme für komplette Verpackungslinien. Der fillpac lässt sich flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren. Dabei kann die Maschine optimal an die Gegebenheiten beim Kunden angepasst werden. In der Palettiertechnik bietet BEUMER ein abgestuftes und umfassendes Spektrum an Hochleistungslagenpalettierern. Diese bilden sichere Ladeeinheiten. Die geometrische Genauigkeit und Stabilität der palettierten Stapel ermöglichen eine problemlose Lagerung und gewährleisten eine sichere Förderung in die nachgelagerte Verpackungsanlage. Diese Anlagen und Systeme gemeinsam mit der Fördertechnik, die BEUMER ebenfalls im Programm hat, sind genauestens aufeinander abgestimmt und äußerst langlebig. BEUMER passt sie optimal an die Kundenbedürfnisse wie zum Beispiel Maschinenkapazitäten, Produktionsausstoß oder Lagerfläche an. Um all diese Prozesse zuverlässig und effizient zu steuern, bietet der Spezialist außerdem Warehouse-Management-Systeme (WMS), die sich auf die individuellen Anforderungen der Anwender zuschneiden lassen.

WMS stellt Prozesssteuerung sicher

Das BEUMER WMS ist eine Webserver-Anwendung, mit der sich der gesamte Verpackungsprozess, die Einlagerung und Versandaufbereitung von Produkten optimal steuern und koordinieren lassen. In das System sind sowohl die Materialflusssteuerung, die Lagerverwaltung als auch die Schnittstelle zum übergeordneten ERP-System des Kunden integriert. Alle Informationen aus der Verpackungslinie, der Etikettierung, der Einlagerung sowie dem Versand laufen hier zusammen. Damit ist eine vollständige und lückenlose Transparenz aller Produkte und Prozesse sichergestellt. Alle an der Produktion beteiligten Personen können auf das System zugreifen – ob Disponent, Lagermitarbeiter oder Gabelstaplerfahrer. Die Funktionen und die grafische Benutzeroberfläche lassen sich dabei kundenspezifisch konfigurieren. Insgesamt sorgt das BEUMER WMS für ökonomisch sinnvolle Abläufe, einen transparenteren Warenfluss und verkürzt so die Lieferzeiten.

Erhält das ERP-System einen Kommissionierauftrag, schickt es die Informationen an ein verteiltes Steuerungssystem und an das WMS. Das verteilte Steuerungssystem überwacht und regelt den Materialfluss ab dem Silo, kontrolliert die Produktmengen, das Absacken, die Palettierung sowie die Ladungssicherung. Die verpackten Ladeeinheiten werden anschließend mit einem Barcode versehen. Das BEUMER WMS befindet sich dabei im ständigen Datenaustausch mit dem ERP-System.

Werden die Ladeeinheiten auf der Förderanlage angeliefert, stapelt die Palettiertechnik die Kisten, Säcke oder Trays sicher und platzsparend auf Paletten. Auf Rollenbahnen gelangen diese Paletten anschließend zur Hochleistungsverpackungsanlage BEUMER stretch hood. Die Haubenstretchanlage verpackt die beladenen Paletten in spezielle Klarsichtfolien. Die extrem stabile, witterungsbeständige Verpackung stellt die Warensicherheit der Produkte während der Lagerung und dem Versand sicher. Anschließend werden diese mit einem Barcode versehen.

In das WMS ist zudem ein Gabelstapler-Leitsystem integriert. Dieses sorgt dafür, dass die palettierte und verpackte Ware ohne lange Zwischenlagerung verladen werden kann. Dazu überprüft das WMS, ob die Palette am Gurtförderer zur Abholung bereit steht, liest den Barcode ein, weist der Palette einen Platz zur Einlagerung zu und steuert den betreffenden Gabelstapler. Bei diesen Prozessen befindet sich das BEUMER WMS im ständigen Datenaustausch mit dem ERP-System.

