BEUMER Group ist
Top 100 Innovator

Die BEUMER Group mit Sitz in Beckum wurde als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnet. Auf dem Deutschen Mittelstands-Summit, der am 26. Juni in Essen stattfand, ehrte Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar das Unternehmen mit dem begehrten Preis. Die BEUMER Group hatte sich zuvor einem zweistufigen wissenschaftlichen Analyseverfahren unterzogen. Der Intralogistik-Komplettanbieter darf sich nun zum zweiten Mal Top-Innovator nennen.

Mit unternehmerischer Weitsicht zum Erfolg

Für die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen hat die BEUMER Group ein Innovationsmanagement fest in die Unternehmensstrategie integriert. In den vergangen zwei Jahren hat die Firmengruppe dadurch fast 100 Patente angemeldet. Der Entwicklungsprozess einer solch hohen Anzahl will gut geplant sein. „Unsere Strategie besteht aus drei Teilen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter und Vorsitzende der Geschäftsführung Dr. Christoph Beumer. „Das Ideenmanagement, die Koordination von Forschung und Entwicklung sowie das strategische Produktmanagement.“ Die besten Ideen entstehen in den Köpfen der eigenen Mitarbeiter. Diese Einfälle sammeln sogenannte Idea Scouts und geben sie an das Innovationsmanagement weiter. Die Produktverantwortlichen filtern anschließend, wie viel Potenzial jede Idee hat, um den möglichen Markterfolg abzuschätzen.

„Ohne unsere engagierten Mitarbeiter wäre unser Erfolg nicht möglich“, erklärt Dr. Hermann Brunsen, Technischer Geschäftsführer bei BEUMER. „Sie sorgen jeden Tag für eine hohe Kundenzufriedenheit und eine langfristig erfolgreiche Marktpräsenz.“ Die BEUMER Group gehört international zu den führenden Herstellern der Intralogistik in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen rund 4.000 Mitarbeiter und feiert in diesem Jahr sein 80. Firmenjubiläum.

Wissenschaftlich begründet

Grundlage der Auszeichnung ist eine zweistufige Analyse. Diese haben Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt. Die Wissenschaftler untersuchen das Innovationsmanagement und den -erfolg der mittelständischen Unternehmen anhand von mehr als 100 Parametern in fünf Kategorien. Wer letztlich diesen Preis erhält, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung.

In diesem Jahr haben Franke und sein Team so viele Anmeldungen wie noch nie geprüft: Von 302 Qualifikanten schafften es 234 Unternehmen ins Finale. Davon erhielten 178 Firmen in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung. Darunter befinden sich 71 nationale und 31 Weltmarktführer. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten – der Durchschnitt aller kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland liegt bei 6,6 Prozent. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung – hier liegt der Durchschnitt aller KMU in Deutschland bei 1,5 Prozent. Zwei Drittel der „Top 100“ sind Familienunternehmen.