Mit dem BEUMER WMS werden Fehler, die zwischen Produktion, Lagerung und Versand auftreten können, vermieden, ebenso zeitaufwendige Suchaktionen. Da alle Prozesse zeitlich definiert sind, wird eine automatische zeit- und bedarfsgerechte Materialreservierung und -bereitstellung ermöglicht. Der zwangsgeführte Lager- und Versorgungsprozess macht den Produktionsdurchsatz zudem deutlich schneller und effizienter.

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BEUMER to present fully integrated baggage handling solutions at Airport Infra Expo 2014
Aarhus, 09. September 2014

BEUMER Latinoamericana Equipamentos Ltda., – part of BEUMER Group, a leading global supplier of automated baggage handling systems – will present solutions for the total integration of all baggage handling processes on Stand 49-B at Airport Infra Expo 2014, 17-19 September, at Expo Centre Norte, in São Paulo, Brasil.

Delegates will see videos of existing airports in which the BEUMER Group has integrated innovative baggage handling systems into new terminals, or upgraded an existing system with virtually no disruption to the normal operation of the airport.

BEUMER Group's baggage handling systems feature a high degree of flexibility which is very crucial to the short-term and long-term baggage handling efficiency. This flexibility also allows their systems to be adapted to reflect future changes such as new demands from airlines, passengers or regulations.

BEUMER Group brings together the Crisplant and BEUMER brands whose combined experience includes designing, manufacturing and integrating high-speed baggage handling systems for airports around the world. A proven, global support network ensures that BEUMER Group baggage handling systems can be maintained, supported and optimised to meet each airport’s changing demands and capacity.

An advanced baggage handling system from BEUMER Latinoamericana Equipamentos Ltda. is currently being installed at the new terminal of Viracopos International Airport, in Brasil.  BEUMER Group was also behind the design, manufacture and integration of energy-efficient, high-speed automated baggage handling systems for the new International and Domestic terminals at El Dorado International Airport, Bogotá, Colombia, and also delivers baggage handling solutions to enable the modernisation of regional airports Antofagasta Airport in Chile and Araraquara, Cascavel and Franca Airports in Brazil.

BEUMER Latinoamericana Equipamentos Ltda., will be on Stand 49-B at Airport Infra Expo 2014, 17-19 September, at Expo Centre Norte, in São Paulo, Brasil.

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Crisplant BHS in operation at the new Hamad International Airport
Aarhus, 08. September 2014

Qatar Airways’ new Hamad International Airport in Doha, Qatar, previously known as New Doha International Airport, has opened with a promise to set a global benchmark in quality and service.

To achieve its goal of exceptional baggage handling, with the shortest possible connection times between flights and no lost baggage, the airport engaged Crisplant – part of BEUMER Group and a leading global supplier of automated material handling systems – to supply a high-speed solution with the capacity to sort 19,500 bags per hour.

Handling baggage for an initial 24 million passengers per year, expected to rise to 50 million per year when the airport is fully operational, requires a specially designed system. The Crisplant system is fully redundant, having two tilt-tray sorting systems with a total of 28 inductions, 172 chutes and 22 make-up carousels. This guarantees that, even in the unlikely event of sorter downtime, passenger bags for this major airport hub, which will handle 80% of its traffic as transfers, will continue to be processed on schedule, with no flight-delaying holdups.

To further streamline the transfer bag process, there are 1,750 fully automated early bag storage positions located below sorter system loops for efficient and timely release and make-up based on flight or time slots.

In addition to this baggage handling system having a notably high capacity, it is also distinguished by having the world’s largest plug-and-play integrated hybrid RFID-barcode scanning system.

To ensure that the baggage handling system continues to operate at optimum efficiency, Crisplant’s Customer Support team will remain on-site to maintain the baggage handling system as part of a five-year service and maintenance contract.

The State of Qatar’s future plans for Hamad International Airport include opening a second terminal in time for the FIFA World Cup in 2022 and the transformation of the area around the new facility into an airport city.

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Auf Gleichmäßigkeit gesetzt
Beckum, 26. August 2014

In vielen industriellen Verfahren – beispielsweise in der Zementindustrie – spielt bei der Herstellung von Produkten die Gleichmäßigkeit der eingesetzten Rohstoffe eine wichtige Rolle. Sichergestellt wird das auf Lagerplätzen mit sogenannten Mischbettanlagen. Die BEUMER Group entwickelt als Systemanbieter dazu die Absetzer und Brückenkratzer. Diese halden das Schüttgut zuverlässig auf und sorgen für einen maximalen Mischeffekt. Anwender können damit auch große Mengen unterschiedlicher Schüttgüter zuverlässig und effizient homogenisieren. Die BEUMER Mitarbeiter übernehmen zudem das komplette Engineering der Mischbettanlagen.

Ob Häuser, Brücken oder Tunnel: Zement ist der Stoff, der alles zusammenhält. Doch bis ein Sack dieses Materials auf einer Baustelle ankommt, hat er einen langen Weg hinter sich. Wenn die verschiedenen Rohstoffe abgebaut und im Werk zu Zement verarbeitet werden, durchlaufen sie viele verschiedene Stationen. Die wichtigsten Rohstoffe für die Zementherstellung sind Kalkstein, Ton und Mergel. Arbeiter sprengen diese aus den Steinbrüchen oder gewinnen sie mit schwerem Gerät. Radlader und Muldenkipper transportieren die Rohmaterialien zu den Brecheranlagen. Dort wird das Gestein etwa auf die Größe von Straßenschotter zerkleinert. Über kilometerlange Gurtförderer gelangt dieses dann in die Zementwerke.

Damit die Hersteller das Material zu hochwertigem Zement weiterverarbeiten können, muss eine gleichbleibende Qualität sichergestellt sein – Schwankungen in den Materialeigenschaften dürfen nicht vorkommen. Deshalb transportiert ein Gurtförderer die einzelnen Rohstoffe zu den Mischbetten. Diese Lagerplatzsysteme mischen und homogenisieren die Rohstoffe.

Experten am Werk

Seit nunmehr fast 80 Jahren entwickelt BEUMER maßgeschneiderte Systemlösungen der Fördertechnik für die Steine- und Erden-Industrie, die Zementindustrie, die Kraftwerksindustrie, den Bergbau (Erze und Kohle) sowie die Logistikbranche (Häfen und Umschlagterminals). Die Fachleute haben zudem umfangreiche Kompetenz im Engineering von Mischbetten und Lagerhalden. BEUMER berechnet die Lagerabmessungen und übernimmt den Entwurf sowie die statischen Berechnungen der zugehörigen Lagerhallen. Je nach Anforderung sind die Mischbetten entsprechend angepasst. BEUMER legt sie als Längs- oder Kreislager aus. Die Form ergibt sich aus den Platzverhältnissen und der Menge des zu lagernden Materials. Je nach Einsatzgebiet lassen sie sich beispielsweise auch bei extremen Umgebungstemperaturen einsetzen, für sehr hohe Eintragsförderleistungen sowie für einen größtmöglichen Homogenisierungsgrad. BEUMER bietet zudem materialspezifische Detaillösungen mit robuster und verschleißarmer Ausstattung an. Die Umweltbelastungen sind sehr gering, weil im Betrieb nur wenig Lärm und Staub entsteht. Mischbetten können im Freien oder in Hallen aufgestellt sein.

Schichtenweise auf- und abgebaut

Grundlage für ein Mischbett sind der Absetzer und der Brückenkratzer. Sind diese optimal ausgelegt, erhält der Anwender einen optimalen Mischeffekt. BEUMER hat Absetzer im Programm, die das Schüttgut effektiv und effizient aufhalden. Am Ende ist die Halde so zuverlässig aufgeschüttet, dass ihr Querschnitt möglichst zahlreiche Schichten gleichen Materials aufweist. Die Absetzer können stationär oder mobil sein, je nach Anforderung. Bei Kreislagern ist der Absetzer stationär auf einer Säule und beim Längsmischbett auf Schienen gelagert. Absetzer werden als feststehende, hebbare und schwenkbare Ausleger mit Förderleistungen bis zu 4.000 Tonnen pro Stunde ausgeführt. Die Wahl des richtigen Systems hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa der Haldenform und -größe, dem Material, dem geforderten Durchsatz und der gewünschten Mobilität.

Der Brückenkratzer homogenisiert schließlich das Material. Er hat beidseitig je einen fahrbaren Rechen. Durch das Bestreichen der Stirnseite der Halde mittels des Rechens wird das Material schichtweise abgetragen. Über die Kratzerschaufeln wird das Schüttgut zum Gurtförderer geführt, der parallel zur Halde verläuft. Die Brückenkratzer von BEUMER sind nicht nur robust, sie fördern das Schüttgut auch äußerst produktschonend. Damit eignen sie sich für verschiedene Schüttgüter. Ihre kontinuierlichen und vergleichsweise einfachen Arbeitsbewegungen ermöglichen zudem einen vollautomatischen Betrieb und stellen einen konstanten und gleichmäßigen Fördergutstrom sicher.

Das neue Team von BEUMER hat in der Vergangenheit auf diesem Gebiet verschiedene bemerkenswerte Projekte realisiert. Zum Beispiel haben die Fachleute einen Brückenkratzer in Russland installiert, der sogar bei Umgebungstemperaturen von -40 Grad Celsius arbeitet. Die Schienenbreite beträgt 34 Meter und ausgelegt ist dieser Brückenkratzer für eine Förderleistung von 500 Tonnen in der Stunde. Für den Kohleabbau hat BEUMER weiterhin einen Absetzer entwickelt, der bei Umgebungstemperaturen von -20 Grad Celsius im Einsatz ist. Seine Auslegerlänge beträgt 41 und seine Gurtbreite 1,6 Meter. Er transportiert 2.250 Tonnen Schüttgut in der Stunde. Mit einer Schienenbreite von 55 Metern hat BEUMER einen Brückenkratzer konstruiert, der Kohle mit einer Förderleistung von 1.100 Tonnen in der Stunde fördert.

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ECAC 3 certification for Crisplant’s CrisBag® in-tote transport & screening system with Smiths Detection’s XCT explosives detection system
Aarhus, 22. August 2014

Crisplant – part of the BEUMER Group and a leading global supplier of automated baggage handling systems – announces that the CrisBag® high-speed baggage transport system, with Smiths Detection’s HI-SCAN 10080 XCT explosives detection system, has been certified to European Civil Aviation Conference (ECAC) Standard 3 for in-tote screening.

This is the first time that a tote-based baggage transport system, with an integrated Explosive Detection System (EDS) has obtained EU Standard 3 certification for both the standard and extended tote sizes. With this approval, the integrated CrisBag® and XCT systems will give airports a significant advantage by delivering high-speed baggage transport combined with benchmark throughput and certified baggage security, in a single, cost-efficient solution.

The ECAC Common Evaluation Process of Security Equipment was carried out as laboratory tests conducted at one of the Participating Test Centres located in ECAC Member States. The tests demonstrated that Smiths Detection’s HI-SCAN 10080 XCT explosives detection system in combination with Crisplant's CrisBag baggage transport system meets the ECAC performance standard.

Crisplant was among the first baggage handling systems manufacturers to introduce in-tote screening to the market with the installation of the CrisBag high-speed baggage transport system in Terminal 2 at Munich Airport, Germany. The concept of in-tote screening and its implementation in the CrisBag system has been widely recognised as a breakthrough in secure and efficient baggage handling. Most lately the CrisBag system was installed in London Gatwick Airport, Düsseldorf Airport in Germany, Changi Airport in Singapore, Bergen Airport in Norway, Abu Dhabi Airport in the United Arab Emirates, and Canada’s Calgary Airport and Ottawa Airport.

In addition to faster baggage transport and system flexibility, CrisBag enables airports to maximise the baggage screening process security by providing 100% track and trace all through the screening and baggage handling process.

In a separate test, the CrisBag system together with Smiths Detection’s HI-SCAN 10080 XCT has proved to process baggage at a maximum throughput rate of more than 1300 totes per hour, setting a new benchmark for in-tote screening capacity.

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BEUMER Group completes energy-efficient sortation system for PostNord AS, for its new parcel sortation centre near Oslo
Beckum, 13. August 2014

BEUMER Group – a leading global supplier of automated material handling systems for conveying, loading, palletising, packaging, sortation and distribution – has completed the handover of a sortation system to PostNord AS for its new parcel terminal near Oslo.

Formerly known as Tollpost Globe, now part of the Nordic communications and logistics solutions provider PostNord, the Norwegian company has experienced a boom in its parcel logistics business. The company established the new parcel terminal near Oslo to meet the need for increased capacity in the area around the capital. The location of the new terminal was chosen to make use of the optimised infrastructure in the area to further strengthen and offer a flexible network to customers.

PostNord is no stranger to Crisplant’s sortation systems. Back in 2009 the then-Tollpost was the first parcel distribution company to commission a system with the then-newly released energy-efficient, high-speed LS-4000E sorter. Since that sorting centre opened in 2010, the system has given top-quality service.

In addition to the LS-4000E sorter, the system will include a BEUMER Group software suite system.  The entire system is designed to be easily upgradable should there be the need for higher capacity in the future.

As with all PostNord AS' business, the new terminal is part of the company's wish to offer environmentally friendly service and logistics. The facility features a high level of operational efficiency, positive environmental impact and better transport solutions for PostNord's customers.

Property Manager Ronny Grøtvedt, PostNord AS, commented: “Total satisfaction with our original system made the LS-4000 sorter an ideal choice for our new sorting centre. It’s the best solution.”

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Mit hoher Qualität schnell und sicher gestapelt
Beckum, 12. August 2014

Die BEUMER Group ist Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik. Der Spezialist verfolgt konsequent den hohen Anspruch, seinen Kunden in allen Belangen aus einer Hand nachhaltige Lösungen zu bieten. Um Gebinde wie Säcke, Kartons, Kisten, Kanister oder Trays sicher und wirtschaftlich zu stapeln, hat die Unternehmensgruppe mit dem platzsparenden BEUMER robotpac einen Knickarmroboter im Programm. Dieser kann vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient lösen. Für jedes Packstück hat der Anbieter passende Greifsysteme entwickelt, die – auch vollautomatisch – flexibel ausgewechselt werden können.

Über die Jahre hat BEUMER ein umfassendes Know-how bei der Entwicklung von Greifern und in der Steuerungstechnik aufgebaut. Zudem bietet das Unternehmen Lösungen für Abfüllen, Fördern, Palettieren und Verpacken aus einer Hand. Das reduziert die Schnittstellen in einem Gesamtprojekt deutlich.

Verschiedene Greifer für verschiedene Aufgaben

Der Gabelgreifer ist für die Palettierung von Sackware oder Kartonagen konzipiert. Er nimmt das Packstück von einer Abnahmerollenbahn auf und sichert dieses während des Transports mit einem Niederhalter. Ist das Ziel auf der Palette erreicht, öffnet der Greifer mit einer Horizontalbewegung die Gabel und der Abstreifer schiebt das Packstück von der Gabel. Der Gabelgreifer zeichnet sich besonders durch schonende Produktbehandlung sowie präzises Ablegen der Packstücke aus. Der Doppelgabelgreifer ist ebenfalls für die Palettierung von Sackware oder Kartonagen konzipiert. Er nimmt gleich zwei Packstücke von einer Doppel-Abnahmerollenbahn auf. Ist das erste Packstück auf der Palette abgelegt, wird die Gabel wieder angehoben und das Werkzeug fährt das Ziel für das zweite Packstück an. Das Ablegen erfolgt analog zum Ablegevorgang der ersten Gabel. Wenn beide Gabeln die Packstücke abgelegt haben, wird wieder die Aufnahmeposition angefahren.

Für die Palettierung von Sackware wurde der Fingergreifer entwickelt. Er nimmt die Säcke von einer Hubvorrichtung der Abnahmerollenbahn auf und bringt diese zum Ziel. Hier öffnen sich die Finger, während die Gleitbleche in geschlossener Position bleiben. Das stellt sicher, dass der Sack während des Ablegevorgangs seitlich geführt wird. Der Doppelfingergreifer ist ein Hochleistungswerkzeug, das für maximale Palettierleistungen konzipiert wurde.

Parallel- und Sauggreifer, Kombinations- und Spezialwerkzeuge

Der Parallelgreifer ist ein Spezialwerkzeug, um Kartons und andere formstabile Gebinde mit parallelen Seitenwänden zu palettieren. Die wesentlichen Bauteile sind ein fest stehendes Blech, das als Anschlag dient, und eine pneumatisch betätigte Klemmvorrichtung, die den Karton durch eine Horizontalbewegung gegen das fest stehende Blech drückt.

Der Sauggreifer ist grundsätzlich in der Lage, alle Güter mit saugfähigen Oberflächen zu handhaben. Sackware gehört hier zu den am häufigsten palettierten Produkten. Der Sauggreifer fährt zunächst mit seinem Saugkopf über das Produkt und senkt ihn dann auf die Produktoberfläche ab, so dass er dicht abschließt. Die Vakuumpumpe startet und erzeugt ein Vakuum im Saugkopf. Anschließend wird der Sack angehoben und zum Ziel transportiert. Der Saugkopf wird belüftet und der Sack abgelegt. Der Sauggreifer kommt bei geringen Palettierleistungen zum Einsatz.

Neben diesen Greifsystemen gibt es eine große Anzahl von Sondergreifern und Kombinationswerkzeugen. Spezialwerkzeuge ermöglichen gleichzeitig die Abwicklung von Sekundäraufgaben wie das Auflegen von Sheets oder von Leerpaletten auf die Fördersysteme oder das Lesen von Barcodes. Und falls die Anforderungen des Anwenders so individuell sind, dass keiner der angebotenen Greifer passt, konstruiert BEUMER einen genau für diesen speziellen Fall passenden. Damit ist nahezu jedes Produkt mit einem Roboter zu palettieren.

Hohe Verfügbarkeit und schonende Handhabung

Der BEUMER robotpac zeichnet sich besonders durch seine sehr hohe Präzision und Verfügbarkeit und die schonende Produktbehandlung aus. Ein Ultraschallsystem vermisst die Stapelhöhe exakt. Das ermöglicht es, die Ablegeposition des Packstücks genau zu berechnen und dieses präzise und vorsichtig abzulegen. Diese Präzision sorgt für ein optimales Stapelbild. Dies dient nicht nur als Qualitätsmerkmal für den Endkunden, sondern sorgt auch für eine hohe Stabilität während des Transports und der Lagerung.

System und Steuerung aus einer Hand

Ein großer Vorteil für die Anwender ist, dass die Steuerung aus dem Hause BEUMER so ausgelegt ist, dass sie zur Bedienung keine roboterspezifischen Kenntnisse erfordert. Damit der Anwender den BEUMER robotpac einfach und schnell bedienen kann, hat der Intralogistik-Spezialist mit dem BEUMER Group Human Machine Interface (HMI) ein Bediengerät mit optimierter Benutzeroberfläche und Navigation entwickelt. Der Mitarbeiter an der Anlage erhält so ein leicht verständliches und intuitives Interaktionskonzept, mit dem sich die Arbeitsabläufe effizient gestalten lassen. Und weil der Bediener unabhängig von seinen Vorkenntnissen, seiner Ausbildung und seinen Fertigkeiten schon mit wenig Schulungsaufwand die Maschine sicher steuern kann, spart das Zeit und Kosten. Das sorgt für eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Durch integrierte komplexe Steuerungsmechanismen kann der BEUMER robotpac Packgüter unterschiedlicher geometrischer Abmessungen auf einer Palette stapeln. Individualprogramme für alle Packmuster sorgen dafür, dass die umständliche und langwierige Umstellung bei Größen- und Materialänderungen der Vergangenheit angehört. Mit einem Knopfdruck lässt sich der BEUMER robotpac einfach auf ein anderes Programm umstellen. Damit optimiert der BEUMER robotpac den Materialfluss, indem er sich einfach und schnell an Produkte unterschiedlicher Größe und Beschaffenheit anpasst.

Robuste und erprobte Maschinenelemente in Verbindung mit Getriebemotoren der neusten Generation gewährleisten einen sicheren Betrieb. Deshalb ist der BEUMER robotpac nicht nur wartungsfreundlich, sondern auch extrem leise. Die Leistung lässt sich mit wenig Aufwand aufstocken. Mit einer zusätzlichen Fahrachse und integriertem, steuerungstechnisch angebundenem Motor ausgestattet ist der BEUMER robotpac auf einer Schiene frei verfahrbar. Damit kann er in Distributionszentren für Kommissionieraufgaben eingesetzt werden. Selbst in staubiger Umgebung, wie sie in vielen Packereien der Baustoffindustrie zu finden ist, überzeugt der BEUMER robotpac durch seine Zuverlässigkeit.

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Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft
Beckum, 05. August 2014

19 neue Auszubildende starteten am 1. August bei der BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG ins Berufsleben. Der international führender Hersteller der Intralogistik bildet die jungen Männer und Frauen als Industriekaufmann, Fachinformatiker, Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker, Mechatroniker sowie Elektroniker für Betriebstechnik und  Fachkraft für Lagerlogistik aus. Dazu kommen zwei Auszubildende aus Partnerunternehmen, die im Rahmen einer Verbundausbildung einen Teil ihrer Ausbildung bei BEUMER absolvieren.

Mit Sebastian Engelmann bildet das Beckumer Unternehmen das erste Mal auch in der Informationstechnologie aus. Er lernt den Beruf des Fachinformatikers mit der Ausrichtung Systemintegration.

Die qualifizierte und praxisorientierte Ausbildung legt den Grundstein für die spätere berufliche Laufbahn. Der kaufmännische Leiter Wolfgang Hoss und Personalleiter Burkhard Paul Pieper begrüßten die neuen Auszubildenden im Namen der Geschäftsführung und aller Mitarbeiter und wünschten ihnen für die Ausbildung viel Erfolg.

Der erste Ausbildungstag diente dem gegenseitigen Kennenlernen und wurde mit einem gemeinsamen Frühstück eingeleitet. Anschließend konnten die Jugendlichen in Form einer Betriebsrallye erste Informationen über das Unternehmen sammeln, aufbereiten und präsentieren. Die neuen Azubis sind Stefan Ahrens, Corinna Aufderheide, Lea Austermann, Stefan Berger, Jonas Borg, Viktor Büttner, Arlinda Dakaj, Sandra Dickmann, Kevin Drescher, Sebastian Engelmann, Niklas Dulisch, Guido Grote, Jonas Hagenau, Marvin Helmdach, Patrick Jung, Thomas Kowalkowski, Tobias Platz, Linda Reckmann und Nadja Steinkötter.

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